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vatersein.de - Forum 18. November 2017, 14:50:46 *
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Autor Thema: Meine Geschichte  (Gelesen 21150 mal)
Jarod48
Gast
« Antwort #25 am: 17. März 2015, 20:30:16 »

@ Frisbos & SpecialD

ehrlich, diesen Tiefschlag kann ich sehr gut nachempfinden. Wenn aber ein Vergleich geschlossen wird, sozusagen eine Umgangsregelung festgelegt, dann HAT man das Recht der Beschwerde, zumindest in Deutschland. Etwas anderes ist es wohl, wenn die Mutter Deutschland verlassen will, weil sie eine andere Staatsangehörigkeit hat, wie hier offenbar noch Britin ist. Hier kann sich Frisbos wohl nur als klagender Vater im Eilverfahren an den europäischen Gerichtshof wenden. Das kann ihm niemand verwehren. Nur sollte das schnell passieren. Das heißt aber nicht, dass ein Antrag Erfolg hat. Das ist der einzige Stohhalm, den ich weiß, woran sich Frisbos noch klammern kann.

Sonst kann man nur noch sagen, so weh es auch tut, schau in die Zukunft und richte dein Leben neu aus.

Tut mir wahnsinnig Leid für dich Frisbos.  cry_smile

LG

Jarod
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midnightwish
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« Antwort #26 am: 17. März 2015, 20:59:03 »

@ Jarod,

dir ist der Unterschied zwischen einem Beschluß und einem Vergleich schon bewußt, oder?

Ein Beschluß wird durch einen Richter gesprochen und der bestimmt sozusagen von oben herab, wie es in Zukunft weitergeht. Dagegen darf jede der beteiligten Parteien vorgehen und in nächster Instanz weiterklagen.

In einem Vergleich einigen sich beide Parteien, unter Vermittlung eines Richters, wie es in Zukunft laufen soll. Sinn und Zweck eines Vergleichs ist eben, dass man nicht so schnell wieder vor Gericht erscheint und sich weiterstreitet. Und genau deshalb kann man gegen einen Verlgeich nicht (so leicht) vorgehen.  Nicht der Richter hat etwas entscheiden/beschlossen, sondern beide Parteien haben sich auf irgendwas einvernehmlich geeinigt.

Tina
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Jarod48
Gast
« Antwort #27 am: 17. März 2015, 21:57:24 »

Tinchen, dann war ich offenbar 4 Jahre lang im falschen Kino und die mich vertretenden Anwälte, nein, das verkneif ich mir jetzt.

Ich weiß, was der Unterschied ist. Bei einem Vergleich einigen sich die Parteien auf eine Lösung mit der beide LEBEN können. Ein Beschluss zwingt die Parteien sich an eine vom Gericht festgelegte Richtung zu halten.

Mein Englisch ist leider nur "a little bit", sonst hätte ich hier weiter ausgeholt.

Der TO hat NICHT von einem VERLEICH geschrieben, sondern von einem BESCHLUSS.

Hi,

alles verloren.

ABR an Mutter.
Umgangsrecht für die Tonne, Sie darf bereits in den Osterferien fliegen. Besonders bitter: Gegen diesen Beschluss kann ich noch nichtmal Beschwerde einlegen.

Thread kann dann hier geschlossen werden.   

Und jetzt denk mal selbst nach. Wieso darf er dann wohl keine Rechtsmittel einlegen? Bullshit.

VLG

J
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Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« Antwort #28 am: 17. März 2015, 22:22:34 »

Entweder hat er einen Beschluss, dann kann er auch Beschwerde einlegen.
Oder er hat einen Vergleich, dann kann er es nicht.

Möglicherweise hat er einfach die Termini durcheinander geworfen.

Gruß LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Frisbos
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« Antwort #29 am: 18. März 2015, 00:00:55 »

Hi zusammen,

ich fühle mich einfach erbärmlich, überfordert, amputiert und zum verbluten zurückgelassen. Bin selbst jetzt noch sprachlos.  

Ich habe natürlich gegen beide Beschlüsse Beschwerde eingereicht. Das was mir das AG hier hingekotzt hat ist an Willkür nicht zu überbieten.
Der Richter setzt sich über jede Empfehlungen des JA und des Verfahrensbeistandes hinweg ohne das auch nur irgendwie nachvollziehbar zu begründen.

Vom OLG erhoffe ich mir ehrlich gesagt auch nicht viel mehr.

Als Umgang wurde mir jeder SA & SO für 3 Stunden unbegleitet zugesprochen. Keine Ferien, keine Feiertage, keine Geburtstage NICHTS!
Dieses Urteil kann ich so in UK nichtmal "spiegeln" lassen, da ich nicht jede Woche rüberfliegen kann. Ich habe somit rein gar nichts in der Hand.

Kurz zum Hintergrund:
Die Mutter ist vor Weihnachten gegen meinen Willlen nach UK geflogen und vereitelt seit Januar jeden Umgang. Ich durfte meinem Sohn selbst zu seinem Geburtstag nicht sehen, da ich der Mutter "nicht" erlaubt habe in den Urlaub nach UK zu fliegen. Aus meiner Sicht bestand die Gefahr, dass sie dann dort bleibt und Fakten schafft.

Jetzt schreibt der Richter ich würde ständig Druck aufbauen und wörtlich:
"So ist ihm [mir] sein Recht, seinem Sohn zum 2. Geburtstag zu gratulieren wichtiger als die Frage ob die Kinder mit der Mutter in den Ferien nach UK fliegen sollen."

Ganz ehrlich: Das ist doch ein Tritt in die Eier!
Habe ich hier nur ein falsches Verständnis oder ist der Wunsch meinen Sohn an seinem Geburtstag persönlich zu gratulieren wirklich überbewertet?!
Ich kapier das nicht. Echt nicht.

Es gab keinen Vergleich. Es sind 2 Beschlüsse (Umgang & SR).

Problem beim Umgang: Da steht: Der Beschluss ist mit Erlass wirksam. Eine Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.
Bedeutet für mich die Ex kann mit den Kindern in den nächsten Ferien nach UK, unabhängig vom noch nicht rechtskräftigen Urteil im SR Verfahren.
Und natürlich wird sie in UK bleiben und weiter Fakten schaffen. Dann kann ich eigentlich nur noch auf Kindesentzug klagen. 
« Letzte Änderung: 18. März 2015, 00:08:34 von Frisbos » Gespeichert
Jarod48
Gast
« Antwort #30 am: 18. März 2015, 00:33:57 »

Frisbos,

ich will dir nicht jegliche Hoffnung rauben, aber selbst bei einer Klage wegen Kindesentzugs/ Umgangsboykott, wirst Du verlieren.

Was ich von dir gelesen habe ist schlichtweg Willkür der Justiz. Man weiß wohl sehr genau, dass dir dieser Umgang immensen Aufwand für eigentlich Nix bedeutet.

Eigentlich ist das wirklich, wie Du schon beschrieben hast, ein gewaltiger tritt ins Gemächt.

Niemand wird eine solche Rechtsprechnung nachvollziehen können.

Wie gesagt, tut mir wirklich leid.

Jarod
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« Antwort #31 am: 18. März 2015, 08:55:10 »

Moin!
Hier kann sich Frisbos wohl nur als klagender Vater im Eilverfahren an den europäischen Gerichtshof wenden. Das kann ihm niemand verwehren.
Wo bitteschön soll er sich hinwenden? An den EGMR? Dazu muss man erst durch alle innerstaatlichen Instanzen, also auch vors BverfG, bevor man am EGMR Klage einreichen kann. Zudem muss man behaupten können, in seinen Grundrechten verletzt zu sein. Das sehe ich hier nicht. Und ein Eilverfahren gibt es m.W. nach auch nicht.

VG
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« Antwort #32 am: 18. März 2015, 09:23:13 »

Hallo Frisbos,

auch mir tut die Sache sehr leid. Der Richter ist ein ganz besonderes Exemplar.
So wie ich die Sache jetzt sehe, willst Du keinen jahrelangen Kampf wegen Kindesnetführung und dgl. Dann bleibt Dir nur in den sauren Apfel zu beissen und den Wegzug mit Kind zu akzeptieren, aber dafür auf einer angemessenen Umgangsregelung zu bestehen. Nimm die Stunden, die Du hast jetzt war und fordere mehr in der Beschwerde. Beim Sorgerechtsstreit wirst Du absehbar verlieren, Du kannst aber Dein ABR (als Teil des SR) retten, wenn Du dem Umzug zustimmst.

Aus meiner Sicht solltest Du Beschwerde einlegen beim Umgang und einen in GB durchführbaren Umgang einfordern, also z.B. 3 Wochen Sommerferien und eine Woche Winterferien mit Sohn in Deutschland sowie eine Feiertagsregelung, ggf. das Recht 2- ?? zusätzliche Umgänge nach Vereinbarung (nicht direkt festgelegt, weil Du sie u.U. nicht wahrnehmen kannst, Geldfrage).

VG Susi

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« Antwort #33 am: 18. März 2015, 10:14:12 »

Hi Frisbos,

du hast eine Ausländerin mit Kind ohne Vaterkontakt 2 x ohne Trauschein geschwängert.
Die Schwangere wollte mit Bauch und 2 Kindern in Urlaub fahren.
Du hast dich quer gestellt. Was hast du vor Gericht erwartet?

Als nichtehelicher Vater von Kindern mit ausländischer EU-Staatsangehörigkeit hilft nur schleimen bei der Mutter. Gegen die Mutter geht da garnichts.
Wenn du wie Jarod einen Kampf gegen Windmühlen führen willst wird das reine Zeit- und Geldverschwendung denke ich.
Für das gesparte Geld kommst du schon ein paarmal mit einnem Billgflieger auf die Insel.

Ob du einer erprobten Umgangsboykotteuse die schon ihr erstes Kind ohne Vater aufzieht Honig ums Maul schmieren kannst ist natürlich offen.
Wenn du nach GB fliegst nimm die Familienpackung Vaseline mit um der KM und ihrem neuen Lover in den Allerwertesten zu kriechen.
Alles andere kannst du meiner Meinung nach knicken.

Gruss Horst
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United
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« Antwort #34 am: 18. März 2015, 10:31:03 »

Moin Frisbos,

bist Du eigentlich anwaltlich vertreten ?

Gruß
United
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Frisbos
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« Antwort #35 am: 18. März 2015, 22:49:58 »

Hallo,

ich bin anwaltlich vertreten. Habe mich dort auch gut gefühlt, da immer sachlich & vernünftig argumentiert wurde.
Heute weiß ich je dreckiger der RA desto besser.
Ein Wechsel kommt für mich aber nicht mehr in Frage.

Mein Problem ist das Zeitfenster. Ich bekomme 100% kein Termin vor den Osterferien beim OLG.
Zu Ostern wird meine Ex mitsamt der Kinder dann nach UK fliegen und sich dort dann für flugunfähig erklären.
Wie sind die Einschätzungen im Forum zum OLG? Meine Kollegen (u.a. auch RA) meinen dort werden solche Urteile gerne auch mal kassiert.
Ich mach mir da eher wenig Hoffnung.

Dann habe ich hier ein offenes SR Verfahren beim OLG und einen Beschluss im Umgang, den ich aber nicht wahrnehmen kann.
Was passiert dann eigentlich mit dem SR Verfahren wird das eingestellt, da die ex sich ja nicht mehr hier äussern kann oder ruht das bis in alle Ewigkeit?
In UK weiterklagen kann ich vergessen...dort nehmen die RA GBP 300 die Stunde - und es wird nach Stunde abgerechnet!

Fliegt sie und kommt nicht zurück werde ich auf jeden Fall Anzeige wegen Kindesentzug stellen. Ich müsste dann eigentlich auch den Richter wegen Beihilfe zum Kindesentzug belangen. Der wurde auf diese Gefahr explizit von mir und vom JA hingewiesen.

Danach muss ich mich wahrscheinlich trennen, finanziell erholen und hoffen, dass meine Kinder irgendwann die Kraft haben den Weg zu mir zu finden.

Wahnsinn, vor 4-5 Monaten hatte ich noch eine Familie und Kinder. Alles weg. Meiner Großen konnte ich noch nichtmal mehr Tschüß sagen......

Hier müsste ich meinem Anwalt einen Vorwurf machen, da obwohl ich kein SR auf meine nicht leibliche "Tochter" habe, habe ich/sie ein Umgangsrecht. Das wurde aber vom RA nicht / zu spät erkannt. Daher ist meine "Tochter" aktuell nicht im Umgang inbegriffen. Habe ich jetzt noch nachgeholt...
« Letzte Änderung: 18. März 2015, 22:58:07 von Frisbos » Gespeichert
Frisbos
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« Antwort #36 am: 21. März 2015, 14:34:01 »

Tag X

Heute wollte ich meinen Umgang wahrnehmen (ich stehe bildlich vor der Wohnungstür), als mir mein RA telefonisch mitteilt, dass meine EX mit den Kindern bereits nach UK verzogen ist.
Sie hat den Ausgang der Beschwerde beim OLG noch nicht mal abgewartet.

Ich vermute der Beschluss 1. Instanz vom AG (Übertragung ABR) ist obwohl noch nicht rechtskräftig trotzdem wirksam.

Das war's....
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Inselreif
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« Antwort #37 am: 21. März 2015, 18:25:38 »

Ich vermute der Beschluss 1. Instanz vom AG (Übertragung ABR) ist obwohl noch nicht rechtskräftig trotzdem wirksam.
Nur wenn die sofortige Wirksamkeit angeordnet wurde.

Gruss von der Insel
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Mateusz74
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« Antwort #38 am: 23. März 2015, 16:28:33 »

Hallo Fristlos,

es tut mir sehr leid für dich.

Weißt du wo die EX in UK wohnt? Hinfliegen und Fakten schaffen! Soweit ich gelesen habe habt ihr beide das ABR.

Kranke KM die meint die Kinder wären ihr Eigentum.
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Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
Frisbos
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« Antwort #39 am: 24. Mai 2015, 00:41:43 »

Hallo zusammen,

der Termin vor dem OLG hat nun stattgefunden und mit dem Ergebnis kann ich ganz gut leben.

1. Sorgerecht
Ich habe das gemacht was in meiner Situation für mein Kind das beste und mich als Vater wohl das schmerzlichste ist und dem Umzug der Mutter zugestimmt. Mein ABR möchte ich trotzdem noch zurück, bin mir aber auch bewusst, dass ich dadurch absolut nichts zurückgewinne. Darum geht es aber auch nicht. Es wäre aber ein entsprechendes Signal an die Mutter.

Die GS hatte zwischenzeitlich auch Beschwerde eingelegt und möchte natürlich weiter das alleinige SR. Mein Verhalten wäre übergriffig, obsessiv, krankhaft, agressiv alles das was man eben braucht um einen Vater zu entsorgen. Da geht es nicht mehr um mein Kind sondern darum mich als Mensch und Vater kaputt zu machen.

Ich bin also dahin und hatte mich bereits damit abgefunden vom OLG nun komplett als Vater entrechtet zu werden.
Zu meiner Überraschung war das Thema Sorgerecht jedoch relativ schnell vom Tisch. Man hat gemerkt, dass sich die Richterin mit dem Fall intensiv befasst hat und den Verlauf sehr gut kannte und einschätzen konnte. Thema war somit eigentlich nur ABR und Sie war auch nicht komplett abgeneigt den Urzustand wieder herzustellen, nur entscheiden wollte sie das nicht sofort.

Thema soll im Nov erneut verhandelt werden, dann darf auch die Mutter nochmal persönlich antreten. (Sie war jetzt nicht dabei, wg. Schwangeschaftskomplikationen und einer Gefährdung die von mir aus geht - alles ärztlich bestätigt versteht sich...)   
 
JA und Verfahrensbeistand haben sich erneut für die Wiederherstellung der vollumfänglichen Sorge ausgesprochen. Das war einfach nur ein gutes Gefühl die Bestätigung von allen Seiten zu bekommen. Die Richterin empfand ich als sehr fair und sehr geschickt. Es gab Momente da haben JA, Verfahrensbeistand, Richterin, ich und meine Anwältin allesamt auf die GS "eingedroschen" die hat einfach kein Land mehr gesehen.

Kurzum die Richterin hat das beschlossen was der Amtsrichter versäumt hat - uns in eine Beratung zu schicken.
Die Beratung habe ich bereits in England initiert und die Ex muss diese nun wahrnehmen. Mal sehen ob wir unsere Elternschaft dort auf ein vernünftiges Fundament stellen können.

         
2.Umgang
Bei dem was die Ex angeboten hatte haben alle nur mit dem Kopf geschüttelt. Der Kleine möchte nicht zu seinem Vater und es wäre nicht förderlich wenn er von mir ständig herumgezerrt wird. Daher könne ich ihn auch leider so gut wie überhaupt niemals wieder sehen. Wirklich Schade für den Papa. Umzug in ein fremdes Land, ein neuer Partner, keine Verabschiedung vom Papa aber alles kein Problem für den Kleinen.

Das schien selbst der Richterin etwas zu durchlässig. Ich wurde gefragt was ich möchte und das wiederum hat die Richterin der GS mitgeteilt und die Anwältin wurde schön vor die Tür geschickt um den Umgang mit der Ex telefonisch zu klären. Da kam vorher noch der Spruch "Wie jetzt? Soll ich jetzt etwa telefonieren? Die Richterin hat der dann noch zu verstehen gegeben, dass wenn sie es nicht macht ein Beschluss gemacht wird. Da war kein Zweifel wie der hätte ausgesehen. Es war einfach nur schön wie diese Horroranwältin derart vorgeführt wurde.

Ich habe jetzt tatsächlich fast das bekommen was ich auch eingefordert hatte - bis November zumal.

Als Bonus gab es noch die neue Anschrift der Ex, diese war mir bis dato unbekannt und als ich die Richterin darauf aufmerksam gemacht habe war die etwas entsetzt. Die Nachfrage beim Anwalt hat ergeben, dass sie die Anschrift auch nicht kenne - nagut hat die Richterin gesagt, schauen wir doch mal im PKH Antrag nach. Schwups da haben wir sie ja. Hier bitte sehr.
Somit darf ich mein Kind jetzt auch vom neuen zu Hause abholen und muss mich nicht mit der Mutter von der Ex rumschlagen. Die Übergaben müsste dann aber der neue Partner machen - mir völlig egal habe ich gleich geantwortet. Nachdem ich mit dem Bimbo bei meinen ersten 2 Umgängen bereits im gleichen Flieger gesessen habe tut mir das auch nicht mehr weh.

Obwohl sich meine Situation nicht wesentlich gebessert hat empfand ich es so als ob man sich für mich eingesetzt hat.

Warten wir mal ab wie die Kindesbesitzerin in der Praxis reagiert.

Lg
F.

     
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Inselreif
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« Antwort #40 am: 24. Mai 2015, 16:17:33 »

allesamt auf die GS "eingedroschen"
Geschäftsstelle? Geprüfte Sicherheit? Der Text wäre lesbarer, wenn man nicht erst irgendwelche Abkürzungen erraten müsste.

Wieso hast Du dem Umzug so schnell zugestimmt?

Gruss von der Insel
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« Antwort #41 am: 24. Mai 2015, 17:20:58 »

Hallo,

GS dürfte generische Seite bedeuten.

Ansonsten ist das eine längere Geschichte und der bisherige Ausgang entspricht meinen Erwartungen. Was erwartest Du, Frisbos, vom weiteren Verlauf?

VG Susi
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Frisbos
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« Antwort #42 am: 24. Mai 2015, 18:20:39 »

Hallo,

ja, sorry GS=Gegenseite.

Die Mutter hat mit dem Umzug Fakten geschaffen und das OLG hat meine eA auf Aussetzung des Beschlusses vom Amtsgericht (Übertragung ABR auf die Mutter) bereits vor der Verhandlung abgeschmettert.

Begründung: Kind wurde mit dem Beschluss vom Amtsgericht (Übertragung ABR auf die Mutter) rechtens ausser Landes gebracht. Mutter ist nach Aktenlage die Hauptbezugsperson und eine Kindeswohlgefährung scheint nicht gegeben zu sein.  

Ich kann mich jetzt also verrennen oder eben dem Vorschlag von Susi folgen und versuchen zumindest auf dem Papier eine Gleichberechtigung wieder herzustellen. Bei dem verennen und weiter ankämpfen wäre ich ggf. sogar mein Sorgerecht komplett los - da wir uns ja nicht einigen können.
Daher bin ich zu dem gleichen Ergebnis wie Susi gekommen und alle anderen haben mir das übrigens auch empfohlen. Es war für mich plausibel.

Ich erwarte keine Zugeständnisse seitens der Mutter. Ich bin auch mal gespannt ob die Beratung in England überhaupt unseren Fall annimmt, da die Ex auf Gewaltschutz pocht und in solchen Fällen würde die Beratung unseren Fall ablehnen. Ich habe jetzt aber auch ein kleines Druckmittel a la OLG hat entschieden die Beratung muss gemacht werden. Keine Ahnung, ob dass in UK jemanden interessiert.

Gut finde ich, dass das Verfahren weiter in Deutschland anhängig bleibt. Ich kann also hoffentlich (wenn nötig auch per Gericht in UK) die Vaterschaft für das 3. Kind bis November klären lassen. Sollte rauskommen, dass ich nicht der Vater bin, dann bin ich mal gespannt zu welchen Entschluss das OLG hier kommt.

Auch ja, auch ein Bonus vom OLG war, dass die EX die EU bis November nicht verlassen darf. Ist natürlich unwahrscheinlich, aber ich habe das eingefordert und es wurde stattgegeben.

Über Pfingsten habe ich meinen Spatz fast über eine gesamte Woche für mehrere Stunden und ich freu mich wie ein Kleinkind. Ich hoffe er erkennt mich noch und das wir eine schöne Zeit miteinander haben werden.
Und ja, noch ein Bonus vom OLG: die Richterin meinte, da mein Sohn ja so gerne mit seiner Halbschwester spielt soll diese bitte auch gefragt werden ob sie nicht an den Umgängen mit "Papa" teilnehmen möchte. Ich dachte ich höre nicht richtig und hab natürlich gesagt, dass es mich rießig freuen würde und das sie mir immer willkommen ist. Das Gesicht der Anwältin ist da einfach nur zusammengefallen.
Die Tochter meiner Ex werde ich in der Praxis kaum zu Gesicht bekommen obwohl ich weiß, dass sie mich auch gerne sehen würde (zumindest rede ich mir das immer ein). Ich war 6 Jahre ihr Papa, ihren leiblichen Vater kennt sie nicht.    
Ich finde es einfach nur toll, dass es mit ins Protoll aufgenommen wurde!

Erstmalig in dieser ganzen ScheiXXe hatte ich das Gefühl es wurde Recht gesprochen.

In meiner Situation kann man aber eigentlich nur noch gewinnen...

Lg
F.
« Letzte Änderung: 24. Mai 2015, 18:23:50 von Frisbos » Gespeichert
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« Antwort #43 am: 25. Mai 2015, 17:09:11 »

Und ja, noch ein Bonus vom OLG: die Richterin meinte, da mein Sohn ja so gerne mit seiner Halbschwester spielt soll diese bitte auch gefragt werden ob sie nicht an den Umgängen mit "Papa" teilnehmen möchte. Ich dachte ich höre nicht richtig und hab natürlich gesagt, dass es mich rießig freuen würde und das sie mir immer willkommen ist. Das Gesicht der Anwältin ist da einfach nur zusammengefallen.
Die Tochter meiner Ex werde ich in der Praxis kaum zu Gesicht bekommen obwohl ich weiß, dass sie mich auch gerne sehen würde (zumindest rede ich mir das immer ein). Ich war 6 Jahre ihr Papa, ihren leiblichen Vater kennt sie nicht.   
Ich finde es einfach nur toll, dass es mit ins Protoll aufgenommen wurde!
Hi!
Auch als "nur" sozialer Vater hast Du bei der Älteren ein Umgangsrecht, dass Du notfalls einklagen kannst. Da Dir die Richterin hier schon eine Brücke gebaut hat, würde ich da auch nicht locker lassen.

VG
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« Antwort #44 am: 25. Mai 2015, 20:17:41 »

@Bester Papa

Stimmt.

Problem nur, dass meine Anwältin darüber irgendwie nicht bescheid wusste (keine weiteren Kommentare bitte!) und ich sie über den § mit der sozial-familiären Beziehung zw. mir und der Tochter meiner Ex erstmal aufklären musste. Irgendwie haben wir uns auf meinen eigenen Sohn konzentriert und die Tochter zwar mit erwähnt aber nie "Umgangsanspruch" erhoben. Naja, und jetzt ist es zu spät, da dieses Kind nicht mehr in Deutschland ist und in keinem Antrag so richtig erwähnt wird. Ich habe mich deshalb auch so sehr über den Kommentar der Richterin gefreut.

In England gibt es übrigens ähnliches. Ich könnte dort also für das Mädchen eine "contact order" einklagen würde aber damit scheitern da folgende Voraussetzung erfüllt sein müsste:

1. Es bestand über 3 Jahre eine sozial-familiäre Beziehung --> Tick.
2. Die letzten 3 Monate hat es im gemeinsamen Haushalt gelebt --> hier bin bereits raus.

Ich muss darauf hoffen, dass dieses Kind von selber den Weg zurück zu mir findet bzw. hoffe ich, dass ich durch den Umgang mit meinem Sohn irgendwie wieder in Kontakt treten kann.   

Meine Ex ist hoch traumatisiert (Eltern geschieden, Familie zerbrochen, eigene Ehe kaputt und jetzt die Partnerschaft mit mir) und wenn ich jetzt in diese Richtung gerichtlich vorgehe löst das wahrscheinlich den Atomkrieg im Kinderzimmer aus.

Andere Baustelle:
Da der Umgang jetzt hoffentlich regelmäßig anläuft gibt es Tipps was andere Eltern mit einem Kleinkind machen würden wenn sie nur für ein paar Stunden Umgang pro Tag in einer fremden Stadt/Land haben?
Ich meine ich kann mich und meinen Sohn problemlos beschäftigen, aber es soll ja nicht immer "Action" sein und meinen Alltag kann ich dort schwer nachempfinden. Oder soll ich während meines 4 Stunden Umgang einfach auch mal einkaufen gehen und mit ihm z.b. kochen und gemeinsam essen? Halt eine Aktivität daraus machen?! Wie sind da die Erfahrungen? Bin für jede Hilfe/Rat dankbar.

Gruss
F. 
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« Antwort #45 am: 26. Mai 2015, 10:01:34 »

Moin Frisbos,

Andere Baustelle:
Da der Umgang jetzt hoffentlich regelmäßig anläuft gibt es Tipps was andere Eltern mit einem Kleinkind machen würden wenn sie nur für ein paar Stunden Umgang pro Tag in einer fremden Stadt/Land haben?
Ich meine ich kann mich und meinen Sohn problemlos beschäftigen, aber es soll ja nicht immer "Action" sein und meinen Alltag kann ich dort schwer nachempfinden. Oder soll ich während meines 4 Stunden Umgang einfach auch mal einkaufen gehen und mit ihm z.b. kochen und gemeinsam essen? Halt eine Aktivität daraus machen?! Wie sind da die Erfahrungen? Bin für jede Hilfe/Rat dankbar.

Vorab: Mein Rat ist jetzt nicht aus Erfahrung (meine Kids waren bei der Trennung wesentlich älter, und es gab keine große räumliche Entfernung), sondern ein Tip aus den Bauchgefühl heraus:

Du bist zum Spasspapa degradiert, also hab Spass mit deinem Kind

Mach einfach nur Dinge, die euch beiden so richtig Spass machen. Schwimmen ins Spassbad, Spielplatz, Freizeitpark etc. Denk nicht an pädagogisch wertvolle Dinge, sondern daran dass ihr eine glückliche Zeit habt. Und wenn dein Kind mal Eis bis zum Abwinken möchte: Warum nicht?

Gruß vom Krümelmonster
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Alle sagten: " Das kann nicht funktionieren"
Dann kam einer, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht
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« Antwort #46 am: 26. Mai 2015, 10:29:50 »

Und wenns danach bei Mama kotzt  puzzled, mama wollte ja nen Spasspapa  men_ani
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« Antwort #47 am: 26. Mai 2015, 10:44:08 »

Verstehe ich nicht, wie ist denn jetzt der Umgang geregelt?

Somit darf ich mein Kind jetzt auch vom neuen zu Hause abholen und muss mich nicht mit der Mutter von der Ex rumschlagen. Die Übergaben müsste dann aber der neue Partner machen - mir völlig egal habe ich gleich geantwortet. Nachdem ich mit dem Bimbo bei meinen ersten 2 Umgängen bereits im gleichen Flieger gesessen habe tut mir das auch nicht mehr weh.

Das neue zu Hause ist doch in UK, oder? Und was meinst du mit "Bimbo"?

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Malachit
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« Antwort #48 am: 26. Mai 2015, 11:07:59 »

Hallo zusammen,

Und was meinst du mit "Bimbo"?

Für alle, die des Italienischen nicht mächtig sind - wenigstens diese Frage lässt sich völlig problemlos beantworten: http://deit.dict.cc/?s=bimbo

Viele liebe Grüße,

Malachit.



Änderung durch Malachit: Nun gut, dann habe ich da etwas völlig falsch verstanden, und die beteiligten Personen durcheinandergebracht. Erläuterung des TO findet sich einen Beitrag weiter unten.
« Letzte Änderung: 26. Mai 2015, 16:09:39 von Malachit » Gespeichert

Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Frisbos
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« Antwort #49 am: 26. Mai 2015, 13:37:51 »

Hallo,

Umgang ist so geregelt, dass ich nach UK fliege und meinen Sohn von seinem neuen Zuhause abhole und nach ein paar Stunden wieder dort hinbringe.
Bisher durfte ich bei der Mutter der Ex antanzen und von dort mein Kind abholen.
Die neue Anschrift der Ex durfte ich ja nicht erfahren - warum auch immer. Die Richterin hat nun aber festgelegt, dass ich meinen Jungen bei seiner Mutter abholen darf.

Mit bimbo hatte ich eigentlich den Next gemeint. Egal, der Neue halt.

Soeben wurde mir auch mitgeteilt, dass die Ex die Beratung in UK abgelehnt hat und die Mediation somit dort nicht stattfindet.
Damit hat sich das also auch erledigt und ggf. muss sich nun das OLG nochmal früher damit befassen.

Für den Umgang sehe ich schwarz!

VG
F.

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