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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 17:05:02 *
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Autor Thema: Österreich: "Diskussion um Verschuldensprinzip bei Scheidungen"  (Gelesen 2979 mal)
gardo
Nicht wegzudenken
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Beiträge: 537


« am: 30. Mai 2014, 12:00:00 »

http://www.news.at/a/familienrecht-diskussion-verschuldensprinzip-scheidungen
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Beppo
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 15.571


KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #1 am: 30. Mai 2014, 12:18:44 »

"Wichtig sei, dass Frauen durch allfällige Änderungen kein Nachteil entsteht."
Oh Gott nein. Die sind selbstverständlich ausschließlich für Männer reserviert.

Das hat sich schon als selbstverständlich festgesetzt.  crash
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Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
brille007
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Beiträge: 14.785



« Antwort #2 am: 30. Mai 2014, 16:35:11 »

Nun ja, bei unseren südöstlichen Nachbarn gibt es auch ein stärker werdendes Bedürfnis nach einem "starken Führer" - fast jeder Dritte äusserte kürzlich diesen Wunsch in einer Umfrage. Insofern verwundert diese Rückwärtsgewandtheit nicht wirklich.

Ich finde trotzdem, dass sich niemand wünschen sollte, dass seine ehelichen Verfehlungen aus Jahren und Jahrzehnten bei einer Scheidung Gegenstand juristischer Erörterungen und Beweisführungen werden. Ansonsten muss man demnächst vermutlich bereits ab der Hochzeitsnacht unterm Bett nach Mikrofonen und auf PC und Handy nach Keyloggern schauen, mit denen der/die Ehegatte/in bereits Beweismaterial für den Fall der Fälle sammelt.

Und ob man bei einer Scheidungsverhandlung, die heute 15 Minuten dauert, künftig tage- und wochenlang Seitensprünge und den zugrundeliegenden Bierbauch, die eintönigen 2-Minuten-Nummern oder den Fussgeruch des Ehepartners erörtern möchte, ist buchstäblich mehr als eine Geschmacksfrage...
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
schultze
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« Antwort #3 am: 31. Mai 2014, 11:23:45 »

Nun ja, bei unseren südöstlichen Nachbarn gibt es auch ein stärker werdendes Bedürfnis nach einem "starken Führer" - fast jeder Dritte äusserte kürzlich diesen Wunsch in einer Umfrage. Insofern verwundert diese Rückwärtsgewandtheit nicht wirklich.

Hallo Martin,

für den von dir geäußerten chauvinistischen Beitrag unseren österreichischen Nachbarn gegenüber besteht keine Veranlassung, sondern er beruht offenbar darauf, dass du den von dir selbst zitierten Artikel nicht gelesen hast. In dem von dir verlinkten Artikel wird festgestellt: "In Österreich kann mehr als jeder Dritte der Zeit des Nationalsozialismus noch etwas Gutes abgewinnen. Der Anteil der Menschen, die diese Auffassung vertreten, ist allerdings im Verlauf der vergangenen Jahre zurückgegangen." Von einem stärker werdenden Bedürfnis kann also keine Rede sein.

Im Übrigen sei darauf hingewiesen, dass für deutsche Überheblichkeit vorliegend kein Grund besteht. So stellen die Autoren der FAZ nämlich ausdrücklich fest: "Exakt vergleichbare Studien über Deutschland gibt es nicht. Doch scheinen sich die Meinungsbilder in den beiden Nachbarländern nicht grundsätzlich zu unterscheiden."

Im übrigen geht es auch schon in dem Eingangs zitierten Artikel um eine Abschaffung des Verschuldensprinzips nicht um seine Einführung. Von Rückwärtsgewandtheit kann hier also keine Rede sein. Wenn überhaupt höchstens von Rückständigkeit, die man jetzt aufholen will.
Aber Hauptsache man kann mal seine klischeebehaftete Überheblichkeit über unsere "südöstlichen Nachbarn" (also eigentlich den "Balkan") loswerden. Dein Beitrag kann daher leider nur als Äußerung eines deutschen Stammtisches zur Kenntnis genommen werden: voller Überheblichkeit und frei von inhaltlicher Auseinandersetzung mit dem Thema.

Beste Grüße
schultze


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brille007
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Beiträge: 14.785



« Antwort #4 am: 31. Mai 2014, 11:53:20 »

Herrje @schultze,

ich kann nichts dafür, wenn Du ausserstande bist, eine Suchmaschine zu bedienen. Sonst hättest Du vielleicht auch Zeitungsartikel wie DIESEN oder DIESEN gefunden. Und würdest den Umstand kennen, dass die rechtsnationale FPÖ dort grosses Gewicht hat. Bei der Eurwahl am vergangenen Wochenende hat sie gerade wieder von 12,7 % im Jahr 2009 auf knapp 20 % zugelegt.

Natürlich geht es in dem von mir zitierten Artikel um die Abschaffung des dort noch immer geltenden Verschuldensprinzips. Die einen sind dafür; die anderen sind dagegen. Letzteres halte ich für "rückwärtsgewandt". Was ist daran schwer zu verstehen?

Im übrigen liegt Österreich fast vor meiner Haustür; ich bin dort vermutlich jedes Jahr länger als Du in Deinem ganzen Leben sein wirst. Das hat mit "Balkan" nichts zu tun, wie Dir ein Blick auf eine Europakarte verraten wird. Aber Du kennst sicher den Spruch: "Wenn man nur einen Hammer hat, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus".

Just my 2 cents
Martin
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schultze
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Beiträge: 239


« Antwort #5 am: 31. Mai 2014, 12:36:49 »

Im übrigen liegt Österreich fast vor meiner Haustür; ich bin dort vermutlich jedes Jahr länger als Du in Deinem ganzen Leben sein wirst.

Hallo Martin,
wenn du nicht längere Zeit in Österreich gelebt hast, liegst du sicher falsch. Und auch häufige Besuche als Tourist sind eben das, was sie sind: Touristenbesuche. Insofern brauche ich deine Belehrungen über die Situation in Österreich nicht. Ich kenne sie gut. Und ein Gleichsetzen der FPÖ und ihrer Wähler mit rechtsnationalen deutschen Parteien und ihren Wählern greift hier zu kurz, auch wenn das unsägliche Geschwätz ihrer Spitzenpolitiker sich sehr ähnlich anhört. Aber das würde hier zu weit führen. Gleichwohl will ich nicht verhehlen, dass es hier eine bedenkliche politische Entwicklung gibt, die es leider auch in vielen anderen europäischen Staaten gibt. Allerdings manifestiert sie sich nicht überall gleich.

Im Übrigen möchte ich noch darauf hinweisen, dass auch in Österreich die wenigsten Ehen nach dem Verschuldensprinzip geschieden werden. Andererseits hat man auch in Deutschland schon lange gemerkt, dass die vollständige Abschaffung des Verschuldensprinzips keineswegs durchweg zu einer Verbesserung geführt hat. Sie hat erstens grobe Ungerechtigkeiten geschaffen, weswegen es auch in Deutschland immer noch Reste des Verschuldensprinzips gibt, nämlich bei den Verwirkungsgründen für Unterhalt. Und zweitens hat sich ein Teil des "schmutzige Wäsche waschen" auf Sorgerechtsstreitigkeiten verlagert. Auch dass ist bekannt. Ob die Österreicher also mit ihrem Scheidungsrecht schlechter dran sind als die Deutschen mit ihrem wäre also noch zu prüfen. Hinweise gibt es allerdings, dass Väter in Österreich schlechter gestellt sind als in Deutschland, insbesondere, wenn sie mit der Mutter nicht verheiratet waren. Dafür ist Österreich, wie auch Deutschland schon von dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte veurteilt worden.

Beste Grüße,
schultze, der durchaus das Internet bedienen kann, dem es allerdings nicht eigefallen wäre, unter anderem die Bildzeitung zu zitieren, um irgendetwas zu belegen
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