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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 07:42:53 *
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Autor Thema: Diese Geschichte handelt kaum in Deutschland...  (Gelesen 632 mal)
Palme
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« am: 01. Februar 2012, 06:56:06 »

...und ich suche auch keinen rechtlichen Rat.
Ich will auch sagen warum: Als unsere Ehe geschieden war und trotz mehrerer Rettungsversuche meine Exfrau ihren Sohn und mich in Berlin zurücklies, da hatte ich ein langes interessantes Gespräch mit einem  Familienrichter im Ruhestand. Dieses Gespräch hatte vor gut 4 Jahren mein Leben verändert. Extrakt des Gespräches: In seiner langen Praxis gab es nur ganz wenige Erfolgserlebnisse. Meistens waren die Seiten noch mehr entzweit und die Taschen der Anwälte und Gutachter usw. noch voller und die Kinder noch ärmer dran. Er gab mir den Rat, im Interesse des Kindes immer mit der Ex die Themen zu suchen, die nicht zum Zank und Streit führen, auch wenn es noch so schwer ist.

Ich versuche das immer zu beherzigen, auch wenn ich mir schon oft beinahe die Zunge abgebissen habe. Das Wohl meines Kindes soll an höchster Stelle stehen.

Nun zu meiner Geschichte. Ich reiste der Kindesmutter hinterher nach Amerika.
Sie war schwanger und sich ziemlich sicher, das Baby sei nicht von mir.
Da ich ausser meiner Mutter im dt. Pflegeheim, meinem grossen Sohn mit eigener Familie sonst keine Angehörigen hatte fiel es mir nicht schwer, zumal meine Ex signalisierte, aus Liebe zu unserem Sohn und dem noch ungeborenem Kind alles tun würde, um die Familie wieder aufleben zu lassen, wenn ich ihr verzeihen könne.
Sie wolle nicht in den USA bleiben, sondern mir und unserem damals 7 jährigen Sohn in das Land folgen, wo der andere Teil ihrer Familie lebt. Allerdings möchte sie das Baby in den USA zur Welt bringen.
So flog ich mit unserem Sohn nach 2 Monaten gemeinsamer Zeit in den USA voraus in das Land ihrer Familie um das "Nest" zu bauen.

Es lief alles gut. Unser Sohn (der seit seiner Geburt immer mit mir zusammen war) kam dort in die Schule und in den USA wurde eine kleine Tochter geboren. Sie erhielt den amerik. Pass und als sie 2 Monate alt war, kam sie mit der Mama hierher (in das Land ihrer Familie). Diese erklärte mir, dass sie die Kleine nicht als meine Tochter deklariert habe, da sie noch immer nicht klar war, ob es wirklich meine Tochter sei.
Als ich die Kleine sah und in den Armen hielt wusste ich, es war und ist meine leibliche Tochter.
Diesen Umstand bekam ich im letzten Jahr bestätigt, als ich den Vaterschaftstest machen lies.

Meine Ex zog ins gemachte Heim und die alte Betrugsnummer mit dem anderen verheirateten Mann begann erneut.
Nichts vom versprochenen Versuch, die Familie zu retten im Interesse der Kinder war ehrlich gemeint.
Eine Weile konnte sie es mit Hilfe ihrer Familie verstecken, doch es wurden immer mehr Fakten, die es unmöglich machten, in Frieden mit unseren  zwei Kindern unter einem Dach zu leben. Z.Bsp. versuchte ich eine neue Existenz aufzubauen und war natürlich bedingt aus dem Haus. Die Zeit nutzte sie, um den Typ zu empfangen. Sie versuchte ihm sogar klar zu machen, dass er der Vater unserer Tochter sei, obwohl alle Äusserlichkeiten eine ganz andere Sicht sogar bei ihrer Familie aufkommen lies.

Ich schlug ihr vor, dass ich ihr die Miete für ein Appartement bezahle wo sie mit den Kindern hinziehen kann. Es war ein schönes und menschenwürdiges Appartement ganz in meiner Nähe. Ich hatte inzwischen einen Minimarkt in guter Lage aufgebaut und der Laden lief. Da ich auch am Wochenende arbeiten musste, kam mein Sohn zu mir und wir waren glücklich. Nach zwei Monaten machte sie mir den Vorschlag, ob ich ihr nicht den Laden als Existenz geben könne, sie würde es mit der Unterhaltszahlung verrechnen. Ich hielt den Vorschlag für fair und würde somit Zeit gewinnen, für mich eine neue Existenz aufzubauen, was ihr alleine schwer fiel. Ich hatte kein schlechtes Gewissen, denn der Warenumsatz war gut und es gab sogar schon feste Kundschaft.
Sie suchte sich einen neuen Angestellten, der es tatsächlich schaffte, innerhalb von 3 Wochen einen Dreckstall daraus zu machen.
So bat sie ihre Schwester, die im Einzelhandel über Erfahrungen verfügte, und mich um Hilfe.
Sie wolle für 3 Wochen nach den USA fliegen, da sie dort noch ein paar Dinge klären muss. Die Ladenkasse wurde geplündert, mein Sohn wurde mir übergeben (bis sie zurück käme) und ich solle gemeinsam mit ihrer Schwester die Zeit mit dem Geschäft überbrücken.

Unsere Tochter nahm sie mit.

Nun sind aus den 3 Wochen 3 Jahre geworden, ihre Schwester hat den Laden vollends heruntergewirtschaftet (natürlich fehlte auch erheblich Geld, welches mit nach den USA ging) und 2 Monate nach ihrer Ausreise informierte sie, dass sie in den USA bleiben wird, ich die Wohnung auflösen solle und mich gut um unseren Sohn kümmern möchte.

Nachdem sie einige Monate fort war erhielt ich Anrufe von der Frau ihres Liebhabers, die sich ebenfalls in den USA aufhielt.
Kurz darauf stand eines Morgens ihr Liebhaber vor der Schule meines Sohnes und sprach mich an. Er wolle sich für alles entschuldigen, was er und sie der Familie angetan haben. Er sei aber nicht der Vater des Mädchens und würde einen Test machen lassen, weil es seine Frau so verlangt. Ich sagte ihm, dass er sich dieses Geld sparen kann, denn es ist ganz eindeutig meine Tochter.

Das merkte inzwischen auch meine Ex.
Sie bot mir an, ich könne die Kleine (inzwischen war sie  fast 1,5 Jahre alt) für 3 Wochen holen. So flog ich nach USA und holte meine Tochter. Es war sowohl für meinen Sohn, als auch für die Kleine, die Oma und mich eine sehr schöne Zeit. Hinzufügen muss ich noch, dass ich zuvor die Oma (meine Mutter) aus dem Pflegeheim zu mir holte, damit sie noch ein paar Jahre mit dem Enkel und ihrem Sohn verbringen kann. Ihr wurde im Heim keine Pflegestufe zuerkannt, obwohl sie eindeutig vom Aufwand ein Pflegefall ist. Wir konnten somit das Pflegeheim nicht mehr finanzieren. Und sie ist wider aller Unkenrufe hier gut angewachsen.

Vor einem Jahr offerierte meine Ex, ich könne die Kleine für 3 Monate zu mir holen. Wir waren glücklich, zumal wir via Skype mit der Kleinen einen engen Kontakt pflegten. Natürlich gab es auch ein paar Probleme mit der Umstellung auf eine tropische Umgebung. Aber das war minimal. Die Kleine fühlte sich wohl bei uns. Ca. 5 Tage vor der Rückreise wurde sie von einem Insekt an der Wange gestochen. Das sah nicht weiter gefährlich aus, nicht ungewöhnlich, was jedem von uns hier fast täglich passiert. Die roten Stellen bleiben dann ein paar Tage und gehen dann normalerweise wieder weg.
Meine Tochter schien jedoch auf dieses Insekt sehr allergisch zu reagieren...allerdings nicht hier, sondern als sie bei ihrer Mutter zurück war.
Sie plagte sich fast 2 Monate mit diesem Stich und es tat mir sehr Leid. Aber ich konnte es nicht verhindern trotz Einreibung mit Insektenschutzmittel zuvor.
Nun, meine Tochter kehrte nicht ganz glücklich zu ihrer Mutter vor 7 Monaten zurück und auch unser Sohn verbrachte seine Schulferien in den USA bei seiner Mutter. Er kam zum Schulanfang wieder zurück und erklärte mir, dass er niemals mehr zu seiner Mutter fliegen will.
Nach den Ursachen befragt: alles würde sich nur um seine Schwester drehen und ausserdem sei es langweilig dort. Keine Kinder zum spielen und seine Mutter würde ihn oft anschreien. Man muss dazu sagen, bei meinem Sohn wurde ADHS festgestellt und Messungen ergaben, dass sein Verhalten sehr von diesem Syndrom geprägt ist. Lern- und Konzentrationsprobleme  sowie starke Neigung zu Übertreibungen hat die örtliche Kinderpsychologin diagnostiziert. Er hat ganz besonders unter dem Verlust seiner Bilderbuchfamilie (die der Schein bis zur Scheidung vorgab) gelitten.
Er benötigt viel Nestwärme und Zuwendung. Ein Besserung ist lt. Neurologin kaum zu erwarten....
Aber er liebt seine kleine Schwester und sie ihn, auch wenn es wegen Eifersüchteleien manchmal nicht so leicht ist.

Nun fragte ich meine Ex für die Jahresplanung, wann ich denn unsere Tochter wieder holen könne. Die Antwort war: "Das weiss ich nicht." Ich hätte unsere Tochter in so einem schlechten Zustand ihr zurückgegeben, dass sie erst abwarten will, bis unsere Tochter grösser ist. Das könne 1 Jahr oder auch zwei Jahre dauern.
Angeblich wäre sie hier so dünn geworden und ist mit mehreren Infektionen nach Hause gekommen. Das konnte ich ausser dem Insektenstich an der Wange nicht feststellen. Natürlich legen wir hier sehr viel Wert auf viel Obst und Gemüse und  sie bekam hier nicht so viele Kekse und Dickmacher wie in den USA, ausserdem schwitzt man mehr bei Bewegung unter tropischen Temperaturen und Kinder mit sozialen Kontakten bewegen sich nunmal mehr als Kinder ohne soziale Kontakte. Aber ich habe sowohl viele Zeugen, Fotos als auch Videos die belegen, die Kleine war hier sehr glücklich und gesund.

Wir, sowohl mein Sohn, meine Mutter als auch ich sind sprachlos und sehr am Überlegen, weshalb meine Ex die Kleine uns nicht mehr geben will und was wir tun sollten, damit es keinen emotionalen Bruch gibt. Uns ist klar, es geht niemals gegen die Mutter ( die mich aus fin. Berechnung immer noch nicht als leiblichen Vater deklariert hat und sie verfügt immer noch über das Sorgerecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht für unseren Sohn).

Aber ich weiss, die Kleine hängt sehr an uns und wir sehr an ihr. Auch wenn es vielleicht aus den Zeilen nicht so deutlich wird, aber wir leiden sehr unter der Entscheidung der Mutter. Einen teuren Anwalt in den USA können wir uns nicht leisten, ausserdem fällt mir immer das ein, was ich an den Anfang dieser Geschichte gestellt habe.

Vielleicht hilft einfach schon die Tatsache, dass ich diese Geschichte hier niedergeschrieben habe, um wieder schlafen zu können?

Vielleicht helfen aber auch ein paar Ideen oder Erfahrungen ? Wenn ich mit dem DNA Test zum amerik. Konsulat gehe und einseitig meine Vaterschaft deklariere, würde es einen Hass seitens der Mutter geben und sie würde möglicherweise den Kontakt auch über Skype abbrechen. Das wäre wiederum noch mehr zum Nachteil meiner Tochter.

Mein Sohn reagiert nur noch wütend und sehr spontan und ich habe Probleme ihn zu bremsen. Seine Mutter setzt Ursachen und wir müssen hier mit den Wirkungen klar kommen. Sie erkennt nicht einmal das und behauptet ich würde unseren Sohn aufwiegeln und ihn als Waffe benutzen. Sie vergisst, dass er trotz seiner Behinderung denken kann und ein Empfinden hat, was wahr und was falsch ist. Ich habe meinen Sohn nie aufgehetzt oder über seine Mutter schlecht gesprochen. Er sucht allerdings inzwischen selber nach Antworten, warum alles so ist wie es ist und ich kann ihm nicht immer die richtige Antwort anbieten. "Mami und Papi haben sich getrennt, weil sie sich nicht verstanden haben..." reicht ihm inzwischen schon lange nicht mehr.
Er beobachtet Verhaltensweisen und Reaktionen sowohl von ihr, als auch von mir und so zieht er seine eigenen Schlüsse, die kaum ein Richter oder Anwalt je komplett nachvollziehen können.

 

 
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elwu
Gast
« Antwort #1 am: 01. Februar 2012, 07:20:37 »

Hallo,

vielleicht habe ich es ja überlesen, aber welche tropische Umgebung? Berlin ja sicherlich nicht. Dann: dene Mutter und du, ihr könnnt ja 'sehr am überlegen' sein, warum deine Tochter derzeit nicht mehr zu dir darf - und was man dagegen tun könnte. Der Weg führt über die Mutter, Anwälte kannst du in dieser Konstellation abhaken. Dein Sohn allerdings sollte mit derlei Abwägungen nicht belastet werden, er ist zu jung und hat mit seinem ADHS eigene Probleme.

/elwu
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Palme
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« Antwort #2 am: 01. Februar 2012, 13:22:17 »

Hallo Elwu,
zunächst vielen Dank, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, diese lange Geschichte zu lesen.
Hier ein paar Klarstellungen, auch wenn sie nicht immer befriedigen werden.

1. )  "...vielleicht habe ich es ja überlesen, aber welche tropische Umgebung?..."

Antwort: Nein, Berlin ist es nicht. Das Land  der Familie meiner Exfrau ist ein stabiles, tropisches Land. Welches Land ist wohl sachlich nicht von Bedeutung.

2.)  "...Der Weg führt über die Mutter, Anwälte kannst du in dieser Konstellation abhaken..."

Antwort ist doch meinem Text zu entnehmen:   "...Uns ist klar, es geht niemals gegen die Mutter ..."    Wenn ich den "teuren amerikanischen Anwalt " den wir uns nicht leisten können anspreche , so geht es ausschliesslich um die Deklaration der Vaterschaft. Vielleicht habe ich das ungeschickt formuliert.

3.) Meinen Sohn würde ich gerne komplett heraushalten. Das ist aber Theorie. Er hat von meiner Seite immer das Recht, jederzeit seine Mutter anzurufen und sich mit ihr zu unterhalten.
Bei einem solchen Gespräch kam auch der Stein ins Rollen. Er fragte seine Mutter noch vor mir , wann seine Schwester kommen wird. Die Antwort seiner Mutter war für ihn nicht ausreichend.
Er selber antwortete seiner Mutter, es stimme nicht, dass seine Schwester in einem schlechten Zustand nach Amerika zurückflog. Und es ist für jeden, der die Kleine hier erlebte eindeutig unwahr. Selbst die Familie meiner Ex, die Kinderpsychologin, die Eltern der befreundeten Kinder usw. wissen, dass es nicht stimmt.
Mein Sohn entdeckt nun mit fast 12 Jahren, dass es Probleme mit Inhalt gibt und sucht selber nach Lösungen.
Wie soll ich ihm das verbieten ? Das geht doch nicht. Er wünscht sich ja auch seine Schwester hier und weiss, dass es  seiner Schwester gut bei uns ging, sie glücklich war und sich sehr wohl fühlte.
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brille007
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« Antwort #3 am: 01. Februar 2012, 15:13:53 »

Moin Palme,

ganz grundsätzlich (und nachdem ich weiss, in welchem Land Du lebst): Was nützt Dir die Beurteilung auf der Basis der deutschen Verhältnisse? Die sind auf Deinen Fall weder anwendbar noch durchsetzbar. Was Du nicht einvernehmlich und vor Ort mit Deiner Ex geregelt bekommst, wird daher einfach nicht stattfinden.

Grüssles
Martin
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Palme
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« Antwort #4 am: 01. Februar 2012, 17:49:41 »

Hallo Martin,
danke Dir für den Hinweis.
Es ist mir schon bewusst, das die Sache kompliziert ist. Wie ich an den Anfang stellte, es geht mir nicht um eine rechtliche Beurteilung.
Unser Sohn ist dt. Staatsbürger (so wie auch ich) , unsere Tochter ist US Amerikanerin, auch wenn die Mutter Bürgerin dieses Staates ist, in welchem ich jetzt lebe und sich illegal in den USA aufhält. Ich sehe es genau wie Du, was die formale Rechtssituation betrifft bzw. eine Beurteilung auf Basis dt. Verhältnisse und die Anwendbarkeit betrifft.
Jedoch nahm ich an, als ich mich in diesem Forum eintrug, dass es hier auch eine gewisse moralische Einrichtung handelt, wo sehr viele Erfahrungen zusammenkommen. Auch in der Hinsicht, dass es Väter gibt, die ähnliche Situationen durchlebt haben bzw. durchleben.
Ich weiss nicht, ob ich mich richtig und verständlich genug ausdrücke, aber manchmal hilft es schon, wenn man Probleme sich von der Seele schreibt. Oft verkrampfen sich Dinge und man kann leicht den Überblick verlieren, wenn man sie im eigenen subjektiven Saft schmoren lässt. Umso besser, wenn es dann Menschen gibt, die eine unbefangene Sicht auf die Dinge haben oder gar selber Situationen im Leben bewältigten, die vielleicht ähnlich waren.
Emotionen, egal wo und unter welchen Verhältnissen, vernebeln leicht den Blick und führen oft auch zu falschen Entscheidungen.
Ich bekomme hier von ihrer Familie und auch von Freunden allerhand Vorschläge, was ich tun sollte. Es sind Leute, die meine Ex kennen. Bisher habe
ich hier im Land leider nur Ratschläge bekommen, die auf Konfrontation hinauslaufen und die brauche ich im Interesse der Kinder gar nicht.
Gruss W.
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brille007
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« Antwort #5 am: 01. Februar 2012, 20:15:52 »

Moin Palme,

Moral ist eine feine Sache - und eine vollkommen freiwillige. Wer meint, ohne besser durch's Leben zu kommen, hat damit in vielen Fällen sogar Erfolg.

Natürlich kann man sich in diesem Forum mal ausko*** - und manchmal reicht das auch schon. Nur eben: Es gibt von hier aus keine Möglichkeit, Dir bei der Durchsetzung irgendwelcher Ansprüche zu helfen. Ob sich die Mutter Deiner Kinder legal oder illegal in den USA aufhält (womit sie nur eine unter vielen Millionen wäre), ist ebenfalls vollkommen ohne Belang und nützt Deinen Kindern nichts. Wenn Du als Sternekoch auf einer einsamen Insel strandest, auf der es nur Bananen und Kokosnüsse gibt, kannst Du auch nur bestenfalls von Steaks erzählen - aber braten und essen kannst Du keines.

Grüssles
Martin

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Palme
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« Antwort #6 am: 01. Februar 2012, 22:49:32 »

Danke Martin,
habe von Dir viel gelernt, worauf ich alleine nicht gekommen wäre.
Irgendwie funken wir auf verschiedenen Frequenzen.
Mir scheint, es sind allerhand Minusgrade in Deutschland...
Ich werde mich jedenfalls (um bei Deiner stilvollen Formulierung zu bleiben)
in diesem Forum nicht mehr ausko***.
 schild_danke
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brille007
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« Antwort #7 am: 02. Februar 2012, 01:28:29 »

@ Palme,

dass wir als Internet-Forum von Deutschland aus keine internationale Familienrechtsproblematik zwischen der DomRep und den USA lösen können, ist nicht unsere Schuld. Deshalb mein Hinweis, dass wir Dir hier nicht mehr bieten können als einen Platz zum Auskotzen.

Wenn Deine obige Art, Dich für das Engagement wildfremder Menschen zu "bedanken", auch Deine sonstigen Problemlösungen prägt, wundern mich persönlich allerdings einige der beschriebenen Probleme überhaupt nicht mehr. Aber damit musst Du selbst zurechtkommen; niemand sonst.

Viel Erfolg dabei und ein schönes Leben noch.

Just my 2 cents
Martin

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