alex anders
Frischling
Geschlecht: 
Beiträge: 3
|
« am: 14. Januar 2012, 21:42:59 » |
|
Im Januar 2010 kam ich mit der Mutter meiner Tochter zusammen und schon nach 2 Monaten stellten wir gemeinsam fest dass sie schwanger geworden war. Wir entschieden uns das Kind zu behalten und gemeinsam groß zuziehen.
Leider wurde aus diesen Plänen nicht viel, die Beziehung wurde immer schwieriger und die Mutter verließ mich nach weiteren 3 Monaten und warf mir fremdgehen vor.
Ich versuchte, locker zu bleiben und mich nicht auf dieses sinnlose Spiel von Vorwürfen einzulassen, baute aber psychisch immer mehr ab. Die Vorwürfe wurden immer härter, schon bald gesellten sich Beleidigungen dazu. Als im Oktober 2010 mich dann eine SMS erreichte, dass sie das Kind zur Adoption freigeben möchte und ich gefälligst meine Zustimmung zu geben hätte, brach ich endgültig zusammen.
Die letzte Hoffnung, dieser Person unser gemeinsames Kind anvertrauen zu können schwand in diesem Moment.
An dieser Stelle brach ein regelrechter Rosenkrieg zwischen uns aus, geführt mit den Waffen der modernen Zivilisation, per SMS. Überhaupt kommunizierten wir nur über diesen Weg. Mein Versuch, sie bei einem bekannten sozialen Netztwerk zu erreichen, wurde abgeblockt und per SMS wurde mir anschliessend mit einer Anzeige wegen Stalkings gedroht. Interessant deshalb, weil mir gleichzeitig vorgeworfen wird, dass ich mich nicht für meine Tochter interessiere. Nun, es fielen viele böse Wörter, auch ich habe mich daran gut beteiligt. Auf Anraten von Verwandten und Freunden begann ich über einen Vaterschaftstest nachzudenken, vor allem da die Mutter damit anfing, mich mal als **tsts - ID 28** und mal als nicht einmal das hinzustellen. Auch wenn ich mir sicher war, so wollte ich eine Sicherheit haben für die Kleine, damit wenigstens sie sich in solchen Fragen später nicht mit so einem Mist rumplagen muss. Ich teilte ihr dass mit, woraufhin die verbale Gewalt explodierte.
Nun, ich hielt es für besser, den Kontakt erst einmal ruhen zu lassen und das Kind in Frieden zur Welt zu bringen. ausgerechneter Geburtstermin war der 25.12.2010. Eine echt harte Zeit wenn man nicht weiss wie es wie es Mutter und Kind geht und keinen Kontakt herstellen kann. Irgendwann Mitte Dezember meldete sie sich dann doch, drohte mit der besagten Anzeige wegen Stalkings. Nun, ich hatte an dieser Stelle noch schlechte Nachrichten für meine Ex. Ich hatte ihr bisher nichts von einer HPV- Infektion erzählt, die ich vor einigen Jahren hatte und holte dies nun nach. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie und wann ich ihr das erzähle, aber sie ließ mir keine andere Möglichkeit, ich konnte ihr das nur per SMS erzählen. Aufgrund der sowieso schon emotional aufgeladenen Stimmung habe ich mich dafür entschieden, damit bis nach der Geburt zu warten Nun, wir stritten weiter, ich bekam keine Informationen über meine Tochter, und wandte mich schließlich an das Jugendamt.
Nun die Hilfe die mich dort erwartete war eher sporadischer Natur. Ich erfuhr hier auch erst einmal, dass ich nicht der offizielle Vater bin, sondern der noch Ehemann meiner Ex. zwar eingetragen als möglicher Vater, aber ohne Rechte. Also auch keine Auskunft über Geburtstag oder Namen der Kleinen. Zum Glück konnte ich schon in der Schule gut spicken
Nun, die Mutter hatte noch ihren halben Haustand bei mir gebunkert, und jetzt erwartete sie, dass ich ihr den Kram hinterherschleppte. Nun, ich war so frei, dem nachzukommen und brachte die Sachen zu einer ihrer Freundinnen, zusammen mit etwas Geld für die Kleine. Sie war da, die Kleine auch, ich durfte aber nicht herein. Im nachhinein wurde sich nur darüber beschwert, dass ich keine Geschenke für die kleine abgegeben habe und wie **tsts - ID 36** ich wohl aussah.
Ein paar Wochen später begegnete ich ihr in der Stadt, sie mit einer anderen jungen Mutter, ihre Blicke (beider) voller Hass. Ich winkte kurz und als keine Reaktion kam, ging ich weiter.
Es folgte eine Phase der Extreme, SMS bis tief unter die Gürtelinie, das ganze endete dann an dem Tag an dem die Kleine dann ein halbes Jahr alt wurde. Ich nahm all meinen Mut zusammen, und wollte der kleinen ein besonderes Geschenk machen und sie besuchen. Ein paar Tage zuvor hatte ich herrausgefunden, dass ihre Aussage, sie wäre weggezogen eine Lüge war.
Also machte ich mich auf den Weg, und da sie nicht mit mir rechnete, machte sie mir auch die Türe auf. ich ging das Treppenhaus hoch, und sie schlug die Wohnungstür mit einem „Verpiss dich“ mir vor der Nase zu. Ich klingelte noch mehrmals an die Wohnungstür, klopfte auch ein paarmal, und hörte durch die Türe, wie die Mutter den Notruf wählte, um denen zu sagen, dass der Vater ihres Kindes vor der Tür stehe und „randaliere“. Es dauerte keine 10 Minuten, als 4 Mann der hiesigen Polizei die Treppe hochgestürmt kamen.
Wow, was für ein Aufwand war war mein erster Gedanke. Die Mutter kam dann doch raus, ihr ganzer Körper bebte. Nun, ich hab ihr dann gesagt, dass ich gerne meine Tochter sehen würde, worauf hin sie zu mir sagte dass die Vaterschaft ja noch nicht erwiesen war, (wie war das noch mit dem Notruf, wo doch der Vater der Kleinen vor der Tür stand?) . Ich wies auf den bereits bezahlten Vaterschaftstest hin, bei dem ich bereits 3 Monate zuvor meine Proben abgegeben hatte.
Ich ging dann lieber, durfte mir von den Polizisten noch allen möglichen Schwachsinn anhören(sei doch froh dass du nicht zahlen musst, dass du dich nicht um die Kleine zu kümmern brauchst, dass ich meine Ideale auch noch verlieren werde und dass ich beim nächsten mal den Einsatz bezahlen darf)
Nun, ich war kaum Zuhause, da hatte ich schon die nächste SMS bekommen: die Mutter drohte mir jetzt mit einer einstweiligen Verfügung.
Ich traf die beste Entscheidung meines Lebens: voller Wut und Verzweiflung, riss ich nur noch die SIMkarte aus dem Gerät und machte sie mit einer Schere unbrauchbar. Keine Möglichkeit mehr, diese Frau zu kontaktieren und mir damit nur selber weh zutun.
Alles weitere lief dann über das Jugendamt. Im September erhielt ich endlich das Abstammungsgutachten, das meine Vaterschaft bestätigte. Beim Jugendamt habe ich die Vaterschaft anerkannt.
Weiter passiert dort wohl nichts. Die Leute dort brauchen wohl nur jemanden, dem sie den Unterhaltsvorschuss aufs Auge drücken können.
Die Mutter ist nun wirklich umgezogen. Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke kamen als unzustellbar zurück.
Meine Tochter ist heute 1 Jahr 1 Monat und 7 Tage alt.
Sie durfte ihren richtigen Vater bis heute nicht kennen lernen und wächst mit einem anderem Vater auf.
Wie soll ich jetzt weiter vorgehen? in der Stadt hier halte ich es kaum noch aus, alles erinnert mich an mein Kind das hier irgendwo aufwächst.
|