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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 02:36:51 *
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Autor Thema: Rechte und pflichten  (Gelesen 319 mal)
Smoothy75
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1


« am: 04. Dezember 2011, 21:00:51 »

Hallo,
Ich weiß momentan nicht mehr weiter und habe mich entschlossen hier evtl einen Rat zu bekommen.
Also ich bin seit eineinhalb Jahren mit meinem freund zusammen der 3 Kinder(4,6,12) hat.
Seine Frau hat ihn vor 3 Jahren verlassen weil er ihr finanziell (selbstständig) nicht mehr das bieten konnte wie vorher.
Heraus kam zu dem noch dass sie ihn ein halbes Jahr vorher bereits betrogen hatte und mit dem Mann auch sofort nachdem sie mit den Kindern ausgezogen ist, zusammenzog. Ein Jahr später war die Beziehung nicht mehr vorhanden , sie zog bei ihrer Mutter ein und hat jetzt den nächsten.
Mein Freund hat das alles mit angesehen und sich so gut es ging um die Kinder gekümmert.
Nun ist seitdem er mit mir zusammen ist alles anders.
Seine Kinder kamen alle 14 Tage, was wunderbar ist. Bin Kindergärtnerin und es stört mich keineswegs.
Doch plötzlich versucht seine ex die Kinder aufzuhetzen. " euer Vater hat euch nicht mehr lieb der hat jetzt ne neue und die ist böse. Die will euch sowieso nicht etc. Dann möchte sie dass mein Freund je nach ihrem Gusto die Kinder nimmt und wenn er dann diesem nicht nachkommt, schreit sie los " Kinder habt ihr gehört euer Vater will euch nicht mehr"
Nun hat mein Freund endlich einen Job ( war monatelang arbeitslos) der aber 500km weit weg ist. Er muss sich nun eine Wng suchen und hält sein leben in der neuen Stadt finanzieren. Um den 14 tagesrytmus einzuhalten fährt er. Er ist gerade wieder losgefahren und sagte zu mir, dass er ist finanziell nicht schafft seine Kinder alle 14 Tage zu sehen.  Am ende des monats würden ihm -100€ bleiben. Seine ex rief vorhin wieder an und wollte wissen was in 14 Tagen ist. Sie bräuchte Erholung und will das we mit ihrem neuen wegfahren. Er sagte nur dass er es noch nicht sagen könnte woraufhin die zu schreien begann und dieses wieder den Kindern mitteilte. Mein Freund fragte dann wie es mit Weihnachten aussehe da sie die letzten Jahre immer die Kinder hatte. Ihre Antwort: Weihnachten bleiben die Kinder bei mir und zwar die ganzen Tage. Wenn du die Kinder in 2 Wochen nimmst dann Denk ich nochmal nach"
Es kann doch nicht sein dass man als Vater keinerlei rechte hat und sich immer anpassen muss oder? Zumal die Kinder nun schon sagen, sie würden gerne länger bleiben aber dann sei ihre Mama ja traurig.
Ich weiß nun gar nicht mehr was wir machen sollen oder vielmehr mein Freund.
Gespeichert
82Marco
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.769



« Antwort #1 am: 05. Dezember 2011, 09:36:41 »

Servus Smoothy und willkommen im Forum!

Zuellererst möcht ich empfehlen, dass Dein Freund sich hier selbst anmeldet und schreibt, so dass der Informationsaustausch aus erster Hand erfolgen können kann...

Zunächst mal zum Thema "Rechte und Pflichten", Dein Freund hat ein Recht
-auf Umgang, genau so wie seine Kinder
-auf gemeinsame elterliche Sorge (wenn er kein GSR hat, könnte er es einklagen)

dagegen die Pflicht,
-den Umgang zu fördern und zu ermöglichen
-Kindesunterhalt zu leisten.

Da er (berufsbedingt) die Entfernung zwischen sich und den Kids geschaffen hat, hat er nach dt. Rechtsprechung erst recht die Umgangskosten in voller Höhe selbst zu tragen.

Zum Umgang allgemein: ich würde mal eine schriftlichen und vor allem für ihn praktizierbaren Vorschlag für das nächste 1/4 oder 1/2 Jahr ausrabeiten und diesen KM senden (für Planungssicherheit)
Wenn er damit nicht weiter kommt, sollte er beim JA am Wohnort der Kids um Vermittlung bitten.
Klappt das auch nicht, wirde er auf regelmäßigen Umgang klagen müssen .. nur: der Beschluss könnte lauten Umgang alle 14 Tage von Freitag Abend bis Sonntag Abend + hälftige Fereinzeit. Dann wäre finanziell guter Rat teuer, wenn ich richtig gelesen habe.

So viel erst mal

Grüßung
Marco
« Letzte Änderung: 05. Dezember 2011, 10:43:05 von 82Marco » Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
staengler
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.791


entsorgter Vater nach DIN 0815 dt. Familienrecht


« Antwort #2 am: 05. Dezember 2011, 10:32:27 »

Servus


ergänzend zu 82Marco würde ich noch raten,

Zitat
Er sagte nur dass er es noch nicht sagen könnte woraufhin die zu schreien begann
solche Aussagen nach Möglichkeit zu gegenüber der KM zu vermeiden.

Denn wenn sie diese, gefiltert durch ihre ganz persönliche Sicht der Dinge, an die Kinder weitergibt, werden diese Worte zu Gift für die Beziehung zwischen dem Vater und den Kindern.

Er soll alles tun, um derzeit und auch zukünftig die Umgänge zu ermöglichen.

Gruß, Michael
Gespeichert

sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
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