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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 06:16:16 *
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Autor Thema: KM lässt mich den Kleinen nicht von der Kita abholen  (Gelesen 1608 mal)
Beppo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #50 am: 18. Januar 2012, 16:38:28 »

Du hast Recht, es bringt nichts, wenn man sich derart in das angebliche dt. Familenunrecht verrannt hat, wie Du
Wenn du meinst... coffee-n-news
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"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
Biggi62
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« Antwort #51 am: 18. Januar 2012, 18:39:19 »

dass @schattenpaps und Kind eine unbelastete Abholsituation bekommen, die wohl leider nur mit gerichtlicher Hilfe

Hi Bagger,

ich widerspreche dir ungern, aber "unbelastet" und "gerichtlich" geht meiner Erfahrung nach nicht zusammen.
Ein Gerichtsverfahren ist für alle Beteiligten eine Belastung. Diese Belastung ist sicherlich oft das geringere Übel. In diesem Fall kommt es mir vor, wie das Schießen mit Kanonen auf Spatzen.

Sie hat mir den Zugang zu seiner Seele versperrt und ich hätte quasi sanften Druck ausüben müssen. Sie hat es sichtlich genossen. Ich wäre derjenige, der ihr das Kind entreißt...

Das ist nicht schön, Schattenpaps. Aber auch nicht schlimm. Nur lästig.
Da hilft nur innerer Abstand zum Tun und Lassen der KM sowie die von Mux vorgeschlagene Taktik:
Je schneller, desto besser. Äußerlich kalt wie 'ne Hundeschnauze - auch wenn du innerlich kochst.

Sie genießt solche Situationen? Soll sie doch!
Traurig, wenn sie sonst keine Freude im Leben hat ...

Traurig auch, wenn du dich auf solche Psychospielchen einlässt.
Du entreißt ihr das Kind? Auf welchem dünnen Brett bewegst du dich denn hier?

Wenn KM das Kind auf dem Arm hat, kannst du (falls vorhanden) die Reisetasche des Kleinen nehmen, und die KM in deiner allerliebenswürdigsten Stimme bitten, den Kleinen in deinem Auto anzuschnallen.

Stell dir vor, du hast im Job einen schwierigen Kunden oder Kollegen. Solche Mitmenschen musst du weder in dein Herz schließen, noch in jeder Hinsicht glücklich machen. Du musst es nur schaffen, im professionellen Kontakt deine Umgangsformen zu wahren. Nichts anderes sind die unvermeidbaren Kontakte zur KM.

Ein Zusammentreffen mit einer schwierigen "Kollegin", die du weder loswerden noch überrunden kannst.

Du bist der Vater. Sie ist die Mutter. Das habt ihr beide im Moment der Zeugung entschieden. Mit dieser Tatsache müsst ihr drei jetzt klarkommen. Die nächsten 15 bis 20 Jahre müsst ihr Erwachsenen gemeinsam ein wichtiges Projekt betreuen: Das Heranwachsen des Kleinen.

Nicht mehr, nicht weniger.

Freu dich: Du musst mit dieser Person nicht bis zur Goldhochzeit ausharren.
Nur alle 14 Tage freitags ein paar Minuten bis zur Abfahrt. Kopf hoch, das schaffst du. Dem Kleinen zuliebe.

Die besten Wünsche von
 yltype Biggi
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Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
(J. W. von Goethe)
wedi-
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« Antwort #52 am: 18. Januar 2012, 18:49:00 »

Hi

ich widerspreche dir ungern, aber "unbelastet" und "gerichtlich" geht meiner Erfahrung nach nicht zusammen.
Ein Gerichtsverfahren ist für alle Beteiligten eine Belastung.

Manchmal muss eine Belastung unbelastet gemacht werden und das geht manchmal nur durch unbelastete Dritte.

Die Situation ist belastend fürs Kind und für den Vater, die einzige, die sich an der Situation erfreut, ist die Mutter, die die Belastung herbeiführt.

Unbelastet ist das JA(sollte es zumindest) oder ein Richter(der ebenfalls unbelastet sein sollte)


Gruss Wedi
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #53 am: 18. Januar 2012, 19:20:39 »

Moin

Das ist nicht schön, Schattenpaps. Aber auch nicht schlimm. Nur lästig.
Da hilft nur innerer Abstand zum Tun und Lassen der KM sowie die von Mux vorgeschlagene Taktik:
Je schneller, desto besser. Äußerlich kalt wie 'ne Hundeschnauze - auch wenn du innerlich kochst.
Dann verklicker das mal dem 2-jährigem Kind, welches bei der Aktion ja anwesend ist. Wenn die KM so weiter macht, sieht und spürt das Kind nur das Tauziehen der KM und wird vermutlich über kurz oder lang ein Verhalten entwickeln, welches als Loyalitätskonflikt beschrieben wird. Ein weinendes Kind bei der Übergabe könnte ein erstes Anzeichen sein.

Traurig auch, wenn du dich auf solche Psychospielchen einlässt.
Tut er nicht - er ist dem ausgeliefert. Ausser, er entreisst ihr das Kind. Und auch dann erst kommt es zu einer kurzen Übergabezeit. Hast Du auch seine Worte zu den Betreuern in der KiTa gelesen? Wie kommen die wohl zu solchen Ansichten?

Du entreißt ihr das Kind? Auf welchem dünnen Brett bewegst du dich denn hier?
Wenn KM das Kind auf dem Arm hat, kannst du (falls vorhanden) die Reisetasche des Kleinen nehmen, und die KM in deiner allerliebenswürdigsten Stimme bitten, den Kleinen in deinem Auto anzuschnallen.
Was lässt Dich hoffen, dass es eine Reisetasche gibt, welche auch noch in griffbereiter Nähe steht, wenn die KM noch nicht mal zu einer halbwegs vernünftigen Kommunikation bereit ist bzw. das Kind loslässt und ständig auf es einredett? Was lässt Dich hoffen, dass sie ihm das Kind hinterher trägt? Die Überzeugung, das jede KM immer und ständig ausschliesslich das Kindeswohl im Auge hat und ihre persönlichen Ansichten für sich behält, habe ich zumindest vor 23 Jahren verloren.

Du bist der Vater. Sie ist die Mutter. Das habt ihr beide im Moment der Zeugung entschieden. Mit dieser Tatsache müsst ihr drei jetzt klarkommen. Die nächsten 15 bis 20 Jahre müsst ihr Erwachsenen gemeinsam ein wichtiges Projekt betreuen: Das Heranwachsen des Kleinen.
Völlig richtig. Probleme treten allerdings auf, wenn mindestens eine Person nicht ausreichend mitmacht. Das reicht sogar voll und ganz aus. Ein Beispiel:
Sie sagt nur ständig " ICH hole ... von der Kita ab!"
Ja, genau. So sieht elterl. Verantwortung, Toleranz und Kompromissbereitschaft aus. Dein Rat wäre wohl: "Ach, dann hole doch das Kind nicht ab und überlasse dies der KM. Das ist nicht schön, aber auch nicht schlimm. Nur lästig."
Das hier eine hervorragende Möglichkeit besteht, das Kind völlig konfliktfrei zu übergeben/zu übernehmen, wird vollständig von der KM ausgeblendet. Warum wohl? Meine Meinung ist: sie will das Kind ganz gezielt für sich und gegen den KV beeinflussen. Sie will, dass das Kind sagt: Ich will nicht zu Papa. Aber das ist nur meine ganz unbedeutende Meinung. Kein Grund, darüber zu diskutieren.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Biggi62
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« Antwort #54 am: 18. Januar 2012, 22:13:01 »

Sie will, dass das Kind sagt: Ich will nicht zu Papa.

Ja. Und? Wer soll das Wünschen und Wollen der KM ändern? Ein Richter etwa? Wie soll das gehen?

Ich bin immer noch der Meinung, dass es kontraproduktiv ist, wegen solcher Kinkerlitzchen sein Schicksal in die Hände von Schwarzkitteln zu legen. Vor Gericht und auf hoher See ist jeder nur in Gottes Hand ... da ist alles möglich. Solchen Unwägbarkeiten setze ich mich nur aus, wenn der Anlass das Risiko wert ist. Zum Zocken vor Gericht um Kleinkram fehlt mir persönlich das Geld, die Zeit und die Gelassenheit.

Wenn der titulierte Umgang verweigert würde, wäre ich die Erste, die SP zu einem Verfahren räten würde. Aber doch nicht wegen der Tränen eines Zwei(!!!)jährigen beim Abschied von einem Elternteil. Weißt du noch, wie oft und aus welchen Anlässen dein(e) Kind(er) mit zwei Jahren geweint hat/haben? In diesem Alter fließen Tränen so rasch wie sie trocknen ... das weiß jeder, der mit fast Dreijährigen täglich zu tun hat.

Insofern neige ich dazu, der KM zuzustimmen, wenn sie sagt: "Das ist nur eine Phase ..." und würde in aller Gelassenheit die Macht der Gewohnheit zu meinem Verbündeten machen. Sodass der Kleine - sobald er den Abschied verkraftet hat -  sich regelmäßig darauf verlassen kann, mit Papa eine gute Zeit zu haben. Denn nur das - was er selbst während des Umgangs mit dem seinem Sohn tut oder lässt - liegt in der Verantwortung des TO. Nicht das Wünschen und Wollen der KM.

Ich finde es unfasslich, wenn Eltern heutzutage einerseits ihren Kindern das Schicksal der Trennung auferlegen - mit derselben Selbstverständlichkeit, mit der noch vor zwei Generationen Kinder verprügelt wurden - und dann andererseits einander "Den Schwarzen Peter" zuschieben, wenn ihre Kinder über die Folgen der Trennung traurig sind.

Ein Abschied ist ein ganz natürlicher Anlass für Traurigkeit und ich finde es völlig nachvollziehbar, wenn kleine Kinder ihre Gefühle auch durch Tränen und Trotzanfälle äußern. Es sind immer noch Kinder. Wenn früher die Kinder geprügelt wurden, durften sie wenigstens weinen. Heute dürfen die hin- und herverbrachten Kinder nicht einmal ihren Abschiedsschmerz zeigen. Weil ja jede Träne des Kindes als Waffe gegen den/die Andere missbraucht wird.

"Kinder weinen, wenn sie traurig sind. Ein Abschied ist traurig. Nach zwei Minuten lacht er wieder." würde ich gebetsmühlenartig wiederholen, sobald mich jemand darauf ansprechen würde. Und damit bei allen Menschen, die Erfahrung mit Umgangssituationen einerseits und Zweijährigen andererseits haben, ein verständisvollen Nicken ernten.

Nur wenn der TO über jedes Stöckchen springt, das die KM ihm hinhält, kann sie mit ihren Provokationen Wirkung erzielen. Wenn er - wie Mux und Wildlachs es empfehlen - gelassen, zügig und zielstrebig das Recht seines Sohnes auf Umgang realisiert, kann er der Drama-Queen damit eher den Wind aus den Segeln nehmen, als wenn er auf ihre Provokationen einsteigt.

Nur mit äußerster Gelassenheit (notfalls gespielt) kann man meiner Erfahrung nach so einer Drama-Queen schon im Ansatz den Spaß verderben. Seine Erfahrungen muss SP sowie selbst machen. Ich kann nur meine Sicht auf seine Schilderung seiner aktuellen Situation wiedergeben. Seine Angst vor der (ggf. wieder tränenreichen) Übergabe steht mpMn in keinem Verhältnis zum Anlass.

Gute N8!  Biggi   
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« Antwort #55 am: 19. Januar 2012, 09:23:29 »

Wenn der titulierte Umgang verweigert würde, wäre ich die Erste, die SP zu einem Verfahren räten würde. Aber doch nicht wegen der Tränen eines Zwei(!!!)jährigen beim Abschied von einem Elternteil. Weißt du noch, wie oft und aus welchen Anlässen dein(e) Kind(er) mit zwei Jahren geweint hat/haben? In diesem Alter fließen Tränen so rasch wie sie trocknen ... das weiß jeder, der mit fast Dreijährigen täglich zu tun hat.

Insofern neige ich dazu, der KM zuzustimmen, wenn sie sagt: "Das ist nur eine Phase ..." und würde in aller Gelassenheit die Macht der Gewohnheit zu meinem Verbündeten machen. Sodass der Kleine - sobald er den Abschied verkraftet hat -  sich regelmäßig darauf verlassen kann, mit Papa eine gute Zeit zu haben. Denn nur das - was er selbst während des Umgangs mit dem seinem Sohn tut oder lässt - liegt in der Verantwortung des TO. Nicht das Wünschen und Wollen der KM.


Da gebe ich Biggi Recht. Erst gestern hatten wir bei uns zu Hause mit unserem 3-jährigen folgende Situation: Ich bin erkältet und wollte abends ein Bad nehmen. Mein Mann sollte den Kleinen ins Bett bringen. Aber unser Sohn wollte von mir ins Bett gebracht werden. Was folgte waren Tränen und Gekreische "Papa soll mich nicht ins Bett bringen!!!". Ja, er war traurig, aber es ist auch kein Beinbruch, wenn es mal nicht so läuft, wie ein kleiner Junge sich das so vorgestellt hat.

In einer funktionierenden Beziehung wird nicht in Frage gestellt, ob das Kind in einem Loyalitätskonflikt ist, wenn er mal weint, weil ein Elternteil etwas nicht machen soll. Es ist normal, dass Kinder mal den einen, mal den anderen Elternteil bevorzugen.

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« Antwort #56 am: 19. Januar 2012, 09:38:20 »

Ja. Und? Wer soll das Wünschen und Wollen der KM ändern? Ein Richter etwa?
Ja, notfalls soll es auch ein Richter ändern.

Denn als nächstes wird von KM erklärt werden, dass das Kind nicht zum Vater will und sie es deshalb nicht herausgeben wird.

Das Kind selbst wird von der KM in seinem Verhalten bestärkt und somit in einen klaren Loyalitätskonflikt gebracht.

Angekündigt wurde dieser ja bereits:
Begriffe wie Loyalitätskonflikt oder Bindungstoleranz hat KM noch nie gehört. Angeblich bereitet sie den Kleinen schon ordentlich auf die Papazeiten vor. Schon Freitags morgens sage er, dass er nicht zu Papa wolle. Und sollte das so weiter gehen, werde sie ihn, um ihn zu schützen, künftig nicht mehr zum Papa lassen. "Das ist schließlich sein Wille!"
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« Antwort #57 am: 19. Januar 2012, 09:47:44 »

Hi

Sehe ich auch so.

Principiis opsta.Sero medicina parata, cum mala per longas convaluere moras.

Gruss Wedi
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« Antwort #58 am: 19. Januar 2012, 09:53:49 »

Principiis opsta.Sero medicina parata, cum mala per longas convaluere moras.
wow 
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« Antwort #59 am: 19. Januar 2012, 10:58:36 »

Für die, denen es erspart blieb:

aus Ovid, Remedia amoris
'Heilmittel gegen die Liebe'

principium: Anfang, Grundlage
obstare: behindern, im Wege stehen

'Wehre den Anfängen!'

 

(mit weichem p, ob-stare )
« Letzte Änderung: 19. Januar 2012, 11:01:00 von Wildlachs » Gespeichert
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« Antwort #60 am: 20. Januar 2012, 21:24:07 »

Moin,

vollzieh die Übergabe schnell und konsequent. Weinen einfach ignorieren.
(Beruhigen kannst Du Deinen Sohn in diesem Moment nicht, das machst
Du hinterher). Keinen Zweifel aufkommen lassen, dass Du ihn mitnimmst.

Meine Erfahrungen zu solchen Übergaben gehen klar in Muxens Richtiung. Kurz und knapp.
Kinder müssen sich in Gegenwart des abgebenden ET manchmal so verhalten.
Das ist nach meiner Erfahrung sofort weg, sobald Mutter (oder Vater) außer Sichtweite ist.

ich würde es Dir am Freitag ebenfalls so empfehlen wie von @Mux u. @Wildlachs beschrieben. Die meisten wissen hier, wie hart solche Situationen sein können.

Vielen Dank für eure Einschätzung der Situation. Es war heute aus Sicht des Kindes tatsächlich so gelaufen. 20 Sekunden nachdem wir aus dem Blickfeld der Mama verschwunden waren, haben wir gemeinsam gelacht und er fragte schon nach Dingen, die UNSER zu Hause betreffen. Bis zum Einschlafen spielten auch nur diese Dinge eine Rolle

Somit für's Kind gut gelaufen. Für mich allerdings nicht:
Der Kleine befand sich bei Übergabe wie vermutet auf Mamas Arm und schaute sehr traurig drein ohne mich offen begrüßen zu wollen, klammerte jedoch nicht an Mama. Um die Sache kurz zu halten, begrüßte ich beide fröhlich, nahm ihn sanft, aber entschlossen aus den Armen der KM an mich, worauf die mich anfauchte, was mir einfiele, ihr IHR Kind wegzunehmen. Darauf hin versucht sie mir schimpfend den Kleinen wieder zu entreißen. Ich sah mich da verpflichtet, entschlossen zu handeln, um den langen Heckmeck, den wir vor 2 Wochen hatten zu verhindern. Also wandt mich ab und bat den Sohnemann freundlich, sich von seiner Mama zu verabschieden... und bin gegangen. Mir flogen noch wilde Beschimpfungen hinterher, sie werde mir das JA auf den Hals schicken.

Wie gesagt war es für den Kleinen sehr schnell überwunden, sieht man mal von den Aggressivitäten der KM ab. Diese widerrum hätte aus meiner Sicht nur verhindert werden können, wenn ich klein Bei gegeben hätte und sie dann 20-30min den Sohn betüddeln hätte lassen. Somit mein Fazit: alles richtig gemacht. Oder?

Dennoch rechne ich nun wieder mit neuen Baustellen und stelle mir die Frage, ob ich erstmal abwarte, was von KM dazu kommt, oder direkt agiere und, in Hinblick auf meine Ziele bzgl. Abholung Kita, unmittelbar selbst agiere und an das JA heran trete. Wie ist eure Meinung?

Schönes Wochenende
SP
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Ein Kind zu lehren, nicht auf eine Raupe zu treten,
ist ebenso wichtig für das Kind wie für die Raupe.
(Bradley Miller)
Ingo30
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« Antwort #61 am: 20. Januar 2012, 23:37:36 »

Hey Schatten,

Zitat
Mir flogen noch wilde Beschimpfungen hinterher, sie werde mir das JA auf den Hals schicken

Ist doch klasse... genau das soll sie mal machen. Glaubst Du dran? Wenn ihre vorherigen Aussagen stimmen, würde ich da keinen Gedanken dran verschwenden.

Zitat
Darauf hin versucht sie mir schimpfend den Kleinen wieder zu entreißen
Du hast dort eine Kindsbesitzerin zur Ausbildung am Start. Dein Handeln war absolut vorbildlich und richtig. Weiter so.

Zitat
Diese widerrum hätte aus meiner Sicht nur verhindert werden können, wenn ich klein Bei gegeben hätte und sie dann 20-30min den Sohn betüddeln hätte lassen. Somit mein Fazit: alles richtig gemacht. Oder?
Alles richtig gemacht thumbup Lass mich mal raten: Die KM schafft es auch nicht den Sohn abends ins Bett zu bringen, ohne eine Stunde "Betüdel-Show" während er bei Dir sofort einschläft...

JA-Termin wird auf kurz oder lang eh notwendig, da sich bei diesem "Ausbildungsstand" als Kindsbesitzerin noch einiges tun kann, bzw. das "2. Lehrjahr" bald kommen wird. Beliebt hier der Besuch beim Kinderpsychologen, Krankheiten an allen Umgangswochenenden und dadurch Umgangsausfall oder mal die plötzlich angesetzte Mutter-Kind-Kur über mehrere Wochen beim nächsten Umgangstermin. Gruß Ingo
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« Antwort #62 am: 21. Januar 2012, 08:27:08 »

Moin Sp,

dieses Gezerre ist sehr schlecht fürs Kind und wäre für mich Grund genug, SOFORT eine Abänderung der Umgangsvereinbarung zu veranlassen.

Auch für Dich kann die Szene gefährlich werden; ratzfatz wird aus sowas ein Gewaltvorwurf gegen Dich.

Geh solchen Risiken für Dich und Dein Kind besser konsequent aus dem Wege und strebe die Übergaben ohne diese Mutter an. Kontakt mit ihr nur noch 'gepuffert' per E-Mail oder SMS  usw., niemals ein solches Zugreifen Deinerseits, sosehr Du auch alle guten Gründe auf Deiner Seite hast.

Rechne auch mal mit vertauschten Rollen. Bei der Rückgabe krallt sich Kind bei Dir fest und will nicht zur Mutter zurück. Szenen, die Eltern auch vom Bringen in die Kita gut kennen, Kind will sich einfach nicht lösen und wechseln.
Eine gute Gelegenheit übrigens, mit den Mädels von der Kita demnächst ins Gespräch zu kommen, sie dazu um Rat zu fragen. Die mögen es, wenn man ihre Kompetenz wertschätzt.

Kurz: Meide diese komplizierte Mutter, laß sie für Dich gesichtslos werden und freue Dich auf schöne Zeiten mit dem Kind, genießt zusammen jede Minute. Kindheit geht schnell vorbei.

VG W.
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