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Autor Thema: Ablauf nach Gutachten bzw. Chancen Gegengutachten  (Gelesen 8939 mal)
Eule2
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« am: 24. März 2014, 20:25:21 »

Guten Abend,

ich bin neu hier und freue mich bei euch sein zu dürfen ;-)

Ich wollte fragen wie der Ablauf nach Erhalt des Familienpsychologischen Gutachtens
"Normalerweise" ist.

Es ist in meinem Fall so dass nach Trennung erst die Mutter 1 1/4 Jahre die Kinder hatte mit gemeinsamen ABR, dann der Vater 1 Jahr 5 Monate mit alleinigem ABR, dann Klage Rückübertragung ABR nun seit 7 Monaten 
(Also Vater hat nun zwei Jahre die Kinder)

Jetzt spricht sich das Gutachten eindeutig in fast allen Punkten dafür aus, dass die Kinder zurück
zur Mutter kommen, welche inzwischen 150 km weit weggezogen ist.
Vater soll großzügigen Umgang erhalten. Sorgerecht sollte bei beiden bleiben,
vorausgesetzt es wird fachkundige Hilfe angenommen um Kooperation zu verbessern.

Der Vater hat nun zwei Wochen Frist zur Stellungnahme.

Was kann nun passieren bzw was ist üblich / am wahrscheinlichsten?

Verhandlung in paar Wochen ist klar.

Da ist ein Vergleich möglich oder Beschluss richtig?
Einstweilige Anordnung dass die Kinder sofort wechseln oder erst nach Ablauf der Beschwerdefrist?
Wenn Vergleich abgelehnt wurde, dann ist Beschwerde beim OLG möglich?
Dazu hat der Vater 1 Monat Zeit und nochmal 1 Monat für die Begründung richtig?
Dort kann Klage abgewiesen werden oder angenommen?

Was ist der "normale" Gang?

Ich tippe darauf dass EX Beschwerde einlegt.

Braucht man vorab ein Gegengutachten um zum OLG zu dürfen oder reicht eigene anwaltliche Begründung?
Wie häufig gibt es dann ein neues Gutachten?

Dazu ist zu sagen dass das Gutachten sehr eindeutig ist und es heißt die Kinder würden in ihrer
Persönlichkeitsentwicklung auf lange Frist beeinträchtigt wenn keine Verbesserung der Situation eintritt,
d.h. wenig Zeit? Bzw. Beschwerde mit erneutem Gutachten wäre schlecht für die Kinder.

Danke vielmals ;-)
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gardo
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« Antwort #1 am: 24. März 2014, 21:08:31 »

Was ist der "normale" Gang?
Darauf gibt es m.E. keine wirklich verlaessliche Antwort. Meine persoenliche Einschaetzung ist, dass sich das Gericht (ohne Not) nicht zu weit von der Empfehlung des Gutachters entfernen wird.
Wichtig ist: Wie genau sind Deine Vorstellungen - selbstredend mit dem KINDESWOHL im Fokus - wie es weitergehen soll?

Gruss,
gardo
« Letzte Änderung: 24. März 2014, 21:12:46 von gardo » Gespeichert
tarek
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« Antwort #2 am: 24. März 2014, 21:29:42 »

Hallo Eule,

willkommen bei Vatersein. Zwei wichtige Fragen:

Wie alt sind die Kinder? Das ist wichtig wegen des Grades der Berücksichtigung des Kindeswillens.

Und kannst Du den Vater motivieren, sich hier selbst anzumelden? Das ist wesentlich effizienter.

Gruss
Tarek
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Eule2
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« Antwort #3 am: 25. März 2014, 08:19:02 »

@Hallo Gardo
Das ist schwer, denn ich hätte natürlich gern die Kinder sofort bei mir.
Das einzige was mich abhält ist der Schulwechsel. Jetzt steht in meinen
Augen praktisch der Schulwechsel gegen die Tatsache, dass die Große(9,5) sich dort
gar nicht wohl fühlt und schon beim letzten Gerichtstermin am liebsten mit ihren
Koffern mit mir mit wäre ("Ich habe dem Richter doch gesagt ich will zu dir, warum
muss ich jetzt noch bei Papa bleiben") und der Kleine ( fast 8 ) in einem starken
Konflikt steckt und laut Gutachten muss dies durch eine Gerichtsentscheidung ein Ende haben.

Nach Wechsel soll der Vater viel Umgang haben (14-tätig, dazwischen auch mal nen Samstag, Skype, Telefon
ich bin für alles offen  )

@Hallo Tarek
Die Große ist genau 9,5 und laut Gutachten konstant und unbeirrbar in ihrem Willen über langen Zeitraum
Der Kleine wird bald 8 und schwankte immer wieder, hat sich zuletzt für Papa ausgesprochen mit schwammigem
Grund, Umgang verweigert. Die GA sagt wegen Loyalitätskonflikt und Streitereien der Eltern und weil er den Vater beschwichtigen will, da eindeutig die engere Beziehung zur Mutter besteht.

Wegen der Anmeldung komme ich gerade nicht ganz mit. Ich bin die Mama  Da ich aktuell in der Umgangsposition bin,
also praktisch in der "Vaterrolle" habe ich mir erlaubt mich hier anzumelden, hoffe es ist trotzdem okay.

Danke für euren Rat!
« Letzte Änderung: 25. März 2014, 08:35:43 von Beppo » Gespeichert
Beppo
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« Antwort #4 am: 25. März 2014, 08:35:27 »

Eule2, wer bist du denn eigentlich in diesem Spiel?
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Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
sleepy
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« Antwort #5 am: 25. März 2014, 08:40:18 »

Eule2, wer bist du denn eigentlich in diesem Spiel?

Beppo, scheinbar die Mutter  Vielleicht hat Eule2 sich nicht getraut, das so deutlich zu schreiben, weil sie nicht weiß, dass "Vatersein" auch "Muttersein" ist  puzzled
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Sleepy
Eule2
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« Antwort #6 am: 25. März 2014, 08:57:54 »

Sorry, jetzt habe ich alle verwirrt.

Ich dachte noch es ist leichter "sachlich" bzw. "von außen"
dargestellt zu schreiben und schwerer für "Spione" zu erkennen  
(klingt nun nach Verfolgungswahn  

Man wird aber auch schon "balla" bei so nem Sorgerechtsstreit
« Letzte Änderung: 25. März 2014, 08:59:31 von Eule2 » Gespeichert
psoidonuem
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« Antwort #7 am: 25. März 2014, 09:54:42 »

Wie hat es der Vater geschafft, dass alleinige ABR zu bekommen und was hat er dann angestellt um es jetzt praktisch wieder zu verlieren? Das klingt ja alles sehr sonderbar.

Und warum mutest Du den Kindern zu, nach einem verlorenen Sorgerechtsstreit 150km wegzuziehen und sie dann nochmal dem ganzen auszusetzen? Allein schon das lässt mich mich darüber wundern, dass das neue Gutachten offenbar das Gegenteil von dem aussagt, was vor zwei Jahren begutachtet wurde.
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Eule2
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« Antwort #8 am: 25. März 2014, 10:16:07 »

Das ist ne komplizierte Geschichte.
Schicke dir ne PN, da ich vor Verhandlung nichts riskieren möchte.

Ich habe ein halbes Jahr darüber nach gedacht ob ich den Schritt gehe.
Sowas macht man nicht zum Spaß und aus Egoismus!

Fakt ist ja nun, dass das GA in jedem Punkt für mich spricht und das hat auch
Gründe. Auch dass die Große unbedingt zu mir will hat Gründe.

Denkst du das GA ist deshalb angreifbar?
« Letzte Änderung: 25. März 2014, 10:23:52 von Eule2 » Gespeichert
Kasper
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« Antwort #9 am: 25. März 2014, 10:56:07 »

Denkst du das GA ist deshalb angreifbar?
Ein Gutachten ist immer angreifbar. Interessant wird dann halt, was der Richter daraus macht.
Das Gutachten stellt für den Tatrichter ein Hilfsmittel zur Entscheidungsfindung dar. Er kann es berücksichtigen, muss es aber nicht. Hierbei gilt die richterliche Unabhängigkeit und die Entscheidung des Richters kann genau entgegengesetzt der Empfehlung des Gutachten stehen.

Ohne die Einzelheiten des Gutachten zu kennen, wäre dies auch nicht das erste Gutachten, welches eine gewisse Parteilichkeit darstellt und wissenschaftlich angegriffen werden kann. Aber auch hier gilt dann wieder, was der Richter in seiner Entscheidungsfindung hieraus macht.

Letztendliche Sicherheit gibt einem nur der Beschluß. Nicht ein (für sich selber) positives Gutachten.

Gruß
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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« Antwort #10 am: 25. März 2014, 11:14:39 »

Okay,

auch wenn der Richter es in Auftrag gegeben hat?

Dann heißt es nun abwarten.
Ich wollte ja nur wissen wie es überwiegend abläuft,
aber dem Anschein nach immer unterschiedlich.

Danke
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« Antwort #11 am: 25. März 2014, 11:22:17 »

Es ist ja die Regel, dass der Richter das GA in Auftrag gibt. Und es ist genauso Regel, dass jemand beauftragt wird, der das gutachtet, was der Richter eh schon denkt.
Dennoch gibt es Ausnahmen. ZB kann der Gutachter was anderes gutachten. Und dann macht er Richter was er will. Oder auch nicht.
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« Antwort #12 am: 25. März 2014, 11:36:19 »

Damit willst du sagen der Richter hatte schon ne Meinung??
Hat dann trotzdem nicht selbst entschieden?
Wie krass!! Dann muss er aber nach diesem, sorry, vernichtendem GA nun eine
sehr gute eigene Begründung finden.

Ich weiß nur, und das ist nun sehr subjektiv, dass sowohl ich als auch meine
Anwältin uns damals in der Verfahrenspause einig waren, dass es vom Gefühl her
auf unsere Seite hängt, zumal auch das Kind zu mir möchte.
Auf mich wirkt das GA nur noch wie eine Absicherung, mal sehen.
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« Antwort #13 am: 25. März 2014, 11:54:58 »

Ja, ich bin der Meinung, dass jeder Richter immer eine Meinung hat. Und wie im richtigen Leben sind die Fakten nur selten so eindeutig, dass die Meinung ausreicht.
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« Antwort #14 am: 25. März 2014, 12:16:06 »

Verstanden, macht voll Sinn!

Ich war echt festgefahren darin, dass er sich erst jetzt eine Meinung bildet.

Warum frag ich mich gerade selbst  

Wahrscheinlich da ich den Richter als absolut neutral gesehen habe.
Aber auch wenn er neutral ist hat er eine Meinung, eine objektive, nur war
ihm das Ganze zu unsicher ohne genügend Fakten.

Hab's kapiert.
« Letzte Änderung: 25. März 2014, 12:17:41 von Eule2 » Gespeichert
Beppo
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« Antwort #15 am: 25. März 2014, 15:55:41 »

Damit willst du sagen der Richter hatte schon ne Meinung??
Hat dann trotzdem nicht selbst entschieden?
Wie krass!! Dann muss er aber nach diesem, sorry, vernichtendem GA nun eine
sehr gute eigene Begründung finden.

Er sucht mit dem Gutachten jemand, der ihm zu seiner Meinung eine passende Begründung liefert.

Ein einfaches Gegengutachten, indem ein anderer Gutachter einfach eine andere Meinung vertritt, wird daher in der Regel nicht viel nützen, das es dem Richter freisteht lieber auf "seinen" Gutachter zu hören.

Wenn man ein Gutachten dagegen stellen will, sollte man daher nicht nochmal die selbe Fragestellung begutachten lassen, sondern das unerwünschte Gutachten.
Wenn der Gutachter nachvollziehbar methodische Mängel im ersten Gutachten findet, dann kann der Richter sich nicht mehr so leicht darauf berufen.

Nur das ist natürlich nicht einfach.

Meistens lehnen sich die Gutachter deshalb auch gar nicht erst so weit aus dem Fenster, dass eine Partei ein Psychopat sei oder sonst alles falschen machen würde sondern meistens erklären sie beide Parteien für, im Prinzip geeignet, nur eine Partei, wäre eben ein klein wenig geeigneter.
Das kann man dann kaum angreifen.
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« Antwort #16 am: 26. März 2014, 14:39:01 »

Okay super, danke ;-)

Also kann der Anwalt nun ne Stellungnahme verfassen, braucht aber gute Gründe.
Und eine von einem anderem Gutachter verfasste Stellungnahme muss privat gezahlt werden?

Wenn der Richter die Stellungnahme verwirft und kein Vergleich zustande kommt muss er zum OLG um noch
was zu reißen oder?
Braucht er dazu bereits ein privates Gegengutachten oder reicht eine Begründung und dass er sagt er möchte vom OLG ein neues GA weil Befangenheit etc.?

Danke euch
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« Antwort #17 am: 26. März 2014, 21:03:14 »

Also kann der Anwalt nun ne Stellungnahme verfassen, braucht aber gute Gründe.
Und eine von einem anderem Gutachter verfasste Stellungnahme muss privat gezahlt werden?
Sowohl als auch!
Der Anwalt kann das Gutachten inhaltlich angreifen. Aber ein Gegengutachten kann so aussehen, dass nicht die Inhalte, sondern die Methode wissenschaftlich angegriffen wird, da die Findung zum Vorschlag mehr eine Meinung wie eine tatsächliche Begutachtung darstellt.
Ob ein Tatrichter dies aber berücksichtigt, und dass gilt für beide Richtungen, bleibt immer noch dem Richter selber überlassen, wie er was wertet.

Wenn der Richter die Stellungnahme verwirft und kein Vergleich zustande kommt muss er zum OLG um noch
was zu reißen oder?
Richtig.

Braucht er dazu bereits ein privates Gegengutachten oder reicht eine Begründung und dass er sagt er möchte vom OLG ein neues GA weil Befangenheit etc.?
Im Familienrecht gibt es die Besonderheit, dass mit starken Behauptungen viel reißen kann. Das OLG wird kaum ein neues GA in Auftrag geben, sondern sich mit den Fakten auseinandersetzen und den bisherigen Aussagen. Bei mir war es so, dass sie sich die Akten aus 4 Jahren komplett gezogen haben und sich auch damit eine Meinung gebildet haben. Dies hat mich dazu bewogen, mich beim OLG besser aufgehoben zu wissen, wie beim örtlichen Familiengericht ... aber auch hier kommt es immer auf die Besetzung an.

Meine letzte Verhandlung beim Familiengericht fand mit einer komplett neuen Besetzung statt (neue Richterin) und ich muss gestehen, dass ich positiv überrascht war ... es geschehen also noch Zeichen und Wunder.
Allerdings habe ich auch gelernt, dass ein JA Bericht mitunter überbewertet wird ... mein Senatsvorsitzender hat wörtlich gemeint, dass man sich mit dem meinigen sich "gelinde gesagt" den Hintern abwischen kann ... es ist also, wie bereits beschrieben, immer eine Ansichtssache. Andere Richter haben selbst bei positiv-negativer Umschreibung sich kaum gedanken gemacht, das Problem auch nur ansatzweise zu verstehen ....

Gruß
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« Antwort #18 am: 27. März 2014, 10:26:50 »

Okay, man kann mit starken Behauptungen viel reißen, aber
diese sollten immerhin belegbar/begründbar sein oder?

Und wie sieht das nun aus wenn er jetzt plötzlich Neues über mich bringt? Ohne Beweise? Und vorher war es keinem bewusst?  geht ja davon aus, dass während der Begutachtung schon die "schlimmsten
Dinge" genannt wurden. Und sich die Parteien, vor allem nach so nen GA ruhig halten und nichts
mehr zu Schulden kommen lassen.
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« Antwort #19 am: 27. März 2014, 11:17:09 »

Jetzt entspann Dich mal. Du kannst jetzt erstmal sowieso nichts machen. Wir reden hier um des Kaisers Bart.
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Eule2
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« Antwort #20 am: 27. März 2014, 11:37:21 »

Stimmt vollkommen  

Ist nur ein komisches Gefühl ein GA in der Tasche zu haben
und zu wissen es kann jederzeit wie ne Seifenblase platzen   cry_smile
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psoidonuem
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« Antwort #21 am: 27. März 2014, 11:52:16 »

Keine Ahnung wie Du da jetzt drauf kommst. In diesem Verfahren gibt es genau dieses Gutachten zu diesem Thema. Was der gegnerische Anwalt faselt, kann das Gutachten nicht entkräften. Schlimmstenfalls kann die Gegenseite ein anderes Gutachten zu einem anderen Thema ins Spiel bringen. Aber wahrscheinlich erst in einem anderen Prozess.
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Eule2
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« Antwort #22 am: 27. März 2014, 11:59:51 »

Ja weil diese GA so leicht angreifbar sein sollen.
Wie du schon sagtest "des Kaisers Bart...."

Ich muss abwarten!

Wollte mich nur etwas beruhigen 
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« Antwort #23 am: 27. März 2014, 13:33:47 »

Moin Eule,

auch ganz ohne Gutachten kann die Gegenseite jederzeit irgendwelchen Käse einwerfen. Zum Beispiel "ich kenne einen, der hat @Eule gestern besoffen am Bahnhof in XYZ herumtorkeln sehen". Oder "ich habe gehört, @Eule betreibt vom Küchentisch aus einen florierendes Hausfrauen-Puff."

Aber wie auch andere schon schrieben: Es bringt nichts, Dich verrückt zu machen wegen Dingen, die andere tun könnten; Du wirst damit nichts erreichen und nichts verhindern. "Locker sein" ist der beste Rat, den man Dir (und jedem anderen in vergleichbarer Situation) geben kann.

Grüssles
Martin
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Eule2
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« Antwort #24 am: 27. März 2014, 13:50:30 »

Ja, ob der Richter dass dann glaubt ist eine andere Sache.
Wäre ja echt der Hammer!
Dann hat EX halt auch gestern meine Freundin vergewaltigt.
Das ist ja Kindergarten und wo käme man damit hin.

Zumal es im bisherigen Fall ähnlich war. Ex machte gewisse Anschuldigungen
die alle von der GA ausgehebelt wurden.
Irgendwann glaubt man ihm auch nicht mehr.
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