Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Urteile auf RECHTplus
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Uns empfehlen
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

Studie - Mitmachen


Linkpartner


vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das achte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 03:51:49 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Der traumatische Kreidekreis  (Gelesen 399 mal)
lotzejong
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 327


« am: 20. Dezember 2011, 20:56:05 »

Die zwischen Vätern und Kindern praktizierte Apartheid, formuliert es der Schriftsteller Raoul Schrott,
ist wohl das größte Skandalon unserer Gesellschaft

Auf einem Gruppenfoto würden sich die rechtlosen Väter, mit denen ich während der Recherche zu meinem Roman Das schweigende Kind gesprochen habe, in einem ähneln: Sie sind alle im besten Alter, machen aber eine unglückliche Figur. Niemand hat ihnen abgesprochen, gute Väter zu sein, doch die Ohnmacht, ihre Kinder kaum sehen zu dürfen, lässt sie etwas linkisch erschei-nen - vielleicht weil Opferrollen schlecht zum gängigen Männerbild passen.

Wo viele Männer vor der Verantwortung flüchten, weil das ihr Leben auf den Kopf stellen würde, haben sie sich vollherzig zur Vaterschaft bekannt - nur um darauf die Trennung von ihren Kindern durchstehen zu müssen. Dieser doppelte existenzielle Rollenwechsel hat ihnen oft den Boden unter den Füßen weggezogen.

>>weiterlesen<<

Gespeichert
achhja
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 398



« Antwort #1 am: 21. Dezember 2011, 14:03:19 »

Ich finde einen Satz ganz wesentlich:
Zitat
Es war jedem klar, dass mich die Mutter deshalb vom Kind fernhalten wollte, weil ich ein guter Vater war

Mit einem "schlechten" Vater müsste die Mutter nicht konkurrieren.
Die Einstellung, man muss konkurrieren, finde ich einfach ... nicht gesund.
Gespeichert
diskurso
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 627


« Antwort #2 am: 21. Dezember 2011, 15:00:58 »

... natürlich ist das ... nicht gesund.

Ein sehr guter Artikel !

Zitat
Rachegefühle allein erklären solche, meist die gesamte Kindheit währenden Missbräuche kaum, da irgendwann jede Trennung bewältigt ist. Was bringt Mütter dazu, ihre Kinder als ihren Besitz zu betrachten? Offensichtlich ein Gefühl von Schwäche. Dazu aber kommt bei jenen, die sich einer einvernehmlichen Lösung verweigern - das ist immerhin bei allen mir geschilderten Fällen so -, eine Haltung zum Vorschein, die einer narzisstischen Symptomatik zum Verwechseln ähnlich sieht. Damit ist nicht übergroße Eitelkeit gemeint, sondern eine Persönlichkeitsstörung, deren Wurzel in geringem Selbstwertgefühl zu suchen ist. Jede verantwortlich handelnde Mutter wird - bei einem dementsprechend agierenden Vater - nach erfolgter Trennung das Kind über die privaten Konflikte stellen. Frauen mit geringen Selbstwertgefühlen tendieren dazu, Kinder zu instrumentalisieren, um über sie Konflikte austragen zu können.
Gespeichert
lotzejong
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 327


« Antwort #3 am: 22. Dezember 2011, 08:38:08 »

Ja, ein sehr guter Artikel!
Er bringt m.M.n. alles wesentliche auf den Punkt.

Mich hat dieser Satz berührt
Zitat
Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sehr sie sich um ihre Kinder kümmert.

Auf die Frage: "Warum schweigen und ignorieren so viele Menschen (einer Gesellschaft) die Ausgrenzung von Eltern nach einer Trennung und den sichtbaren leidvollen Folgen aller Beteiligten", habe ich immer wieder nach Antworten gesucht.

Im Zitat oben und diesem Artikel >>Mainstream - Der Sog der Masse<< habe ich eine Antwort gefunden. Auch die darin kurz beschriebene "Schwarmintelligenz" (aber auch Schwarmblödheit   mad3) gibt eine Erklärung hierfür ab.

Das "... geringe Selbstwertgefühl ..." von einem hierbei im Vordergrund stehenden Geschlecht, kann man im Sog der Masse ja auch nicht offen nennen. Frauen und Alleinerziehende sind ja immer als Benachteiligte zu schützen.
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Medien (Moderator: brille007)  |  Thema: Der traumatische Kreidekreis
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2012 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Erste Hilfe | Unterhaltsrechtliche Leitlinien
Aufsätze, Urteile, Studien, Informationen zum Familienrecht | Lexikon Familienrecht | Abkürzungen Familienrecht | Sonderbedarf
Urteile Ehegattenunterhalt | Urteile Kindesunterhalt | Urteile Sorgerecht | Urteile Umgangsrecht | Urteile Versorgungsausgleich | Urteile Zugewinnausgleich
Forum Umgangsrecht | Forum Sorgerecht | Forum Unterhaltsrecht | Forum Behörden/Gerichte | Forum Politik/Gesellschaft/Soziales

 

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team