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Autor Thema: Ich habe keinen Bock mehr...  (Gelesen 12200 mal)
DerGelackmeierte
Nicht wegzudenken
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« Antwort #25 am: 07. Mai 2013, 13:27:56 »

Dann beantrage Urlaub und verschwinde ! ;-)
Kann dir gerne von meiner Zeit abgeben.

Spiele die Grautoene fuer dich durch und rechne.
Du hast mit dem vereinbarten Wechselmodell alle Gestaltungsmoeglichkeiten.

Die habe ich z.b. nicht.
- Entweder weiter malochen ( was ich aber definitiv nimmer kann ) und mich der Knechtschaft der DT nach Unterhaltsmaximierungsprinzip, gesteigerte Erwerbsobliegenheit, etc. beugen.
- oder mich einkommenstechnisch total rauszunehmen und auf Sozialhilfe zu machen. Aber one-way.

Beim Residenzmodell und so einer bescheuerten KM gibt es wie gesagt kein grau.

So und jetzt surfst mal ein wenig in.den Reiseportalen und haust mal nen paar Tage ab.
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Marko99
_Marko99
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« Antwort #26 am: 07. Mai 2013, 13:53:44 »

Moin Brainstormer,

muss man immer Ziele haben? Ich kenne Menschen, die müssen immer was zu tun haben, immer irgendwelche Ziele haben...

Ich war letzte Woche ein paar Tage auf Mallorca. Hab mich einfach treiben lassen. Ohne Ziel und bin dabei dann schließlich mir selbst wieder näher gekommen und bin mit konkreten Plänen heim gekommen und einigen "fixen" Ideen..

Eine davon ist z.B. eine Arbeitszeitreduzierung zum wohle meiner Freiheit.

Freie Zeit ist manchmal mehr Wert, als Geld. Und man kann auch ein schönes Leben führen mit weniger Geld. Geld ist nicht alles.

Aber Brainstormer...solche Momente, wie du sie jetzt erlebst...gesteh sie dir zu. Die sind unheimlich wichtig. Man darf sich auskotzen. Man darf mit sich hadern..

LG
Marko
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Laird
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« Antwort #27 am: 07. Mai 2013, 14:06:59 »

Hallo Brain,

kann dich sehr gut verstehen.

Derzeit ist der Sumpf in dem ich mich befinde ziemlich zäh und kostet ne Menge Zeit und Kraft.

Dazu kommt die Aussicht, daß die Zukunft nicht besser sein wird. Getrennt von meinen Kindern, ich zahle mehr, als ich behalten darf. Der burn out stimm tmich derzeit auch nich grade euphorisch.

Ich habe zwar nicht so ein fürstliches Gehalt, wie du, aber trotzdem ist es schon vorzeigbar. Und die Aussicht, davon nur 1.100 € behalten zu dürfen, während Frauchen sich dank Hartz IV weiter in der Nase bohren darf ist unbefriedigend. Ich hab mich gesundheitlich kaputt geschuftet und darf als Zahlvater nicht mal sagen ich will jetzt nur noch 25 oder 30h / Woche arbeiten, weils mir eh nichts einbringt und ich gedunheitlich einfach für 2-5 Jahre mal bischen durchatmen möchte.
Dann wird mir gerichtlich mit SIcherehit nen Nebenjob reingedrückt, damit DEF ihren TU bekommt, dank dessen Höhe ich zu einem Mangelfall werde. Den KU könnte ich bezahlen, nur nicht den TU.

Somit werde ich weiter gegen die Mühlen kämpfen, bis ich wohl irgendwann für immer umfallen werde.

Gruß
Laird ( Der von 1.800 € in der Hand nur träumen darf ;-) )
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Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #28 am: 07. Mai 2013, 14:34:27 »

aber es geht mir wie gesagt auch nicht darum, mehr zu haben.
Aber um die Verbesserung dieses
Wenn ich sehe, dass ich momentan knapp 2700 € an Steuern/Sozialabgaben/Unterhalt zahle und somit real nur 1800 € auf meinem Konto landen, stimmt an diesem Verhaltnis irgendetwas nicht.
Missverhältnisses.

Von solch einem Verhältnis konnte ich immer nur träumen.

Ich hatte ungefähr das doppelte Brutto und nach Abzug von Steuern, SV, Unterhalt, Umgangs und Erwerbskosten sowie umgelegten Anwaltskosten nichtmal 100,-€ übrig.



Im Moment klingst du auch ein wenig nach, "Wasch mir den Kopp aber mach mich nicht nass."
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Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #29 am: 07. Mai 2013, 14:37:28 »

Dann werdet Ihr mich zwar hinterher alle für völlig gaga halten, aber was solls... 

Ich mache von meinem Aussageverweigerungsrecht gebrauch.
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DerGelackmeierte
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« Antwort #30 am: 07. Mai 2013, 14:43:38 »

@Laird
Und daher das du als Bar-Unterhaltspflichtiger die würdevolle Aufgabe hast bis zum umkippen zu arbeiten, sollte einem die Möglichkeit zugestanden werden, ebenfalls Hartzer zu werden und den Dingen ihren Lauf zu lassen.
Leider geht das nicht waehrend der TU - Phase. Bis Hartz greift hat sich Exilein die Taschen schon reichlich gefuellt.
Aber das aufbrummen eines Nebenjobs ist ein schoenes Instrument um den entsorgten aber gemolkenen Vater noch kaputter zu kriegen. Mensch denkt sich Muddi das ist ja eine Win/Win-Situation für mich. Der Trottel muss arbeiten und ist vielleicht dann so kaputt das er gar nimmer die Kraft hat die Kinder zu sehen.

Also ich finde das im Fall von braini gut das er sich Gedanken macht zu reduzieren. Bei ihm geht das im Rahmen der wechselseitigen Betreuung. In den meisten Fällen ein Wunschtraum.

Wenn ich mir das gängige Unterhaltsrecht so anschaue ist ein toter Barunterhaltspflichtiger wertvoller als ein armer Kranker.

@marko99
Nun ich finde schon das man Ziele haben soll im Leben. Klar die Ziele und Träume der meisten entsorgten Väter sind zerplatzt.
Aber Ziele hat man trotzdem. Nur halt andere. Mein Ziel z.b. ( wenn ich das kurz erwähnen darf > der Braini möge mir das in seinem Thread verzeihen ) ist es so lange noch zu überleben bis mein Kind 18 ist um ihm sagen zu können was seine Mutter abgezogen hat. Ist dann halt zu spat, wahrscheinlich interessiert es den jungen erwachsenen Menschen auch nicht. Aber egal. Ich habe mich ausgeko.... !

@braini
Du bist in der wie ich finde glücklichen Lage eine halbwegs vernünftige exe zu haben.
Nutze das fur Deine Entscheidung. Andere haben die Möglichkeit nicht.

Danke daran schwarz oder Weiss ? Du hast die Möglichkeit von Graustufen.

Dabei möchte ich es belassen. Hau rein !
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brille007
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« Antwort #31 am: 07. Mai 2013, 14:51:22 »

Moin BS,

Wenn ich sehe, dass ich momentan knapp 2700 € an Steuern/Sozialabgaben/Unterhalt zahle und somit real nur 1800 € auf meinem Konto landen, stimmt an diesem Verhaltnis irgendetwas nicht. Das bedeutet, dass ich knapp 2,5 Wochen im Monat nur dafür arbeite, andere zu finanzieren.
ich denke, Deine "Quote" ist erheblich besser als bei den meisten x-beliebigen, nicht geschiedenen Haupt- oder Alleinverdienern mit Frau und einem oder zwei Kindern: Die haben nämlich keine 40% von ihrem Brutto für sich ganz allein.

Insofern kann ich @Beppo zustimmen: Das ist schon Klagen auf recht hohem Niveau...

Grüssles
Martin
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
jensB
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« Antwort #32 am: 07. Mai 2013, 15:03:33 »

Die haben nämlich keine 40% von ihrem Brutto für sich ganz allein.

Nur weil 1800 Europas erstmal auf seinem Konto landen "hat" er die noch nicht für sich allein.  Er ist ja "Betreuer"!

Sei es wie es ist, ich kann diese Denke nachvollziehen. Ich selbst bin bei einer Quote von ca. 45% des Brutto "für mich allein" und es käst mich komplett an.
Vor allem wenn div. Unterhaltsempfänger einen besser bezahlten Job ablehnen, obwohl sie der aktuelle nicht ernährt - aber er gefällt halt einfach besser.
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brille007
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« Antwort #33 am: 07. Mai 2013, 15:41:46 »

Moin,

Ich selbst bin bei einer Quote von ca. 45% des Brutto "für mich allein" und es käst mich komplett an.
der zugrunde liegende Fehler wurde bereits bei der Eheschliessung gemacht (kein Ehevertrag/keine Gütertrennung). Dass sich solche Fehler noch korrigieren lassen, wenn das Kind erst mal im Brunnen liegt, ist so unwahrscheinlich wie eine Kaskoversicherung für ein Auto, die man abschliessen kann, nachdem man es um einen Baum gewickelt hat; dann hat man die Zugewinngemeinschaft plus Unterhaltsverpflichtung eben am Bein.

Grüssles
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« Antwort #34 am: 07. Mai 2013, 15:51:32 »

der zugrunde liegende Fehler wurde bereits bei der Eheschliessung gemacht (kein Ehevertrag/keine Gütertrennung)

Sachlich, formal und juristisch sicher zu 100% richtig, lässt leider den Groll darüber nicht verrauchen! 
Leider habe ich vor der Eheschließung das TrennungsFAQ nicht durchstöbert, man möge es mir nachsehen. 

Over, Out and BTT!
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Brainstormer
Gast
« Antwort #35 am: 07. Mai 2013, 16:06:24 »

Moin zusammen,

So und jetzt surfst mal ein wenig in.den Reiseportalen und haust mal nen paar Tage ab.
Erstmal wird am Donnerstag Vatertag gefeiert. Bei uns ist das aus historischen Gründen aber eher ein Männertag, zu dem sich jährlich alle Jugendfreunde einfinden. Da Frauen nicht zugelassen sind, ist es immer ein entspanntes feuchtfröhliches Ereignis, da niemand auf seine "Contenance" achten muss.  prostbier

muss man immer Ziele haben? Ich kenne Menschen, die müssen immer was zu tun haben, immer irgendwelche Ziele haben...
Menschen, die immer was zu tun haben müssen, kenne ich auch, aber dazu gehöre ich definitiv nicht. Mein Motto ist eher: Lebe nicht um zu arbeiten, arbeite um zu leben. Das ändert aber nichts daran, das ich ein langfristiges Ziel brauche, um mich zu motivieren. Ansonsten werde ich unzufrieden, wie mir gerade bewußt wurde. Einfach in den Tag hineinzuleben, ist nichts für mich.

Ich war letzte Woche ein paar Tage auf Mallorca. Hab mich einfach treiben lassen. Ohne Ziel und bin dabei dann schließlich mir selbst wieder näher gekommen und bin mit konkreten Plänen heim gekommen und einigen "fixen" Ideen..

Eine davon ist z.B. eine Arbeitszeitreduzierung zum wohle meiner Freiheit.
Freie Zeit ist manchmal mehr Wert, als Geld. Und man kann auch ein schönes Leben führen mit weniger Geld. Geld ist nicht alles.
Genau das steht auf meiner Agenda.

Aber Brainstormer...solche Momente, wie du sie jetzt erlebst...gesteh sie dir zu. Die sind unheimlich wichtig. Man darf sich auskotzen. Man darf mit sich hadern..
thumbup

Dazu kommt die Aussicht, daß die Zukunft nicht besser sein wird. Getrennt von meinen Kindern, ich zahle mehr, als ich behalten darf. Der burn out stimm tmich derzeit auch nich grade euphorisch.
Von solch einem Verhältnis konnte ich immer nur träumen.

Ich hatte ungefähr das doppelte Brutto und nach Abzug von Steuern, SV, Unterhalt, Umgangs und Erwerbskosten sowie umgelegten Anwaltskosten nichtmal 100,-€ übrig.
ich denke, Deine "Quote" ist erheblich besser als bei den meisten x-beliebigen, nicht geschiedenen Haupt- oder Alleinverdienern mit Frau und einem oder zwei Kindern: Die haben nämlich keine 40% von ihrem Brutto für sich ganz allein.
Zugegeben, im Gegensatz zu manch anderem, bin ich relativ glimpflich davongekommen. Allerdings ist die Tatsache, dass ich 60 Prozent meiner Arbeitszeit eigentlich nur für andere arbeite, nicht wirklich motivierend. Da stößt meine Solidarität an eine Grenze und das meine ich nicht nur in Bezug auf meine Ex.

Glücklicherweise war ich so "schlau", nur ein Kind in die Welt zu setzen, sonst würde die Quote noch schlimmer aussehen. Und wie @JensB schon richtig angemerkt hat, habe ich auch noch ein "halbes" Kind zu versorgen.

der zugrunde liegende Fehler wurde bereits bei der Eheschliessung gemacht (kein Ehevertrag/keine Gütertrennung). Dass sich solche Fehler noch korrigieren lassen, wenn das Kind erst mal im Brunnen liegt, ist so unwahrscheinlich wie eine Kaskoversicherung für ein Auto, die man abschliessen kann, nachdem man es um einen Baum gewickelt hat; dann hat man die Zugewinngemeinschaft plus Unterhaltsverpflichtung eben am Bein.
Richtig, das ist die Strafe, die ich für diese Dummheit zu bezahlen habe. Nur, dass ändert nichts daran, dass keinerlei Motivation mehr vorhanden ist, mehr zu tun, als tatsächlich notwendig.

Gruß
Brainstormer
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« Antwort #36 am: 07. Mai 2013, 16:19:14 »

@DerGelackmeierte...

Ich kann ja verstehen, dass man sehr negativ denkt, wenn man TU/EU zahlt. Aber ich hab es für mich mak ausgerechnet, dass ich eigentlich günstiger fahre mit KU. Und ja, man zahlt den KU der Mutter aufs Konto.
Soll sie daran verrecken...

Was ich traurig finde ist die Einstellung: Wenn sie groß sind, dann erzähle ich den Kids wie mies ihre Mutter war... Was bringt dir das?

Kinder lieben (in der Regel) beide Eltern. Und wenn diese lernen, die Kinder Kind sein zu lassen und diese nicht vor "ihren" Karren zu spannen, dann werden die Kinder auch mit der Trennung vernünftig umgehen.

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« Antwort #37 am: 07. Mai 2013, 16:23:25 »

Moin,

Allerdings ist die Tatsache, dass ich 60 Prozent meiner Arbeitszeit eigentlich nur für andere arbeite, nicht wirklich motivierend. Da stößt meine Solidarität an eine Grenze und das meine ich nicht nur in Bezug auf meine Ex.
vielleicht einfach mal mit dem >>>Tax Freedom Day<<< beschäftigen. Ein engmaschiges soziales Netz will nun einmal finanziert werden.

In den USA liegt dieser Tag 10 Wochen früher als in D. Den Unterschied bemerkt man, wenn man dort krank oder arbeitslos wird...

Grüssles
Martin
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Brainstormer
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« Antwort #38 am: 07. Mai 2013, 16:33:07 »

Moin Martin,

es kommt ja gerade noch hinzu, dass vom Rest weitere Steuern bezahlt werden müssen (MwSt, MineralölSteuer, BierSteuer, HastnochnichtgesehenSteuer).
Wann mein persönlicher SteuerUnterhaltszahlergedenktag ist, will ich gar nicht wirklich wissen...

Gruß
Brainstormer
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« Antwort #39 am: 07. Mai 2013, 16:33:30 »

@Brain..

Einfach in den Tag hineinzuleben, ist nichts für mich.

Für mich auch nicht. Ich brauche auch langfristige Ziele, auf die ich zu arbeiten kann. Aber alles auch nach der Devise: Arbeiten um zu leben und nicht andersrum.

Ich hatte da mal ein PDF durch Zufall in die Hand (auf den Rechner bekommen)... Das war sehr aufschlussreich und hat mein Denken an und für die Zukunft sehr beeinflusst, weil ich ins grübeln gekommen bin.. in Sachen "Konventionen", "Gesellschaft" und und und...

Die Asketstrategie... radikal..aber manchmal muss man radikale Gedanken haben dürfen:-)
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Brainstormer
Gast
« Antwort #40 am: 07. Mai 2013, 16:51:47 »

Ich hatte da mal ein PDF durch Zufall in die Hand (auf den Rechner bekommen)
[...]
Die Asketstrategie...

Gleich der erste Treffer bei Google. Das führe ich mir heute Abend mal zu Gemüte. 
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LinasPapa
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« Antwort #41 am: 07. Mai 2013, 17:51:21 »

Hey Brainstormer,

auch ich musste damals meinen gut bezahlten Job aufgeben um das WM als alleinerziehender Papa fortführen zu dürfen. Aber ich muss sagen, Geld ist nicht alles im Leben und es geht uns auch so gut.


Vielleicht sogar besser als vorher ;-)

Mir war die Zeit mit Sonnenschein wichtiger als das Geld.

LG LP
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peter68
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« Antwort #42 am: 07. Mai 2013, 19:29:35 »

Hallo zusammen,

ja, das Ziel, das fehlt mir auch. Beruflich gibt es viele mögliche Ziele, aber im privaten Bereich?

Seit der "Zwangstrennung" von meiner Familie und vor allem von meinen Kindern, fehlen mir auch jegliche erstrebenswerte Ziele im privaten Bereich.

Vielleicht wäre ao ein Ausstieg wirklich eine Option???

Gruß
Peter
(der sich in den Aussagen von Brainstormer wiedererkennt)
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« Antwort #43 am: 07. Mai 2013, 19:50:34 »

Nun ich z.b. bin erst krankheitsbedingt nen paar Monate und zwischenzeitlich wieder nen paar Monate gearbeitet ( Wiedereingliederung halbtags ) mittlerweile betriebsbedingt ausgetreten aus dem Hamsterrad.

Macht auch nicht gluecklich.
In dem Moment wo die Kinder nicht zur Hälfte bei Dir sind wirds schwierig nen Ziel zu haben.

Und wenn dann noch eine kaempferische und boshafte Ex gegenueber hast wirds richtig schwierig.
Aber jeder ist anders. Andere geniesen ja sogar ihre Freiheit.
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United
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« Antwort #44 am: 07. Mai 2013, 20:31:51 »

Moin,

Aber jeder ist anders.
Ich bin erfreut, mal etwas Zustimmungsfähiges von Dir zu lesen.

Ob man es "Freiheit geniessen" nennen muss, weiss ich nicht, aber:
Es gibt Dinge, die man nicht ändern kann.

Dann kann man sich seinem Schicksal ergeben,
sich selbst bemitleiden,
die Welt als furchtbar ungerecht empfinden und
den ganzen Tag meckern

oder

Die Dinge in die Hand nehmen, das Positive sehen und das Beste draus machen ...

Ja, lediglich 25% meines Bruttos landen auf meinem Konto.
Aber: Das sind 100% mehr als zu Ehezeiten.

@Brainstormer, so wie Du Dich hier im Forum gibst, mache ich mir ehrlich gesagt keine Sorgen, dass Du eine falsche Zukunftsentscheidung triffst ...

Besten Gruß
United
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« Antwort #45 am: 07. Mai 2013, 20:44:35 »


oder

Die Dinge in die Hand nehmen, das Positive sehen und das Beste draus machen ...


fällt manchmal sehr sehr schwer aber so ist es .... Daumen hoch thumbup
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« Antwort #46 am: 07. Mai 2013, 21:16:29 »

Aktuell zum Thema passend: Jeder Zweite ist unzufrieden mit seinem Job.

Und darüber hinaus nicht vergessen: Auch andere Mütter haben hübsche Töchter. Mit einer Lady mal Pech gehabt zu haben bedeutet nicht, um alle anderen auch einen Bogen machen zu müssen. Man muss ja nicht gleich (wieder) heiraten. Man muss auch nicht gleich zusammenziehen. Aber eigenverantwortlich verhüten muss man unbedingt; am besten mit Hilfe eines Urologen...

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Mokoluk
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aka kasper


« Antwort #47 am: 07. Mai 2013, 21:17:30 »

Moin,

ich weiß mein erster Beitrag, und dann gleich hier ...

Ich lese schon länger mit. Dieser Beitrag hat mich dazu bewogen, mich dann zu registrieren.

Brainstormer kann ich voll verstehen. Es ist demoralisierend, man dreht sich wie man will und es kommt nichts bei rum. Gleichzeitig, diejenigen die keinen befristeten Zahlungszeitraum haben, jeder Cent mehreinkommen wird schnell auf Unterhaltsbeiträge umgelegt. Man arbeitet nicht nur für die Kinder, es bedienen sich eine ganze Menge andere aus diesem Topf.
Da nützt auch der dezente Hinweis nicht viel, dass man sich mit Eheverträgen und Gütertrennung schützen kann. Das ist nur eine bedingte Hilfe. Denn meist (als rein menschliche Reaktion) nicht unbedingt in diesen Details, wenn eine Ehe ansteht. Zweitens hat diese Gesellschaftsform die Tür eines BGH, der genügend Eheverträge auch schonmal für ungültig erklärt, und dann ist man(n) schon wieder auf Null gestellt.

Ich habe vor einigen Jahren meinen GF Posten aufgegeben, eine Firma gegründet und mit einer Angestellten ein Homeoffice aufgebaut. Es macht mich nciht reich, aber ich bin jeden Tag zu Hause, kann schnell reagieren und plane teilweise weit im Voraus. Ich musste schnell merken, dass ich als Vater eine andere (schwächere) Position habe, wenn ich gegen eine gewaltätige Mutter vorgehen muss. Es hat mich viel gekostet, finanziel und vor allem emotional. Ich bin noch nciht am Endziel, aber die Zeichen stehen gut und seit 1 1/2 Jahren bin ich alleinerziehener Vater und die Kids leben bei mir. Das mag die Mutter zwar noch nicht so sehen, allerdings kennt sie keiner in der Schule, Kita und bei Freunden, da sie sich in den letzten Jahren nie gekümmert hat.
Es hat schon (so musste ich mir es mal vorwerfen lassen) etwas berechnendes, die Art wie ich vorgegangen bin. Ja, für mich war das Ziel klar und auch die schwächere Position aus der ich agierte, war mir durchaus klar. Für mich sind die Kinder aber vorderstes Ziel, und damit meine ich nicht den finanziellen Part. Den Kindesunterhalt halte ich aus mehreren Gründen für zu hoch und in einer unklaren Verteilung. Da hat auch die eheliche Solidarität, die oftmals nur einseitig eingefordert wird, einen großen Anteil dran.

Gruß
Mokoluk
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich,
dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du!
Mahatma Gandhi
Marko99
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« Antwort #48 am: 08. Mai 2013, 13:34:26 »

Was mir z.B. sehr geholfen hat war die Aufnahme "alter" Hobbies, die entweder zu kurz kamen oder ganz wegvielen.

So habe ich mein Instrument wieder ausgepackt und bin wieder angefangen es zu spielen. Und ich merkte. Wer Musik macht (aktiv) und sich auf die Noten etc. konzentriert, der hat keine Zeit über was anderes nachzudenken:-)

LG
Marko
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Brainstormer
Gast
« Antwort #49 am: 08. Mai 2013, 13:40:13 »

Moin,

Ja, lediglich 25% meines Bruttos landen auf meinem Konto.
Aber: Das sind 100% mehr als zu Ehezeiten.
United, ich bewundere deine Fähigkeit, selbst in solch katastrophalen Zahlen noch etwas Positives zu sehen. 
Auf den ersten Blick mögen es 100 % mehr sein, als zu Ehezeiten, aber wieviel bleibt davon tatsächlich noch über, wenn du deine jetzigen Fixkosten abziehst?

mache ich mir ehrlich gesagt keine Sorgen, dass Du eine falsche Zukunftsentscheidung triffst ...
Ich glaube, damit liegst du richtig und somit habe jetzt ein paar Varianten durchgerechnet, um zu sehen, was hinsichtlich der Arbeitszeitverkürzung möglich ist.

Ergebnis:

1. Die Quote 'reales Einkommen/Brutto' verschlechtert sich bis auf 30 % bei einer angenommenen Halbtagsstelle, was auf den fixen EU und den nicht proportional abnehmenden KU zurückzuführen ist.
2. Eine Halbtagsstelle oder 30 h/Woche sind unrealistisch, da ich selbst bei letzterem lediglich ein reales Einkommen von 1250 € hätte. Damit wäre das Wechselmodell nicht aufrecht zu erhalten.
3. Einzig eine Kombination aus 30 h/Woche und zusätzlichem Minijob wäre finanziell machbar. Die Quote steigt von jetzt 40 % auf dann 44 % (uiuiui). Die eingesparte Arbeitszeit gegenüber Vollzeit, läge durch den zusätzlichen Minijob bei ca. 1 h pro Tag (uiuiui). Die Schwierigkeit besteht dann allerdings darin, die 2 Arbeitsstellen mit dem Wechselmodell zu koordinieren.

Fazit:
man dreht sich wie man will und es kommt nichts bei rum.
Der EU macht eine Arbeitszeitreduzierung derzeit unmöglich.

Bleibt also nur die Möglichkeit:
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Gruß
Brainstormer
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