Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 19. November 2017, 09:39:42 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Brauche einen guten Freund, bin zwar nicht alleinerziehend aber fühle mich so.  (Gelesen 6860 mal)
Charly93
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 20


« am: 27. Januar 2014, 17:58:10 »

Hallo ihr da draußen,

ich möchte das hier ganz bestimmt nicht als Partnerbörse ausnutzen. Ich selbst bin in der 25SSW und lebe mit meinem Partner zusammen. Allerdings lässt er mich ziemlich alleine. Ich muss alleine ins KH fahren wenn mal wieder die wehen einsetzten (die Ärzte meinen, wenn das so weiter geht, wird es eine Frühgeburt).
Bin Komplett unter stress weil ich alles alleine machen muss.
Ich weiß es hört sich doof an, aber ich würde hier auf dem Wege gerne einen guten freund finden der in dieser Zeit einwenig für mich da ist und man evt auf andere Gedanken kommt. Für den ich villt auch da sein kann. und ihn in seinen Problemen unterstützen kann.
ich habe früher immer gedacht mein Freund, der schon ein Kind mit einer anderen hat, und die SS laut seiner aussage nicht miterleben durfte, genießt jede Sekunde in der ss. So ist es aber nicht. Er will das alles irgendwie doch nicht. und ich habe totale Angst das alles alleine zu stämmen ohne Hilfe.
Meine Freundinnen sind zu jung die verstehen das alles nicht.
Ich möchte meiner Tochter nicht ihren Vater wegnehmen. Aber wenn man alleine im Kreissaal liegt, und das Kind in der 23 SSW kommen könnte und dem Partner das völlig kalt lässt da wird einem Ganz anders. ich würde einfach gerne Kontakt zu einem Mann evt auch Vater haben der das alles kennt und mir auch sagen kann was zuviel ist und wo ich meinen Freund helfen kann das alles zuverstehen.

Liebe grüße 
Gespeichert
Ingo30
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.356


« Antwort #1 am: 27. Januar 2014, 22:18:39 »

Hey Charlie,

ich denke mal, hier im Forum findest Du immer einen guten Zuhörer.

Was wir Dir natürlich nicht abnehmen können, ist das Zusammenleben mit Deinem Partner. Das Schwangerschaften nicht nur die RTL-Ansicht von "Mein Baby" ist, wo alle total happy rumlaufen und alles tutti ist, weisst Du sicher auch.

Ein guter Partner ist aus meiner Sicht gerade in dieser Zeit für seine Partnerin da und unterstützt sie natürlich in all ihren Belangen.

Zitat
ich habe früher immer gedacht mein Freund, der schon ein Kind mit einer anderen hat, und die SS laut seiner aussage nicht miterleben durfte, genießt jede Sekunde in der ss. So ist es aber nicht.
Das Problem ist, dass ein Großteil der getrennten Elternteile nicht wirklich über ihre Schwächen reflektieren wollen. Somit wiederholen sich die selben Fehler nur ein paar Jahre später mit dem nächsten Partner. Entweder ihr schafft es (auch mit Hilfe Dritter), diese Punkte in den Griff zu bekommen oder die Beziehung hat halt keine Zukunft.

Was "zuviel" ist, ist immer eine individuelle Einstellung, die auch viel mit eigenen Erfahrungen und Wertvorstellungen zu tun hat. Vielleicht hat Dein Partner selber derzeit Ängste, von denen Du nichts weisst, vielleicht läuft es auch finanziell nicht gut oder, oder...also redet miteinander. Gruß Ingo
Gespeichert
dantes_79
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 509


« Antwort #2 am: 27. Januar 2014, 23:47:13 »

Nabend,

ohne die Lage zu kennen, manchmal werden Männer gerne Väter, manchmal zu Vätern gemacht. Egal wie es auch war, ein paar Sachen gebe ich mal generell zu bedenken:
- Dein Freund hat Vaterschaft bislang sehr suboptimal kennengelernt. Das belastet möglicherweise.
- Dein Freund bekommt keine "Freu Dich" Hormone von seinem Körper. Das wird unterschätzt. Das Kind ist in Dir, Du spürst es und dein Körper bereitet Dich vor.
- Für Ihn, etwas überspitzt gesagt, ist es ein dicker Bauch mit der Nebenwirkung der hormonell verursachten Unverträglichkeit und Überempfindlichkeit der Partnerin ;-). Er wird zum ersten mal das Kind berühren, nachdem es geboren wird. Davor ist die Bindung begrenzt.
- Viele Männer machen sich einfach nicht soo viele Gedanken, denken eher was kommt das kommt. Schwangerschaft muss nicht für jeden Mann was spannendes sein.
- Während viele Frauen ab dem 7 Monat aus dem Beruf für längere Zeit aussteigen und damit auch gedanklich einen Umstieg leisten können, geht für Ihn alles weiter, Stress im Job,
  normale Arbeitszeiten / Überstunden und dazu zusätzliche Verantwortung. Mit anderen Worten, er hat auch gar nicht so viel Zeit, sich einen Kopf zu machen, sein Leben geht gezwungenermaßen auch einfach weiter.
Mir ist klar, dass viele sagen, dass sie das ganz anders sehen und ehrlich gesagt, das ideale Männerbild von Männern selber sieht auch anders aus. Für einige ist das sicher eine spannende Sache, einige sagen dann auch ganz toll, ganz spannend, weil es dazugehört, weil vom gesamten Umfeld erwartet wird. Das ist jetzt auch gänzlich unromantisch, viel zu nüchtern, aber es gibt solche Männer. Die wollen auch nicht umbedingt so sein, aber vermutlich hast du die Wahl zwischen einer Sensibelchenmaske und der Wahrheit.

mfg

Gespeichert
okina
Rege dabei
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 104


« Antwort #3 am: 28. Januar 2014, 06:54:41 »

Hallo!

Dass die Schwangerschaft nicht optimal verläuft, ist natürlich Schade. Nur du kannst nicht erwarten, dass er nur für dich da ist. Wo war er denn, als du im Krankenhaus warst? Zu Hause? Wohl eher arbeiten oder? Meist klappt es nicht, dass er mit kann. So war es bei mir auch. Manche können auch nicht bei der Geburt dabei sein, auch wenn sie gern möchten.
Vielleicht hat er auch ein Problem damit, dass es nicht optimal läuft und Angst schon zu sehr eine Bindung aufzubauen, weil ihm bewusst ist, dass es auch schief gehen kann.

Männer erleben die Schwangerschaft anders. Du bist schließlich schwanger und nicht krank  Man kann auch nicht alle über einen Kamm scheren. Manch euphorisch werdender Vater ist auf einmal ganz anders, wenn das Kleine da ist und kümmert sich garnicht. Bei manchen ist es umgedreht und und und

Was ist mit Familie, wenn deine Freunde zu jung sind?

Such dir auf jeden Fall jetzt schon eine Hebamme. Die steht dir zu und kostet nichts. Auch die wird nicht mitgehen können (oder es kostet), aber du hast jemanden mit dem du immer über das Thema reden kannst. Mit dem du Freud und Leid teilen kannst. Such sie dir Sorgfältig aus (vor allem wenn du stillen willst oder aber eben nicht stillen willst). Vielleicht triffst du so auch andere werdende Mütter.

Ich drücke dir die Daumen, dass alles gut wird und er sich noch aufrafft.

Gruß,

Okina
Gespeichert
Hexesyl
_Hexesyl
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 462



« Antwort #4 am: 28. Januar 2014, 07:17:17 »


ich habe früher immer gedacht mein Freund, der schon ein Kind mit einer anderen hat, und die SS laut seiner aussage nicht miterleben durfte, genießt jede Sekunde in der ss. So ist es aber nicht. Er will das alles irgendwie doch nicht. und ich habe totale Angst das alles alleine zu stämmen ohne Hilfe.


Hallo Charly,
ja eine Schwangerschaft ist anstregend ob mit Hilfe oder ohne.

Um dir noch einen Hinweis zu geben. Bei dir scheint es sich um eher problematische SS zu handeln. Das kennt dein Freund vielleicht auch nicht. Manchmal hilft reden und zwar mit deinem Freund und wenn dazu keine Zeit ist, schreib einen Brief an ihn. Er kann nicht wissen, wie du dich fühlst. Allerdings komme nicht mit Forderungen, du musst, sondern wünsche es dir. Wünsch dir einfach, dass er mitkommt zum Ultraschall. Beschreib ihm deine Ängste. Und frag nach seinen Wünschen und Ängsten.
Vielleicht hat er Angst, dass es wie beim ersten Mal ist, er ausgeschlossen wird usw.

Ich kann dir nur sagen, meine erste SS war ein klacks, ich hätte auch bis zur Geburt oder ne Woche vorher noch arbeiten gehen können, weil ich mich nur an ganz wenigen Tagen echt unwohl gefühlt habe. Bei der zweiten ist das anders, ich bin genervt, weil mein Körper so ätzend reagiert, habe jeden Tag Sodbrennen usw. Das ist für meinen Partner, der seine 6. Geburt erlebt bestimmt nicht schön. Er muss auch viel arbeiten und kommt deswegen nicht bei jedem Termin mit. Na und, ich erzähl es ihm hinterher und gut ist.
Gespeichert

A life lived in fear is a life half lived
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Alleinerziehend (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Brauche einen guten Freund, bin zwar nicht alleinerziehend aber fühle mich so.
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2017 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team