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Autor Thema: Auskunftsersuchen über meine Tochter  (Gelesen 19424 mal)
Mrs_Mima
Gast
« Antwort #25 am: 14. November 2015, 15:12:02 »

hi,

sicher ist deine Tochter nicht bei der KK des Next mitversichert. Das scheint die KK durcheinandergebracht zu haben, da sie davon ausgeht, dass Nest der KV ist.
Deswegen denke ich, dass du gemeint bist.

Mima
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« Antwort #26 am: 14. November 2015, 15:52:34 »

Hallo,

kein Arzt wird von medizinischer Notwendigkeit sprechen, eine solche gibt es nur im Notfall bzw. wenn schwere gesundheitliche Schäden zu erwarten sind. Eine kieferorthopädische Behandlung ist normalerweise weder ein Notfall noch sind die Folgen bei Unterlassung schwere gesundheitliche Schäden, deshalb kann dazu immer nur geraten bzw. empfohlen werden.
Welche kieferorthopädische Behandlung ist schon notwendig? Zähneziehn vielleicht, was sonst noch?
Es ist sinnvoll aber nicht notwendig. Außerdem würde sich die Frage ergeben warum die KK etwas medizinisch notwendiges nicht bezahlt.

Letzlich sieht Dein Anwalt die Dinge so, dass es medizinsche Gründe für die Bandlung gibt und diese nicht als Schönheitsoperation oder dgl. zu sehen ist, vermutlich würde auch ein Gericht die medizinsche Begründung akzeptieren.
Deshalb ist die Stoßrichtung die medizinische Notwendigkeit anzuzweifeln nicht erfolgversprechend.

VG Susi

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midnightwish
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« Antwort #27 am: 14. November 2015, 15:53:44 »

Mima,

warum sollte das nicht der Fall sein?

Wenn Next und KM verheiratet sind und die KM bei ihrem Ehemann familienversichert ist, kann das Kind ebenso in diese Familienversicherung kostenfrei mit aufgebommen werden. Voraussetzung sind nur die Ehe, das die KM selbst nicht versicherugnspflichtig ist und die Prüfung ergibt, dass der Stiefelternteil einen Teil des Lebensunterhalt für das Kind bereitstellt (dafür gibt es Tabellen, die irgenwie Einkommen und KU ins Verhältnis setzen oder so)

Meine Kinder waren auch lange über meinen Ehemann, also ihren Stiefvater, mitversichert
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Mrs_Mima
Gast
« Antwort #28 am: 14. November 2015, 16:00:16 »

@mnw

oh, okay...wieder was gelernt, danke  thumbup

Mima
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midnightwish
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« Antwort #29 am: 14. November 2015, 16:01:43 »

Bei der KV wird vom KO ein Behandlungsplan eingericht. Dieser wird entweder genehmigt, weil medizinisch angebracht, oder eben nicht.

Wenn es medizinisch notwendig ist, dann übernimmt die Kasse die Kosten (den Eigenanteil bekomtm man später zurück) für die "normale" Behandlung.

Wünscht der Patient Zusatzleistungen, wie z.B. die Zahnversiegelung bevor die Brackets aufgeklebt werden muss er sie selbst zahlen. Die KV stellt sich auf den Standpunkt, dass Schäden eben auch durch richtiges Zähneputzen (wird vom  KO auch gezeigt) vermieden werden können, und die Zahnversiegelung eben nur Luxus ist. Ebenso, wenn das Kind kleinere oder durchsichtige Bracketts will, oder bunte Bildchen in den Gaumenplatten der losen Spange (keine Ahnung, wie man das Pferd, den Ferrari oder anderes sehen soll, wenn das Teil im Mund hängt). Das ist Schnickschnack, den die KO gerne zusätzlich teuer verkaufen und über die dann ein eigener Vertrag geschlossen wird.

Von daher wäre es erstmal gut zu wissen, ob der Behandlungsplan grundsätzlich abgelehnt wurde oder eben nur der Teil, der eben zusätzlich beauftragt wurde, weil es besser aussieht, Mama nicht ständig kontrollieren will, ob Kindchen die Zähne auch mit allem Zubehör putzt oder Tochter das Teil nur tragen will, wenn das nette Pferdchen zu sehen ist oder bunte Gummis die Zähnchen umspannen...

Tina
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #30 am: 14. November 2015, 18:23:36 »

Moin

Nach nur vier  Briefen zwischen den Anwälten  (2 Hin, 2 Her)habe ich gestern ein Schreiben meines RA bekommen sowie einen Anhang  mit einem Schreiben der Krankenkasse (KK), (von der Gegenseite)
Briefkopf/ Name/ Datum/ Vorgangsnummer usw.
Kieferorthopädische Behandlung von (Name des Kindes) , geb. am..
Kostenvoranschlag vom 16.01.2015

Sehr geehrter Herr (Name des Ehemannes meiner Ex)
...
Die Leistungen in Ihrem privaten Kostenvoranschlag sind nicht Bestandteil der vertraglichen Regelung und daher über die Krankenversichertenkarte nicht abrechnungsfähig.

Ihre Kieferorthopäden sind deshalb verpflichtet, Sie hierüber und über den gesamten Behandlungsverlauf  vor Behandlungsbeginn individuell aufzuklären zu beraten und Auskünfte zu erteilen, damit sie in der Lage sind, entsprechend zu disponieren und eine  Entscheidung zu treffen.

Wir gehen davon aus, dass diese Aufklärung und Beratung erfolgt ist, Sie sich mit der Behandlung einverstanden erklärt haben und deshalb diese Leistungen zwischen Ihnen und der Praxis XY privat vereinbart worden sind.
Eine Erstattung der privat veranschlagten Kosten kann nicht erfolgen.

Sage nein und überlege Dir, den/die RA bei drer RA-Kammer anzuschwärzen.
Um was für eine zahnärztliche Behandlung geht es überhaupt? Etwa um eine (akute) Schiefstellung der Schneidezähne?

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Kakadu59
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« Antwort #31 am: 15. November 2015, 15:28:00 »

Hallo @all

es hat etwas gedauert, da ich mir die wenigen, aber umfangreichen Unterlagen (vor allem der Kostenvoranschlag) erst nochmal anschauen und verinnerlichen mußte...
Fakt ist: Es ist in den Unterlagen (aus meiner Sicht) wenig substantielles bezüglich der sog. "med. Notwendigkeit" der Behandlung enthalten.
Vorhandene Unterlagen bisher (die  nachstehende Auflistung erfolgt in der Reihenfolge, wie ich die Unterlagen erhalten habe):
1. Aufforderung mit Schreiben vom 16.09.2015 von der Gegenseite (RÄttin) aktuell die Hälfte der Kieferortopädischen Behandlung zu übenehmen (€ 831,-)
- im Anhang der Kostenvoranschlag vom 16.01.2015 des Zahnarztes/ Kiefernorthopäden (€ 2414,-) vom  und eine (Zwischen???)-Rechnung vom 03.07.2015  in Höhe von € 1662,- (um deren hälftige Begleichung es momentan geht)
In dem Kostenvoranschlag wird vor Aufstellung der reichhaltigen (und schier endlosen) Kostenpositionen die KM über folgendes belehrt:
Ich wurde darüber aufgeklärt, dass aufgrund der bestehenden Verträge im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung eine notwendige, ausreichende und wirtschaftliche Kieferorthopädische Versorgung gewährleistet ist und Leistungen, die über dieses Leistungsangebot hinausgehen, von der gesetzlichen Krankasse nicht übernommen werden.(*) Die Abrechnung dieser Leistung erfolgt gemäß nachfolgendem Kostenvornschlag. Sollte die gesetzliche Krankenkasse aufgrund dieser Vereinbarung die Kostenübernahmeerklärung für die kieferorthopädische Behandlung widerrufen, wird auch diese Vereinbarung hinfällig. Die Maßnahmen wären dann ggf. im Rahmen einer neu zu vereinbarenden Privatbehandlung zu erbringen.
(*) = Zitat SGB V §12 Abs1

Im Anschluß die Listung des Kostenvoranschlages mit der "Überschrift":
Maßnahmen für Diagnostik und Therapie zur Einstellung der Kiefergelenke und  des Ober- und Unterkiefers in den kiefergelenkbezogenen funktionellen Regelbiss einschließlich  der auf das Speedbracketsystem abgestimmten Titanbioreflexbögen ohne Aufpreis,
Nach der Listung des Kostenvoranschlages mit Abschlußsumme (€ 2414,-9 nochmals explizit der Hinweis:
  Die o.g. für den Patienten vorgesehenen Leistungen einer höherwertigen Behandlungsqualität sind im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen nicht enthalten.    
  Die Maßnahmen werden von der gesetlichen Krankenversicherung nicht erstattet.


2. ein ärztliches Attest eines Orthopäden vom 15.15.2011 (zur Vorlage beim Kieferorthopäden). Inhalt:
  Bei der Patientin (Name der Tochter) findet sich eine Fehlhaltung der Wirbelsäule mit Rumpfüberhang nach links.
  Die Behandlung erfolgt durch KG
(Krankengymnastik?)

3. Ein kurzes Schreiben des Zahnarztes/ Kiefernorthopäden vom 02.03.2015 (an die KM gerichtet -vermutlich zur Vorlage bei der KK??) Inhalt:
  Betreff: Kieferorthopädische Behandlung, Pos. 200 nach GOZ (Bracketfumfeldversiegelung)
  Bei der Patientin (Name der Tochter) ist eine kieferorthopädische Behandlung mit Brackets geplant. Bei der Patientin besteht eine sehr raue Zahnschmelzoberfläche mit erhöhtem Kariesrisiko.
  Eine Glattflächenversiegelung im Bracket-bzw. Bandnahem Klebebereich zum erhöhten Schutz der Zähne vor Schmelzdemineralisierung resp. Entkalkungen an schwer zugänglichen Stellen mit    
  mineralhaltigem Flouridversiegler erachten wir als medizinisch ratsam und emfehlenswert, um die Zähne vor Demineraliesierung zu schützen.


4. Ein (seltsam) handschriftlich verfasstes Schreiben vom 06.02.2015 eines (anderen Zahnarztes) Inhalt:
  Bestätigung zur Vorlage bei der Krankenkasse
  Die Patientin (Name der Tochter), die seit 2005 in Behandlung ist, hat ein Kariesanfälliges Gebiß. Deshalb sind Versiegelungen angeraten.


5. Absage der Kostenübernahme durch die KK vom 20.03.2015 (siehe #24)


 @Oldie
eine richtige Begründung - bezogen auf die med. Notwendigkeit - für diese (aus meiner Sicht) kostspielige Behandlung kann ich nirgens herauslesen.
wie es scheint versucht man einen Zusammenhang herzustellen zwischen der Wirbelsäulenfehlhaltung und der im Kostenvoranschlag formulierten "Maßnahmen für Diagnostik und Therapie zur Einstellung der Kiefergelenke..."
Zitat der gegn. RAtte:
Der (Name der Tochter) seinerzeit behandelnde Orthopäde stellte bereits im Jahre 2011 fest, dass die Fehlstellung der Wirbelsäule des Kindes auch einer kieferorthopädischen Behandlung bedarf Die entsprechende Mitteilung des Orthopäden vom 12.12.2011 ist in Anlage 1 aufgeführt (Der komplette Origanltext befindet sich hier unter Pkt. 2).
Zumindest gibt hier das I-Net ein bißchen was her (Stichwort Skoliose).
In den sog. Beweisschreiben der Gegenseite, die mich zur Zahlung bewegen sollen, gibt es halt keinen konkreten Hinweis darauf.

Aus meiner Sicht ist die Gegenseite immer noch in einer deutlichen Beweispflicht:
Ich habe keine Unterlagen über eventuelle Anträge (und deren Begründungen) bei der Krankenkasse.
Wenn es eine medizinische Notwendigkeit für diese Form und Umfang der Behandlung geben sollte, so sollten doch die beteiligten Ärzte dies auch entsprechend begründen und ausformuliern (können), so daß man diese (Begründun) dann zusammen mit einem Kostenvoranschlag bei der (gestzl.) Krankenkasse zwecks Kostenübernahme einreicht- oder??
Ich habe auch keinen Behandlungsplan (so es denn einen gibt?)...oder sonstiges.

PS: Und wie schon gesagt: ich wurde zu keiner Zeit auch nur ansatzweise in diese Angelegenheit involviert...
      Als Geste des guten Willens habe ich im Übrigen von Anfang an 200,- € als (einmalige) Mitbeteiligung angeboten.
      Dies aber nur gegenüber meinem Anwalt. Mein Anwalt war dann derjenige der der Meinung war, dies besser nicht zu tun.


EDITH: Hallo liebe Mods: vielleicht ist es ja sinnvoller, diesen Abschnitt der zahnärztlichen Behandlung in ein eigenes Thema zu überführen??? Also ab #24??
  
« Letzte Änderung: 15. November 2015, 15:38:09 von Kakadu59 » Gespeichert

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« Antwort #32 am: 15. November 2015, 17:02:37 »

Moin.

Grob überflogen denke ich - insb. anhand der Daten der versch. Schreiben -, dass die KM hier versucht hat, die Zusatzleistungen ggü. der Kk als medizinisch notwendig darzustellen, sodass es gar nicht dazu gekommen wäre, Dich um ein anteilige Finanzierung zu bitten. Aber offensichtlich hat die KK das nicht durchgewunken. Und nun, da vermutlich die Behandlung schon längst läuft, wird versucht die Privatleistungen, für die die KM unterschrieben hat, bei Dir einzutreiben. Ich denke, dass Thema medizinische Notwendigkeit ist mit der Absage der KK vom Tisch.

Bleibt für Dich die Entscheidung, ob Du Dich als engagierter KV an der Luxuszahnspange beteiligen willst (angesichts der Vorgeschichte wüsste ich, wie ich mich entscheiden würde).

Und solltest Du nein sagen, dann bin ich mal gespannt, ob KM Dich w. 850€ auf Mehrbedarf verklagt. Für diesen Fall würde ich aber nicht ausschließen wollen, dass ein Richter der Auffassung der KM auf Mehrbedarf folgt, da diese ja schließlich  zum Wohle des armen gebeutelten Kindes handelt. inwiefern dann sogar gequotelt eine höhere Kostenbeteiligung raus kommen kann, wirst Du wissen.

Gruß, Toto , der Dir empfiehlt, eine klare Entscheidung zu treffen und diese dann durchzuziehen. Und vielleicht einmal konkret den Anwalt fragen würde, wo er Ansatzpunkte für Mehrbedarf sieht.
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« Antwort #33 am: 16. November 2015, 08:47:56 »

Hallo @TotoHH & @all,
Ich glaube auch, dass die KM die Kostenübernahme bei der KK versucht hat. Allerdings: wenn sie dies tasächlich ohne Begleitschreiben des behandelnden Arztes gemacht hat (also nur den  Kostenvoranschlag dahin geschickt hat) so mußte Sie doch fast zwangsläufig auf die Nase fallen:
Im Kostenvoranschlag selbst wird ja von dem behandelnden Kiefernorthopäden mehrmals darauf hingewiesen das eine Kostenübernahne (der privat angebotenen Leistungen) gemäß geltenden SGB eher unwahrscheinlich ist...

Woran ich im Moment kaue (hadere, verzweifele) ist die seltsame Formulierung im Unterhaltsrecht in Sachen Sonderbedarf, demgemäß eine (hälftige/ gequotelte) Kostenübernahme durch mich entweder zu erfolgen hat wenn sie zwischen den Eltern abgesprochen wurde (hier gehe ich mit) oder aber wenn sie med. notwendig sind.
Und bei der med. Notwendigkeit sehe ich so etwas wie einen andagonistischen Widerspruch:
Wie es - auch hier-  immer wieder heißt: med. notwendige Behandlungen werden von der gesetzl. Krankenkasse übernommen/ bezahlt.
Wie ist denn das in Sachen Sonderbedarf mit der med. Notwendigkeit zu verstehen? Gibt es da mehrere Auslegungen? Ich meine, wenn alles med. notwendige von der KK bezahlt wird, bleibt doch für eine solche Formulierung/ Forderung in Sachen Sonderbedarf gar kein (rechtl.) Raum mehr... question Irgendwie stehe ich da auf dem berühmten Schlauch....
An dieser Stelle ein Zitat der RÄttin der Gegenseite zu diesem Thema (an meinen RA. gerichtet):
...Wir sind uns vermutlich darüber einig, dass nach der wohl herrschenden Meinung in Rechtssprechung und Literatur die nicht von der Krankenkasse erstatteten Behandlungskosten für eine kieferorthopädische Behandlung eines Kindes unterhaltsrechtlich Sonderbedarf darstellt. Dieser kann nur geltend gemachtwerdn , wenn die Leistungen zwischen den Eltern abgesprochen wurden, oder sie medizinisch notwendig waren. Letzteres ist hier der Fall. Der Lisa seinerzeit behandelnde Orthopäde stellte bereits im Jahre 2011 fest, ...

Ob meine Ex (eventuell) klagt? ...Ich vermute mal stark:  ja...
Einerseits wegen Ihrer doch hohen Affinität zum schnöden Mammon und anderseits hat sie eine sehr engagierte und motivierte (weil als männerfeindlich bekannte) RÄttin am Start.
Mein RA. hat mit den Augen gerollt, als er gelesen hat, von wem meine EX vertreten wird... (die Formulierung "männerfeindlich" stammt übrigens von meinem RA. und bezog sich auf die gesamte Kanzlei der Gegenseite - allesamt Frauen= 3).
 
Im Moment habe ich nicht die Absicht zu zahlen, allein schon wegen der aus meiner Sicht fehlenden Unterlagen wie Behandlungsplan und eindeutiger Nachweise bezüglich der med. Notwendigkeit...
Aber vielleicht kommen ja auch noch ein paar (gute) Hinweise, Tips und Ratschäge aus dem Forenrund...

Übrigens: die € 831,- sind ja nicht das Ende der Fahnenstange. Weitere Kostennoten in der Sache  wurden bereits vorsorglich angekündigt...

Kleine Korrektur zu meinem letzten Beitrag #31: unter Pkt 2 Zitat des Textes des Orthopäden habe ich ein falsches Datum geschrieben, nicht 15.15.2011 sondern 12.12.2011 muß es hier heißen...
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« Antwort #34 am: 16. November 2015, 09:45:16 »

Mein Sohn hatte kürzlich eine medizinisch notwendige logopädische Behandlung. Dennoch ist ein Teil der Kosten an mir hängen geblieben. So eine Art Eigenanteil. Ich halte es nicht mehr für aktuell, dass ALLES medizinisch Notwendige in voller Höhe von den Kassen bezahlt wird.

Wenn man es eng nimmt, sind die wenigsten kieferorthopädischen Maßnahmen dringend. Dennoch sind sie ratsam. Ich würde diese nervige Behandlung auch so komfortabel wie möglich gestalten und die Versiegelung vornehmen, zum Schutz der Zähne.

Frag dich, wie du damit umgehen würdest, wenn du keinen Krieg mit der Mutter Deines Kindes hättest. Welche Maßnahmen würdest Du dann befürworten? Danach würde ich handeln, auch wenn du selbstverständlich alle Unterlagen zu sehen bekommen solltest.

LG LBM
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« Antwort #35 am: 16. November 2015, 11:29:56 »

Moin.

Das war so in etwa das, was ich ausdrücken wollte:

"med. notwendig", im Sinne, dass die KK bezahlt, mag es nicht sein.

dass bei einer Streitigkeit ein Richter eine Notwenigkeit erkennt, diese dann von ihm als (medizinisch) erforderlich gesehen wird, um Deine Beteiligung zu begründen, das ist ein Risiko, für das Du keine ja oder nein Aussage vorab kriegst. Versuch macht kluch... deshalb die Frage an Dich, was Du bereit bist zu riskieren. Deine Risiken: Verschlechterung des Verhältnisses zu Tochter und Mutter, Anwalts- und Gerichtskosten, höhere Quotelung als 50%, Deine Lebenszeit...

gruß, toto
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« Antwort #36 am: 16. November 2015, 14:19:49 »

Hallo LBM;
Mein Sohn hatte kürzlich eine medizinisch notwendige logopädische Behandlung. Dennoch ist ein Teil der Kosten an mir hängen geblieben. So eine Art Eigenanteil. Ich halte es nicht mehr für aktuell, dass ALLES medizinisch Notwendige in voller Höhe von den Kassen bezahlt wird.

Wenn man es eng nimmt, sind die wenigsten kieferorthopädischen Maßnahmen dringend. Dennoch sind sie ratsam. Ich würde diese nervige Behandlung auch so komfortabel wie möglich gestalten und die Versiegelung vornehmen, zum Schutz der Zähne.

Frag dich, wie du damit umgehen würdest, wenn du keinen Krieg mit der Mutter Deines Kindes hättest. Welche Maßnahmen würdest Du dann befürworten? Danach würde ich handeln, auch wenn du selbstverständlich alle Unterlagen zu sehen bekommen solltest.

LG LBM

naja - auch ich hatte vor 2 Jahren eine (ambulante) Knie-Op wegen Arthrose. Kein Mensch (schon gar nicht die KK) hat (mich) gefragt, wie ich nach der OP nach Hause komme und wie, sowohl die anbulante Nachsorge beim Arzt als auch die physiotherapeutischen Maßnahmen transporttechnisch organisiert/ finanziert werden. Die KK war nur zu einem sehr geringen Teil zur Kostenübernahme zu bewegen.

Zu Blaumark: da ich zB. nicht zahnlos das Erdenrund verlassen will (oder zumindest inabsehbarer Zeit nicht zahnlos herumlaufen will) habe ich vor Jahren eine entsprechende Zusatzversicherung abgeschlossen....
Im Zusammenhang mit der Darstellung des Zustandes der Zähne meiner Tochter (da wird immer wieder von einer seit langem bekannten rauhen Oberfläche der Zähne und hoher Kariesanfälligkeit gesprochen) hätte ich wohl auch an dieser Stelle eine (Zahnzusatz-)versicherungstechnische Vorsorge in Betracht gezogen. Und teuer sind die bei Kindern nicht: Die Beitragshöhe (so erinnerlich) fängt relativ klein an und steigt dann in Abhängigkeit vom/mit dem Eintrittsalter zu versichernden Person...
Wobei sich (mir) hier die Frage stellt, was ist, wenn eine solche Versicherung besteht (diese schon in Anspruch genommen wurde) und jetzt hier nochmal abkassiert werden soll?
« Letzte Änderung: 16. November 2015, 14:27:22 von Kakadu59 » Gespeichert

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« Antwort #37 am: 16. November 2015, 14:38:24 »

Hallo,
... auch wenn du selbstverständlich alle Unterlagen zu sehen bekommen solltest.
LG LBM
welche Unterlagen sind das denn alles?
Wie wird eine solche Behandlung im Ablauf abgewickelt?
Wer erstellt zB. den Behandlungsplan und wie sieht die eventuelle Kostenübernahme durch die KK aus?
Ich kenn mich da überhaupt nicht aus:
so habe ich zB. gehört, das ein Teil einer kieferorthopädischen Behandlung (über Jahre) durch die Eltern vorfinanziert werden muß, und im Nachgang (bei entsprechendem Behandlungserfolg??) von der KK erstattet wird.
vielleicht kann ja der eine oder andere hier seine Erfahrungen mal kundtun (wobei ich halt auch denke dass dies der Job (m)eines Abwaltes wäre)

 
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« Antwort #38 am: 16. November 2015, 15:02:03 »

Hallo,

den Behandlungsplan stellt der behandelnde Zahnarzt/Kieferorthopäde auf und versieht ihn mit einem Kostenvoranschlag.
Die KK hat erklärt, dass für die vorliegende Behandlung eine Kostenübernehme nicht möglich ist, also auch keine Kostenerstattung gibt und gleiches sagt der Kostenvoranschlag.

Rechtlich sehe ich die Sache so wie Toto:
Bleibt für Dich die Entscheidung, ob Du Dich als engagierter KV an der Luxuszahnspange beteiligen willst (angesichts der Vorgeschichte wüsste ich, wie ich mich entscheiden würde).

... Für diesen Fall würde ich aber nicht ausschließen wollen, dass ein Richter der Auffassung der KM auf Mehrbedarf folgt, da diese ja schließlich  zum Wohle des armen gebeutelten Kindes handelt. Inwiefern dann sogar gequotelt eine höhere Kostenbeteiligung raus kommen kann, wirst Du wissen.

Gruß, Toto , der Dir empfiehlt, eine klare Entscheidung zu treffen und diese dann durchzuziehen. Und vielleicht einmal konkret den Anwalt fragen würde, wo er Ansatzpunkte für Mehrbedarf nicht zahlen sieht.

Außerdem könnte ein Richter auch darauf erkennen, das einzelne Leistungen medizinisch notwendig sind (z.B. Versiegelung), Titan aber nicht notwendig ist. Was aus meiner Sicht, die Sache noch unübersichtlicher macht.

VG Susi
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« Antwort #39 am: 16. November 2015, 15:20:55 »

Sehe ich das richtig, dass ein Behandlungsplan etwas anderes ist, als ein Kostenvoranschlag?
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« Antwort #40 am: 16. November 2015, 16:29:52 »

Ja und nein.

Im Behandlungsplan legt der KO dar, welche Behandlungen aufgrund welcher Fehsltellungen medizinisch notwendig sind. Dabei wird das genau Vorgehen, der zeitliche Ablauf und die Kosten dargestellt.

Im Kostenvoranschlag wird für diesen Behandlungsplan ein Angebot über die zur Verfügung stehenden Mittel gemacht.

D.h. beide können sich ein wenig unterscheiden.

So kann z.B. die KK den Behandlungsplan genehmigen und die Kosten für die normalen Bracketts zusagen. Im Kostenvoranschlag kann aber dann der Preis für die kleineren (intelligenten) Bracketts aufgelistet sein. Dann würde der Patient eben die Differenz zwischen den beiden Varianten noch privat drauflegen. Darüber wird dann ein seperater Vertrag geschlossen
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« Antwort #41 am: 16. November 2015, 19:23:07 »

Hallo,

es gibt wohl 3 Sorten Brackets: 1. große, die die Krankenkasse zahlt. 2. kleinere, die die Krankenkasse nicht zahlt. 3. Speedbrackets, ganz klein und evtl. durchsichtig.
Nummer 2 und 3 haben die gleiche Wirkung (soll schneller gehen als 1). Unterscheiden sich aber wohl nur durch die Größe, wobei 3 wesentlich teurer ist. Wir haben uns damals für 2 entschieden, da 3 ja keinen anderen Vorteil hat als noch kleiner zu sein als 2.

Kariesanfällige Zähne und versiegeln: garantiert der Kieferorthopäda auch, dass unter der Versiegelung keine Karies ist, so dass nicht die Versiegelung entfernt werden muss, wenn doch noch Karies da ist? Unsere Kinderzahnarztin hat nur die Kauflächen versiegelt, wenn die Zähne gerade durchgebrochen waren. Alles andere war ihr zu risikoreich. Sie hatte einige Kinder, die von anderen Zahnärzten eine Versiegelung bekamen, und wo sie dann mühsam den Karies unter der Versiegelung behandeln musste.

Und ganz ehrlich, wenn die KM dich nicht an der Entscheidung beteiligt, dann eben nicht.
Ich habe den KV die ersten Male gebeten mitzukommen bzw. war bei zwei Kieferorthopäden und habe ihm beide Kostenvoranschläge zukommen lassen. Damals war es so, dass die Große hätte keine Kassenleistung bekommen, weil ihr 2 mm fehlten. Dennoch haben wir gemeinsam beschlossen das korrigieren zu lassen. Da es erstmal um lose Spangen ging war das finanzierbar. Später entwickelte es sich so, dass es zu einer festen Zahnspange, auf Krankenkassenkosten kam. Auch da haben wir gesprochen und uns gemeinsam über die Behandlung verständigt und das jeder die Hälfte der Kosten zahlt. Wäre das nicht gewesen, ich glaube der KV hätte nichts dazu gezahlt bzw. ich an seiner Stelle auch nicht.

Fordere die KM doch mal auf dir den Kieferorthopäden zu benennen, du würdest gerne ein Gespräch führen warum und wieso bestimmte Dinge - aus Sicht des Kieferorthopäden - notwendig sind. Und dann willst du noch eine Zweitmeinung von einem anderen, bisher nicht involierten Kieferorthopäden.

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« Antwort #42 am: 16. November 2015, 20:58:23 »

In der aktuellen Rechnung ist als "Nebenrechnung" ein "Praxislaborbeleg beigefügt:
Rechnung Kiefernorthopäde: Gesamt €1662,-davon Laborbeleganteil € 350,-
davon Material für Keramikbrackets (Zusatzkosten für Wunsch-/Verlangensleistungen, nichterstattungsfähig bei Krankenkassen) € 120,-
Keine Ahnung wie groß oder klein oder in welche Preisruppe die fallen. Ich vermute mal es sind die unauffälligsten(Huch)
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« Antwort #43 am: 16. November 2015, 21:17:25 »

Hallo,

es muss einen Kostenvoranschlag oder einen Vertrag geben in dem alles aufgelistet ist was extra ist und die Krankenkasse nicht zahlt.
Diesen Vertrag müsste man sehen bevor klar ist, was genau wie teuer sein wird und worum es sich handelt.
Eine Rechnung, die wäre für mich nicht aussagekräftig. Hier kann auch alles mögliche eingerechnet sein.

Und soweit ich weiss muss derjenige den Vertrag erfüllen, der unterschrieben hat.

Was macht die Km eigentlich beruflich?

Sophie
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« Antwort #44 am: 17. November 2015, 07:48:30 »


1. es muss einen Kostenvoranschlag oder einen Vertrag geben in dem alles aufgelistet ist was extra ist und die Krankenkasse nicht zahlt.

2. Was macht die Km eigentlich beruflich?
Sophie

zu 1. Es gibt einen Kostenvoranschlag vom  16.01.2015 (siehe hier #31, da hatte ich schon mal was dazu geschrieben)

zu 2. Leitung Customer Support Deutschland (bei Cxxxglass)

der Verdienst dürfte nicht unerheblich sein...

Was halt im Moment auch "mein" Problem ist: Ich habe keine Diagnostik oder einen Behandlungsplan...
Ich kann auf Grund der "Aktenlage" absolut nicht sagen, was hier überhaupt behandelt, korrigiert oder sonstwas wird sind einmal hiervon ab:
Listung des Kostenvoranschlages mit der "Überschrift"
Maßnahmen für Diagnostik und Therapie zur Einstellung der Kiefergelenke und  des Ober- und Unterkiefers in den kiefergelenkbezogenen funktionellen Regelbiss einschließlich  der auf das Speedbracketsystem abgestimmten Titanbioreflexbögen ohne Aufpreis,
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« Antwort #45 am: 17. November 2015, 08:21:05 »

Hallo,

entscheidend ist der Gesamtbehandlungsplan und nich tnur ein Kostenvoranschlag.

Mehr-/Sonderbedarf wird immer nach Einkommen geqoutelt.
Verdient die KM deutlich mehr als du?
Dann forderst du nicht nur den Gesamtbehandlungsplan mit den voraussichtlichen Kosten sondern auch Unterlagen über das Einkommen der KM an um die Quotelung berechnen zu können. Bei mir hat das damals gereicht, weil der KV keine Auskunft über sein Einkommen geben wollte.
Wobei ich mich hier auf den Standpunkt stellen würde, dass eine Einstellung des Kiefergelenks - ohne weitere Meinungen - kein Mehrbedarf ist.

Sophie
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« Antwort #46 am: 17. November 2015, 23:12:24 »

Maßnahmen für Diagnostik und Therapie zur Einstellung der Kiefergelenke und  des Ober- und Unterkiefers in den kiefergelenkbezogenen funktionellen Regelbiss einschließlich  der auf das Speedbracketsystem abgestimmten Titanbioreflexbögen ohne Aufpreis,

Das klingt mir zu hochgestochen... dann lieber der Witz vom Förster meines letzten Waldbesuchs:

Zitat
Warum ist die Kiefer oben dunkel und unten hell? Damit man Ober- und Unterkiefer unterscheiden kann  rofl2

Nichtssagende Grüße,

der D
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« Antwort #47 am: 18. November 2015, 07:25:27 »

Hallo,

es gibt verschiedene Aussagen zu Kiefergelenksstellungen/störungen.

Die haben eine relativ große Erfolgsrate mit einer Dauerakupunkturnadel
http://www.prienamed.de/upload/prienamed_news/PM_News_Winter_2012_V2.pdf

und hier wird erklärt, dass eine Aufbissschiene sehr erfolgreich ist
http://www.physiotherapie-wallisch.de/kiefergelenktherapie.html

Insofern denke ich, dass eine Rechnung über 1.600 € - ohne das eine Überprüfung durch einen Orthopäden ob eine Wirbelsäulenschiefstellung etc. das begünstigt überhaupt keinen Sinn macht. In meinen Augen muss das nämlich vorrangig behandelt werden um dann nur die Restsymtome auszugleichen.
Klar ist auch, dass eine solche Schiefstellung des Rückens eine weitgehende Problematik nach sich ziehen kann, aber ich muss mit der Ursache und nicht mit den Auswirkungen anfangen.

Meine große Tochter hatte Sichelfüße bei der Geburt. Der Orthopäde hat uns damals erklärt, dass diese Fehlstellung (keine Fehlbildung) bei Nichtbhehandlung Schäden bis zur Hüfte nach sich ziehen kann. Deshalb denke ich, dass eine Skoliose beispielsweise auch Auswirkungen auf den Kiefer hat. Aber nur den Kiefer ohne die Skoliose zu behandeln halte ich für relativ sinnlos.

Sophie
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« Antwort #48 am: 18. November 2015, 09:50:11 »

Hallo zusammen und Danke für Eure Antworten (besondes Dir @AnneSophie...)

die Sache mit der Skoliose habe ich (vermutenderweise) ins Spiel gebracht...- und das kam so:
Die Rättin der Gegenseite schickte mir am 16.09.2015 einen Kostenvoranschlag (vom 16.01.2015) über € 2414,-. Im gleichen Schreiben liegt eine Rechnung (vom 03.07.2015) über € 1662,-, davon soll ich die Hälfte bezahlen.... Was ja schon mal bedeutet, die Behandlung hat begonnen....
Im weiteren Verlauf wird versucht, diese Behandlung mit einem Attest (von 12.12. 2011) eines Orthopäden zu begründen...
Hier nochmal der Wortlaut des Attestes:
Bei der Patientin (Name der Tochter) findet sich eine Fehlhaltung der Wirbelsäule mit Rumpfüberhang nach links.Die Behandlung erfolgt durch KG (Krankengymnastik?)
Mit diesem Attest (aus 2011) wird von der RÄttin der Gegenseite mit Schreiben 07.10.2015 für die aktuelle Kieferorthopädische Behandlung folgende "Beweiskette" formuliert
Der (Name der Tochter) seinerzeit behandelnde Orthopäde stellte bereits im Jahre 2011 fest, dass die Fehlstellung der Wirbelsäule des Kindes auch einer kieferorthopädischen Behandlung bedarf. Die Entsprechende Mitteilung des Orthopäden vom 12.12.201st in Anlage beigefügt.
Ich finde, dass dies eine sehr mutige Interpretation des Attestes ist und noch mutiger (frecher?) finde ich die Herstellung des direkten Zusammenhanges (wenn man bedenkt, dass da 3 volle Jahre dazwischenliegen).
Ich habe gestern mit einer Zahnärztin ein längeres Gespräch gehabt (Cousine meiner LAG).
Diese bestätigte im Grund Deine Ausführungen @AnnaSophie (bezüglich der Vorgehensweise: also erst Wirbelsäule und dann...), meinte aber auch, dass nicht zwangsläufig das Kiefergelenk (auch) betroffen sein muß.
Im Zusammenhang mit dem Attest meinte sie dann eben auch, dass ein solches - 3 Jahre altes -Attest absolut ungeeignet ist, um eine aktuelle Behandlung zu begründen (was meine Vermutung  bestätigt). Aus Ihrer berufl. Erfahrung heraus darf/ soll ein Attest nicht wirklich älter als 4-6 Wochen sein, damit ein weiterbehandelnder Arzt seine Behandlung darauf stützen und aufbauen kann...
Bezüglich des Behandlungsablaufes ist wohl folgendes Vorgehen die Regel (grob):

1. Patient kommt mit Problemen, Beschwerden oder zur Kontrolle (usw.) zum Arzt
2. Arzt stellt Diagnose
3. mögliche Vorgehensweisen/ Behandlungsmöglichkeiten werden erörtert
4. ein Behandlungsplan wird erstellt (KK prüft)
5. ein Kostenplan/ Kostenvoranschlag wird erstellt (KK prüft)
6. Behandlung(sbeginn)

PS.: Gibt man nun im Internet die Stichworte Wirbelsäulenverkrümmung und Kieferprobleme ein landet man bei Tante Google bei Skoliose...)
« Letzte Änderung: 18. November 2015, 09:58:52 von Kakadu59 » Gespeichert

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« Antwort #49 am: 18. November 2015, 09:59:11 »

Hallo,

wenn in diesen drei Jahren konsequent die Skoliosebehandlung erfolgt ist (KG, Korsett ... was auch immer) müsste eine deutliche Verbesserung eingetreten sein.
Sollte die stabilisierende Behandlung nicht stattgefunden haben, so ist das fahrlässig und sollte nicht damit belohnt werden, dass hier Sachen gezahlt werden, die nicht notwendig sind.

Vielleicht mal nachfragen, wie die Skoliose behandelt wurde und wie häufig Hilfsmittel/KG verschrieben und durchgeführt wurden.

Sophie
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