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Autor Thema: Vaterschaft anerkennen  (Gelesen 9049 mal)
Nas-t
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11


WWW
« am: 14. Oktober 2015, 15:51:03 »

Hallo Zusammen,

ich "muss" mich jetzt auch mit dem Thema Kind beschäftigen und hiergeht es im speziellen um die Anerkennung der Vaterschaft.

Kurz die Vorgeschicht. Die Mutter und ich hatten ein paar mal das "Vergnügen" und wir waren auf Grund einer Diagnose bei mir sehr unvorsichtig. Nun ist am 7.12. der Geburtsttermin und es wird danach zeitnah einen Vaterschaftstest geben. Es steht zu 90% fest dass ich es bin, aber man weiss ja nie :-)

Was ist ratsam? Anerkennung vor der Geburt und im Ernstfall wieder einen Rückzieher machen oder nach dem Test die Vaterschaft anerkennen?
Wie sehen die Kosten und rechtlichen Folgen in beiden Fällen aus?

Viele Grüße
Thomas
Gespeichert
82Marco
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.754



« Antwort #1 am: 14. Oktober 2015, 16:00:20 »

Servus Thomas und willkommen!
Was ist ratsam? Anerkennung vor der Geburt und im Ernstfall wieder einen Rückzieher machen oder nach dem Test die Vaterschaft anerkennen?
Ich würde vor Feststellung Deiner Vaterschaft keine Anerkennung unterzeichnen, erst mal warten, bis Kind das Licht der Welt erblickt und danach wird der VS-Test gemacht.
Kosten tut VOR Geburt erst mal gar nix, nach der Geburt der VS-Test (relativ günstig privat, wenn KM damit einverstanden ist; ist sie das nicht, um ein vielfaches teurer, wenn Vaterschaft gerichtlich festgestellt werden muss).

Kannst Du mit werdender KM reden oder sind die Fronten verhärtet?

Grüßung
Marco
Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________

Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.040


« Antwort #2 am: 14. Oktober 2015, 16:20:19 »

Hallo,

einfach einen Rückzieher nach der Geburt machen geht bei einer Vaterschaftsanerkennung nicht ganz so einfach.
Deshalb wie Marco schon gesagt hat die Geburt abwarten und dann mit der KM gemeinsam einen privaten Test machen, dass ist genauso sicher wie ein offizieller nur viel billiger.
Wesentlich dabei ist, dass die KM zustimmt und ihr den Test sicher durchführt.
Danach bist Du auf der sicheren Seite und einer Anerkennung der Vaterschaft steht nichts mehr im Wege (oder hat sich erledigt). Du solltest darüber nachdenken mit der Vaterschaftsanerkennung auch das gemeinsame Sorgerecht zu fixieren.

VG Susi
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Nas-t
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11


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« Antwort #3 am: 14. Oktober 2015, 18:24:53 »

Hallo,

danke schon mal für die Antworten.

Den Test hat die KM mir sofort angeboten. Hintergrund ist, dass ich vor 7 Jahren Hodenkrebs hatte und nur noch einen mein eigen nenne.
Damals war es so, dass ohne medizinische Hilfe keine Zeugungsfähigkeit mehr gegeben war. Darum kam die Idee zu dem Test auch sofort von ihr.

Die KM ist zugänglich, ich habe ihr klar gemacht, dass ich mich um die Kleine auch kümmern werde, denn Sie kann nichts dafür und braucht auch ihren Vater.

Über das Sorgerecht haben wir noch nicht gesprochen, aber ich denke das ist kein Problem. Werde ich ansprechen, wenn sich meine Mutter und die KM nächsten Donnerstag kennenlernen.

Leider sagen Manche "Mach es unbedingt vorher" und Andere " Mach es erst nach der Geburt" ( weil es im Nachhinein wohl eher schwierig ist, wieder alles austragen zu lassen und evtl geleistete Zahlungen an die KM schwierig wieder zu bekommen sind )

Gruß
Thomas ( der null Ahnung von all dem hat )
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nadda
_nadda
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.136


« Antwort #4 am: 14. Oktober 2015, 19:36:00 »

Hi,

wenn du dir nicht sicher bist, dass das Kind von dir ist gibt es nur eine sinnvolle Reihenfolge:

Kind kommt auf die Welt,
ihr macht gemeinsam einen Test den ihr gemeinsam eintütet damit niemand schummeln kann.

Und wenn es dein Kind ist, dann geht ihr gemeinsam zum JA,
gleichzeitig eine Vaterschaftsanerkennung und eine Sorgerechtserklärung und alles ist erstmal geregelt.

LG
Nadda
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Inselreif
Gast
« Antwort #5 am: 14. Oktober 2015, 19:56:05 »

( weil es im Nachhinein wohl eher schwierig ist, wieder alles austragen zu lassen
nur unter ganz engen Voraussetzungen möglich

Zitat
und evtl geleistete Zahlungen an die KM schwierig wieder zu bekommen sind )
gar nicht

Eine vorgeburtliche Vaterschaftsanerkennung -wenn man sich 1000% sicher ist- hat in Verbindung mit einer vorgeburtlichen Sorgeerklärung dann einen Sinn, wenn der KM unter der Geburt etwas passiert. Dann hat das Kind sofort einen sorgeberechtigten Elternteil. Andere Vorteile gibt es nicht. Also lasst es. Ihr könnt ja vor der Geburt schon eine gemeinsame Erklärung (Anerkennung Vaterschaft und Unterhalt einerseits, GSR andererseits) für den Fall eines positiven Tests nach der Geburt dokumentieren. Die hat zwar nur moralische Bedeutung, beruhig aber die Nerven.

Gruss von der Insel
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Ingo30
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.357


« Antwort #6 am: 15. Oktober 2015, 01:30:02 »

Moin Nas,

Zitat
Über das Sorgerecht haben wir noch nicht gesprochen, aber ich denke das ist kein Problem.

das Thema ist solange kein Problem, solange Du wirklich aktiver Vater sein möchtest und sich die KM nicht von den "Horror-Geschichten" anderer AEs
anstecken lässt. Denn es gibt immer noch viele Horror-Mythen, wie z.B. das durch das GSR alle Entscheidungen blockiert werden, man den zig tausenden Unterschriften hinterherlaufen muss, der KV sich überall einmischen kann.

In der Praxis sind eine Handvoll Entscheidungen relevant und mit Unterschrift durch Dich zu leisten. Zu den wichtigsten Streitpunkten gehört regelmäßig Wahl von Kiga und Schule und zum Teil noch die Auskunftsgewährung bei Kinderärzten. Zum Katalog würden noch "geplante Operationen" gehören. Dann wars das auch schon fast. Also kannst Du hier schon mal Ängste nehmen.
Vorteile beim GSR: Hast Du es nicht, kommt Euer Kind bei einem Versterben der KM u.U. ins Heim. Gruß Ingo
Gespeichert
Nas-t
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11


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« Antwort #7 am: 15. Oktober 2015, 10:41:31 »

Guten Morgen,

also für mich das Fazit "erstmal Füße still halten", Geburt abwarten, Test und dann zum Jugendamt und alles in die Wege leiten.  c

Vielen Dank für die Infos. Hat mir super weiter geholfen.   schild_dankeschoen

Viele Grüße
Thomas
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