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Autor Thema: Wer bezahlt den Vaterschaftstest ?  (Gelesen 3126 mal)
dadwithouthope
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 469


« am: 18. September 2015, 18:33:09 »

Hallo, ich hab hier mal eine Frage, die nicht mich selber betrifft, sondern meinen Stiefsohn.

Seine Ex-Freundin ist vor 3 Wochen Mutter geworden. Nun hatte sie zuerst immer gesagt, mein Sohn sei der Vater, dann hiess es wieder der neue Freund sei der Vater, und irgendwo dazwischen war dann noch ein Onenightstand

kurz nach der Geburt hat sie felsenfest gesagt, der jetzige Freund sei der Vater und sie brauche auch keinen Test, da das sicher sei. Was es aber nicht ist, wir kennen ja die Daten.
Mein Sohn wollte aber immer dass sie einen Test macht, da er, falls er der Vater sein sollte sich auch um das Kind kümmern möchte.

nun hat sie sich heute mal wieder gemeldet, und gesagt, ihr Freund hätte mit ihr Schluss gemacht, da er festgestellt hätte, dass es nicht sein Kind sein könne  schild_kapierichnicht Mehr Erklärungen gab sie nicht.
Sie sagte dann auch noch, dass sie jetzt keinen Test mehr machen würde, da es jetzt ja egal sei. Warum auch immer. Sie könne den Test sowieso nicht bezahlen, und dass mein Sohn oder ihr Ex das zahle, das wolle sie ihnen nicht zumuten.

Wir fragen uns nun, wie das genau ist. Wer muss wann den Test bezahlen ? Warum sollte mein Sohn den Test bezahlen müssen ? Er kann doch nichts für, dass sie in fremde Betten hüpft

Die Mutter muss aber UVG beantragen, da sie sonst nicht genug Geld hat.

Hat jemand eine Ahnung wie das jetzt läuft ?


Vielen Dank, bis bald.
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Malachit
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.529



« Antwort #1 am: 18. September 2015, 21:45:15 »

Hallo (grand-)dadwithouthope,

Wir fragen uns nun, wie das genau ist. Wer muss wann den Test bezahlen ? Warum sollte mein Sohn den Test bezahlen müssen ? Er kann doch nichts für, dass sie in fremde Betten hüpft

Einen privaten Vaterschaftstest bezahlt genau derjenige, der den Test haben möchte, bzw. es gilt das, was in gegenseitigem Einvernehmen vereinbart wird (z.B. "Kosten werden halbe-halbe geteilt"). Beispiel im Fall deines Juniors:

Mein Sohn wollte aber immer dass sie einen Test macht, da er, falls er der Vater sein sollte sich auch um das Kind kümmern möchte.

Wenn er den Test nach wie vor haben will, dann wird er ihn auch bezahlen müssen, es sei denn, er kann seine Exfreundin überreden, sich an den Kosten zu beteiligen.


Allerdings wird in näherer Zukunft vermutlich sowieso das Folgende passieren:

Die Mutter muss aber UVG beantragen, da sie sonst nicht genug Geld hat.

Dann wird das Jugendamt sie höflich auffordern, doch bitteschön den Vater des Kindes bzw. die dafür in Frage kommenden Kandidaten zu benennen; und wenn dein Junior auf der Liste steht, dann wird das Jugendamt ihn nicht ganz so höflich zur Zahlung von Unterhalt auffordern. Da er sich in der beschriebenen Situation aber nicht sicher sein kann, ob er tatsächlich der Vater ist, wäre spätestens dies der Zeitpunkt, dass er seiner Exfreundin einen Vaterschaftstest auf seine eigenen Kosten anbietet. Wie gesagt, es geht "nur" um ein paar hundert Euro, und die beiden Alternativen dazu sind auch nicht gerade prickelnd:

  • Er glaubt ihr auch so, dass er der Vater ist, und zahlt entsprechend Unterhalt. Das sind dann aber nicht nur ein paar hundert Euro, sondern das läppert sich im Verlauf der nächsten zwanzig Jahre auf einen hohen fünfstelligen Euro-Betrag. Dumm gelaufen, wenn er eigentlich doch nicht der Vater ist.
  • Er weist die Vaterschaft von sich und lässt es auf ein gerichtliches Vaterschaftsfeststellungsverfahren ankommen. Labortechnisch gesehen ist das die gleiche Art von Test wie es auch der private Vaterschaftstest gewesen wäre, aber falls er dabei als Vater festgestellt wird, kostet ihn das Verfahren nicht nur ein paar hundert, sondern ein paar tausend Euro.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.033


« Antwort #2 am: 18. September 2015, 21:51:39 »

Hallo,

als erstes gilt, dass ein privater Test unter Zustimmung der KM das günstigste Verfahren ist.

Interessanterweise gibt es keine Vorgehensweise der Kostenverteilung bei der Vaterschaftsfestellung siehe hier.
Trotzdem dürften die Kosten im konkreten Fall ganz bzw. zur Hälfte beim Stiefsohn verbleiben.

VG Susi
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Ingo30
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.356


« Antwort #3 am: 19. September 2015, 00:00:51 »

Moin Dad,

ich denke mal die junge Dame wird noch schnell genug auf Euren Sohn zukommen - denn Kinder kosten Geld.

Vaterschaftstest gibt es für wenige hundert Euro in Apotheken. Als neutrale Zeugen fungieren Ärzte oder auch der Apotheker. Hier soll sich der junge Mann bitte im Vorfeld informieren, wenn er / oder die KM irgendwann den Test haben will. Dies ist auf jeden Fall günstiger als die gerichtliche Variante. Gruß Ingo
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dadwithouthope
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 469


« Antwort #4 am: 19. September 2015, 18:29:37 »

Hallo,

danke für euren Rat. Das war auch mein Gedanke, dass er erstmal einen privaten Test macht und dann im Falle des Falles die Vaterschaft anerkennt.

Jetzt müssen wir nur noch die Mutter davon überzeugen, dass dies das einzige Richtige wäre.

Aber irgendwie ist das wieder genauso ungerecht, wie das ganze Familiengericht. Er wird betrogen und am Ende muss er auch noch zahlen.


naja, wie meistens. Ich hätte nur Töchter haben sollen, da weiss man dann wenigstens sicher wer die Mutter ist und wir könnten gemeinsam den Vater fertig machen  gewalt006

Nee, Spass-

bis bald, ich geb euch Bescheid, ob ich nun Opa bin oder nicht.
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Ingo30
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.356


« Antwort #5 am: 20. September 2015, 13:13:19 »

Moin Dad,

Zitat
Er wird betrogen und am Ende muss er auch noch zahlen

warum er aber dann auch nicht auf adequate Verhütung geachtet hat, ist auch eine Frage. Aber er muss nun mit den Realitäten leben.

Aus vergleichbaren Fällen hier im Forum läuft es ja meist so, dass die KMs auf die pot. Väter doch meist recht schnell wieder zukommen. Oft halt so,
dass sie ihr "Gesicht nicht verlieren". Dann werden erst Fotos über Handy geschickt und Sätze fallen wie "Guck mal, so groß ist er schon" oder "Du kannst gerne einfach mal so mit auf den Spielplatz kommen".
Das ganze wird dann auch gerne mit unterschwelligen Drohungen verknüpft, wenn er nicht darauf reagieren sollte "Gut, Du hast wohl kein Interesse, dann lösche ich Dich jetzt aus dem Handy".

Euer Sohn soll sich am besten selber hier auch mal anmelden. Ansonsten ist es wichtig, dass er nicht vorschnell beim JA etwas unterschreibt. Denn gerade in diesen Phasen reagieren die Betroffenen ja oft hektisch und wenig planvoll.

Aus meiner Sicht soll er sich mal in der Apotheke nachfragen und sich beraten lassen. Dabei soll er bitte auch konkret die Frage nach der Probenentnahme ansprechen. Ob es der zuständige Apotheker macht oder ob er den Test nur kaufen kann. So werden alle Missverständnisse im Vorfeld ausgeräumt. Termin mit der KM und Kind vereinbaren und die Sache ist schnell erledigt. Da aus der Forenbeobachtung seitens mancher (!) KMs nur wenig Bereitschaft besteht, für irgendetwas "Klärendes" Geld auszugeben, sollte Euer Sohn die Euros für den Test in die Hand nehmen. Die Sicherheit der Klärung sollte es ihm Wert sein. Ansonsten baut sich durch die Bezahlung ein weiteres Hindernis auf, was eine rasche Testung behindern würde. Gruß Ingo
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