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Autor Thema: Ex Freundin will mit Kind in den USA bleiben  (Gelesen 8638 mal)
HeinoRiedel
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 7


« am: 19. Juli 2012, 20:00:49 »

Guten Tag, ich fang gleich mit dem Thema an:
meine ex-Freundin ist vor ca. 5 Wochen mit unserer 4 jährigen Tochter in die USA geflogen. Angeblich als Urlaub bei dem neuen Freund. Gestern war ihr Rückflug
(lt. Ihrer Aussage). Aber anstelle unseres Kindes und Ihr bekam ich eine Nachricht über Skype, sie werde dort bleiben und den neuen Freund heiraten und unsere Tochter auch!
Wir haben bei der Geburt gmeinsames Sorgerecht erklärt und keine Sonderregelung zum Aufenthaltsbestimmungsrecht getroffen.
Wir haben bis dato trotz Trennung noch in der gemeinsamen Wohnung gelebt.

Was kann ich nun tun um meine Tochter wieder nach D zu bekommen.
Danke!
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hugoboss
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Beiträge: 157


« Antwort #1 am: 19. Juli 2012, 20:52:59 »

ANWALT! nicht zögern  exclamation_smile
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Lausebackesmama
aka LBM
Globaler Moderator
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Beiträge: 10.155


Ein Leben lang!


« Antwort #2 am: 19. Juli 2012, 20:53:56 »

Hallo,

http://www.konsularinfo.diplo.de/Vertretung/konsularinfo/de/03/Kinder/Kindesentziehung/Rueckfuehrung__HKUe.html

Und die Vereinigten Staaten verstehen bei Kindesentführung ÜBERHAUPT KEINEN Spaß!

Hat die überhaupt ne Green Card?

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
HeinoRiedel
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 7


« Antwort #3 am: 19. Juli 2012, 21:05:24 »

Hallo Euch,
Danke für Eure Antworten.
Eine Green Card wird Sie nicht brauchen, da Sie mir gestern in der Skype Nachricht erklärte, Ihr Freund habe um Ihre Hand angehalten und Sie hat Ja gesagt.
Nur weiss ich natürlich nicht, ob sie längst verheiratet sind.
Und wie sich die Situation (explizit USA) dann ändert.
Meines Erachtens hatte sie von Anfang an nicht vor zurück zu kommen. Da alle Papiere und ihre Uhren (ausser die von mir) weg sind.
Sie war bereits Ostern in den Staaten aber damals noch allein.

Ich bin sowas von fertig...
Bis letzte Woche konnte ich auch fast täglich mit der Kleinen Skypen und Ihr manchmal eine Gute Nach Geschichte vorlesen...

...
...
...
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jack-no7
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Beiträge: 170


« Antwort #4 am: 19. Juli 2012, 21:19:19 »

Sofort zum Anwalt morgen wenn möglich!
Und ebenso würde ich morgen das JA informieren.
Such Dir wenn möglich einen Fachanwalt der Erfahrungen auf diesem Gebiet hat.
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Ingo30
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Beiträge: 3.357


« Antwort #5 am: 19. Juli 2012, 21:25:07 »

Hi Heino,

normalerweise ist für eine dauerhafte Ausreise schon etwas mehr Aufwand nötig. Einen Koffer packen sollte da normalerweise nicht ausreichen. Was ist mit Abmeldungen? Visum? Normalerweise sind die Regelungen gerade in den USA sehr strikt dazu. Ansonsten solltest Du wirklich auch einen Fachanwalt für FamRecht mit Auslandsspezialisierung aufsuchen. Dazu kannst Du auch das Unterforum RA-Suche nutzen. Gruß Ingo

http://www.vatersein.de/Forum-board-57.html

P.S. Ich würde der KM wirklich noch mal die Konsequenzen für sich und u.U. auch für ihren Lebenspartner darstellen, wenn hier wirklich eine Kindesentziehung vorliegt. Jeder der in den USA schon mal mit den Gesetzeshütern zu tun hatte, weiss, dass dort schneller die Handschellen klicken, als man es sich hier vorstellen kann.
« Letzte Änderung: 19. Juli 2012, 21:30:02 von Ingo30 » Gespeichert
HeinoRiedel
Schon was gesagt
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Beiträge: 7


« Antwort #6 am: 19. Juli 2012, 21:37:57 »

Hallo Euch,

leider bin ich mir da garnicht so sicher. Die Richter in den USA stehen wohl eher auf der Seite der eigenen Landsleute...
Ich habe heute bereits mit dem BA für Justiz und der Polizei telefoniert.
Das BA f. J. kann nur die Zivielrechtliche Rückführung unterstützen und das könnte, lt. Telefonat, Monate dauern.
Die Polizei war offensichtlich mit meiner Fragestellung (zwecks Anzeige wegen Kindesentführung) überfordert und hat mich an das JA verwiesen. Dort konnte ich den zuständigen Sachbearbeiter aber nicht erreichen.

... Da ich aber keine grosse Kompetenz beim JA erwarte, bleibt wohl nur ein Anwalt. Aber wie ich auch dort schon in Erfahrung brachte, wird das wohl meinen finanziellen Rahmen sprengen...

Ich fühle mich unendlich betrogen und hilflos. Hat jemand ähnliche Erfahrung (USA) oder evtl. diese Rückführung hinter sich?

Danke für Alles!
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UllaTrulla
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Beiträge: 14


« Antwort #7 am: 19. Juli 2012, 21:52:33 »

Welche staatsangehörigkeit hat sie?

Selbst wenn die beiden heute noch heiraten ändert das nix am sorgerecht das ihr beide zusammen habt
da du vorher umgang hattest und sie nun aus ihrer gewohnten umgebung gerissen wurde
würde ich morgen früh beim Amtsgericht auf der matte stehen und eine einstweilige verfügung beantragen
das sie wieder nach Deutschland in ihre gewohnte umgebung muss!
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HeinoRiedel
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 7


« Antwort #8 am: 19. Juli 2012, 21:57:36 »

Hallo Ulla,

sie ist in Deutschland geboren, als deutsch.

Wie soll mir eine einstweilige Verfügung eines deutschen Gerichtes helfen?
Und was sollte das für eine Verfügung sein?
Danke.

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Ingo30
Spezialgruppe
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Beiträge: 3.357


« Antwort #9 am: 19. Juli 2012, 22:00:18 »

Hi Heino,

wenn Du keine finanziellen Mittel hast, solltest Du wirklich Morgen mit Deinen Gehalts- und Einkommensnachweisen zum örtlichen Amtsgericht gehen und dort zumindest den Beratungsschein (Kosten 10 Euro) beantragen. Ansonsten kostet eine Erstberatung max. 190 Euro. Wenn alle Stricke reißen, kannst Du Dir auch beim Rechtspfleger in der Antragsstelle Rat holen und dann einen Antrag formulieren lassen. Sammel aber am besten erstmal noch ein paar Fakten - soetwas gehört aus meiner Sicht in die Hand eines kompetenten Anwalts. Gruß INgo
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Phili
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« Antwort #10 am: 19. Juli 2012, 22:09:41 »

Hallo,

hier mal zu Info:

http://www.bundesjustizamt.de/cln_108/nn_2073046/DE/Themen/Buergerdienste/HKUE/Hinweise/Hinweise__node.html?__nnn=true

Die hierfür benötigten Formulare bekommst Du hier:

http://www.bundesjustizamt.de/cln_108/nn_2073046/DE/Themen/Buergerdienste/HKUE/Formulare/Formulare__node.html?__nnn=true

Und noch eine Broschüre:

http://www.bundesjustizamt.de/cln_108/nn_2073046/DE/Themen/Buergerdienste/HKUE/Broschuere/Broschuere__node.html?__nnn=true

Am JA wirst Du nicht vorbei kommen, aber vielleicht kann Dir das zusätzlich helfen:

http://www.iss-ger.de/

Viel Glück und Gruß
Phili
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UllaTrulla
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« Antwort #11 am: 19. Juli 2012, 22:30:52 »

Zu deiner Vermutung das das Gericht den eigenen Staatsangehörigen mehr hilft,
kann ich nur sagen sie ist Deutsch und eine Heirat ändert dies nicht gleich!
Dein Kind ist Deutsch somit ist ein Deutsches Gericht dafür zuständig,
ab ins inet schauen wans AG aufmacht und wie ingo schon sagte mit Deinen Gehalts- und Einkommensnachweisen hingehen.
Dort einen Antrag auf Beratungshilfe stellen und am besten (bei mir war es immer möglich) mit dem Rechtspfleger den Grund ausfüllen
wenn er das absegnet versuchen den besten anwalt in der nähe für sowas heraussuchen.
Beim Rechtspfleger erfragen wie das ist mit einer einstweiligen Verfügung...  "aus dem Urlaub wurde eine Kindesentführung".
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HeinoRiedel
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« Antwort #12 am: 19. Juli 2012, 22:40:02 »

Hallo,

ich habe gerade mit meiner Tochter 6min skypen können. Dann wurde das Gespräch beendet. Zuvor sagte meine Kleine aber aus eigenem Antrieb *Papa ich liebe Dich*

Auf meine Frage der Rückkehr habe ich von der KM keine Antwort erhalten.
Mein Schluss; es ist wohl eine Hinhalte-Taktik.

Danke für Eure nützlichen Links und Hinweise.

Ich werde dann morgen ins Eingemachte gehen, und das Jugendamt und dann der Reihe nach alle möglichen Anlaufstellen kontaktieren bzw. aufsuchen.

Ich hoffe, ich bekomme das irgendwie auf die Reihe...
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papa2011
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« Antwort #13 am: 19. Juli 2012, 23:07:29 »

P.S. Ich würde der KM wirklich noch mal die Konsequenzen für sich und u.U. auch für ihren Lebenspartner darstellen, wenn hier wirklich eine Kindesentziehung vorliegt. Jeder der in den USA schon mal mit den Gesetzeshütern zu tun hatte, weiss, dass dort schneller die Handschellen klicken, als man es sich hier vorstellen kann.

Hallo Heino,

ich würde der KM gar nichts mitteilen. Ich würde diplomatisch bleiben, sofern möglich gute Miene machen um den Kontakt nicht zu ihr und damit zu eurem Kind zu verlieren und insbesondere auch ihre regelmäßige Adresse zu wissen. Wenn Sie mitbekommt, dass du das Kind zurückholen möchtest, kann es dir passieren, dass Sie komplett untertaucht und dann findest du dein Kind nie wieder. Ansonsten würde ich alles hier durch die staatlichen Organe vorbereiten um euer Kind zurückzuholen, aber sofern möglich die KM darüber komplett im unklaren lassen. Und wenn sich die Behörden in Deutschland und Amerika einig sind wegen der Rückführung deines Kindes, dann bei deinem persönlichen Besuch deines Kindes in Amerika die Behörden ihren Job machen lassen...

Viel Glück.
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HeinoRiedel
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« Antwort #14 am: 19. Juli 2012, 23:15:04 »

Hallo Papa,

ich bin Deiner Meinung.
Da ich es recht 'link' und abgebrüht finde, einfach einen Urlaub vorzuspielen, aber eigtl. doch mehr zu planen.
Ich habe es bis dato vermieden meine Möglichkeiten zu mitzuteilen.
Und das werde ich auch beibehalten. Da ich davon ausgehe, das sie das mit Sicherheit auch tut.

Ich bin ein offener, fairer Mensch, und habe nie jemandem böses angetan, aber ich bin nicht bereit mich selbst zu opfern um einen unbehandelten Egoismus zu unterstützen.

Es ist nur eine echte Extreme in meinem Leben, die sich da gerade auftut...

Danke Dir!
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papa2011
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« Antwort #15 am: 19. Juli 2012, 23:36:18 »

Hallo Heino,

der Link von LBM Lausebackesmama (die Frau kennt sich aus ;-) )ist schon mal sehr hilfreich, allerdings funktioniert die Weiterverlinkung von dort nicht, daher der richtige Link zum weiteren Einlesen: http://www.bundesjustizamt.de/cln_108/nn_2036892/DE/Themen/Buergerdienste/HKUE/HKUE__node.html?__nnn=true

Nur jetzt in der Hektik keine Fehler machen, also genau durchdenken und jede Handlung genau abwägen...

Gute Nacht...
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HeinoRiedel
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« Antwort #16 am: 19. Juli 2012, 23:40:41 »

Hallo Pappa,
Danke,
Gute Nacht, mein Freund Merlot ist mit mir...
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papa2011
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« Antwort #17 am: 19. Juli 2012, 23:44:33 »

ich bevorzuge den shiraz ;-)

in deinem Fall sind nur bestimmte Familiengerichte zuständig, Liste findest du hier: http://www.bundesjustizamt.de/cln_108/nn_2048024/DE/Themen/Buergerdienste/HKUE/Gerichte/Familiengerichte,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Familiengerichte.pdf

gute nacht...
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riviera68
Gast
« Antwort #18 am: 20. Juli 2012, 00:25:18 »

Hallo Heino,

ich selbst bin vor Jahren ins Ausland gegangen, wenn auch nicht USA (sondern Kanada).

Deine Frau braucht ein Visa nachdem sie den Touristenstatus verliert. Ich glaube, als Tourist darf man 6 Monate im Land bleiben, dieses Visa kann uU sogar verlaengert werden. Damit
koennte die Mutter Zeit schinden.
Allerdings koennte es Probleme mit den Behoerden geben wegen der Schulpflicht (in Amerika wird generell eher mal gefragt, warum ein Kind nicht in der Schule ist).

Deine Nochfrau aendert durch eine Heirat nicht die Staatsangehoerigkeit und schon gar nicht die des Kindes. Dafuer muss man lange genug im Land leben und der Prozess dafuer dauert auch ne Weile.

Eine Einwanderung des Kindes (und auch der Mutter) ist ein ziemlicher Aufwand in Sachen paper work. Sie braucht allerdings keine Green Card, ein Visa X reicht aus. Ich selbst habe eine notariell belaubigte
Einverstaendniserklaerung vorlegen muessen, damit meine Tochter ein Study Visa bekommt.

Meiner Ansicht nach:

-vergiss das Jugendamt und die Polizei in De, die haben keine Handhabe, koennen hoechstens ne Akte anlegen

-schalte die US Behoerde ein (Info an die schicken), zbsp US Botschaft, die Abteilung die Work Permits etc bearbeiten!!! ...deine Frau muss sich auf jeden Fall mit denen in Verbindung setzen, wenn sie da bleiben will

-beantrage die Rueckfuehrung (per Haager Abkommen) des Kindes SOFORT, verplemper keine Zeit...die Rueckfuehrung sorgt dafuer, dass das Kind wieder in De ist und du ein Verfahren anstreben kannst, um den
endgueltigen Wohnort gerichtlich festlegen zu lassen...wartest du damit laenger als ein Jahr, wird es keine Rueckfuehrung geben....wichtig ist also Tag des Antrages

-Adresse kriegst du wahrscheinlich nur ueber das DMV des Bundesstaates raus, da dies (soweit mir bekannt ist) die einzige Behoerde ist, wo man seine Adresse stets angeben muss (normaler Weise verfuegt nur der Fuehrerschein ueber ne aktuelle Adresse)

LG riviera

-wenn du kannst, dann nimm Kontakt auf zum
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