Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 22. November 2017, 14:01:53 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: 1 [2] 3 4   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Ex-Frau mit Sohn nach Schottland abgehauen  (Gelesen 28255 mal)
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.045


« Antwort #25 am: 16. Januar 2015, 14:21:28 »

Hallo,

der Brief ist unwichtig.

Aber der TO sollte auf alle Fälle wachsam bleiben und die gerichtlichen Schritte auf keinen Fall aufgeben. Der Kontakt zum JA und die Versuche mit dem HKÜ müssen fortgesetzt werden. Kommt die KM mit Kind nach D, dann entfällt zunächst das HKÜ.

Zur Zeit lebt die KM eben gerade nicht in GB sondern hat dem TO das Kind entzogen indem sie nach GB/Schottland gegangen ist.
Die Schritte zum Gericht und in Sachen Rückführung sind deshalb absolut wichtig. Da GB das HKÜ unterstützt ist auch eine Gerichtsentscheidung relevant. Natürlich wird sich ein Gericht in GB/Schottland nicht vorschreiben lassen was es entscheidet, aber es gibt in dieser Frage internationale Verträge, die auch das Gericht in GB berücksichtigen muss. Der TO muss in der Frage einfach am Ball bleiben.

VG Susi
Gespeichert
thursdaynext
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 8


« Antwort #26 am: 17. Januar 2015, 09:55:17 »

Hallo, die Fristen beim HKÜ bettragen 1 Jahr ab Antragstellung. Allerdings können Antäge schon aus Formfehlern abgewiesen werden, weshalb es bei diesen Anträgen wirklich unerlässlich ist, einen wirklich versierten Familienrechtsanwalt  mit Erfahrung auf dem Gebiet an seiner Seite zu haben.
Gruß, Thursday
Tipp: auch hier werden Sie geholfen:*link vorübergehend entfernt*
« Letzte Änderung: 17. Januar 2015, 10:24:31 von midnightwish » Gespeichert
Matthias86
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 29


« Antwort #27 am: 21. Januar 2015, 13:42:10 »

Ich hatte eben den Termin mit der Verfahrensbevollmächtigten, mit der ich eine Stunde ein Gespräch geführt habe.

Sie hat versucht einen kompromiss mit mir zu finden, doch Schottland ist für mich nicht akzeptabel.
Da unser Sohn bereits ein 3/4 Jahr bei der KM lebt, ist es nach ihrer Sicht sinnvoller für das Kind in Schottland bei der KM zu bleiben.
Mein Betreuungskonzept hat sie sich zwar angehört, hat es aber in Frage gestellt, dass ich einen passenden neuen Beruf mit Kind finden werde.
Sie wird jetzt die Tage mit der Schule Kontakt aufnehmen und auch ein Telefongespräch mit der KM führen.

Die KM war derzeit auch tätig und hat unseren Sohn bei seiner Grundschule in seiner Heimatstadt abgemeldet.

Ich hab mich daraufhin entschlossen der in frage kommenden Schule in Schottland eine Email zu schrieben.
In der mail habe ich mich darüber erkundigt ob mein Sohn dort die Schule besucht und das ich dies als Vater des Kindes ablehne.
Ich habe noch kurz die Anzeige und das Gerichtsverfahren in Deutschland erwähnt.

Als Antwort habe ich eben bekommen, dass mein Sohn registriert sei und auch die Schule besucht. Keine Aussage dazu, dass ich nicht einverstanden damit bin.
Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich wie ich da weiter kommen kann? 


grüße Matthias
Gespeichert
MontyPython
Nicht wegzudenken
****
Beiträge: 390


« Antwort #28 am: 21. Januar 2015, 14:02:25 »

Ich denke, ohne einen versierten Anwalt wirst du nichts erreichen. Und die KM schafft fleißig Fakten wie die Schulab- und -anmeldung.Gib Gas!

Zitat
Mein Betreuungskonzept hat sie sich zwar angehört, hat es aber in Frage gestellt, dass ich einen passenden neuen Beruf mit Kind finden werde.

Bei dieser Aussage würde ich misstrauisch werden. Du selbst kannst es wohl am besten beurteilen, ob du so einen Job finden kannst oder nicht. Hast du dich schon mal nach einer Teilzeitstelle umgesehen?
Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.045


« Antwort #29 am: 21. Januar 2015, 14:03:54 »

Hallo,

was soll die Schule denn machen? Ich denke nicht, dass Du die Schule zu irgendwas zwingen kann. Es ist schon freundlich, dass sie Dir den Schulbesuch bestätigen.

Ansonsten sind Deine Karten relativ schlecht, da das Kind schon ein 3/4 Jahr bei der Mutter gelebt hat, trotzdem kannst Du versuchen in Deutschland ein Gerichturteil in Deinem Sinne zu erwirken und mit Hilfe eines Anwalts das HKÜ voranzutreiben.
Wirklich tun kannst Du dabei leider nicht viel und schnell geht es auf gar keinen Fall. Wie sieht es denn mit der Arbeitssuche aus? Wenn Du eine geeignete Arbeitsstelle gefunden hast, entfällt das Gegenargument der Verfahrensbevollmächtigten.

VG Susi
Gespeichert
Matthias86
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 29


« Antwort #30 am: 21. Januar 2015, 14:24:05 »

Ab den 1.2 befinde ich mich in der Tranfergesellschaft, diese hat eine maximale Laufzeit von einen Jahr.
Ich bin derzeit freigestellt und möchte mich eigentlich erst mit Start der Transferzeit um einen neuen Job kümmern. Gerade wegen der bevorstehenden Verhandlung und der guten Rahmenbedingungen in der TG wollte ich mir momentan ein wenig Zeit lassen. Als staatlich geprüfter Elektrotechniker werde ich nach Prognosen der TG sehr schnell vermittelt werden können.

Mit meiner RA habe ich am Montag telefoniert, es gab von ihrer Seite nichts weiter vor der Verhandlung zu klären.
Auch ihr habe ich meine Sicht der Dinge und Vorstellungen erklärt.

Mir nun noch einen zweiten RA für die Verhandlung zu holen, finde ich persönlich unnötig.
Ich glaube das man wirklich nichtmehr viel mehr machen kann.
Gespeichert
United
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.156



« Antwort #31 am: 21. Januar 2015, 14:28:42 »

Moin Matthias,

ne verschenkte Stunde ...

Dein Betreuungskonzept ist aktuell das falsche Thema.
Da kann man sich drüber unterhalten, sobald Kind (mit oder ohne KM) wieder hier ist.

Deine Ex hat eine Straftat begangen. Hast Du die mittlerweile angezeigt ?
... und wenn die Diskutantin auf die Idee kommt, KM bei ihrem Verbleib in Schottland zu unterstützen, würde ich die VB ebenfalls anzeigen (wegen Beihilfe zu einer Straftat) ...

... und ob das irgendwelche Konsequenzen für KM (oder VB) hat oder ob es Dir etwas nützt, wäre mir absolut egal.

Wer mit seinem Kind über Landesgrenzen hinweg abhaut und es einem Elternteil entzieht, ist ein erziehungsuntauglicher Verbrecher.

Nur meine Meinung
United
Gespeichert
Jarod48
Gast
« Antwort #32 am: 21. Januar 2015, 14:38:12 »

Mit meiner RA habe ich am Montag telefoniert, es gab von ihrer Seite nichts weiter vor der Verhandlung zu klären.
Auch ihr habe ich meine Sicht der Dinge und Vorstellungen erklärt.

Mir nun noch einen zweiten RA für die Verhandlung zu holen, finde ich persönlich unnötig.
Ich glaube das man wirklich nichtmehr viel mehr machen kann.

Moin Matthias,

zum einen stellt sich die Frage welchen Grund es gibt, die Meinung der VB der KM zu berücksichtigen. Was geht sie deine derzeitige Betreuungssituation an? Diese Meinung soll dich nur beschäftigen und ablenken, würde ich meinen. United hat vollkommen Recht, KM anzeigen. Ob eine Anzeige der VB der KM sinnvoll ist, wegen Beihilfe, naja. Die kann ja nichts für das was ihre Mandantin macht. Das was die KM macht ist Kindesentzug. Da kann man von Erziehungsunfähigkeit ausgehen.

LG

Jarod
Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.045


« Antwort #33 am: 21. Januar 2015, 15:47:48 »

Hallo,

der VB sollte doch wohl für das Kind im laufenden Verfahren sein, bestellt vom JA? Natürlich darf ein VB im Gespräch seine Meinung sagen.
Und in einem Punkt hat der VB schon recht, ein 3/4 JAhr hat das Kind bei der Mutter gelebt, dass ist im Verfahren auch von Bedeutung.

Ich dachte, dass Matthias die KM bereits wegen Kindesentzug angezeigt hat -- oder? Worum soll es denn sonst im Gerichtsverfahren gehen? Wenn die Anzeige bisher unterblieben ist, dann sollte sie natürlich sofort gestellt werden, ansonsten kann es auch keine Rückführung geben.
Trotzdem ist es wichtig, dass der TO ein Betreuungskonzept vorlegen kann, dass auch allgemein anerkannt wird.

VG Susi
Gespeichert
MontyPython
Nicht wegzudenken
****
Beiträge: 390


« Antwort #34 am: 21. Januar 2015, 16:01:48 »

Ich dachte, dass Matthias die KM bereits wegen Kindesentzug angezeigt hat -- oder?

So ist es, es fehlt wohl noch der Antrag gemäß §235 Abs.7. Vielleicht kann deine RA den Antrag stellen um Formfehler zu vermeiden? Erschreckend, wie langsam das alles geht.
Gespeichert
meziel
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 84


« Antwort #35 am: 21. Januar 2015, 16:27:27 »

Hallo,

der VB sollte doch wohl für das Kind im laufenden Verfahren sein, bestellt vom JA? Natürlich darf ein VB im Gespräch seine Meinung sagen.
Und in einem Punkt hat der VB schon recht, ein 3/4 JAhr hat das Kind bei der Mutter gelebt, dass ist im Verfahren auch von Bedeutung.


VG Susi

Wenn das der Maßstab ist um eine Straftat zu legalisieren, dann Gute Nacht Rechtsstaat!!!!
Gespeichert
Matthias86
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 29


« Antwort #36 am: 21. Januar 2015, 16:29:51 »

Die Anzeige habe ich bereits am 7.1 gestellt (Kindesentziehung, Kindesentführung).
Am 16.1 habe ich nach einen Telefonat mit dem Kriminalbeamten, einen Strafantrag gestellt.

Darüber hinaus habe ich nochmal zur info am 5.1
Das alleinige AB für meinen Sohn, Herausgabe des Kindes und ein untersagten das Kind außerhalb der deutschen Grenzen zu verbringen per einstweiliger Anordnung bei dem zuständigen Amtsgericht eingereicht.

Die Verhandlung mit dem Thema Familiensache betreffend das minderjährige Kind findet nach Verschiebung am 29.1 statt.

Ich stehe mit dem JA, meiner RA, der Schule meines Sohnes und seit heute mit der VB im Kontakt.


Das Gespräch mit der VB behandelte schon verdächtig lange das Thema Schottland. Sie sagte aber schon das sie mit der KM ein ähnliches Gespräch mit der anderen Konstellation halten wird.
« Letzte Änderung: 21. Januar 2015, 16:32:04 von Matthias86 » Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.045


« Antwort #37 am: 21. Januar 2015, 16:44:10 »

Hallo Meziel,

beim Gespräch mit dem VB geht es mit Sicherheit nicht um die Straftat, es geht darum wo das Kind später leben wird, da sind ein 3/4 Jahr vorher Lebensmittelpunkt bei der Mutter eine Tatsache! Auch spielt es für das ABR eine Rolle ob es ein tragfähiges Betreuungskonzept seitens des Vaters gibt. Es bringt doch nicht hier diese Tatsachen zu leugnen, bei der Gerichtsverhandlung werden sie eine Rolle spielen.
Außerdem sollte man sich davor hüten durch irgendwelche Aufgebrachtheiten, sich mehr Feinde als nötig zu machen.
Im übrigen ist die Straftat für den TO eine "Nebensächlichkeit", weil die entscheidende Frage das ABR sein wird. Ohne ABR für den TO wird es mit aller Wahrscheinlichkeit auch keine Rückführung geben. Bei gemeinsamen Aufenthaltsbestimmungsrecht wird er hart um ein wie auch immer geartetes Umgangsrecht kämpfen müssen.

VG Susi
« Letzte Änderung: 21. Januar 2015, 16:47:35 von Susi64 » Gespeichert
meziel
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 84


« Antwort #38 am: 21. Januar 2015, 17:22:27 »

Hallo Meziel,

beim Gespräch mit dem VB geht es mit Sicherheit nicht um die Straftat, es geht darum wo das Kind später leben wird, da sind ein 3/4 Jahr vorher Lebensmittelpunkt bei der Mutter eine Tatsache! Auch spielt es für das ABR eine Rolle ob es ein tragfähiges Betreuungskonzept seitens des Vaters gibt. Es bringt doch nicht hier diese Tatsachen zu leugnen, bei der Gerichtsverhandlung werden sie eine Rolle spielen.
Außerdem sollte man sich davor hüten durch irgendwelche Aufgebrachtheiten, sich mehr Feinde als nötig zu machen.
Im übrigen ist die Straftat für den TO eine "Nebensächlichkeit", weil die entscheidende Frage das ABR sein wird. Ohne ABR für den TO wird es mit aller Wahrscheinlichkeit auch keine Rückführung geben. Bei gemeinsamen Aufenthaltsbestimmungsrecht wird er hart um ein wie auch immer geartetes Umgangsrecht kämpfen müssen.

VG Susi

Bin zwar kein Richter oder Jurist, aber eine solche Argumentation entspricht nicht der Tatsache.

Das ABR wird ja nicht einfach so beantragt, sondern beruht auf der Tatsache das KM das Kind einfach aus dem Schulbetrieb löst und ins Ausland "flüchtet". Da kann man von Erziehungsunfähigkeit sprechen. Wenn man dem folgt, spielt es keine Rolle was vorher war.

Und eine Kindesentziehung ist und bleibt eine Straftat. Und das ändert sich auch nicht, wenn das Kind vorher ein 3/4 Jahr bei KM gelebt hat.

Gespeichert
United
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.156



« Antwort #39 am: 21. Januar 2015, 17:39:34 »

Moin nochmal,

Auch spielt es für das ABR eine Rolle ob es ein tragfähiges Betreuungskonzept seitens des Vaters gibt.
@Susi: Du hast natürlich Recht damit, dass die Betreuungskontinuität bei der Entscheidung über ABR eine wichtige Rolle spielt.
Ob es der ausschlaggebende Punkt ist, wird sich vor Gericht entscheiden (das ist nicht auszuschließen).

Aber nochmal: Das gilt es zu besprechen, bevor man sich ins Ausland absetzt !

... und bitte: Aktuell ist KM mit Kind in Schottland, hat das Kind dort in der Schule angemeldet.

Aufgabe der VB sollte es momentan sein, der KM deutlich zu machen, dass sie nicht alle Latten am Zaun hat und umgehend nach D zurückzukehren hat.
Ob KM am 29.1. erscheint, bleibt abzuwarten ... die Zeit spielt für sie.
Denn wer Tatsachen schafft (und sich verfestigen lässt), ist im Familienrecht (häufig) im Vorteil.

Ich hoffe, daß das hier anders ist.

@Matthias:
Du machst derzeit viele Dinge richtig ! Bei Neuigkeiten darfst Du aber gerne auch offene Punkte aus Deinen letzten Beiträgen aktualisieren (wie z.B. die gestellte Strafanzeige).

Gruß
United
Gespeichert
Jarod48
Gast
« Antwort #40 am: 21. Januar 2015, 17:49:02 »

Also was die Erziehungsfähigkeit der KM betrifft, ist die mit Sicherheit als eingeschränkt zu betrachten. Wie sehr, das hängt davon ab, was zum Thema Bindungstoleranz gesagt wird, was vom Umgang mit dem Vater abhängig gemacht werden würde. Da die KM den KV vor vollendete Tatsachen stellte und ohne sein Einverständnis gehandelt hat, kann man davon ausgehen, dass sie sich ihrer Sache sicher ist. Der VB des Kindes kann da recht wenig tun, auch wenn die Kindesinteressen vor Gericht vertreten werden sollen, denn der VB ist in Schottland auch nur ein Tourist.

Das Betreuungskonzept des KV spielt eine Rolle vor Gericht? Nur, wenn er in Vollzeit tätig ist, was wohl im Moment nicht der Fall scheint. 

Das Thema Betreuungskontinuität ist da schon wieder ein ganz anderer Schuh, denn wenn der KV auf Grund des Umzugs ins Ausland daran gehindert wird Umgang zu haben, egalisiert sich diese Frage von selbst, denn die Mutter verhindert das dann absichtlich.

Das die KM am 29.01. bei Gericht erscheint kann möglich sein. Ob sie das Kind mit bringt, ist allerdings fraglich. Wer bringt freiwillig das Kind mit, damit es dann hier bleibt? Da lohnt der ganze vorher betriebene Aufwand kein Stück. Es gibt aber Gläubige, die setzen sich einen Hut mit einem Hammerkran auf.

VG

Jarod
Gespeichert
Matthias86
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 29


« Antwort #41 am: 21. Januar 2015, 19:37:03 »

Vielen dank schonmal für die vielen nützlichen Informationen und Unterstützung.


Die VB hat bereits Kontakt zur KM aufgenommen. Für diese Woche ist noch ein Telefon Gespräch der beiden geplant.
Ihre Reaktion auf die Abmeldung der Schule in D durch die KM war schon ziemlich eindeutig. "Geht überhaupt nicht"
Ich habe auch heute Nachmittag die VB darüber informiert (AB Nachricht), dass mein Sohn in Schottland bereits die Schule besucht.

Das Gericht hat zum 28.1 die KM aufgefordert mit unseren Sohn zur Anhörung des Kindes das Gericht aufzusuchen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie diesen Termin ignorieren wird.
Gespeichert
Jarod48
Gast
« Antwort #42 am: 21. Januar 2015, 20:11:44 »

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie diesen Termin ignorieren wird.
Frauen die solche Aktionen bringen, die spielen auf Zeit und haben garantiert einen Plan. Wer soll sie dazu zwingen mit dem Kind nach Deutschland zurück zu kommen?
Gespeichert
Elternunterhalt
Schon was gesagt
*
Beiträge: 24


« Antwort #43 am: 21. Januar 2015, 22:02:53 »

Hallo,

diese VB Frau schummelt doch ganz klar.
Die spielt später Gutachterin beim Familiengericht und haut dir in den Rücken.
Mit der Mutter telefoniert sie ohne dass du zuhören kannst.

Wenn du nicht sofort aktiv wirst ...

Und vergiss den Job. Nehme PKH kostenfrei. Wirts es brauchen.
Gespeichert


Beppo
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 15.571


KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #44 am: 22. Januar 2015, 00:00:20 »

Bin zwar kein Richter oder Jurist, aber eine solche Argumentation entspricht nicht der Tatsache.

Das ABR wird ja nicht einfach so beantragt, sondern beruht auf der Tatsache das KM das Kind einfach aus dem Schulbetrieb löst und ins Ausland "flüchtet". Da kann man von Erziehungsunfähigkeit sprechen. Wenn man dem folgt, spielt es keine Rolle was vorher war.

Und eine Kindesentziehung ist und bleibt eine Straftat. Und das ändert sich auch nicht, wenn das Kind vorher ein 3/4 Jahr bei KM gelebt hat.


Nein, das ist beileibe nicht so, wie du denkst.
Susi stellt die Systematik genau richtig dar.

Und bei weitem nicht jeder Wegzug der Mutter mit Kind ist eine Straftat.
Wenn mehr als 0,1% als dieser Fälle als Straftat gewürdigt, geahndet und rückgängig gemacht würden, würde ich schon einen ausgeben.
Gespeichert

Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
MalteW
_MalteW
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 87


« Antwort #45 am: 22. Januar 2015, 00:02:08 »

Mit der Mutter telefoniert sie ohne dass du zuhören kannst.

Wenn du nicht sofort aktiv wirst ...
Moin,

also, dass die VB die Gespräche nicht per Telefonkonferenz führt, würde ich mal für normal halten...

Beste Grüße,

MalteW
Gespeichert
psoidonuem
_psoidonuem
***
Beiträge: 1.545


« Antwort #46 am: 22. Januar 2015, 10:00:39 »

Was denn überhaupt für eine Verfahrensbevollmächtigte? Wessen Verfahrensbevollmächtigte?
Gespeichert
United
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.156



« Antwort #47 am: 22. Januar 2015, 10:23:16 »

Moin,

Und bei weitem nicht jeder Wegzug der Mutter mit Kind ist eine Straftat.
Wohl wahr, aber ein Verbringen ins Ausland mit dem Ziel dort zu bleiben, ohne das vorab zu klären, gegen den Willen des Mitsorgeberechtigten, sollte als sollte bewertet werden:
Zitat
StGB § 235 Entziehung Minderjähriger [...]
(2) Ebenso wird bestraft, wer ein Kind den Eltern, einem Elternteil, dem Vormund oder dem Pfleger
 1.  entzieht, um es in das Ausland zu verbringen, oder
 2.  im Ausland vorenthält, nachdem es dorthin verbracht worden ist oder es sich dorthin begeben hat.
Ob und wie das geahndet wird und was das für Konsequenzen (auch in Bezug auf den ABR-Antrag) hat, steht auf einem anderen Blatt.

In der BGH-Rechtsprechung (4 StR 594/98)heißt es dazu:
Zitat
Nur bei einer entsprechend weiten Auslegung des Schutzzwecks entfaltet § 235 StGB die generalpräventive Wirkung, einen Elternteil davon abzuhalten, durch Entführung der Kinder ins Ausland vollendete Tatsachen zu schaffen, um so letztlich aus dem eigenen rechtswidrigen Verhalten faktische Vorteile zu ziehen und - ungeachtet des Kindeswohls -eigene Interessen durchzusetzen. Diese Problematik hat auch der Gesetzgeber bedacht, indem er in § 235 Abs. 2 StGB n. F. die Fälle der" Auslandsentführung" ausdrücklich geregelt hat.

Für die Bewertung, ob es sich um eine "Entziehung" im Sinne des Gesetzes handelt, lassen sich Richter dann in der Tat mitunter etwas einfallen, z.B. OGL Karlsruhe (1 Ws 240/02):
Zitat
Eine Entziehung eines Kindes durch einen Elternteil ist nämlich zu verneinen, wenn dem anderen Elternteil kein Herausgabeanspruch nach § 1632 Abs. 1 BGB bzw. aufgrund einer gerichtlichen Anordnung - beispielsweise im Rahmen des Umgangsrechts gemäß § 1684 BGB (vgl. auch BGHSt 10, 376 ff.) - zusteht. Demzufolge scheidet ein - hier allein in Betracht kommendes - widerrechtliches Vorenthalten im Sinne des § 1632 BGB regelmäßig dann aus, wenn - wie im vorliegenden Fall - beiden Ehegatten das Aufenthaltsbestimmungsrecht gemeinschaftlich zusteht

Gruß
United
Gespeichert
psoidonuem
_psoidonuem
***
Beiträge: 1.545


« Antwort #48 am: 22. Januar 2015, 10:27:10 »

Das ist kreativ. Keine Herausgabeanspruch WEIL man halbes ABR hat?

Obwohl, wenn man nochmal drüber nachdenkt. Heißt im Umkehrschluss, man darf das Kind einfach schnappen und zurückführen. Bissi schwierig ohne Ausweis. Aber denkbar.
Gespeichert
MontyPython
Nicht wegzudenken
****
Beiträge: 390


« Antwort #49 am: 22. Januar 2015, 10:30:26 »

Verstehe ich den letzten Satz richtig? Bei gemeinsamen ABR liegt kein widerrechtliches Vorenthalten vor???

@psoidonuem: innerhalb der EU sollte die Einreise ohne Ausweis kein Problem sein, und zu Hause kann dann ja eine Verlustmeldung erfolgen.
Gespeichert
Seiten: 1 [2] 3 4   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Auslandsthemen (Moderator: DeepThought)  |  Thema: Ex-Frau mit Sohn nach Schottland abgehauen
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2017 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team