Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 20. November 2017, 06:50:09 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: 1 [2]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Berechnung KiTa-kosten bei Wechselmodell  (Gelesen 8973 mal)
Wildlachs
_wildlachs
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.185


« Antwort #25 am: 15. August 2013, 10:57:16 »

Moin riHu.

Noch ein Gedanke...

Es geht mE hier um Zeierlei:
- Auf welcher Grundlage (Verordnung) ermittelt sich der Kita-Beitrag?
und
- Wie ist der so ermittelte Kita-Beitrag auf die Eltern unter welchem Betreuungs- bzw Residenzmodell aufzuteilen (Familienrecht)?

Ich bin der Auffassung, und damit stelle ich das gesamte Unterhaltsregelungswerk infrage, die Kindskosten (KU) sollten dem Betreuungaanteil und dem Einkommenen der Eltern entsprechend aufgeteilt werden. (nur gradueller Unterschied  Standardumgang: ca. 70:30, WM: 50:50) Es sollte grundsätzlich NICHT in betreuenden und unterhalstpflichtigen und doppelt zahlenden Elternteil unterschieden werden. 

Das Unterhaltsrecht ist in sich höchst unlogisch (geworden) und gehört mE komplett überarbeitet.

W.

Gespeichert
Wildlachs
_wildlachs
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.185


« Antwort #26 am: 15. August 2013, 11:08:40 »

Moin riHu,
ein Moderator sollte unter anderem dafür sorgen, das Hilfe suchende User nicht mit Falschinformationen in die Irre geleitet werden, was für diese ggf. teure juristische Auseinandersetzungen zur Folge hätte und sie von ihren Zielen entfernt anstatt sie ihnen näherzubringen. Leider tummelt sich gerade im Familienrecht eine Menge juristisches Halbwissen...
ja; nicht zuletzt, weil wir hier ein bisschen aufpassen, dass nicht allzuviel Blödsinn erzählt wird...

Grüssles
Martin
Schön und gut.
Wer kontrolliert hier eigentlich Unsinn-schreibende und pöbelnde Moderatoren?

Martin, DU bist es doch selbst, der gegen die von Dir vorgebrachten Leitlinien verstößt, und sich zudem als  allwissend und gottgleich aufführt.

Komm mal runter, wie es Dir Dein Kollege beppo nahelegt! Das würde diesem ansonsten klasse Forum sehr gut tun.
 
W. mad 
Gespeichert
Mux
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.482



« Antwort #27 am: 15. August 2013, 11:29:55 »

Moin,

hier was zum Thema:

http://www.derwesten.de/staedte/essen/getrennt-lebende-eltern-zahlen-hoehere-kita-kosten-id6569748.html

und hier noch einge Details von den Netmoms (bin da nicht so im Thema, für mich ist es ein guter Überblick)

http://www.netmoms.de/magazin/kinder/kita/kosten-fuer-die-kita/

LG,
Mux
Gespeichert
Wildlachs
_wildlachs
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.185


« Antwort #28 am: 15. August 2013, 13:02:38 »

Der Regelungsirrsinn besteht mE darin, daß

- der betreuende ET seine Betreuungsleistung outsourcen kann und dies dem unterhaltspflichtigen ET in Rechnung stellen darf,

- der unterhaltspflichtige ET seine Betreuungsaufwendungen (Umgang) im Kindesunterhalt nicht berücksichtigen kann. 

Viel Betreuung durch Umgang belastet den umgangsberechtigten und entlastet den betreuenden ET zudem.

W.
   
Gespeichert
oldie
Administrator
*******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 6.605


Bonnie 2


« Antwort #29 am: 15. August 2013, 13:45:51 »

Moin wildlachs

Und was hat das jetzt mit der Fragestellung des TO zu tun? Drei - fast aufeinander folgende - Beiträge von Dir, und Null Erkenntnisgewinn zum Thema. Beachte doch bitte die Foren-Regeln. Falls auch Du mal Frust loswerden musst, benutze bitte das Cafe bzw. ganz allgemein - mach' einen eigenen Thread auf.

Gruss oldie
Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Momento
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 31


« Antwort #30 am: 12. Juni 2017, 10:15:45 »

Der Thread ist zwar schon etwas älter, steht aber bei Google bei entsprechender Suche recht alleim da: https://www.google.de/search?q=doppelresidenzmodell+kitabeitrag

In Brandenburg gebietet § 17 Abs. 2 KitaG eine sozialverträgliche Gestaltung der Elternbeiträge. Das bedeutet, dass bei der Berechnung der Gebühren nur das tatsächlich verfügbare Haushaltseinkommen zugrunde zu legen ist. Denn „sozialverträglich“ in diesem Sinne ist eine am Einkommen orientierte Erhebung der Kita-Gebühren nur dann, wenn sie sich an der tatsächlichen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit orientiert und nicht eine gleichsam fiktive wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zugrunde legt. Daher ist es nicht sozialverträglich, einen Elternteil auf der Grundlage eines Einkommens in Anspruch zu nehmen, über das er – im Leistungszeitraum - tatsächlich nicht verfügt und nicht verfügen kann.

OVG Berlin-Brandenburg
Beschluss vom 12. Mai 2015 – OVG 6 S 7.15 - http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/?quelle=jlink&docid=MWRE150001701&psml=sammlung.psml&max=true&bs=10
Beschluss vom 15. April 2014 – OVG 6 S 18.14 - http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/?quelle=jlink&docid=MWRE140001215&psml=sammlung.psml&max=true&bs=10
VG Cottbus, 01.12.2016 - 1 K 1328/14     - http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/?quelle=jlink&docid=MWRE160003881&psml=sammlung.psml&max=true&bs=10

Für das Wechselmodell kann man analog argumentieren, dass eine Berechnung auf Basis beider Elterneinkommen eine Diskriminierung gegenüber zusammenlebenden Paaren und gegenüber im Residenzmodell getrennt lebenden Paaren darstellt. "Trennungen sind halt teuer" halte ich hier nicht für ein sinnvolles Argument.
Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.033


« Antwort #31 am: 12. Juni 2017, 13:14:31 »

Hallo,

rein juristisch ist es so, dass der Unterhalt dem Kind zusteht.
Der betreuende Elternteil erbringt seine Betreuung nicht nur durch Betreuung, also Beaufsichtugung und Beschäftigung sondern auch durch Einkaufen, Wäschewaschen, Hausaufgabenbetreuung, ... .

Von Wildlachs wird nun argumentiert, wenn es eine Betreuung in Kita/Hort gibt, dann betreut, der BET ja nicht und trotzdem werden die Kosten für Kiga/Hort gequotelt nach Einkommen bezahlt.
Diese Kosten dürfte es aber nicht geben, da ein ET ja betreut.

Diesen Standpunkt kann man teilen oder auch nicht. Problematisch daran ist, dass wenn der BET tatsächlich immer betreut (bis auf Umgang) es natürlich auch eine Unterhaltsverpflichtung des UET hierbei zu Gunsten des BET geben muss, da der BET bestenfalls geringfügig berufstätig sein kann, zumindest solange es Kiga/Hort gibt und danach ist eine Vollzeitbeschäftigung praktisch kaum zu erreichen.

Die Quotelung hat den Vorteil, dass der UET den tatsächlich gezahlten Unterhalt vorher abziehen kann und der Selbstbehalt auf 1300 Euro steigt.

Deshalb ist des Problem hier mMn in die allgemeine Unterhaltsproblematik einzubeziehen, nämlich wie gemeinsame Betreuung und gemeinsames Zahlen geteilt werden soll.

Die andere Seite ist die Ermittlung der Kita/Hort-kosten. Diese werden in aller Regel von der Kommune bzw. dem Träger festgelegt. Ein Teil der Kosten wird dabei vom Land und der Kommune getragen und der Rest von den Eltern. Diese Anteile sind in Sachsen gesetzlich verankert.

Es geht also nur noch um den Elternanteil. Dieser wird nach dem Einkommen der verheirateten Eltern oder des alleinerziehenden Elternteils bestimmt. Es gibt auch die Variante, dass zusammenlebende Eltern gemeinsam an den Kosten beteiligt werden.
Deshalb sehe ich bei einem Wechselmodell und der Berechnung auf der Grundlage beider Einkommen kein Problem, da es bei verheiraten genauso ist und bei zusammenlebenden in Fällen auch.

Hier gibt es natürlich die Möglichkeit, dass der UET den geringen Betrag des BET tragen muss, obwohl er gern betreuen würde, wenn ein entsprechendes Einkommensgefälle besteht.

Die Lösung dieses Problems könnte sich in einer kostenlosen Kinderbetreuung ergeben, wobei ich daran nicht wirklich glaube.

VG Susi
Gespeichert
Seiten: 1 [2]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Trennung, Scheidung (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Berechnung KiTa-kosten bei Wechselmodell
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2017 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team