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Autor Thema: Wahrheit über Gutachter in der deutschen Justiz  (Gelesen 31552 mal)
Eule2
Schon was gesagt
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 16


« Antwort #50 am: 27. März 2014, 12:05:10 »

@Sputnik:
Gehört habe ich, dass es vorkommt, dass Staatsanwälte und Richter sich in Abhängigkeit des Wunschergebnisses, für diesen oder jenen Gutachter entscheiden.

Gruß
United

Dürfte nur nicht immer so schön klappen, denn in unserem Fall gab es z.B. eine Liste mit GA und da wurde
der erste gewählt (der Wunschgutachter???) und der hatte keine Zeit, also kam es automatisch zum 2. GA in der Liste. Ob da der Richter wirklich "auswählt"?
Dazu kommt, dass die Parteien den GA auch ablehnen können.
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gardo
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Beiträge: 537


« Antwort #51 am: 27. März 2014, 12:19:18 »

Dürfte nur nicht immer so schön klappen, denn in unserem Fall gab es z.B. eine Liste mit GA und da wurde
der erste gewählt (der Wunschgutachter???) und der hatte keine Zeit, also kam es automatisch zum 2. GA in der Liste. Ob da der Richter wirklich "auswählt"?
"Unser" FamG läßt Gutachten wohl immer von der gleichen Gesellschaft erstellen.

Gruss,
gardo
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Eule2
Schon was gesagt
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 16


« Antwort #52 am: 27. März 2014, 13:03:29 »

Gleiche Gesellschaft würde dann heißen alle GA dort haben den gleichen Schwerpunkt (Kontinuität, Bindung usw.)
Sonst könnte der Richter ja wieder nicht "wählen" oder wissen die GA umgekehrt was der Richter vertritt?
Das hieße die Richter und GA wissen gegenseitig wer auf was wert legt?

Bei uns war es so, dass mir meine zur 2. GA z.B. nichts sagen konnte
Zur 1. dass diese erfahrungsgemäß viel wert auf Bindung legt und der Richter viel
Wert auf Wohnsituation. Nur unser Richter hatte keine Wahl.

Ich habe viel Horror-Stories über GA im Internet durch, z.B. auf Wikimannia wird beschrieben wie
schlecht diese sind und welche väterfeindlichen Phrasen dort enthalten sein sollen.

Ich habe daher mein GA wirklich kritisch beäugt und diese Phrasen fehlen. Es ist sehr knapp und sachlich gehalten.
Es sind keine Spekulationen enthalten, nur Fakten meist untermauert durch Aussagen der Kinder
oder Aussagen der Parteien, die die GA während der Interaktion aufgenommen hat.
Und wenn der Vater vor seinen Kindern gewisse Dinge androht dann kann die GA das nicht schön
reden und dann steht das eben im GA und dann ist es gleich mütterfreundlich geschrieben?
Und der Richter steckt dann natürlich auch noch mit drin?

Ich persönlich denke diese ganze "Schlechtachter"-Sache entsteht auch, also nicht nur, weil meist die Unterlegenen
im Netz Hilfe suchen und sich "beschweren". Die "Gewinner" werden wohl kaum anprangern.
Und dann entsteht dieser Eindruck. Was wirklich in den GA steht? Dazu findet man wenig!

Unsere GA war schon älter und, sorry, furz-trocken und eiskalt und hat auch mich als Mutter das ein oder andere Mal scharf angegangen! Sie hatte das perfekte Pokerface, sowas habe ich noch nie erlebt!
Ich glaube noch nicht mal dass sie mich leiden konnte (nur ein Gefühl)

Damit will ich sagen, dass ich denke sie hat wirklich objektiv und gut gearbeitet.
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Hexesyl
_Hexesyl
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Beiträge: 462



« Antwort #53 am: 27. März 2014, 13:33:39 »


Es sind keine Spekulationen enthalten, nur Fakten meist untermauert durch Aussagen der Kinder
oder Aussagen der Parteien, die die GA während der Interaktion aufgenommen hat.
Und wenn der Vater vor seinen Kindern gewisse Dinge androht dann kann die GA das nicht schön
reden und dann steht das eben im GA und dann ist es gleich mütterfreundlich geschrieben?
Und der Richter steckt dann natürlich auch noch mit drin?



Hmm, ist ganz schön schwierig. Ich kenne ein GA, wo die Kinder bei der Mutter blieben, trotzdem die Kinder in allen Befragungen der Gutachterin (eine bei Mama, eine bei Papa) erzählten, sie werden von Mama geschlagen.  Und aus "Mama und Papa können nicht so gut miteinander kuscheln" wurde, die Kinder kriegen weder bei Mama noch bei Papa genug Streicheleinheiten/ Zuwendung.
Für mich war das GA an sich überhaupt nicht mütterfreundlich, auch nicht väterfreundlich. Nur die Empfehlung der Gutachterin war pro Mama und Kontinuität.
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A life lived in fear is a life half lived
Eule2
Schon was gesagt
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Beiträge: 16


« Antwort #54 am: 27. März 2014, 13:53:47 »

Dieses GA hast du selbst gelesen? Ausm Bekanntenkreis?
Die liebe Kontinuität  
Schlagen ist klar No-Go

Bei unserem GA schreibt die GA am Schluss sogar, dass sie sich bewusst ist dass die Kontinuität
unterbrochen würde und dies nur bei vorliegen triftiger Gründe erfolgen sollte......sie trotzdem
den Wechsel befürwortet

Wobei Kontinuität nicht nur den Wohnort meint.
Bei uns gab es auch noch die "personale Kontinuität" die ab Geburt bis Einschulung
überwiegend bei mir lag.
« Letzte Änderung: 27. März 2014, 13:59:25 von Eule2 » Gespeichert
Hexesyl
_Hexesyl
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 462



« Antwort #55 am: 27. März 2014, 22:01:20 »

Dieses GA hast du selbst gelesen? Ausm Bekanntenkreis?


Ja ich hab es im Original gelesen und auch das Urteil im Original.

Eben, schlagen ist No-Go und trotz alledem wohnen die Kinder noch bei der Mutter. Schliesslich hat sie seit der Trennung die Kinder betreut und bereut ja ihre Reaktion (die nur aus Überforderung stammt), aber Hilfe braucht sie nicht
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A life lived in fear is a life half lived
riviera68
Gast
« Antwort #56 am: 28. März 2014, 15:47:09 »

Hallo,

zurueckblickend finde ich es eher beschaemend, dass wir Eltern es soweit haben kommen lassen, dass ein Richter (so nett er auch immer zu uns allen war) ein GA in Auftrag geben "musste", nur (ja nur) weil wir nicht selbst in der Lage waren "zu entscheiden" was fuer unser Kind (nicht des Richter's Kind) gut ist, und das wo wir doch auch noch meinten, wir beide wuessten es jeweils am besten.  c

Aber genau das ist passiert.

Unser Gutachten ist weder Daddy noch Mami - freundlich. Alles andere ist doch (sicher oft) unsinnig. Wenn man sich fuer weit wichtiger und besser haelt, einem ein GA das auch noch bescheinigt und man "gewinnt' hat man auch verloren.

cheers, riviera
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Kruemelmonster
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« Antwort #57 am: 28. März 2014, 16:39:06 »

Moin riviera,

zurueckblickend finde ich es eher beschaemend, dass wir Eltern es soweit haben kommen lassen, ....
.... Wenn man sich fuer weit wichtiger und besser haelt, einem ein GA das auch noch bescheinigt und man "gewinnt' hat man auch verloren.

zu dieser Einsicht kann ich nur gratulieren! Wenn nun der KV deines Kindes auch so einsichtig ist, dann habt ihr immerhin für die Zukunft eine gute Basis geschaffen, Dinge die das Kind betreffen, einvernehmlich zu regeln! und DANN wäre das Ganze nicht mehr beschämend, sondern ein Schritt um auf den richtigen Weg zu kommen.

Gruß vom Krümelmonster
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Alle sagten: " Das kann nicht funktionieren"
Dann kam einer, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht
midnightwish
Globaler Moderator
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« Antwort #58 am: 28. März 2014, 17:33:04 »

Naja Krümelmonster,

riviears Tochter ist volljährig. Von daher besteht bei ihr kein Grund mehr sich mit dem KV über irgendwas zu einigen ;-)
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
riviera68
Gast
« Antwort #59 am: 29. März 2014, 00:02:22 »

Hallo Kruemelmonster,

Tina hat Recht!

So ist das eben leider, waehrend man noch mittendrin steckt kann man nicht so gut loslassen. Die Objektivitaet laesst deutlich zu wuenschen uebrig.
Keine Ahnung was waere, wenn die Uhrzeit um 7/8 Jahre zurueckgedreht wuerde.

cheers, riviera
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Kruemelmonster
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Beiträge: 303



« Antwort #60 am: 30. März 2014, 12:05:35 »

Moin Tina, Moin Riviera,

das hatte ich nicht auf dem Schirm, dass Rivieras Tochter schon volljährig ist. Was ich meinte ist halt, dass es doch gut ist, wenn man sein eigenes Handeln hinterfragt. Wenn man hinterher zu dem Ergebnis kommt, einiges besser anders gemacht zu haben, hat man wenigstens für die Zukunft was gelernt.  thumbup

So ist das eben leider, waehrend man noch mittendrin steckt kann man nicht so gut loslassen. Die Objektivitaet laesst deutlich zu wuenschen uebrig.
Keine Ahnung was waere, wenn die Uhrzeit um 7/8 Jahre zurueckgedreht wuerde.

Damit hast du völlig Recht. Meine Trennung ist inzwischen gut 10 Jahre her. Meine Kids sind inzwischen auch alle erwachsen.In der Rückschau gibt es auch Dinge, die ich besser anders gemacht hätte. Dass weiss ich jetzt. Ob ich diese Dinge aber hätte anders machen könnte, wenn man die Uhr zurückdrehen könnte... ich weiss es nicht.

Gruß und schönes WE,

Krümelmonster
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