Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Urteile auf RECHTplus
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Uns empfehlen
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

Studie - Mitmachen


Linkpartner


vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das achte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 04:51:03 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Kindeswohl!  (Gelesen 747 mal)
mcoke
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 9


« am: 02. Januar 2012, 12:20:18 »

Hallo,

ich möchte meinen Namen "noch" nicht öffentlich machen, daher nur wenige Informationen zu mir. 30 Jahre jung und Vater eines 8-jährigen Jungen.

Die ganze Geschichte ist hier überflüssig, aber hier die wichtigsten Eckdaten:

- nicht verheiratet
- bis zum 2. Lebensjahr des Kindes zusammen gewohnt, danach getrennt
- Mutter hat mir über 6 Monate den Umgang verboten, per Gericht geklagt und (leider nur) über das JA geeinigt, trotzdem war das eine harte Zeit, das Kind kannte mich nicht mehr, war eine mühsame Zusammenführung
- einige Jahre ging es relativ "gut", da ich berufstätig bin, kamen mir Wochenendbesuche immer entgegen (ein paar Stunden, jede Woche)
- seit kurzem hat die Mutter wieder mal einen neuen Partner (in den 8 Jahren sicher schon der 6.)

So, ab hier muss ich dann mal mein Herz ausschütten. Mein Sohn "rennt rum" wie der letzte Lump. Er kann nichts dafür, denn seine Mutter interessiert sich dafür nicht. Ich habe die Mutter bereits dreimal vor das Jugendamt gezerrt, um die Missstände in Hygiene, Psyche (Angstprobleme) sowie vielen anderen Sachen anzusprechen und zu verbessern. Wir reden hier über "bekackte" Unterhosen, pechschwarze Fingernägel, arge Angstprobleme und viele andere Sachen.

Das hört sich jetzt hart an, ist aber auch so (und nicht übertrieben)!
Selbst das Jugendamt hat die Angstprobleme auf Anhieb erkannt und die Mutter dazu gedrängt zum Psychologen zu gehen. Es hat sich nie was getan, weder in Hygiene oder den anderen Sachen die sich einfach nicht verbessern. Die Mutter rannte immer heulend aus dem Raum, weil sie ja "die Böse" ist. Als das Kind dann mal zum Jugendamt kommen sollte, war er natürlich gepflegt, frisch beim Friseur, hat neue Schuhe bekommen und und. Seit heute rennt er in diesen Schuhen rum.

Der letzte Spruch vom Jugendamt war dann nur noch "gehen Sie zum Anwalt". Leichter gesagt als getan, denn bei 272 Euro Unterhalt bleibt am Ende unterm Strich nicht mehr viel, obwohl man berufstätig ist. Ich denke das kennen einige hier. Anwalt zahlen - wovon? Also versuche ich es immer wieder auf die "gute" Tour. Sobald man diese Missstände wiederholt anspricht, gibt es mal 14 Tage keinen Kontakt mehr. Sie will auch unbedingt ihre 14 Tage Regelung, dann das ganze Wochenende von Freitag bis Sonntag. Kann ich mal nur eine Nacht von Freitag auf Samstag, wird das Kind zu Freunden gebracht, die ihn das ganze WE nehmen (können). Kein Einzelfall im Moment. Sie wiederpricht sich beim Jugendamt wegen einer Besuchsregelung. Sie will dem Kind eine feste Regelung bieten. Ich will das Kind jedes Wochenende nehmen und zwar mal von Freitag auf Samstag, mal Samstag auf Sonntag und sofern möglich auch mal das gesamte WE (was eigentlich der Standardfall ist), hauptsache jede Woche. Sie will nur alle 14 Tage und dann das gesamte WE oder garnicht.

Das Jugendamt meinte auch, ich solle dem Kind doch wenn er zu mir (und meiner Freundin) kommt, eigene Sachen kaufen, die er dann bei uns anzieht. Die denken auch man ist blöd. Natürlich hat er einen Kleiderschrank bei uns, denn so wie die Mutter mir das Kind ständig übergibt, kann man ihn nirgens mitnehmen. Spricht man dies vor Ort an, gibts wieder Konsequenzen.

Ich soll also nun erstmal das gemeinsame Sorgerecht einklagen. Naja siehe Bemerkung "Anwalt, wovon?". Und dessen ist sich die Mutter bewusst.
Ich weiß im Moment nicht weiter.

Man schmeisst der Mutter jeden Monat das Geld in den Rachen. Das Kind aber rennt monatelang mit den gleichen Klamotten rum.
Zu Weihnachten bekam er von seiner Mutter 3 Nummern zu große Inline-Skater, sonst NIX. Da kann man nur noch losheulen. Wo ist die Liebe?

Ich bin kurz davor, der Mutter knapp 50 Euro weniger Unterhalt zu zahlen um den Kind davon Klamotten zu kaufen, die er auch mit nach Hause nimmt. Womit er in die Schule geht. Aber ich sehe schon die Probleme. Die Mutter kriegt Hartz-IV, für zwei Kinder Unterhalt + Kindergeld (nur eins von mir) und ist aufgrund Ihrer Schulbildung nur schwer zu vermitteln. Sie ist in einer Beziehung, in der ihr Partner sehr gut verdient. Sie kriegt den Anwalt vom Staat gezahlt und sie würde diese 50 Euro sofort einklagen.

Sollte ich die Mutter nochmals zum Jugendamt zerren?
Sollte ich mir einen Privatkredit in der Familie besorgen und sofort das (gemeinsame) Sorgerecht einklagen?
Wie kann ich die Missstände in Sachen Hygiene, Gesundheit, Schule, etc. "schnell" beheben? Kinderschutzbund?

Auf die Mitarbeit der Mutter kann ich nicht zählen.
Während ich diesen Beitrag schreibe, bin ich sehr aufgebraucht und nervös. Verzeicht mir also, wenn ich Rechtschreibfehler mache oder hier wichtige Informationen vergessen habe.

Ich muss hier dringend zu einer Lösung kommen. Die Mutter hat dutzend Druckmittel, ich habe keines (um im Sinne meines Sohnes zu handeln).
Und das kann nicht sein. Es gibt noch viel mehr Geschichten und Vorkommnisse, aber ich möchte meinem Sohnn helfen und mich nicht mit der Schikane der Mutter beschäftigen.

Danke fürs lesen meiner Zeilen. Eventuell hat jemand ein paar Ratschläge.
Gespeichert
brille007
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 10.404



« Antwort #1 am: 02. Januar 2012, 13:25:38 »

Moin mcoke,

ich glaube, Du wirfst zu viele Dinge in einen Topf, in dem vor allem Deine Ex herumschwimmt. Deshalb wäre es sinnvoll, sie einmal auseinanderzudröseln in Dinge, die Du ändern kannst (und darfst) und solche, die nicht Deine Baustelle sind.

Ändern kannst Du die Umgangskiste; da gehört ggf. eine stabile Regelung her (an die Du Dich dann allerdings selbst auch halten musst). Kriegt man vor jedem Familiengericht mit grosser Sicherheit durch; wenn die eigene Kohle nicht reicht, ggf. auch mit Verfahrenskostenhilfe.

Nicht ändern kannst Du die Hygienekiste: Da sind Dir ohne Sorgerecht einfach die Hände gebunden; das geht Dich juristisch nichts an. Natürlich kannst Du deswegen trotzdem beim Jugendamt aufschlagen und natürlich können die versuchen, mit der Mutter zu reden - aber die muss da nicht einmal hingehen. Bei stabilem Umgang kannst Du Sohnemann allerdings vorleben, dass man frisch geduscht und mit sauberen Klamotten sehr angenehm lebt.

Auch nicht ändern kannst Du die Unterhaltskiste: Wenn der UH tituliert ist, hast Du diesen Betrag zu zahlen - fertig. Darüber, was die Mutter mit der Kohle macht, hast Du keine Kontrolle und kein Mitspracherecht. Ziehst Du eigenmächtig Beträge ab, kommt der Gerichtsvollzieher und holt sie sich.

Schwierig ist die Kiste mit dem GSR, denn dafür setzen die Gerichte zumindest eine halbwegs funktionierende Kommunikation zwischen den Eltern voraus. Im vorliegenden Fall würde Madame - vermutlich erfolgreich - einwenden "Sehen Sie, der macht mir laufend Stress mit dem JA wegen Dingen, die ihn gar nichts angehen!"

Aber wie gesagt: Wichtig ist zunächst einmal die Unterscheidung zwischen Dingen, auf die Du Einfluss nehmen kannst und solchen, bei denen das nicht der Fall ist (und nein: "ich mein's doch nur gut!" ist juristisch kein griffiges Argument.)

Grüssles
Martin
Gespeichert

     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
mcoke
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 9


« Antwort #2 am: 02. Januar 2012, 14:09:05 »

Dein Post deprimiert mich. Ohne das persönlich zu meinen :-)

Also hier mal eine Liste, von dem was man nicht ändern kann, weil wir so ein tolles Rechtssystem haben (bis ich das GSR habe)?

Das Kind verwahrlost. Die Mutter kann dem Kind nichts beibringen. Sie hat selbst nach der 8. oder 9. die Schule geschmissen.
Hat selber als Kind im Heim gelebt, ständig Stress mit den Eltern, hat nichts beigebracht bekommen.
Mein Sohn muss sich um alles alleine kümmern, die Mutter hat nicht mal eine Ahnung, was für Hausaufgaben anliegen.
Er spricht schon so furchtbar falsche Sätze, weil seine Mutter genauso spricht. Er hat massive Rechtschreibschwächen.

Das Kind geht nach der Schule in die Betreuung, ist von 7:30 bis 16:30 nicht zu Hause. Danach ist es sich selbst überlassen.
Er geht tagelang mit den selben Klamotten in die Schule, Socken Unterhose, alles. Am Wochenende dann so stinkig zu mir.

Sie lässt das Kind Abends um 20 Uhr alleine nach Hause laufen (Regen, Dunkel), nur weil sie gerade nicht will (wir haben normalerweise einen Treffpunkt). Natürlich bringe ich meinen Sohn dann ohne Nörgelei bis nach Hause. Er hat seit Jahren eine verklebte Vorhaut, von der die Mutter seit Jahren weiß, die tut aber nichts. Er hat eine massive Angststörung und trotz Aufforderung des Jugendamts geht sie mit ihm nicht zum Arzt. Der Junge hat im Sommer Pollen-Allergien. Auf Nachfrage wo sein Medikament sei, kommt sowas wie "Es geht im heute gut, er brauch seine Medizin nicht" .

Das alles ist keine Übertreibung, ich vergesse gerade sogar vermutlich noch die Hälfte. Mein Bekanntenkreis, meine Freundin und unsere Familien versuchen am Wochenende (SEIT 3 JAHREN), wenn wir ihn sehen, ihm dabei zu helfen. Wir stecken ihn in die Wanne, versuchen ihm beizubringen, dass man sich ordentlich wäscht, dass man saubere Klamotten anzieht, dass man sich Morgens und Abends ohne Aufforderung die Zähne putzt. Dass man nicht mit dem Pullover schläft, den man in der Schule an hatte. Dass man auch mal basteln statt TV glotzen kann, dass man auch mal etwas lernt statt auf der Couch rumlungern kann (mit 8!!)!

Jeden Tag von der kostbaren zeit sind wir damit beschäftigt, wenn er bei uns ist, ihm diese Sachen beizubringen. Aber es bleibt und bleibt nichts hängen. Weil er bei seiner Mutter absolut nichts lernt bzw. dort auch nichts mehr machen muss. Er ist mittlerweile 8 und wenn da nicht konsequent was passiert, sehe ich seiner Zukunft sehr, sehr schwierig entgegen. Und das alles nur, weil der Vater nichts sagen darf. Am Ende heißt es dann auch noch, wo war der Vater?

Und ich bin ganz ehrlich, ich würde für das Wohl meines Kindes auf rechtliche Konsequenzen für mich pfeifen. Nur dann wird mir das negativ ausgelegt, ein Teufelskreis.

Wenn ich mir ausmalen müsste: "Sie bekommen das GSR nicht!". Soll ich mich dann damit abfinden, das mein Kind genauso asozial wird wie seine Mutter? Soll ich das wirklich? NEIN!
Gespeichert
mcoke
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 9


« Antwort #3 am: 02. Januar 2012, 14:17:31 »

Die Liste der Dinge ich ich regeln "darf":

- Umgang

Naja, hatte ich mit der Mutter schon so oft. Ich musst ständig zum Jugendamt. Die Mutter weiß, dass das JA nichts zu sagen hat.
Um den Umgang geht es gar nicht, denn die Mutter will mit aller Gewalt das Kind eben alle 14 Tage, die gesamten 3 Tage (Fr, Sa, So) loswerden.
Wenn nicht zum Vater, dann zu Freunden.

Im Prinzip darf ich also ohne ein GSR gar nichts?

Anzumerken ist, bei einem GSR geht es mir nicht um die Umgangsregelung. Sonder eben ausschließlich um jedes Sorgerecht, dass mit seiner persönlichen Entwicklung zu tun hat. Das sagte ich bereits beim JA aus, dass es nicht meine Absicht ist, ihr das Kind damit wegzunehmen. Aber Frauen sehen da sofort rot und stellen auf Druchzug - oder fangen an zu heulen, womit ein Gespräch direkt zu Ende ist.
Gespeichert
brille007
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 10.404



« Antwort #4 am: 02. Januar 2012, 14:25:12 »

Moin mcoke,

Das Kind verwahrlost. Die Mutter kann dem Kind nichts beibringen. Sie hat selbst nach der 8. oder 9. die Schule geschmissen.
Hat selber als Kind im Heim gelebt, ständig Stress mit den Eltern, hat nichts beigebracht bekommen.
ich sag's mal pragmatisch (auch wenn Dir das heute nicht mehr wirklich hilft): Dann hättest Du angesichts dieses von Dir erkannten Bildungs- und Sozialgefälles besser Deine Finger von der Dame gelassen. Oder zumindest drei Kondome übereinander benutzt.

Und ich bin ganz ehrlich, ich würde für das Wohl meines Kindes auf rechtliche Konsequenzen für mich pfeifen. Nur dann wird mir das negativ ausgelegt, ein Teufelskreis.

Wenn ich mir ausmalen müsste: "Sie bekommen das GSR nicht!". Soll ich mich dann damit abfinden, das mein Kind genauso asozial wird wie seine Mutter? Soll ich das wirklich? NEIN!
angesichts der (noch) aktuellen Rechtslage wird Dir derzeit nichts anderes übrigbleiben. Selbstjustiz wird Dich auch nicht weiterbringen. Die Mutter hat mit dem ASR nun einmal die alleinige Zuständigkeit in Bildungs-, Erziehungs- und Gesundheitsfragen. Und solange Du ständig mit dem Finger auf ihre Defizite zeigst, wird sie daran freiwillig auch nichts ändern. Vielleicht kannst Du sie ja mit Freundlichkeit und Lob zum GSR umstimmen, wenn schon die ganzen JA-Besuche nichts nützen?

Im Prinzip darf ich also ohne ein GSR gar nichts?
nicht mehr als der Nachbar oder der Postbote. Deshalb ja mein Rat zur Unterscheidung zwischen Dingen, auf die Du Einfluss nehmen kannst - und solchen, die die Mutter allein entscheidet. Was auch das "Recht" auf Entscheidungen einschliesst, die nach Deiner Ansicht falsch sind.

Grüssles
Martin
Gespeichert

     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
mcoke
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 9


« Antwort #5 am: 02. Januar 2012, 14:43:14 »

Irgendwelche "3 Kondome"-Sprüche helfen mir Null weiter und sind an dieser Stelle auch völlig fehl am Platz. Auch die Vergleiche mit irgendwelchen Postboten sind m.E. nicht hilfreich. Der Postbote kennt diese Frau nicht, hat mit dieser auch nicht geschlafen, hat das Kind nicht gezeugt und auch nicht die Vaterschaft anerkannt. Empfinde solche Sprüche grenzen schon an Beleidigung. Aber ich bin nicht nachtragend und überlese dies mal :-)

Ich habe die Mutter bei allen 3 JA Besuchen höflich darum gebeten, mir das GSR freiwillig zu übertragen, weil ich helfen möchte. Auch die JA-Angestellte hatte ihr dies geraten. Aber sie will es nicht. Selbst nachdem sie ausversehen ausgeplappert hat, dass sie völlig überfordert ist und nicht die gleichen Fehler machen will wie ihre Mutter, hat sie mit Heulerei einfach zu gemacht und ist nach Hause, weil wir alle so böse zu ihr sind.

Alles in allem möchte ich eigentlich nur wissen: Bleibt mir nichts anderes übrig, als das GSR einzuklagen und darauf zu hoffen, dies zu bekommen?
Und natürlich will ich damit meiner endlosen Frust etwas Luft verschaffen, indem ich schreibe.
Gespeichert
Beppo
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11.168


Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #6 am: 02. Januar 2012, 14:55:53 »

Eigentlich gibt es nur 2 Wege:
Entweder de Mutter überreißt es so sehr, das selbst das JA nicht mehr weg sehen kann, dann käme euer Kind aber eher in ein Heim oder eine Pflegefamilie als zu dir, das aber auch nur, wenn alle Versuche über eine Familienhilfe scheitern und die Verhältnisse müssten deutlich schlimmer sein als eine verk*te
Unterhose.
Oder die Klage auf das GSR wofür die Justiz aber die absolut heile Welt zwischen euch erwartet und keine Auseinandersetzungen über Umgang oder Erziehungsstile und erst Recht nicht über Fehler in der Betreuung.
Das GSR bekommt man von der Justiz praktisch, nur wenn das Verhältnis zwischen den Eltern so ist, dass sie eigentlich noch ein Paar sein könnten.
Gespeichert

"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
brille007
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 10.404



« Antwort #7 am: 02. Januar 2012, 14:57:44 »

Moin mcoke,

Irgendwelche "3 Kondome"-Sprüche helfen mir Null weiter und sind an dieser Stelle auch völlig fehl am Platz. Auch die Vergleiche mit irgendwelchen Postboten sind m.E. nicht hilfreich. Der Postbote kennt diese Frau nicht, hat mit dieser auch nicht geschlafen, hat das Kind nicht gezeugt und auch nicht die Vaterschaft anerkannt. Empfinde solche Sprüche grenzen schon an Beleidigung.
die Ratschläge dieses Forums sind kompetent, rasend schnell und kostenlos. Ein Recht auf Wunschantworten gibt es allerdings nicht. Oder wie die Briten sagen: "If you can't stand the heat - keep out of the kitchen."

Alles in allem möchte ich eigentlich nur wissen: Bleibt mir nichts anderes übrig, als das GSR einzuklagen und darauf zu hoffen, dies zu bekommen?
so ist es in der Tat. Wobei Du mit Deinem aktuellen Verhalten, Deiner Ex ständig am Zeug flicken zu wollen, denkbar schlechte Chancen hast. Auch Gerichte sehen das pragmatisch und erwarten deshalb Konsens zwischen den Eltern. Wenn der nicht gegeben ist, schaffen sie sich mit der Ausurteilung des GSR eine Dauerbaustelle, die sie ohne GSR nicht haben: Dann haben diese Eltern einfach keinen Grund und keine Möglichkeit, ständig mit neuen Streitigkeiten vor Gericht aufzuschlagen. Mal abgesehen davon, dass Deine eigene Erziehungs- und Sorgekompetenz für ein Gericht ein nahezu unbeschriebenes Blatt ist: Mehr als Deine eigenen Behauptungen, was Du richtiger und besser könntest, stehen nicht drauf.

Du allein hast es in der Hand, Deine Marschrichtung von "Dauerkritik" in "Kooperation und Hilfe" umzuwandeln. Nicht umsonst steht in meiner Signatur: "Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat".

Grüssles
Martin
Gespeichert

     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
mcoke
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 9


« Antwort #8 am: 02. Januar 2012, 15:13:14 »

Hm, im Prinzip sagt ihr mir, ich sollte es lassen.

ICH versuche aber ständig über das JA die Kommunikation zu verbessern. Gemeinsam über das Kind zu reden.
Dies ist keine Dauerkritik sondern meine Art, Hilfe anzubieten, WEIL ICH NICHT MEHR MACHEN DARF (das sagt ihr doch selber).
Und das JA war die letzte Station, nachdem meine persönlichen Bitten immer ignoriert wurden.

SIE fühlt sich sofort angegriffen und gibt auf. Will das alles nicht hören und vor allem keine Hilfe annehmen.
ICH bin immer kooperativ und kritisiere nicht, sondern BITTE freundlich auf diese und jene Sachen zu achten.

Wenn dann Grundvoraussetzung eine solide Kommunikationsbasis ist, sehe ich das alles (oder besser gesagt eure Argumente im Moment) als haltlos oder sehr realitätsfremd. Denn nicht ich zerstöre jedes Gespräch über das Wohl des Kindes mit Heulerei. Sie braucht doch nur so zu tun, als würde alles an mir liegen?

Ich habe schon viel hier und im Internet gelesen, ich weiß, dass es nicht immer "fair" zugeht. Muss ich von Anfang schon damit rechnen, dass das wichtigste bei einer solchen Angelegenheit, NÄMLICH DAS KIND, völlig egal ist?

Der Grund warum ich in diesem Forum schreibe, ist der Dialog zwischen Menschen mit ähnlichen Problemen. Dies ist sozusagen meine letzte Station vor der Beantragung des gemeinsamen Sorgerechts.
Gespeichert
mcoke
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 9


« Antwort #9 am: 02. Januar 2012, 15:18:34 »

Ich hatte der Mutter vorgeschlagen, dass ICH mit dem Kind wegen seiner Vorhautverklebung zum Arzt zu gehen: SIE WILL ES NICHT!
(Dann vor kurzen nach über 2 Jahren mal bei einer Routineuntersuchung entdeckt worden)

Ich hatte der Mutter (auch das JA) vorgeschlagen, dass ICH mit dem Kind wegen seiner Angstzustände zu einem Kinderpsychologen zu gehen: SIE WILL ES NICHT!

Ich hatte der Mutter vorgeschlagen, dass ICH zum Elternsprechtag komme um seine Probleme in der Schule zu lösen: SIE WILL ES NICHT!

Ich hatte der Mutter vorgeschlagen, dass ICH mit ihm regelmäßig einkaufen gehe (mit einem Teil des Unterhalts) um ihn einzukleiden: SIE WILL ES NICHT!

Ich hatte der Mutter vorgeschlagen, dass ICH mit dem Kind in einen Sportverein gehe: SIE WILL ES NICHT!

Ist das nichts wert? Diese Bitten wurden sogar unter Aufsicht des JA gemacht.
« Letzte Änderung: 02. Januar 2012, 15:20:25 von mcoke » Gespeichert
82Marco
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.769



« Antwort #10 am: 02. Januar 2012, 15:28:22 »

Servus mcoke!
Zitat
Wenn dann Grundvoraussetzung eine solide Kommunikationsbasis ist, sehe ich das alles (oder besser gesagt eure Argumente im Moment) als haltlos oder sehr realitätsfremd. Denn nicht ich zerstöre jedes Gespräch über das Wohl des Kindes mit Heulerei. Sie braucht doch nur so zu tun, als würde alles an mir liegen?
WIR haben das schon verstanden, nur ... wir haben auch schon festgestellt, dass viele Familienrichter nach dem Motto "keine Kommunikation-kein GSR" das ASR weiterhin beim Innhaber dieses belassen. Sie hinterfragen dabei nicht, warum und von wem ausgehend...

Das soll nicht heissen, dennoch nicht zu versuchen, das GSR zu erhalten ... Ausgang ungewiss.

Grüßung
Marco
Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
----------------------------------------------------------
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
brille007
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 10.404



« Antwort #11 am: 02. Januar 2012, 15:47:49 »

Moin mcoke,

Dein Problem ist: Du musst nicht UNS hier überzeugen, sondern im Zweifelsfall ein Gericht. Und dabei sitzt Deine Ex mit im Raum. Die kann dort genauso gut heulen wie beim JA; sie kann bei Bedarf ein frisch geduschtes Kind präsentieren und sie kann Dein Engagement als fortdauernde, unbotmässige Einmischung, ggf. auch als Stalking darstellen. Es kommt dabei nicht darauf an, was "wahr" ist, sondern was geglaubt wird. Und einer armen, alleinerziehenden Mutter glaubt man eine Menge.

Wir können nichts für die Rechtslage; wir beschreiben sie nur auf der Basis eigener und fremder Erfahrungen. Dein Vorteil bei einer GSR-Klage ist: Zu verlieren hast Du eigentlich nicht viel; schlechter kann es kaum werden (ausser dass Deine Ex Dir ggf. den Umgang beschneidet, damit Du weniger Einblicke hast). Wir raten Dir nur, nicht Dein persönliches Gerechtigkeitsempfinden mit dem zu verwechseln, was vor einem Familiengericht realistisch erreichbar ist. Wenn Deine Methode sein sollte "die macht alles falsch, und ich könnte das alles besser" wirst Du vorhersehbar Schiffbruch erleiden. Denn die Fehler Deiner Ex werden in einem GSR-Verfahren nicht verhandelt; sie fallen vielmehr Dir als Nicht-Kooperation auf die Füsse. Take it or leave it.

Grüssles
Martin
« Letzte Änderung: 02. Januar 2012, 15:53:27 von brille007 » Gespeichert

     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
Beppo
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11.168


Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #12 am: 02. Januar 2012, 15:56:00 »

Das deutsche Familienrecht ist nicht dafür bekannt, besonder menschenfreundlich zu sein oder sonst irgendwelche Vorteile zu haben.
Es baut auf der Grundannahme auf, dass Mütter grundsätzlich wissen was gut und richtig ist für ein Kind und Väter nur zum bezahlen zu gebrauchen sind. Ansonsten sind sie Störenfriede und von Mutter und Kind fern zu halten.
Wenn es doch mal (erkennbare) Probleme geben sollte, ist daran auch meistens der Vater schuld und dieser daher noch mehr auf Distanz zu halten.

Das haben wir uns nicht ausgedacht sondern wir versuchen Wege zu finden, das zu bekämpfen oder zumindest damit zurecht zu kommen.
Wenn es nicht so wäre, bräuchte man solch eine Seite nicht.

Da das JA offensichtlich nicht bereit ist, aktiv zu werden, bleibt dir nur der Weg über das GSR aber auch der hat kaum mehr Chancen als 1%

Ich sag's nochmal, du hast eigentlich nur ne Chance, wenn zwischen Mutter und dir alles in Ordnung ist, oder die Lage für dein Kind so katastrophal wäre, dass die Mutter eigentlich wegen Kindesmisshandlung in den Knast gehörte.
Gespeichert

"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
Lausebackesmama
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7.857


Wir kommen wieder!!


« Antwort #13 am: 02. Januar 2012, 18:17:11 »

Hallo Mcoke,

ich will mal noch einen anderen Aspekt einwerfen: Gehen wir davon aus, dass Du das GSR dann irgendwann hast. Was erwartest Du, was sich ändert?

Du könntest zur Schule gehen und Infos einholen.
Du könntest mit ihm zum Arzt gehen und ihn untersuchen lassen (Phimose).

Aber das war es auch grob. All die Missstände, die Du beklagst, wären nur dann zu beheben, wenn der Junge in einem anderen Umfeld leben würde, sprich aus dem mütterlichen Haushalt und ihrem Vorleben entfernt würde. Aber das wird Dir auch mit GSR kaum gelingen. Die wenigsten Väter, die mit ihren Kindern jahrelang in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben, schaffen es, die Kinder aus dem Lebensumfeld der Mutter zu lösen. Und das wird Dir mit "auf Wege 2. Klasse" erworbenem SR noch schwerer fallen. Du kannst auch dann das Kind nicht einfach eintüten und behalten.

Aber genau das wäre m. E. der einzige Weg. Du wirst Dich nicht bei den Hausaufgaben einbringen können, weil Du nur Umgänge (am WE) wahrnimmst. Du wirst Dich nicht um die Körperhygiene kümmern können, weil Du nur am WE für ihn da sein kannst. Usw.

Das Schlimme ist einfach, dass Deine Möglichkeiten so begrenzt sind, unabhängig davon, ob Du den "Wisch GSR" nun hast oder nicht.

LG LBM
Gespeichert

Der Sprung
über den eigenen Schatten
gelingt leichter,
wenn wir ihn für jemanden wagen,
der Licht in unser Leben bringt.

(Ernst Ferstl)
Marko99
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 272


« Antwort #14 am: 03. Januar 2012, 12:57:56 »

Hi,
ich hab mir vorgenommen meiner Ex in ihr "Erziehungskonzept" nicht mehr reinzureden oder gute Ratschläge zu geben.

Sobald ich in der ehemaligen Gemeinschaftswohnung bin, dann halt ich mich zurück.

Ixh bin auch mit einigen Dingen nicht einverstanden (z.B. dass meine Kids nie ein Unterhemd anhaben, oder keine Strumpfhosen, barfuß durch die Bude hüpfen und und und..) Aber ich halte mich mittlerweile zurück...Auch dank der Tipps von einigen Herren (und Damen) hier.

Denk darüber was du willst...nehm die Ratschläge an, oder nicht...Ich denke mir..Warum soll ich gegen Windmühlen kämpfen? Warum soll ich  nicht von den Erfahrungen der anderen profitieren?

Du kannst dem hier geschriebenen schon glauben schenken.
Gespeichert
mcoke
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 9


« Antwort #15 am: 03. Januar 2012, 13:05:43 »

Nach mehrmaligem Lesen bin ich doch noch erschrocken, wie aufgebracht ich beim verfassen war.
Sorry, wenn meine Texte dann etwas wirr und eventuell egoistisch wirken.

"Wer nicht wagt, der nicht gewinnt."

Die Tatsache, dass ich mitreden könnte, weil ich mich informieren kann und darf, ist Motivation genug.
Die Mutter kommt immer nur mit leeren Sprüchen und Versprechungen.

"Kann ich sein Zeugnis sehen?"
Ich habe bis heute kein Zeugnis gesehen. "Ist noch in Umzugkartons ist hier, ist da, ich gebs ihm mit, usw."

"Gehst du mit ihm bitte zum Kinderpsychologen oder lässt mich das machen?"
Ist seit 7 Monaten vom JA empfohlen worden. "Hab schon einen Arzt, haben bald einen Termin, ich mach das schon, usw."

Die Liste ist endlos. Und diese Liste kann ich aktiv mit dem GSR angehen und abarbeiten. Und zwar auch in Zukunft.
Natürlich kann ich an den Dingen wie Hygiene nur bedingt was tun, aber kennt ihr den Spruch "Ich habe das Sorgerecht für unseren Sohn, du hast nichts zu sagen"?
Natürlich kennt ihr den. Wenn ich damit erreiche, dass sie sich dann mehr kümmert, ist das Erfolg!

Verwahrlosen ist kein Erziehungskonzept!
Ich sage der Mutter auch nicht, dass er ein Unterhemd tragen soll, sondern ich sage dies meinem Sohn.
Gespeichert
Beppo
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11.168


Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #16 am: 03. Januar 2012, 13:50:43 »

Die Liste ist endlos. Und diese Liste kann ich aktiv mit dem GSR angehen und abarbeiten. Und zwar auch in Zukunft.
Das ist leider eine Illusion.
Auch mit GSR läge das Zeugnis noch im Umzugskarton, würde dich die Schule an die Mutter verweisen und würde die Mutter mit dir nicht über die Unterhosen oder Arzttermine diskutieren.
Und wenn du dann dreimal beim Gericht gewesen bist, um dein vermeintliches Sorgerecht einzuklagen, würdest du es wegen Querulantentums und ständiger Belästigung der Mutter ratzfatz wieder verlieren.
Danach würdest du der Justiz als abschreckendes Beispiel dienen, was passiert, wenn man unehelichen Vätern das GSR einräumt.
Politik und Justiz sind einfach der Meinung, dass Väter sich bei der Erziehung der Kinder nicht einzumischen haben.
Zumindest nicht gegen den Willen der Mutter.

Das ist leider eine Realität.
Gespeichert

"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
mcoke
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 9


« Antwort #17 am: 03. Januar 2012, 13:59:14 »

Kollektive Resignation?
Das liest sich so unwirklich.
Es lohnt sich doch immer zu kämpfen!?

Ich bezweifle nicht, dass einige hier dies erfahren mussten.
Aber ich will mich damit nicht abfinden Traurig
Gespeichert
82Marco
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.769



« Antwort #18 am: 03. Januar 2012, 14:14:15 »

Servus mcoke!
Kollektive Resignation?
Ich bezweifle nicht, dass einige hier dies erfahren mussten.
Aber ich will mich damit nicht abfinden Traurig
Dann lies Dich ++hier++ ein, um zusätzlich zu Deinem Antrag ++bei dieser Aktion++ aktiv mitzuwirken. 

Grüßung
Marco
Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
----------------------------------------------------------
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Beppo
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11.168


Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #19 am: 03. Januar 2012, 14:41:52 »

Ich/wir, verstehen ja dein Problem, wir haben nur keine Lösung dafür.
Wir wollen dir auch nicht den Schneid abkaufen, wir wollen nur verhindern, dass du mit bloßen Fäusten gegen Maschinengewehre anrennst.

Vielleicht findest du noch einen guten RA, der dir weiterhelfen kann aber das wird vermutlich teuer und und eine Garantie wird er dir nur für seine Rechnung geben können.

Ein sehr guter Anwalt ist Josef A. Mohr in München, vielleicht fragst du den mal nach seiner Meinung.
Er ist allerdings nicht billig.

Gruss Beppo
Gespeichert

"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
Marko99
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 272


« Antwort #20 am: 03. Januar 2012, 16:16:39 »

mcoke,
kollektive Resignation?

Da kann keine Rede von sein.

Manche Dinge, MUSS man einfach nehmen wie sie sind. Und Dinge ändern zu wollen, die man nicht ändern kann, oder ganz...gnaz...ganz wenig Einfluss darauf hat... Da lohnt es sich nicht drüber zu reden.

Jetzt hab ich gut reden, ich bin noch verheiratet und habe das gemeinsame Sorgerecht. Und? Was nützt es mir?

Konzentrier dich auf dein Kind. Das wird dann schon merken, was du alles tust.

Es bringt nichts gegen die Mutter zu kämpfen. Frauen, die sich getrennt haben sind da irgendwie eine neue Kategorie Mensch, die ich jetzt kennenlernen durfte...

Gespeichert
dantes_79
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 311


« Antwort #21 am: 03. Januar 2012, 19:37:00 »

Hmm,

GSM ist ein Stück Papier, vielleicht kannst Du statt am gemeinsamen Sorgerecht eher daran arbeiten, die Zeit des Umgangs zu erhöhen? Dann kannst Du Ihm helfen und dies ist vielleicht auch einfacher regelbar.
Dann kannst Du vorleben, das es auch anders geht. Soll die Mutter machen, was sie will, bei Dir läuft es anders.

mfg
Gespeichert
diskurso
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 627


« Antwort #22 am: 03. Januar 2012, 21:22:19 »

Hallo Mcoke,

Deine Geschichte ist eine von so vielen, allerdings schon stark ausgeprägt.
Es lohnt sich doch immer zu kämpfen!?
Ich persönlich denke das auch, obwohl ich gerade in Sachen gSR vor dem OLG gescheitert bin.

Aber ich will mich damit nicht abfinden Traurig
Verständlich, jedoch musst Du auch die kinderfeindliche deutsche Familienrechtslage realistisch sehen.
Ich würde zunächst versuchen, Hilfe vom Kinderschutzbund zu erhalten, die machen evtl. etwas mehr Druck, führen unangekündigte Hausbesuche durch o.ä..
Lausebackesmama hat es auf den Punkt gebracht:
All die Missstände, die Du beklagst, wären nur dann zu beheben, wenn der Junge in einem anderen Umfeld leben würde, sprich aus dem mütterlichen Haushalt und ihrem Vorleben entfernt würde.
Du müsstest, so wie Du das schilderst, eigentlich das alleinige Sorgerecht einklagen und das Kind ganz zu Dir holen.
Selbstverständlich musst Du dann auch die vollumfängliche Betreuung sicherstellen können - kannst Du das ?
Möglicherweise hättest Du Erfolg mit der alleinigen abgekoppelten Gesundheitssorge, wenn Du tatsächlich nachweisen kannst, dass die KM das Kind medizinisch nicht versorgen kann, dazu bekommst Du allerdings (offiziell) keine Auskunft vom behandelndem Arzt.
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Deine Geschichte (Moderatoren: midnightwish, Malachit)  |  Thema: Kindeswohl!
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2012 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Erste Hilfe | Unterhaltsrechtliche Leitlinien
Aufsätze, Urteile, Studien, Informationen zum Familienrecht | Lexikon Familienrecht | Abkürzungen Familienrecht | Sonderbedarf
Urteile Ehegattenunterhalt | Urteile Kindesunterhalt | Urteile Sorgerecht | Urteile Umgangsrecht | Urteile Versorgungsausgleich | Urteile Zugewinnausgleich
Forum Umgangsrecht | Forum Sorgerecht | Forum Unterhaltsrecht | Forum Behörden/Gerichte | Forum Politik/Gesellschaft/Soziales

 

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team