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Autor Thema: Ich das Kind 24, Rechte?  (Gelesen 11495 mal)
82Marco
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« Antwort #25 am: 28. August 2014, 15:44:40 »

Servus Laura!

Ich hab mich telefonisch (für Geld) von einer Rechtsanwältin kurz beraten lassen, diese meinte eine Äußerung reicht und, dass ich nichts schriftlich brauche.
Ich denke, es kommt schon auch darauf an, ob die Zweifel nachweisbar öffentlich/amtlich kund getan wurden.
Solange er dies nur Dir oder deiner Mutter gesagt hat, ist´s einfach Aussage gegen Aussage.

Es bleibt wohl dabei, OB eine Anfechtungs-oder Feststellungsklageklage zugelassen werden würde, wird der einzelnen Richter anhand der vorgebrachten Anträge/Begründungen/Beweise entscheiden...eine Vorausschau ist m.E. so gut wie unmöglich.

Grüßung
Marco
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« Antwort #26 am: 28. August 2014, 15:45:55 »

Moin Laura,

Dinge sind nicht allein deshalb wahr, weil ein Rechtsanwalt das - gratis oder gegen Kohle - behauptet. Ob in Deinem konkreten Fall eine Anfechtungsfrist abgelaufen ist, kann weder hier jemand entscheiden noch eine Anwältin am Telefon, sondern nur ein Richter in einem Vaterschafts-Anfechtungsverfahren. Wenn dieser dort sagt "die Frist ist nicht abgelaufen und die Möglichkeit der Anfechtung besteht", hat er damit das letzte Wort; eine anderslautende telefonische Rechtsauskunft wird daran nichts ändern. Zehn weitere Anwaltsberatungen auch nicht; Anwälte sprechen nicht Recht.

Aber nachdem Du Dir ständig irgendwie selbst widersprichst: Was willst Du denn nun genau? Klarheit oder Ungewissheit? Das erste bekommst Du durch ein Gespräch mit Deinem Vater und einen billigen, privaten VS-Test; das zweite dadurch, dass Du einfach nichts tust. Beides gleichzeitig wird nicht gehen.

Grüssles
Martin
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« Antwort #27 am: 28. August 2014, 15:53:26 »

Hallo Laura,

das Problem ist, dass weder wir noch ein Anwalt Dir sagen kann, was ein Richter letzlich entscheiden wird. Er kann sagen es ist verfristet oder auch nicht, dass wird sich erst bei einer Klage herausstellen.

Ich meinte auch keine Rechtsberatung sondern eine eher psychologische Beratung, die darauf abzielt, was denn die Konsequenzen sind und ob Du mit diesen Konsequenzen dann auch leben willst. Momentan gibt es den brennenden Wunsch "es" wissen zu wollen, aber die Realisierung dieses Wunsches hat Konsequenzen und die sind nicht nur rechtlicher Art sondern haben auch mit Vertrauen und Zusammenhalt zu tun. Deine Mutter könnte Dir auch Verrat vorwerfen, wenn er der Vater ist, schliesslich hast Du ihr nicht geglaubt. Vielleicht ist Dein Vater ganz enttäuscht wenn sich tatsächlich herausstellt, dass er nicht der Vater ist, ganz unabhängig von der Rechtslage und seinen sonstigen Äusserungen. Darüber solltest Du mehr nachdenken.

VG Susi
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82Marco
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« Antwort #28 am: 28. August 2014, 16:02:45 »

Vielleicht ist Dein Vater ganz enttäuscht wenn sich tatsächlich herausstellt, dass er nicht der Vater ist, ganz unabhängig von der Rechtslage und seinen sonstigen Äusserungen. Darüber solltest Du mehr nachdenken.
Das wäre m.E. keinesfalls Laura´s Baustelle, Laura hätte ihn ja nicht "betrogen", sondern KM.
Wichtiger wäre m.E. wie sie mit dem dann "sozialen Vater" umgehen möchte ... bliebe er "ihr" Vater?

Grüßung
Marco
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Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #29 am: 28. August 2014, 16:03:12 »

Wenn es nur um die innere Gewissheit geht, dann würde ich den Test "irgendwie" machen, egal ob der nun hinterher für weitere Schritte verwendbar ist oder nicht.

Wenn er biologisch dein Vater ist, dann nimmst Du das zur Kenntnis, wenn er nicht biologisch Dein Vater ist, dann musst Du in Dich gehen und Dir überlegen, wie Du mit dem Wissen umgehst. Ob Du dann weitere Schritte unternimmst oder nicht.

Ich denke, zu allererst würde ich ggf. auch mit der Mutter reden. Ihr vermitteln, dass Dich das seit der Trennung belastet und dass es Dir eine Hilfe wäre, wenn sie ehrlich zugibt, dass er möglicherweise nicht der Vater ist.

Ob da nun Fristen verstrichen sind oder nicht, würde ich jetzt erst mal völlig außen vor lassen, denn darum geht es doch gar nicht.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
dieLaura
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« Antwort #30 am: 28. August 2014, 16:30:07 »

Ich bin in psychologischer Therapie... jetzt seit nem Jahr
Bevor ich den Schritt gegangen bin...
Und auch in der Zeit davor war es ihm wörtlich "zu umständlich" für mich da zu sein... da er in seinen Augen der ist ,der am schlimmsten von der Scheidung betroffen war und derjeniger der am meisten leidet.

Ich bin es einfach leid und ich kann das nicht mehr, gegen jemanden anzukämpfen und ihn davon zu überzeugen dass ich ein gutes Kind bin wenn er mir immer wieder wehtut und mich für Dinge verantwortlich macht für die ich nichts kann. Ich hab mich schließlich nicht gezeugt und daraufhin die Mutter geheiratet.

Mein vater ist sehr überlegt, sehr rational und erwartet das auch von mir. Er hat damals die Entscheidung getroffen meine Mutter zu heiraten und hat mich zu sienem Kind gemacht. Ich finde dafür muss er einstehen...
Aber das sind jetzt Emotionen, was das Recht sagt ist eben etwas anderes. Ich als Tochter möchte am Ende nicht noch mehr verlieren als das Vertrauen das ich jetzt schon nicht mehr in meine Eltern habe...
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brille007
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« Antwort #31 am: 28. August 2014, 16:39:28 »

Moin Laura,

das ist menschlich ja alles verständlich. Darauf nimmt die Justiz aber keine Rücksicht; man kriegt keine Gummipunkte, weil man glaubt, man habe sich diese durch Leiden in der Vergangenheit verdient.

Wenn Du einen solchen Geist wie die Vaterschaftsfrage aus der Flasche lässt, liegt es nicht mehr allein in Deiner Entscheidung, was anschliessend damit geschieht. Ein Recht auf "Reset" oder "eigentlich wollte ich das alles nicht" gib es jedenfalls nicht.

Grüssles
Martin

PS: Unabhängig von genetischen Fragen: Wenn Menschen sich trennen, sind sie durchaus erfindungsreich darin, den jeweils anderen möglichst fies zu verletzen. Dazu gehören dann gerne Sätze wie "in Wirklichkeit habe ich Dich nie geliebt!"; "Du bist ein lausiger, einfallsloser Lover!"; "ich habe Dir meine Orgasmen immer nur vorgespielt!" oder eben auch "unser Kind ist gar nicht von Dir!". Man sollte das ohne weitere Prüfung nicht überbewerten.
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« Antwort #32 am: 28. August 2014, 17:41:04 »

Hallo Laura,

ich denke, dass die Vaterschaftsfrage eigentlich nicht wirklich Dein Problem ist. Es geht Deinem Vater letztlich auch nicht darum, aber er glaubt damit, dass er Deine Mutter geheiratet hat, Dich angenommen hat, Dich erzogen und 24 Jahre lang ernährt und gekleidet, dass das genug ist, und er für die Scheidung nichts kann.
Wie hier was ist, kann von uns keiner wissen, und letztlich führt es auch zu nichts.

Das einzige was Dir wirklich hilft ist, Dich abzunabeln und erwachsen zu sein, auf gleicher Höhe mit Deinen Eltern zu stehen und wenn es darauf ankommt eben auch zu gehen und dabei kein schlechtes Gewissen zu haben. Die Scheidung Deiner Eltern ist nicht Dein Problem, Du bist erwachsen, Du hast Dein Leben, Du bist aber auch nicht der Schiedsrichter, der zu beurteilen hat, wer denn  nun woran Schuld ist.

VG Susi
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