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Autor Thema: Mitspracherecht der Ex: neuen Partnerin beim Kind vorstellen / erstes Treffen  (Gelesen 4946 mal)
volka
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« am: 22. Juli 2015, 22:23:16 »

Hallo liebe Leute,


ich möchte versuchen im Folgenden die Umstände möglichst objektiv und vollständig zu schildern. Am Ende steht die Frage wie viel die Ex und Mutter des gemeinsamen Kindes mit entscheiden sollte wenn es darum geht die neue Partnerin dem Kind vorzustellen. Das selbe gilt natürlich auch geschlechtlich umgekehrt, aber ich bin ja hier, um meinen Fall zu beschreiben.

Ich bin 26 Jahre alt und wohne nun seit März von meiner Ex getrennt. Wir haben eine gemeinsame 3,5-jährige Tochter, die im Schnitt jeweils die Hälfte der Zeit bei mir in einer WG wohnt und die andere Hälfte bei der Mutter, die noch in der ehemaligen gemeinsamen Wohnung lebt. Dort ist auch der offizielle Wohnsitz des Kindes.
Die Trennung begann so ca. im Oktober letzten Jahres, als wir uns eingestanden das letzte Jahr über schon praktisch keine Beziehung mehr geführt zu haben. Ich hatte das bis dahin stark verdrängt, war in diesem Jahr in einer ziemlich depressiven Phase. Sie hatte sich meiner jetzigen Einschätzung nach Stück um Stück von mir gelöst während ich mehr und mehr versuchte daran festzuhalten.
Noch vor der Trennung hatte ich mich wieder einigermaßen aus dem Tief gefangen, was allerdings nichts an dem Zustand der nicht-existenten Beziehung veränderte. Als wir endlich darüber sprachen, was da mit uns los ist, riss mir der Boden unter den Füßen weg. Ich suchte mir endlich psychologische Betreuung um alles was so schief gelaufen war zu verarbeiten. Nach und nach wurde klar, dass es nicht mehr zu retten wahr, was für mich bedeutete so schnell wie möglich die bedrückende Wohnsituation aufzulösen; ihrer Meinung nach hätten wir so weiter leben können, nur halt so wie eine WG.
Da mir das unerträglich sowohl für mich als auch für unserer Tochter schien, begab ich mich auf die Suche nach einer neuen Bleibe. Es dauerte ca. 2 Monate, bis ich etwas gefunden hab. Eine Zeit die gut dafür war das Kind darauf vorzubereiten, was sich ändern würde und was gleich bleiben würde.

Im Nachhinein würde ich sagen, unsere Tochter war gut auf die neue Situation vorbereitet und hat eher gespannt reagiert. Es gab kaum Traueranfälle oder Ähnliches, sie hat verschiedenen Leuten offen erzählt, dass sie jetzt zwei Zuhause hat, oder dass sie jetzt grade zu Papa in die WG fährt.

Nun habe ich vor ca. 3 Monaten meine neue Freundin kennen gelernt. Dabei habe ich von Anfang an von meiner Tochter und der vergangenen Beziehung erzählt.
Es hat sich so entwickelt, dass ich recht schnell das Gefühl hatte, dass es etwas ernsteres wird und dass ich demzufolge das Kind und die neue Freundin einander vorstellen möchte.
Diese Einschätzung teilte ich meiner Ex mit, da ich nichts dergleichen hinter ihrem Rücken durchzuführen gedenke. Sie konnte sich für meine neue Beziehung freuen, war aber sehr entrüstet, dass ich vorhatte unserer Tochter "mit hinein zu ziehen". Es gab ein längeres Gespräch, in dem ich ihr erklärte, dass ich vorhatte erstmal Freundin und Freundeskreis und Familie mit einander bekannt zu machen, die Gefühle sich festigen zu lassen, etwas Zeit vergehen zu lassen, bis ich unser Kind mit hinein ziehe. Damit gab sie sich erstmal zufrieden.

Nach einigen Wochen Beziehung fing ich an bei unserer Tochter das Thema neuer Partner vorzutasten. Als dies kein Problem für sie zu sein schien, erzählte ich ihr, dass ich jemand neues kennengelernt habe. Ich streute Informationen in Gepräche ein. Zum Beispiel beim Abhohlen von der Mutter fragte ich sie eines Morgens was sie gegefrühstückt habe und etgegnete ihr nach ihrer Antwort, dass ich bei - nennen wir sie Amanda - Brötchen gefrühstückt hab. Irgendwann zeigte ich ihr auch Bilder von ihr.
Es gab ein paar Stücken Straßenkreide, die Amanda übrig hatte und mir für sie gab. Da hab ich ihr dann auch gesagt, wo die herkommen.

Inzwischen bin ich soweit, dass es nach meiner Einschätzung nach sowohl von der Seite des Kindes als auch von dem Stand der Beziehung her eine gute Zeit wäre, Amanda und meine Tochter aufeinander treffen zu lassen. Nichts großes, vielleicht ein paar Stunden auf einem Spielplatz. Kein Rumknutschen oder sonstiges zur Schau stellen der neuen Beziehung vorm Kind. Einfach nur ein erstes Kennenlernen.

Dies berichtete ich wiederum der Ex, um es nicht hinter ihrem Rücken zu tun. Folge: völliger Wutausbruch. Sie meint es währe zu früh, es hätte eine konkrete Absprache gegeben, dass erst mal ganz ganz viel Zeit vergehen solle etc.

Meiner Meinung nach hat die Ex durchaus das Recht Bedenken zu äußern und meine Einschätzung zu hinterfragen. Ich bin bereit über den Ablauf des ersten Treffens zu diskutieren, aber die letztendliche Entscheidung über den "richtigen Moment" obliegt meiner Einschätzung. Ja, ich denke nach 3 Monaten ist die Sicht noch in gewissem Maße von der rosaroten Brille gefärbt. Dennoch fühle ich mich imstande beurteilen zu können, ob es zu früh währe oder nicht.


Wie seht ihr das? Gehe ich schon zu viel auf meine Ex ein? Übergehe ich sie mit meiner Einstellung? Habe ich Forenregeln gebrochen?


Danke schon mal fürs lesen und potentielle Meinungsäußerungen.
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TotoHH
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.137


« Antwort #1 am: 22. Juli 2015, 23:25:21 »

Moin.

Ja, die KM hat da nullkommanix mitzureden. Insofern gehst Du tatsächlich viel zu sehr auf sie ein, indem Du sie vorab darüber informierst, ihr damit tatsächlich erst die Möglichkeit gibst, aktiv mit- und reinzureden. Aber auch Dein Bohey rund um die neue Flamme ggü. Deiner Tochter finde ich viel zu viel. Ich meine, Du stellst die Dame ja nicht als neue Mama vor; es ist eine gut bekannte Frau, wie es in der Wahrnehmung des Kindes vermutlich einige in Deinem Leben gibt. Und "jemanden kennengelernt zu haben" das passiert den Kindern jeden Tag! Freundin, Beziehung, Liebe, neue Ehefrau - das sind Kategorien, mit denen Deine Tochter noch gar nichts anfangen kann. Und ob Du mit ihr gefrühstückt hast!? Hey, die Kinder frühstücken jeden Morgen in der Kita zusammen und wochenends frühstücken doch immer Mal Besucher mit.

Worüber Du Dir Gedanken machen solltest, ist die Reaktion der KM auf solche News und mögliche Auswirkungen auf Euer fragiles(?) WM. Sie hat kein Recht dazu dazwischen zu fuhrwerken, wenn sie es aber tut, ist möglicherweise das WM at risk. Und ob es mir das Wert wäre, nach 3 Monaten die neue Freundin vorzustellen, das weiß ich nicht. Schließlich hast Du ja die Hälfte jeden Monats Zeit mit ihr zu verbringen. Und wenn jetzt jmd entgegnet, dass auch damit der KM Einfluss auf Dein Leben gegeben wird, das ihr nicht zu steht, ist das nur insofern richtig, dass es dabei Deine Entscheidung bleibt und die KM passiv bleiben muss.

Gruß, Toto
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MontyPython
Nicht wegzudenken
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Beiträge: 390


« Antwort #2 am: 23. Juli 2015, 08:34:03 »

Zitat
Mitspracherecht der Ex: neuen Partnerin beim Kind vorstellen / erstes Treffen

Alleine der Titel deines Beitrages ist schon etwas "speziell", denn ein Mitspracherecht deiner Ex im wörtlichen Sinne gibt es nicht.

Zitat
war aber sehr entrüstet, dass ich vorhatte unserer Tochter "mit hinein zu ziehen"

Auch diese Formulierung ist sehr unglücklich, denn eine neue Beziehung ist erstmal nichts negatives, in das ein Kind "hineingezogen" wird. Dein Beitrag vermittelt mir den Eindruck, dass du selber ein Problem damit hast, deine neue Partnerin deiner Tochter vorzustellen. Ich sehe es wie Toto: deine Tochter wird da keinen Schaden nehmen und das Ganze als normal empfinden. Aber nur, wenn du selber damit entspannt umgehst und nicht schon vorher vermittelst, dass die neue Partnerschaft ein aufziehendes Problem ist!
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Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.036


« Antwort #3 am: 23. Juli 2015, 09:01:26 »

Hallo,

wie meine Vorredner schon gesagt haben, Dein Problem ist nicht Deine Tochter sondern Deine Ex! Du schiebst das Kind vor, weil Du Dir nicht sicher bist! Mach Dir das klar.  Deine Ex macht es genauso, sie will den Status quo nicht geändert haben! Das Kind mit 3-4 Jahren hat überhaupt kein Problem damit neue Menschen kennenzulernen, mit 13 kann das erheblich mehr Probleme machen. Hat es Probleme gegeben als Du in die WG eingezogen bist mit den anderen Personen in der WG und Deiner Tochter? Wohl kaum.

Letzlich wird Deine neue Partnerin zwar viel Zeit mit Deiner Tochter verbringen (müssen) und hier steht zunächst eher die Frage, wie sie damit klar kommt. Ich nehme mal an, dass sie so jung wie Du ist und keine eigenen Kinder hat, dann ist eine 3 Jährige zwar zunächst niedlich, aber auf Dauer wird es auch anstrengend. Mach Dir klar, was Du willst.

Deine Ex will nicht, dass es eine weitere Frau in Deinem Leben gibt bzw. sie will nicht, dass Du in 3-6 Monaten wieder jemanden kennengelernt hast. In der Regel ist das eine Mischung aus Enttäuschung, Eifersucht und Kontrollverlust, die dazu führt genau wissen zu wollen, wer die Neue ist.
Deshalb musst Du einen Weg finden die Dinge hier friedlich zu regeln und ja, das Wechselmodell ist der Punkt wo Deine Ex ansetzen kann.
Sie könnte eine WG plötzlich als schlecht für das Kind empfinden!

VG Susi
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volka
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« Antwort #4 am: 23. Juli 2015, 15:44:31 »

Zunächst einmal vielen Dank für die schnellen Antworten.

Dein Beitrag vermittelt mir den Eindruck, dass du selber ein Problem damit hast, deine neue Partnerin deiner Tochter vorzustellen.
wie meine Vorredner schon gesagt haben, Dein Problem ist nicht Deine Tochter sondern Deine Ex! Du schiebst das Kind vor, weil Du Dir nicht sicher bist! Mach Dir das klar.

Hmmm okay, kann ich nach nochmaligem Durchlesen dessen, was ich geschrieben habe verstehen. Also; ich würde mich als Harmonie-anstrebenden und eher nachgiebigen Menschen beschreiben, der über alles tausend mal nachdenkt und wahrscheinlich auch überdenkt. Die KM ist dahingegen eine sehr impulsive Flucht-nach-vorne Frau. Im Nachhinein wohl keine gute Kombination für eine wohl ausbalancierte Beziehung.
Ich würde nicht sagen, dass ich Vorbehalte oder Probleme damit habe Partnerin und Tochter einander vorzustellen. Ich schätze ich habe die anschuldigenden Formulierung der KM genutzt, weil ich sie mir nach dem letzten Gespräch selbstkritisch vorgehalten habe.


Aber nur, wenn du selber damit entspannt umgehst und nicht schon vorher vermittelst, dass die neue Partnerschaft ein aufziehendes Problem ist!

Dieser Punkt sollte dann im Optimalfall auch auf die KM zutreffen. Direkt anknüpfend Toto's Punkt:

Worüber Du Dir Gedanken machen solltest, ist die Reaktion der KM auf solche News und mögliche Auswirkungen auf Euer fragiles(?) WM. Sie hat kein Recht dazu dazwischen zu fuhrwerken, wenn sie es aber tut, ist möglicherweise das WM at risk. Und ob es mir das Wert wäre, nach 3 Monaten die neue Freundin vorzustellen, das weiß ich nicht.


Mein derzeitiger Plan ist es noch ein paar Tage vergehen zu lassen, ein paar Argumente zu sammeln und dann noch mal mit der KM zu telefonieren. In der Hoffnung, dass es dann möglich ist mit ihr konstruktiv zu kommunizieren, ohne den Telefonhörer in einem Sicherheitsabstand zum Ohr halten zu müssen.


Aber auch Dein Bohey rund um die neue Flamme ggü. Deiner Tochter finde ich viel zu viel. Ich meine, Du stellst die Dame ja nicht als neue Mama vor; es ist eine gut bekannte Frau, wie es in der Wahrnehmung des Kindes vermutlich einige in Deinem Leben gibt. Und "jemanden kennengelernt zu haben" das passiert den Kindern jeden Tag! Freundin, Beziehung, Liebe, neue Ehefrau - das sind Kategorien, mit denen Deine Tochter noch gar nichts anfangen kann.

Ich hatte den Eindruck, dass es meiner Tochter sehr sehr viel geholfen hat, dass ich im Zeitraum der WG-Suche sehr viel mit ihr geredet habe und auch einige Kinderbücher zu dem Thema Trennung mit Kind gelesen habe.
Ich denke aber schon, dass sie begreift, was es heißt eine Beziehung zu führen; dass es einen Unterschied gibt zwischen Freunden und Partnern. Sie wird es allein durch unterbewusste Körpersprache mitbekommen, dass die neue Partnerin mehr für mich ist als die Freundin, bei der wir vor kurzem auf einer Geburtstagsparty waren.

Sie kennt auch durch Freunde den Kinderladen viele verschiedene Modelle. Alleinerziehende Mütter, ehemals alleinerziehende Mütter mit neuem Partner, gleichgeschlechtliche Elternpaare, getrennte Elternpaare mit neuen Partnern. Auch deshalb denke ich nicht, dass es für sie ein riesiges Problem sein würde. Sie wird wohl schon das Bild des "normalen" Vater Mutter Kind Haushaltes im Unterbewusstsein haben, aber da es bis jetzt keinerlei ersichtliche Aktinen ihrerseits gab, die darauf abzielten den gewohnten Status Mama+Papa+Kind = Familienidyll wiederherzustellen.

Ein weiterer vielleicht erwähnenswerter Punkt ist, dass die KM und "die Neue" nur wenige hundert Meter Luftlinie von einander entfernt leben (reiner Zufall). Daher ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis man sich mal über den Weg läuft. Und da währe es mir lieber, ich hätte Kind und Partnerin unter kontrollierten Umständen aneinander herangeführt, als das eine unvermittelte Begegnung den Erstkontakt darstellt.


Gruß, Volker
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Ingo30
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Beiträge: 3.356


« Antwort #5 am: 23. Juli 2015, 20:35:46 »

Moin Volker,

ich schreib einfach mal was mir auffällt:

Zitat
Also; ich würde mich als Harmonie-anstrebenden und eher nachgiebigen Menschen beschreiben, der über alles tausend mal nachdenkt und wahrscheinlich auch überdenkt
Dem würde ich nach dem Gelesenem von Dir zustimmen. Und damit gehen aus der Forenerfahrung die Probleme meist los. "Nette Papis" werden leider zu 99 Prozent von ihren Ex-Partnerinnen als Schwächlinge und Versager wahrgenommen. In Praxis bedeutet das, dass man mit diesen ziemlich viel anstellen kann und diese einfach meist "alles schlucken" damit wieder Ruhe herrscht.

Mit dem Wechselmodell hat Deine Exe somit das perfekte Druckmittel in der Hand um Dir ganz legal das Leben schwer zu machen. Springst Du nicht wie sie will, kündigt sie Dir das Wechselmodell auf.

Aus meiner Sicht musst Du weiter an Dir arbeiten und auch realisieren, dass ihr nun "nur noch" Elternteile seid. Euch verbindet keine Beziehung mehr. Es ist schön, wenn Du einen freundschaftlichen Kontakt zu Deiner Ex hast. Mehr sollte aber auch nicht sein. Es geht sie nichts an, ob Du jemand datest oder wen Du kennenlernst bzw. ob Du diesen Menschen Euer Kind vorstellen möchtest. Und mal ganz ehrlich: Auch Deine Exe wird wahrscheinlich längst nicht mehr alleine ihre kinderfreie Zeit verbringen und sich wahrscheinlich genauso sicher mit Dating-Plattformen auskennen wie vielleicht Du. Nur wird sie es Dir nicht auf die Nase binden.

Du solltest Dir halt überlegen, ob Du wieder bereit für eine feste Beziehung bist und ob Du diese auch eingehen willst. Willst Du eher Deine Freiheit leben, würde ich auf das Vorstellen von Partnerinnen ersteinmal verzichten. Wenn es über ein paar Wochen / Monate etwas festeres wird, kannst Du langsam mit Treffen anfangen. Spielplatzbesuche / gem. Zoobesuche sind eine klasse Sache. Danach kann auch erstmal jeder wieder seines Weges gehen und Du kannst die Reaktion Eures Kindes genau bewerten.

Und bitte; 3,5 jährige Kinder haben einfach gute Antennen für menschliche Gefühle und Beziehungen. Dafür brauchen sie kein Studium der Pädagogik. Du solltest deshalb auch nicht zu viel hineininterpretieren. Sondern einfach die praktischen Erfahrungen suchen. Gruß Ingo
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Papavonfuenfen
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« Antwort #6 am: 23. Juli 2015, 22:50:51 »

Hallo Volker,

du hast ja doch schon etwas reflektiert, aber das


Mein derzeitiger Plan ist es noch ein paar Tage vergehen zu lassen, ein paar Argumente zu sammeln und dann noch mal mit der KM zu telefonieren. In der Hoffnung, dass es dann möglich ist mit ihr konstruktiv zu kommunizieren, ohne den Telefonhörer in einem Sicherheitsabstand zum Ohr halten zu müssen.


soll doch bitte nicht bedeuten, dass du trotzdem mit deiner Ex über das Vorstellen deiner Freundin bei deiner Tochter reden willst.
Das geht sie schlicht und ergreifend nichts an! mad

Ansonsten gilt das, was Ingo geschrieben hast. Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob das nun deine zukünftige Lebenspartnerin wird oder nicht, musst du da mit deiner Tochter auch kein großes Aufheben machen. Das ist eine Freundin / Bekannte von dir, und da kommt man ganz normal miteinander zusammen und da wird auch deine Tochter ein bezogen. Und wenn du mehr für die Dame empfindest, wird das deine Tochter als erstes merken. Solange du kein großes Ding daraus machst, ist es auch für die Kleine am einfachsten.

Sollte deine Ex das dann mit bekommen (bitte nicht das Kind unter Druck setzen: "aber nicht der Mama erzählen") und Wellen machen, ganz lässig bleiben und völlig emotionslos anmerken, dass das ganz alleine deine Sache ist. Keine Diskussionen!
Wenn du jetzt kuscht, spielt die Holde die nächsten Jahre PingPong mit dir.


Grüßle aus dem Schwarzwald


PvF
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« Antwort #7 am: 24. Juli 2015, 00:10:45 »

Hallo volka!

Selbst wenn du ständig wechselnde Partnerinnen hättest, wäre es alleine deine Sache, was du machst und deine Ex ginge dies 0,0 an.

Mein Partner hat mich den Kids nach knapp 1,5 Monaten vorgestellt, da war für uns beide klar, dass das etwas Ernstes ist. Die "Genehmigung" der Kindsmutter hat er allerdings nicht eingeholt. Wieso auch? Er ist ein erwachsener Mann und Vater von zwei Kindern. Er wäre nicht mit mir zusammen, wenn ich in irgend einer Weise einen schlechten Einfluss auf die Kids hätte. c

Mach dich mal grade. Kennenlernen ist in ungezwungener Atmosphäre draußen auf dem Spielplatz doch gar kein Problem. Unter den strengen Augen der Kindsmutter am Kaffeetisch unter Zwang mit den Kids Kontakt aufzunehmen, da hätte ich allerdings gestreikt. Also hopp hopp, raus an die frische Luft, auf den Spielplatz oder ins Freibad und schwupps, lernt man sich kennen.

Viele Grüsse vom schwarzwälder Patchworkteilchen 
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #8 am: 24. Juli 2015, 00:16:56 »

Moin

Also; ich würde mich als Harmonie-anstrebenden und eher nachgiebigen Menschen beschreiben, der über alles tausend mal nachdenkt und wahrscheinlich auch überdenkt. Die KM ist dahingegen eine sehr impulsive Flucht-nach-vorne Frau. Im Nachhinein wohl keine gute Kombination für eine wohl ausbalancierte Beziehung.

Das klingt nicht nur disharmonisch, sondern konträr zu:
Dieser Punkt sollte dann im Optimalfall auch auf die KM zutreffen.
Mir fehlt ein wenig die Anwendung von beobachteten Antagonismen auf die darauf folgende Realität. Eine anscheinend Dir fremde Realität auch verstehen zu können bzw. zu wollen. Kannst Du diesem Gedanken etwas abgewinnen?

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Pristine
Zeigt sich öfters
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 62


« Antwort #9 am: 26. Juli 2015, 19:51:15 »

Hi Volka,

die Entwicklungen sind noch sehr frisch.
Ihr seid seit März getrennt, und Du hast Deine Freundin im Monat nach der Trennung kennengelernt.
Entspann Dich und geniesse Deine neue Liebe.
Der Moment des Kennenlernens muss nicht akribisch geplant werden, mach keinen Staatsakt daraus!
Und eine Genehmigung Deiner EX brauchst Du schon mal gar nicht.

Ich kann mich meinen Vorschreiber/innen anschliessen - bleib locker und bei den Temperaturen ist ein gemeinsamer Schwimmbadbesuch doch ideal?

Du solltest vielleicht nochmal mit Deiner Freundin abchecken, ob sie Deine Tochter schon kennenlernen möchte oder lieber noch warten möchte.
Ihr seid noch so jung, und vielleicht ist diese für sie sicher neue Situation - neuer Freund mit kleiner Tochter, die bei bei der EX lebt und regelmässig beim Freund ist, und die EX deutlich gegen einen Kontakt der Tochter mit der neuen Freundin ist -noch fremd und sie fühlt sich evtl. auch etwas überfallen oder überfordert.

Das sind meine Gedanken zu Deinem Thema.

Liebe Grüße von
Pristine
Gespeichert
volka
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« Antwort #10 am: 27. Juli 2015, 01:29:19 »

Danke erstmal für die weiteren Antworten. Leider war ich eine Weile nicht zuhause und kann erst jetzt wieder was dazu schreiben.

[...]soll doch bitte nicht bedeuten, dass du trotzdem mit deiner Ex über das Vorstellen deiner Freundin bei deiner Tochter reden willst.
Das geht sie schlicht und ergreifend nichts an! mad

Ich möchte eher mit ihr darüber reden, warum es sie nichts angeht und anstreben dass solcherlei Entscheidungen in Zukunft weniger Wellen schlagen.
Hallo volka!

Selbst wenn du ständig wechselnde Partnerinnen hättest, wäre es alleine deine Sache, was du machst und deine Ex ginge dies 0,0 an.

Mein Partner hat mich den Kids nach knapp 1,5 Monaten vorgestellt, da war für uns beide klar, dass das etwas Ernstes ist. Die "Genehmigung" der Kindsmutter hat er allerdings nicht eingeholt. Wieso auch? Er ist ein erwachsener Mann und Vater von zwei Kindern. Er wäre nicht mit mir zusammen, wenn ich in irgend einer Weise einen schlechten Einfluss auf die Kids hätte. c

Mach dich mal grade. Kennenlernen ist in ungezwungener Atmosphäre draußen auf dem Spielplatz doch gar kein Problem. Unter den strengen Augen der Kindsmutter am Kaffeetisch unter Zwang mit den Kids Kontakt aufzunehmen, da hätte ich allerdings gestreikt. Also hopp hopp, raus an die frische Luft, auf den Spielplatz oder ins Freibad und schwupps, lernt man sich kennen.

Viele Grüsse vom schwarzwälder Patchworkteilchen 

Das sehe ich ähnlich. Abgesehen davon, dass ich denke, dass wöchentlich bis monatlich wechselnde Partner zu unkonstant wären um sie dem Kind zu präsentieren und somit ein schlechter/schädigender Einfluss wären. Das würde dann meiner Meinung nach alle die etwas angehen, denen das Wohlergehen des Kindes am Herzen liegt.

Ich will mir keine "Genehmigung" hohlen, sondern die Wellen glätten, um zukünftige Absprachen der abwechselnden Betreuung zu erleichtern. Zu diesem Zwecke wollte ich mir Input hohlen, um die für und wieder meiner Einstellung zu beleuchten zu können, damit ich diese adäquat vermitten kann.
Darüber hinaus versteht es die KM noch sehr gut mich verbal unter Druck zu setzten, wenn sie emotional aufgelöst ist. Insofern war mein Post wohl auch so eine Art Realitäts-Check.

Der grobe Plan ist sofern Terminkalender und Wetter mitspielen nächstes Wochenende Eis essen, Spielplatz, zuhause in der WG tuschen (aka Mit Deckfarben malen), was zusammen kochen/essen. In welcher Reihenfolge und Kombination auch immer.
Hauptsache nichts großes, bei dem die Aktion im Vordergrund steht, sondern etwas Vertrautes, bei dem die Situation im Notfall unkompliziert aufgelöst werden kann.


Hi Volka,

die Entwicklungen sind noch sehr frisch.
Ihr seid seit März getrennt, und Du hast Deine Freundin im Monat nach der Trennung kennengelernt.
Entspann Dich und geniesse Deine neue Liebe.
Der Moment des Kennenlernens muss nicht akribisch geplant werden, mach keinen Staatsakt daraus!
Und eine Genehmigung Deiner EX brauchst Du schon mal gar nicht.

Ich kann mich meinen Vorschreiber/innen anschliessen - bleib locker und bei den Temperaturen ist ein gemeinsamer Schwimmbadbesuch doch ideal?

Du solltest vielleicht nochmal mit Deiner Freundin abchecken, ob sie Deine Tochter schon kennenlernen möchte oder lieber noch warten möchte.
Ihr seid noch so jung, und vielleicht ist diese für sie sicher neue Situation - neuer Freund mit kleiner Tochter, die bei bei der EX lebt und regelmässig beim Freund ist, und die EX deutlich gegen einen Kontakt der Tochter mit der neuen Freundin ist -noch fremd und sie fühlt sich evtl. auch etwas überfallen oder überfordert.

Das sind meine Gedanken zu Deinem Thema.

Liebe Grüße von
Pristine

Nicht so ganz: getrennte Wohnung seit März; Entscheidung zur Trennung ~ Dezember letzten Jahres; Beziehung quasi nicht existent seit ~1-1,5 Jahren; selbsteingeständnis dieses Umstandes sei ca. Oktober letzten Jahres.
Ich genieße sie sehr, habe aber nun das Gefühl, dass die Zeit richtig ist Kind und neue Liebe, wie du es so schön sagtest, zusammen zu führen. Ich will nicht mehr die eine Hälfte meines Privatlebens von der anderen abgrenzen. Kopf und Herz sagen es ist soweit.

Meine Freundin zeig reges Interesse an allem, was von meiner Tochter zu zeigen und zu erzählen habe und freut sich darauf sie auch endlich mal richtig kennen zulernen. Dabei hat sie mich zu keinem Zeitpunkt gedrängt oder gefragt wann es denn nun endlich soweit sei.

Moin
[...]
Das klingt nicht nur disharmonisch, sondern konträr zu: [...] Mir fehlt ein wenig die Anwendung von beobachteten Antagonismen auf die darauf folgende Realität. Eine anscheinend Dir fremde Realität auch verstehen zu können bzw. zu wollen. Kannst Du diesem Gedanken etwas abgewinnen?

Gruss oldie

Ich bin mir nicht so ganz sicher, was du damit meinst. Magst du das noch mal etwas ausformulieren, wenn es sich nicht durch die zuvor stehenden Antworten erledigt hat?



Vielen Dank nochmal für all das Feedback, hat mir schon ganz gut geholfen soweit!
Liebe Grüße, Volker
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« Antwort #11 am: 27. Juli 2015, 10:51:30 »

Moin v.

Nach meiner Meinung machst Du Dir immer noch viel zu viele Gedanken um das ganze Thema. Das betrifft zum einen die Kommunikation zur KM - da würde ich zunächst gar nichts mehr machen. Und irgendwann, achso ja, kann sie dann feststellen, dass Tochter schon längst mal Deine Neue kennengelernt hat. Es ist einfach ein kein Thema.

Und auch das Kennenlernen wird nach wie vor vollkommen überhöht.
bei dem die Situation im Notfall unkompliziert aufgelöst werden kann.
Was für einen etwaigen Notfall erwartest Du denn???

Gruß, toto
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« Antwort #12 am: 27. Juli 2015, 18:49:30 »

Moin V,

Zitat
Der grobe Plan ist sofern Terminkalender und Wetter mitspielen nächstes Wochenende Eis essen, Spielplatz, zuhause in der WG tuschen (aka Mit Deckfarben malen), was zusammen kochen/essen. In welcher Reihenfolge und Kombination auch immer.
Hauptsache nichts großes, bei dem die Aktion im Vordergrund steht, sondern etwas Vertrautes, bei dem die Situation im Notfall unkompliziert aufgelöst werden kann.

willst Du das zusammen mit Kind und neuer Partnerin machen? Aus meiner Sicht ist das Programm aber schon etwas anspruchsvoll fürs erste Aufeinandertreffen. Wenn Du soviel über die Situation nachdenkst, warum machst Du nicht erstmal etwas, wo ihr zwar aufeinandertrefft, Du aber auch Eurem Kind genug Zeit gibst, sich auch wieder zurückziehen zu können bzw. damit Du schauen kannst, wie die Situation verläuft. Aus meiner Sicht wäre es mir - gerade für ein erstes Treffen - in einer WG, wo noch andere Mitbewohner rumspringen, für ein erstes Treffen zu eng.

Ich würde ein nettes Treffen draußen, auf neutraler Ebene empfehlen. Ihr verbringt eine schöne Zeit - aber dann geht Deine Partnerin auch wieder. So wird auch niemand überfordert. Fürs nächste Treffen könnt ihr dann die Zeit auch ausbauen. Hier gibt es natürlich keine Patentlösung. Gruß Ingo
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« Antwort #13 am: 27. Juli 2015, 19:14:47 »

Ich würde die Reihenfolge:

Spielplatz, Freundin kommt dazu, ein wenig noch spielen, dann Eis essen gehen, Freundin verabschiedet sich, Papa und Kind noch ein wenig Spaß in der WG wählen. Ein ganzer Tag mit Freundin und keine exklusive Papazeit würde ich nicht als optimal bezeichnen
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
volka
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« Antwort #14 am: 27. Juli 2015, 23:31:56 »

Moin v.

Nach meiner Meinung machst Du Dir immer noch viel zu viele Gedanken um das ganze Thema. Das betrifft zum einen die Kommunikation zur KM - da würde ich zunächst gar nichts mehr machen. Und irgendwann, achso ja, kann sie dann feststellen, dass Tochter schon längst mal Deine Neue kennengelernt hat. Es ist einfach ein kein Thema.

Und auch das Kennenlernen wird nach wie vor vollkommen überhöht. Was für einen etwaigen Notfall erwartest Du denn???

Gruß, toto

Ich würde sagen das zu viele Gedanken machen ist irgendwie Teil von mir. Das habe ich vor meinem Umzug gemacht, und auch wenn ich mir da wahrscheinlich auch zu viele Sorgen gemacht habe scheint es mir doch so, als wenn mein resultierendes Handeln meiner Tochter sehr geholfen hat.
Da meine Tochter auch ein Teil von mir ist, währe es meiner Meinung nach eher falsch meine Denk- und Handlungsstruckturen komplett über den Haufen zu werfen. Dadurch wäre ich mir selbst nicht treu.

Etwaiger Notfall:
Kind fühlt aufgrund Körpersprache etc. , dass meine Freundin nun für mich eine Rolle eingenommen hat, die früher Mama hatte. Auch wenn ich denke, dass sie das eigentlich schon weiß. Aber es ist ja immer noch mal etwas anderes etwas zu wissen oder etwas zu fühlen. Mögliche Folge davon: Trotz, Angst, schlechtes Gefühl der nicht anwesenden KM gegenüber, generelle Anti-Stimmung.

Inwiefern überhöht? Ich möchte mich halt herantasten und gucken, wie sie reagiert. Nicht unähnlich einer Krippeneingewöhnung.


willst Du das zusammen mit Kind und neuer Partnerin machen? Aus meiner Sicht ist das Programm aber schon etwas anspruchsvoll fürs erste Aufeinandertreffen. Wenn Du soviel über die Situation nachdenkst, warum machst Du nicht erstmal etwas, wo ihr zwar aufeinandertrefft, Du aber auch Eurem Kind genug Zeit gibst, sich auch wieder zurückziehen zu können bzw. damit Du schauen kannst, wie die Situation verläuft. Aus meiner Sicht wäre es mir - gerade für ein erstes Treffen - in einer WG, wo noch andere Mitbewohner rumspringen, für ein erstes Treffen zu eng.

Ich würde ein nettes Treffen draußen, auf neutraler Ebene empfehlen. Ihr verbringt eine schöne Zeit - aber dann geht Deine Partnerin auch wieder. So wird auch niemand überfordert. Fürs nächste Treffen könnt ihr dann die Zeit auch ausbauen. Hier gibt es natürlich keine Patentlösung. Gruß Ingo

Hi Ingo. Vielleicht habe ich mich etwas unklar ausgedrückt, aber in etwa so wie du es beschrieben hast, hab ich es mir gedacht. Was ich unterschlagen habe ist, dass es sich um eine 2er WG handelt und meine Mitbewohnerin zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend sein wird.

Ich wollte mir verschiedene Optionen offen halten; gutes Wetter? -> Spielplatz. Läuft gut und alle haben Lust auf Eis? -> Eis. Läuft super und Kind hat Lust ihr Teilreich der WG zu präsentieren? -> ab inne WG! Schlechtes Wetter? -> WG, Lego, Tuschen, whatever. Hunger vorhanden und läuft alles mega soweit? -> was zusammen kochen/essen.
Wann immer ich zwischendurch das Gefühl haben sollte, dass es erstmal genug fürs erste Treffen ist kann ich abbrechen und den Resttag ohne Freundin verbringen.

Ich glaube du bist der erste hier, der den Ablauf noch vorsichtiger vorschlägt, als ich es mir offen halten wollte ;)

Ich würde die Reihenfolge:

Spielplatz, Freundin kommt dazu, ein wenig noch spielen, dann Eis essen gehen, Freundin verabschiedet sich, Papa und Kind noch ein wenig Spaß in der WG wählen. Ein ganzer Tag mit Freundin und keine exklusive Papazeit würde ich nicht als optimal bezeichnen

Joa, im Prinzip wie bei Ingo: Abhängig von äußeren Umständen und wie es läuft wäre das so ziemlich mein Plan.
Reine Papazeit wäre an dem Tag mindestens morgens bis zum Beginn des Treffens und Abends zum Ende des Treffens gegeben.



Vielen Dank nochmal euch allen für die Meinungen.
Es scheint mir so, als wären jetzt die meisten Punkte ausdiskutiert. Natürlich würde ich mich weiterhin freuen, wenn jemand etwas neues hinzuzufügen hätte.
Bei Interesse würde ich natürlich noch berichten, wie das Treffen abgelaufen ist. Ansonsten könnte das Thema hier wahrscheinlich geschlossen werden.

Liebe Grüße,
Volker
Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.137


« Antwort #15 am: 28. Juli 2015, 07:21:00 »

Mensch Volker, Du machst aber auch eine Wissenschaft draus...
alleine der Vergleich mit der krippeneingewöhnung... bei letzterer geht es darum, dass 1 bis 2 jährige Kinder meist erstmals alleine in einer größere Gruppe gelassen werden. Wie alt war Deine Tochter nochmal? Und ich glaube es geht ja nicht darum, ihr eine Ersatz-Mama zu präsentieren... und welche Rolle die neue Frau an Deiner Seite in Deinem/ Euren zukünftigen Leben spielen wird, das wird sich schon ergeben. Stück für Stück. Vielleicht fragt das Kind Dich auch mal... Sollte dies schon beim ersten Treffen geschehen, dann hast Du mE tatsächlich zuviel Gas gegeben. Und zwar in der Art und Weise wie Du Dich gegenüber Deiner Flamme verhalten hast.

Kopfschüttelnde Grüße, Toto
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