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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 15:18:49 *
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Autor Thema: mein Leben gerät gerade aus den Fugen....  (Gelesen 16122 mal)
Dreamteam
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aka Schlaflos_in_H


« am: 19. März 2014, 10:50:45 »

Hallo,

nachdem ich 2008 geschieden wurde habe ich mich intensiv um meine Tochter gekümmert. Bei der Scheidung bekam ich meinen kleinen Schatz, ich war nun alleinerziehend... Mittlerweile wird "die kleine" bald 19... Sie ist bald mit ihrer Ausbildung fertig und auch sonst schon ein recht erwachsener Mensch der schon sein eigenes Leben lebt... Ich habe mittlerweile seit zwei Jahren eine neue Partnerin. Soweit alles ganz schön. Ich hab mein Leben im Griff. Dachte ich....
Gestern gesteht mir meine Partnerin dass sie schwanger ist.... Jetzt geht der Zauber von vorn los... Mir reisst es gerade den Boden unter den Füßen weg und ich muss das gerade mal los werden....
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Benfica
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aka Paulo


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« Antwort #1 am: 19. März 2014, 11:06:01 »

Hm....mir erschließt sich gerade nicht, was Du bezwecken möchtest.
Du musst Dich nach so einem Posting darauf einstellten, dass Leute wie ich schlaue Sprüche zum Besten geben, wie z.B."wenn man(n) keine Kinder mehr möchte, sollte er die Verhütung sicherstellen".
Scheinbar ist das Kind jetzt aber in den Brunnen gefallen, und ihr müsst das Beste daraus machen, denn das Kind wird nichts dafür können, dass es gezeugt wurde. Ich gehe davon aus, dass Du mit Deiner Partnerin noch zusammen bist, was die Situation eigentlich erleichtern sollte.

Schönen Gruß

Benfica
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Dreamteam
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aka Schlaflos_in_H


« Antwort #2 am: 19. März 2014, 11:13:49 »

Hi,  bezwecken möchte ich gar nichts.... Natürlich haben wir verhütet und trotzdem ist es jetzt so.... Ja, natürlich bin ich noch mit meiner Partnerin zusammen. Ich sehe nur gerade meine ganze Lebensplanung kippen und das musste ich mal irgendwo los werden. Bin momentan echt durch den Wind
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brille007
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« Antwort #3 am: 19. März 2014, 11:31:41 »

Moin Dreamteam,

ich stand vor über zehn Jahren auch vor dieser Frage, als ich mit Mitte 40 meine neue Partnerin kennenlernte: "Wollen wir noch Nachwuchs und was tun wir, wenn...?" Da wir uns einig waren, dass meine beiden Kinder aus 1. Ehe genug Fortpflanzung sind, habe ich beim Urologen die finale Verhütungsmethode in Auftrag gegeben. Wir haben das nicht bereut; auch wir haben andere Pläne (Beruf, Reisen, Hobbies) als in einem Alter, in dem manche schon Grosseltern sind, noch einmal einen Kombi und einen Kinderwagen zu kaufen, nachts nicht zu schlafen, familienfreundliche Hotels zu buchen und am Kindergarten gefragt zu werden, wie denn der Enkel heisst.

Nützt Dir im Moment natürlich nicht viel, wenn das Kind - erst einmal - im Brunnen liegt. Macht die kleine OP aber auch nicht überflüssig, wenn Du für den Rest Deines Lebens Sicherheit haben möchtest. Die Frage ist: Wie steht Deine Partnerin zu dieser Frage - hat die einen echten Kinderwunsch (und es vielleicht auch ein wenig "darauf ankommen lassen") - oder passt ein Kind genauso wenig in ihre Lebensplanung wie in Deine?

Sicher ist: Man kann an vielen Punkten einer Partnerschaft Kompromisse machen. Man kann dem Partner zuliebe immer wieder mal Urlaub in den Bergen machen, obwohl man Berge hasst und viel lieber ans Meer fahren würde. Man kann dem Partner zuliebe von der Stadt auf's Land ziehen, mit dem Rauchen aufhören und viele Kilos abnehmen. Aber man kann nicht nur dem Partner zuliebe Vater oder Mutter werden, denn NIEMAND kann 20 Jahre lang gegen eigene Überzeugungen leben. Keiner von uns hat ein zweites Leben in der Tasche, um schulterzuckend die eigenen Lebenspläne noch einmal um 20 Jahre zu verschieben und erst mit Mitte 60 endlich ein wirklich eigenes Leben zu haben.

Grüssles
Martin

***Edit: Ergänzung
« Letzte Änderung: 19. März 2014, 12:15:21 von brille007 » Gespeichert

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Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #4 am: 19. März 2014, 12:06:49 »

Sehr wahre Worte!
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Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Jemmy
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*rotzfrech*sagt LG


« Antwort #5 am: 19. März 2014, 12:45:52 »

Hallo

Eine Schwangerschaft heißt nicht automatisch, auch Eltern werden zu müssen.
Wie alt ist deine LG ?


Jemmy
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Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)

Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).

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Benfica
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aka Paulo


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« Antwort #6 am: 19. März 2014, 13:05:14 »

Zitat
Eine Schwangerschaft heißt nicht automatisch, auch Eltern werden zu müssen.

Wenn Du damit ein Abtreibung meinst, finde ich den Vorschlag eher geschmacklos. Man hat Geschlechtsverkehr und eine 100%ige Wahrscheinlichkeit nicht Schwanger werden gibt es nicht. Wenn man also auf Nummer sicher gehen will, sollte man auf  **tsts - ID 10** verzichten oder brille's Vorschlag in Betracht ziehen. Nach dem Motto "Es passt nicht in meine Lebensplanung, dann lasse ich es lieber entfernen". Ich bin mit Sicherheit kein Moralapostel und auch nicht frei von Fehlern, und sicher habe ich Verständnis für Dreamteams Situation und dafür dass er sich seine Zukunft anders vorgestellt hat, aber eine willkürliche Abtreibung ist sicher nicht der richtige Ansatz.

Wenn ihr beide so sehr daran zu knabbern habt, sucht euch professionelle Beratung: Familienberatung, Seelsorge etc. Redet mit jemandem darüber!

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achhja
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« Antwort #7 am: 19. März 2014, 14:59:46 »

Wo steht, dass jemmy "willkürliche Abtreibung" empfiehlt?
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brille007
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« Antwort #8 am: 19. März 2014, 15:11:06 »

Moin,

ich habe in Jemmy's Post auch nichts von "willkürlicher Abtreibung" gelesen. Ein Schwangerschaftsabbruch ist ganz sicher nichts, mit dem man leichtfertig umgehen sollte; allerdings auch nichts, was aussenstehende Dritte mal eben abbügeln können mit Plattitüden wie "holt Euch halt mal ein bisschen Beratung" oder "nehmt das eben als Geschenk an". Zumindest dann, wenn diese Aussenstehenden nicht auch als Co-Finanziers und Babysitter für dieses Kind bereitstehen. Sprüche klopfen ist nämlich erheblich einfacher als aktiv zu helfen.

In unserem Kulturkreis hat jedes Kind das Recht, erwünscht zu sein und in eine intakte Beziehung hineingeboren zu werden. Wobei intakt nicht heisst "die Eltern raufen sich eben irgendwie 20 Jahre lang zusammen" (dass das in die Hose geht, wissen die meisten User dieses Forums sowieso), sondern "das Kind ist von beiden Eltern gewollt und beide nehmen ihre Verantwortung dafür an."

Die Schlüsselrolle hat sowieso die Mutter; wenn diese sagt "ich will das Kind auf jeden Fall", kann der TO nur noch überlegen, ob er bei der Fahne bleibt oder sich mit einer neuerlichen Unterhaltspflicht für die nächsten 20 oder mehr Jahre vom Acker macht. Die Alternative ist, dass beide sich keine Elternschaft (mehr) vorstellen können, und dafür gibt es die Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruchs - immer noch besser als drei unglückliche Menschen.

Grüssles
Martin
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Jemmy
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« Antwort #9 am: 19. März 2014, 17:03:12 »

Hallo

Natürlich spreche ich von einem Abbruch der Schwangerschaft, und ich respektiere jede Meinung dazu und lasse sie unkommentiert stehen. Das Gleiche erwarte ich von Anderen auch für meine Meinung (Welche ich hier aber garnichtzum Besten gegeben Habe).

Fakt ist, das der TO zur Zeit 46 ist und sollte seine LG ebenfalls in diesem Altersbereich anzusiedeln sein, sprechen wir automatisch von einer Schwangerschaft mit deutlich erhöhtem Risiko.
Mit dem Alter nochmals Eltern zu werden ist schon hart, aber was ist, wenn das Kind zudem auch noch einen nicht normalen Kindheitsverlauf nimmt ?


Platitüden ala: "Ich bin gegen Abtreibung, egal was ist", sind wie "Ich bin gegen Atomkraft, denn ich bekomme meinen Strom aus der Steckdose"

Wenn Du damit ein Abtreibung meinst, finde ich den Vorschlag eher geschmacklos.

Leider ist es mir egal, wie du das findest. Der TO hat ein Problem und er hat das Recht ALLE Möglichkeiten und Fakten aufgezeigt zu bekommen, die möglich sind.
Ein Abbruch der Schwangerschaft ist in dem Alter nunmal eine reale und erwägenswerte Option, ob das in deine Moralvorstellung passt oder nicht ist schlicht und ergreifend DEIN Problem.

Jemmy
Der sich auch fragt, ob er es haben müsste für den Opa seines Kindes gehalten zu werden...
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Dreamteam
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aka Schlaflos_in_H


« Antwort #10 am: 19. März 2014, 18:13:37 »

Hi,

also richtig ist,ich bin bald 47 und in dem Alter ist es sicherlich ungewöhnlich nochmal Vater zu werden. Meine Partnerin ist 33 und somit ist es noch kein allzu großes Risiko. Nur sah halt meine Lebensplanung bis gestern noch ganz anders aus und auch meine Partnerin hat nie ernsthaft über Nachwuchs nachgedacht da sie voll in ihrem Beruf aufgeht. Meine große Tochter ist nun gerade erwachsen und ich habe so meine Träume gehabt... Urlaub, mehr Zeit für mich, ausgedehnte Motorradtouren, halt einfach Zeit für mich ohne Rücksicht auf den Nachwuchs.... Und diese Träume zerplatzen nun gerade.... Jetzt heisst es wieder Verantwortung übernehmen, Rücksicht, eigene Interessen zurückstecken und nicht zuletzt auch wieder finanziell eingeschränkt zu sein. Eine Abtreibung kommt für mich eher nicht in Betracht,es sei denn aus medizinischer Sicht wäre es erforderlich... Tja,so spielt nun mal das Leben,man kann leider nicht alles vorherbestimmen,allzu oft kommt es ganz anders.
Nur eins hab ich mir geschworen: Ein Kind ist kein Grund für eine Heirat denn das hatte ich schonmal und das ging irgendwann in die Hose. Sollte diese Partnerschaft,aus welchen Gründen auch immer, irgendwann zerbrechen dann bin ich für das Kind verantwortlich aber nicht für die Frau. Und um Haus und Hof muss ich dann auch nicht mehr kämpfen.... Hm,schon putzig was einem so alles durch den Kopf geht.... bin immer noch ziemlich durch den Wind....
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Ingo30
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« Antwort #11 am: 19. März 2014, 21:08:44 »

Moin Dream,

Kinder sind was tolles und deshalb sind wir ja hier auch bei Vatersein - mach Dir das ruhig auch noch mal bewusst. In der Zusammenstellung der oft "düsteren" Geschichten hier, geht das manchmal auch etwas unter hier.

Deine Partnerin hat wahrscheinlich - wie sehr viele Frauen in diesem Alter - ihre biologische Uhr ticken gehört und entsprechend gehandelt. Das ist kein Einzelfall. Die einen sprechen halt drüber, die anderen "vergessen" dann halt mal die Verhütung. Fakt ist halt, das für viele Frauen in dem Alter gilt "jetzt oder der Zug ist abgefahren".

Wenn Deine Partnerin "voll im Beruf" aufgeht, ist das heute auch kein Hindermiss mehr. Mit guter Planung könnt ihr nach der Elternzeit auch wieder den Einsteig in den Beruf planen. Setzt Euch zusammen, plant zusammen. Nehmt den Taschenrechner in die Hand. Und auch ihr findet die passende Lösung für Euch - wo auch Deine Belange berücksichtigt werden. Also freut Euch auf einen spannendes Abenteuer - Gruß Ingo
« Letzte Änderung: 19. März 2014, 21:11:10 von Ingo30 » Gespeichert
Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #12 am: 19. März 2014, 21:28:54 »

Ingo, ich finde es ist eine echte Unverschämtheit, Frauen per se zu unterstellen, dass sie Männer bewusst über den Leisten ziehen.

Das hat den gleichen Charme wie die Behauptung, Männer wollen nur das Sorgerecht um Frauen das Leben schwer zu machen.

LBM, angefressen!
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Ingo30
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« Antwort #13 am: 19. März 2014, 21:38:03 »

Moin LBM,

und wie so oft meine ich nicht jede Frau damit und will auch nicht, dass Du jetzt zerknirschst bist. Es ist aber schon so, dass sich in dem Zeitfenster von 33 bis ca. 36 für MANCHE Frauen die Frage stellt, wie es weitergehen soll. Und in dieser Phase sind nicht mehr viele Optionen offen, wenn man den Traum von einer festen Partnerschaft und Kinderwunsch zeitnah verwirklichen will. Gruß Ingo
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xandi
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« Antwort #14 am: 19. März 2014, 21:42:54 »

Hallo Dreamteam,
ich möchte Dir Mut zusprechen. Bin 44 und wurde vor knapp 9 Monaten nochmal Vater. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt so ausgeglichen ruhig war, wie seit der Geburt meines Sohnes. Ich genieße es sehr nochmal Vater geworden zu sein und freu mich jeden Tag auf meine Scheißer! Ich glaube, dass es auch daran liegt, dass ich gerade eben keine 20 oder 25 mehr bin. Nicht mehr den Zwang verspüre jetzt was verpasst zu haben! Also nur Mut, genieße die Zeit die vor Dir liegt. Du wirst schnell wieder erkennen, das ein Kinde das Ultimative Hobby und Herausforderung ist!

Cheers Xandi
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achhja
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« Antwort #15 am: 20. März 2014, 09:49:34 »

Es ist aber schon so, dass sich in dem Zeitfenster von 33 bis ca. 36 für MANCHE Frauen die Frage stellt, wie es weitergehen soll. Und in dieser Phase sind nicht mehr viele Optionen offen, wenn man den Traum von einer festen Partnerschaft und Kinderwunsch zeitnah verwirklichen will. Gruß Ingo
Du hast Dreamteams Partner unterstellt, "gehandelt" zu haben.
Es kann auch einfach "passiert" sein.

achhja, ebenfalls angefressen.
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« Antwort #16 am: 20. März 2014, 10:09:07 »

Moin,

ich persönlich habe ebenfalls eine Abneigung gegen Pauschalurteile von der Sorte "die Frauen machen immer...". Zumal der TO die Rahmenbedingungen in seinem konkreten Fall ja beschreibt mit:
auch meine Partnerin hat nie ernsthaft über Nachwuchs nachgedacht da sie voll in ihrem Beruf aufgeht.

Nach zwei Jahren Partnerschaft weiss man in der Regel, wie der andere in essentiellen Fragen tickt. Einen latenten Kinderwunsch hätte man in dieser Zeit ebenfalls festgestellt, denn er wäre ohne Zweifel bereits vielfach thematisiert worden. Erst wenn "frau" hier auf taube Ohren oder die grosse "Verschieberitis" ("...mal sehen...", "...vielleicht später...") stösst, wird sie sich - vielleicht - überlegen, ob sie dem Schicksal durch kleine Verhütungsschlampereien auf die Sprünge hilft.

Wir sollten uns hier und im RL allerdings davor hüten, Frauen pauschal zu unterstellen, sich auf Kosten und gegen den Willen von Partnern oder One-Night-Stands schwängern lassen zu wollen, nur weil sie zufällig das passende Alter für das Vorurteil "tickende biologische Uhr" haben.

Grüssles
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« Antwort #17 am: 20. März 2014, 11:00:21 »

Moin,

ich verstehe die künstliche Aufregung nicht wirklich. Wo hat Ingo denn allen Frauen unterstellt, so zu handeln?
Deine Partnerin hat wahrscheinlich - wie sehr viele Frauen in diesem Alter - ihre biologische Uhr ticken gehört und entsprechend gehandelt.

Und dass einige Frauen genau so ticken, kann ich aus meinem persönlichen Umfeld nur ausdrücklich bestätigen. Bei mir auf der Arbeit laufen gleich zwei Exemplare dieser Altersklasse rum, die offen zugeben, die Pille abgesetzt zu haben, ohne es dem Partner mitzuteilen. Beide vorher kinderlos, aber nun auch alleinerziehend.

Und ja, die Väter hätten sich natürlich selbst um die Verhütung kümmern können...

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« Antwort #18 am: 20. März 2014, 11:56:49 »

Ich bin mit 43 nochmal Vater geworden und bin sehr froh darüber. Kann das viel mehr genießen als mit 30. Und ich würde es mir wahrscheinlich nochmal antun, wenn meine viel jüngere Freundin dann auch so weit ist. Okay, da denken dann alle ich bin der Opa und ich bin mit Tochter und Enkel unterwegs. Drauf geschissen. Wenn interessieren vorurteilsbehaftete andere Leute?
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« Antwort #19 am: 20. März 2014, 12:12:23 »

Moin,

Ich bin mit 43 nochmal Vater geworden und bin sehr froh darüber. Kann das viel mehr genießen als mit 30. Und ich würde es mir wahrscheinlich nochmal antun, wenn meine viel jüngere Freundin dann auch so weit ist. Okay, da denken dann alle ich bin der Opa und ich bin mit Tochter und Enkel unterwegs. Drauf geschissen.
wenn alle Beteiligten das so wollen, ist es doch wunderbar. Auch wenn Du 60 wärst, hätte dabei niemand ein Mitspracherecht und bekäme bei ungefragten Kommentaren auch von mir die Empfehlung, das doch besser seinem Friseur oder einer Parkuhr zu erzählen.

Wenn interessieren vorurteilsbehaftete andere Leute?
de facto niemanden. Deshalb verwahre ich mich ja auch dagegen, dass hier über wildfremde Menschen der Stab gebrochen und Werturteile gefällt werden: Weil hier im Forum kein Mensch beurteilen kann, welche Motive eine weder bekannte noch nicht einmal hier schreibende Person haben soll.

Das Ganze ist etwa so sinnig und so beweiskräftig wie die Pauschal-Ansage: "Den meisten Vätern, die Umgang mit ihren Kindern wollen, sind ihre Kinder eigentlich egal; die wollen in Wirklichkeit nur ihre Ex-Frauen ärgern. Beweis: Bei mir in der Firma ist so einer."

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« Antwort #20 am: 20. März 2014, 12:37:57 »

Moin Martin,

die Pauschal-Ansage
scheint eher dein Mittel der Wahl zu sein, wenn es darum geht, Aussagen in deinem Sinne zu verdrehen.

Ich traue dir durchaus zu, den Unterschied zwischen:
Den meisten Vätern
und
einige Frauen
zu erkennen ... aber ich mag mich auch irren.

--
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« Antwort #21 am: 20. März 2014, 14:10:24 »

@Brainstormer,

scheint eher dein Mittel der Wahl zu sein, wenn es darum geht, Aussagen in deinem Sinne zu verdrehen.

bist Du in der Lage, intellektuell zu erfassen, dass meine Aussage
Das Ganze ist etwa so sinnig und so beweiskräftig wie die Pauschal-Ansage: "Den meisten Vätern, die Umgang mit ihren Kindern wollen, sind ihre Kinder eigentlich egal; die wollen in Wirklichkeit nur ihre Ex-Frauen ärgern. Beweis: Bei mir in der Firma ist so einer."
ausdrücklich keine Behauptung über irgendeine Realität darstellt, sondern lediglich die fiktive Umkehrung Deiner Stammtisch-Pauschalisierung namens:
Und dass einige Frauen genau so ticken, kann ich aus meinem persönlichen Umfeld nur ausdrücklich bestätigen. Bei mir auf der Arbeit laufen gleich zwei Exemplare dieser Altersklasse rum, die offen zugeben, die Pille abgesetzt zu haben, ohne es dem Partner mitzuteilen.

... aber ich mag mich auch irren.
ja, das passiert Dir (und anderen) leider öfter, wenn solche Pauschalierungen ins Spiel kommen.

Grüssles
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« Antwort #22 am: 20. März 2014, 14:23:44 »

 thumbup, Martin.
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« Antwort #23 am: 20. März 2014, 14:29:31 »

@Martin:

bist Du in der Lage, intellektuell zu erfassen, dass meine Aussage ausdrücklich keine Behauptung über irgendeine Realität darstellt, sondern lediglich die fiktive Umkehrung Deiner Stammtisch-Pauschalisierung
Na ja, da musst du schon früher aufstehen: Ein hinkender Vergleich, der sich auf nicht getätigte Aussagen anderer bezieht, ist ein billiger rhetorischer Trick.

Offensichtlich war meine Befürchtung:
aber ich mag mich auch irren.
somit leider nicht ganz unbegründet...

--
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« Antwort #24 am: 20. März 2014, 15:00:08 »

Moin Dreamteam,

.... bin immer noch ziemlich durch den Wind....
So ganz "durch den Wind" scheinst Du nicht zu sein ...

Dass eine derartige Lebensplanungsumschmeissung zunächst mal eine ziemliche Herausforderung darstellt, ist mehr als verständlich.

Hm,schon putzig was einem so alles durch den Kopf geht....
Ich würde "putzig" an dieser Stelle durch "lebenserfahren" ersetzen.

Für mich klingst Du kerngesund !

Gruß
United
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