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vatersein.de - Forum 20. November 2017, 18:07:03 *
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Autor Thema: Mutter will im Sommer in anderes Bundesland ziehen - was kann/soll ich tun?  (Gelesen 35134 mal)
nothyme
Schon was gesagt
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« Antwort #150 am: 07. August 2016, 21:09:52 »


.... das Verfahren in meinem Sinne zu beenden.



aha.

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TotoHH
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« Antwort #151 am: 08. August 2016, 07:57:25 »

Moin.

 @nothyme: ich weiß , was Dir aufstößt. Dafür hat BP hier auch schon deutlich Gegenwind bekommen. Er ist da manchmal etwas unbedacht, was die Formulierungen betrifft und neigt wohl auch dazu, der KM eins auswischen zu wollen und zu zeigen, wer hier der bessere ET. Allerdings tut die Km - wenn Du die Geschichte aufmerksam gelesen - auch einiges selbst dazu, sodass es weiterem Druck von BP eigentl nicht bedarf.

Aber richtig ist auch, dass das Kind eine klare Regelung braucht. Ausgangspunkt dieses Threads war ja ua., dass daran evtl. ein größerer Umzug und ein Schluwechsel hängt. Deshalb ist eine klare Entscheidung längst überfällig. Trotz manchem kritikwürdigen Verhalten von BP ist - aufgrund des hier dargelegten - eine Entscheidung für einen Verbleib bei BP dem Kind zu wünschen.

und  deshalb   hat Oldie sehr Recht mit der Forderung an BP:
eine tragfähige Umgangsregelung zw. Tochter und KM auf die Beine zu stellen. Komm in die Hufe.

Allen eine schöne Woche, Toto
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Bester Papa
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« Antwort #152 am: 08. August 2016, 20:27:55 »

Moin moin.
Deine nächste Hürde dürfte sein, eine tragfähige Umgangsregelung zw. Tochter und KM auf die Beine zu stellen. Komm in die Hufe.
Nun, jetzt sind erst einmal 3 Wochen Urlaub angesagt. Und dann ist da ja noch ein Gerichtstermin bzgl. ABR. Da wird das Thema Umgang ja auch sicher zur Sprache kommen.

Ich lege KM da keine Steine in den Weg. Die nächsten kommenden Schulferien kann sie Maus gerne komplett haben. Ich bezweifle aber, dass Maus das mitmacht. Aktueller Stand ist immer noch, dass sie sich komplett weigert, überhaupt noch zur Mama zu fahren.
Die Gründe sind immer noch das lange Zug fahren, zudem sei es bei Mama langweilig und der neue LG doof.

Auch wenn ich auf Maus einreden werde, sehe ich da zuallererst die KM in der Pflicht.Dass sie den neuen LG ablehnt, daran kann,will und werde ich nichts ändern.

Ich glaube aber mittlerweile, dass sie auch einfach sauer auf Mama ist, weil sie weggezogen ist und mit einem anderen Mann eine neue Familie gegründet hat. Das ist wohl mit ein Grund, warum sie den neuen LG ablehnt. Die KM ist ja so doof und schickt ihr Fotos vom neuen Bruder auf ihr Handy. Ich glaube, das ist genau das, was sie gerade nicht sehen will. Ein bisschen Hirn darf man von KM doch erwarten oder?
und neigt wohl auch dazu, der KM eins auswischen zu wollen und zu zeigen, wer hier der bessere ET.
Naja Toto, diese Rolle hat ja jetzt die Gutachterin übernommen.Wenn ich der Gutachterin sage, dass ich derjenige in den letzten Jahren war, der die überwiegende Betreuung inne hatte und sich primär um Schule und Arztbesuche gekümmert hat, dann sind das Fakten. Und die sind auch belegbar. Und ich sage es noch einmal: Die KM kennt nicht einmal Ihre Schulfreunde. Das finde ich nach 4 Jahren Grundschule eine stramme Leistung.

Und ich möchte auch noch einmal daran erinnern, dass am letzten Schultag Maus eigentlich von der KM abgeholt werden sollte. Dass sie bei der Abholung sich dann geweigert hat mitzugehen, lag weit ausserhalb meines Einflussbereiches, weil ich gar nicht dabei war. Und es war die KM, die mich dann anrief, Maus wieder abzuholen, weil sie nicht wollte.

Trotz manchem kritikwürdigen Verhalten von BP ist - aufgrund des hier dargelegten - eine Entscheidung für einen Verbleib bei BP dem Kind zu wünschen.
Danke Toto. Die Gutachterin sieht das offenbar genauso.
Ich bin mir sicher, dass sobald sich alles etwas beruhigt hat, Maus auch wieder zur KM will. Wie oft und wie lange wird man sehen.
Aber wie gesagt: Da sehe ich nicht nur mich in der Verantwortung.

VG
BP
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Lausebackesmama
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« Antwort #153 am: 08. August 2016, 20:50:51 »

Du versteckst dich immer noch hinter dem Kind. Klare Ansage: "Die Herbstferien verbringst du bei Mama." und gut ist es. Wenn du vernünftig bist, bringst du sie dieses Mal hin.

Und du findest es ernsthaft "falsch", dass Mama ihr ein Bild von ihrem Geschwisterchen schickt? Hätte sie es nicht getan, wäre ihr vermutlich Ignoranz oder Desinteresse vorgeworfen worden.

Gruß LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Bitumen
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« Antwort #154 am: 08. August 2016, 22:24:14 »

Du versteckst dich immer noch hinter dem Kind. Klare Ansage: "Die Herbstferien verbringst du bei Mama." und gut ist es. Wenn du vernünftig bist, bringst du sie dieses Mal hin.

Und du findest es ernsthaft "falsch", dass Mama ihr ein Bild von ihrem Geschwisterchen schickt? Hätte sie es nicht getan, wäre ihr vermutlich Ignoranz oder Desinteresse vorgeworfen worden.

Gruß LBM


Sorry, das sehe ich gänzlich anders. Ich sehe hier schon die KM in der Pflicht eine ordentliche Beziehung zu ihrer Tochter aufzubauen. Und niemand von uns kann beurteilen, obdas mit dem Bild angebracht war oder nicht, denn auch hier geht es darum, dass KM schon auch die Befindlichkeiten der Tochter berücksichtigen sollte....einfach mit dem Kopf durch die Wand und das eigene Leben leben ohne Rücksicht auf die Vergangenheit....Nein

Ich stimme nicht mit allen Aussagen von BP überein, aber hier handelt er aus meiner Sicht vollkommen richtig, er ist nicht für das Verhalten seiner Ex verantwortlich und wenn die Verwrigerungshaltung der Tochter wirklich so ausgeprägt ist und die KM ihr Verhalten nicht ändert, so ist das ihr Problem. Der Tochter anzubieten zur KM gehen zu können ist ok, aber das sollte es dann auch sein. Es handelt sich nicht mehr um ein Kleinkind.

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Beim Umgang mit PLS-Patienten gilt es immer zu berücksichtigen, dass Realität, Fakten und Logik in der Welt des Betroffenen keinerlei Bedeutung haben. Auch können die meisten PLS-Patienten nicht mit Kritik umgehen, das gilt für jede Form der Kritik, also gerade auch positive oder konstruktive Kritik
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« Antwort #155 am: 08. August 2016, 22:55:45 »

Und du findest es ernsthaft "falsch", dass Mama ihr ein Bild von ihrem Geschwisterchen schickt? Hätte sie es nicht getan, wäre ihr vermutlich Ignoranz oder Desinteresse vorgeworfen worden.
Ähem, 10 Bilder halte ich nicht für falsch, sondern für ziemlich daneben...

Du versteckst dich immer noch hinter dem Kind. Klare Ansage: "Die Herbstferien verbringst du bei Mama." und gut ist es.
Ja, so wie ich es mit den Sommerferien auch gemacht habe. Das Ende vom Lied war, dass ich 1 Std. nach Schulschluss den Anruf von der Mama bekam, Tochter doch bitte wieder bei ihr abzuholen, weil sie nicht mit will. Und das alles, NACHDEM MUTTER SELBER 1 STD AUF MAUS EINGEREDET HAT. Ich muss also das schaffen, was Mama selber nicht schafft??? Hm, nicht ganz einfach...

Wenn du vernünftig bist, bringst du sie dieses Mal hin.
Du wirst verstehen, dass nachdem KM all die Jahre Tochter nicht ein einziges mal zu mir gebracht hat und stattdessen immer nur gemeckert hat, dass ich zu spät bin, meine Bereitschaft diesbzgl. gegen Null tendiert. Ich habs ihr kurz vor der Geburt aber tatsächlich sogar mal angeboten. Angenommen hat sie es nicht. Ob ich das noch mal anbiete, weiß ich noch nicht. VB hatte mal den Vorschlag gemacht, dass es ja dieses betreute Zugfahren für Kinder gibt. Finde ich o.k., hat Maus aber schon kategorisch abgelehnt.

Sorry, das sehe ich gänzlich anders. Ich sehe hier schon die KM in der Pflicht eine ordentliche Beziehung zu ihrer Tochter aufzubauen.
 
Danke Bitumen. Endlich mal jemand, der mich versteht. In der Tat ist die Beziehung der beiden in den letzten Jahren deutlich gegen Null gelaufen. Nicht nur durch den Umzug der KM im September letzten Jahres, sondern auch die 2 Jahre zuvor , wo sich KM nur noch marginal um Maus gekümmert hat.

auch hier geht es darum, dass KM schon auch die Befindlichkeiten der Tochter berücksichtigen sollte....einfach mit dem Kopf durch die Wand und das eigene Leben leben ohne Rücksicht auf die Vergangenheit....Nein
   
Völlig richtig. Tochter ist doch nie richtig auf den neuen kleinen Bruder vorbereitet worden. Da muss/sollte erst einmal die Vergangenheit aufgearbeitet werden. Man versetze sich doch mal in die Lage von Tochter: Die Beziehung von KM und Tochter ist ziemlich schlecht, Tochter hat von Mama die letzten Jahre nicht wirklich viel gehabt und dann schickt Mama reihenweise Fotos von ihrem neuen Glück??  Ob ich das falsch finde? Ja das tue ich...
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United
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« Antwort #156 am: 09. August 2016, 08:27:52 »

Moin BP,

Endlich mal jemand, der mich versteht.
Tue Dir selbst den Gefallen und verwechsle nicht Bestätigung mit Verständnis.

Verständnis erntest Du in diesem Thread von (beinahe) allen Diskussionsteilnehmern.
Eine 100%ige Bestätigung für das was Du tust, allerdings nicht.

Man versetze sich doch mal in die Lage von Tochter:
Ich nehme Dir ab, daß Eure Tochter ihre Mama aus eigenem Antrieb doof findet.
Auch nehme ich Dir ab, daß Mama es tatsächlich selbst zu verantworten hat, daß es so ist.
Als Deine Minimalpflicht sehe ich es aber an, daß Du Eure Tochter in dem "Doof-Finden" nicht bestätigst.

Das ist - gerade in einem laufenden Sorgerechtsverfahren - eine ziemliche Herausforderung.

Wenn Fotos vom Bruder kommen, dann kannst Du das gerne daneben finden. Ich hoffe aber inständig, daß Du derartiges nicht mit Kommentaren nach dem Motto "was soll das denn jetzt wieder" versiehst.

Ich habs ihr kurz vor der Geburt aber tatsächlich sogar mal angeboten. Angenommen hat sie es nicht. Ob ich das noch mal anbiete, weiß ich noch nicht.
Wenn das ABR geklärt ist, dann solltest Du dieses Angebot zumindest wieder ernsthaft in Erwägung ziehen.

Meine Meinung:
Es erwartet niemand von Dir, daß Du Eure Tochter dauerhaft zum Umgang trägst.
Es erwartet niemand von Dir, daß Du Eurer Tochter vermittelst, wie toll Mama ist.
Aber eine gewisse "Anschubfinanzierung" kombiniert mit Vertrauensvorschuß darf von Dir erwartet werden.

Eure Tochter ist alt genug, um bei der Entscheidung über den Lebensmittelpunkt mitzuentscheiden.

Die potenziellen Folgen eines möglichen Kontaktabbruchs kann aber weder sie, noch Du, noch Deine Ex zum jetzigen Zeitpunkt überschauen.

Gruß
United
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« Antwort #157 am: 09. August 2016, 12:06:27 »

Ich muss mal hier einschreiten ... Viele sprechen hier über Situationen, die sie selber gar nicht erlebt haben ...! Da kommt die Forumsmeinung zum Tragen und wir mit alten Amplituden unterfüttert.

Lasst mich das mal aus der Sicht eines Betroffenen, in einer ähnlichen Situation beschreiben, und auch bewerten!

- Natürlich hat der BET den Umgang zu fördern, nicht schlecht zu reden.
Unter normalen Gesichtspunkten würde ich sagen, dass dies eigentlich auch sinnvoll ist, denn eine 24 Stunden Betreuung, ohne Freizeit ist kräftezehrend.

- Aber der BET hat keinen Einfluss auf das Verhalten des UET und den Umgang selber.
Dies wurde schon sooft sehr schön beschrieben, wenn UET's das Kind aus dem Kindergarten abgeholt haben (passt hier vielleicht nicht ganz) und das Kind komplett auf das Elternteil zuging, aufgeschlossen war, etc.; ganz anders wenn es direkte Übergaben gab, in denen das Kind verschlossen und voreingenommen war.

Fakt, wenn das UET keinen Bezug aufbauen kann, dann hat der BET nicht viele Möglichkeiten, selbst mit gutem Zureden nicht. Meine Große will seit Monaten partu nicht zur KM. Ich habe mit Gesprächen versucht herauszufinden warum, ich bekomme es nicht heraus. Ich kann hier nur vermuten, dass die KM sich jetzt endgültig mit ihren Verhaltensweisen ins Abseits geschossen hat... und was soll ich machen? Die Große zur vereinbarten Zeit raus werfen und erst wieder reinlassen, wenn die Rückkehr vereinbart wurde? Wohl eher nicht.
Und wenn man dann als BET sich erlaubt einen dezenten Hinweis zu platzieren (zumindest ist es so bei mir), dann ernte ich einen verbalen Schwall an Beleidigungen und Vorhaltungen ... und es dürfte klar sein dass der Grundtenor lautet: ich habe schuld und vor allem keine Ahnung!

Und ich wäre froh, wenn diese Frau wenigstens an wenigen Tagen im Monat es hinbekommen könnte, die Mutter zu sein, die sie immer vorgibt. Nur leider schafft sie es nicht einmal eine Stunde. Also was soll ein BET da noch tun? Ich habe jahrelang gekämpft, gemacht und getan ... vielleicht auch weil die Kids noch so klein waren. Jetzt sind sie alle in einem Alter in dem sie ihre eigenen Erfahrungen machen dürfen. Sie wissen wo sie hingehören und wo es sicher ist, wenn sie die KM besuchen wollen, können sie das tun. Ich erwarte nur eine kurze Info, damit ich weiß wo sie sind ... aber wie es sich erst letzte Woche zeigte, reichen 10 Minuten für eine Eskalation und die Kids sind erst einmal wieder bedient.

Selbst das JA hat resigniert ... ich war mal da und habe vorsichtig gefragt, ob man mit der KM arbeiten sollte, um irgendwie Umgänge gestaltet werden könnten, die für beide Seiten etwas bringen würden ... klare Aussage: Lassen sie es, je weniger, desto besser!
Also bleibt alles wie es ist und die KM kann mich mal am A....! Nicht die optimale Einstellung, ich weiß, aber eine mit der die Hauptakteure am besten Leben können.

Es gibt also nicht nur eine Verantwortung für BP, sondern auch eine für die KM. Und wenn die das nicht gebacken bekommt, was soll man denn dann noch machen. Und die tollen klaren Ansagen, wenn dass Kind sich auf die Hinterbeine stellt, sind auch für den Ar...

Gruß
Kasper
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« Antwort #158 am: 09. August 2016, 12:19:14 »

Bei allen möglichen Fehlern, die deine Ex wohl macht:

Stelle dich in ihre Schuhe. Wie ginge es dir, wenn Töchterchen nach dem Umgang plötzlich Zeter und Mordio schreit und nicht zu dir will? Würdest du es völlig in Ordnung finden wenn Ex dann sagt: Hach je, da kann man wohl nix machen. Sie will eben nicht.

Korrekt, du sollst sie nicht die nächsten 8 Jahre zum Umgang tragen. Aber nach der ABR Verhandlung auf die Tochter einwirken, dass die Grundlagen nun klar sind und sie zum Umgang zu gehen hat.

Zitat
Wenn Fotos vom Bruder kommen, dann kannst Du das gerne daneben finden. Ich hoffe aber inständig, daß Du derartiges nicht mit Kommentaren nach dem Motto "was soll das denn jetzt wieder" versiehst. 

Eben das befürchte ich nämlich. Dass dir die Abneigung gegen Ex aus allen Poren tropft und eure Tochter aus Loyalitätsgründen gar nicht anders kann als alles, was aus Mamas Richtung kommt, total blöd zu finden.

Wenn ich mit dieser Vermutung richtig liege, nur der Hinweis, dass so eine gestörte Mutter-Kind-Beziehung sich auch auf das weitere Leben des Kindes auswirken kann, inkl. auf ihre eigene Beziehung zu ihren Kindern. Willst du das ernsthaft?

Es ist schade, dass man das scheinbar Elternteilen beider Geschlechter immer wieder bewusst machen muss, dass Kinder beide Elternteile brauchen und es ihre verdammte Pflicht ist, alles dafür zu tun, dass sie auch beide haben können.

Gruß LBM


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« Antwort #159 am: 09. August 2016, 12:42:22 »

Moin.

Ich habe es bereits weiter oben schon mal geschrieben: Ich halte es für unstrittig, dass KM hier gehörig mit dran Schuld ist, dass die Tochter eben so ablehnend ist wie sie ist. Und ich habe durchaus jede Menge Verständnis, dass die Unterstützung von BP Umgang aktiv zu fördern, zB durch Bringdienste, endlich ist.

Aber - und eventuell tue ich BP jetzt Unrecht und dann bitte ich um Entschuldigung: Aus seinen Beschreibung lese ich tatsächlich eine Grundablehnung durch. Nicht vordergründig (da will er ja Umgang fördern), aber subtil (KM nervt einfach). Und ein hohes Misstrauen. Vergegenwärtigt Euch mal die Formulierungen zu "seinen Zielen", seinen Überlegungen, dass "Kind einzubehalten", wenn KM nicht irgendwas sinnloses bestätigt uswusf. Ich bin der festen Überzeugung, dass Tochter hiervon was spürt und in ihrer Loyalität ggü dem Vater gefangen ist.

Wie gesagt: wenn im tgl. Leben BP anders agiert und rüberkommt, dann entschuldige ich mich. Und BP: Du brauchst jetzt nicht alles einzeln widerlegen. Wenn Du über diesen meinen Eindruck, der ausschl. auf Deinen schriftlichen Ausführungen hier im Forum basiert und die verschiedenen anderen Anmerkungen von weiteren Usern nachdenkst und dann vielleicht Teile davon annehmen kannst oder mit guten Gewissen für Dich feststellst, dass Du im Real Life eben anders bist als hier, dann ist doch schon viel erreicht!

Ich schreibe Dir nicht weil ich Dir was böses will (warum auch? eher im Gegenteil!).
Ich schreibe Dir nicht, weil ich irgendwelche kruden Statements zum Väter-Bashing und Mütter-über-Klee-loben verbreiten will.
Ich will nur aufmerksam machen, dass so wie Du hier im Forum auf mich wirkst, Luft nach oben ist um die Situation des Kindes zu verbessern! Und ehrlicherweise muss ich zugeben - meine  Erfahrung ist reine Theorie...


Nimm die verschiedenen Empfehlungen hier. Bewerte sie für Dich. Frage eventuell nach. Und berichte, insb. wenn Du weitere Fragen hast. Aber hör auf Dich zu rechtfertigen! jeder Mensch macht Fehler. Meistens sind sie korrigierbar.

Ich wünsche Eurer Tochter von Herzen alles Gute und soweit es möglich ist zwei vernünftigt handelnde Elternteile!

Grüße von Toto
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« Antwort #160 am: 09. August 2016, 18:27:36 »

Also ich fühle mich bei einigen Kommentaren hier wie damals vor Gericht. Als Kind noch bei KM war und ich Umgang wollte hörte ich immer, dass es einzig um das Kindeswohl gehe und ich doch nicht soviel Druck aufbauen sollte. Nachdem sich dann meine Ex immer mehr in Lügen etc verstrickt hatte und ABR auf mich überging und es zur Frage hinsichtlich Umgang und Unterhalt in Bezug auf KM kam, drehte sich das Argument des Gerichts nun in ' haben sie doch Verständnis für die KM, die sich mit der Situation, dass das Kind jetzt bei Ihnen lebt erst zurechtfinden muss.' 
Das ist jetzt über ein Jahr her, KM zahlt immer noch keinen Unterhalt und das Gericht gesteht ihr alle Möglichkeiten zu sich zu drücken, mit dem Grundtenor, sie sei in einer emotionalen Ausnahmesituation und man möchte hier nicht noch verschärfend wirken, indem KM bestraft würde.....

KM verweigert mittlerweile sämtlichen Umgang, weiße sich von JA, Gericht und Gutachten benachteiligt fühlt und will mir damit eins auswischen c c

 ich schätze, dass das bei BP ähnlich laufen wird, sollte er ABR und ASR übertragen bekommen. KM wird tiefst betroffen sein, alles sind dran Schuld nur sie nicht und dann wird BP trotzdem weiter Vorwürfe ernten. Bitte nicht Wohlempfinden der KM über das Kindeswohl stellen, was man durchaus aus der Aussage lesen könnte:

Bei allen möglichen Fehlern, die deine Ex wohl macht:

Stelle dich in ihre Schuhe. Wie ginge es dir, wenn Töchterchen nach dem Umgang plötzlich Zeter und Mordio schreit und nicht zu dir will? Würdest du es völlig in Ordnung finden wenn Ex dann sagt: Hach je, da kann man wohl nix machen. Sie will eben nicht.


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« Antwort #161 am: 09. August 2016, 19:06:17 »

Das Wohlbefinden von BP und seiner Ex ist mir zweitrangig.

Und um es noch mal klarzustellen: es ist mir wurscht, welches Geschlecht der Betreuungselternteil bzw Umgangselternteil haben: Der Umgang ist vom Betreuungselternteil zu fördern, solange keine wie auch immer geartete körperliche oder psychische Gewalt am Kind vorliegt.

Wenn der "Sieger" im Kampf um das ABR Anstand hat, bemüht er sich darum, die Beziehung zwischen Kind und anderem Elternteil zu verbessern. Wenn es keine Möglichkeit gibt, das Kind (und wir reden hier immer noch von einem Kind im Schulalter!) zu erreichen und auf es einzuwirken, sagt das eine Menge aus.

Gruß LBM
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« Antwort #162 am: 10. August 2016, 08:09:43 »

Moin,

@Kasper:
Ich muss mal hier einschreiten ... Viele sprechen hier über Situationen, die sie selber gar nicht erlebt haben ...! Da kommt die Forumsmeinung zum Tragen und wir mit alten Amplituden unterfüttert.
Lasst mich das mal aus der Sicht eines Betroffenen, in einer ähnlichen Situation beschreiben, und auch bewerten!
Dann solltest Du der Fairneß halber auch davon berichten, wofür eine zerrüttete Elternteil-Kind-Beziehung einen optimalen Nährboden bildet.

Vor diesem Nährboden warnt die "Forumsmeinung".

... und wenn Du meinst, die (Dir - zumindest teilweise - nicht bekannten) Erlebnisse anderer als "Ihr habt doch keine Ahnung, wovon Ihr redet" herabwerten zu müssen, dann begibst Du Dich auf ein Niveau, das Du selbst bemängelst.

Gruß
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« Antwort #163 am: 10. August 2016, 12:52:03 »

denn eine 24 Stunden Betreuung, ohne Freizeit ist kräftezehrend.
So ist es...

Meine Große will seit Monaten partu nicht zur KM. Ich habe mit Gesprächen versucht herauszufinden warum, ich bekomme es nicht heraus.
Ist ja bei mir genauso

Und ein hohes Misstrauen.
ja, das Misstrauen ist groß und berechtigt

Ich bin der festen Überzeugung, dass Tochter hiervon was spürt und in ihrer Loyalität ggü dem Vater gefangen ist.
Damit könntest Du Recht haben..

Ich schreibe Dir nicht weil ich Dir was böses will (warum auch? eher im Gegenteil!).

Habe ich auch nicht so aufgefasst!

KM wird tiefst betroffen sein, alles sind dran Schuld nur sie nicht und dann wird BP trotzdem weiter Vorwürfe ernten.
Da bin ich sicher, dass das so passieren wird.

Aber eine gewisse "Anschubfinanzierung" kombiniert mit Vertrauensvorschuß darf von Dir erwartet werden.
Die wird es geben...

VG
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« Antwort #164 am: 29. Oktober 2016, 00:10:07 »

Moin.

So, nun möchte ich mal wieder ein Update geben.

Nachdem sich in meinem ABR-Verfahren sowohl Gutachterin als auch VB eindeutig zu meinen Gunsten ausgesprochen haben, hat das Gericht meinen Antrag auf Übertragung des ABR zurückgewiesen.

Als Begründung wird angegeben, dass die Mutter dem Lebensmittelpunkt bei mir ja nun zugestimmt habe und sie damit Kooperationsbereitschaft gezeigt habe.

Bin ich hier im falschen Film oder was? Zur Erinnerung: Die Mutter beantragte ebenfalls das ABR und hat erst, nachdem das Gutachten vorlag und eindeutig zu meinen Gunsten ausging, ihren ABR-Antrag zurückgezogen. Wo ist denn da bitteschön eine Kooperationsbereitschaft??

Ferner hat die Mutter nun ein Umgangsverfahren angeleiert, indem sie die halben Ferien plus jedes 2. Wochenende begehrt. Nun, eine Woche Herbstferien hat Maus nun bei der Mutter verbracht, die Wochenenden lehnt sie aber nach wie vor ab.

Da ich die Mutter nun zu Elterngesprächen bewegen konnte, ruht das aktuelle Umgangsverfahren.

Mein RA will nun natürlich Unterhalt bei der Mutter geltend machen, Aber welche Chancen habe ich da überhaupt, wenn KM nicht arbeitet, weil sie ein 2  Monate altes Baby hat? Mein RA verweist da auf ein Urteil des OLG Düsseldorf, wonach ein neues Kind nicht dazu dienen kann, sich den Unterhaltsverpflichtungen bei dem älteren Kind zu entziehen.

Und ist es sinnvoll, bzgl. ABR Beschwerde beim OLG einzulegen?

VG
BP

..der stinksauer ist.
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« Antwort #165 am: 29. Oktober 2016, 00:25:41 »

Hallo,

der Lebensmittelpunkt ist doch nicht mehr streitig. Wieso bestehst du auf das ABR? Umgang ist der Standardumgang, an der Forderung kann ich nichts falsch finden. Und den Unterhalt einzufordern ist dein gutes Recht.

Vors OLG würde ich nicht gehen.

Gruß LBM
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« Antwort #166 am: 29. Oktober 2016, 00:46:53 »

Hi.

Hallo,

der Lebensmittelpunkt ist doch nicht mehr streitig. Wieso bestehst du auf das ABR?
Weil die Mutter in den vergangenen Jahren ungefähr 6x umgezogen ist und es wieder tun wird. Und sie wird wieder versuchen, Maus zu sich zu holen.
Sie hat nur durch das Gutachten den Antrag zurück gezogen. Da ist keine Einsicht zu erkennen.
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« Antwort #167 am: 29. Oktober 2016, 09:58:36 »

Dann lebt doch die Tochter aber schon kontinuierlich bei dir, so dass ein Umzug von ihr gar nicht zur Debatte steht. Und wenn sie später doch mal von selbst wieder zur KM ziehen will, sollte sie das doch dürfen.

Ist das nicht eher zur Milderung deiner Angst, dass du das ABR dennoch haben willst?

Gruß LBM
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« Antwort #168 am: 29. Oktober 2016, 10:27:48 »

Ist das nicht eher zur Milderung deiner Angst, dass du das ABR dennoch haben willst?
Ja, die Befürchtungen sind da. Ausserdem kann ich mit der Begründung des Gerichts nichts anfangen, wenn das Gericht schreibt, durch die Zustimmung des Lebensmittelpunktes bei mir habe die Mutter Kooperationswillen gezeigt.

Ich kann da keinen Kooperationswillen erkennen, wenn die Mutter ein paar Monate vorher noch versucht hat, Kind mit allen Mitteln nach Bayern zu holen, kurzfristig einen Probeunterricht über mehrere Tage anzusetzen, die Polizei zu rufen, wenn Maus nicht mit zum Umgang will und jetzt auch noch ein Umgangsverfahren anzuleiern, ob wohl Mutter genau weiss, das Maus an den Wochenenden nicht zu ihr will.

Das nenne ich mit dem Kopf durch die Wand und wurde von der Gutachterin auch so bemängelt. Von den permanenten Umzügen ganz zu schweigen. Kontinuität sieht anders aus.

Dennoch muss ich noch al nachfragen: Was habe ich denn für Chancen, Unterhalt zu bekommen? Ich habe den starken Verdacht, dass Mama schwarz arbeitet. Geld für eine Xbox ist offenbar da, aber nicht für die Schule.

VG
BP
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Kasper
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« Antwort #169 am: 29. Oktober 2016, 11:21:57 »

Dennoch muss ich noch al nachfragen: Was habe ich denn für Chancen, Unterhalt zu bekommen? Ich habe den starken Verdacht, dass Mama schwarz arbeitet. Geld für eine Xbox ist offenbar da, aber nicht für die Schule.
Das ist eine spannende Frage ... die auch gerade versuche.

Ich habe im Oktober eine Beistandschaft eingerichtet. Ich will die darauf verweisen, dass die Schadensersatzpflichtig sind, wenn sie nicht vernünftig arbeiten ... und ich habe sogar Detektivberichte, dass die KM schwarz arbeitet. Aktuell ist sie offiziel aber ALG II Bezieherin... dabei töhnte sie letztes Jahr vor Gericht noch herum, dass sie Kerngesund ist und die "Probleme" im Gutachten sie in ihrer beruflichen Karriere behindern würden ...
Ich fange gerade erst an die Daumenschrauben anzulegen, rechne aber noch mit vielen Problemen, da ASD und beteiligte eigentlich eher dazu neigen, den Armen (mißhandelnden) Müttern nicht die Bürde einer KU-Last aufzuerlegen.

Versuch es. Nur so kann man die Statistik ordentlich versauen, dass soviele Väter keinen Unterhalt zahlen ... es sind ja mehr Mütter ;-) .

Gruß
Kasper
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« Antwort #170 am: 29. Oktober 2016, 11:23:43 »

Hi,

zum Thema Unterhalt: Probier es über eine Beistandschaft. Wenn sie schwarz arbeitet kommst du wahrscheinlich nicht dran. Du müsstest ja die Schwarzarbeit beweisen. Und bei einem 2 Monate altem Säuglin wird sich im Zweifelsfall kein Richter überschlagen von der KM Unterhalt einzufordern. Vor allem dann nicht, wenn der andere ET den Unterhalt sicherstellen kann und keine öffentlichen Töpfe angezapft werden. Ich würde nur "dokumentieren, dass du Unterhalt versucht hast zu bekommen. Vielleicht klappts ja in ein paar Jahren. Aber Geld für einen RA würde ich aktuell nicht ausgeben.

Und nun nochmal zu dem hier:

Zitat
Ausserdem kann ich mit der Begründung des Gerichts nichts anfangen, wenn das Gericht schreibt, durch die Zustimmung des Lebensmittelpunktes bei mir habe die Mutter Kooperationswillen gezeigt.

Ich kann dich verstehen. Wir Betroffenen denken immer auch in der Vergangenheit und mit den Dingen, die gelaufen sind. Das Gericht betrachtet aber alleine die Zukunft. Wenn die KM bisher dagegengearbeitet hat und nun "einsichtig" ist besteht für das Gericht kein Anlass das ABR zu übertragen, weil die KM eben zugestimmt hat. Klar ist es blöd. Aber so habt ihr sozusagen beide eine "Kröte zu schlucken" Sie die, dass euer Kind bei dir bleibt, du, dass du das ABR nicht bekommst. Aber mit der gerichtlichen Doku, dass das Kind mit ihrem "Segen" bei dir bleibt kann sie jetzt nicht gleich wieder davon abrücken. Und wenn eure Tocher in ein paar Jahren zu Mama ziehen will, würde dir das ABR auch nichts nützen

Gruß Tina
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« Antwort #171 am: 29. Oktober 2016, 12:21:22 »

Moin.

zum Thema Unterhalt: Probier es über eine Beistandschaft. Wenn sie schwarz arbeitet kommst du wahrscheinlich nicht dran. Du müsstest ja die Schwarzarbeit beweisen.
Danke, das ist ein guter Tipp. Ich nehme mal an, das mache ich beim hiesigen Jugendamt?
Mein RA will natürlich eine Unterhaltsklage, aber ich sehe da außer hohen RA-Kosten nicht viel bei rauskommen.

aber mit der gerichtlichen Doku, dass das Kind mit ihrem "Segen" bei dir bleibt kann sie jetzt nicht gleich wieder davon abrücken. Und wenn eure Tocher in ein paar Jahren zu Mama ziehen will, würde dir das ABR auch nichts nützen
Klar, sehe ich ja auch so. Wenn Maus in 4 Jahren zur Mama will, nützt mir das ABR auch nichts. Wäre aber das GA zu Gunsten der KM ausgegangen, hätte Mama das ABR vermutlich erhalten.

... und ich habe sogar Detektivberichte, dass die KM schwarz arbeitet. Aktuell ist sie offiziel aber ALG II Bezieherin...
Oje, ein Detektiv kostet ja auch wieder Geld ohne Ende.

Aktuell ist sie offiziel aber ALG II Bezieherin...
Hm, ich denke, Sozialbetrug mögen die Behörden gar nicht..

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« Antwort #172 am: 29. Oktober 2016, 12:48:28 »

Oje, ein Detektiv kostet ja auch wieder Geld ohne Ende.
Es geht ... wenn man selber ein wenig vorarbeitet leistet und Informationen hat, kann es schnell in die richtige Richtung gehen und dann hält es sich wirklich in Grenzen.
Im übrigen muss derjenige dem die Schwarzarbeit nachgewiesen wird, auch die Detektivkosten tragen. Voraussetzung ist natürlich, dass es was nachzuweisen gibt.

Hm, ich denke, Sozialbetrug mögen die Behörden gar nicht..
Meiner Erfahrung nach wird da mit einem sehr großen unterschiedlichen Maß gearbeitet. Was ich so sehe, ist die Bereitsschaft bei der Verfolgung von Sozialbetrug nicht sonderlich hoch ... Was ich nur gerüchteweise mit bekommen habe, reicht mir zu meiner persönlichen Meinung, dass der Millionensteuerhinterzieher genauso gut/schlecht ist wie der schwarz arbeitende ALG II Bezieher, nur dass seine Möglichkeiten halt in höheren Summen sich abspielen ... Es macht mich sprachlos, wie selbstverständlich die Schwarzarbeit in D hingenommen wird. Dies gilt bestimmt nicht für alle, aber es ist doch schon ziemlich viel...

Gruß
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« Antwort #173 am: 14. November 2016, 08:32:05 »

Moin moin.

Hab nun Beschwerde gegen den Beschluss eingelegt.

Aber mal was anderes:
Ich habe mich mit der Mutter bzgl einer Umgangsregelung auf Elterngespräche verständigt. Nun hat das AG für Freitag eine Kindesanhörung angesetzt. Ist es nicht so , dass während Elterngesprächen ein Gerichtsverfahren ruht?

Ausserdem hat das Gericht den Termin auf Mittag angesetzt.
Maus hat aber bis 1530 Schule. Ich habe das AG bereits darauf hingewiesen, dass Maus bis 1530 Schule hat und ich nicht gewillt bin, Maus deswegen früher aus der Schule zu nehmen
Ich habe dem Gericht klar gemacht, dass ich, auch berufsbedingt, nicht vor 1730 am Gericht sein kann.
Wer bin ich denn, dass ich diesen Mist mitmache? Das ist schon, incl. Gutachterin und VB, die 5. Befragung. Maus muss auch mal zur Ruhe kommen

Was ist, wenn das Gericht auf meine Wünsche nicht eingeht und ich trotzdem nicht hingehe?

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« Antwort #174 am: 14. November 2016, 10:38:13 »

Ich habe dem Gericht klar gemacht, dass ich, auch berufsbedingt, nicht vor 1730 am Gericht sein kann.

Was ist, wenn das Gericht auf meine Wünsche nicht eingeht und ich trotzdem nicht hingehe?

Mit beidem "beweist" du dem Gericht wieviel dir an der Sache liegt.
Du solltest einfach schlucken und tun was das Gericht von dir will. Von einem (halben) Tag Urlaub - notfalls unbezahlt - geht die Welt nicht unter.
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