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Autor Thema: Der Neue Partner meiner Ex will meine Kinder ...  (Gelesen 10032 mal)
MoehlU
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 74


« am: 08. November 2013, 14:43:58 »

Da war es lange Zeit ruhig und dann *PENG*
Post vom Anwalt: ... möchte Ihre Kinder adoptieren.

Aber mal von vorne. (bewußt kurz, es gibt andere Topics in denen ich ausführlich schreibe)
2006 kam die Trennung. 3 gemeinsame Kinder (200, 2002, 2004). Alle Drei gehen zur KM. 2012 zieht der Große zu mir. 2013 bekommen meine neue Partnerin und ich ein neues Kind. Der Umgang war stets problematisch und seit der Große bei uns wohnt nahezu unmöglich.
Wir waren immer schon im Kontakt mit einer Erziehungsberatung.
Zuletzt habe ich wor drei Wochen einen vorsichtigen Brief geschrieben, wie es den weiter gehen könnte, weil die Kinder sich nicht mehr sehen und ich das für falsch bzw. schlecht halte. Der Brief wurde extra mit Hilfe der Beratungsstelle geschrieben, da er möglichst sachlich und freundlich geschrieben werden sollte.
Dann hören wir letzte Woche, dass meine Ex schwanger ist. Aber es kam noch keine Antwort auf den Brief. Dann gestern kommt ein Schreiben Ihres Anwalts (das erkenne ich inzwischen schon am Brief) und es trifft mich wie ein Hammer. 2 Seiten darüber, dass ich durch meine bloße Existenz das Kindeswohl gefährde und dass deshalb gebeten wird die beiden, die bei meiner Ex Wohnen zur Adoption durch den Neuen frei zu geben.  mad cry_smile gun
Jetzt ist gähnende Leere in meinem Kopf. Ich weiß noch nicht ein Mal, wo ich anfangen soll zu denken.
- soll ich das zulassen?
- muss ich das zulassen?
- da muss ich mich wehren!
- die kann mich mal
- auf keinen Fall darf das geschehen!
- was würde mein Großer darüber denken?
- HILFE -

Liebe "Vatersein Gemeinde": Gebt mir Denkanstöße!
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United
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« Antwort #1 am: 08. November 2013, 14:59:09 »

Moin MoehlU,

Deine Schluckbeschwerden sind mehr als verständlich ...

- muss ich das zulassen?
Nein.

... und viel mehr als dieses eine Wort würde ich ein Antwortschreiben auch nicht investieren.

Gegen Deinen Willen wird das nicht passieren.

Was hast Du seit September hinsichtlich des Durchsetzens von Umgängen unternommen ?

Gruß
United
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Inselreif
Gast
« Antwort #2 am: 08. November 2013, 14:59:34 »

Wieso solltest Du das wollen?
Schmeiss das Schreiben in den Papierkorb und fertig ist die Laube. Ohne Deine Zustimmung wird nichts in Richtung Adoption laufen können. Lass Dich von dem Blafasel nicht irritieren, das will sie doch nur.
Dann kümmer Dich darum, dass der Umgang in die Gänge kommt. Da Dein Schreiben ignoriert wurde, geht es weiter mit Jugendamt und Gericht. Das wäre aus meiner Sicht die passende Antwort.

Gruss von der Insel
(der selber seine Stiefkinder adoptiert hat)
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diskurso
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« Antwort #3 am: 08. November 2013, 15:39:20 »

Liebe "Vatersein Gemeinde": Gebt mir Denkanstöße!

Zunächst erst mal den den hier:
der letzte Umgang war im August 2012.
und weiter:
Einen ANtrag für das Familiengericht habe ich schon formuliert, der liegt in der Schublade.
Am 27.08.2013 ist ein Termin bei der Rechtsanwältin.
Was ist denn daraus geworden ?

Zur Adoption ist schon alles gesagt: ab in den Papierkorb.
Dummerweise wirst Du Dich allerdings vom Richter in einer zukünftigen Umgangsverhandlung fragen lassen müssen:
"Ich habe den Eindruck, dass Ihr Umgangsverfahren nur eine Antwort auf den Adoptionswillen ihrer Ex ist. Warum haben Sie denn so lange gewartet, wenn sie echtes Interesse an den Kindern haben?"
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MoehlU
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« Antwort #4 am: 10. November 2013, 08:27:21 »

Danke erst Mal für Eure Anteorten.

Ich habe viel nachgelesen und mit vielen (für mich wichtigen) Menschen gesprochen. Vorerst werde ich den Brief der Anwältin gar nicht beantworten sondern Ihrer Aufforderung nachommen: "... denken Sie darüber nach!" Meine Antwort ist aber schon klar. Ich werde diesem Ansinnen natürlich nicht zustimmen.

Dummerweise wirst Du Dich allerdings vom Richter in einer zukünftigen Umgangsverhandlung fragen lassen müssen:
"Ich habe den Eindruck, dass Ihr Umgangsverfahren nur eine Antwort auf den Adoptionswillen ihrer Ex ist. Warum haben Sie denn so lange gewartet, wenn sie echtes Interesse an den Kindern haben?"

Es wird vorerst kein Umgangsverfahren geben. WIr sind jetzt seit 4 Jahren mit der EZB am Gange und stoßen immer wieder auf riesige Widerstände bei meiner Ex. Inzwischen bin ich alleine im Kontakt mit der Stelle. Irgendwann reicht es.
Wir bzw. ich schreibe meinen Kindern hin und wieder, ich schicke ihnen Geschenke zu Feiertagen und das wichtigste ist, dass bei uns im Wohnzimmer ein Buch liegt in das wir immer aufschreiben, wenn wir an sie denken und sie Grüßen wollen. Die Beiden sind jetzt bald 10 und 12. Sie sind jetzt so lange in die Richtung gedrängt woren, dass sie nicht zu mir wollen sollen, dass das Umgangsverfahren wohl nichts bringen würde.
Klar würde ich wohl eine Umgangsregelung erhalten, die gab es aber von Anfang an. Sie wurde immer mehr aufgeweicht und endete dann so wie jetzt. Das Thema will ich hier aber nicht vertiefen.

Ich weiß jetzt, dass eine Adoption nur mit meinem Willen geht. Diesen Willen habe ich nicht. Das einzige was spannend bleibt ist, was meine Ex sich noch so einfallen lässt.

Danke und Gruß
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Beppo
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« Antwort #5 am: 10. November 2013, 09:33:40 »

Aber wenn du nicht mal für den Umgang kämpfen willst, kannst du doch auch gleich der Adoption zustimmen.
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« Antwort #6 am: 10. November 2013, 10:08:27 »

Beppo, da widerspreche ich Dir! Vielmehr nötigt mir das Verhalten des TO Respekt ab, nämlich die Kinder Nr. 2 und 3 hier nicht weiter in Gewissenskonflikte zu stürzen mit erzwungenen Umgangsregelungen die von KM bekämpft werden, wohlwissend dass die Zeit aufgrund des Alters tendenziell für ihn tickt und ich vermute, über die Beziehung der jüngeren Geschwister zu Kind Nr. 1 der KV eben nicht komplett aus dem Leben und Denken verschwinden kann. Und genau deshalb, darf der TO nicht Adaption zustimmen, denn damit kappt er das Band zwischen den drei Kindern!

Gruss, Toto
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« Antwort #7 am: 10. November 2013, 10:32:15 »

Natürlich.
Es war auch mehr provokativ gefragt.

Ich halte die Kinder aber noch für zu klein um schon solch einen Rückzug machen zu müssen.
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« Antwort #8 am: 10. November 2013, 10:42:50 »

Ich halte die Kinder aber noch für zu klein um schon solch einen Rückzug machen zu müssen.
Meinst Du wirklich?
Ich denke, es bringt wenig, ein vermutlich hochstrittitiges Umgangsverfahren für einen elf- und neunjährigen anzuleiern, dass - egal wie es ausgeht - vermutlich von KM nicht gelebt wird. Umgang kriegste damit also nicht ans laufen. Es bleibt hier der Vorteil, dass über den Ältesten der KV eben nicht einfach entsorgt werden kann.

Gruss, Toto
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diskurso
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« Antwort #9 am: 10. November 2013, 12:02:51 »

Ich halte die Kinder aber noch für zu klein um schon solch einen Rückzug machen zu müssen.
Das sehe ich ganz genauso.

Klar würde ich wohl eine Umgangsregelung erhalten, die gab es aber von Anfang an. Sie wurde immer mehr aufgeweicht und endete dann so wie jetzt. Das Thema will ich hier aber nicht vertiefen.
Trotzdem noch eine Anmerkung von mir dazu:
Sehr viele Väter, die gezwungen werden, den Kontakt zu ihren eigenem Kindern auf gerichtlichem Wege einzuklagen, müssen sich anschließend sehr, sehr anstrengen, um eine erwirkte Umgangsregelung auch konsequent durchzusetzen und nötigenfalls auch weitere Gerichtsverfahren betreiben. Das liegt auf der Hand, denn sonst hätte es gar nicht erst dazu kommen müssen. Die wenigsten KindesbesitzerInnen zeigen sich nach einem Umgangsverfahren plötzlich einsichtig.
Ich persönlich jedenfalls würde alles dafür tun (und habe es auch getan), mein Kind nicht mit so einer schwer gestörten KM allein zu lassen.
Aber jeder Fall ist ein Einzellfall und es ist natürlich zu akzeptieren, wenn ein Vater irgendwann aus irgendwelchen Gründen aufgibt.
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Albertvater
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« Antwort #10 am: 10. November 2013, 12:15:53 »


Ich persönlich jedenfalls würde alles dafür tun (und habe es auch getan), mein Kind nicht mit so einer schwer gestörten KM allein zu lassen.


Ein sehr schöner Satz - das ist auch mein Antrieb !
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Beppo
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« Antwort #11 am: 10. November 2013, 12:24:38 »

Meinst Du wirklich?
Ich denke, es bringt wenig, ein vermutlich hochstrittitiges Umgangsverfahren für einen elf- und neunjährigen anzuleiern, dass - egal wie es ausgeht - vermutlich von KM nicht gelebt wird.
Ja.
Ab 12 mag das immer schwieriger werden wegen der konkurrierenden Interessen aber sas ist ein Grund mehr, das gerade jetzt durch zu drücken.
Da schließe ich mich Diskurso an.
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MoehlU
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« Antwort #12 am: 10. November 2013, 18:51:29 »

Aber jeder Fall ist ein Einzellfall und es ist natürlich zu akzeptieren, wenn ein Vater irgendwann aus irgendwelchen Gründen aufgibt.

So ist es. und wenn es schon ein paar Verhandlungen gab und der **tsts - ID 1** dann immer von Vorne beginnt tut es einem selbst auch gut mal Ruhe zu geben. Das heißt ja nicht, dass man sich nicht ANderes wünscht und erhofft. Und auch muss das nicht heißen, dass Alles vorbei ist. Immerhin ist der Große auch zu mir gezogen sobald er 12 war.

"Ich habe den Eindruck, dass Ihr Umgangsverfahren nur eine Antwort auf den Adoptionswillen ihrer Ex ist. Warum haben Sie denn so lange gewartet, wenn sie echtes Interesse an den Kindern haben?"

das wird wohl eher nicht der Fall sein. Es würde wohl eher die Frage kommen: Warum den jetzt schon wieder?


Zunächst erst mal den den hier:und weiter:Was ist denn daraus geworden ?

Im einvernehmen mit der ERziehungsberatung und meiner Anwältin lassen wir jetzt erst mal Ruhe einkehren, wobei die Anwältin von dem Adoptionswille noch nichts weiß. Aber das Thema ist für mich auch schon beendet, weil ich nicht mitmache. Es bleibt nur abzuwarten, wie die nächste Attacke aussieht.
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