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vatersein.de - Forum 21. November 2017, 11:08:18 *
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Autor Thema: Meine Tochter soll mir weggenommen werden  (Gelesen 12991 mal)
papa1978
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Beiträge: 13



« am: 12. März 2015, 13:08:14 »

Hallo. Ich komme gerade vom Jugendamt. Aber alles der Reihe nach.

Ich bin ein alleinerziehender Papa eine fast 6-jährigen Tochter. Vor knapp 7 Jahre habe ich meine Jugendliebe geheiratet. Meine jetzige Ex-Frau brachte eine leibliche Tochter mit in die Ehe. Etwa ein Jahr nach der Hochzeit kam dann unsere, jetzt bei mir lebende Tochter, auf die Welt. 5 Jahre später hat meine Frau (36) ein Verhältnis zu einem 19-jährigen angefangen und die Ehe für beendet erklärt. Bei dem Auszug hat meine Ex-Frau ihre leibliche Tochter mitgenommen unsere gemeinsame Tochter ist bei mir geblieben. Sie hielt es für das Beste. Meine Ex-Frau zog etwa 120 KM von unserem jetzigen Wohnort weg.

Nun, nach dem wir geschieden sind, wurde ich zum Jugendamt zu einem gemeinsamen Elterngespräch eingeladen. Im Gespräch erklärte meine Frau, dass sie unsere gemeinsame Tochter zu sich nehmen will. Unsere Tochter soll nun bei Ihrer Mutter aufwachsen. Es se wichtig, dass die Geschwister gemeinsam aufwachsen. Ich arbeite Vollzeit und bin in etwa 40 Stunden in der Woche am Arbeiten, wobei ich Gleitzeiten habe und meine Arbeit recht flexibel gestalten kann. Zur Zeit ist es so, das meine Tochter am Tag in der Zeit von 06:00 bis 08:00 von meinen Eltern betreut wird (Doppelhaus) und ab und an ab 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Das Argument meiner Frau ist, dass die Betreuung inakzeptabel ist. Wobei wie gesagt, die Betreuung ist immer nach Bedarf.

Ich weiß im Moment nicht wie ich die Frage formulieren soll, vielleicht entwickelt sich das im Gespräch. Also, ich lebe seit 2 Jahren mit meiner Tochter in der neuen Wohnung, wir schaukeln gemeinsam unsere Tage und unternehmen wirklich viel. Ich lebe für meine Tochter und habe absolut kein Privatleben was ich aber auch genieße.

Im Gespräch bei dem JA habe ich eindeutig zu verstehen gegeben, dass ich für alle möglichen Umgangsformen offen bin und meine Tochter aber bei mir lassen werde. Jeden möglichen gerichtlichen Schritt werde ich in Erwägung ziehen, weil ich überzeugt bin, dass es meiner Tochter bei mir gut geht. Wir haben in den zwei Jahren alles auf die Beine gestellt, unsere Wohnung eingerichtet, machen Urlaub, viele Ausflüge. Meine Tochter geht vom ersten Tag der Trennung an in den Kindergarten und ihr mangelt es an nichts.

Ich habe einfach nur Angst, dass meine Prinzessin zu meiner Frau kommt und dort untergehen wird Traurig.

Die frage, die ich nun habe:
-Worauf achten die Richter bei der Entscheidung wo das Kind leben soll?
-Was ist wichtig?
-Wenn ich jetzt anfange etwas zu verändern, wird es mir zu Lasten ausgelegt (Anmeldung bei Vereinen etc.)?

Ich bin im Moment leicht verwirrt, weil mir der Boden unter den Füßen weggezogen wird Traurig

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papi74
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« Antwort #1 am: 12. März 2015, 14:06:29 »

Hallo,

also erst mal kann Dir das Jugendamt (keine akute Gefährdung vorausgesetzt) Dir Euer Kind nicht wegnehmen. Dazu bedarf es einen gemeinsamen Willen der Sorgerechtsinhaber oder im Streitfall einen richterlichen Beschluss.
Wenn das Jugendamt sich hier auf die Seiter der Kindsmutter stellen sollte, so würde ich an Deiner Stelle dort nur noch mit einem RA aufwarten.

Wie ist denn die Umgangszeit derzeit mit der KM geregelt? Woher kommt plötzlich Ihr Entschluss? Ist die KM zufällig "bedürftig" geworden?

Grüße

papi74

Ps. Mitgliedschaften in Vereinen usw. erhöhen ja noch die Verwurzelung bei Dir ;-).
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Der Morgen ist immer klüger als der Abend.
Susi64
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« Antwort #2 am: 12. März 2015, 14:13:19 »

Hallo,

was letzlich ein Gericht entscheidet, kann Dir hier keiner voraussagen, aber die sogenannte Kontinuität bei der Betreuung spielt eine Rolle, so wie ich es sehe betreust Du Deine Tochter seit 5 Jahren alleine? Das ist Dein größtes Plus. Gab es in dieser Zeit Umgang mit der KM?
Du solltest einen plan haben wie Du die Tochter betreust, wenn sie (bald?) in die Schule kommt. Wenn es im Interesse der Tochter ist, dann solltest Du sie natürlich bei Vereinen und dgl. anmelden. Wichtig ist, dass es gut für Deine Tochter ist. Deine Tochter hat doch bestimmt auch Freunde im Kiga, die mit ihr in die Schule kommen, auch das ist ein Plus dafür, dass sie weiterhin bei Dir leben soll.

Ein Wechselmodell über 120 km funktioniert nicht. Bestehenden Umgang würde ich erst einmal so lassen wie er ist. Deine Ex könnte auf die Idee kommen Dein Kind zu manipulieren und ihr "Flöhe" ins Ohr zu setzen, wie toll es doch bei Mama ist, sieh Dich vor. Gegen Standardumgang kannst und sollst Du Dich nicht wehren.

VG Susi
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gardo
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« Antwort #3 am: 12. März 2015, 14:23:13 »

Es se wichtig, dass die Geschwister gemeinsam aufwachsen.
Das kann doch nicht das Einzige sein, was KM in die Waagschale wirft?

Gruss,
gardo
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papa1978
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« Antwort #4 am: 12. März 2015, 14:28:53 »

Danke für die Antworten.

- meine Ex ist auf einmal "bedürftig" geworden
- die Kleine ist seit 2 Jahren bei mir
- ich habe eine minijoberin (angemeldet) etc. als Kinderbetreuung angestellt
- meine Tochter ist zur Zeit bei keinem Verein oder Ä. angemeldet.
- der bisherige Kontakt bestand nur über das Jugendamt (Regelung des Umgangs etc.)

bisheriger Umgang:

- meine Ex hatte alle zwei Wochen Kontakt zu der Kleinen (Wochenendbesuche; Abholung im Kiga und Sonntags zurück zu mir)
- seit etwa zwei Wochen hat meine Tochter ein eigenes Handy und telefoniert alle 2 bis 3 Tage mit der Mama

Umgang ist nicht das Problem, viel mehr unterstütze ich den Umgang. Auch die Urlaubsplanung etc. haben wir Heute besprechen können.

Die KM pocht auf einmal drauf, dass es meiner Tochter bei ihr besser gehen würde. Der Kontakt zu ihrer Schwester ist das worauf die KM besteht.
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papa1978
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« Antwort #5 am: 12. März 2015, 14:30:21 »

Es gehe auch darum, dass die KM die Kleine anscheinend besser betreuen könnte und jederzeit für sie da sei. Ich muss am Tag (ungefähr drei Stunden zzgl. Kindergartenzeit) überbrücken. Dies sei in ihren Augen nicht akzeptabel
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #6 am: 12. März 2015, 14:32:36 »

Moin papa1978
Herzlich Willkommen

Ok, dass JA hat (vermutlich auf Initiative der KM) zum Gespräch geladen. Da die KM jedoch 120km entfernt wohnt, eine Frage. Meinst Du das JA bei Dir am Wohnort?
Du hast nicht gesagt, ob und dann wie sich das JA zu diesem Thema positioniert hat. Könntest Du das noch nachholen?

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
papa1978
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« Antwort #7 am: 12. März 2015, 14:43:37 »

Danke für den Willkommensgruß.

Ja, das Gespräch ist auf die Initiative der KM erfolgt. Das Gespräch war Heute. Ja, das Jugendamt ist hier bei uns vor Ort.

Im Gespräch haben wir vieles geklärt. Ich werde z.B. meine Arbeitszeiten anpassen -der Vorschlag kam von mir. Die Besuchsregelung angepasst (was vorher absolut unproblematisch war), es war eher proforma nochmal.  Im Gespräch habe ich aber auch zu verstehen gegeben, bzw. eindeutig Postion bezogen, dass die Kleine bei mir bleibt und ich jeden Schritt gehen werde, auch wenn ich meine Existenz gefährde, um die Kleine bei mir zu behalten. Die KM wird auf jeden Fall einen Antrag beim Familiengericht einreichen. Die KM will, dass die Kleine noch vor der Einschulung (Anfang September) zu ihr zieht.
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papa1978
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« Antwort #8 am: 12. März 2015, 14:45:42 »

Die KM wollte auch psychologische Betreuung für die Kleine, sowohl ich, als auch das JA hielten es für unangebracht und uns wurde angeraten davon Abstand zu nehmen.
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papa1978
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« Antwort #9 am: 12. März 2015, 14:47:23 »

Hat jemand die Erfahrung, ob die Veränderungen, die ich jetzt vornehmen möchte, noch im Rahmen der anstehenden Gutachten / Überprüfungen etc. Auswirkungen haben ... Weiß da jemand was?
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Susi64
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« Antwort #10 am: 12. März 2015, 14:54:48 »

Hallo papa1978,

ich denke, dass Du den Ernst der Sache nicht verstehst. Natürlich zeigt sie sich JETZT kooperativ und verständnisvoll, jede Stunde Umgang, den sie hat, ist eine Chance für sie.
Was die KM will ist ein Antrag auf alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht. Im Rahmen dieses Verfahrens, da auf guten Willen der KM nicht gebaut werden kann, wird es mit Sicherheit Begutachtungen geben, wenn Du also etwas verändern willst, dann mach es jetzt, solange Du noch Zeit hast. Außerdem sind die letzten beiden Jahre Dein größter Trumpf.

VG Susi
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papa1978
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« Antwort #11 am: 12. März 2015, 15:14:39 »

Das Problem war, dass wir zwei Jahre nicht miteinander reden konnte. Die KM hat einen ziemlich eifersüchtigen Partner und jeglicher Kontakt lief bisher unpersönlich über das JA und eMails. Aber auch so konnte der Umgang geregelt werden, wie gesagt, umgangstechnisch gibt es kein Problem.

Heute kamen das erste mal die Kritikpunkte von der KM. Ich hab halt Angst, dass die KM mit dem Trumpf, "die Geschwister sollen zusammen aufwachsen" die Kleine mir wegnehmen will. So wie ich das rausgehört habe, geht es ihr auch um den Unterhalt den ich dann an sie zu zahlen habe.
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Susi64
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« Antwort #12 am: 12. März 2015, 15:24:46 »

Hallo,

von der Faktenlage hast Du gute Chancen, dass Deine Tochter bei Dir bleibt. Geschwister zu trennen ist nicht unbedingt das Problem.
Nur, die KM will die Tochter bei sich haben und sie  kann mit mehr oder weniger subtilen manipulativen Mitteln sehr schnell erreichen, dass die Tochter zu ihr will, weil es da so toll ist und Dir wird irgendetwas angehängt, das ist das Problem.

VG Susi
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papa1978
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« Antwort #13 am: 12. März 2015, 15:29:38 »

Genau darum geht es. Ich habe einfach nur angst, dass mir als Vater irgendetwas unterstellt wird und ich im Endeffekt nichts Gegenteiliges beweisen kann. DAS ist so das was mir Angst macht... Ich weiß nicht wie ich mich das nächste halbe Jahr gegenüber der KM verhalten soll und was auf mich zukommen könnte. Und nach dem Motte "das Kind gehört zu der Mutter" sehe ich meine Chancen als Vater relativ ...
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papa1978
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« Antwort #14 am: 12. März 2015, 15:30:37 »

Welche Aspekte spielen den bei so einer Begautchtung eine Rolle?
Weiß da jemand was in groben Zügen?

Ist eigentlich gegen jede Familiengerichtsentscheidung eine Beschwer zugelassen?
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gardo
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« Antwort #15 am: 12. März 2015, 15:30:57 »

Geschwister zu trennen ist nicht unbedingt das Problem.
Hinzu kommt, dass die Geschwister ohnehin bereits seit zwei Jahren nicht unter dem gleichen Dach wohnen.

Gruss,
gardo
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papa1978
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« Antwort #16 am: 12. März 2015, 15:34:12 »

Danke für die Antworten ... zumindest habe ich jetzt etwas Hoffnung schöpfen können.
Ich will nur so sicher wie es nur geht auftreten und meine Handlungen auf die zukünftige Verhandlungen und Entscheidungen abstimmen.
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papa1978
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« Antwort #17 am: 12. März 2015, 16:12:20 »

Weiß den jemand welche Aspekte bei so einer Begutachtung geprüft werden?
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Kruemelmonster
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« Antwort #18 am: 12. März 2015, 16:25:13 »

Moin Papa 1978,

Bei dem Auszug hat meine Ex-Frau ihre leibliche Tochter mitgenommen unsere gemeinsame Tochter ist bei mir geblieben. Sie hielt es für das Beste.

DAS ist dein größter und wichtigster Trumpf. Warum sollte denn jetzt auf einmal falsch sein, was deine EX bei ihrem Auszug für richtig hielt, und was sich 2 Jahre lang bewährt hat

Es gehe auch darum, dass die KM die Kleine anscheinend besser betreuen könnte und jederzeit für sie da sei. Ich muss am Tag (ungefähr drei Stunden zzgl. Kindergartenzeit) überbrücken. Dies sei in ihren Augen nicht akzeptabel

Auch das war doch in den Augen deiner Ex die letzten 2 Jahre kein Problem. Dann kann es jetzt auch keins sein. Du hast für die Zeit wo du nicht da bist, eine gute Lösung gefunden. Solange es deiner Tochter damit gut geht, geht es deine Ex eigentlich garnichts an, wie eure Tochter betreut wird, wenn du z.B. arbeiten musst

Ich hab halt Angst, dass die KM mit dem Trumpf, "die Geschwister sollen zusammen aufwachsen" die Kleine mir wegnehmen will.

Hast du deine Ex mal gefragt, weshalb das denn in den letzten beiden Jahren kein Problem war?. Die Geschwistertrennung sehe ich auch nicht als Problem, besonders weil ja der Umgang funktioniert.

Wenn deine Tochter Lust auf einen Verein hat, würde ich das machen. Aber nur, wenn sie selber es möchte. Mädels in dem Alter mögen gerne Reiten 

Hoffentlich versucht die KM nicht, eure Tochter mit Versprechungen zu locken. Sowas wie: "Wenn du zu mir ziehst bekommst du einen Hund oder eine Playstation, ein ganz cooles Handy oder irgendwas anderes ganz tolles was du dir schon immer gewünscht hast" Achte darauf, was euer Kind nach den Umgängen erzählt...

Zitat
So wie ich das rausgehört habe, geht es ihr auch um den Unterhalt den ich dann an sie zu zahlen habe.
Ich schätze mal, darum geht es in erster Linie  gun

Gruß und viel Erfolg vom Krümelmonster
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Alle sagten: " Das kann nicht funktionieren"
Dann kam einer, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #19 am: 12. März 2015, 16:27:22 »

Moin


Im Gespräch haben wir vieles geklärt. Ich werde z.B. meine Arbeitszeiten anpassen -der Vorschlag kam von mir.
Die Kleine lebt seit 2 Jahren bei Dir - und es läuft. Wozu muss was angepasst werden? Wegen der anstehenden Einschulung?
Der Umgang hat bisher zu aller Zufriedenheit ebenfalls funktioniert. Wozu muss hier was geändert werden?

Für mich hört es sich so an, als ob die KM auf einmal ihre grosse Sorge für die Kleine entdeckt hat und Du Dich deshalb bewegen sollst. Hat das mit der plötzlichen "Bedürftigkeit" zu tun? In der Wahl der Mittel scheint sie nicht fein zu sein:
Die KM wollte auch psychologische Betreuung für die Kleine, sowohl ich, als auch das JA hielten es für unangebracht und uns wurde angeraten davon Abstand zu nehmen.
Oder gibt es einen Grund für den Wunsch der KM zur psychologischen Betreuung?

Deine Frage wegen einer Begutachtung kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht nachvollziehen. Ob das Gericht überhaupt solch eine Möglichkeit für angebracht hält, kann niemand vorhersagen. Mach Dich bitte nicht wuschig und bleib ruhig. Die MA beim JA scheint es ganz ähnlich zu sehen. Da das Mädel seit zwei Jahren bei Dir lebt und nicht vorgetragen wurde, dass es dem Kind nicht gut bei Dir geht, wieso sollte ein Gericht da was dran ändern wollen?

Gruss oldie
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« Antwort #20 am: 12. März 2015, 16:32:16 »

Moin,

Weiß den jemand welche Aspekte bei so einer Begutachtung geprüft werden?

Geht es dir darum, welche Aspekte bei einer gerichtlichen Entscheidung über das ABR eine Rolle spielen?

Das wären dann: Erziehungseignung, Förderkompetenz, Bindungstoleranz, Bindungen des Kindes, Kontinuität und Kindeswille.
Die Gewichtung der jeweiligen Gesichtspunkte ist dabei dem Gericht überlassen, wobei die Kontinuität meist eine entscheidende Rolle spielt und dem Kindeswillen eine eher geringere Bedeutung beigemessen wird - zumindest bei kleineren Kindern.

--
Storm
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« Antwort #21 am: 12. März 2015, 18:02:47 »

Hi,

rein aus Neugier, die KM zahlt Unterhalt für die Kleine?

Deine Chancen stehen gar nicht schlecht, aber du musst ruhig bleiben und Ruhe bewaren.

Sie hat die Kleine bei dir gelassen und damit selbst zugegeben, dass die Kleine bei dir bestens aufgehoben ist - sonst würde eine Mutter doch niemals ein Kind bei jemand anderem leben lassen. Und diesen Satz merkst du dir. Es hat zwei Jahre funktioniert, sie fand das für euer Kind auch gut und im Sinne der Kontinuität sollte das Kind bei dir bleiben. Die Kleine ist logischerweise sehr gut in ihrem Umfeld integriert, geht mit ihrer besten Freundin (die sie ja sicher hat) hoffentlich dann auch gemeinsam in die erste Klasse.

Und zum Thema Umfeld würde ich, wenn die Kleine sich etwas wünscht, den Zeitpunkt gut finden es auszuprobieren. Kinderchor, reiten, was auch immer sie Lust hat. Sie fühlt sich bei dir wohl und sie soll sich bei dir weiterhin superwohl fühlen, selbst wenn KM mit der großen  Wunsch (Hund, Katze, Hamster, Pferd...) Methode ankommt. Pass auf was die Kleine erzählt und sei ein wenig sensibilisiert.

Die Sache mit der Geschwistertrennung ist nebensächlich, immerhin hat die KM vor 2 Jahren selbst beschlossen, dass diese Geschwistertrennung in Ordnung geht.

LG
Nadda
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papa1978
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« Antwort #22 am: 12. März 2015, 20:09:39 »

Wau. Danke für die reichlichen Antworten und das Aufbauen. Mich bringen die Antworten von euch auf jeden Fall weiter.

Zu den Fragen:

Die KM zahlt keinen Unterhalt für die Kleine, weil die Arbeit anscheinend nicht genügend einbringt. Sie arbeitet, so wie ich das verstanden habe, als eine Teilzeitkraft und in Telearbeit. Ich bekomme von dem JA der UKV.

Zu der psychologischen Betreuung. Heute kam dieses Thema das erste mal auf. Vorher war es nie der Fall. Es war alles gut. Die Betreuung sei wichtig und zwingend, das ist die Sichtweise der KM. Das JA und ich haben uns aber gegen den Psychologen ausgesprochen. Das JA sieht zum jetzigen Zeitpunkt keinen Handlungsbedarf und ich auch nicht. Ich war mit meiner Prinzessin letztes Jahr in einer Vater-Kind-Kur auch dort wurde nichts festgestellt oder angeraten. Es kam jetzt auf einmal auf.

Das Erwachen der Muttergefühle ist für mich in Gänze unverständlich. Sie habe angeblich Angst vor mir gehabt und habe die Scheidung abgewartet. Deswegen auch diese Pause. Am Anfang der Trennung hat die KM beim JA selber gesagt, dass der Lebensmittelpunkt bei mir sein sollte. Zwischendurch hatte die KM auch die Idee (es war eine kurze Phase von etwa zwei Wochen) die Kleine zu sich zu holen, hat es aber beim JA wieder verneint. Jetzt soll es aber anscheinend richtig losgehen Traurig.

Ja, es geht auch um die Einschulung. Laut KM sieht sie das Problem darin, dass ich den Zwerg bei den Hausaufgaben nicht helfen könne und sei enorm wichtig dass sie direkt durch mich betreut wird.

Die ganze Geschichte (Gericht, Gutachten etc.) soll noch vor der Einschulung erfolgen. September soll die Kleine in die Schule.

Wie gesagt, es ist auch für mich verwirrend. Ich weiß nicht wie sicher in welchen Bereichen ich handeln kann.

Um die Sache noch etwas aufzuhellen. Ich hätte nichts dagegen dass meine Tochter zu KM geht wenn ich sicher wäre dass sie dort gut aufgehoben wäre. Dies ist aber nicht der Fall. Der jetzige Partner der KM ist aus dem Ausland (krimineller Hintergrund) nach einer Messerstecherei geflohen. Er hat versucht zwei Cousins nach Deutschland einzuladen um mich einzuschüchtern, die Einreise für die beiden ist zum Glück verweigert worden.

Das Thema Alkohol spielt auch eine Rolle, wobei dies eher untergeordnet ist. Das Rauchen, da bin ich mir nicht so sicher ob Drogen konsumiert werden. Streit im Haus der KM soll es wohl auch geben. Aber es sind die Worte einer 5 jährigen.

Was die Beeinflussung angeht, so habe ich es bereits gemerkt. Meine Tochter spricht die ganze Zeit davon, dass sie bei Ihrer Mutter ein eigenes Zimmer voller Spielzeuge bekommt. Das reizt sie natürlich . Sie hat aber auch ein eigenes Zimmer bei mir um genauer zu sein sind es eigentlich drei Ein komplettes Spielzimmer, ein Schlafzimmer und ein Aufenthaltszimmer. Die Beeinflussung von der KM findet aber bereits statt.

In dem Zusammenhang:

Ich möchte meine Prinzessin nicht beeinflussen, möchte aber auch nicht dass es bei der KM auch passiert. Was kann man in so einem Fall machen?

Ich habe Heute nochmal mit dem Jugendamt telefoniert und um ein Einzelgespräch gebeten. Dort will ich meine Bedenken bezüglich des Umfeld bei der KM anbringen und ein paar allgemeine Fragen stellen. Sollte ich bei dem Gespräch irgendetwas beachten?

Danke vorab
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United
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« Antwort #23 am: 13. März 2015, 08:29:57 »

Moin Papa1978,

Ich habe Heute nochmal mit dem Jugendamt telefoniert und um ein Einzelgespräch gebeten.
Daraus schließe ich, daß die Mutter beim gestrigen Gespräch dabei war ?

Dort will ich meine Bedenken bezüglich des Umfeld bei der KM anbringen und ein paar allgemeine Fragen stellen. Sollte ich bei dem Gespräch irgendetwas beachten?
KM hat bereits eine Argumentationswelle "bei mir hat Töchting es besser" angestoßen.
Auf diesen Wettstreit solltest Du Dich tunlichst nicht einlassen.
"Unsere Tochter hat es gut bei mir und im Sinne der Kontinuität soll es so bleiben".
Dafür brauchst Du auch keinen wilden Vereins-/Freizeitaktionismus zu starten.

Du kannst und darfst kritisch hinterfragen, wieso die Geschwister jetzt auf einmal nicht mehr voneinander getrennt aufwachsen sollen, wo es doch vor zwei Jahren die Entscheidung der KM war, genau dieses zu bewirken.
Ein derartiges Hick-Hack ist nicht gut für Eure Tochter.

Objektiv gibt es derzeit nichts, was für einen Wechsel des gewöhnlichen Aufenthalts spricht.

Schaue Dich schon jetzt nach einem tauglichen Anwalt im Familienrecht um, bin nicht ganz sicher, ob Du einem ABR-Antrag (Aufenthaltsbestimmungsrecht) der KM zuvorkommen solltest.
Du kannst beim JA gerne mal nachfragen, wie dort die Chance für eine einvernehmliche Einigung gesehen wird.

Gruß
United
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« Antwort #24 am: 14. März 2015, 07:41:09 »

Hi,

mach nicht die Mutter schlecht, auch wenns manchmal schwer fällt.

Deine Tochter ist bei dir doch schon an einer Schule angemeldet vermut ich mal? Und da geht sie mit ihren Freunden aus dem Kindergarten hin? Das ist wichtig, aus der Sicht deiner Tochter.

Deine Tochter trifft sich oft mit ihren Freundinnen, die würde sie verlieren bei einem Umzug.
Ihr beide habt in den letzten beiden Jahren bewiesen, dass ihr ein gutes Team seit. Du hast das immer geregelt bekommen mit arbeiten und Kinderbetreuung und du schaffst das selbstverständlich auch weiterhin.

Wie stellst du dir das vor, wenn deine Tochter in die Schule geht? Wie läuft das konkret mit Schul und Arbeitszeiten?
Lass uns das ganz nüchtern durchplanen, das sind die Dinge die wichtig sind.

Deiner Tochter geht es gut, du hast alles geplant, du hast alles im Griff, es gibt keinen, absolut keinen Grund für einen Wechsel!

LG
Nadda

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