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Autor Thema: Steuerliche Berücksichtigung der Umgangskosten  (Gelesen 89939 mal)
Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« Antwort #100 am: 03. Oktober 2009, 16:19:24 »

Hatte diese Woche mal bißchen gebuddelt und festgestellt, dass das jetzt wirklich das einzige noch anhängige Verfahren ist:


BVerfG Anhängiges Verfahren 2 BvR 1520/08

§§: EStG 1997 § 33, EStG 1997 § 31, GG Art. 3 Abs. 1, GG Art. 6 Abs. 1, BGB § 1684 Abs. 1

Schlagwörter: Außergewöhnliche Belastung, Kind, Umgang, Kontaktpflege, Besuch, Fahrtkosten, Getrenntleben, Familie, Verfassung, Familienleistungsausgleich, Reisekosten, Zwangsläufigkeit
Rechtsfrage: Außergewöhnliche Belastungen: Aufwendungen eines Elternteils
für Besuche seines von ihm getrennt lebenden Kindes
- Verfassungsbeschwerde -
Vorinstanz: BFH 27.9.2007, III R 41/04

Wer das vorinstanzliche Urteil lesen will: HIER.

I keep my eyes open.

LBM
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StillStanding
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« Antwort #101 am: 03. Oktober 2009, 22:26:01 »

Sorry, dass ich hier mal außerhalb des Themas meinen Senf dazugebe, aber ich muß dass mal los werden.

Ich find es schlicht zum Kotzen, dass man einen derartigen Kauderwelsch als Rechtsprechung bezeichnet.
Hätte ich früher im Deutsch-Unterricht einen Aufsatz mit solchen Sätzen abgeliefert, wäre ich von meinem Lehrer gesteinigt worden.

Ich hoffe, wenn wir alle an einem Strang ziehen, dass wir die Kosten für für die ganzen Einspruchsverdfahren bald so hoch getrieben haben, dass es dem FA billiger käme, uns einfach unsere ( sorry, klingt blöd) "Auslagen" zu erstatten.

Ich werd´s sogar dann noch versuchen, wenn meine Kids ihren alten Vater mit den eigenen Autos besuchen kommen  rofl2

Liebe Grüße

StillStanding

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Rainer 69
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« Antwort #102 am: 06. Dezember 2009, 11:37:24 »

Habe gestern mal wieder Post vom FA wg. meinen lfd.Einsprüchen bekommen. Darin wurde mir mitgeteilt, dass sämtliche Verfahren, auf welchen meine Einsprüche beruhten ( BFH Az. R 41/04 , BVerfG Az. 2 BvR 1520/08 , BVerfG Az. 2 BvR 1849/04 ), nun entschieden seien.............. natürlich zu meinen Ungunsten mad

Laut dem Schreiben wurde die Verfassungsbeschwerde mit dem Az. 2 BvR 1520/08 gemäß § 93a, 93b BVerfG nicht zur Entscheidung angenommen ( lt.Beschluss vom 22.10.2009 )
Siehe auch: http://www.bundesfinanzhof.de/www/index4.html

Das Verfahren Az. 2 BvR 1849/04 scheint  ebenso erledigt zu sein ( lt. Beschluss vom 2.10.2009 ).
Siehe auch: http://www.bundesfinanzhof.de/www/index4.html

Das war ja alles nicht anders zu erwarten...............

Trotzdem, schönes WE

Rainer
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kleinemaus
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« Antwort #103 am: 17. Dezember 2009, 11:01:46 »

Hallo,

das war doch nicht anders zu erwarten....

Heisst für mich künftig neben KU auch noch Zusatzkosten von etwa 2.000 € reinen Benzinkosten im Jahr....
kein Wunder, das es so viele KM´s leider schaffen, den Umgang zu verhindern oder unmöglich zu machen, wenn sie mal eben bis ans andere Ende von D verziehen......

 mad
LG
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daddy-five
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« Antwort #104 am: 04. Februar 2010, 14:56:23 »

Hallo,
ich habe heute den Steuerbescheid für 2008 ( erst im dezember 2009 gemacht) erhalten.
In der Erklärung habe ich bei den außergewöhnlichen Belastungen insgeamt 1871 Euro angegeben.

Nach Abzug der zumutbaren Eigenbelastung von 1% des Einkommens wurden mir dann 1600 Euro anerkannt.

Ich habe dies zum ersten Mal angegeben, da ich bisher nur die Auskunft hatte, daß diese Kosten nicht anerkannt werden.

Liegt es am Finanzamt, am Sachbearbeiter oder gibt es nun eine neue Rechtsprechung?
Habe ich jetzt automatisch das Recht, daß diese Kosten jedes Jahr anerkannt werden?

viele grüße und Danke
Daddy-five
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Mux
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« Antwort #105 am: 04. Februar 2010, 15:43:37 »

Hi,
 
wie hast Du denn die außergewöhnlichen Belastungen deklariert?
Explizit als Umgangskosten?

LG, Mux
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Lausebackesmama
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« Antwort #106 am: 04. Februar 2010, 17:51:48 »

Moin,

Liegt es am Finanzamt, am Sachbearbeiter oder gibt es nun eine neue Rechtsprechung?
Habe ich jetzt automatisch das Recht, daß diese Kosten jedes Jahr anerkannt werden?

Variante 1: Du hast einen Sachbearbeiter mit eigener Rechtsauffassung
Variante 2: Du hast Glück gehabt, weil der SB oder die Software die außergewöhnlichen Belastungen als nicht prüfungswürdig erachtet hat.

Und nein, das Recht, die jährlich anerkannt zu bekommen hast Du nicht. Die Einkommensteuer ist eine Jahressteuer, das heißt, in jeden zu veranlagenden Zeitraum werden die Sachverhalte neu geprüft und berücksichtigt - oder eben nicht.

Hattest Du letztes Jahr außergewöhnliche Belastungen wegen anderer Kosten?

LBM
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Schmusepapa
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« Antwort #107 am: 20. Februar 2010, 17:40:22 »

Habe gestern mal wieder Post vom FA wg. meinen lfd.Einsprüchen bekommen. Darin wurde mir mitgeteilt, dass sämtliche Verfahren, auf welchen meine Einsprüche beruhten ( BFH Az. R 41/04 , BVerfG Az. 2 BvR 1520/08 , BVerfG Az. 2 BvR 1849/04 ), nun entschieden seien.............. natürlich zu meinen Ungunsten mad

Laut dem Schreiben wurde die Verfassungsbeschwerde mit dem Az. 2 BvR 1520/08 gemäß § 93a, 93b BVerfG nicht zur Entscheidung angenommen ( lt.Beschluss vom 22.10.2009 )
Siehe auch: http://www.bundesfinanzhof.de/www/index4.html

Das Verfahren Az. 2 BvR 1849/04 scheint  ebenso erledigt zu sein ( lt. Beschluss vom 2.10.2009 ).
Siehe auch: http://www.bundesfinanzhof.de/www/index4.html

Das war ja alles nicht anders zu erwarten...............

Hallo zusammen,

folgende weitere Fundstellen habe ich im I-Net gefunden:

Zu: Verfahren BVerfG Az. 2 BvR 1849/04:

http://treffer.nwb.de/completecontent/dms/content/000/244/Content/000244772.htm

Zu: Verfahren BVerfG Az. 2 BvR 1520/08:

http://treffer.nwb.de/completecontent/dms/content/000/330/Content/000330397.htm

Beide Verfahren sind durch Nichtannahme erledigt. Das Thema scheint daher durch zu sein...  cry_smile  mad

Gruß

Martin

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Lausebackesmama
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« Antwort #108 am: 20. Februar 2010, 17:53:51 »

Ich vermute, es wird weitere Klagen gehen, wenn Hartz4-Empfänger zukünftig Zuschüsse für den Umgang erhalten, Geringverdiener ohne Hartz4-Bezug aber diese Kosten nicht als agB absetzen dürfen.

LBM
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« Antwort #109 am: 21. Februar 2010, 11:41:15 »

Hallo LBM,

Ich vermute, es wird weitere Klagen gehen, wenn Hartz4-Empfänger zukünftig Zuschüsse für den Umgang erhalten, Geringverdiener ohne Hartz4-Bezug aber diese Kosten nicht als agB absetzen dürfen.

das mag sein, aber wir wissen doch, dass im Steuer-, Familien- und Sozialrecht nicht einheitlich geurteilt wird.
Zudem: Geringverdiener zahlen eh keine oder wenig Steuern. Und wenn ich keine Steuern bezahle, kann ich auch keine zurückbekommen. Insofern wäre die steuerliche Absetzbarkeit von Umgangskosten für Geringverdiener nicht mehr als eine Augenwischerei...

Gruß

Martin
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« Antwort #110 am: 21. Februar 2010, 11:54:46 »

Moin,

das ist richtig. Aber da die Berücksichtigung der agB nicht an den Verdienst geknüpft ist, sondern nur die zumutbare Eigenbelastung mit dem Einkommen prozentual steigt, kann die Entscheidung für die Berücksichtigung als agB nur eine generelle sein. Dann partizipieren ja auch die mit dem höheren Einkommen, wo es sich dann auch steuerlich auswirkt.

LBM
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« Antwort #111 am: 21. Februar 2010, 12:08:16 »

Hallo LBM,

das würde dann aber den Urteilen des BFH, die das BVerfG durch Nichtannahme bestätigt hat, zu 100% widersprechen, d.h. dann müssten Gesetze geändert werden.

Warten wir es ab.

Gruß

Martin
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DeepThought
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« Antwort #112 am: 21. März 2010, 16:16:42 »

Update: Es gibt noch ein Verfahren vor dem BVerfG mit dem Az 2 BvR 844/08.

Quelle: http://www.steuertipps.de/bildsteuer/?menuID=-1&navID=-1&softlinkID=15902&softCache=true
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
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« Antwort #113 am: 11. April 2010, 15:46:06 »

Hallo,

mein LG hat seinen Ausgleich für 2009 gemacht und hat so wie letztes Jahr Einspruch gegen die Ablehnung der Umgangskosten erhoben, leider wusten wir nicht das die Verfahren vom BFG nicht angenommen wurden.

Am Freitag kam nun Post vom Finanzamt in der dies erwähnt wurde. Nun soll er seinen Rechtsbefehl für 2008 und 2009 überdenken und gegebenenfalles zurücknehmen. Falls bis in 4 Wochen keine Antwort eingeht wird von der Rechtsbehelfstelle über den Einspruch entschieden werden.

Was macht man jetzt? Wiederholt Einspruch mit den Hinweis auf das Verfahren BVerfG mit dem Az 2 BvR 844/08.

Gibt es mittlerweile neue Ansatzpunke den Einsruch zu begründen?


LG Andrea
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« Antwort #114 am: 11. April 2010, 15:58:08 »

Hallo Andrea,

ich würde den Einspruch aufrecht erhalten mit dem Verweis auf das Verfahren BVerfG Az 2 BvR 844/08 und dann abwarten, was das Amt macht. Falls es erneut eine Ablehnung gibt, dann melde dich hier wieder mit der Begründung der Ablehnung. Dann köpnnen wir weitersehen.

Die Ansatzpunkte / Begründungen für den Einspruch sind nach wie vor unverändert.

Gruß

Martin
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« Antwort #115 am: 14. April 2010, 20:29:02 »

Hallo Martin,

bei mir liegt der Fall ähnlich.
Ich habe gebeten, dass der Einspruch weiter ruht mit Bezug auf 2 BvR 844/08, doch wurde der Antrag als unbegründet zurück gewiesen.

Zitat Anfang:
Der Einspruch ist zulässig, aber nicht begründet.
Der BFH hat mit Urteilen vom 27.09.2007 - III R71/09, III R 28/05 und III R55/05 entschieden, dass Aufwendungen eines Elternteils für Besuche seiner bei dem anderen Elternteil lebenden Kinder nicht als außergewöhnliche Belastung abziehbar sind, da die Aufwendungen hierfür bereits durch den Familienleistungsausgleich abgegolten sind.

Die vom Einspruchsführer genannten gerichtlichen Aktenzeichen rechtfertigen weder eine andere Beurteilung der Streitfrage noch ein weiteres Ruhen des Rechtsbehelfsverfahrens:
2 BvR 1849/04:   Nichtannahmebeschluss des BVerfG vom 02.10.2009
III R 30/06:          Kein Abzug solcher Kosten als außergewöhnliche Belastung
III S 2/08:            Anhörungsrüge wurde ... als unbegründet zurückgewiesen.
2 BvR 844/08:    Ein Verfahren mit diesem Aktenzeichen konnte nicht ermittelt werden     !!!!!!!!

Zitat Ende.

Also der Bearbeiter hat es sich leicht gemacht - er konnte dieses Verfahren nicht ermitteln. Seltsam, dass die Nummer aber doch schon recht bekannt ist.

Jetzt bliebe mir nur noch übrig, selbst beim Finanzgericht zu klagen.

Habt Ihr noch eine Idee oder Hinweise für mich?

Gruß
AndyT
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« Antwort #116 am: 14. April 2010, 20:48:34 »

Hallo Andy,

ich würde beantragen, den Einspruch aufrecht zu erhalten. Wenn der Bearbeiter das Aktenzeichen nicht ermitteln kann - du kannst es mit dem Link von DeepThought:

Zitat

Das Ganze dann als Ausdruck beifügen. Ich weiß zwar nicht, ob es "juristisch" korrekt ist, gegen die Ablehnung eines Einspruches einen weiteren Einspruch einzulegen - ich würde es auf jeden Fall versuchen.

Man sieht auch hier wieder, wie unterschiedlich die Finanzämter arbeiten: Ich erhielt 2 Tage nach meinem Einspruch zusammen mit dem Antrag, den Einspruch bis zur Entscheidung durch das BVerfG ruhen zu lassen, die von mir gewünschte Bestätigung.

Gruß

Martin
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #117 am: 14. April 2010, 20:51:34 »

Hi

Da Dir der Name des MA dort bekannt ist wäre ebensogut eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen mangelnder fachlicher Eignung und Sorgfalt angebracht. Solch eine Antwort ist im Zeitalter des I-net eine Frechheit.

Gruss oldie
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Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
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« Antwort #118 am: 15. April 2010, 08:43:06 »

Hi oldie,

Solch eine Antwort ist im Zeitalter des I-net eine Frechheit.

haben die Finanzämter denn schon I-Net?  rofl2

Spass beiseite. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde würde ich mir als weiteren Schritt vorbehalten. Ich würde erst mal anrufen bzw. vorbeifahren (je nach dem wie weit das Finanzamt entfernt ist) und auf die entsprechende "Literatur" aus dem I-Net zum Thema hinweisen - verbunden mit der Bemerkung, dass wenn man klagen muss bzw. eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen muss ja auch Schreiben mit Inhalten wie "Aktenzeichen konnte nicht ermittelt werden" vorgelegt werden, die dann für den entsprechenden Mitarbeiter bzw. für das ganze Amt sehr schnell äußerst peinlich werden können. 

Gruß

Martin
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« Antwort #119 am: 15. April 2010, 19:02:21 »

haben die Finanzämter denn schon I-Net?  rofl2

Ja. Und im dicken B hängt die gesamte Finanzverwaltung gefühlt an einem 56k Modem.  crash


Das Ganze dann als Ausdruck beifügen. Ich weiß zwar nicht, ob es "juristisch" korrekt ist, gegen die Ablehnung eines Einspruches einen weiteren Einspruch einzulegen - ich würde es auf jeden Fall versuchen.


Das bringt nix. Ist unzulässig.

Frage: Auch gegen die Ablehnung des Ruhens des Verfahrens kann Einspruch eingelegt werden. Hast Du das Ruhen des Verfahren IM Einspruch beantragt oder nach der Stellungnahme des FA? Hat das FA Dir rechtliches Gehör gewährt, bevor über Deinen Einspruch entschieden wurde?

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« Antwort #120 am: 15. April 2010, 19:11:41 »

Hallo
Es tut gut das es hier auch noch anderen Vätern geht die so einen mist vom Finanzamt zu hören bekommen.
Kurz vorweg meine Frau und ich hatten mitte Februar unsere Steuererklärung für 2009 gemacht und ende Februar teilte uns unser Steuerberater mit,daß wir 1700€ wieder bekommen würden.
Tja heute kam dann endlich der Bescheid vom Finanzamt und siehe da wir bekommen KEINE 1700€ wieder ,sondern wir müssen noch 50€ an das Finanzamt zahlen. Begründung die kompletten Umgangs bzw Fahrkosten werden nicht annerkannt. Unser Steuerberater hat zwar Einspruch erhoben, hat uns aber auch gleich wenig hoffnung auf erfolg gemacht.
Das was mich ärgert für das Jahr 2007 und 2008 haben wir die Umgangsfahrten absetzten können und haben das Geld wieder bekommen,aber dieses Jahr haben wir anscheinend einen anderen Sb bekommen und somit hat er dieses nicht Annerkannt.

Jetzt müssen wir 50€ ans Finanzamt zahlen und 250€ Steuerberater für nichts und wieder nichts.  cry_smile Es ist echt zum kotzen Sorry aber bin ich sauer und traurig.
Meine Frau und ioch wollten von dem Geld noch ein paar kleinere schulden abzahlen und endlich mal einen schönen Urlaub. Wir wollten zum ersten mal mit dem auto nach Italien fahren wo wir ein Holzhaus für eine woche für 400€ mieten wollten.
Tja können wir uns absolut nicht mehr leisten, so lange ich immer noch den EU und natürlich KU zahlen muss, können wir uns keinen urlaub leisten. Meine Frau versteht zur zeit die Welt nicht mehr, sie fragte mich die ganze zeit warum sie eigentlich arbeiten geht und unsere Kinder für 8 stunden von montags bis Freitrags in Kiga und Hort abgibt und dafür mehr als 300€ ausgibt.

Ich finde es eine Schweinerei das die uns nicht mal die Umgangsfahrten abnehmen immerhin zahle ich seitdem ich meine ausbildung abgeschloßen habe immer Lohnsteuer und habe bis jetzt immer was wieder bekommen. Und nun das?
Bin echt sprachlos.

Lg
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« Antwort #121 am: 15. April 2010, 19:19:45 »

Ach Mensch Furbie,

vom Prinzip hat der SB in den letzten Jahren das einfach "falsch" gemacht. Naja, was heißt falsch. Es gibt jetzt eben genügend Urteile, die die Umgangsfahrten mit dem Familienleistungsausgleich als abgegolten sehen. Da hat ein SB keinen Ermessensspielraum.


Wieso müsst ihr denn nachzahlen? Steuerklasse 3/5? Denn bei 4/4 und nichtselbständigen Einkünften, den Kindern, normalen Werbungskosten plus Kinderbetreuungskosten ist das eigentlich nicht möglich.

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« Antwort #122 am: 15. April 2010, 19:23:18 »

Hallo Ihr,

wo findet man das Verfahren Az. 2 BvR 844/08 noch, außer bei der Blöd Zeitung?

-Skillshot-
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« Antwort #123 am: 15. April 2010, 19:57:51 »

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« Antwort #124 am: 29. April 2010, 09:38:12 »

Haben und auf das noch ausstehende Verfahren BVerfG Az 2 BvR 844/08 berufen und seine Einsprüche sind nun weiterhin ruhend gestellt.

Die Antwort des Sachbearbeiters war " sie haben Recht ! " dieses Verfahren ist noch immer anhängig.

Nochmals Danke für den Tip.

LG Andrea
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