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Autor Thema: Wielange bis zur nächsten Partnerschaft?  (Gelesen 5210 mal)
Bardioc
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5


« am: 23. Mai 2014, 13:32:17 »

Hallo zusammen,

Suchfunktion ist nett, aber ich zu doof um sie zu benutzen Lächelnd deswegen sorry wenn so was schon mal gefragt wurde.

wie lange habt ihr Männer nach einer Trennung durch die Ex gebraucht, bis ihr eine ordentliche Partnerschaft (nicht nur Verdrängungs- **tsts - ID 10**) habt wieder eingehen können?

Wie lange habt ihr gebraucht um wieder einer Frau zuvertrauen?

Grüße vom neugieren Bard, der sich gerne wieder verlieben würde, weil das Verliebtsein das schönste im Leben ist.
Gespeichert
Rohga
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 126


« Antwort #1 am: 23. Mai 2014, 13:41:10 »

Hallo Bard,

ich habe gerade auch deine Vorstellung gelesen. Und es tut mir echt leid, was du und deine Kinder so durchmacht!

Auf deine Frage, wie lange es dauert, bis man für eine neue Partnerschaft bereit ist, gibt es (denke ich) keine pauschale Aussage.
Von mir kann ich (sehr glücklich) nur sagen, dass es unverhofft schnell ging. Aber schnell ist auch immer relativ.
Ich weiss, diese Antwort hilft dir nicht wirklich. Aber gönne dir die Ruhe und den Abstand zu deiner vorherigen Beziehung.
Alles weitere wird kommen. Manchmal sogar besser, als man je zu hoffen gewagt hätte 

Ich wünsche dir alles Gute!

LG,

Rohga
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brille007
(Fast) Eigentumsrecht
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14.785



« Antwort #2 am: 23. Mai 2014, 14:08:02 »

Moin Bardioc,

auf Deine Frage gibt es vermutlich so viele Antworten wie es Menschen gibt. Für den einen ist die Trennung nur noch die äussere Form eines Zustandes, den er schon lange kennt; der andere fällt aus allen Wolken, weil er sich bis gestern noch eingebildet hat, in seiner Partnerschaft "glücklich" zu sein.

Deshalb kann der erste vielleicht schon am nächsten Tag die Liebe seines Lebens finden (oder hat sie sogar schon vor der offiziellen Trennung gefunden), während der andere nach der Devise "kennste eine(n), kennste alle" vor lauter Misstrauen fortan und für den Rest seines Lebens einen grossen Bogen um jeden potenziellen Partner macht.

Als kleine Faustregeln vielleicht:
- man vergisst einen ehemaligen Partner nicht schneller, wenn man sich möglichst schnell einen neuen sucht.
- solange der Ex-Partner noch das Haupt-Gesprächsthema ist, ist kein Platz für neue Partner.
- es gibt keine Regeln; schon gar keine, die durch andere Menschen aufgestellt werden. Man ist niemandem Rechenschaft schuldig und muss auch kein "Trauerjahr" o. ä. einhalten. Platz und Zeit für einen neuen Partner ist dann, wenn es sich richtig anfühlt.
- man kann einen neuen Partner nicht suchen, nur finden. Die krampfhafte Suche nach Ersatz, zum Beispiels aus Angst vor dem Alleinsein, führt regelmässig in die Irre. Viel sinnvoller ist es, Dinge wie Sport oder Hobbies zu (re-)aktivieren und dort zwanglos auf Gleichgesinnte zu treffen; aus solchen Kontakten ergibt sich viel eher etwas als aus dem krampfigen Daueraufenthalt in irgendwelchen Dating-Lines oder Singlebörsen.

Grüssles
Martin
« Letzte Änderung: 23. Mai 2014, 14:26:34 von brille007 » Gespeichert

When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Beppo
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 15.571


KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #3 am: 23. Mai 2014, 14:16:26 »

Any time from now!
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Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Brainstormer
Gast
« Antwort #4 am: 23. Mai 2014, 16:03:12 »

Moin Bard,

wie lange habt ihr Männer nach einer Trennung durch die Ex gebraucht, bis ihr eine ordentliche Partnerschaft (nicht nur Verdrängungs- **tsts - ID 10**) habt wieder eingehen können?
Ganz davon abgesehen, dass das individuell unterschiedlich ist, hängt diese Frage auch davon ab, ob man das überhaupt möchte.

Ich für meinen Teil, finde es wesentlich entspannter ohne feste Beziehung, denn es gibt mir die Möglichkeit, mich unkompliziert auf Dinge zu konzentrieren, die wichtiger sind:
- auf meinen Sohn (Wechselmodell)
- auf meine Freunde ("Nimm dir Zeit für Freunde, sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde!")
- auf mich 

Wie lange habt ihr gebraucht um wieder einer Frau zuvertrauen?
Wenn du mit "zuvertrauen" meinst, sich durch eine Beziehung soweit von jemandem abhängig zu machen, so dass dieser im Falle einer Trennung eine gewisse "Macht" über den anderen hätte, so kann ich nach etwas mehr als 2 Jahren Abstand sagen, dass ich das nun wirklich nicht nochmal haben müsste.
Für mich ist eine Ehe (oder feste Partnerschaft) eigentlich nicht viel mehr als der Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte.

Bard, der sich gerne wieder verlieben würde, weil das Verliebtsein das schönste im Leben ist.
Nope, "Verliebtsein" ist lediglich ein temporärer Zustand.
"Der Zauber des Anfangs", wie es die Werbung eines bekannten Partnerportals so treffend beschreibt, weicht zwangsläufig irgendwann einem gewissen Alltagstrott.
Ein Leben als Mingle (welch eine Wortschöpfung), so wie ich es jetzt führe, finde ich da wesentlich spannender.

--
Brainstormer
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Bardioc
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5


« Antwort #5 am: 23. Mai 2014, 16:19:32 »

Danke für eure Antworten, denn sie bstätigen mich in einigem. Nur bei zwei Sachen, habe ich Anmerkungen.

- Mit einer Frau vertrauen meinte ich ihr zu glauben, dass sie mich gern hat.
- Ich bin vielleicht ein romantischer Trottel aber ich steh dazu. Ich war von den 27 Jahren Ehe 25 verliebt und nur bei den letzten 2 Jahren hatte ich öfter Zweifel. Un dich werde mich nie wieder so emotional binden (hoffe ich ;) )

Für die anderen Kommentare bin ich euch dankbar, auch dafür wenn man mir mal widerspricht Lächelnd


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superpapa
Gast
« Antwort #6 am: 23. Mai 2014, 18:16:38 »

Welch erkenntnisreiche Sätze von Brainstormer. Bevor ich die (H)exe kennenlernte, ging es mir ganz gut.

Unabhängig davon ist das Wichtigste für mich meine Tochter.
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Ingo30
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« Antwort #7 am: 23. Mai 2014, 18:49:04 »

Moin Bardioc,

ich denke auch, hier ist jeder anders.

Aus meiner Erfahrung braucht es schon ca. 2 Jahre bis man wieder bereit für eine Beziehung ist. Diese Zeit sollte man aber auch so nutzen, wie man möchte. Als Singel darfst Du flirten und musst es meist aber auch wieder "lernen".

Dazu kommt, dass Du mit "Altlasten" (ja, so wird es von manchen Singel-Frauen bezeichnet) keinen einfachen Stand hast. Auch damit muss man zunächst lernen.

Du wirst selber merken, wenn Du wieder bereit für eine feste Beziehung bist. Und meist hat man sich in der Zeit bis dahin weiter entwickelt - und hoffentlich auch aus dem ein oder anderen eigenen Fehlern gelernt. Denn sonst geht das Ganze nach kurzer Zeit mit den selben Problemen weiter. Gruß Ingo
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Kasper
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« Antwort #8 am: 23. Mai 2014, 20:04:35 »

Moin,

"vorher" ging es mir auch gut ... ich hardere eigentlich mehr mit dem Schicksal, wie ich in diese sch+#?%&$ Situation hingeraten bin ... nun gut, es ist wie es ist.

Ich liebe auch die Liebe, wie lange es anhält ... das zeigt sich. Manchmal fangen die Probleme ja auch an, weil man zusammen gezogen ist. Ich bin viele Jahre zur See gefahren, die Beziehungen waren immer langlebig, da man sich eh selten gesehen hat. Dann ein ordentlicher Griff ins Klo, aber ich gebe nicht auf.
Aber man verändert sich in den Ansichten, zwangsläufig, je älter man wird ... und die Frauen auch 

Welchen Weg der Einzelne geht, bleibt ihm überlassen. Ich lass die Finger vom "Spielzeug" und habe was eigentständiges gefunden ... nicht einfach, aber dafür muss ich mir keine Gedanken machen, dass ich wieder alles alleine Schultern muss :-)

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
brille007
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« Antwort #9 am: 23. Mai 2014, 20:21:54 »

Moin,

als zusätzliche Anmerkung vielleicht noch: Gerade wenn man von einer Trennung überrascht wird oder diese zumindest nicht selbst initiiert hat, neigt man(n) (ja, nach meiner Beobachtung eher Männer als Frauen) dazu, die Schuld vornehmlich beim Partner zu suchen. Ebenso, wenn dort vielleicht sogar schon ein neuer Partner am Start ist; das macht die Schuldzuweisung noch einfacher. Und danach sehnen sich viele in Trennungssituationen: Nicht schuld gewesen zu sein. Deshalb bedauern noch immer einige "Scheidungsopfer", dass das Schuldprinzip vor 37 Jahren abgeschafft wurde: So eine quasi amtliche "Unschuldsbescheinigung" scheint ihnen etwas Erstrebenswertes zu sein. Dabei sollte klar sein: In eine Ehe "gerät" man nicht wie in schlechtes Wetter, und man wird auch nicht gegen seinen Willen geheiratet.

Bei objektiver Betrachtung ist "Schuld" in den meisten Fällen aber ziemlich gleichmässig verteilt. Sie kann auch darin bestehen, Dinge geschehen zu lassen, die man eigentlich abstellen sollte - aus Bequemlichkeit, aus Angst vor Konsequenzen, um des lieben Friedens willen etc. Ja, und dann kracht es irgendwann eben trotzdem - und beide (!) Beteiligte dürften gleichermassen Schuld daran haben, ohne dass irgendwer die noch nach Prozenten aufdröseln könnte - und sei es, weil sie zu lange nicht wirklich miteinander geredet haben. Weil sie sich keine Zeit für sich als Paar genommen haben. Weil sie gar nicht mehr wissen (wollen), wer der/die andere wirklich ist, wovon er/sie träumt, was er/sie sich wünscht. Oder weil sie geglaubt haben, Alltagstrott sei normalund ein gemeinsames Haus, zwei Kinder, ein Hund und einmal in der Woche ehelicher Beischlaf sei ein Garant für immerwährendes Glück.

Wenn man mit einem "meine Ex hat unsere Ehe gekillt, und Unterhalt wollte sie dann auch noch!" aus einer Ehe geht, läuft man grosse Gefahr, den eigenen Beitrag am Scheitern dieser Ehe in der nächsten Beziehung zu wiederholen: Weil man sich selbst keiner Schuld bewusst ist und deshalb Gefahr läuft, die eigenen fehler zu wiederholen, sobald der erste Lack einmal ab ist. Das ist die eigentliche Gefahr. Wenn man als Mann einen wirklich guten Freund hat, sollte man ihn nach der Trennung und vor der nächsten Beziehung fragen: "Sag mal ganz ehrlich und schonungslos: Wie hast Du mich die ganzen Jahre als Ehemann und Vater wahrgenommen?" Wenn der Freund ein guter Freund ist, wird man sich nicht selten wundern.

Mit einer von 3,5 Milliarden Frauen mal Pech gehabt zu haben ist jedenfalls kein Grund, einen Bogen um alle restlichen Damen zu machen. Ich habe die beste Ehefrau von allen schon vor Jahren gefragt, ob wir meiner Ex nicht sogar einmal einen Blumenstrauss schicken wollen. Gründe gab es mehrere:
- Aus der Rückschau hat meine erste Ehe eigentlich nie wirklich gepasst; die Selbsttäuschung war auf beiden Seiten etwa gleich gross. Kann man nur zur Kenntnis nehmen, aber niemandem vorwerfen.
- Ich habe durch alles, was in meiner ersten Ehe schief lief und was ich falsch gemacht habe, zu schätzen gelernt, wie es besser laufen kann und sollte. Davon profitiert meine heutige Ehefrau.
- Ich habe mit meiner Ex ja auch die Zeit überbrückt, bis meine zauberhafte Prinzessin endlich zu haben war.
- Selbstverständlich ist "verliebt sein" oder "rundum glücklich sein" nichts, was nach ein paar Monaten oder wenigen Jahren weg ist und dem Alltag weicht. Allerdings muss man schon selbst was dafür tun; geschenkt bekommt man es nicht.

Grüssles
Martin
« Letzte Änderung: 23. Mai 2014, 20:25:34 von brille007 » Gespeichert

When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Kasper
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« Antwort #10 am: 23. Mai 2014, 23:55:30 »

... Allerdings muss man schon selbst was dafür tun; geschenkt bekommt man es nicht.
Dies ist vermutlich der Knackpunkt, der aber nicht als Einbahnstraße verlaufen kann ..

Gruß
Kasper
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superpapa
Gast
« Antwort #11 am: 24. Mai 2014, 09:50:16 »

Moin,

ich kann sagen, dass ich keine Unschuldsbescheinigung oder Absolution für den Zustand begehre, wie er jetzt ist.

Lange bevor bei Exe jemand Neues am Start war, habe ich gewusst, dass es eigentlich nicht mehr passt. Mittels persönlicher Freizeitgestaltung und Arbeit wurden diese - zugegeben unangenehmen - Gedanken jedoch weggeschoben. Man fährt eben solange weiter, bis der Reifen platzt. Dass man vor dem Eingehen einer neuen Beziehung die eigenen Defizite aus der letzten Paarschaft erkannt haben sollte, ist lebenswichtig. Denn sonst wäre das Leben wohl eine einzige Tortur.

Aber was passiert, wenn eine Seite "gepennt" hat oder fahrlässig war, der/die andere bereits neue Fakten samt Optionen geschaffen hat bzw. dabei ist?

Der ganze Mist samt Kind und Eigentum nimmt Fahrt in teils unvorhersehbare Richtungen auf, was einerseits enormen Stress, andererseits persönliche Verletzungen mit sich bringt. Das liegt in der Natur der Sache.
Ist es erst einmal soweit, denkt man schlechterdings nicht mehr jeder daran, welchen Anteil man selber am Scheitern der (Eltern-)Beziehung gehabt haben könnte. Und das ist fatal im Hinblick auf eine neue Beziehung, weil man sich nämlich richtig schön das Fell verbrennen kann.   
Die Mutter meiner Tochter neigt bis zum heutigen Tag dazu, sich ihre Hände in Unschuld zu waschen. Sie fördert Umgang nicht, sie "gewährt" diesen. Sie ist immer das Opferlamm gewesen. Dass ihre anderen Kinder keinen Kontakt zu ihrem leiblichen Vater haben (wollen), kann sie doch nix dafür.

Das ist aber auch völlig Latte, denn man hat keinen Einfluss mehr, wenn der Zustand so ist. Sachen müssen nun mal abgearbeitet werden. Das kann, je nach Lage der Dinge, mehr oder weniger schwierig sein. Dann heisst das Motto "raus aus der Ecke".
Wenn man es denn will, kann man sich sicher auf bestimmten Wegen wie Online-Portalen was Neues suchen. Ob das gut für einen selber ist, hängt im Einzelfall von der Persönlichkeit ab. Gemeinsame Interessen und Hobbies sind wohl ein besserer Nährboden. Insofern ist ein Mingle-Dasein vielleicht vorerst eine gute Lösung. Zwei Jahre? Gut, kann so sein. Wenn nicht, auch okay. Mein kleiner Frosch ist mir viel wichtiger!         

 
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Ein Leben lang!


« Antwort #12 am: 24. Mai 2014, 13:05:02 »

Hi,

ich glaube, die wirkliche Bereitschaft für eine neue Beziehung hatte ich gut 1 Jahr nach der Trennung. Ich denke grundsätzlich, dass der Mensch nicht für das Leben als "einsamer Wolf" bzw. "einsame Wölfin" gemacht ist und das zum Leben auch irgendwie dazu gehört, eine Partnerschaft zu haben.

Allerdings denke ich auch, wenn man persönliche Verletzungen nicht genügend verarbeitet hat, dann ist es beinahe fahrlässig, sich selbst einem anderen Menschen zuzumuten. Die Kunst besteht mit zunehmendem Alter wohl darin, zu akzeptieren, dass ein neuer Wegbegleiter auch immer seine Vergangenheit und sein Päckchen zu tragen hat und eine Beziehung nie wieder so von Altlasten unbelastet sein wird, wie die erste in jungen Jahren.

Man muss also selbst die Bereitschaft haben, die negativen Vorerfahrungen irgendwann in eine Schublade zu packen und nicht in negativer Erwartungshaltung zu leben. So wie man wieder Auto fährt ohne an jeder Ecke einen Unfall zu wittern, nur weil man vor 23 Monaten mal einen hatte, egal ob verschuldet oder unverschuldet.

Ich denke - und merke selbst - dass das nicht immer ganz einfach ist. Man kann Erfahrungen nicht einfach abstreifen, man sollte daraus lernen, aber eben nicht dazu tendieren, dass man das andere Geschlecht pauschal als "schlecht" empfindet (Alle Männer sind Säufer, alles Sch**mpen außer Mutti.) Wie ein schlauer Mensch mal sagte: "Es gibt Schlümpfe auf beiden Seiten!"

Wenn ich mich von diesem Denken aber nicht lösen könnte, dann würde ich sicher auch einsame Wölfin bleiben.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Ingo30
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« Antwort #13 am: 24. Mai 2014, 15:02:46 »

@ LBM  thumbup
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