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vatersein.de - Forum 18. Januar 2018, 23:01:59 *
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Autor Thema: Wie Unterhalt auf die Sprünge helfen?  (Gelesen 34412 mal)
HoWi64
_HoWi64
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« Antwort #50 am: 09. Juni 2015, 12:37:42 »

Na das nenne ich mal seherische Gabe.
Yepp, du machst Fortschritte an deiner Glaskugel.  thumbup
Viel Spaß dann bei der Reparatur deiner abgebissenen Tischkante.
Unsere Tische sind alle neu und schön. Keine abgebissenen Kanten. Im Gegensatz zu Ex' Mobiliar vom Sperrmüll. 

Gruss Horst
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nadda
_nadda
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« Antwort #51 am: 09. Juni 2015, 21:21:05 »

Hi,

völlig am Thema vorbei, sorry:

Unsere Tische sind alle neu und schön. Keine abgebissenen Kanten. Im Gegensatz zu Ex' Mobiliar vom Sperrmüll. 

Gruss Horst

Wenn du finanziell so entspannt dastehst und dich immer wieder köstlich drüber amüsierst das es deiner Ex finanziell so mies geht dann finde ich das menschlich unter aller S...

Eure Tochter lebt bei deiner Ex, und du magst sie vielleicht nicht mehr, aber deine Tochter liebt euch beide! Und als anständiger Vater sollte dir das sehr bewusst sein. Und eben weil deine Tochter euch beide liebt und euch beide braucht ist es dann nicht in Ordnung deiner Ex nicht die Butter auf dem Brot zu gönnen.

Ja es macht keinen Spass nach einer Trennung dem anderen Geld geben zu müssen, aber es ist auch in gewissem Rahmen richtig so. Zumindest sollte es nicht so sein, dass das Kind beim einen Elternteil Luxus und beim anderen Armut erlebt. Wenn dem so ist, dann läuft hier etwas falsch, und dann sollte derjenige der Geld hat dafür sorgen, dass das Kind beim anderen Elternteil wenigstens in vernünftigen Verhältnissen leben kann.

Natürlich sind wir Erwachsenen für uns selbst verantwortlich und somit auch dafür, dass wir finanziell nicht vom Expartner abhängig sind, aber für die finanzielle Sicherheit eines Kindes sind immer noch beide Elternteile zuständig!

Als verantwortungsvollem Elternteil müsste dir auch bekannt sein, dass deine Schadenfreude und Gehässigkeit der Ex gegenüber bei eurem gemeinsamen Kind ankommt. Kinder haben sehr feine Antennen für Emotionen. Das was du hier betreibst, ist emotional extrem schädlich für dein Kind. Du solltest schleunigst lernen deine eigenen Ansichten zu überdenken und dir mal überlegen warum du so einen Hass auf deine Ex rumschleppst.


LG
Nadda

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mahjoko
_mahjoko
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« Antwort #52 am: 09. Juni 2015, 21:29:35 »

Oh, so viel Bewegung im Faden.
:-)

Um mal auf das Ausgangsthema zurück zu kommen: meine Post besteht weiterhin aus Mitteilungen, dass UHV ausläuft, der KV nicht aufzutreiben ist oder dass der UHV ja bekanntermaßen ausgelaufen ist. "Hier noch anteilig 2,43 Euro, und tschö!"
;)

Biggis Ausführungen an der Stelle habe ich nachvollzogen. Die Auseinandersetzungen danach ...

Aber jetzt sind wir ja wieder alle in der Spur.

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LG - Life´s good, meistens!  ;)
nadda
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« Antwort #53 am: 09. Juni 2015, 21:53:09 »

Hi mahjoko,

kann mir vorstellen wie deprimierend das ganze für dich ist, aber wenn ich ehrlich bin, ich fürchte da kommt auch nicht mehr wirklich groß positive Bewegung in die ganze Angelegenheit.

Das dein Ex nen guten Job findet dürfte unwahrscheinlich sein, er will ihn ja nicht. Lottogewinn und Erbschaft sind auch nicht so häufig.............

So hart es ist, aber du solltest dich nur auf eine Person verlassen wenn es um eure Finanzen geht: Auf Dich.

Es wirkt so, als würde dein Ex alles tun um nicht mehr zahlen zu müssen und wenn er sich anstrengt kommt er damit wohl auch noch ne Weile durch.  Vielleicht kommt irgendwann eine Nachzahlung, vielleicht auch nicht. Auf gar keinen Fall kannst du mit Geld von ihm planen, du musst es allein schaffen. Du wirst es aber auch allein schaffen!

Bei mir gab es ja auch ein paar Jahre in denen ich immer gehofft habe. Erst, dass er von selbst zahlt, dann das das Gericht ihn verurteilt. Auf das Urteil habe ich dann einige Jahre gewartet bis das durch alle Instanzen war und jeder Gutachter seinen Senf dazu gegeben hat. In der Zwischenzeit hatte ich ihm alle möglichen Angebote gemacht, teilweise aus reiner Verzweiflung, teilweise weil ich nicht glauben wollte das ihm die finanzielle Sicherheit seiner Kinder sowas von egal sind. Als mein Ex mein Angebot 50€ Unterhalt pro Monat zu bezahlen (und das auch zu titulieren) ausgeschlagen hat, weil er "soviel sicher nicht zahlt" hab ich langsam kapiert um was es ihm geht. Es war für ihn auch eine Art Machtspiel und er wusste das er mir damit wirklich schaden kann.

In diesen Jahren habe ich von Machtlosigkeit, über Verzweiflung, Panik, Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit so ziemlich alle Gefühle durchgemacht. Dazwischen gab es Hoffnung und die Erkenntnis welche Menschen auch dann noch für mich da sind wenn ich nichts mehr habe außer meinen zwei Kindern. Heute weis ich auf wen ich mich immer verlassen kann, meine Familie hat immer zu mir gehalten und mich so gut es ging finanziell unterstützt. Mein bester Freund hat mir ohne zu Zögern Geld geliehen als bei mir gar nichts mehr ging. Ich habe in den Jahren nach der Trennung alle Schulden bei ihnen zurückgezahlt, es war hart, aber ich habe es geschafft und bin heute stolz darauf es geschafft zu haben.

Ich drück dir die Daumen.

LG
Nadda
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HoWi64
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« Antwort #54 am: 10. Juni 2015, 12:43:08 »

Im Herstellen von monokausalen Zusammenhängen bist Du jedenfalls (mal wieder) ganz weit vorn 
Ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Hat mir unser Personalchef bei einem Bier zuviel gesteckt.
Stimmt 100% überein mit dem was die kleine Blonde aus der Lohnbuchhaltung erzählt.
Und mit dem was in anderen Betrieben gemauschelt wird.

Ihr glaubt nicht was für Halbaffen für welche Leistung welche Gehälter und Benefits kriegen.
Nur weil sie einen Schlips tragen und Stkl III angeben und die richtigen Leute kennen.
Wenn ich mir dazu angucke was die fleißigen Arbeitsbienchen kriegen die für solche Halbaffen die Arbeit machen und die Fehler ausbügeln bin ich froh das ich kein Mädchen bin.

Das ist nicht nur bei uns so.
Das seh ich auch in anderen Betrieben.
Gut für mich und Stiefsohn.
Schlecht für meine 2. Frau und für Prinzesschen.
Und zum Glück auch: ganz, ganz schlecht für Hex. 

Gruss Horst
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mahjoko
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« Antwort #55 am: 05. September 2015, 14:24:47 »

kann mir vorstellen wie deprimierend das ganze für dich ist, aber wenn ich ehrlich bin, ich fürchte da kommt auch nicht mehr wirklich groß positive Bewegung in die ganze Angelegenheit.
Es war immer eine Art Hoffnung oder Neugier, was passiert und wann etwas kommt.
Dass ich seine Füße hätte küssen sollen, sobald auch nur ein Euro kommt, ist sicher. Bislang kam keiner.

Zitat
Bei mir gab es ja auch ein paar Jahre in denen ich immer gehofft habe. Erst, dass er von selbst zahlt, dann das das Gericht ihn verurteilt. Auf das Urteil habe ich dann einige Jahre gewartet bis das durch alle Instanzen war und jeder Gutachter seinen Senf dazu gegeben hat. In der Zwischenzeit hatte ich ihm alle möglichen Angebote gemacht, teilweise aus reiner Verzweiflung, teilweise weil ich nicht glauben wollte das ihm die finanzielle Sicherheit seiner Kinder sowas von egal sind. Als mein Ex mein Angebot 50€ Unterhalt pro Monat zu bezahlen (und das auch zu titulieren) ausgeschlagen hat, weil er "soviel sicher nicht zahlt" hab ich langsam kapiert um was es ihm geht. Es war für ihn auch eine Art Machtspiel und er wusste das er mir damit wirklich schaden kann.
Dito! Das scheint hier nun vorbei zu sein.
Er äußerte gegenüber der Beistandschaft, dass er eher nicht überlegen wolle, wenn er schon seinen Titel nicht bediene, dass er wenigstens mal fünf oder zehn Euro den Kindern geben könnte. Öhm.
Inzwischen arbeitet er angeblich und will vom geringen Einkommen (natürlich selbständig, klar!) die Schulden und den laufenden Unterhalt abstottern. Sonst hätte ihm der GV bestimmt das Auto (olle Kiste) gepfändet bei der Zwangsvollstreckung.
Selbst diese Bruchteilsrate (fünftel, zehntel? vom erforderlichen Mindestunterhalt, Titel liegt bislang nur für ein Kind vor, die anderen sind noch "in Bearbeitung") kam aber diesen Monat nicht an.

Er wird die aufgelaufenen Schulden sicher nie abtragen, weil er, ganz richtig, nicht will. Weder bei mir noch beim Staat, der nicht unerheblich UHV vorschoss.

Soll ich eilen, um für die anderen Kinder auch einen Titel zu erwirken? Für das älteste Kind liegt einer vor auf Mindestunterhalt. Wurde nie bedient bislang, aber verfällt als Forderung ja auch so lange nicht, wie regelmäßig angemahnt wird.
Auf was würde ein Titel festgesetzt, wenn der KV zZt nicht leistungsfähig ist (als Gründer)?
Der bestehende Titel wurde ihm von der Beistandschaft im Kuhhandel quasi aufgenötigt, weil er sich dermaßen unkooperativ zeigte, dass die Erklärung, Mindestunterhalt zahlen zu wollen die Verschonung von Haftstrafe war. Leistungsfähig war er (selbst verschuldet) auch damals nicht.

Ab wann bzw. kann überhaupt ich das Auto pfänden lassen? Beruflich braucht er es nicht, auch wenn er das behaupten wird.
Andere Wertgegenstände besitzt er nicht und er wird alles tun, um ja nie zahlungskräftig zu werden.



Zitat
In diesen Jahren habe ich von Machtlosigkeit, über Verzweiflung, Panik, Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit so ziemlich alle Gefühle durchgemacht. Dazwischen gab es Hoffnung und die Erkenntnis welche Menschen auch dann noch für mich da sind wenn ich nichts mehr habe außer meinen zwei Kindern. Heute weis ich auf wen ich mich immer verlassen kann, meine Familie hat immer zu mir gehalten und mich so gut es ging finanziell unterstützt. Mein bester Freund hat mir ohne zu Zögern Geld geliehen als bei mir gar nichts mehr ging. Ich habe in den Jahren nach der Trennung alle Schulden bei ihnen zurückgezahlt, es war hart, aber ich habe es geschafft und bin heute stolz darauf es geschafft zu haben.
Exakt, so geht es mir auch immer wieder. Zumal ich auch noch andere, finanzielle Unbekannte außer dem unwahrscheinlichen Unterhalt zu berücksichtigen habe.

Ich hatte deinen Beitrag leider im Juni gar nicht gesehen, sondern tatsächlich jetzt erst.
Entschuldige!

LG, mahjoko
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Inselreif
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« Antwort #56 am: 05. September 2015, 15:15:45 »

Ab wann bzw. kann überhaupt ich das Auto pfänden lassen? Beruflich braucht er es nicht, auch wenn er das behaupten wird.
Ein Auto zu pfänden ist schwierig und die Verwertung mit ziemlichen Kosten verbunden, was sich bei einem Wert im dreistelligen Bereich vorneweg nicht lohnt.
Darüber ist ggf. eine Austauschpfändung ("Luxuskarosse gegen Rostlaube") vorzunehmen, was die Sache noch schwieriger macht. Man kann ziemlich vieles pfänden auf dieser Welt, vom Gesellschaftsanteil auf den Bahamas bis zur Internetdomäne. Aber die sinnvolle Verwertung ist in den meisten Fällen schwierig.

Ich würde hier überlegen, ob "mit dem roten Aktendeckel vollstrecken" zielführend wäre. Also Strafverfahren wegen Unterhaltspflichtverletzung.

Zitat
Auf was würde ein Titel festgesetzt, wenn der KV zZt nicht leistungsfähig ist (als Gründer)?
Wenn das Gericht ebenfalls keine Leistungsfähigkeit sieht auf 0,00. Würde ich nur riskieren, wenn die Beistandschaft es zahlt.

Gruss von der Insel
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mahjoko
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« Antwort #57 am: 05. September 2015, 22:56:32 »

Oh, dann auf jeden Fall der rote Aktendeckel.
Edit: Aber da er gemäß greifbaren Nachweisen nicht leistungsfähig ist, bzw. es gar nichts gibt, wird das offenbar nicht erfolgreich sein.
Himmiherrgottsakra!
Editende.

Man!
Der KV kommt aber auch (fast) immer durch.
Die Zuneigung der Kinder hat er sich ja nun erstmal verscherzt.
« Letzte Änderung: 05. September 2015, 23:04:22 von mahjoko » Gespeichert

LG - Life´s good, meistens!  ;)
Inselreif
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« Antwort #58 am: 06. September 2015, 07:04:00 »

Na ja,
wenn er aus eigenem Verschulden nicht leistungsfähig ist (was wir nicht beurteilen können) wäre das strafrechtlich schon relevant.
Und wer einen Titel errichtet aber von Anfang an nichts darauf zahlt erweckt schon den Eindruck, zahlen zu können und nur nicht zu wollen.
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« Antwort #59 am: 06. September 2015, 09:32:36 »

Na ja,
wenn er aus eigenem Verschulden nicht leistungsfähig ist (was wir nicht beurteilen können) wäre das strafrechtlich schon relevant.
Und wer einen Titel errichtet aber von Anfang an nichts darauf zahlt erweckt schon den Eindruck, zahlen zu können und nur nicht zu wollen.
Auf seinen Titel hat er noch nie einen Cent geleistet, aber leistungsfähig war er vermutlich nicht ... er hatte doch fünf, sechs Jahre Fortbildung betrieben. In der Phase war nicht viel zu holen. Er unterschrieb aber den Titel, weil der Abschluss auch nicht näher kam, als Kompromiss, und am Anfang für einige Monate gestundet. Aber an die daran geknüpften Bedingungen hat er sich auch nicht einmal gehalten.
Nun ist die Fortbildung wohl nicht mehr aktuell und er arbeitet selbständig. Und er hat der MA der Beistandschaft gegenüber geäußert, dass er keine Priorität sieht, die Kinder finanziell zu unterstützen, und sei es noch so wenig. Erwähnte ich ja mal.

Es wäre wahnsinnig schwierig, ihm nachzuweisen, dass er mehr oder besser zahlende Kunden haben könnte. Und er könnte! Er wird alles tun, um offiziell nicht viel zu verdienen!
Dann komme ich wohl doch nicht dran.



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« Antwort #60 am: 06. September 2015, 17:21:25 »

Hi,

du musst ja gar nicht dran kommen können. Du machst die Anzeige und dann prüfen andere. Sollte rauskommen das er nicht kann dann wirst du damit leben.
Sollte er verurteilt werden ist es zumindest für deinde Kinder eher Vorteil als Nachteil. Nicht weil dann Unterhalt kommen würde, da bin ich immer skeptisch, aber wenn er irgendwann bedrüftig ist und die Kinder für ihn aufkommen sollten ist so ein Urteil für die Kinder sehr vorteilhaft.

Abgesehen davon hätte er keinen Titel erstellen dürfen, von dem von vorn herein klar war, dass er ihn nicht bedienen kann, oder will. Er hat hier einen Vetrag geschlossen und wurde über diesen Vertrag auch aufgeklärt.

Und auch wenn das viele nicht hören wollen - wenn ich Kinder habe muss ich alles tun um ihnen finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. Die Höhe ist jetzt erstmal zweitrangig. Aber er hätte auch kommen können und dir ein Angebot mit 50€ pro Monat machen können. Wenn ein Vater zahlen will dann ist man als Mutter ja auch schon mal bereit ihm entgegenzukommen. Nur, er hat im Gegenteil dazu nie gezahlt und dann noch blöde Kommentare geliefert. Ich weis, das du da Skrupel hast wegen der Anzeige, aber ehrlicherweise, auch wenn ich sie ebenfalls hätte, du hast allen Grund dazu diese Anzeige  zu machen.

LG
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Inselreif
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« Antwort #61 am: 06. September 2015, 18:46:44 »

Dann komme ich wohl doch nicht dran.
Ich denke, für Dich persönlich wäre es wichtig, eine Entscheidung zu treffen - tust Du was oder schreibst Du die Sache, dann aber endgültig, ab? Es nur immer und immer weiter zu schieben tut Dir nicht gut.

Gruss von der Insel
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« Antwort #62 am: 09. September 2015, 12:11:52 »

Habe heute zwecks Abstimmung (Strafanzeige stellen, Unterhaltspflichtverletzung) mit Beistand gesprochen. Juste vorher hatte KV angegeben, soeben (heute) die Minirate September auf den Weg geschickt zu haben. Für ein Kind liegt ja ein Titel vor, für die anderen noch gar nichts.
KV hat immer Bauchweh, die Fragebögen auszufüllen. Daher hat er jetzt spontan beschlossen, 50€ obenauf zu legen, freiwillig, und sich die Fragebögen zu schenken. Er findet, er zahlt (moment, will zahlen, Futur) freiwillig, da braucht nichts mehr weiter berechnet werden.

Was für ein Herzchen. Sorgt immer wieder für Erheiterung.
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Seerobbe
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« Antwort #63 am: 09. September 2015, 14:14:14 »

Huhu Mahjoko,

ich bekomme seit gut drei Jahren nicht einen Cent freiwillig, trotz zweier Titel, der KV stellt sich einfach tot (keine Reaktion auf Schreiben von JA oder mir,
das JA hat ihm sogar ein Angebot zur Stundung vorgelegt, die nette Dame hat gerade einmal mit ihm telefoniert - er ruft nicht zurück), Kontakt zu den Kindern auch keiner mehr - null, niente
danke Titel ist bis letztes Jahr regelmäßig der Gerichtsvollzieher bei ihm auf der Matte gestanden. Nachdem ich nun dieses Jahr gerade mal Unterhalt für einen Monat bekommen habe
und die Aussenstände auch auf eine 5-stellige Summe angewachsen sind, hat das JA nun eine Grundbucheintragung vorgenommen, die ich jederzeit vollstrecken kann - eine Strafanzeige
überlege ich nun auch schon seit über einem Jahr...bin noch zu keinem Ergebnis gekommen - aber es nervt!!Dir weiterhin viel Kraft  - du schaffst das!
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« Antwort #64 am: 10. September 2015, 11:30:07 »

Hallo Seerobbe,
ich würde es inzwischen durchziehen. Die Grundbucheintragung vollstrecken. Auch, wenn ich sowas noch nicht gehört habe. ;) Ex hier zahlt nicht, weil er nichts hat, aber auch in diesem Fall (wie beim Umgangsthema) zu viel versprochen hat. Naja, und er hat mit reiner Absicht nichts. Aber es ist ziemlich wahrscheinlich nichts zu holen.
Klingt bei dir anders. Sichere den Kindern (!), was nur möglich ist.
Danke für deine Erfahrunge, auch, wenn sie gruselig sind!
LG, mahjoko
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Inselreif
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« Antwort #65 am: 14. September 2015, 10:39:00 »

Sichere den Kindern (!), was nur möglich ist.
Dazu würde gehören, schön regelmässig Zwangssicherungshypotheken eintragen zu lassen aber mit der Zwangsversteigerung möglichst lange zu warten. Entweder bis die Unterhaltspflicht entfallen ist oder die Hypotheken den zu erwartenden Versteigerungserlös überschreiten.
Frühzeitig die Zwangsversteigerung einzuleiten schafft zwar schnelles Geld (ggf. auch Druck zur freiwilligen Zahlung) aber im Zweifelsfall ist das "Schatzkästchen" der Kinder dadurch futsch.

Gruss von der Insel
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« Antwort #66 am: 01. Dezember 2015, 16:09:56 »

Schluss mit lustig hier: , nachdem Ex Deals mit dem Gerichtsvollzieher nicht eingehalten hat, muss er sich einen festen Job suchen. Angeblich ist er ja selbständig, Nachweise fehlen.
Und er muss für alle Kinder Mindestunterhalt leisten, da er keine Nachweise über sein Einkommen vorlegt. Für ein Kind besteht ein Titel seit längerem, für die anderen nichts, weil sie noch UHV bekamen. Ist aber auch ausgelaufen.
Alles mit Beistandschaft, weil ich nicht glaube, dass ein Anwalt schneller erfolgreich wäre. Und zahlen könnte ich keinen.
Ex kennt alle für ihn günstigen Lücken und nutzt sie längstmöglich.
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mahjoko
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« Antwort #67 am: 05. Februar 2016, 12:55:20 »

Zitat
Ex kennt alle für ihn günstigen Lücken und nutzt sie längstmöglich.

Die aktuelle Lücke heißt (mal wieder) toter Mann.
Post geht an die Beistandschaft zurück oder wird nicht beantwortet. Im Amt wechseln die MA ständig, so dass es nur superzäh voran geht.

Da kaum wesentliche Werte zu erwarten sind, begnüge ich mich in Vertretung für die Kinder weiterhin damit. (Sprich: unbedienter Titel für ein Kind, nichts für die anderen.) Der Anwalt würde sich nicht lohnen, mehr Ausgaben als zu erwartender UH.

So schwer ist es wirklich nicht, seinen Pflichten zu entgehen.

Greez, mahjoko
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Mrs_Mima
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« Antwort #68 am: 05. Februar 2016, 13:07:41 »

hi,

bekommst du keine VKH?

Ich würde mir tatsächlich einen Anwalt nehmen und auch mal über eine Anzeige Unterhaltspflichtverletzung nachdenken.

Und doch: ein guter Anwalt ist um einiges schneller als eine schnarchige Beistandschaft. Auch mit VKH.

Mima
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mahjoko
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« Antwort #69 am: 05. Februar 2016, 13:14:11 »

Liebe Mima,

ziemlich sicher gibt es VKH, aber ziemlich sicher bin ich auch, dass dort wenig zu holen ist.
Denn so querulant, wie er sich anstellt, wird er es nicht schaffen, der erhöhten Erwerbspflicht nachzukommen.

Allein für die Erzwinung zur Herausgabe der Unterlagen für eine anständige Berechnung muss ich schon VKH beantragen.
Eine Anzeige über die Unterhaltspflichtverletzung wird ihn nicht kratzen, so, wie ich ihn in den Jahren jetzt kennenlernen durfte.
Dann nutzt sie ja auch nichts?!

Zwangsvollstreckung läuft, allerdings gerade unterbrochen durch lächerliche Ratenzahlung, die auch wieder unterbrochen wurde, wewegen die Zwangsvollstreckung wieder ... usw.
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jensB
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« Antwort #70 am: 05. Februar 2016, 14:12:29 »

Moin,

Das tut mir immer wieder echt leid für Dich.
Was mir nicht in den Schädel will:

Wer will so: ......

Zwangsvollstreckung läuft, allerdings gerade unterbrochen durch lächerliche Ratenzahlung, die auch wieder unterbrochen wurde, wewegen die Zwangsvollstreckung wieder ... usw.

..... leben???

Ich komm da nicht mit!

Grüsse!
JB
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Diskutiere nicht mit Idioten -
Sie ziehen Dich auf ihr Niveau und schlagen Dich dort mit Erfahrung!
mahjoko
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« Antwort #71 am: 05. Februar 2016, 14:18:17 »

Hallo Jens,

das ist eine gute Frage!

Ich habe überhaupt keinen Einblick, glaube aber, KV lebt auch so. Andere rechnen sich nur arm, leben aber ganz gut und nach Abzug aller berufsbedingten Erholungsaufwendungen und von Firmenwagen und -gebäude etc. ist es ok, nur noch den Selbstehalt zu haben. Immerhin hat man(n) ein Selbstbewusstsein, dass man(n) was schafft und sich zudem nicht für andere (=Kinder) sondern nur für sich selbst anstrengt.

Wenn man wirklich aktiv alles vermeidet, um nicht zu zahlen und sich zu kümmern, dürfte auch das Selbstbewusstsein angekratzt sein. Und die Lebensqualität so gering.

Aber ehrlich gesagt ist es die Kinder auch, und darum mache ich mir einen Kopf.
Nicht um den Ex. ;)
Dreimal nicht.

 
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Mrs_Mima
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« Antwort #72 am: 05. Februar 2016, 14:20:35 »

k.A.

"mein" KV lebt auch so...

30T€ Schulden, eine Zwangsräumung, seit Jahren keine KK, ständige Besuche vom Gerichtsvollzieher. Kein eigenes Konto (zumindest war das früher so, da war ne Pfändung drauf, also zahlte der AG auf das konto eines Kunpels von KV).
Reagiert nicht auch Gerichtspost (Stufenklage Auskunft ist gerade in der 1.Stufe Zwangsgeld verhängt worden, ersatzweise Zwangshaft, weil er keine Auskunft gibt).

Selbständiger Werbezettelverteiler ist er wohl, k.A.

ICH kann mir auch beim besten willen nicht vorstellen so zu leben.

Mima
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mahjoko
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« Antwort #73 am: 12. Mai 2016, 09:07:19 »

Anscheinend hat die Beistandschaft endlich Klage eingereicht. Also liegt die Geschichte jetzt beim Gericht.
Es gibt einen Titel für ein Kind und für die anderen Kinder seit zwei Jahren gar nichts, er verweigert einfach die Unterlagen.
Sein Statement: Das Leben ist hart und falls er jemals etwas mehr Geld haben sollte, würde er es vielleicht sich sogar überlegen, die Kinder minimal zu unterstützen. (5 Euro oder so.)
Beschämend.
« Letzte Änderung: 12. Mai 2016, 09:16:37 von mahjoko » Gespeichert

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« Antwort #74 am: 06. Juni 2016, 23:31:19 »

a) Der Gerichtsvollzieher war erfolglos. Dann bezahle ich mal. Betrifft ein Kind.
b) Eine Lebensversicherung könnte "geknackt" werden, dafür soll ich (laut Besitandschaft) in Vorleistung treten.
    - Öhm, wieviel kostet das denn so? Müssen die mir keine genaueren Zahlen nennen? Nicht, dass ich 1000 € Vorkasse leiste, und am Ende bleiben 60 € übrig.

Die sind dermaßen verpennt dort (Beistandschaft), es ist schlimm. Alleine der Auftrag, das so zu tun, lag jetzt ein gutes Jahr!!

Vater hat übrigens weder Gewerbe angemeldet noch bezieht er Sozialleistungen, noch zahlt er in die Rentenkasse ein.
Da kann doch irgendwas nicht stimmen?! (Witzigerweise ist Schwarzarbeit ja wegen ihrer Schwärze so schlecht nachzuweisen.)

Der KV macht einfach nur gar keine Angaben und stellt sich tot. Damit hat er schon eine ganz schön lange Zeit die, die sich an die Regeln halten, hingehalten.

Greez from mahjoko, Tippelschritte vorwärts.
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