Hi, bin auch neu hier
habe eine Frage zum Selbstbehalt. Mein Lebensgefährte, seit 2 Jahren, hat für Frau und zwei noch schulpflichte Kinder Unterhalt zu zahlen. Er hat ca. 50.000 € Schulden durch eine vor Jahren gekaufte Schrott-ETW, die außer Kosten nichts einbringt. An den Schulden ist auch die Noch-Ehefrau zur Hälfte beteiligt. Sie aber hat einen Offenbarungseid abgelegt. Sie war in den 13 Jahren Ehe nicht berufstätig. Wir haben ständig mit Zwangsvollstreckungen zu tun, die wir aber nur ignorieren können, da mein Lebensgefährte jetzt auch noch arbeitslos geworden ist. Jetzt soll ihm das Arbeitslosengeld gepfändet werden. Wie ist das mit dem Selbstbehalt, da ich berufstätig bin, selber das 2. mal in Scheidung lebe, noch nie für meinen Sohn 24 Jahre alt Unterhalt bekommen habe, geschweige denn für mich. Außerdem ist mein Sohn zu 50% schwerbehindert u. wird wohl immer in meinem Haushalt leben müssen. Zur Zeit bin ich arbeitsunfähig seit 5 Monaten wegen einer vor 20 Jahren begonnen Wirbelsäulenerkrankung. Werde lt. Reha-Bericht nur noch eine Teilzeitbeschäftigung ausführen können, da es sich enorm verschlechtert hat. Seine Frau geht offiezell nicht arbeiten. Die Mädchen sind 13 und 17 Jahre alt. Wir wissen, daß seine Frau den ganzen Tag außer Haus ist, können aber nichts beweisen. Für mich ist das langsam alles ein Horror. Ich bin immer berufstätig gewesen, mußte meinen Sohn aus 1. Ehe mit 2 Jahren ganztägig in eine Tagesstätte geben, arbeite seit 36 Jahren und soll jetzt evtl. mit für den Unterhalt der sehr bequemen Ehefrau aufkommen. Das kann ja wohl nicht sein, oder???

Für Antworten wäre ich sehr dankbar.