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vatersein.de - Forum 18. November 2017, 14:41:55 *
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Autor Thema: Gewalt gegen neues Geschwisterchen  (Gelesen 3934 mal)
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Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5


« am: 01. September 2015, 13:32:08 »

Hallo Allerseits,

ich habe drei Kinder aus erster Ehe, die Kindesmutter hatte mir im Zeitraum bis April 2014 schon mal für 1,5 Jahre den umgang verwehrt bis das Jugendamt sie zur Räson gebracht hat. In der Zeit lag auch die Geburt meines neuen Kindes aus der Ehe mit meiner neuen Frau.
Ab Mai/juni 14 hatte ich die drei dann wieder, irgendwann haben sich die vier in einem Termin mit meiner Frau zusammen auch mal kennengelernt und waren nett zu der Kleinen. Das hat dazu geführt, dass (aus Vorgeschichte vorhandenes) Misstrauen meiner Frau gegen die drei verflog. Die weiteren Termine fanden dann meist nur mit mir und der Kleinen am Wohnort der Großeltern statt. Es schien alles soweit zu laufen, auch die geschiedene KM hielt einigermaßen still.

Leider gab es nun beim letzten gemeinsamen Großtreffen unschöne Vorfälle. Zum einen hat meine achtjährige aus erster Ehe die kleine Zweijährige aus der zweiten ständig geärgert, und zwar massiv mit zwei Zentimetern Abstand und fiesester Stimmlage, mehrfach. Vermutlich auch einige Male unbeobachtet, denn allein aus dem raus hatte die Kleine Angstattacken und hat die ganz Nacht geklammert und wollte nur auf meiner Frau schlafen; Körperkontakt.
Es scheint nur das älteste Mädchen zu betreffen, die anderen hat sie immer mit Namen gerufen und ist zu ihnen, das Mädchen hat sie nicht benannt und ist ihr sichtlich ausgewichen. Als Schlusspunkt ging meine achtjährige dann zum Wickeln (war auf dem Boden, weil dort keine W-Kommode vorhanden) mit und blieb dabei stehen und hat die Hand an den Schambereich der Kleinen gelegt. Das hat meine Frau ihr aufs schärfste verboten. Mein Sohn kam auch vorbei und hat noch eine Bemerkung gemacht von wegen `da kann man was reinstecken'.
Uff.
Dazu kam noch, dass meine ältere Tochter meinen Vater beschuldigt hat, er hätte ihr einen Lappen in den Mund gestopft (als Strafe für was auch immer), was aber nicht stimmt. Die drei hatten beim letzten Mal Ärger gemacht und haben einen Rüffel von meinem Vater bekommen, das dürfte eine Revanche dafür gewesen sein. Die informationen kamen Salamischeibchenweise nach der Fahrt bei mir an, sonst hätte ich alle noch zur Rede gestellt, statt die Kinder erstmal bei KM abzuliefern.
Beides zusammengenommen der Kinderärztin erzählt, die sagt: Kontakt sofort abbrechen, die drei müssen zu einem Psychologen, wenn sie auf der Ebene Gewalt ausüben. Sie seien alt genug, um zu wissen, dass das schlimm ist.
Das Problem nun: Meine Ex war schon auf 180 wegen der angeblichen Geschichte mit dem Lappen, der nicht stimmt und den meine Tochter aber so darstellt.
Sie hat keine Probleme damit, anzunehmen, dass meine Eltern und wir zwei lügen, das Kind dagegen nicht. (Meiner Meinung nach ist sie psychisch gesehen noch mehr das Problem als die Kinder, weil sie auch nach 5 Jahren noch Probleme mit der Trennung hat und null Sozialkontakte. Schiebt die Schuld an allem auf die böse Neue und "das" Kind).

Wenn ich nun, wie von der Kinderärztin geraten, erstmal hier vor Ort zu einem Kinderpsychologen gehen und der mir rät, dass die Drei eine Therapie machen sollten, muss ich mit dieser Botschaft zu meiner Ex und befürchte offen gestanden ganz banal, dass Gegenngriffe kommen à la "wenn die Kinder sowas tun, muss jemand bei ihnen etwas getan haben, weil sie ja nie von selber..." und so weiter. Sprich, ich befürchte ziemlich brutale Anschuldigungen gegen meine Eltern/Vater bzw. vielleicht auch gegen mich.

Was tun? Kommentarlos den Kontakt abbrechen nach einem Besuchswochenende? Die Kinder trotzdem holen und von der Kleinen fernhalten, um Gespräche mit ihnen führen zu können? Sie sozusagen heimlich selber zum Psycho schleppen?
Der Verdacht liegt halt nahe, dass sie negativ konditioniert werden bei der KM gegen die neuen Familie. Das heißt für mich wiederum, dass ohne ihre Mitwirkung nichts geht (und dafür müsste sie eigentlich erstmal selber eine VH-Therapie machen...).
Jugendamt: Da hieß es, ich soll besser nichts sagen, weil sonst die Kinder ggf erstmal im Heim landen bei paralleler Schlammschlacht. Meine Frau wird definitiv keiner Aufnahme bei uns zustimmen, nachdem, was war. Bei meinem Sohn ggf schon, Tochter eins nicht. Meine Kleinste schützen will und muss ich, aber die Großen stehen im Regen. Weiß grad nicht, wie das anzugehen ist.
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midnightwish
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« Antwort #1 am: 01. September 2015, 14:14:54 »

Um das ganze erstmal zu entzerren kannst du doch den Umgang mit deinen 3en aus erster Ehe ohne dein kleienst Kind und Ehefrau stattfinden lassen. Dann würde es erstmal nicht zu solchen Vorkommnissen kommen.

Es könnte auch sein, dass die 3 (oder gerade die Große) eifersüchtig auf das "neue" Kind sind und mehr Zeit alleine mit dir brauchen.

Wie alt sind denn die Kinder? In der Schule wird inzwischen sehr früh mit der Sexualerziehung angefangen, da wissen schon recht junge Kinder gut Bescheid, was so äuft ;-)
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
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Frischling

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« Antwort #2 am: 01. September 2015, 14:36:18 »

Mädchen 8 Jahre, die Kinderärztin geht bei ihr von einem absichtlichen Tabubruch aus; mithin sexuelle Gewalt/Übergriff als Mittel. Der ebenfalls 8 jährige Junge kommentierte was von "da kann man was reinstecken und drinlassen gesagt". Wobei er ansonsten eigentlich der Freundlichste ist und schon ein oder zweimal Abflug die Treppe runter verhindert hat. Die Kleine fragt nach ihm und geht ohne Scheu auf ihn zu. Nach meiner anderen Tochter haut sie und stößt sie weg.
Von wegen Chemie...

Ich würde es gern bagatellisieren, aber der andere Vorgang, dass meine große Tochter meinen Vater beschuldigt, ihr einen schmutzigen Lappen in den Mund gestopft zu haben = psychisch misshandelt laut Ex, steht auch noch im Raum. Einfach drüber wegschauen? Meine Eltern wollen sie momentan nicht mehr bei sich sehen...

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midnightwish
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« Antwort #3 am: 01. September 2015, 14:41:14 »

Nein. Nicht darüber hinwegsehen. Aber gleich mit der Psychokeule zu schwingen ist auch nicht richtig.

Ich würde versuchen die WE alleine mit den Kindern zu verbringen und die Ereignisse ansprechen und nach den Gründen fragen. Dann kannst du besser reagieren.

Ich hab immer Probleme damit, wenn Ärzte Diagnosen stellen wollen ohne die betroffene Person gesehen zu haben
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Susi64
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« Antwort #4 am: 01. September 2015, 14:48:43 »

Hallo,

ich schliesse mich midnightwish an. Der nächste Umgang findet nur mit den 3 Kindern statt und da solltest Du ruhig fragen, was sie sich dabei eigentlich gedacht haben.
Es könnte sich nämlich herausstellen, dass was Du als sexuellen Übergriff darstellst, für die Kinder einfach nur Anwendung ihres "Wissens" war und ggf. Provokation, mal sehen, was dann passiert.
Dabei solltest Du aber FRAGEN, ansonsten erfährst Du nämlich nichts.
Meine Vermutung wäre, dass es dann schon betretende Gesichter geben wird.

Ansonsten hast Du gerade geschafft, was die KM will: keinen Umgang mehr. Besser geht es für sie doch gar nicht.

VG Susi
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Frischling

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« Antwort #5 am: 01. September 2015, 15:04:30 »

@Susi: Der Punkt mit dem zur Rede stellen fehlt mir in der Tat noch. Auch in Sachen Lügengeschichte gegen Opa.
Gegenüber KM2 und Mini stehen sie allerdings erstmal in einer schlimmen Ecke, dito seitens Kinderarzt. Ich bin auch nicht sicher, wie das zu bewertin ist, aber so oder so kann wegen des Mobbings Kontakt zwischen den Kindern nicht gut sein. und ja, das käuft alles im Sinn von KM1.
Naja, wer hat denn auch gesagt, dass das alles irgendwann mal normal läuft über mehr als ein paar Wochen...
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Susi64
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« Antwort #6 am: 01. September 2015, 16:11:37 »

Hallo,

die meiste Empörung gibt es von uns Erwachsenen, weil wir unsere Vorstellungen auf die Kinder übertragen. Auch Kinderärzte sind da in vielen Fällen nicht davor gefeit.
Ich habe mal einen Artikel verlinkt hier, der sich gerade mit 8-9jährigen beschäftigt.
"Die schulische Sexualerziehung in der heutigen Form wirkt sehr häufig schamverletzend und enthemmend. Sie ermutigt zum ungebremsten Experimentieren mit dem Körper, führt demnach zu einer Frühsexualisierung bei Verharmlosung der Folgen."
Ob das alles so richtig ist, wie es im Artikel geschrieben wird, kann ich nicht sagen. Es würde aber einiges erklären und sollte die Diskussion versachlichen.

VG Susi
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Ingo30
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« Antwort #7 am: 01. September 2015, 19:21:40 »

Moin Weiter,

aus meiner Sicht lässt Du dir zu viel von anderen Leuten erzählen. Wir reden hier über Kinder und ihr Verhalten und nicht über Schwerverbrecher. Was Deine Kids brauchen sind klare Ansagen und Erziehung, damit sie solche Tabubrüche nicht weiterbegehen.

Das bekommt man nur mit deutlicher Ansprache und auch Erklärung warum ein bestimmtes Verhalten nicht adequat ist, hin.

Ob man bei sowas gleich den ärztlichen Ratschlag bedarf... na ja, muss jeder selber wissen. Gruß Ingo
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United
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« Antwort #8 am: 02. September 2015, 08:37:45 »

Moin weitermachen,

Das hat dazu geführt, dass (aus Vorgeschichte vorhandenes) Misstrauen meiner Frau gegen die drei verflog.
Was ist das für eine Vorgeschichte ? Kann es sein, daß die Vorbehalte Deiner jetzigen Frau nur oberflächlich verschwunden sind ?

Meine Eltern wollen sie momentan nicht mehr bei sich sehen...
Und was wollen sie damit erreichen ?

Als Umgangselternteil sind Deine erzieherischen Einflußmöglichkeiten ohnehin stark eingeschränkt.

Wenn Du neben dem Kampf mit einer manipulierenden KM auch noch Rechtfertigungskämpfe mit Deiner neuen Partnerin und Deinen Eltern kämpfen mußt, dann stehen die Chancen für entspannte Umgangswochenenden bei Null.

Gruß
United
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Frischling

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« Antwort #9 am: 02. September 2015, 11:47:56 »

@united: diverse unschöne Konfrontationen halt. Und Querschüsse seitens Ex.
Meine Eltern denken aus der ungerechtfertigten Beschuldigung gegen sie, dass weitere Dinge folgen könnten, wenns knatscht und sie den Kindern was verbieten müssen oder Regeln aufstellen. Meine Ex hat gegen meine Eltern eine etwas größere Abneigung; meine fünfjährige meinte, meine Mutter hätte langsam einen Husch, was nicht zu ihrer sonstigen Sprache passt.

Dass meine erzieherischen Einflussmöglichkeiten begrenzt sind, ist mir auch klar. Abgesehen davon schien es bis zu dem geschilderten Knall etwas entspannter zu werden. Man macht sich dann halt mal kurzzeitig Hoffnung auf dauerhaft bessere Verhätnisse zwischen allen. Nun läuft es wieder auf das von Dir geschilderte unentspannte Dasein zwischen den Stühlen hinaus.

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achhja
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« Antwort #10 am: 03. September 2015, 08:22:46 »

Gibts an den (großen) Kindern auch irgendetwas Positives oder hab ich das nur überlesen?
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« Antwort #11 am: 03. September 2015, 09:09:59 »

Hallo,

das unentspannte Verhältnis resultiert aber auch daraus, dass Du Dich nicht positionierst.

Klar muss mit den Kindern Tachesles geredet werden, wenn aber der Umgang auch bei Dir zur Disposition steht, weil Deine Eltern es nicht wollen (was Ihnen frei steht, ob sie es wollen oder nicht) aber auch Deine Frau es nicht will, dann ist die Frage, was willst Du eigentlich?  Keiner der anderen muss am Umgang teilnehmen. Wenn Du Dich zu Deinen Kindern bekannst und den Umgang durchziehst dann erledigen sich einige Diskussionen von selbst.

Wenn Du Dich aber zum Spielball aller anderen machen lässt, wird sich die Situation nicht ändern und Deine Kinder werden Dir letzlich entgleiten.

VG Susi
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Frischling

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« Antwort #12 am: 03. September 2015, 09:36:30 »

Positives? Sicherlich, aber ich brauche/brauchte Rat zu dem, was mir um die Ohren geflogen ist.
@Susi: Ich habe den Traum geträumt, dass ab und an mal alle am Tisch sitzen und irgendeine Art von wenigstens neutralem Verhältnis zueinander haben. Sah eigentlich auch danach aus, als könnte das so sein - hab ich mir aber wohl nur vorgemacht. Umgang alleine mit den Kids geht natürlich auch, keiner der anderen muss dabei sein, das ist mir auch klar. Allerdings ist der Umgang irgendwie schwieriger, wenn ich sie ins neue Zuhause nicht bringen soll weils Knatsch gab wie geschildert und auch nicht zu meinen Eltern gehen kann. Muss dann wohl auf den Zeltplatz mit ihnen oder in die Juhe.
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« Antwort #13 am: 03. September 2015, 09:41:26 »

Hallo,

ich denke, dass Du Deine Eltern hier nichts vorschreiben kannst.
Bei Deiner Partnerin sehe ich das anders. Sie hat einen "gebrauchten Mann" geheiratet und das hat eben Konsequenzen. Wenn Sie beim Umgang nicht dabei sein will, dann muss sie eben sehen wie sie die Zeit verbringt.
Ich weiss, dass das zu unschönen Diskussionen führt, aber nur hier kannst Du wirklich einen Hebel ansetzen. Die Grundfrage ist bei allem wieviel sit Dir was wert.

VG Susi
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