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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 09:40:07 *
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Autor Thema: Anerkennung in Finnland und Besuchsrechte  (Gelesen 15189 mal)
Riccardo
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 6


« am: 25. November 2015, 11:14:06 »

 Hallo ich bin Riccardo ich bin 35 Jahre alt und ich würde gerne meine Geschichte erzählen und mir vielleicht ein paar Tipps von Vätern einzuholen und mir ein paar Möglichkeiten aufzuzeigen. Denn zur Zeit befinde ich mich, so so kann man denke ich sagen, in einer massiv depressiven Phase und weiß mir nicht mehr zu helfen.
Zu meiner Geschichte. Ich ich und meine mittlerweile leider Exfreundin, haben im Juli diesen Jahres meine erste Tochter bekommen, das wunderbarste Wesen dieser Welt.
Mit dieser Frau hatte ich seit Sommer 2013 eine Art Fernbeziehung, da sie aus Finnland kommt. Kennen gelernt haben wir uns hier in Berlin. Wie Gott nun wollte, ist sie im Herbst letzten Jahres schwanger geworden. Wir haben uns nach kurzem überlegen dazu entschieden das Kind zu bekommen, und zu versuchen das ganze gemeinsam zu bewältigen. Doch Wie man sich sicher vorstellen kann ist es recht kompliziert eine Schwangerschaft über eine solche Distanz zu regeln, zumal ich hier in Deutschland berufstätig bin. Somit haben wir beschlossen, uns gemeinsam ein Leben hier in Berlin aufzubauen. Mit kleinen Hürden haben wir es aber doch geschafft, und ich bin im Juli zur Entbindung nach Finnland geflogen. In den sechs Wochen bis zur Geburt, waren wir plötzlich mit uns ganz unbekannten Problemen konfrontiert, und die Streitsituationen wurden immer häufiger.
Wir waren beide einfach mit unseren Ängsten und Sorgen total überfordert, mit fehlendem Vertrauen und anderen Stresssituation.

Kurz nach der Geburt, hatten wir dann den Termin bei finnischen Jugendamt zur Vaterschaft Anerkennung.  Als unerfahrene Person und auch sehr stark von meinem Umfeld beeinflusst, hatte ich natürlich im Kopf beziehungsweise den Wunsch das geteilte Sorgerecht zu erhalten, jedoch wurde uns vom finnischen Jugendamt davon abgeraten, da es was bürokratische Dinge angeht einfacher wäre, wenn nur die Mutter das Sorgerecht zugeteilt bekommt. Wie gesagt, in den Streitsituationen zuvor habe ich bereits gemerkt, dass Diese Person vor mir binnen Sekunden eine Meinung ändern kann  und eine dann eine Kälte aufbaut welche ich nicht beschrieben kann.  Aufgrund ihres Verhaltens ihrer Familie gegenüber, mit der sie komplett den Kontakt abgebrochen hat, stieg mir das bewusst sein und die Angst, dass auch mir dies passieren könnte
 Ich habe also an dem besagten Termin aufgrund der abgelehnten Sorgerechts-Aufteilung, und der Tatsache dass ich englisch-Finnisch sprachige Dokumente vorgelegt bekommen habe, beschlossen die Dokumente mit nach Deutschland zu nehmen und mich von einem Anwalt beraten zu lassen, auch da mir dazu von vielen Geraten wurde.
Natürlich war dies nicht förderlich für das Heil unserer Beziehung, und an dem Tag ist die Situation eskaliert.

Das ganze hat sich so hoch geschaukelt, dass ich eine Woche nach der Entbindung, und ich kann mir bis heute nicht erklären wie ich es übers Herz gebracht habe, verfrüht nach Hause geflogen bin und die Mutter quasi allein zurückgelassen habe.
Um die Geschichte ein wenig abzukürzen, wir haben es geschafft wieder in Kontakt zu treten, um einen weiteren Termin zur Anerkennung zu organisieren. Leider ist es dazu gekommen, dass ich den Termin verschieben musste, da wir einen Pflegefall in der Familie hatten.

An dem besagten Termin, erhielt ich dann einen Anruf von meiner Exfreundin einem Anwalt sowie einer Jugendamt Beauftragten. In diesem Gespräch wurde mir vermittelt, dass die Mutter mir nach Anerkennung ein Besuchsrecht von 1 Stunde pro Monat unter Aufsicht der Behörden einräumt.
Wie man sich  sicher vorstellen kann,  ist in mir eine Welt zusammengebrochen, da mir klar ist  wie schwer es ist dies zu Lender übergreifend zu organisieren.
Und Ich kann mir bis heute nicht erklären was passiert ist, aber meine Exfreundin hat eine derart irrationale, gemeine, teilweise beleidigende und unfassbar uneinsichtige sowie verständnislos Art entwickelt; was die Möglichkeit  in Kontakt zu treten sehr reduziert hat, da jedes Gespräch in einem Streit endete in dem sie Vorwürfe äußerte und ich demütig Reue gezeigt habe.
An irgend einem Punkt hat sie beschlossen, mich komplett aus ihrem Leben zu eliminieren. Sie wollte mir keine Bilder mehr schicken und hat mich auch auf fb  gesperrt um zu verhindern, dass ich Bilder meine Tochter zu Gesicht bekomme und hat beim Jugendamt die Vaterschafts-Anerkennung abgebrochen.
Ich stehe nun mit dem Jugendamt in Kontakt, und werde die Anerkennung über das Außenministerium laufen lassen. Allerdings stellen sich mir nun einige Fragen, wie ich das ganze bewältigen kann. Soweit ich weiß, gesteht das finnische Recht der Mutter zu, zu entscheiden in welchem zeitlichen Rahmen sich das Besuchsrecht die ersten Monate beläuft.
Daher wüsste ich gerne, hat jemand Erfahrungen mit dem finnischen recht beziehungsweise befindet sich in einer ähnlichen Situation?
 Meine Frage ist daher benötige ich jetzt bereits einen Anwalt, oder kann man die Angelegenheit auch ohne Regeln? Die Situation hat sich ja nicht geändert bis auf, das ich nun an Ihrer Stelle die Vaterschaft in die Wege leite.
Und Besteht die Möglichkeit die Besuchszeit auszuweiten, sofern man eine binationale Situation vorliegen hat? 1 Stunde pro Monat erscheint mir grenzübergreifend doch ein bisschen zu wenig zumal man das alles ja auch finanziell bewältigen muss.
 Und ab wann ist die Mutter gezwungen das Besuchsrecht auszuweiten.? Und du und da unsere Kommunikation ziemlich unmöglich ist, besteht die Möglichkeit sie zu Gesprächen bei einem sozial psychologischen Dienst zu zwingen.?
Ich muss dazu sagen, sie ist seit ihrem zehnten Lebensjahr in psychologischer Betreuung und hat auch recht früh Depressionen aufgezeigt, ich sehe daher kaum eine andere Möglichkeit um mit ihr zu kommunizieren.
Es ist doch zum Mäuse melken! Traurig

Ich denke das sind die wichtigsten Fragen die mir jetzt gerade in den Sinn kommen

Wenn ich hier im Forum die Geschichten lese läuft es mir kalt den Rücken runter. Es gibt so viele Fälle die noch viel schlimmer sind als der meinige. Und es tut mir so leid um jeden einzelnen, denn wenn es mir schon so schlecht geht was machen diese dann durch!?  Aber ich liebe diese kleine Kreatur so sehr.... Alles würde ich dafür tun!!! 


vielen Dank schon mal


,
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Susi64
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« Antwort #1 am: 25. November 2015, 11:54:16 »

Hallo Riccardo,

auch wenn ich nicht weiss ob jemand Erfahrungen mit Finnland hat, so ist doch die eingeräumte Besuchszeit viel zu gering.
Bei kleinen Kindern ist es wichtig kurzen, aber häufigen Umgang zu haben. In Deinem Fall ist das aber unmöglich.

Die Frage wäre wie kannst Du den Umgang gestalten. Sind für Dich aus finanziellen wöchentliche oder 2 wöchentliche Besuche möglich? Zunächst wird es sich dabei um 2-3 stündige Besuche handeln.
Wichtig wäre, wo denn der Umgang stattfinden soll. Solange es nur sehr kurze Besuche sind, könnten sie bei der KM stattfinden, trotzdem kannst Du Dein Kind ausfahren und dgl. Wenn das Kind noch sehr klein ist bzw. Euerer Verhältnis sehr gespannt ist, dann ist das JA zunächst durchaus eine Option. Wie stellst Du Dir das langfristig vor?

Ich denke nicht, dass Du einen Anwalt brauchst. Aber, es ist schon in Deutschland schwer ein Umgangsrecht durchzusetzen, wenn die KM nicht mitspielt, es wird noch komplizierter, wenn es ein anderes Land ist. Ein guter Kontakt zum JA ist hilfreich, aber hat das JA in Finnland überhaupt die Möglichkeit die KM zu zwingen? In Deutschland kann das JA nur vermitteln.

VG Susi
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Bester Papa
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« Antwort #2 am: 25. November 2015, 14:28:22 »

Hi.
Schreib mal das finnische Konsulat an und erbitte bei der Legalabteilung um Rechtsauskunft. Manchmal helfen die. Oder gehe hin. Sitzen ja sicher bei Dir um die Ecke.

VG
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Riccardo
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« Antwort #3 am: 25. November 2015, 17:57:37 »

Um ehrlich zu sein, ich weiß auch nicht wie ich mir das vorstelle!  Bis vor kurzem war ja das Vorhaben zusammen zu ziehen.  Ich hatte schon eine größere Wohnung genommen.  Aber ich hoffe irgendwie insgeheim, dass die Mutter sich beruhigt und zur vernunft kommt.  Ich habe ja zumindest gehofft, wir würden uns gegenseitig besuchen etc.  ich verzweifele bei dem Gedanken wie ich das bewerkstelligen kann.   
Denn finanziell, ja.... Zumal ich ja  auch für das Kind zahle, (bereits jetzt zB letzten Monat 500€) und dann die Flüge hinzu kommen.  Aber was habe ich denn für eine Wahl,?   Ich muss es doch versuchen, Alternative wäre das Kind aufgeben. ?!  Niemals, das habe ich mit meinem Vater durch, ich möchte nicht dass sie das auch durchmacht! Zumal ich doch da bin und so unfassbar großes Interesse habe.  Traurig  sie ist die Liebe meines Lebens !!   
Jedenfalls werde ich mich mal dorthin wenden: mal sehen was die mir sagen können:
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Ingo30
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« Antwort #4 am: 25. November 2015, 18:45:42 »

Moin Riccardo,

willkommen hier. Ich schreib mal was mir auffällt:

- Bist Du sicher, der Vater des Kindes zu sein? Das ganze Verhalten der KM ist gelinde gesagt "merkwürdig". Wie Du schon geschrieben hast "zahlst" Du schon für das Kind. Auf freiwillliger Grundlage oder worauf gestützt? Wenn die Vaterschaft noch nicht anerkannt ist. Wurde mal über einen Vaterschaftstest nachgedacht?

- Dein eigenes Verhalten ist auch nicht unschuldig an der Situation. Du bist Vater geworden und schiebst dann Pflegefälle in der Familie vor anstatt wichtige Termine für Euer Kind wahrzunehmen. Klar, ist sicher alles wichtig aus Deiner Sicht. Für die KM aber sicherlich ein (verständlicher) Super-Gau, der nicht gerade das Vertrauen in Dich stärkt.

- Auch wenn Du die Möglichkeit des "Aufgebens" schon ausschließt, solltest Du hier keine voreiligen Entscheidungen treffen. Wenn die KM keinen Kontakt mehr mit Dir möchte und nicht mehr nach Deutschland kommen will, wirst Du dich damit anfreunden müssen, Fernpendler per Flugzeug zu werden. Hier entstehen viele Kosten und zeitlicher Verlust. Wenn die KM nur einmal einen Termin platzen lässt ("Kind hat Fieber" / "heute hat Oma Geburtstag" / "Kind will Dich nicht sehen") fliegst Du für zig hundert Euro plus Storno-Kosten fürs Hotel wieder nach Berlin.

Zitat
-  Und ab wann ist die Mutter gezwungen das Besuchsrecht auszuweiten.? Und du und da unsere Kommunikation ziemlich unmöglich ist, besteht die Möglichkeit sie zu Gesprächen bei einem sozial psychologischen Dienst zu zwingen.?
- das wirst Du wenn überhaupt nur in Finnland klären können. Ob das solch eher "liberale" Länder überhaupt vorsehen, wage ich zu bezweifeln. Hier musst Du dir wirklich Fachkenntnisse einholen. Gruß Ingo
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Riccardo
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« Antwort #5 am: 26. November 2015, 03:23:02 »

Ok, Pflegefall ist nicht der richtige Ausdruck. Folgendes, ich bin bei meiner Großmutter aufgewachsen da meine Mutter sehr früh verstorben ist und mein Vater nach Italien "geflohen" und blah d:) . Ja, und meine Omi hatte eine op, es gab massive Komplikationen danach und ich musste 6 Tage einspringen, meine Omi konnte nicht mal aus wc, denn meine Tante welche pflegt ist auch ins KH gekommen. Leider lebt niemand aus unserer Familie in der Näheund die Pflegestufe ist noch nicht durch. Also; nicht nur ein Pflegefall.
Wen ich es verhindern hätte können, wäre ich natürlich geflogen

Ja, und wegen dem Vater schafft's Test,… Nein wir haben noch keinen gemacht, alles was bisher geschieht beläuft sich auf eine Vertrauensbasis wobei ich mir auch gerade nicht mehr so sicher bin  Aber leider muss ich mir eingestehen, meine Tochter sieht einfach aus wie ich als Baby. Es ist unglaublich wie ähnlich wir uns sehen . Aber selbstverständlich werde ich diesen fordern sofern ich die Anerkennung unterschreibe.

 ich verstehe dennoch nicht was du meinst wenn du sagst ich soll keine voreiligen Entscheidungen fällen?
Meinst du ich soll davon ab kommen, sofern ich nicht über die finanziellen Mittel verfüge?  Ich habe tatsächlich daran gedacht aber ich verzweifle beim Gedanken daran, meine Tochter nicht sehen zu können nur weil ich nicht die Vaterschaft anerkannt habe. Zudem hoffe ich wahrscheinlich tief im Inneren, dass meine Tochter bemerkt wie verrückt seine Mutter ist und lieber bei mir wohnen möchte!
 Nein im Ernst ich werde natürlich alles versuchen. Aber um es um auf den Punkt zu bringen, ich verdiene Ca 1600 €. Ein Flug nach Finnland kostet im Durchschnitt 250 € abzüglich der Alimente bei denen ich von 250-300 ausgehe, ja da wäre ich Arm wie eine Kirchenmaus.
Deswegen überlege ich, wieder mit dem Programmieren von Webseiten anzufangen was mir immer ein gutes neben Einkommen eingebracht hat.
Worum ich mir viel mehr sorgen mache, ist die Tatsache das ist wohl relativ schwierig ist eine Verbindung aufzubauen. Zumal ich bei der Bösartigkeit der Mutter davon ausgehe, dass meine Tochter zum negativen manipuliert werden würde
Hinzu kommt auch noch die Sprachbarriere, da sie vermutlich nur finnisch reden wird. Ich habe allerdings bereits angefangen zu lernen, und hoffe sehr dass ich es schneller schaffe als mein Baby :p  und dann noch der Zeitfaktor, wobei mir die Mutter mir hier definitiv auch aus Böswilligkeit einen Stein in den Weg gelegt. Oh mein Gott, ich begreife wirklich nicht wie Mütter so etwas tun können!!!!  F??? Zu Ich habe die Frau wirklich zwei Jahre lang nur gut behandelt, und auch die Phase vor der Geburt war nicht so schlimm wie sie derzeit darstellt.  Man is Ja so unfassbar hilflos.
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Kruemelmonster
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« Antwort #6 am: 26. November 2015, 09:15:45 »

Moin Riccardo,

Aber selbstverständlich werde ich diesen fordern sofern ich die Anerkennung unterschreibe.

den Vaterschaftstest mach bitte bevor du die Anerkennung unterschreibst. Nach Unterschrift ist es schwieriger die rechtliche Vaterschaft wieder loszuwerden.
Und achte beim Test darauf, dass die KM keinen Moment mit deiner Probe alleine ist, ein Austausch ist schnell gemacht...

Gruß vom Krümelmonster
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Alle sagten: " Das kann nicht funktionieren"
Dann kam einer, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht
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« Antwort #7 am: 26. November 2015, 09:17:08 »

Hallo,

natürlich ist das alles ein bisschen zuviel.
Ich würde vorschlagen, dass Du Dir überlegst, was machbar ist. Z.B. aller 14 Tage ein Wochenende in Finnland.
Im ersten halben Jahr, Sa und So 2 Stunden vormittags und 2 Stunden nachmittags. Im zweiten halben Jahr Sa Nachmittag und So bis Mittag ggf. bei in den Nachmittag hinein.  Ab dem 2. Lebensjahr jedes 2. Wochenende. Kannst Du sicher noch variieren.

Mach einen Babypflegekurs damit die KM sieht, dass Du das gelernt hast und es keinen Grund gibt Dir das Kind nicht anzuvertrauen.

Fordere beim JA zunächst ein bisschen mehr, so dass der Kompromiss heraus kommt.

Die alles entscheidende Frage ist, wo willst Du wohnen? Hotel oder Hostel sind bei einem Kind unter 1 Jahr zwar möglich (in Finnland teuer), danach wird es schwieriger. Vieleicht findest Du jemanden, der Dir sein Zimmer/Wohnung für jedes 2. Wochenende vermietet, weil er sowieso nicht da ist. U.U. gibt es aber rüstige Renter, die auch gern temporär eine Zimmer vermieten damit sie Gesellschaft haben. Andere Ideen habe ich im Moment auch nicht.

VG Susi
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Mux
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« Antwort #8 am: 26. November 2015, 10:18:45 »

Hallo Riccardo,

Du solltest als erstes aufhören, die Vaterschaftsanerkennung gegen den Willen der Mutter zu betreiben.
Nach deutschem Recht ist das sowieso sinnlos, da die Mutter zustimmen muss und wenn sie dies nicht
tut, hat eine einseitige Anerkennung keine Rechtskraft. Ob das in Finnland auch so ist, kann ich nicht
sagen, würde ich aber auch mal vermuten.

Außerdem löst eine Vaterschaftsanerkennung keine Probleme, sondern nur eine Unterhaltspflicht aus.

Als nächstes würde ich die freiwillige Zahlung komplett einstellen, wenn sie wirklich freiwillig ist und kein
Titel vorliegt.

Du schreibst, Du bist in einer depressiven Phase; ist das wirklich so oder meinst du nur, dass Dich die Situatuion
belastet und Du momentan nicht gut drauf bist?

Du Geschichte kriegst Du finanziell nicht hin. Ich habe zwei Jahre über 600 km Umgangsregelungen erzwungen und
durchgeführt, das aber in Deutschland. Und die Mutter hat sich mehr oder weniger an Gerichtsbeschlüsse gehalten
und mein Sohn war da schon relativ groß (6 Jahre). Im Monat sind etwa 1000 € nur für die Umgänge draufgegangen.
Nach zwei Jahren ist zum Glück die Mutter mit meinem Sohn wieder nach Berlin zurückgezogen. Ehrlich, über einen
längeren Zeitraum hält man das nicht durch. Und wenn, hast du kein selbstbestimmtes Leben. Denn alles richtet sich
nach Abflugzeiten, Umgangs- und Gerichtstermine. Arbeit wird zur Nebensache, sonstiges Privatleben auch.

Also nochmal: Es ist eine nicht unerhebliche Belastung, Gerichtsverfahren zu führen, Umgänge zu planen und durchzuführen
und sein sonstiges Leben noch auf die Reihe zu kriegen und das die nächsten sagen wir mal 15 Jahre? Selbst psychisch sehr
stabile Menschen führt das an den Rand des Zumutbaren.

Bei einem Baby sind zudem die Boykottmöglichkeiten Deiner Ex und das noch im Ausland schier unbegrenzt. Selbst wenn in
Finnland f. Männer die Gesetzeslage besser wäre als hier in Deutschland.

LG,
Mux






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« Antwort #9 am: 26. November 2015, 10:21:22 »

Hi Rissardo,
dumm gelaufen mit der Fernbeziehung. Kenn ich auch.
Das ganze hat sich so hoch geschaukelt, dass ich eine Woche nach der Entbindung, und ich kann mir bis heute nicht erklären wie ich es übers Herz gebracht habe, verfrüht nach Hause geflogen bin und die Mutter quasi allein zurückgelassen habe.
Das wird sie dir nie verzeihen.
Mach jetzt noch den Vaterschaftstest. So wies das Krümelmonster dir empfiehlt.
Den wird die KM dir auch nie verzeihen.
Das macht aber schon nichts mehr.

Danach erkennst du die Vaterschaft an - oder eben nicht.
Falls das Baby wirklich von dir ist hast Du genau 2 Optionen denke ich.
Zwei. Mehr nicht.

Entweder du siedelst nach Finnland über und baust dir ein kuscheliges Nest im Enddarm der KM.
Als Webseiten-Programmierer bist du nicht ortsgebunden.
Erstellst beim finnischen Jugendamt am Wohnort der KM eine Unterhaltsurkunde im Rahmen deiner Möglichkeiten.
Und kämpfst um regelmäßigen Umgang in deiner Wohnung - fußläufig zur KM.

Oder du erstellst beim Jugendamt an deinem Wohnort eine Unterhaltsurkunde.
Über Mindestunterhalt nach Düsseldorfer Tabelle.
Unterschreibst in Deutschland eine Vaterschaftanerkennung.
Richtest einen Dauerauftrag ein.
Vergisst erstmal das du eine Tochter in Finnland hast.
Genießt dein Leben in Deutschland.
Wartest bis die junge Finnin in die Pubertät kommt.
Und ihrer Mutter unbequeme Fragen stellt.

Alles andere ist mit so einer KM Zeit- und Kraftverschwendung denke ich.
Mux schreibt was ich auch denke.
Deshalb hab ich mich damals für Variante 2 entschieden.

Egal wie du dich entscheidest: Alles hat seinen Preis.

Gruss Horst
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Riccardo
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« Antwort #10 am: 27. November 2015, 02:21:38 »

Vielen Dank für eure Antworten, ich denke ich sitze hier seit 3 Stunden und lese die Einträge rauf und runter.
Depressive Phase würde ich es auf jeden Fall zu mal mich meine Ärztin einweisen wollte und ich zum ersten Mal in meinem Leben Antidepressiva nehmen muss. Zumindest habe ich mich dafür entschieden, da ich nicht einmal mehr arbeiten gegangen bin und fast meinen Job verloren habe. Ich saß Wochen zu Hause und habe versucht mich schriftlich bei meiner Exfreundin zu erklären, allerdings wurden die Nachrichten glücklicherweise nie abgesendet. Ä. Aus Angst vor der Reaktion.
Ich war jetzt einen Monat in Kalifornien, da ich von meinem Arbeitgeber freigestellt wurde um mal Luft zu Holen.  Ich denke ich kann von Glück reden dass mein Chef meine Arbeit sehr zu schätzen weiß und ich im Job noch habe. Und bis vor ein paar Tagen habe ich mich fast wieder dabei erwischt.

Jedenfalls ist die Gesetzeslage in Finnland offensichtlich anders. Die Jugendamt beauftragte hat mir mitgeteilt dass ich jetzt die Möglichkeit habe sofern ich mich für den Vater halte die Vaterschaft einzuklagen was dann auch rechtskräftig werden. Generell scheinen die Gesetze in Finnland weit Vater freundlicher zu sein. Denn auch das Besuchsrecht muss die Mutter eingestehen, und sollte sie diese Termine nicht wahrnehmen droht ihr seit 2013 sogar eine Gefängnisstrafe.
Und beim Schreiben fällt mir auf, dass mein ganzes Wissen nur auf Grundlage der Aussage der Mitarbeiterin basiert. Ich also keine Ahnung habe wie es juristisch wirklich aussieht.

Ich muss dazu sagen ich habe das Gefühl dass die Dame beim Jugendamt mir gegenüber relativ positiv eingestellt ist. Zumindest hat sie sich sehr viel Mühe gegeben uns wieder zusammen zu führen und mit mir Mehrstunde Telefonate geführt.

Zum Vaterschaftstest: das haben wir im Vorfeld geklärt. Zum Glück das ganze auf Empfehlung ihrer besten Freundin. Als dies beim Termin allerdings wieder aufkam, war das Verhalten ein ganz anderes, und plötzliche Enttäuschung war ganz groß geschrieben. Ohmann das wär ja noch das beste.

Ja und um es auf den Punkt bringen bei Lösung zwei war ich schon angekommen. Moralisch ist mir klar das ich das Kind unterstützen werde, zumal ein leben in Finnland für eine alleinerziehende Mutter kaum zu bewältigen ist und ich selbstverständlich meinem Kind beistehen möchte. Ärgerlich wird es nur, wenn sie später mit ihrem neuen Mann in einem Haus wohnt und ich mir keine zwei Zimmer Wohnung leisten kann! Nur mal ein Gedanke da ich mich oft mit diesem Freund unterhalte. 
Doch dann dachte ich mir, warum soll ich ihr diesen Gefallen tun. Ich habe so ein großes Bedürfnis Teil des Lebens meiner Tochter zu sein, ich kann es kommen Worte fassen. Und ja es geht nicht um meine Bedürfnisse, aber nur so kann ich es meiner Tochter anbieten.
Allerdings holen mich solche Erfahrungsberichte wieder ziemlich hart auf dem Boden zurück. Zum einen aufgrund der finanziellen Realisierbarkeit, Den ungünstiger Weise habe ich eins in den letzten Jahren gelernt : Finnland ist unfassbar teuer!
Zum anderen aber auch wegen der mentalen Stärke welche man mitbringen muss. Ich habe gemerkt dass ich wirklich Probleme habe mit einer solchen Böswilligkeit umzugehen. Ich bin so unfassbar sprachlos, was mich übrigens auch dazu gebracht hat kaum mit ihr Kontakt zu treten und mich wochenlang zu vergraben um zu versuchen eine Nachricht zu erstellen.
Wie soll ich es also verkraften, wenn Sie mir dort noch etliche Steine in den Weg legt.
Ich würde es so gerne versuchen und abhängig von der Reaktion, entscheiden ob das ganze realisierbar ist oder nicht.
Und ich habe noch arge Probleme damit zu akzeptieren, dass dort wohl erstmal keine Freundschaft und auch nichts anderes entstehen wird.  Traurig

Doch zumindest könnte ich sagen ich habe alles versucht denn das ist wirklich mein größter Wunsch. Ich wünschte ich könnte euch ein Bild zeigen, es gibt wirklich nichts schöneres!!
Und ständig habe ich diesen Moment im Kopf, wie sie nach der Geburt, Übrigens eine über 48 Stunden Geburt mit Noteingriff in den letzten Minuten , so hilflos dort lag an einem Beatmungsgerä, da habe ich mir irgendwie geschworen dass ich dieses kleine Wesen niemals alleine lasse. Ja ich weiß ich bin naiv und unendlich emotional wie mein psycho Therapeut gesagt hat, aber es war wohl doch ein Riesen großer Wunsch von mir.
Ich denke ich werde ihr diese Information jetzt zukommen lassen, mit der Bitte um ein wenig Verständnis für meine Situation. Die Nachricht schreibe ich nun schon seit Tagen, wieder aus Angst vor der Reaktion kann ich sie nicht abschicken. Und weil ich weiß, dass ich damit nichts bewirken würde. Denn jemand der anfängt über meine toten Eltern Witze zu machen, der hat wohl tatsächlich sein Herz verloren oder sowas . Ich kann nicht mehr!  was ist nur mit diesem Menschen los?? 

Vielleicht denke ich doch lieber noch mal über Variante zwei nach..., damit hatte ich mich ja schon einmal angefreundet.  Und ich bin mir sicher, meine Tochter wird schnell  erkennen dass ihre Mutter ein wenig oder auch ein wenig mehr,  Kreis der mental angekratzten steckt. Und man kann es ja wollen so sehr man möchte, man muss wohl doch auf seine mentale Gesundheit achten. Und wie es aussieht verliere ich mich zur Zeit wieder mal selbst.  Hätte wohl doch in Kalifornien bleiben sollen.
Vielleicht verklage ich einfach Bayer wegen nicht Wirkender Pille, sollen die doch für meine Reisekosten aufkommen! :p 


 Das wurde übrigens alles mit Spracheingabe getippt etwaige Fehler also bitte ans Handy richten hahahaha
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« Antwort #11 am: 27. November 2015, 20:13:59 »

Moin Riccardo,

kann den anderen nur Zustimmen. Mit 1600 Euro netto kannst Du es vergessen, als Dauer-Pendler nach Finnland zu jetten. Dazu wirst Du irgendwann sicherlich auch mal zum Unterhalt verpflichtet.

Du solltest der KM einen freundlichen Brief schreiben (das Forum hilft gerne dabei) und ihr noch mal die notwendigen Punkte aufzeigen.

Diese Punkte sind:

1. Vaterschaftstst auf freiwilliger Basis (Informier Dich bitte dazu bei einer Apotheke / Deinem Arzt). Wie die Regelungen in Finnland sind, weiss ich nicht. In Deutschland muss die KM dem Test auf jeden Fall zustimmen. Das kostet ein paar hundert Euro und ihr habt darüber Klarheit.

2. Hat sie keine Lust dazu, würde ich jegliche Zahlungen sofort einstellen. Wenn sie Dich verklagen will, soll sie es tun, dann muss das Ganze halt gerichtlich geklärt werden. Vorher solltest Du auch nichts unterschreiben.

Ansonsten kannst Du nur das Verhältnis zur KM verbessern. Selbst wenn es in Finnland väterfreundlicher zugeht, ist das Problem die Distanz. Für eine Kindsbesitzerin ist Entfernung immer der Joker. Deshalb liegt bei einer deutschen Kindsbesitzerin die Lieblingsdistanz für einen Umzug auch bei meist 400-800km. Das allein reicht schon aus, um den Umgang in einer Vielzahl der Fälle zum Erliegen zu bringen. Eine Krankheit des Kindes wird auch kein Gericht in Finnland rügen - Du bist aber die Kohle los. Das wirst Du vielleicht 1-2 Mal machen um beim dritten Mal festzustellen, dass die KM auf Umgangsboykott per Krankenschein macht (überraschende Mutter-Kind-Kur, was sicherlich auch dort funktioniert). Hier musst Du realistisch einschätzen, was machbar ist.

"Nettigkeit" oder "ich tu alles was die KM will" führen in einer Vielzahl der Fälle nur dazu, dass die KMs dies als Schwäche auslegen. Oftmals funktioniert es viel besser, genau das zu tun, was die KMs in dem Fall nicht erwarten: z.B. einfach mal keinen Kontakt aufzunehmen, nicht hinterherzulaufen. Das ist leichter gesagt als getan, aber möglicherweise für einen späteren Zeitpunkt auch mal eine Strategie für Dich. Gruß Ingo.

P.S. Schau Dir auch mal denn Trennungs-FAQ an. Er ist sehr wertvoll: www.trennungsfaq.com
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Bester Papa
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« Antwort #12 am: 28. November 2015, 14:06:03 »

Moin.
Bevor Du eine Entscheidung fällst, solltest Du Dir erst einmal rechtlichen Rat einholen.
Neben dem oben erwähnten Konsulat kannst Du ja auch mal bei einem RA um Rat fragen.

Hier findest Du zum Beispiel RA in Deutschland, die sich offenbar mit finnischem FamRecht auskennen:

http://www.finnland.de/public/default.aspx?nodeid=37101

Oder deutsch/englisch sprechende RA in Finnland:

http://www.eversheds.com/global/en/where/europe/finland/index.page

http://eps-legal.com/

http://www.roedl.com/fi/fi/

http://mollerlaw.fi/

http://www.lrhto.fi/

Über die Qualität kann ich nichts sagen.

VG
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« Antwort #13 am: 14. Mai 2016, 08:31:06 »


Hey, ich habe mich entschieden doch mal ein kleines Update zu geben wie es in meinem Fall weiter verlaufen ist. Und was ich auf jeden Fall sagen kann , es ist die beschissenste Zeit meines Lebens. Ich bin in ein ziemlich tiefes Loch gefallen, und habe mich mit Alkohol und diversen anderen Mitteln über Wasser gehalten. Für gewöhnlich überhaupt nicht meine Art, aber es gestaltete alles doch weit erträglicher. Wenn auch nicht wirklich förderlich für die Verarbeitung. Und habe ich gemerkt dass mich das ganze so nicht weiter bringt. Also mein Leben auf den Kopf gestellt, mit Meditation und Yoga angefangen so wie Kommunikationstraining absolviert. UsW
JedenfallsD Ich habe die Anerkennung über das Konsulat in die Wege geleitet, in Verbindung wurde auch gleich einen DNA Test mit veranlasst. Und so unfassbar es klingt, der ganze Prozess hat tatsächlich bis jetzt gedauert.
Nur noch kurz;... Nach der Totalblockade hat die Mutter noch mal kurzzeitig auf meine Pakete beziehungsweise das Geld welches ich gesendet habe reagiert und mir angeboten, zumal sie mir keine Bilder senden wollte, mit meiner Tochter zu skypen. Das ganze geschah um die Weihnachtszeit herum, was am Ende passiert ist war ein stetiges versetzen und aufschieben. Meine Weihnachtsgeschenke für meine Tochter wurden wie mir berichtet wurde einfach entsorgt, nicht eine Antwort! Tatsache ist, dass ich tatsächlich bis heute nicht einmal ein Foto meiner Tochter zu Gesicht bekommen habe. Wirkliches erfragen wurde direkt mit total ignorant im Keim erstickt. Und selbst die intensivste Suche über alle möglichen Wege nach einem einzigen Bild meiner Tochter, lief absolut ins leere. Nicht ein einziges Bild.
Ich stehe allerdings auch die ganze Zeit über mit der Jugendamt beauftragten sehr intensiv in Verbindung, und ich kann sagen dass sie ziemlich pro Papa arbeitet. Mittlerweile waren wir soweit, dass sie mir privat die Nummer ihres Ehemannes gegeben hat, da ich mich entschieden habe nach Finnland überzusiedeln und er diverse Personen kennt  . er hat mir am ende sogar quasi „fast“  angeboten, im famielienhaus einzuziehen, bei der großmutter in helsinki. ..  =)    naja, das war dann aber doch ein wenig zu viel..   . Ganz egal wie… eins ist ganz klar es gibt tatsächlich nur diese beiden Optionen Finnland oder vergessen. Da ich zweiteres auch nach intensivsten bin nun einfach nicht geschafft habe, habe ich mich nun für Weg zwei entschieden heißt ich Siegel nach Finnland über und werde wohl vor vorerst im Enddarm der KM Leben. Zumindest ist dies der Plan, ein Zimmer habe ich bereits nur am Job hapert es derzeit noch. Ich habe mich aber tatsächlich mit Freelancing beschäftigt und bekomme von einem Bekannten Aufträge mit denen ich schon einige Euros verdiene.
Wie auch immer, für nächste Woche Donnerstag ist also der Termin angesetzt an dem wir die Besuchsrechte und die Sorge Rechtslage im Falle eines Ortswechsels besprechen. Vorgesehen war auch, dass ich meine Tochter zu Gesicht bekomme. Doch leider hat mir die Jugendamt beauftragte heute mitgeteilt, dass die Mutter sich dagegen entschieden hat meine Tochter mit zu bringen, aber bereit sei am Samstag ein Treffen zu organisieren. Schlag ins Gesicht, aber offenbar kann ich in dieser Situation nur mit Reue und Demut etwas erreichen. Wenn ich auch gestehen muss, mein größter Wunsch ist es, und ich glaube hier höre ich lieber auf zu reden........ Ich habe tatsächlich noch nie zuvor in meinem Leben solch ein Gefühl in mir gehabt, ich denke ich habe noch nie jemanden wirklich gehasst. Aber leider Gottes denke ich, dass das das Gefühl ist welches ich derzeit für die Mutter habe.
Zumal sie wirklich alles getan hat, um meine größten Ängste wahr werden zu lassen. Bis hin zum Bild bei FB, auf dem man einen Teil ihres vermeintlich neuen Partners sieht. Solch ein erbärmliches Spiel:! Aber selbstverständlich kreisen meine Gedanken nun ziemlich intensiv um die Tatsache herum, dass dort ein anderer Mann meine Tochter auswachsen sehen darf. Während ich ziemlich doof da stehe ! Manchmal sollte man sich wohl doch nicht so öffnen.

Je näher der Termin rückt, desto höher ist mein Stresspegel wie man sich sicher vorstellen kann.
Ich kann einfach noch nicht fassen dass ein derart lange Zeit um vergehen musste, bevor ich meine Tochter nun endlich sehen darf. Was zum Teufel läuft falsch bei diesen Frauen, es sollte Gesetze geben welches bei einer solchen Art Entfremdung eingreift und den Vätern direkt das Sorgerecht zuspricht sofern man in der Lage ist die Situation objektiver zu beurteilen und danach zu handeln ! Naja, nich ganz so einfach... Aber in die Richtung : Zumindest würden die Mütter anfangen darüber nachzudenken, wie sie mit uns Vätern umzugehen haben . Ich kann nicht fassen, dass eine Mutter ihr eigenes Ego derart in den Vordergrund stellt, und das Recht des Kindes komplett ignoriert. Wäre ich ein krimineller oder ein gewalttätiger Mensch, würde ich das ganze verstehen, allerdings war alles friedlich und schön bis dahin.
O. k., ich verliere mich wieder in meinen Emotionen! Ich hoffe ich habe mir genug Werkzeuge angeeignet, um die Situation dort zu überstehen. Meine Angst jedenfalls übersteigt alles was ich bisher erlebt habe. Ich habe seit 2 Wochen Herzrasen!
Anyway, nun geht es also um die Anerkennung und das aus klamüsern der Besuchsrechte und das geteilte sorgerecht, welches mir in finnland zu 99% zugespochen wird, wenn es mir auch nicht viel bringen wird!   ich bin ziemlich gespannt was dabei herauskommt. Aber eins is natürlich auch klar, sollte sich die situation über eine gewisse zeit nicht beruhigen und die Gefahr droht, daß meine Tochter in einem Rechtsstreit aufwächst, werde ich vermutlich das handtuch werfen.  Ich werde dem ganzen ein paar jahre geben und dann mal schauen. ich hoffe innigst, daß dieses kleine mädchen langsam aufwacht.  Wer will denn schon in so nem Streit leben...  Oo   Oh weh..leider zu viele..wie?!   hach-...wir werden sehen.... 
Ich bin übrigens selbstverständlich mit den Anwälten in Kontakt getreten, so wie mit finnischen Organisationen die pro Papa arbeiten und da ich mich nun entschieden habe nach Finnland zu gehen sehen meine Chancen auf ein faires Besuchsrecht gar nicht so schlecht aus. Ich werde wie gesagt auch das geteilte Sorgerecht einfordern, sowie ab einem bestimmten Alter das Wechselmodell, mal sehen wir sich dort mit den rechten für Väter in der Praxis so verhält . Auch wenn ich nicht verstehen kann, wie eine Mutter sich zu einer solchen Umgangsart entscheiden kann. Weder für sich , noch für mich und am aller wenigsten für unsere Tochter!
Ich jedenfalls habe mich entschieden für meine Tochter zu kämpfen, und sie nicht mit dieser verrückten einfach so in Finnland zurückzulassen. Ein Kind hat es einfach verdient Kontakt zum Vater zu haben, insbesondere wenn der Vater derart interessiert ist!
Oh mein Gott, es kommt mir vor als würde ich einen erwachsenen Menschen treffen, fast ein Jahr ist vergangen. Ich kann es wirklich kaum fassen. Habe ich schon erwähnt, ich hasse Finnland. Und das nicht erst seit dem ich diesen Stress habe, es ist einfach ein fürchterliches Land. Was man nicht alles aus Liebe tut...
« Letzte Änderung: 14. Mai 2016, 08:35:20 von Riccardo » Gespeichert
Tina10
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« Antwort #14 am: 14. Mai 2016, 17:37:12 »

[quote author=Riccardo link=topic=30206.msg361074#msg361074 date=14entschieden habe nach Finnland zu gehen sehen meine Habe ich schon erwähnt, ich hasse Finnland. Und das nicht erst seit dem ich diesen Stress habe, es ist einfach ein fürchterliches Land.
[/quote]

Ehrlich gesagt, kann man Dir von dieser Entscheidung unter all den von Dir geschilderten Umständen nur abraten.

Du gehst in ein Land, das Du hasst, begibst Dich in eine unsichere berufliche Position, wirst in einem einzigen Zimmer leben, hast dort keine sozialen Kontakte (als Freelancer hast Du noch nicht einmal einen Kollegenkreis) und dazu erwartet Dich bestimmt noch viel Frust im Kampf um den Umgang.

Dies alles vor dem Hintergrund, dass Du gerade erst wegen einer Depression in Behandlung warst.

Und alles, alles ist nur auf einen einzigen Punkt konzentriert: die paar Stunden Umgang. Es ist grundsätzlich ein Fehler, im Leben alles auf einen einzigen Bereich zu setzen und alle anderen Bereiche zu vernachlässigen.

Was machst Du, wenn die Umgänge problematisch ablaufen? Was gibt es dann noch, was Dich hält, worauf Du Dich stützen kannst?
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« Antwort #15 am: 14. Mai 2016, 21:23:23 »

Hallo Tina,

Ehrlich gesagt, kann man Dir von dieser Entscheidung unter all den von Dir geschilderten Umständen nur abraten.

Es gibt da eine Tatsache des Lebens, die die angeblich überragende emotionale Intelligenz der Frauen offenbar nur selten in ihrer vollen Tragweite zu erfassen vermag: Ein Mann tut, was ein Mann tun muss. Auch und gerade dann, wenn der Weg steil und steinig wird.

Es ist m.E. genau diesem weiblichen Unverständnis geschuldet, dass du einen ziemlich sinnentstellenden Abschnitt aus Riccardos Beitrag zitiert hast. Ich habe den Teil, auf den es hier wirklich ankommt und den du weggelassen hast, mal hervorgehoben:

Habe ich schon erwähnt, ich hasse Finnland. Und das nicht erst seit dem ich diesen Stress habe, es ist einfach ein fürchterliches Land. Was man nicht alles aus Liebe tut...

Und nein, dieses Unterfangen ist kein Wolkenkuckucksheim:

Ich bin übrigens selbstverständlich mit den Anwälten in Kontakt getreten, so wie mit finnischen Organisationen die pro Papa arbeiten und da ich mich nun entschieden habe nach Finnland zu gehen sehen meine Chancen auf ein faires Besuchsrecht gar nicht so schlecht aus. Ich werde wie gesagt auch das geteilte Sorgerecht einfordern, sowie ab einem bestimmten Alter das Wechselmodell, mal sehen wir sich dort mit den rechten für Väter in der Praxis so verhält .

Ein Selbstläufer wird das natürlich nicht, im Gegenteil; aber eine realistische Chance ist offenbar vorhanden, und vielleicht sogar eine bessere Chance, als es hier in diesem Deutschland wäre.

Nix für ungut,

Malachit.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
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« Antwort #16 am: 20. November 2016, 22:41:26 »

; Mahlzeit die Herrschaften.
Da es sicher irgendwann mal jemanden geben wird, dem solch eine Geschichte in Finnland oder sonst wo auf der Welt wiederfährt wie ich sie derzeit durchlebe und schreiben ja ganz guttut, hier erneut eine paar Worte zu dem Verlauf bis hierhin.  Und ich kann nur sagen, NIEMALS hätte ich mir vorstellen können mal sowas zu erleben. Ich war immer gewählt niemandem in meinem Umfeld zu schaden, bin nicht nachtragend und verzeihe generell recht zeitnah, ob nun von Vorteil oder nicht sei mal dahingestellt. Ich erwähne dass nur um klar zu machen, wie unverständlich der derzeitige Ablauf für mich ist und wie hilflos man ist, wenn man an einen Menschen wie meine Ex gerät.
Die ganze Geschichte läuft leider in die total falsche Richtung, ich würde fast sagen es könnte nicht schlimmer sein.

Angefangen hat es bereits damals, als ich zum ersten mal in Finnland aufgeschlagen bin um die Vaterschaft zu unterzeichnen- ich denke allein die Tatsache, daß ich es tatsächlich bis hierhin „durchgezogen“ habe hat meine Ex nicht wirklich erfreut- Sie  kam damals zum besagten Termin  tränenüberströmt und fast paralysiert und den Raum in dem ich mit den „Childsupervisor-damen“ saß um die Verhandlungen bezüglich Besuchszeiten etc. zu führen., und was dort ablief  kann man nicht wirklich Kommunikation nennen.
 Wir haben also die Konditionen ausgehandelt sprich, Gelder welche ich zu zahlen habe, was in Finnland tatsächlich nur 140 € in den ersten,,. Ich denke es waren 3-4 Lebensjahren sind.  
Ich habe mich als selbstständig mit 180 belastet, und weiterer Bestandteil der Abmachung war, daß ich meine Tochter vorerst jedes 2te Wochenende a 2 Tage in einem Meeting spot treffen darf.  Wir haben uns auf 3 Monate geeinigt, (eher mit den Damen des Hauses als mit meiner ex)  da ich wie erwähnt gewählt bin nach Finnland zu ziehen und man in dem fall Neuverhandlungen anstreben sollte.  

Was allerdings passiert ist—und ich kann es bis heute kaum fassen;  meine Ex hat plötzlich behauptet ich sei während der Beziehung Ihr gegenüber gewalttätig gewesen und sie habe fortlaufend Angst vor mir gehabt. Mir fiel so denke ich die Kinnlade runter, mit solch einem böswilligen verhalten hätte ich im Leben nicht gerechnet.
Des Weiteren hat sie behauptet ich hätte ihr kein Geld gezahlt, und mich interessenlos gezeigt.
Und da fing ich an mich zu fragen…  IS DIESE FRAU TATSÄCHLICH EINFACH NUR NACHTEILIG AUSGESTATTET WAS DIE INTELLIGENZ ANGEHT--?!   Oder ist das ein Symptom einer gravierenden Krankheit?
Denn Ihre Aussagen lassen sich wiederlegen,   Wirklich jede einzelne… 2 mal existieren Notizen, dass ich nie gewalttätig war, von Ämtern aufgezeichnet.  Gelder wurden überwiesen mit Angabe wofür, was im Übrigen weit über dem verpflichtenden Satz lag.  Und auch die Mitschriften der über mein Interesse all dem beizuwohnen, getätigt von der offiziellen „Childsupervisor-lady“ besagen was anderes.  

Nachdem nun Neuverhandlungen angesetzt waren um den weitere Verlauf klarzustellen, wurde es immer absurder.  Derzeit will Sie nicht in einem Raum mit mir sein, jeglicher Kontakt findet nur über due Child-supervisor statt. Sie verlangt, daß ich früher zum Übergabe-ort komme und nach dem treffen später gehe, da sie mir nicht begegnen will.
Die Zeiten der meetings welche ich mit dem Supervisor besprochen habe, 2 mal pro Woche a 3-4 Stunden, ab Ende des Jahres evtl. Übernachtungen etc,.All das wurde von der Mutter abgelehnt, 3 Stunden pro Woche, so Ihr Angebot! Keinerlei Diskussion oder Verhandlungswille. Nicht eine Stunde mehr! Selbst die Mitarbeiter vor ort, 30 Jahre dort tätig, haben so etwas noch nicht erlebt!

Was mir nun bleibt, da es selbst in Finnland, dem Kiderrechts-land wie sie sich selbst darstellen, keine Institution gibt, welche in dieses böswillige verhalten eingreifen kann,  Selbst wenn klar is, daß  die Mutter mentale Probleme aufweist, ist es vor das Gericht zu bringen.

Ich habe sehr viel Zeit damit verbracht zu versuchen zu verstehen was in meinem Leben derzeit passiert. Mit der Frage nach dem warum.  Und es gibt viele Antworten und irgendwie auch keine!  doch manchmal ist das offensichtliche nicht zu übersehen!

In meinem Fall, und das ist keine Diagnose welche an den Haaren hebei gezogen ist, es basiert auf X Faktoren wie missbrauch in Ihrer Vergangenheit, sozialverhalten im Alltag und etliche Verhaltensweisen welche ich sich schon im Vorfeld abgezeichnet haben, ist es ein so genanntes „Attached nacisisstic borderline syndrom“   welches kein klares Krankheitsbild hat. Und leider zu  „Parental Alienation – Kindesentfremdung“  führen kann.
was bleibt ist nun zu all den Kosten welche ich bereits hatte und habe erneut tief in die Tasche zu greifen.

Das bedeutet im Klartext, Privat Anwalt für 350€ pro Stunde nehmen, und warten und warten und irgendwie mit der Situation umgehen. Auch wenn mir Finnland tatsächlich „Legal Aid“ zugesagt hat, so bin ich doch gewählt die Kosten selbst zu tragen. Denn in einem solch komplizierten Fall, wird einem von allen Seiten geraten einen guten Anwalt zu wählen. Also habe ich mir den besten genommen den Finnland zu bieten hat.  Auch wenn es weh tut, all das Geld welches meine Tochter erhalten könnte jemand vollkommen fremden ins seinen eh schon prall gefüllten Geldbeutel zu werfen. Doch sicher ist sicher..

Ich kann an dieser Stelle die Worte der an dieser Konversation Teilhabenden hiermit bestätigen.
Selbst ein psychisch stabiler Mensch gerät unter diesen Umständen an seine Grenzen. Ich weiß nicht mal, wie ich es bis hierhin geschafft habe! Was ich aber sagen kann, alles andere im Leben, jeder Teil wird verschwindend klein und unwichtig, da man sich nur noch mit diesem Thema beschäftigt. Es ist ein Automatismus, es passiert einfach.  Der Freundeskreis dezimiert sich massiv, kaum einer hält sowas aus.
Gefühlt bin ich sehr viel weniger empathisch geworden was das Mitgefühl anderen Menschen gegenüber angeht. All deren Probleme, Liebeskummer, kleine finanzielle Schwankungen, und und und,…all das erscheint mir wie ein Witz!!  Was bedeutet, zu all dem kommt hinzu, daß man schwer an sich selbst arbeiten muss.

Man sollte meinen, das einzige Vernünftige wäre, die Zelte abzurechen. Heimzukehren und zu lernen das Leben wieder zu genießen.
Aber, in meinen Augen ist es das nicht!   Jeder betroffene sollte kämpfen!!!  

 Ich tue es aus Liebe…. Aus absolut bedingungsloser Liebe meiner Tochter gegenüber.

Denn die kurzen Momente in denen ich mit Ihr zusammen bin, in denen ich Sie zum lachen bringe und wir um die Wette laufen (das tut sie seit 4-5 Wochen, vorher sind wir gekrabbelt, von niemandem einzuholen <3  )  und die Momente, als sie mich zum ersten mal umarmt hat,  die Momente in denen wir Nase an Nase für einen kleinen Moment verharren, um dann in in ein Lachen zu verfallen welches herzzerreißend pur ist und nichts als Glück ausstrahlt.  

Diese Momente sind mit NICHTS in der Welt aufzuwiegen!!!!!

 Und es wird der Tag kommen, an denen unsere Kinder all das zu schätzen wissen. Da bin ich mir sicher….

Wenn ihr eure Kinder liebt,…gebt Sie nicht auf!  Sie haben es verdient zu erfahren, daß dort noch ein anderer Teil in ihrem Leben ist, welcher unter allen Umständen für sie da ist. BEDINGUNGSLOS! Ein weiterer von 8.000.000.000 Menschen!   Denn davon gibt es nur 2….!!!  
Also habe ich entschieden, so lange ich auf meinen Beinen stehen kann, werde ich nicht aufgeben.
Meiner Tochter zuliebe, aber auch weil es um viel mehr geht!
Es geht nicht nur um das eigene Kind!  Es gibt so viele leidtragende Kinder, so viele leidtragende Väter oder auch Elternteile. Und nur wenn die Welt anfängt all das zu erkennen, zu akzeptieren und dagegen anzugehen und nicht wegzusehen und wegzuhören, nur dann wird es eine Verbesserung der derzeitigen Umstände geben. Nur gemeinsam kann man erreichen, was schon längst hätte passieren sollen.
Selbst Brasilien hat es geschafft, eine Deklaration zu verfassen und eine Strafe für dieses Phänomen zu verhängen. Es wird Zeit, daß auch in Europa etwas passiert!
Solch ein Verhalten darf es nicht geben!  Und ich für meinen Teil habe entschieden dagegen anzugehen. Mich für die Rechte von betroffenen Kindern einzusetzen, Zeichen zu setzen!
Und ich hoffe für all diese Kinder, daß das jeder einzelne betroffene Elternteil das bald genauso sieht.
Fight against parential Alienation…!!
Und ganz nebenbei,,   Das veraltete Bild einer Ehe sollte zudem nicht der einzige Grund sein, warum einem Vater automatisch ein Mitentscheidungsrecht bezüglich seiner Kinder zuteilwird.

In diesem Sinne…    

Alles gute an alle betroffenen Eltern---…..

PS:  für die, die grad erst anfangen sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, hier noch ein paar Hilfreiche Links zu Videos und Buchempfehlungen meinerseits um das ganze ein wenig besser zu verstehen…   AHOI!

zum neue Kraft schöpfen, hilft mir immer wieder. Dr. Childress ist eine generelle Empfehlung meinerseits
https://www.youtube.com/watch?v=GULZWZa9NZQ

https://www.youtube.com/watch?v=ezBJ3954mKw&t=5738s

Hilfreiche Tipps für das eigene Verhalten

https://www.youtube.com/watch?v=ST-noer0Df0

https://www.youtube.com/watch?v=iGl-mQ_9oA4

und um alles besser zu verstehen…

http://www.warshak.com/pdf/divorce-poison/review-mental-help-dp.pdf

https://www.amazon.com/gp/product/1608829588/ref=pd_sim_14_1?ie=UTF8&pd_rd_i=1608829588&pd_rd_r=ZFSHMYWVR1FTAJSRZSD5&pd_rd_w=Y7jLo&pd_rd_wg=CKOBa&psc=1&refRID=ZFSHMYWVR1FTAJSRZSD5


« Letzte Änderung: 20. November 2016, 22:52:30 von Riccardo » Gespeichert
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« Antwort #17 am: 21. November 2016, 11:07:12 »

Hallo Riccardo,

genau das gleiche kann Dir überall auf der welt passieren und Du kannst froh sein, dass die staatlichen Stellen Dich unterstützen.

Übergabe ist in Deinem Fall ein Problem, dass Du auch dadurch lösen kannst, dass ihr euch tatsächlich möglichst nicht begegnet.
Du kannst z.B. vor der Haustür warten bis das Kind zu dir kommt oder die Übergabe kann von einer dritten Person erfolgen. Du könntest es auch direkt in der Kita/Schule abholen und dann auch dahin zurück bringen. Auch wenn es jetzt dumm klingt, damit kann viel Frieden geschaffen werden und Sprengstoff aus der Beziehung zur KM genommen werden.

VG Susi
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