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vatersein.de - Forum 21. November 2017, 23:57:38 *
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Autor Thema: Ex-Frau mit Sohn nach Schottland abgehauen  (Gelesen 28244 mal)
United
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Geschlecht: Männlich
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« Antwort #50 am: 22. Januar 2015, 10:51:52 »

Moin,

Verstehe ich den letzten Satz richtig? Bei gemeinsamen ABR liegt kein widerrechtliches Vorenthalten vor???
In dem Beschluß heißt es weiter:
Zitat
Offen bleiben kann, ob die Fallkonstellation unter den Tatbestand des § 235 StGB fällt, in der ein Elternteil das Recht des anderen Elternteils durch eine - hier nicht gegebene - auf Dauer angelegte Veränderung des Lebensmittelpunktes des Kindes entgegen einer gemeinsam getroffenen Vereinbarung beeinträchtigt.

Gruß
United
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thursdaynext
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« Antwort #51 am: 22. Januar 2015, 12:18:56 »

Habe ich es überlesen? Aber ich würde doch dringend dazu raten einen offiziellen HKÜ-Rückführungsantrag zu stellen!! Auch wenn dieser sehr aufwendig ist, sind die Voraussetzungen eindeutig. Man sollte hier keine Zeit verlieren!
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Bester Papa
_Bester Papa
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« Antwort #52 am: 22. Januar 2015, 19:17:36 »

Moin.
So wie ich das HKÜ verstehe, geht es zunächst darum, das entführte Kind wieder in sein Heimatland zurück zuführen, um den alten Status Quo wieder herzustellen.
Erst danach kann das heimische Gericht über das ABR oder SR entscheiden.

Sofern der andere Elternteil bereits ein Sorgerechtsverfahren im Ausland angeleiert hat, hat auch das zunächst zu warten.

Offenbar halten sich aber auch deutsche Gerichte und OLGs nicht immer an das HKÜ und entscheiden schon vor Rückführung über das ABR,  was nicht rechtens ist.

Insofern ist der TO gut beraten, einen RA zu haben, der sich mit dem Abkommen auskennt.

VG
BP
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thursdaynext
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« Antwort #53 am: 22. Januar 2015, 19:33:52 »

Das ist was das SR betriifft zutreffend.
Aufjedenfall ist es ratsam es so schnell wie möglich auf den Weg zu bringen, da es sich ohnehin hinzieht! Ich kann da wirklich nur zu erfahren Anwälten raten!
Wichtig ist beim HKÜ dass du ständig über ihren aktuellen Aufenthaltsort Bescheid weißt, damit die Papiere zum HKÜ zugestellt werden können. Können sie dies nämlich wegen mangelnder zustellbarer Adresse nicht, läuft die Zeit gegen dich, bis hin zum Versagungsgrund.

Auch solltest du vorerst nicht in die Nähe deines Kinder oder deiner Frau reisen, um z.b. ein Gespräch zu suchen. Erst vor kurzem wurde so etwas als versuchte Rückenftührung ausgelegt und ein Versagungsgrund daraus konstruiert. Hier also aufpassen.

Da sich neuerdings vermehrt EU-Länder nicht an das HKÜ halten, indem sie den Art. 13 b des HKÜ anwenden, der einzige der eine Rückführung verhindert, solltest du von einem deutschen Gericht die Bescheinigung gemäß Artikel 42 Absatz 1 Brüssel IIa, über die Entscheidung, über die Rückgabe des Kindes, ausstellen lassen. Verordnung (EG) Nr. 2201/2003 (Brüssel IIa-Verordnung)
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Jarod48
Gast
« Antwort #54 am: 22. Januar 2015, 19:58:22 »

Ganz davon abgesehen kann der TO ja erst einmal schauen, ob sie und das Kind zum Termin am 29.01. erscheinen.

Alles was mit zeitraubenden Anträgen verbunden ist, spielt der KM nur in die Karten.
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thursdaynext
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« Antwort #55 am: 22. Januar 2015, 20:34:23 »

Ich denke nicht. Unwissende VB  und Amtsrichter könnten vielleicht auch zum Schluss kommen, nachdem sich die VB intensiv mit der KM unterhalten hat, das der TO womöglich das ABR verliert, weil es ja ganz nett in Schottland ist.
Dann wird es aber nichts mit HKÜ, bzw wird noch sehr viel Zeit kosten das wieder gerade zu rücken, Zeit zählt aber beim HK!Ü!
Ich kann also wirklich nur dringend dazu raten, das auf den Weg zu bringen..
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Jarod48
Gast
« Antwort #56 am: 22. Januar 2015, 20:50:47 »

Unwissende VB  und Amtsrichter könnten vielleicht auch zum Schluss kommen, nachdem sich die VB intensiv mit der KM unterhalten hat, das der TO womöglich das ABR verliert, weil es ja ganz nett in Schottland ist.
Und dann is der TO am A..., worauf die KM wohl spekuliert. Was wird dann aus Umgang? Nix.
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Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #57 am: 22. Januar 2015, 23:02:48 »

Zitat
Eine Entziehung eines Kindes durch einen Elternteil ist nämlich zu verneinen, wenn dem anderen Elternteil kein Herausgabeanspruch nach § 1632 Abs. 1 BGB bzw. aufgrund einer gerichtlichen Anordnung - beispielsweise im Rahmen des Umgangsrechts gemäß § 1684 BGB (vgl. auch BGHSt 10, 376 ff.) - zusteht. Demzufolge scheidet ein - hier allein in Betracht kommendes - widerrechtliches Vorenthalten im Sinne des § 1632 BGB regelmäßig dann aus, wenn - wie im vorliegenden Fall - beiden Ehegatten das Aufenthaltsbestimmungsrecht gemeinschaftlich zusteht

Das ist mir jetzt in dieser Form zwar neu aber es wäre eben eine gute Erklärung, warum ich mein obiges Wettangebot gar nicht verlieren kann, bzw. erst gar keiner dagegen hält.

Das ist wirklich wieder typisch Justiz!

"Bei gemeinsamem ABR ist es erlaubt und bei alleinigem erst recht!"
Sauber! Diese Chuzpe muss man diesen Schreibtischätern im schwarzen Sack erst mal nachmachen.

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Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Jarod48
Gast
« Antwort #58 am: 22. Januar 2015, 23:07:12 »

Hi Beppo,

dann aber dürfte es für den TO auch kein Problem sein, einfach nach Schottland zu fahren, sein Kind zu schnappen und wieder zu verschwinden, rein rechtlich.

Jarod
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Beppo
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« Antwort #59 am: 22. Januar 2015, 23:23:13 »

Nein. Das ist natürlich was völlig anderes!
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Jarod48
Gast
« Antwort #60 am: 22. Januar 2015, 23:28:50 »

Das würde die KM dann natürlich als Kindesentführung bezeichnen.
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Elternunterhalt
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« Antwort #61 am: 23. Januar 2015, 08:54:51 »

Also Leute ....
Schottland ist nicht gerade um die Ecke.
Umgang in den nächsten Jahren eher weniger möglich.
Abwarten ist jetzt sicherlich der falsche Weg.
Die KM wird ohnehin fristgerecht einige / sämtliche Termine verschieben.

Also jetzt ran an die Sache.
SOFORT einen HKÜ Anwalt aktivieren.
Heute und jetzt und sofort !

Im übrigen halten wir fest, dass die VB nicht gerade auf Seite des KV steht.
Dieses wird die VB den KV auch noch spüren lassen.

Desweiteren halten wir fest, dass das Kontinuitätsprinzip vom JA auch noch zur Sprache gebracht werden wird.
Also wird das JA den KV auch noch treten.

Wenn der KV hier und jetzt nicht zum Anwalt geht, wird das später nichts mehr.

Wenn die neue Beziehung der KM stabil ist, wird es sehr heftige Reaktionen geben...

Soweit ich verstanden habe, hat der KV morgen regulär Umgang.
Es ist sicherlich hilfreich - sofern der HKÜ Anwalt zustimmt - diesen Umgang vollumfänglich wahr zu nehmen.
Die KM kann Kind doch alleine begleitet fliegen lassen.
Direktflug mit Lufthansa.
Jeder Elter holt Kind am Flughafen ab.
Kosten sollten hierbei auch direkt mal geklärt werden.
Muss soweit ich verstanden habe die KM zahlen, da sie die Disanz geschaffen hat.
Ggf mit Anwalt abstimmen und frech mit Unterhalt verrechnen ....
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TotoHH
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« Antwort #62 am: 23. Januar 2015, 09:06:21 »

Moin.

Seit bald einem Monat ist Km mit Kind in Schottland! Und noch kein Anwalt am Start der das große Rad dreht!?  puzzled Das wird mit der Zeit nicht einfacher! Matthias, warum zögerst Du? Ob Du erfolgreich sein wirst, weisst Du nur, wenn Du es versucht hast. Und im Gegensatz zu einem 800km Wegzug innerhalb Deutschlands, scheint ein Wegzug ins Ausland ja zumindestens theoretisch mal verboten zu sein!

Gruß, toto
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Inselreif
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« Antwort #63 am: 23. Januar 2015, 10:13:02 »

Soweit ich verstanden habe, hat der KV morgen regulär Umgang.
Es ist sicherlich hilfreich - sofern der HKÜ Anwalt zustimmt - diesen Umgang vollumfänglich wahr zu nehmen.
Davon abgesehen dass die KM das Kind mit Sicherheit nicht in ein Flugzeug setzen wird, kann das sowohl als Zustimmung zum neuen Lebensmittelpunkt gewertet werden als auch Beweis sein, dass der Umgang in Schottland ja problemlos möglich ist und damit die Latte für einen Wegzug niedriger legen.

Zitat
Muss soweit ich verstanden habe die KM zahlen, da sie die Disanz geschaffen hat.
Muss sie nicht, so lange sie nicht jemand dazu verurteilt. Und es gibt keine Vorschrift, die das so klar bestimmt.

Zitat
Ggf mit Anwalt abstimmen und frech mit Unterhalt verrechnen ....
frech trifft die Sache nur dann, wenn kein Titel besteht. Ansonsten wäre diese Idee einfach nur dumm.

Gruss von der Insel
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AnnaSophie
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« Antwort #64 am: 23. Januar 2015, 10:35:33 »

Hallo,

wenn du morgen regulär Umgang hast, dann würde ich die KM per Mail kontaktieren, dass du euer Kind wie gewohnt am Sa um xx.xx Uhr in xx, Deutschland, abholst. Und es am So zur gewohnten Uhrzeit wieder nach xx zurückbringst.

Und das du davon ausgehst, dass der Umgang wie gewohnt klappt.

Damit hast du klargestellt, dass du euer Kind in Deutschland siehst und nicht in Schottland. Und wenn sie dort bleiben will schon die Kosten für den Umgang komplett zu tragen hat.

Sophie
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TotoHH
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« Antwort #65 am: 23. Januar 2015, 11:05:35 »

wenn du morgen regulär Umgang hast, dann würde ich die KM per Mail kontaktieren, dass du euer Kind wie gewohnt am Sa um xx.xx Uhr in xx, Deutschland, abholst. Und es am So zur gewohnten Uhrzeit wieder nach xx zurückbringst.

Und das du davon ausgehst, dass der Umgang wie gewohnt klappt.

Damit hast du klargestellt, dass du euer Kind in Deutschland siehst und nicht in Schottland. Und wenn sie dort bleiben will schon die Kosten für den Umgang komplett zu tragen hat.

Naja, ich halte den Hinweis vom Inselreifen hier schon für valide:
Davon abgesehen dass die KM das Kind mit Sicherheit nicht in ein Flugzeug setzen wird, kann das sowohl als Zustimmung zum neuen Lebensmittelpunkt gewertet werden als auch Beweis sein, dass der Umgang in Schottland ja problemlos möglich ist und damit die Latte für einen Wegzug niedriger legen.

Insofern sollte der TO sich Gedanken machen, wie wahrsch es ist, ob der Umgang tatsächlich stattfindet.

Ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Umgang nicht stattfindet, ist es - wenn es denn dann so kommt - tatsächlich ein guter "Beweis" für Umgangsweigerung/ -unmöglichkeit aufgrund des Wegzugs.

Sollte die KM allerdings das Kind an diesem WE zum Umgang in Deutschland beim KV abliefern (weil sie vielleicht eh noch was hier zu erledigen hat), dann kann das nachher als trügerischer Beweis missbraucht werden, dass Umgang doch auch möglich ist und sogar von der KM unterstützt wird...

Schwierig...

Ich würde nicht diesen einen Umgang pushen, sondern vielmehr dass Thema mit einem HKÜ-Anwalt schleunigst angehen. M.E. - ich hatte es schon geschrieben - läuft die Zeit gegen Dich!

Gruß, toto
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thursdaynext
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« Antwort #66 am: 23. Januar 2015, 11:19:08 »

Ich würde den HKÜ-Antrag auf jeden Fall vor dem 29.1. auf den Weg bringen! Zumal es einen Unterschied macht, wenn man einen EA auf ABR im Rahmen des HKÜ-Verfahrens stellt. So wie Dinge jetzt liegen, stellt sich womöglich die Frage des HKÜ hinterher nicht mehr.

Sollten dem TO in der Verhandlung am 29. das alleinige ABR auch so zugesprochen werden, worauf er spekuliert, muss ja ohnehin ein HKÜ- Verfahren eingeleitet werden.
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Matthias86
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« Antwort #67 am: 26. Januar 2015, 08:22:41 »

Ich habe am 27.1 ein Gespräch in dem Räumlichkeiten des JA mit der VB und der KM.  Es soll schonmal darum gehen druck aus der Verhandlung raus zu nehmen und je nachdem wie der Richter entscheidet mögliche Umgangsformen zu besprechen.  Dieses Gespräch war ein Vorschlag der VB.

Die KM befindet sich von 26.1 bis 30.1 mit neuen Partner und Kind wegen der Verhandlung in Deutschland.  Die KM hat schon der VB versichert, sich an die Entscheidung des Richters zu halten und dann Lösungen anzugehen.

Die VB hat ebenfalls ein Gespräch mit der Lehrerin in Deutschland geführt. Dem Kind gehe es sehr gut in der Schule, er hat sehr feste soziale Bindungen(bester Freund seit KiGa)  und er redet stets positiv über KM und KV sowie deren neuen Partnern.

Meine RA ist bezüglich des Schulbesuches in Schottland erneut aktiv geworden.
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psoidonuem
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« Antwort #68 am: 26. Januar 2015, 08:45:06 »

Nochmal: Was für ein VB? Es ist doch noch gar kein Verfahren anhängig?
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United
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« Antwort #69 am: 26. Januar 2015, 08:48:24 »

Moin Matthias,

Ich habe am 27.1 ein Gespräch in dem Räumlichkeiten des JA mit der VB und der KM.  Es soll schonmal darum gehen druck aus der Verhandlung raus zu nehmen und je nachdem wie der Richter entscheidet mögliche Umgangsformen zu besprechen.  Dieses Gespräch war ein Vorschlag der VB.
Tue Dir selbst den Gefallen und lass Dich nicht einlullen.
"Druck rausnehmen" bedeutet in Deinem Fall, Dich zu einem Nicken bewegen zu wollen ...

Die KM befindet sich von 26.1 bis 30.1 mit neuen Partner und Kind wegen der Verhandlung in Deutschland.
Ziel muss es sein, dass Euer Kind auch am 31.1. noch in D ist.

Was sagt Deine Anwältin zu diesem Vorabtreffen ?

Du kannst Dich gerne verhandlungsbereit zeigen, was eine Diskussion über einen Umzug zum Schuljahresende angeht.
Voraussetzung dafür ist aber, dass Euer Kind in Deutschland bleibt.
Wenn KM das nicht will ... sorry, dann solltest Du NULL Verhandlungsbereitschaft signalisieren.

@psoidonuem:
Nochmal: Was für ein VB? Es ist doch noch gar kein Verfahren anhängig?
Matthias hat ABR beantragt:
Darüber hinaus habe ich nochmal zur info am 5.1
Das alleinige AB für meinen Sohn, Herausgabe des Kindes und ein untersagten das Kind außerhalb der deutschen Grenzen zu verbringen per einstweiliger Anordnung bei dem zuständigen Amtsgericht eingereicht.

Gruß
United
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« Antwort #70 am: 26. Januar 2015, 10:30:43 »

Hallo Matthias,

ich gehe mal davon aus, dass am 29.01. noch nicht endgültig über das ABR entschieden wird. Insofern solltest Du in der Verhandlung auf das HKÜ hinweisen, dass vorsieht, dass das Kind zunächst nach Deutschland rücküberführt wird und dann auch erst einmal weide rhie rin D zur Schule geht. Die KM hat sich durch den Wegzug nach Schottland einen Vorteil verschafft, den Du wieder rückgängig machen musst.

So würde ich auch die Gespräche mit dem VB führen, noch bevor darüber diskutiert wird, wer das bessere Betreuungskonzept hat.

Viel Glück.
BP
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« Antwort #71 am: 26. Januar 2015, 10:46:11 »

Ich weiß trotzdem nicht was ein Verfahrensbevollmächtigter sein soll und es hört sich an wie jemand, der die Interessen der KM vertritt. Mit dieser Person würde ich überhaupt nicht reden.

Sollte VB aber Verfahrensbeistand (des Kindes - vom Gericht beauftragt) sein, erschließen sich mir die Ansichten dieser Person nicht.
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« Antwort #72 am: 26. Januar 2015, 11:16:36 »

Ich habe am 27.1 ein Gespräch in dem Räumlichkeiten des JA mit der VB und der KM.  Es soll schonmal darum gehen druck aus der Verhandlung raus zu nehmen und je nachdem wie der Richter entscheidet mögliche Umgangsformen zu besprechen.  Dieses Gespräch war ein Vorschlag der VB.

Die KM befindet sich von 26.1 bis 30.1 mit neuen Partner und Kind wegen der Verhandlung in Deutschland.  Die KM hat schon der VB versichert, sich an die Entscheidung des Richters zu halten und dann Lösungen anzugehen.

Moin. Ich finde, die KM macht das sehr gut!  gun
Kommt nach Deutschland, entkräftet damit jedes Argument, Dir das Kind vollständig entziehen zu wollen, zeigt sogar noch, dass Umgang ja machbar ist, will ein konsensuales Gespräch führen, offensichtlich durch jmden moderiert (VB) der schon den Umzug geschluckt hat und nun für "mögliche Umgangsformen" Lösungen sucht... Du kannst davon ausgehen, dass Kind auch berichten wird, wie gut es ihm in der neuen Schule gefällt, dass es toll ist, eine neue Sprache zu lernen und auch schon neue Freunde hat.

Ganz ehrlich, dies hier
Ziel muss es sein, dass Euer Kind auch am 31.1. noch in D ist.
muss das einzige Ziel sein.
Dazu musst Du Dich rechtlich wappnen, ggf. mit Anwalt zu dem Termin auflaufen. Evtl. Kind mitnehmen/ einbehalten? Das musst Du mit einem Fachmann besprechen! Ob Du bei dem Termin gute Miene zum bösen Spiel machst, um vordergründig ebenso guten Willen zu zeigen, wäre auch zu besprechen.

Ich finde anhand dem, was Du hier so schreibst , dass Du -  sorry für meine Direktheit - hier dilentantisch unterwegs bist, wäre die KM die Fronten klar abgesteckt hat!

toto

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Elternunterhalt
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« Antwort #73 am: 26. Januar 2015, 12:07:28 »

Und kommende Woche wirst du uns berichten, dass Kind in UK wohnt und dass VB und JA dazu geraten haben.
Kind wird zweimal jährlich dich in D besuchen.
Auf deine Kosten. KM hat leider kein Geld übrig.
Du darfst Kind aber jederzeit in UK besuchen.
Sind auch noch MÄNNER beim Gespräch anwesend oder nur FEINDE ?
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Sputnik
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« Antwort #74 am: 26. Januar 2015, 12:30:58 »

Mahlzeit,

ich kann Totto  in der Sache nur beipflichten.

Die werden dich ganz klar versuchen einzulullen und für den Verfahrensbeistand scheint das Urteil des Richters ohnehin schon fest zu stehen!!!
Dir muss absolut klar sein, dass selbst ein Umgangsbeschluss über die Grenzen hinaus am Ende schwer sanktioniert werden können, wenn dagegen verstoßen wird.

Du musst dir dringend für diesen Vorgesprächstermin Argumente einfallen lassen welche jede Art der Angebotsunterbreitung der Gegenseite aushebeln. Alles muss darauf aufgebaut werden:

Wenn dein Sohn in Schottland bleibt, ist die Mutter der einzige soziale Kontaktpunkt welcher dem Buben geblieben ist.

Hier wohnt der große Teil seiner Familie. Hier wohnen seine Freunde. Hier sind seine Vereine. Hier hat die schulische Bildung begonnen und nur hier besteht aktuell Aussicht darauf diese mit Erfolg abzuschließen. Hier hat auch die Mutter ihre soziale Bindung und hier kommt sie hin wenn sie ihre Familie besucht und genau hier trifft sie dann auf euer gemeinsames Kind welches bei dir lebt.

Und weil dem so ist gibt es nur eine Lösung. Den Lebensmittelpunkt bei dem Elternteil zu belassen welches in dieser Umgebung wohnt und dem Kind das Zuhause bietet.

Ich bin schon gespannt wie die VB sich Lösungen zum Umgang vorstellen. Sollst du jetzt alle zwei Wochen Urlaub in den „Highlands“ machen? Oder will sie deinen Sohn im monatlichen Rhythmus in ein Flugzeug stecken lassen damit es seine Zeit bei dir verbringt? In dem Fall musst du ihr ganz klar die Frage stellen ob sie als VB damit leben kann, dass dein Sohn und du die Rechnung für das Verhalten der Mutter tragen.

Frag sie dann wie sie argumentieren würde, wenn das Kind nach zwei Monaten merkt, dass es in Schottland unglücklich ist und in Deutschland bleiben wollen würde? Würde sie sich schützend vor das Kind stellen und Verantwortung für die Fehlinterpretation zeigen und dafür sorgen, dass der Bube wieder zurück kommt.

Du musst in der Runde tatsächlich die Frage stellen, warum es für eine Kindesentführerin eigentlich die Möglichkeit einer Verhandlung geben soll, dessen Lösung es darauf absieht dass dein Sohn der Leittragende ist.

Nimm dir einen knallharten Anwalt der auf das Thema spezialisiert ist und lasse das Kind sofort zurück führen bis das ABR geklärt ist. Und wenn der morgen mit zum Termin kommt umso besser. Es steht dir zu bei einem solchen Gespräch einen Rechtsbeistand dabei zu haben sofern die anderen Parteien damit einverstanden sind. Sind sie damit nicht einverstanden, haben sie etwas zu verbergen.

Versuche den verlorenen Boden wieder gut zu machen ansonsten ist der "Drops gelutscht".

Viel Glück.
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