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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 07:22:05 *
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Autor Thema: KM verweigert Mittagsschlaf beim Pappa  (Gelesen 2671 mal)
DalliDalli
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Beiträge: 34


« am: 29. Januar 2012, 11:15:42 »

Hallo,

meine kleine Maus ist 18 Monate jung.
KM und ich teilen das Sorgerecht.
KM wohnt mit Ihrem Partner und der kleinen Maus
zusammen. Meine Maus verbringt in der Woche
Ihre Zeit bei der Tagesmutter und wird meist
gegen 15Uhr von der KM abgeholt.
Besuche meine kleine jeden Mittwoch im Zeitraum von
16-17:30. Der lange Fahrweg (110km) von der Arbeitsstätte und die
Arbeitssituation lassen leider keinen früheren Besuch zu.
Samstags bin ich meist von 9-11:30 bei meiner Maus und spiele
entweder mit Ihr im Kinderzimmer bei der KM oder wir gehen spazieren.

Mein Vorschlag zur Erweiterung des Umgangs: zunächst einen Samstag im
Monat sie morgens abholen zu dürfen und spätestens 17:30 wieder zurückzubringen
(also Mittagsschlaf beim Pappa) wird vehement abgelehnt.
Dies sei von der KM in Ausnahmefällen geduldet. Hatte meine kleine Maus
bereits am 2. mal wegen besonderem Anlass zum Mittagsschlaf bei mir
und habe eine sehr glückliche sich wohlfühlende Maus erlebt. Geschlafen
hat sie auch sehr gut.

Da ich in der letzten Zeit häufiger dieses Thema diskutieren wollte, hat KM
einen Termin beim Jugendamt vereinbart zur Beratung.
KM ist der Meinung die kleine Maus sei überfordert wenn sie zusätzlich in
ihrem jungen alter beim pappa ihren mittagsschlaf bekommt.

Was meint Ihr dazu. Ist das JUgendamt überhaupt ein geeigneter Berater
in solchen Fällen? Habe die Sorge dass keine objektivität gewährleistet
ist da sie bereits telefonisch mit dem mitarbeiter gesprochen hat.
Falls dieser danndie Beratung macht wäre der ja geimpft bzw würde
keine objektivität gewährleisten:

Ist der Mittagsschlaf wirklich bedenklich bzw überfordernd
für die kleine Maus?

Was würdet ihr mir raten?

Ggf. Mediation aber dann nicht beim ja?

Danke und Grüsse!

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TotoHH
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« Antwort #1 am: 29. Januar 2012, 11:58:50 »

Moin.
das der Mittagsschlaf nicht zwangsläufig bei Mama abgehalten werden muss, zeigt - neben den "Ausnahmen" bei Dir, weil der KM in den Kram passte- doch auch die Tatsache, dass es unter der Woche auch bei der Tagesmutter klappt. Also: Nonsense Argumentation!

Hast Du denn schon (neg) Erfahrungen bei dem JA? Ansonsten solltest Du es versuchen, da Du, wenn es bei diesem Umgangsthema fehlschlägt, Dich in den nä Jahren sowie iS Umgang hier wirst melden müssen, bevor es zu Gericht geht!

Gruß und viel Erfolg, Toto
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Ingo30
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« Antwort #2 am: 29. Januar 2012, 13:46:28 »

Hi,

stimme Toto zu. Dein Umgang ist ausserdem viel zu niedrig angesetzt und müsste längst erweitert werden. Dazu hat die KM wahrscheinlich keine Lust, da sie dann nicht auf "heile Familie, die ich immer haben wollte" machen kann. Richtigerweise sollte schon bald der Umgang über ein komplettes WE bei Dir das Ziel sein - und nein, die Kinder haben damit auch in dem Alter überhaupt kein Problem, sie können auch ohne Mama herrvoragend schlafen und überfordert sind allenfalls die KMs, die merken dass ihr Plan, den KV nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen, nicht aufgeht.

Fang nicht mit so kleinen Schritten an, sonder fordere den regelmäßigen "Mindestumgang" jedes zweite We komplett von Fr 16:00 bis Sonntag 18:00 Uhr. Die KM geht es weiterhin nichts an, was Du in Deiner Umgangszeit mit Deiner Tochter machst. Dieses Spielen im Wirkungsbereich der KM ist abzulehnen und ist einfach die Möglichkeit Dich zu kontrollieren.  

Beim JA musst Du rausfinden, ob sie mütterfreundlich sind oder nicht. Die Gefahr für die Väter, dass sie dann doch über den Tisch gezogen werden, ist nicht so ganz klein.

Schlage auch mal vor eine Elternvereinbarung abzuschließen, die den Umgang, die Umgangzeiten schön dokumentiert und für beide "verbindlich" regelt. Allein die Reaktion Deiner Exe wird Dir schon zeigen, woran Du wirklich bist. Gruß Ingo
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DalliDalli
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« Antwort #3 am: 29. Januar 2012, 13:48:14 »

Danke für deine Antwort.
Habe mich schon lange bevor die kurze geboren wurde
beim JA schlau gemacht und ich war entsetzt über
die person die mich in der hinsicht beraten hat.
da wusste ich ja schon mehr.

aber ich denke dass man da nciht alle sachbearbeiter über
einen kamm scheren sollte.

Die KM kam letzten Samstag mit folgenden Argumenten:

der mittagsschlaf bei der Tagesmutter sei sehr unruhig
und insgesamt nicht gut. und wenn die kurze mal irgendwo
fremd geschlafen hat dann würde sie auch
daraufhin zu hause schlecht schlafen. erfuhr ich leider erst
gestern da ich angeblich sonst zu der annahme kommen würde
sie sei keine gute mutter. kommt mir allles irgendwie
komisch vor und ich kanns zudem nicht überprüfen. ich hoffe
dass tagesmutter und km kein krummes ding drehen.

bin mal gespannt wohin das führt.


die Tagesmutter wird übrigens für den Beratungstermin beim JA
einen Bericht schreiben.
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Ingo30
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« Antwort #4 am: 29. Januar 2012, 13:54:06 »

Hi Dalli,

bitte aufpassen. Was bei Dir abläuft ist klassiches Kindsbesitzerinnen-Verhalten, nichts mehr. Und in dem Spiel sollst Du vorgeführt werden.

Du bist der Vater des Kindes, Dein Kind hat ein Vertrauen in Dich und warum soll es bei Dir schlechter schlafen als bei Fremden (Tagesmutter)? Das ist Quatsch.

Was hat eine Tagesmutter, die warhscheinlich noch im Vertragsverhältnis mit der Ex steht und bezahlt wird, Dich gar nicht bis wenig kennt, mit Berichten ans JA zu suchen? Nichts. Die Ausstellung eines Gefälligkeitsberichts "Das Kind schläft immer sehr unruhig. Von einer Betreuung beim Vater ist strengstens abzuraten" ist wahrscheinlich.

Du solltest auch schon mal im Hinterkopf haben, die Sache gerichtlich klären zu lassen, wenn bei diesem Termin nichts herauskommen sollte. Sei kooperativ und freundlich, aber mache Deinen Standpuntk deutlich. Gruß Ingo 

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DalliDalli
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« Antwort #5 am: 29. Januar 2012, 13:56:04 »

hätte ich also schon anspruch auf die jedes 2. we regelung
bei einer 18 monate alten maus?

wenn ich schon diesen riesenschritt mache soviel umgang einzufordern
muss ich mich auch auf etwas berufen können. gibt es rechtsprechungen
die ich irgendwo einsehen kann oder muss ich mich da besser
erst von einem familienanwalt oder etwa auch dem ja beraten lassen?
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Ingo30
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« Antwort #6 am: 29. Januar 2012, 14:00:36 »

Hi,

hier gibt es verschiedene Ansichten. Manche Gerichte und JAs favorisieren bei kleinen Kindern lieber mehrere und kürzere Umgänge (was ich bei Deinen Fahrkilometern für nicht gut empfinde). Der Standart bei den gerichtlich festgelegten Umgängen ist aber das komplette WE alle 2 Wochen. Was auch aus der eigenen Erfahrung, auch für das Alter,  überhaupt kein Problem ist. Gerade wenn das Kind sogar die sonstige Woche voll schon Vollzeit bei der Tagesmutter betreut wird und "Wechselsituationen" ja durchaus kennt.

Einzig stillen können wir Väter nicht, das wäre noch ein Argument. Gruß Ingo

P.S. Dafür habt ihr ja erstmal den Termin und könnt versuchen, die Sache einvernehmlich zu klären. Du kannst ja auch Dein Ziel vorstellen und lässt Dich dann auf "Probeumgänge" zur Erweiterung des Umgang ein (Zeitraum ein Monat) um zu schauen wie es läuft und keinen zu überfordern. Nochmal, zeige Dich offen für eine Elternvereinbarung, wo ihr diese Dinge regelt. KMs die es ehrlich meinen und sich über geregelten Umgang freuen, werden Dir sicherlich keine Steine in den Weg legen und an der Erstellung aktiv mitwirken. Verfolgt sie allerdings andere Ziele (was nicht ganz unwahrscheinlich ist) wird sie an dieser Festlegung kein Interesse haben.
« Letzte Änderung: 29. Januar 2012, 14:04:04 von Ingo30 » Gespeichert
bagger1975
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« Antwort #7 am: 29. Januar 2012, 14:28:01 »

Servus DalliDalli,

ich kann mich den Vorschreibern nur anschließen und teile ebenfalls Ihre Einschätzungen.
Die angebliche Mittagschlafproblematik beim Papa ist ein alter Hut. Schön, wenn diese Thematik dann auch noch von der bezahlten Tagesmutter unbekannterweise schriftlich bestätigt wird. Der Sinnspruch "Welch Hand Dich füttert, beiße nicht!", trifft`s hier wohl am besten.

Ich meine auch, dass weit mehr Umgang drin sein sollte und v.a. außerhalb des Einflußbereichs der KM. Gestillt wird ja wohl nicht mehr, deshalb spricht m.E. nichts dagegen regelmäßig ganze Wochendenden einzufordern, zzgl. einer Ferien- u. Feiertagsregelung natürlich.

Ob hier 1 Gespräch gleich beim JA zielführend ist, wage ich zu bezweifeln. Evtl. sollten vorher moderierte Vermittlungsgespräche bei einem Familienhilfeverein versucht werden, um "auf Elternebene" zu einer einvernehmlichen Umgangsregelung zu kommen. Biete der KM doch soetwas an.

Den Umgang hat sie ja bislang zugelassen, sodass eigtl. nur eine altersgerechte Anpassung erfolgen muss und ihr das richtig kommuniziert werden muss bzw. ihre Bedenken durch feste Absprachen ggfs. ausgeräumt werden können. 

Viele Grüsse     
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« Antwort #8 am: 29. Januar 2012, 14:37:52 »

danke für deine meinung bagger
das mit den vermittlungsgesprächen bei einem familienhilfeverein klingt gut.
sollte das beratungsgespräch beim ja nicht zu meiner zufriedenheit ausfallen
wäre dann erneut das ja mein ansprechpartner?
oder könnte man dan sofort an einen familienhilfeverein herantreten?
welche gibt es eigentlich in nrw...ecke dortmund...
ich finde es schon mal ermutigend eure meinungen zu lesen.
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Ingo30
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« Antwort #9 am: 29. Januar 2012, 14:48:22 »

Hi,

es ist sogar nicht ganz unwahrscheinlich, dass das JA nichts bewirken kann und sich dann auch schnell zurückziehen wird ("Herr Dali, Sie wissen doch, wir können ihre Frau zu nichts zwingen... es wäre aber schön ....").
Sollte die Vermittung wirklich scheitern, ist sie zumindest schon mal beim JA dokumentiert und dann sollte Dich dein nächster Schritt zum guten Anwalt für FamRecht führen. Denn Dein Umgangproblem hat sich ja dann immer noch nicht gelöst bzw. muss dann vom Gericht geklärt werden.
Nochmal: Sei freundlich, offen, kooperativ aber vertrete auch Deine Meinung bzgl. des Umgangs. Es geht hier einfach nur um das Recht was Dir zu steht. Wenn Du Dich eh als kompromissbereit einschätzt, werfe auch mal diese "Probeumgänge" mit zeitlicher Steigerung (bis zur Übernachtung) innerhalb eines Monats ein. Gruß Ingo
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« Antwort #10 am: 29. Januar 2012, 14:56:32 »

hätte ich also schon anspruch auf die jedes 2. we regelung
bei einer 18 monate alten maus?

Moin Dalli,

sieh es mal aus Sicht eurer Maus, denn die hat Anspruch darauf, beide Elternteile in gleichem Umfang zu lieben. Nicht unbedingt im gleichen zeitlichen Umfang, wobei ich an deiner Stelle dennoch künftig das Wechselmodel zumindest im Hinterkopf behalten würde, obwohl aufgrund der Entfernung nur mit Einschränkungen. Trotz der mE vorgeschobenen "Argumente" der KM, die Kleine schliefe dann schlecht, hat die Maus das Recht auf beide Eltern. Das schließt auch ihr Schläfchen ein.

Meine Ex hatte ähnliche Spizenzchen gemacht, worauf ich den Dreisprung durchführte (danke VS)
1. Gepsrächsversuch zur Einigung mit KM
2. Einigungsversuch mit JA
3. Umgangsklage beim AG

Bei Gericht hatte ich beantragt, alle 14 Tage von Fr 14:00 bis Sonntag 17:30 und die Hälfte der Ferien. Da war unser Kurzer im selben Alter wie deine Maus und vor Gericht haben wir ein Phasenmodell verglichen: erst Ausweitung des Samstages auf 11:00 bis 17:30, dann nach 8 Wochen eine Übernachtung Sa-So und nach weiteren 5 Monaten meine geforderten Fr-So plus Ferien.

Ich sehe für ein 18-monatiges bis 2-jähriges Kind überhaupt kein Problem, beim anderen Elternteil zu übernachten, sofern zuvor regelmäßiger Umgang stattfand und JA und Richter sahen es ganz ähnlich. Lass dich von der KM nicht in eine Ecke drängen, in die du nicht gehörst...


Lieben Gruß
SP
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Ein Kind zu lehren, nicht auf eine Raupe zu treten,
ist ebenso wichtig für das Kind wie für die Raupe.
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« Antwort #11 am: 29. Januar 2012, 15:35:07 »

Servus DalliDalli,

wie @schattenpaps und @Ingo richtig schreiben, geht es nicht nur um Deinen Anspruch, sondern v.a. um den Anspruch des Kindes auf ausreichenden, unbelasteten und regelmäßigen Kontakt zu beiden(!) Elternteilen, was für eine gute Kindesentwicklung unerlässlich ist und durch den Umgang gewährleistet werden muss.

Egal ob beim JA oder einer Familienberatung, argumentiere v.a. unter diesem Aspekt aus Sicht des Kindes und zeige Dich offen, gesprächs- u. kompromissbereit.

Meine Kleine ist jetzt 5 1/4. KM und ich haben die Umgangszeiten in Mediationsgesprächen laufend ausgehandelt und angepasst. Das ging anfangs von mehreren Stunden 2 x die Woche über 2 Tage je Woche natürlich mit Mittagschlaf, bis hin zu den Wochendenden. Aktuell ist Kleine jedes 2. Woe von Freitag mittag bis Montag früh (Kiga bringen) plus 1 Tag in der Woche bei mir, damit die Zeit des Nichtsehens nicht zu lange ist, plus dann auch hälftige Ferien, jetzt schon angelehnt an die Schulferienzeit.

Ich arbeite selbstständig, konnte mir die Zeit damals gut nehmen und habe gottlob nicht das Entfernungsproblem im Gegensatz zu anderen.

Obwohl die "Verhandlungen" mit der KM zum Umgang, aufgrund ihrer anfänglichen Haltung, oft sehr mühsam waren, klappt mittlerweile alles sehr gut und wechselt Tochter von Mama zu Papa und zurück selbstverständlich und gerne. Dieses "Ergebnis" anerkennt mittlerweile auch die KM und das wünsche ich Euch auch, denn die Zeiten -gerade in dem Alter- sind unwiderbringlich und es lohnt sich, dass Du dies für Kind und Dich einforderst.

Viele Grüsse     
« Letzte Änderung: 29. Januar 2012, 15:41:25 von bagger1975 » Gespeichert

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« Antwort #12 am: 29. Januar 2012, 16:18:00 »

kommende woche haben wir einen beratungstermin hinsichtlich
mittagsschlaf beim pappa an bestimmten wochenenden....
sinnvoll wäre es doch schon vorher gegenüber der km zu kommunizieren
wohin ich eigentlich möchte unter zugrundelegung eines
zeitplans...dann ist die km informiert und eine erste reaktion
schallt mir entgegen nd ich könnte auch schon
in diesem beratungsgespräch im hinblick auf meine vorstellungen
argumentieren...
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« Antwort #13 am: 29. Januar 2012, 16:26:31 »

Ich würde abwarten und das dort besprechen bzw. ansonsten einen weiteren Termin wahrnehmen, wenn es sich nur auf den Mittagsschlaf konzentriert. Denn ansonsten hätte Deine Exe ja ohne Probleme auf Dein Ansinnen reagieren können.

"Zu nett" sein bringt auch nichts und wird nur als Schwäche wahrgenommen. Du weißt nicht, was hinter Deinem Rücken bereits in Planung ist ("Berichte der Tagesmutter") bzw. was das konkrete Ziel der KM ist (und das ist nicht die Ausweitung des Umgangs in der jetzigen Phase). Ihr Ziel scheint eher Beibehaltung des Status Quo zu sein (Kontrolle über Dich und was Du mit dem Kind machst). Gruß Ingo
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papajo
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« Antwort #14 am: 29. Januar 2012, 17:30:54 »

moinsen,

mit 18 Monaten über den Mittagsschlaf zu diskutieren ist doch wohl
Kinderkram!

Da wird am Freitag das Kind abgeholt und am Sonntag zurückgebracht.
In diesem Fall sind 110 km auf einer Backe abgesessen.
Fordere dies!
Da 1. scheinbar zu nichts führt, springe vor auf Punkt 3!

grüße
jo
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« Antwort #15 am: 30. Januar 2012, 12:28:08 »

Hallo Dalli,

sinnvoll wäre es doch schon vorher gegenüber der km zu kommunizieren
Davon kann mann nur abraten, denn damit lieferst Du der KM nur unnötigen Vorlauf, in dem sie nach weiteren sogenannten "Argumenten" zur Blockierung der Vater-Kind-Bindung suchen kann. Als nächstes "Argument" kommt dann, dass es einem soo kleinem Kind ja nicht zuzumuten sei, einen soo langen Fahrweg zurückzulegen.
Wer von Euch Eltern hat denn eigentlich warum die Entfernung überhaupt erst geschaffen ? Und als nächstes - wie ist die Sorgerechts-und Aufenthaltsbestimmungsrechtslage ?
Es muss ja nicht bei nur einem Gespräch bleiben.
Um zu einem Konsens zu kommen, sind da durchaus mehrere Gespräche angebracht, wobei zu beachten ist, dass Du bei all zu deutlicher Blockadehaltung durchaus den Rechtsweg ins Auge fassen solltest.

Da ich in der letzten Zeit häufiger dieses Thema diskutieren wollte, hat KM
einen Termin beim Jugendamt vereinbart zur Beratung.
Obacht, wenn die KM selbst sogar eine Beratung beim JA initiierte, wird sie vermutlich bereits vorher dort "vorgefühlt" haben und vermutlich auch die gewünschte mütterfreundliche Unterstützung erhalten - anderenfalls würde sie kaum dort mit Dir Gespräche führen wollen.

Besuche meine kleine jeden Mittwoch im Zeitraum von
16-17:30.
Samstags bin ich meist von 9-11:30 bei meiner Maus
Das sind lächerliche 16 Stunden im Monat(!) Vater-Kind-Kontakt (zudem noch hauptsächlich in der Mama-Umgebung), viel zu wenig, um eine natürliche Bindung mit dem Kind aufzubauen.

... spiele entweder mit Ihr im Kinderzimmer bei der KM oder wir gehen spazieren.
Auch das muss sich langfristig unbedingt ändern, damit Du mit Kind aus dem Dunstkreis der KM heraus kommt und eventuelle spätere Verlustängste des Kindes zu vermeiden. Das Kind sollte bald erleben können, dass es auch noch eine andere Welt, als die von KM gibt - Übernachtungen bei Dir sind dafür ungemein hilfreich.
Meine Tochter schlief ab 2 Jahren regelmässig bei mir und empfindet den Aufenthalt mittlerweile in meiner Wohnung als genau so selbstverständlich wie den in der mütterlichen Wohnung.

der mittagsschlaf bei der Tagesmutter sei sehr unruhig
Auch hier: Obacht !
Wie schon Ingo schrieb, wird die KM nicht umsonst diesen "Bericht" der Tagesmutter an das JA angefordert und unterstützt haben.
(die Tagesmutter wird wohl kaum selbstständig einen Bericht einreichen)
Frauen verstehen es sehr gut, sich miteinander zu vernetzen und gemeinsam gegen unbequeme Väter Front zu machen.
Offenbar sollst Du allein gegen KM, Tagesmutter und JA-Tante gestellt werden.

Insgesamt würde ich auch eine stufenweise Erweiterung des Umgangs fordern, so dass etwa in 6-8 Monaten Fr-So aller 14 Tage Realität sind - das ist der übliche Mindeststandard.

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DalliDalli
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« Antwort #16 am: 30. Januar 2012, 16:24:07 »

hi
danke für deine beurteilung.
also:
wir haben gemeinsames sorgerecht
sie ist zu ihrem neuen weiter weg gezogen: ca 20km mehraufwand eine strecke
dass das ja sowie die tagesmutter pro mutter eingestellt sind befürchte ich auch...
wie soll man eigentlich reagieren wenn der berater beim ja pro mutter eingestellt ist...
wenn kein ergebnis in sicht ist...soll man dann vor ort sofort einen neuen terminv
vereinbaren im hinblick auf mediation? oder soll ich nach dem gespräch mit dem ja
kontakt aufnehmen?
ich denke dass ich während des gesprächs meine vorstellungen einbringen werde...
immer im hinblick auf das kindeswohl...
die vielen fahrtkilometer lassen nämlich innerhalb der woche keinen entspannten pappa
zu...sie hätte viel mehr vom pappa und es wäre viel angenehmer wenn dementsprechend
der wochenendkontakt ausgebaut wird...
folgendes lässt den schluss zu dass es sich wohl um ein abgekartertes spiel handelt:

-km vereinbart termin beim zuständigen ja
-tm soll bericht schreiben
-erst seit letzten samstag weiss ich dass meine tochter angeblich schlecht schlafen soll,
nachdem ich in den letzten tagen stärker den samstagsaufenthalt mit mittagsschlaf
beim pappa eingefordert habe
-jedesmal wenn ich die maus bei der tagesmutter abgeholt habe und gefragt habe
wie ihr tag gewesen sei hat sie betont dass alles gut sei und es ihr bestens geht...
schon komisch wenns jetzt anders sein soll...
-eine unverschämtheit finde ich das argument dass sie ja selbst nur am wochenende was
von ihr hätte da sie die kurze innerhalb der woche immer nur nachmittags abhole und
sie überwiegend zickig sei
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Ingo30
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« Antwort #17 am: 30. Januar 2012, 18:09:38 »

HI Dalli,

stimme Diskurso auch zu. Wer mal diese typischen Tagesmütter-Abhol-Gespräche beobachtet hat, kennt doch das Problem. Da wird über die Mutter / Vater von Kind X hergezogen, weil X wieder mal mit Husten gekommen ist und und.. da ist die Verbrüderung nicht weit. Wahrscheinlich ist die Tagesmutter auch vom JA lizensiert und sieht jetzt hierin ihre V"ormachtsstellung", einen Bericht abzuliefern (ohne Dich irgendwie näher zu kennen und einzubinden). Also Vorsicht.

Zitat
-eine unverschämtheit finde ich das argument dass sie ja selbst nur am wochenende was
von ihr hätte da sie die kurze innerhalb der woche immer nur nachmittags abhole und
sie überwiegend zickig sei
Würde ich jetzt für AE-Mütter nicht wirklich so sehen. Natürlich ist die Zeit unter der Woche knapp und bleibt nach einer Nachmittagsabholung bis zum Schlafengehen nicht mehr viel vom Tag. Aber so ist es halt und da Deine Exe ja auch schon einen Lebenspartner hat, ist es ja ihre Aufgabe, ihr Familienleben so zu strukturieren, dass es passt. Das kann nicht Deine Aufgabe sein.

Allerdings steht Dir das andere Wochenende auch komplett zu und das hat sie zu akzeptieren über kurz oder lang. Gruß Ingo
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« Antwort #18 am: 30. Januar 2012, 19:28:50 »

Meine Tochter ist 18 Monate jung und km und ich teilen das gemeinsame sorgerecht:

Übernächste Woche hat mich die km  zu einem beratungstermin beim jugendamt
einladen lassen damit geklärt wird ob der mittagsschlaf beim pappa derzeit
aufgrund bestimmter symptome wie schlafstörungen sinnvoll ist.

um mich darauf vorzubereiten habe ich vor diesem termin einen beratungstermin
bei einem anwalt für familienrecht denn mir ist nämlich nicht klar ob ich

-die kurze wirklich bereits mit 18 monaten jedes 2. we bei mir haben darf bzw. zur gewöhnung
erst mal jeden 2. samstag von morgens bis nachmittags
-wie meine reaktion aussehen sollte  falls das ja (auch aufgrund des berichtes der tagesmutter)
den derzeit beschränkten umgang befürwortet (mittwochs von 16-17:30 und samstags von 9-11:30)
-ob überhaupt ein bericht einer tagsmutter lizensiert durchs ja sowie im vertragsverhältnis stehend
mit der km werthaltig ist
-welche beratende stellen es sonst noch gibt, die mediation (möglichst kostenlos) betreiben in nrw
-wie insgesamt die strategie aussehen sollte bevor letztendlich die sache vor gericht geht.

Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhin wertvolle tips geben.

lieben dank!
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« Antwort #19 am: 31. Januar 2012, 07:42:20 »

keinen tipp parat? 
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« Antwort #20 am: 31. Januar 2012, 08:00:51 »

moin,

wieso willst Du von Dir aus nicht mehr?
Eure Tochter ist auch SCHON 18 Monate alt.
Ich sehe nicht einen einzigen Grund der dagegen spricht das sie auch bei Dir übernachtet, es sei denn,
Du möchtest dies nicht oder es sprechen berufliche Dinge dagegen.

jo
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« Antwort #21 am: 31. Januar 2012, 08:09:34 »

ich will mehr
und die übernachtung bei mir auch spätestens in 6-8 monaten das komplette we (jedes 2.)
möchte eine sukzessive steigerung vorschlagen beginnend mit mittagsschlaf
beim pappa jeden 2. samstag
was ich mich nur frage: wie ist zu reagieren wenn bei dem beratungstermin
aufgrund von vorgaben der mutter + tagesmutter herauskommt
erst mal besser nicht beim pappa zu übernachten...soll ich dann schon deutlich
machen dass ich trotzdem mehr umgang einfordern werde?
oder erst mal schlucken...will ja nicht kontraproduktiv oder beratungsresistens wirken...
daher stelle ich mir auch die frage wie viel wert so ein bericht der tagesmutter hat...
stelle mir das so vor:
dass ich während des beratungstermin die vorteile des umgangs am wochenende herausstelle
(lange fahrtzeiten, unentspannter pappa, kurzer termin in der woche wegen fahrt+stau)
nach dem gespräch übergebe ich der kindesmutter eine umgangsvereinbarum
(sukzessive steigerung des umgangs am samstag so dass ich innerhalba von 6 monaten
bei der vollständigen we regelung bin)
in dem anschreiben an die km würde ich zudem erwähnen dass ich bereit bin
dieses papier zu diskutieren...und ggf. im rahmen einer mediation besprechen möchte....
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« Antwort #22 am: 31. Januar 2012, 08:24:00 »

Servus!
was ich mich nur frage: wie ist zu reagieren wenn bei dem beratungstermin
aufgrund von vorgaben der mutter + tagesmutter herauskommt erst mal besser nicht beim pappa zu übernachten...soll ich dann schon deutlich machen dass ich trotzdem mehr umgang einfordern werde?
Gegenfrage: welche Tätigkeiten (ausser Stillen) gibt es, welche Du nicht mindestens genaus so gut wenn nicht besser erledigen könntest wie KM?
Wenn Deine Antwort KEINE lautet, ist das Kind bei Die bestens aufgehoben ... DAS musst Du überzeugend darstellen!

Es geht um ein Grundrecht Eures gemeinsamen Kindes (und auch Deines)  auf regelmäßigen Umgang, daher würde (wenn Du merkst, dass keine einvernehmliche Lösung möglich ist) ich auch bei dem Gespräch deutlich machen, dass Du als ultima ratio nicht den Weg zum Gericht scheust.

Grüßung
Marco
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« Antwort #23 am: 31. Januar 2012, 10:03:24 »

moinsen dallidalli,

ihr habt beide das Sorgerecht.
Wie Marco schreibt, wenn abgestillt ist, welche Vorteile willst Du herausstellen?
Das ist überhaupt nicht notwendig.
Ihr seit gleichberechtigt was den Umgang mit eurem Kind angeht.
Fordere volles Programm und gib nicht vorher schon Kompromissbereitschaft zu!

Nochmal:

Ich sehe nicht einen einzigen Grund der dagegen spricht das sie auch bei Dir übernachtet

Deine EX spielt die Musik und du tanzt dazu.

jo
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« Antwort #24 am: 31. Januar 2012, 10:16:58 »

gemeinsames sorgerecht heisst doch nicht dass
auch pappa auch beim umgang gleichberechtigt ist?!
so sollte natürlich eine gute mutter handeln aber
da hat immer noch die mutter das sagen...
also volles programm im beratungsgespräch fordern?
fänd ich taktisch nicht so klug...
vor allem wenn beschwerden der kleinen vorgetragen
werden die leider nicht nachprüfbar sind...
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