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Autor Thema: Ebenfalls kurze Vorstellung  (Gelesen 32144 mal)
Thoralf
Rege dabei
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Beiträge: 137


« Antwort #50 am: 08. August 2013, 12:05:46 »

Hallo Poooh,
danke der lieben Worte und Wünsche.

Ich bin ein Traditionalist und bezeichne alle Sparanlagen stets als Sparbücher. Hierbei handelt es sich aber wohl um ein Sparkonto, welches auch auf den Namen meiner Mutter läuft. Da meine Eltern sehr arm sind, besteht auch nicht annähernd die Gefahr der Verletzung von Freistellungsbeträgen in Sachen Zinsen usw. Trotzdem danke für den Hinweis!

Was mir wichtig war, aufzuzeigen, dass sich Next auch durchaus positiv auswirken kann. Man liest ja leider oft, dass durch eine(n) Next mehr Spannungen entstehen und die Dinge verkompliziert werden. Manchmal kann man aber auch Glück haben. Ich habe schon einmal in einem anderen Thema geschrieben, dass meine Next ihren Ex viel besser versteht und Dinge mit ihm regeln kann, seit ich sie dahingehend beraten und ihr Einblicke in die Gefühlswelt von Trennungsvätern geben kann. Das hilft, viele Sachen zu verstehen. Und mir hilft Next samt Tochter, bei meiner Kurzen etwas voran zu kommen. Ich hoffe, das ist nicht nur ein Strohfeuer.

Bin gespannt, ob meine Kurze tatsächlich auf Besuch kommen wird. Momentan ist sie aber mit Mutter und Schwester erst einmal drei Wochen im sonnigen Sommerurlaub.

LG.
Gespeichert
herzlunge
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 16


« Antwort #51 am: 19. August 2013, 18:08:24 »

Hallo Thoralf,


ich hatte mir deine Geschichte am Anfang nur überflogen aber mir mal die Zeit genommen diese komplett zu lesen.
Ich muss sagen mein Respekt hast du!

Dein wille der Standhaftigkeit egal was passiert und wie du deine Finanzielle Lage meisterst ist sehr löblich.

Da danke ich meiner aktuellen Umgangssituation mit meiner "noch" Ehe Frau.
Wir sehen uns fast alle zwei Tage und ich hab meinen Sohnemann bei mir während Sie arbeiten geht.

Auch das Thema um Finanzen ist bei uns "Gott" sei dank kein Streitthema was zu Gericht getragen wird.


Aber das was ich aus deinen Zeilen lese ist schon hart und daher Applaudiere ich im "Standing ovation"
Das was du bei meinem Thread geschrieben hattest mit dem SB und das diese in der Realität doch knapper ausfällt wie sonst wollte ich nicht für wahr haben.

Und dann soll es Opfergrenze heißen...


Aber mich freut es zu lesen das du trotz allem versuchst auf den Beinen zu stehen.
Ich wüsste nicht was ich machen würde...


Gruss
Gespeichert

Der geschiedene Ehemann ist immer der....
Thoralf
Rege dabei
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 137


« Antwort #52 am: 07. Oktober 2013, 03:26:57 »

Update:

Vor drei Wochen war es nun tatsächlich soweit, meine Kurze hat uns besucht und ist ein komplettes Wochenende geblieben. Wir haben das Wochenende wie geplant bei Next und ihrer Maus verbracht und ich meine, es hat meiner Tochter gut gefallen. Der Start war jedoch bescheiden, als ich meine Kurze am Freitagabend abholte, geriet ich auf der Autobahn unverschuldet in einem Unfall und der Wagen musste mit nahezu Totalschaden abgeschleppt werden. Zum Glück ist meiner Kurzen nichts passiert! Ich mag gar nicht daran denken, wie das bei Tempo 130 hätte ausgehen können. Next hat uns dann noch in der Nacht abgeholt und am Sonnabend konnte ein Mietwagen organisiert werden, so dass die Mobilität gesichert war.

Da es der Kurzen gut gefallen hat und ich gern einen regelmäßigen Kontakt etablieren möchte, haben wir zwei weitere Termine für Oktober vereinbart. Die Kurze hat sogar vorgeschlagen, dass wir vier nächstes Jahr ein paar Tage in den Sommerurlaub an die Ostsee fahren! Doch leider hat die Kindesmutter mir nun geschrieben, dass die Kurze im Oktober keine Zeit hätte, die beiden Termine wahrzunehmen. Die Kurze hat meine Telefonnummer, meine Email, die Email von Next und die Email von der Lütten von Next. Doch sie hat sich nirgendwo selbst gemeldet, was mich doch etwas ratlos macht. Nun bleibt mir wahrscheinlich nur abzuwarten.

Die Bearbeitung des Scheidungsantrags zieht sich offenbar auch ewig. Das Gericht ist überlastet. Ich habe gerade die Information bekommen, dass das Gericht nach den ganzen Monaten jetzt erst meinen VKH Antrag der Gegenseite zur Prüfung zugestellt hat. Vielleicht bewegt sich nun aber auch etwas. Ich hatte ja gehofft, dass 6 Monate zwischen Antragseinreichung und erster Verhandlung zeitlich ausreichen würden, aber das war scheinbar naiv. Ich hoffe mal, dass die Überstellung meines VKH Antrags inkl. des Scheidungsantrages an die Gegenseite trotz zeitlicher Überschneidung nichts damit zu tun hat, dass sich die Kurze nicht meldet bzw. die Kindesmutter abgesagt hat. Leider kann ich es meinen Erfahrungen nach auch nicht ausschließen.

Zu meiner Großen herrscht leider nach wie vor absolute Funkstille. Ich möchte noch letztmalig einen Brief mit einem Kontaktvorschlag schreiben, bin mir jedoch unsicher, wie ich den am besten verfassen kann.

Mein erster Gedanke war in etwa derart:

------------------------------
Hallo xxx.

Es ist eine gefühlte Ewigkeit her, dass wir uns gesehen haben. Das macht mich traurig und wehmütig.

Ich erinnere mich, wie Du zur Welt gekommen bist. Ich war auch dabei, als Du aufgewachsen bist, ich habe gern Freude und Sorgen mit Dir geteilt, und auch heute bin ich noch kein bisschen entspannter, wenn es um Dein Wohl geht, und tue alles dafür, dass es Dir in Leipzig gut geht.

Wir waren immer ein prima Team und ich schaue mir gern die Fotos an, die mir von Dir und von uns geblieben sind.

Ich habe Dich lieb, sehr lieb! Du bist meine Tochter, mein Kind, und gemeinsam mit Deiner Schwester das Beste, was mir im Leben passiert ist.

Natürlich bist Du mit Deinen bald 17 Jahren in einem ereignisreichen Alter, in der Dich viele andere Dinge beschäftigen. Das kann ich gut verstehen, ich war ja auch mal jung, auch wenn es eine ganze Weile her ist.

Trotzdem würde ich mich freuen, wenn Du ein Widersehen einrichten könntest. Wenn Du nicht zu mir nach Braunschweig kommen magst, weil das zu viel Aufwand für Dich wäre, dann können wir uns auch gern in Leipzig auf ein Eis oder einen Latte Macchiato treffen.

Du hast meine Telefonnummer, meine eMail Adresse und meine Postanschrift und ich freue mich auf ein Lebenszeichen von Dir.

Beste Grüße aus Braunschweig.
Papa
------------------------------

Kann man das so schreiben?

Viele Grüße und allen Vätern einen guten Start in die neue Arbeitswoche!
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Brainstormer
Gast
« Antwort #53 am: 07. Oktober 2013, 15:07:23 »

Moin Thoralf,

Da es der Kurzen gut gefallen hat und ich gern einen regelmäßigen Kontakt etablieren möchte, haben wir zwei weitere Termine für Oktober vereinbart. Die Kurze hat sogar vorgeschlagen, dass wir vier nächstes Jahr ein paar Tage in den Sommerurlaub an die Ostsee fahren! Doch leider hat die Kindesmutter mir nun geschrieben, dass die Kurze im Oktober keine Zeit hätte, die beiden Termine wahrzunehmen.
Hast du schon etwas unternommen, um den Umgang zu regeln, damit dieser nicht von der Lust und Laune der KM abhängt?
Falls nicht, empfiehlt sich der Umgangsdreisprung:
1. Brief an die KM
2. Vermittlung durch Jugendamt
3. Antrag bei Gericht

Die Bearbeitung des Scheidungsantrags zieht sich offenbar auch ewig. Das Gericht ist überlastet. Ich habe gerade die Information bekommen, dass das Gericht nach den ganzen Monaten jetzt erst meinen VKH Antrag der Gegenseite zur Prüfung zugestellt hat. Vielleicht bewegt sich nun aber auch etwas. Ich hatte ja gehofft, dass 6 Monate zwischen Antragseinreichung und erster Verhandlung zeitlich ausreichen würden, aber das war scheinbar naiv.
Falls es sich weiter hinzieht, sollte dein RA regelmäßig Anfragen zum aktuellen Sachstand an das Gericht stellen und außerdem um Förderung des Verfahrens bitten.

Ich möchte noch letztmalig einen Brief mit einem Kontaktvorschlag schreiben
[...]
Kann man das so schreiben?
Den Brief finde ich gut. Ich drück dir die Daumen!

Gruß
Brainstormer
Gespeichert
Thoralf
Rege dabei
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« Antwort #54 am: 14. Oktober 2013, 19:23:14 »

Hallo Brainstormer,
danke für`s Feedback!
 yltype

Der Brief ist seit ein paar Tagen raus, meine Erwartung an eine Reaktion gering, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zum Schluss.

Meinem Anwalt habe ich eine Mail geschrieben, dabei die von Dir verwendeten Begrifflichkeiten verwendet.

In Sachen Umgangsregelung habe ich bisher keine weiteren Schritte unternommen. Es gab ja bereits eine von beiden Elternteilen mit dem Jugendamt ausgearbeitete und schriftlich fixierte Umgangsregelung, an deren Umsetzung die KM zu keiner Zeit interessiert war. Kontakt zur KM gibt es keinen, wir grüßen uns ja vor Gericht nicht einmal und das schönste wäre es für jeden von uns, wenn der jeweils andere endlich ins Gras beißen würde. Da gibt es nichts außer massiven Hass zwischen uns und dies, zumindest meinerseits, nicht wegen der Trennung an sich sondern der Entwicklung nach der Trennung.

Aber der Hauptpunkt in meinen Gedanken ist der: Die Kurze ist 12 Jahre alt, äußerlich sieht sie zwar schon wie 14 Jahre aus, und ich zweifle zum einen daran, dass ein Kind in dem Alter Freude am Umgang mit Papa hat, wenn es eigentlich keinen Bock auf ein Treffen hat. Dazu kommt dann zum anderen noch, dass die KM weiß, dass die Kurze sie abgöttig liebt und dass die KM dies auch entsprechend einsetzt. Das heißt, jeder Schritt, den die Kurze auf mich zu kommt, wird damit vergolten, dass KM der Kurzen ein Stück Zuneigung entzieht. Das ist ein dramatischer Konflikt für die Kurze, aber der Preis dafür, wenn KM ihren Feldzug zu meiner emotionalen Zerstörung über das Wohl der Kinder stellt.

Beste Grüße, gute Woche!
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Thoralf
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« Antwort #55 am: 11. November 2013, 20:21:55 »

Leider Null Reaktion meiner Großen, ich weiß auch nicht, ob sie die Post bekommen hat.

Trotz des dadurch insbesondere für meine Kurze entstehenden dramatischen Konfliktes habe ich nun schweren Herzens entschieden, dass Thema Umgang doch noch einmal aufzugreifen und mit mehr Nachdruck zu verfolgen. Insbesondere auch, um meine Bemühungen um Umgang nachzuweisen, da es einen Richter nicht interessiert, wie viele nett formulierte Briefe und Anfragen ich diesbezüglich in der Vergangenheit an die Kindesmutter gerichtet habe oder wie viele Kontaktversuche es meinerseits zu unseren Kindern gab. Der Richter wird berechtigt fragen, warum ich nicht den Klageweg gegangen bin und alle anderen Bemühungen mit der Hand vom Tisch wischen. Das will ich vermeiden und nun Nägel mit Köpfen machen und damit auch die KM mehr in die Pflicht nehmen.

Es gibt wohl aktuell auch ein Urteil (meine Mutter hat das aus irgendeiner Zeitung ausgeschnitten und mir gegenüber kurz am Telefon erwähnt) welches besagt, dass die Kindesmutter sogar verpflichtet ist und im Zweifel auch belegen muss, dass sie alles Erdenkliche getan hat, um den Umgang der Kinder zum KV zu befördern. In der Interpretation heißt das, einfach nur zu bestreiten, dass sie unsere Kinder massiv gegen mich aufhetzt,  und hoffen, dass ihr niemand das Gegenteil beweisen kann, wird zukünftig nicht mehr genügen.
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« Antwort #56 am: 13. November 2013, 01:36:36 »

Moin Thoralf,

Es gibt wohl aktuell auch ein Urteil (meine Mutter hat das aus irgendeiner Zeitung ausgeschnitten und mir gegenüber kurz am Telefon erwähnt) welches besagt, dass die Kindesmutter sogar verpflichtet ist und im Zweifel auch belegen muss, dass sie alles Erdenkliche getan hat, um den Umgang der Kinder zum KV zu befördern.
selbst wenn es so ein Urteil gibt, ist kein deutsches Gericht verpflichtet, in Deinem Fall genauso zu urteilen. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass man nur ein (vermeintlich) passendes Urteil finden müsse - und schon blibe einem Gericht gar nichts anderes mehr übrig als im eigenen Sinne zu entscheiden.

Was Deine Mutter (vielleicht) meinte, ist der § 1684 BGB Abs. 2. Ja, der liest sich in der Theorie ganz nett. In der Praxis wird es trotzdem schwierig, 12- und 17-jährige Kinder zum Umgang zu zwingen, selbst wenn ein Gericht auf der Basis dieses Paragraphen ein Umgangsurteil gefällt hat. Denn wie will man Teenies zum Umgang zwingen, wenn sie nicht wollen? In Handschellen vorführen und an Vaters Heizung anketten geht schlecht und wäre auch nicht besonders zielführend. Und um den Willen von Kindern jeden Alters im eigenen Sinne zu beeinflussen, hat ein Betreuungselternteil eine Menge Möglichkeiten. Zusammengefasst: Wenn Deine Mädels sagen "Wir haben keinen Bock, den Alten zu sehen", gibt es praktisch keine Möglichkeiten, die zu zwingen. Deine Ex kann ihre Hände in Unschuld waschen und sagen "hab ich nix mit zu tun!"

Sinnvollerweise solltest Du also nicht mit irgendwelchen Urteilen wedeln, wenn Du etwas erreichen willst, sondern beispielsweise mit attraktiven Unternehmungen.

Grüssles
Martin
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Wildlachs
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« Antwort #57 am: 13. November 2013, 09:10:15 »

Meine Güte, Brille.

Es gibt keinen Grund, dem TO zu unterstellen, er wolle seine Kinder in Handschellen zum Umgang zwingen.
Rauf und runter ist es gefestigte Rechtsprechung, daß ein betET Umgang nicht nur zu dulden, sondern aktiv zu fördern hat. Auch und gerade bei verirrten Pubis ist dieser ET nicht von seinen Pflichten befreit.

Schwierigkeiten sehe ich allerdings auch im Nachweis und der Durchsetzbarkeit.

Trotz aller Rechte und Pflichten zur Förderung des Umgangs haben Pubis nun mal ihre eigenes Köpfe.
Und so schwer es gerade auch für entfernte ET ist, haben sie sich auf diese Realitäten einzustellen.

Erfahrungsgemäß ist in Fällen wie diesem ein guten Angebot an die Kids zielführender:
Ein gutes und interessantes Leben führen, das die Kids zur Teilhabe und zum Kommen motiviert.

W.
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Thoralf
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« Antwort #58 am: 13. November 2013, 11:07:28 »

Hallo Ihr Beiden und danke,

das sind natürlich alles gute Argumente.

In der Praxis wird es trotzdem schwierig, 12- und 17-jährige Kinder zum Umgang zu zwingen, ...

Dieser Aspekt ist mir ja schon bewusst.

Aber der Hauptpunkt in meinen Gedanken ist der: Die Kurze ist 12 Jahre alt, äußerlich sieht sie zwar schon wie 14 Jahre aus, und ich zweifle zum einen daran, dass ein Kind in dem Alter Freude am Umgang mit Papa hat, wenn es eigentlich keinen Bock auf ein Treffen hat.

Einigkeit in Euren Meinungen besteht ja vorallem in diesem Punkt:

Sinnvollerweise solltest Du also nicht mit irgendwelchen Urteilen wedeln, wenn Du etwas erreichen willst, sondern beispielsweise mit attraktiven Unternehmungen.

Erfahrungsgemäß ist in Fällen wie diesem ein guten Angebot an die Kids zielführender:
Ein gutes und interessantes Leben führen, das die Kids zur Teilhabe und zum Kommen motiviert.

Ich glaube, dass ich genau dies bei den wenigen vergangenen Treffen mit der Kurzen umgesetzt habe. Die Kurze machte mir auch wirklich einen zufriedenen und glücklichen Eindruck in der gemeinsamen Zeit. Sobald sie aber wieder bei KM ist, ist es wie eine Art umgelegter Hebel und ich komme nicht mehr an sie heran.

Insgesamt erschwerend ist natürlich, dass die KM unseren Kindern finanziell alle Wünsche erfüllen und damit als gute Mutter glänzen kann, während ich am Existenzminimum knabbere. Die letzten beiden gemeinsamen Unternehmungen mit meiner Kurzen waren überhaupt nur mit finanzieller Unterstützung meiner Next möglich, die mich diesbezüglich aber auch zukünftig unterstützen würde.

LG.
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brille007
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« Antwort #59 am: 13. November 2013, 12:08:38 »

Oooch Wildlachs,

Meine Güte, Brille.

Es gibt keinen Grund, dem TO zu unterstellen, er wolle seine Kinder in Handschellen zum Umgang zwingen.
das hat ja auch niemand irgendwem unterstellt. Einfach mal die Scheuklappen abnehmen und nochmal lesen.

Rauf und runter ist es gefestigte Rechtsprechung, daß ein betET Umgang nicht nur zu dulden, sondern aktiv zu fördern hat. Auch und gerade bei verirrten Pubis ist dieser ET nicht von seinen Pflichten befreit.
genau. Und wenn etwas "gefestigte Rechtsprechung" ist oder jemand zu irgendwas verpflichtet ist, verstösst ja auch niemand dagegen. Es gibt keinen Bankraub und keine Falschparker - ist schliesslich beides verboten.

Und bei Loyalitätskonflikten springt immer die staatliche Super-Nanny aus dem Busch und passt fein auf, dass die Betreuungs-Muddi auch schön den Umgang fördert

Just my 2 cents
Martin
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Malachit
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« Antwort #60 am: 13. November 2013, 13:39:53 »

Hallo Thoralf,

um nochmal darauf zurückzukommen, ob und wie man Urteile anderer Fälle im eigenen Fall verwenden kann:

selbst wenn es so ein Urteil gibt, ist kein deutsches Gericht verpflichtet, in Deinem Fall genauso zu urteilen. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass man nur ein (vermeintlich) passendes Urteil finden müsse - und schon blibe einem Gericht gar nichts anderes mehr übrig als im eigenen Sinne zu entscheiden.

Es wäre natürlich keine besonders intelligente Idee, dem eigenen Richter so ein Urteil unter die Nase zu halten und ihn aufzufordern, doch bitteschön genau so zu entscheiden - aber es ist durchaus vernünftig, sich solche Urteile genau anzusehen, und dann die Argumentation im eigenen Fall, wenn es denn passt, so ähnlich aufzubauen. Diese eigene Argumentation kann man dann m.E. durchaus sinnvoll mit einem dezenten Hinweis auf die bestehende Rechtssprechung unterfüttern.

Die andere Baustelle, auf der "fremde" Urteile manchmal gelegen kommen, sind Warnschüsse vor den Bug einer gar zu störrischen KM. Wenn die Dame sich also benommen hat wie das Nashorn im Porzellanladen, dann mag es für eine anschließende Diskussion in einer etwas ruhigeren Stunde durchaus nützlich sein, auf ein Urteil zu verweisen, in dem eine KM für ein vergleichbares Verhalten mit diesen oder jenen Sanktionen belegt wurde. Dies erzählst du selbstverständlich mit dem süffisanten Nachsatz, wie sehr dir an einer friedlichen Beilegung der Angelegenheit liegt, damit ihr euch niemals wegen derart unfeiner Geschichten vor Gericht wiedersehen müsst.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Thoralf
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« Antwort #61 am: 29. Januar 2014, 22:55:47 »

Es ist noch Januar und das berechtigt - wenn auch berufsstressbedingt mit ziemlicher Verspätung - der ganzen Forumsgemeinde noch die besten Wünsche für 2014 mit auf den Weg zu geben. Allen hier schreibenden Aktivisten einen ausdrücklichen Dank für stetigen Rat! Möge Euch die Laune zum Helfen auch 2014 nicht ausgehen.

Besonders viel Kraft und Energie wünsche ich aber all den Vätern, die es mit besonders bösartigen Exemplaren von Kindesbesitzerinnen zu tun haben. Ja, Ihr steht in diesem Lande noch auf verlorenem Posten. Aber trotzdem lohnt es, zu kämpfen. Denn wenn sich nicht stetig zur Wehr gesetzt wird, wird sich im hiesigen Familienrecht niemals etwas ändern. Von daher können auch persönliche Niederlagen langfristig den Weg zum Erfolg der Allgemeinheit ebnen.

Ich persönlich freue mich, dass es mein zuständiges Familiengericht nach nur sieben Monaten Verweildauer geschafft hat, der Gegenseite meinen Scheidungsantrag zuzustellen. In grenzenloser Euphorie hoffe ich nun auf Eröffnung des Scheidungsverfahrens noch in 2014 oder 2015, spätestens aber in 2016. 

Schön wird es bei den verhärteten Fronten aber nicht werden. Im Hinblick auf die Verwirkung oder Begrenzung von Unterhaltsansprüchen, werde ich zu beweisen versuchen, mit welch hartnäckiger Bösartigkeit mir die Kindesmutter unsere Kinder stetig entfremdet und gegen mich manipuliert hat, bis hin zu der Anstiftung zur Behauptung des sexuellen Missbrauchs. Der mir dadurch zugefügte mentale Schaden ist erheblich. Das Ganze  wird die Gesamtstimmung nicht heben. Mit rücksichtsvoll und fair brauche ich es aber bei dieser gewissenlosen Verbrecherin nicht mehr zu versuchen. Da durfte ich ja nun erfahren, wie das endet.

VG.
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Thoralf
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« Antwort #62 am: 25. Februar 2014, 23:31:22 »

Hallo Interessierte,
die Gegenseite hat mir nun im Hinblick auf eine außergerichtliche Neuregelung der Unterhaltsvereinbarungen ihre Forderungen überstellt.

Unterm Strich sieht es konkret so aus, dass mir vom monatlichen Nettoeinkommen abzgl. anerkannter berufsbedingter Kosten, Altersvorsorge, nicht anerkannter Kreditabzahlungen und Rückzahlungen für Verfahrenskostenhilfe, das Ganze unter Berücksichtigung des geldwerten Vorteils des Firmenwagens, dazu vermindert um Kindesunterhalt und Ehegattentrennungsunterhalt zunächst ein monatlicher Restbetrag von 823 Euro verbleiben würde.

Dieser Betrag vermindert sich noch um berufsbedingte Kosten, die als solche nicht im entsprechenden, also tatsächlichen, Umfang berücksichtigt sind. Diese Kosten machen noch einmal weitere rund 80 Euro aus. Unberücksichtigt blieben ebenfalls eventuelle Kosten des Umgangs (z. B. Vorhaltung eines Kinderzimmers für Übernachtungen/ Distanz zu den Kindern reichlich 200 Km einfache Strecke/ Umgang findet aufgrund KM nicht statt).

Ex und die beiden Kinder (17, 12) würden bei knapp 2.400 Euro monatlich rauskommen. Unterhalt + Kindergeld + Zuverdienst Ex.

Ich bin jetzt hin und her gerissen.

Soll ich nachgeben und versuchen mit dem Geld hinzukommen? Ich habe eine vom Arbeitgeber vorgegebene Wohnortpräsenz in Braunschweig, wer die Mietpreise in Braunschweig kennt, weiß wie eng das finanziell ist. Allerdings würde ich die massiven Kosten eines Rechtstreites sparen.

Oder soll ich erneut einen Rechtsstreit riskieren, vielleicht verlieren oder zwar etwas besser aus der Sache rauskommen, dann aber ein paar Tausend Euro Anwalts- und Gerichtskosten an der Backe kleben haben, also unterm Strich so oder so keine Verbesserung. Aber wenigstens das Gefühl, mich nicht kampflos ergeben zu haben. Alternative für den schlimmsten denkbaren Ausgang wäre ja immer noch der sorgenfreie Wechsel vom Job direkt in ALG2 lebenslang und Auflaufen lassen aller Schulden. Mit diesem Status ALG2 hätte ich für mich selbst auch überhaupt kein Problem.

Wozu würdet Ihr raten? Bitte keine Verweise auf fiktive Selbstbehalte, die sowieso nichts nützen, wenn der Richter Schulden nicht ehebedingt anerkennt, berufsbedingte Kosten nicht im tatsächlichen Umfang berücksichtigt, dem aufgezwungenen Firmen-PKW für die Tätigkeit im Außendienst gnadenlos als zusätzlichen geldwerten Vorteil reindrückt usw. usw. usw.

Die Zahlen sind wie oben genannt.

Sich kampflos fügen? Kämpfen?

(Eine einvernehmliche außergerichtliche Lösung im Sinne eines Kompromiss ist ausgeschlossen, da Gegenseite stets die kompletten Forderungen erfüllt haben möchte oder eben klagt.)

Viele Grüße.
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Brainstormer
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« Antwort #63 am: 26. Februar 2014, 14:01:25 »

Moin Thoralf,

die Gegenseite hat mir nun im Hinblick auf eine außergerichtliche Neuregelung der Unterhaltsvereinbarungen ihre Forderungen überstellt.
Soll diese in Form einer Scheidungsfolgenvereinbarung geregelt werden?

Unterm Strich sieht es konkret so aus, dass mir vom monatlichen Nettoeinkommen [...] zunächst ein monatlicher Restbetrag von 823 Euro verbleiben würde.

Ex und die beiden Kinder (17, 12) würden bei knapp 2.400 Euro monatlich rauskommen.
[...]
Soll ich nachgeben und versuchen mit dem Geld hinzukommen?
Wenn ihr euch einvernehmlich einigt, dann sollte es ja ein Kompriss sein, in dem jede Seite Zugeständnisse macht.
Wenn die Gegenseite nun aber auf die maximal mögliche Forderung beharrt, dann halte ich das nicht für den Versuch einer Einigung.

Wie sieht denn deine eigene Rechnung aus, wenn du den für dich ungünstigsten Fall durchspielst?
Welche Meinung vertritt die Gegenseite in Bezug auf die zeitliche Absenkung und/oder Befristung des nachehelichen Unterhalts? Werden Zugeständnisse gemacht?

Oder soll ich erneut einen Rechtsstreit riskieren, vielleicht verlieren oder zwar etwas besser aus der Sache rauskommen, dann aber ein paar Tausend Euro Anwalts- und Gerichtskosten an der Backe kleben haben, also unterm Strich so oder so keine Verbesserung.
Na ja, da jede Partei vermutlich die eigenen Kosten selbst trägt und auch die Gerichtskosten hälftig geteilt werden, ist die Höherbelastung überschaubar, denn Kosten für deinen RA fallen auch an, wenn dieser an einer außergerichtlichen Einigung (Erstellung einer Scheidungsfolgenvereinbarung) mitwirkt.
Oder wolltest du das komplett ohne Anwalt durchziehen?

--
Brainstormer
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Thoralf
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« Antwort #64 am: 27. Februar 2014, 00:22:53 »

Moin Brainstormer,

noch geht es neben den Kindesunterhalt um Ehegattentrennungsunterhalt.

Vielleicht noch zur besseren Strukturierung:

- Trennungsjahr ist geraume Zeit vorbei
- Scheidungsantrag wurde von mir nach Trennungsjahr vor rund 9 Monaten gestellt und Ende Januar 2014 endlich der Gegenseite zugestellt
- Titel Kindesunterhalt laufen nach wie vor
- Trennungsunterhalt war bis Ende 2013 gerichtlich geregelt (zeitlich begrenzte Verrechnung mit einem Teil der Schulden, die ich im Innenverhältnis allein zu tragen habe) und muss lt. Vereinbarung ab Januar 2014 neu geregelt werden

Darauf bezog sich das Schreiben der Rechtsanwältin der Gegenseite. Es geht also noch nicht um die nachehelichen Dinge.

Ich hatte gehofft, dass dem Familiengericht neun Monate reichen, um einen Termin zur Eröffnung des Scheidungsverfahrens zu finden bzw. bekannt zu geben. Das war natürlich Pustekuchen.

Problem:

Wenn ich der Gegenseite jetzt widerspreche, wird es zu einem kostenintensiven Gerichtsverfahren kommen. Dabei wird eine Entscheidung getroffen, die dann aber nur für die Zeit des eventuellen Anspruchs auf Trennungsunterhalt Relevanz hat. Nacheheliche Unterhaltsansprüche werden später sowieso neu verhandelt.

Je nachdem, wie schnell nun eventuell das Scheidungsverfahren kommt, lohnen sich die Kosten für einen Rechtsstreit bzgl. Trennungsunterhalt eventuell nicht und es ist insgesamt billiger, den Forderungen einfach nachzugeben und den eigenen Mindestlebensbedarf durch die Aufnahme neuer Kredite sicher zustellen.

Die Kehrseite, zahle ich aber widerspruchslos und die Scheidung dauert noch ewig, dann schieße ich mich selbst ins Knie.

Insgesamt sowieso unsicher ist die Entscheidung des Richters. Ich bin mittlerweile an dem Punkt - wo ich nur noch willig bin, zu arbeiten - wenn mir zukünftig monatlich tatsächlich mindestens 1.050 Euro verbleiben. Ich arbeite jeden Monat hart im Vertriebsstress und mit rund 250 Stunden monatlich auch sehr viel und den Betrag möchte ich einfach haben und zwar in echt und nicht nur auf dem Papier mit schön gerechneten rein theoretischen Wünsch-Dir-was-Zahlen.

Ex und Kinder müssten in dem Fall dann etwas kürzer treten, würden im Osten mit offiziell dann insgesamt knapp 2.200 Euro trotzdem noch sehr anständig über die Runden kommen.

LG
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Malachit
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« Antwort #65 am: 27. Februar 2014, 07:10:52 »

Hi Thoralf,

Insgesamt sowieso unsicher ist die Entscheidung des Richters. Ich bin mittlerweile an dem Punkt - wo ich nur noch willig bin, zu arbeiten - wenn mir zukünftig monatlich tatsächlich mindestens 1.050 Euro verbleiben.

Mir ist nicht ganz klar, wie du auf die Zahl von 1.050 Euro kommst. Dein Selbstbehalt gegenüber der Ex beträgt inzwischen 1.100 Euro (siehe Düsseldorfer Tabelle, Abschnitt B, Punkt IV), und demzufolge sollten dir sogar mindestens 1.100 Euro bleiben ...

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Brainstormer
Gast
« Antwort #66 am: 27. Februar 2014, 10:06:47 »

Moin Thoralf,

Wenn ich der Gegenseite jetzt widerspreche, wird es zu einem kostenintensiven Gerichtsverfahren kommen. Dabei wird eine Entscheidung getroffen, die dann aber nur für die Zeit des eventuellen Anspruchs auf Trennungsunterhalt Relevanz hat. Nacheheliche Unterhaltsansprüche werden später sowieso neu verhandelt.

Könntest du nicht den Trennungsunterhalt in einer für dich akzeptablen Höhe titulieren lassen?
Der Streitwert und die damit verbundenen Kosten berechnen sich dann ggf. nur aus dem strittigen Betrag.

--
Brainstormer
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Thoralf
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« Antwort #67 am: 27. Februar 2014, 10:49:15 »

Hi Thoralf,

Mir ist nicht ganz klar, wie du auf die Zahl von 1.050 Euro kommst. Dein Selbstbehalt gegenüber der Ex beträgt inzwischen 1.100 Euro (siehe Düsseldorfer Tabelle, Abschnitt B, Punkt IV), und demzufolge sollten dir sogar mindestens 1.100 Euro bleiben ...

Viele liebe Grüße,

Malachit.

Hallo Malachit,

die 1.050 Euro sind ein Betrag den ich mindestens für mich monatlich benötige zur Abdeckung von Miete, Nebenkosten, Strom, Telefon, Nahrung, Drogeriewaren, Kleidung usw.

Mein aktueller Selbstbehalt ist auf em Papier sogar mit 1.300 Euro belassen, was ja in sich toll klingt.

Der Haken liegt aber in folgenden Punkten:

(1) Es bestehen Darlehensverbindlichkeiten. Ich komme aus dem Alleinverdienermodell und da hat die Kohle nicht immer gereicht. Das ist alles Vergangenheit, aber der entscheidende Punkt ist, dass ich diese Verbindlichkeiten allein unterzeichnet habe. Ex stellte sich dann vor Gericht hin, behauptete, sie wüsste von keinen Darlehen. Und ihre Anwältin forderte, nicht einen einzigen Cent Tilgung als Minderung des unterhaltsrelevanten Einkommens anzuerkennen. Der Richter hat das anders gesehen und es zugelassen, die gute Hälfte der Schulden als Minderung anzuerkennen. Damit kam er mir entgegen, hat mich aber auf der anderen knappen Hälfte sitzen gelassen, die ich dann aus meinem Selbstbehalt bedienen musste.

(2) Die Anerkennung der berufsbedingten Kosten erfolgte und erfolgt nicht im vollen Umfang. Trotz Bestätigungsschreiben vom Arbeitgeber über für die Einkommenserzielung notwendige Voraussetzungen wurde ich hier beschnitten und muss die nicht anerkannte Differenz ebenfalls aus meinem Selbstbehalt tragen.

(3) Ich bin im Außendienst und nutze einen Firmen-PKW mit 1% Versteuerung. Ich habe keine Möglichkeit auf Auswahl des Fahrzeugtyps und mein Arbeitgeber schließt die Fahrtenbuchvariante schriftlich aus. Bei dem PKW handelt es sich um einen 3er BMW. Der Richter behandelt diese Situation nun so, dass dies ein fetter Mehrwert wäre. Wer wie ich 1,90 Meter groß ist und jeden Tag mindestens 5 Stunden im Auto sitzt, wird das im Hinblick auf einen 3er BMW sehr relativieren. Ich weiß auch nicht, was der Richter für angemessen hält, um im Jahr beruflich 70.000 Kilometer wegzuschrubben. Obwohl ich mit privat geführten Fahrtenbuch nachweisen konnte und kann, dass ich das Fahrzeug kaum privat nutze und ich mir bei meinem verbleibenden Resteinkommen auch niemals so ein Fahrzeug privat halten würde, hat der Richter zur Grundlage genommen, welche Kosten ich hätte, wenn ich einen 3er BMW privat fahren würde. Dieser „Mehrwert“ über die 1% Versteuerung hinaus wird ebenfalls aus meinem SB getragen. Der Richter wörtlich zu mir: „Es ist doch ihr Pech, wenn Sie das Auto privat nicht nutzen, sie könnten doch mehr fahren!“

(4) Ich habe eine im Arbeitsvertrag vorgeschriebene Wohnortresidenz in Braunschweig. Wer sich mit der Mietentwicklung in Braunschweig auskennt, weiß um die Lächerlichkeit von 360 Euro Mietanteil im Selbstbehalt. Ich wohne sehr ländlich an der Peripherie und keineswegs gehoben. In Braunschweig ist der Regelsatz Mietkosten (Kaltmiete, kalte Betriebskosten, Fernwärme) für ALG2 Empfänger auf einer angemessenen Wohnfläche bereits mit 460 Euro angesiedelt. Nimmt man den durchschnittlichen Mietspiegel bei einer Wohngröße von 50m2 liegt man sogar bei 475 Euro. Diese Mietmehrkosten wurden mir bisher nicht anerkannt.

Ebenso wenig anerkannt wurde die Vorhaltung eines Kinderzimmers für den Umgang. Ex ist mit den Kindern 200 Kilometer weggezogen, die Distanz wurde also nicht von mir geschaffen. In Anbetracht desssen, dass mir die Kurze unter der Beschuldigung sexueller Belästigung (u. a. „Kind muss mit im Schlafzimmer schlafen“) weggenommen wurde, ist ein separates Zimmer unabdingbar, auch wenn derzeit kein Umgang stattfindet, ich mich aber nach wie vor um selbigen bemühe.

(5) Letzendlich muss ich mitllerweile monatlich auch 90 Euro VKH Rückzahlung abdrücken.

Mein realer Selbsbehalt hat also nichts mit dem theoretisch eingehaltenen Papierselbstbehalt zu tun.

Moin Thoralf,

Könntest du nicht den Trennungsunterhalt in einer für dich akzeptablen Höhe titulieren lassen?
Der Streitwert und die damit verbundenen Kosten berechnen sich dann ggf. nur aus dem strittigen Betrag.

--
Brainstormer

Darüber werde ich nachdenken!

Danke Euch Beiden.

LG
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« Antwort #68 am: 27. Februar 2014, 11:28:37 »

Moin Thoralf,

der Webfehler liegt nicht bei den bösen Familiengerichten, sondern bei Eurer ehelichen Rollenverteilung. Das hier:
Ich, männlich, 40 Jahre, noch verheiratet (seit 13 Jahre verheiratet, seit 20 Jahre zusammen), zwei Töchter (16 und 11). Klassisches Alleinverdienermodell.
war schon zu Ehezeiten auf Kante gestrickt; da durfte nichts passieren. Dazu noch Schulden. Wenn man davon mit ungünstigerer Steuerklasse zwei Haushalte finanzieren will, wird es naturgemäss eng, denn man kann jeden Euro nur einmal ausgeben. Die Lösung - auch wenn sie heute nicht mehr hilft - wäre gewesen, dass Deine Ex spätestens ab Schuleintritt des jüngeren Kindes ebenfalls zum Familieneinkommen beiträgt. Du wirst diesem Thema noch einmal begegnen, wenn es um die Aufteilung Eurer Rentenanwartschaften geht. Eure kapitalen Fehler fallen Euch zwar erst jetzt auf die Füsse, aber gemacht habt Ihr sie bereits vor vielen Jahren.

Schlecht bedient bist Du unter diesen Voraussetzungen mit
Es wurde der Vergleich dahingehend geschlossen, dass ich für die Kinder bis einschließlich Juli 2013 Düsseldorf, Stufe 1, zahle. Ab August dann Düsseldorf, Stufe 2 (da dann theoretisch einer der Kredite ausgelaufen ist.)

KEINEN TRENNUNGSUNTERHALT bis Jahresende![...]
Ex arbeitet jetzt voll und hat mit neuer Steuerklasse 800 Euro im Monat. Für die beiden Kinder inkl. Kindergeld 974 Euro. Kommt man meiner Meinung nach ohne soziale Not über die Runden und ab August ist es noch ein Hunderter mehr.
jedenfalls nicht!

Deine Ex und die Kinder haben in ihrem 3-Personen-Haushalt knapp 1.800 EUR (=600 EUR pro Person) zur Verfügung. Wenn man damit "ohne Not über die Runden kommt", solltest Du über Deine 1.050 EUR im Monat
die 1.050 Euro sind ein Betrag den ich mindestens für mich monatlich benötige zur Abdeckung von Miete, Nebenkosten, Strom, Telefon, Nahrung, Drogeriewaren, Kleidung usw.
eigentlich nicht meckern, oder?

Die Annahme, dass Kinder weniger kosten als Erwachsene ist genauso irrig wie der Glaube, Kinderschuhe seien viel billiger als die für Erwachsene, weil man ja viel weniger Material braucht...

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« Antwort #69 am: 27. Februar 2014, 16:42:44 »

Mensch Martin,

Du hast es mir ja nun schon 25 Mal erklärt, dass ich die Situation in der Vergangenheit selbst verschuldet habe, da ich aus dem Alleinverdienermodell komme. Diese Vergangenheit wird sich auch mit den nächsten 25 Erklärungen nicht ändern lassen.

Warum mir aber deshalb nicht der angemessene Selbstbehalt zustehen soll, der anderen Unterhaltspflichtigen auch zusteht, erschließt sich mir dadurch trotzdem nicht. Der Logik, einmal Alleinverdiener gewesen zu sein, begräbt automatisch den Anspruch auf ein menschenwürdiges Leben in Zukunft, möchte ich einfach nicht folgen.

Du magst ja mit all Deinen Meinungen richtig liegen, aber am Kernthema des Selbstbehaltes laufen diese gerade meilenweit vorbei. Es sei denn, es gibt eine neue, mir noch unbekannte Regelung, dass sich der Selbstbehalt nun nach dem vorhergehenden Lebensmodell ausrichtet.

Im übrigen hatte Ex bereits ab Mitte 2013 1.075 Euro für die beiden Kinder zur Verfügung und verdient selbst mittlerweile 950 Euro netto. Ja, und mit 2.025 Euro kannst Du im Osten sogar sehr gut über die Runden kommen. Ich hatte in dieser Zeit übrigens effektiv 700 Euro tatsächlichen monatlichen Selbstbehalt. Soviel zum Thema "gut bedient sein".

Natürlich kosten Kinder weniger als Erwachsene, sogar deutlich weniger! Der Unterschied entsteht allein schon mit den Mietkosten. Nicht volljährige Kinder wohnen regelmäßig bei einem Elternteil, der hierdurch entstehende Mehrbedarf an Wohnraum beträgt ein Kinderzimmer, dass macht inkl. der Nebenkosten maximal 150 Euro aus, eher deutlich weniger, da größere Wohnungen günstigere n2-Preise haben als die begehrten kleinen Butzen. Das ist weniger als ein Drittel von dem, was ein Erwachsener für Mietzahlungen mindestens aufbringen muss.

Solche "Kleinigkeiten" wie der Umstand, dass nicht volljährige Kinder auch regelmäßig keine Gerichts- oder Anwaltskosten bzw. alternativ VKH-Rückzahlung leisten müssen, lasse ich mal außen vor. Genau wie den häufig beobachteten Umstand, dass nicht volljährige Kinder keinen eigenen PKW unterhalten. Die Liste ließe sich noch erheblich verlängern ... Im übrigen brauchen drei Leute in einem Raum auch nicht automatisch die dreifachen Heizkosten.

Und ganz ehrlich, wenn Du das bestreiten magst, dann hat das für mich schon den Anstrich von Polemik und nicht mehr den Charakter einer ernsthaften Diskussion.

Du hast echt was auf den Kasten, ehrlich. Du weißt viel über Familienrecht und das ist hilfreich. Aber Deine stetige "Friss-oder-stirb-doch" Empfehlung für Leute wie mich, nerven gewaltig. Bei mir kommt diese Art arrogant an. 4 von 5 Männern in meiner Situation, hätten schon in den Sack gehauen und sich im ALG2 einquartiert. Ich nicht und deshalb muss ich mich auch nicht so angehen lassen.
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« Antwort #70 am: 27. Februar 2014, 17:33:25 »

Moin Thoralf,

Du hast es mir ja nun schon 25 Mal erklärt, dass ich die Situation in der Vergangenheit selbst verschuldet habe, da ich aus dem Alleinverdienermodell komme. Diese Vergangenheit wird sich auch mit den nächsten 25 Erklärungen nicht ändern lassen.
ich habe das genau ein einziges Mal getan, nämlich HIER vor etwa 10 Monaten. Nachdem Du seither offenbar nicht weitergekommen bist - zumindest beklagst Du heute dieselben Sachverhalte wie damals - habe ich es wiederholt. Was erwartest Du denn von einem Internet-Forum? Eine Wunschantwort von der Sorte "sollen die Alte und die Kinder doch verhungern!"?

Warum mir aber deshalb nicht der angemessene Selbstbehalt zustehen soll, der anderen Unterhaltspflichtigen auch zusteht, erschließt sich mir dadurch trotzdem nicht.
unter anderem, weil Du blöderweise einen Firmenwagen benutzen und dessen Privatnutzung versteuern musst. Sinnvollerweise macht der Gesetzgeber nicht für jeden denkbaren Einzelfall und jede Eventualität ein eigenes Gesetz.

Der Logik, einmal Alleinverdiener gewesen zu sein, begräbt automatisch den Anspruch auf ein menschenwürdiges Leben in Zukunft, möchte ich einfach nicht folgen.
Du bist doch gar nicht mehr Alleinverdiener; Deine Ex arbeitet mittlerweile und Du bezahlst nicht einmal Trennungsunterhalt. Und auch wenn Dir am deutschen Familienrecht etwas unlogisch erscheint, ist es nicht die Aufgabe dieses Forums, ein Dir persönlich genehmes Familienrecht zu basteln. Wenn Du Veränderungen möchtest: Besprich Dich mit dem Bundestagsabgeordneten Deines Vertrauens oder dem Bundesjustizminister, organisiere Petitionen und Demonstrationen. In Internet-Foren herumjammern ändert nicht das Geringste.

Natürlich kosten Kinder weniger als Erwachsene, sogar deutlich weniger! Der Unterschied entsteht allein schon mit den Mietkosten. Nicht volljährige Kinder wohnen regelmäßig bei einem Elternteil, der hierdurch entstehende Mehrbedarf an Wohnraum beträgt ein Kinderzimmer, dass macht inkl. der Nebenkosten maximal 150 Euro aus, eher deutlich weniger, da größere Wohnungen günstigere n2-Preise haben als die begehrten kleinen Butzen.
[...]
Solche "Kleinigkeiten" wie der Umstand, dass nicht volljährige Kinder auch regelmäßig keine Gerichts- oder Anwaltskosten bzw. alternativ VKH-Rückzahlung leisten müssen, lasse ich mal außen vor. Genau wie den häufig beobachteten Umstand, dass nicht volljährige Kinder keinen eigenen PKW unterhalten. Die Liste ließe sich noch erheblich verlängern ... Im übrigen brauchen drei Leute in einem Raum auch nicht automatisch die dreifachen Heizkosten.

Und ganz ehrlich, wenn Du das bestreiten magst, dann hat das für mich schon den Anstrich von Polemik und nicht mehr den Charakter einer ernsthaften Diskussion.
das hat nichts mit dem Umstand zu tun, dass es sich um Kinder handelt, sondern mit der Ökonomie des gemeinsamen Wirtschaftens: Ausnahmslos JEDER 3-Personen-Haushalt ist pro Nase wirtschaftlicher als ein 1-Personen-Haushalt. Aber es hindert Dich ja niemand daran, in eine WG zu ziehen und für Deine beruflichen Fahrten zahlende Beifahrer mitzunehmen.

Du hast echt was auf den Kasten, ehrlich. Du weißt viel über Familienrecht und das ist hilfreich. Aber Deine stetige "Friss-oder-stirb-doch" Empfehlung für Leute wie mich, nerven gewaltig.
das hast Du von mir noch nie gelesen. Richtig ist allerdings (und das schreibe ich hier auch), dass das blosse Bejammern von Zuständen diese nicht im Geringsten verändert. Genau das solltest Du nach über zwei Jahren im Thema Familienrecht und einem Jahr in diesem Forum aber eigentlich längst selbst bemerkt haben. Deshalb noch einmal die konkrete Frage: Was genau erwartest Du von diesem Forum? Eine schriftliche Bestätigung, dass Ex-Frauen gierig und böse sind, Deine Kinder auch mit 100 EUR pro Monat und Nase auskommen könnten und das deutsche Familienrecht ungerecht ist? Selbst wenn Dir das morgen 100 Leute unterschreiben: Was bringt es Dir?

4 von 5 Männern in meiner Situation, hätten schon in den Sack gehauen und sich im ALG2 einquartiert. Ich nicht und deshalb muss ich mich auch nicht so angehen lassen.
hast Du mit irgendwem hier einen Vertrag, welche Wahrheiten man aussprechen darf und welche verschwiegen werden müssen? Das wäre mir neu...

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« Antwort #71 am: 27. Februar 2014, 19:06:01 »

Sinnvollerweise macht der Gesetzgeber nicht für jeden denkbaren Einzelfall und jede Eventualität ein eigenes Gesetz.
Richtig. Für die Annahme, dass jemand, der von 1.000,- € lebt, davon mal eben ein paar Hundert € für einen BMW auszugeben hat, und wenn das Restgeld nicht reicht, er diesen Wagen eben mehr nutzen soll, gibt es tatsächlich kein Gesetz.
Das hat sich der Richter ganz alleine, im Rahmen der viel gepriesenen Einzelfallungerechtigkeit aus seinen langen Fingern gesogen.
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« Antwort #72 am: 27. Februar 2014, 19:20:24 »

Moin Beppo,

Das hat sich der Richter ganz alleine, im Rahmen der viel gepriesenen Einzelfallungerechtigkeit aus seinen langen Fingern gesogen.
das bestreitet doch gar niemand. Die Frage ist, was sich daran ändert, wenn man es in Internet-Foren beweint. Im richtigen Leben wäre es viel interessanter, mal einen Arbeitsrechtler zu fragen, was einem Arbeitnehmer arbeitsrechtlich passieren kann, wenn er bei seinem Arbeitgeber statt der teuren 1-Prozent-Regelung auf einer Abrechnung per Fahrtenbuch besteht. Aber klar: Man muss sich schon selbst für die eigenen Ziele einsetzen...

By the way: In Internet-Foren lese ich auch immer wieder, dass irgendwelche Steuerzahler mit ihren Steuern meinen "dicken Geschäftswagen" subventionieren würden. Wird durch fortlaufende Behauptungen auch nicht wahrer. Aber hört sich natürlich toll und klassenkämpferisch an.

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« Antwort #73 am: 27. Februar 2014, 20:35:41 »

Moin Thoralf,

ich hab' nochmal quergelesen und mir ist nicht ganz klar, in welcher Höhe nun Trennungsunterhalt gefordert wird.

Mit der jetzigen Forderung verbleibt dir:
ein monatlicher Restbetrag von 823 Euro

Zuvor verblieben dir ohne TU zahlen zu müssen:
bis einschließlich Juli 800 Euro Selbstbehalt und ab August monatlich 700 Euro Selbstbehalt.

Wie passt das zusammen?

Außerdem: Da die Vorraussetzungen (2.600 Einkommen und 850 € Unterhaltzahlung) bei dir und mir fast identisch sind, ist mir nicht klar, wie es zu dem von dir ermittelten Rest-Einkommen kommt, denn ich habe deutlich mehr über. Und anstelle des geldwerten Vorteils für den Dienstwagen, fallen bei mir eben die Kosten für ein KFZ an (Rate, Benzin, Versicherung, Steuern) was in der Summe ähnlich hoch sein sollte.

Eigentlich kann es doch nur an den von dir zu tragenden Konsumschulden aus der Ehezeit liegen, wobei deine Ex sich durch Wegfall des TUs daran bisher ja auch irgendwie indirekt beteiligt. Für abzuzahlende Verbindlichkeiten kannst du aber nicht das Unterhaltsrecht verantwortlich machen, denn die wären von dir auch abzutragen, wenn du sie jetzt erst gemacht hättest.

--
Brainstormer

 



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« Antwort #74 am: 27. Februar 2014, 22:51:40 »

Moin Brainstormer,

scheint verquert kompliziert, ist aber in sich ganz einfach. Zum Jahresende sind ein Teil der Schulden getilgt und die nun frei gewordene "Luft" möchte sich Ex als Trennungsunterhalt krallen. Ich dagegen hatte gehofft, jetzt endlich mal in Richtung Selbstbehalt zu steuern.

Was den Selbstbehalt betrifft, da bist Du schnell drunter. Ich habe aktuell 2.500 Euro, davon ziehst Du die berufsbedingten Kosten ab, die Altersvorsorge und den Kindesunterhalt. Dann die mir verbliebenen Darlehensverbindlichkeiten und den eventuell zu entrichtenden Trennungsunterhalt. Darüber hinaus die 90 Euro Rückzahlung für die Verfahrenskostenhilfe.

Was das Auto betrifft, so kannst Du wenigstens wählen, ob Du Dir eines hältst oder nicht. Ich werde dafür abgestraft, diese Wahlmöglichkeit nicht zu haben.

Ja, und Ex wurde indirekt an der Schuldentilgung beteiligt. Allerdings nur an der guten Hälfte, die der Richter anerkannt hat. Der Rest blieb mein Problem und ist es noch, weil ich ihn aus den reduzierten Selbstbehalt heraus einfach nicht bedienen konnte und nicht bedienen kann.

Eine schlüssige Erklärung, warum Ex als Unterhaltsberechtigte bisher und scheinbar auch zukünftig tatsächlich wirtschaftlich deutlich besser gestellt war bzw. auch sein wird als ich in meiner Rolle als Unterhaltspflichtiger, erwächst aber aus keinem dieser Punkte.


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Nun zauberst Du mir doch noch ein Schmunzeln ins Gesicht, lieber Martin.

Den eigenen Standpunkt als Wahrheit zu manifestieren, das hat was!

Eine ehrfurchtsvolle gute Nacht!
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