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Autor Thema: Steuerliche Berücksichtigung der Umgangskosten  (Gelesen 89992 mal)
Skillshot
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 137


« Antwort #125 am: 29. Juli 2010, 20:16:23 »

Hallo Ihr,

heute Post vom Finanzamt bekommen.
Hier der Inhalt:

Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid 2009

Sehr geehrter Skillshot,

meine nochmalige Recherche in Ihrem Fall hat ergeben, dass zur Frage der Besuchsfahrten
zum entfernt lebenden Kind kein Verfahren vor dem Bundesverfassunggericht vorliegt. Das
Verfahren 2 BvR 844/08 ist zwar noch anhängig, es liegt in den bisherigen Veröffentlichungen
jedoch eine Verwechslung des Aktenzeichens vor. Im anhängigen Verfahren geht es um
eine andere Rechtsfrage. Diese Verwechslung wurde in anderen Publikationen (Steuertips,
Steuernetz etc.) bereits korrigiert, nicht jedoch offenbar in der von Ihnen beigebrachten Quelle.
(Hier der link)
http://www.taxman.de/SID121.bLSX0ExRw6Y/newsDetails?newsID=1269849234.84&d_start:int=3&topic=aussergewBelastungen&topicView=Au%DFergew.%20Belastungen
Tatsache ist, dass mit der Nichtannahme der meinem Schreiben vom 14.6.10 zitierten Verfahren
(Az 2 BvR 152008) die Sache abgeschlossen ist. Die Kosten für Besuchsfahrten sind somit nicht als
außergewöhnliche Belastungen abziehbar.
Ich bitte Sie nochmals, Ihren Einspruch entsprechend zu Prüfen und zurück zu nehmen.
MfG
Vorgesetzter der Bearbeiterin
 

Äääh und nun, was macht man da jetzt  question
Habt Ihr noch einen Rat?

Viele Grüße
-Skillshot-


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Schmusepapa
Gehört zum Inventar
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.461


« Antwort #126 am: 29. Juli 2010, 23:38:55 »

Hallo Skillshot,

hier ein entsprechender >LINK< zu dem angesprochenen Verfahren 2 BvR 844/08.

Äääh und nun, was macht man da jetzt  question
Habt Ihr noch einen Rat?

Nun, die Lage ist frustrierend. Entweder nimmst du deinen Einspruch zurück oder er wird abgelehnt. Die Begründung hast du bereits erhalten.

Zitat (aus dem von mir genannten Link):

Zitat
Tatsache ist nun, dass mit der Nichtannahme der Verfahren 2 BvR 1849/04 und 2 BvR 1520/08 durch das Bundesverfassungsgericht die Frage nach der Abziehbarkeit der Fahrtkosten zum entfernt lebenden Kind zurzeit weder beim BFH noch beim BVerfG anhängig ist. Damit ist der Fall für die Steuerpflichtigen negativ ausgegangen: Die Kosten sind nicht als außergewöhnliche Belastungen abziehbar.

Das Thema ist (leider) erledigt - mit negativem Ausgang. Weitere Verfahren vor dem BFH oder dem BVerfG machen wenig Sinn - der BFH hat alle anhängigen Verfahren negativ (für die Besuchselternteile) beschieden - und es waren einige! Das BVerfG hat die Revisionen dazu direkt (ohne weitere Verhandlungen) verworfen.

Gruß

Martin
Gespeichert
Skillshot
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 137


« Antwort #127 am: 30. Juli 2010, 16:13:37 »

Hallo Schmusepapa,

danke für die schnelle Antwort.

Das wars dann wohl mit der "Steuerlichen Berücksichtigung der Umgangskosten"  exclamation_smile   thumbdown


Viele Grüße

-Skillshot-

Gespeichert
anfree72
_anfree72
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 565


Don't worry be Happy


« Antwort #128 am: 19. Dezember 2010, 10:29:10 »

Hallo,

haben jetzt ein Schreiben mit ähnlichen Wortlaut erhalten. Söllte man jetzt tätig werden und den Einspruch zurückziehen oder man spart sich die Arbeit und lässt einfach die entscheiden. Kommt ja wahrscheinlich das selbe raus...

LG Andrea
Gespeichert
Lausebackesmama
aka LBM
Globaler Moderator
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.156


Ein Leben lang!


« Antwort #129 am: 19. Dezember 2010, 12:25:28 »

Hallo Andrea,

wenn ihr klagen wollt, braucht ihr eine Einspruchsentscheidung vom Finanzamt. Wenn ihr diesen Weg nicht gehen wollt, könnt ihr den Einspruch zurücknehmen oder abwarten, dass die euch eine Einspruchsentscheidung schreiben.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
anfree72
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 565


Don't worry be Happy


« Antwort #130 am: 19. Dezember 2010, 13:13:19 »

Danke,

das heist alles weitere nur über den Klageweg. Dazu fehlt leider das nötige Kleingeld. Aber solln die mal entscheiden, zumindest hat man dann wenigstens die Opion einer Klage.

LG Andrea
Gespeichert
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