Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Urteile auf RECHTplus
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Uns empfehlen
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

Studie - Mitmachen


Linkpartner


vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das achte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 02:17:32 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Mein Kind ohne mich???  (Gelesen 528 mal)
Elistone99
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« am: 01. Dezember 2011, 12:29:28 »

Hallo zusammen.
Kurz zu meiner Geschicht. Ich war 2,5 Jahre mit meine Freundin zusammen und vor ca 2 Monaten trennte sie sich von mir und zog bei mir aus. Vor 3 Wochen sagte sie mir dann das sie von mir Schwanger sei und das Kind bekommen möche. Mitlerweile ist sie mehr oder weniger in einer neuen Beziehung, auch wenn sie sagt das sie es noch nicht will und alles in ruhe auf sich zu kommen lassen möchte. Jedoch hat sie mit ihrem "zukünftigen" bereits über das Kind gesprochen und welche Verantwortung auf ihn zu kommt und natürlich möchte er sich dieser Verantwortung stellen und sich um Mein Kind kümmern.
Jetzt habe ich natürlich große Angst wie es für mich weiter gehen wird, welche Position ich in dem ganzen einnehmen werde. Meine Ex sagt zwar ich kann mein Kind immer sehen wann ich möchte und werde immer der Vater sein. Aber ich glaube einfach nicht das es so kommen wird. Allein wenn sie in einer neuen Beziehung steckt, wird der neue Partner doch nie wollen das ich als Ex ständig vorbei komme um mein Kind zu sehen und dadurch deren Beziehung belaste. Und wenn ein anderer von Anfang an dabei ist und sich ständig um mein Kind kümmert, wird er doch automatisch vom Kind als Vater angesehen, auch wenn es irgendwann gesagt bekommt das er nicht der richtige Vater ist. Wie soll ein Kind das verstehen und seine Gefühle dem entsprechend ausrichten? Wird es nicht emotional ihn immer als Vater ansehen?
Vielleicht hat ja jemand von euch eine ähnlich Situation durch und kann mir sagen wie es wirklich laufen wird, denn meine Ex meint das ich übertreibe und doch einfach abwarten soll wie es dann kommt. Aber das kann ich nicht, mit solch ungewissheit zu leben ist einfach unerträglich! Vor allem da ich sie über alles Liebe und nichts mehr möchte als das sie uns noch eine Chance gibt!
Ich hoffe auf zahlreiche Antworten von euch!!!
Gespeichert
Beppo
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11.168


Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #1 am: 01. Dezember 2011, 12:38:33 »

Moin.
Meine Ex sagt zwar ich kann mein Kind immer sehen wann ich möchte und werde immer der Vater sein. Aber ich glaube einfach nicht das es so kommen wird.
Das kann so kommen, es kann aber auch anders kommen.

Klar muss dir aber sein, dass jeglicher Streit mit der Mutter zu deinen Lasten gehen würde.
Du solltest sie daher auf keinen Fall bedrängen, sondern ihr klar machen, dass du zu deiner Verantwortung als Vater stehst.

Sage ihr auch, dass du kein Problem mit dem anderen als ihrem Partner hast, dass es dir aber wichtig ist, dass du der Vater bist und zwar der einzige.
Frage sie auch, ob sie bereit ist, das Sorgerecht mit die gemeinsam auszuüben bzw. bitte sie darum.

Naja und ne wichtige Frage ist noch:
Wie sicher bist du denn, dass du der Vater bist und warum?
Gespeichert

"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Beiträge: 1.015


« Antwort #2 am: 01. Dezember 2011, 12:54:24 »

Hallo,

vor 2 Monaten habt ihr euch getrennt? Wann soll das Kind denn kommen?

Ich wäre da sehr misstrauisch.
Erkläre ihr doch, dass du nach der Geburt einen Vaterschaftstest möchtest und sollte dieser positiv ausfallen du gerne für das Kind da sein wirst. Und um dies wirklich im Leben begleiten zu können siehst du das gemeinsame Sorgerecht als unabdingbar an.

Sophie
Gespeichert
Milan
_Milan
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.380



« Antwort #3 am: 01. Dezember 2011, 12:56:49 »

Moin!

Erstmal willkommen hier bei VS!
Zitat
Jetzt habe ich natürlich große Angst wie es für mich weiter gehen wird, welche Position ich in dem ganzen einnehmen werde
Du bist und bleibst der leibliche Vater und damit eine genauso wichtige Person wie die Mutter für das Kind. Da Ihr nicht mehr zusammen seid, wirst Du wohl den Part des Umgangselternteils einnehmen.
Zitat
Allein wenn sie in einer neuen Beziehung steckt, wird der neue Partner doch nie wollen das ich als Ex ständig vorbei komme um mein Kind zu sehen und dadurch deren Beziehung belaste.
Erstens hat der "neue Partner" absolut nichts zu sagen, was das Kind anbelangt. Rechtlich hat er denselben Status wie irgendein Nachbar.
Zweitens wirst Du als Umgangsvater das Kind abholen und die Zeit bei Dir verbringen. Umgang im Haus oder Beisein der Mutter ist extrem unüblich.
Zitat
Wird es nicht emotional ihn immer als Vater ansehen?
Das hängt von Dir, von ihm und von der Mutter ab. Ich würde erst einmal abwarten, ob die Beziehung überhaupt Bestand hat und ob der überhaupt den Nerv hat sich konsequent um ein fremdes Kind zu kümmern. Davon kann man nämlich nicht zwingend ausgehen.
Pflege einen intensiven Umgang, nimm Teil am leben Deines Kindes und Dich wird niemand aus Deiner Vaterrolle heraus drängen.

Zitat von Beppo:
Zitat
Frage sie auch, ob sie bereit ist, das Sorgerecht mit die gemeinsam auszuüben bzw. bitte sie darum.
Das würde ich auch so sehen. Es gibt eine neue Gesetzeslage, die Dir dieses Unterfangen u.U. ermöglichen wird. Frag die Mutter, ob sie mit Dir gemeinsam zum Jugendamt geht und dort eine Sorgerechtsurkunde unterschreibt. Dann habt Ihr gemeinsames Sorgerecht udn niemand kann Dich mehr aus Deiner Vaterrolle heraus drängen. Mach der KM vielleicht klar, dass das im Sinne des Kindes sehr sinnvoll ist. Denn sollte sie z.B. einen schweren Unfall haben und sich nicht mehr um das Kind kümmern können, dann wird es bei alleinigem SR in eine Pflegefamilie kommen. Da wäre es doch sinnvoller, wenn Du dann der erste Ansprechpartner wärest.

Greetz,
Milan
Gespeichert

bagger1975
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 624


« Antwort #4 am: 01. Dezember 2011, 13:01:45 »

Servus Elistone99,

ja, solch eine Geschichte wie Deine kommt durchaus öfters vor, zumal es vermutlich absehbar in die Richtung gehen wird, dass Du der EX mit ihrem Next zumindest Anfangs das gemeinsame Leben finanzieren darfst.

Sofern Deine tatsächliche Vaterschaft geklärt ist, solltest Du Dich ganz konsequent um ausreichenden regelmäßigen Umgang bemühen, denn nur so kannst Du eine tragfähige und gute Beziehung zu Deinem Kind überhaupt aufbauen. Das ist der Hebel und definitiv die 1. Baustelle und ich würde der KM in diesem Punkt dann auch nicht zuviel Luft und Ruhe lassen, denn sonst heisst`s im Gegenzug nur gerne und allzu schnell, Du hättest Dich (angeblich) nicht ums Kind gekümmert und würdest nur in der jetzt neuen heilen Familie stören.

Jeder Versuch, den anderen Elternteil aus dem Leben des Kindes zu drängen, ist nicht akzeptabel. Versuchen in diese Richtung ist entschieden entgegen zu wirken, i.Ü. gerade für das Kind, das ohne Abstriche vollen Anspruch auf eine unbelastete Beziehung zu beiden(!) Elternteilen hat.

Evtl. solltest Du mit der KM Mediationsgespräche bei einem Familienhilfeverein abhalten und mit einem neutralen Dritter alle Punkte (Umgang, Kindes-Unterhalt, Betreuungs-Unterhalt, GSR, etc.) besprechen, damit dann gesprächsweise und einvernehmlich gemeinsam Lösungen entwickelt werden können. Diese Möglichkeit erfordert jedoch ein Minimum an Kommunikationswilligkeit und z.T. auch Geduld.

Sofern an Deiner Vaterschaft keine begründeten Zweifel bestehen, schlage Deiner KM in einem persönlichen Brief im Sinne des Kindes so eine Mediation doch vor und mache ihr gleich Terminsvorschläge. Damit belegst Du im Vorfeld dann gleich Dein verantwortungsbewußtes Einigungsbemühen im Hinblick auf das gemeinsame Kind und Deine grds. gegebene Kooperations- u. Kommunikationsbereitschaft.

Einen Versuch ist es sicher wert und hast Du für den Fall, dass sich KM verweigert, gleich etwas in Händen.

Sofern Du später altersentsprechenden Umgang einforderst, gilt bei Kleinkindern: Lieber öfter und dafür kürzer.

Und m.E. solltest Du die von Dir noch gewollte Paarebene mit der KM schnellstens abhaken, denn die KM hat jetzt einen Neuen. Einzig relevant für Dich ist jetzt die Elternebene im Sinne Eures Kindes, sofern es (auch) Deines ist.

Viele Grüsse
Gespeichert

Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind günstig!*

*frei nach Seneca
Elistone99
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« Antwort #5 am: 01. Dezember 2011, 13:06:23 »

Erst mal Danke für die schnellen Antworten.
Welche Sicherheit kann man schon haben der leibliche Vater zu sein? Ich denke aber schon das ich es bin, da wir zur Zeugungszeit immer zusammen waren. Sie bindet sich ja so auch an mich (was sie durch die trennung ja auflösen wollte) und das müsste sie nicht wenn ein anderer in frage kommt.
Gerade wo dieser wesentlich wohlhabender ist als ich und somit mehr Unterhalt zahlen müsste.
Aber ihr habt mir schon einmal geholfen, denke ich sollte es wirklich nicht so kritisch sehen und doch auf mich zukommen lassen.
Gespeichert
Beppo
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11.168


Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #6 am: 01. Dezember 2011, 13:41:54 »

denke ich sollte es wirklich nicht so kritisch sehen und doch auf mich zukommen lassen.
Naja, ganz so sonnig muss es nicht kommen.
Das Forum hier existiert, weil jede Menge Sch* passieren kann, vor Allem wenn die Justiz erst mal auf euch aufmerksam wird und Beute wittert.
Dann bemüht sie sich, jede friedliche Einigung zu verhindern, dich bis aufs Blut auszupressen und dich ansonsten von Mutter und Kind fern zu halten.

Das wollen wir jedoch nicht herbei reden.
Deine beste Verbündete ist (nach uns )zunächst mal die Mutter.
Und zwar solange es geht.
Gespeichert

"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
82Marco
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.769



« Antwort #7 am: 01. Dezember 2011, 13:50:10 »

Servus Elistone!
Zitat
Welche Sicherheit kann man schon haben der leibliche Vater zu sein? Ich denke aber schon das ich es bin, [..]
Hunderprozentige Sicherheit liefert nur ein Vaterschaftstest nach Geburt des Kindes. Im Falle eines positiven Ergebnisses kämen Rechte und Pflichten auf Dich zu.
Daher von mir est mal der Rat, bis dahin gar nichts, wirklich nichts zu unterschreiben, was auch nur annähernd mit dem ungeborenen Kind zu tun haben könnte!


Grüßung
Marco
Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
----------------------------------------------------------
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Ingo30
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.184


« Antwort #8 am: 01. Dezember 2011, 13:53:44 »

Hi Stone,

ich denke auch bei Dir ist jetzt nicht so die Gefahr "Kuckuckskind" gegeben. Da würde ich nach dem Geschriebenen hier auch bei der zukünftigen KM nicht draufrumreiten.

Wichtiger ist der Tipp mit dem Sorgerecht. Dies ist der erste Indikator, ob an dem, was von Deiner Exe kommt, auch nur ein Bruchteil Substanz hat. Denn so könntet ihr bereits jetzt zum Jugendamt gehen, Euch dort Belehrungen anhören, dass so eine vorgeburtliche Sorgerechtsfestlegung ja der absolute Blödsinn ist und dann diese mit einem Lächeln beide untersschreiben. Dann würde ich auch sagen: Joar, das könnte gut laufen.

Dagegen spricht aus meiner Erfahrung hier auch die Tatsache, dass der Neue (in Fachkreisen "Next") schon hier so eine bedeutsame Rolle spielt, sich nach Außen willfähig auf ein Leben mit einem Kind freut (was nicht seins ist) und ansonsten die zukünftige KM auch (Disclaimer: Was nicht für alle Frauen gilt) zu dem Typ Frau gehört "kann nicht allein sein, muss ich nachdenken, ist ja blöd, schnell der nächste Versorger geschnappt, bin ich wieder abgelenkt."

Die Erfahrung spricht eher dafür, dass spätestens ab Geburt ein ganz anderes Spiel laufen wird. Nämlich Dich so schnell wie möglich aus dem Dunstkreis zu bekommen. Das kann durch gezielten Wegzug erfolgen ("Mein Neuer wohnt doch in Österreich, da ziehen wir dann ab Sep 2012 hin, stört Dich doch nicht, oder...." oder bei vorzeitiger Trennung von dem Next Rückzug zu den Eltern " Du weißt doch, dass meine Eltern in Görlitz / Passau / Kiel wohnen.... die 500 km stören Dich doch nicht, oder...." bzw. das Du endlich "verschwinden sollst", da die drei doch "endlich eine Familie werden möchten".

Du kannst hier nur gleich zu Beginn mit freundlicher Konsequenz auftreten und von den vielen Erfahrungen der Väter profitieren, um in beliebte Fettnäpfchen nicht gleich reinzutreten. Wenn es unproblematisch läuft - um so besser. Nur rechnen würde ich nicht damit. Gruß Ingo
Gespeichert
Wegnachvorn
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 160


« Antwort #9 am: 01. Dezember 2011, 13:54:17 »

Hallo Eli,

Ich denke aber schon das ich es bin, da wir zur Zeugungszeit immer zusammen waren.
Bist Du Dir da wirklich GANZ sicher? Von Deiner Ex-Freundin hast Du bisher nur die mündliche Aussage, dass Sie von Dir schwanger ist, sonst nichts?
Du kannst aktuell weder überprüfen, ob sie tatsächlich schwanger ist; noch (falls sie tatsächlich schwanger sein sollte), ob sie im 1., 2. oder gar 3. Monat ist, noch ob das Kind von Dir ist
Als Zeugungszeitraum kommen übrigens immer 5-7 Tage in Betracht (je nach Lebenszeit der Spermien). Warst Du in all dieser Zeit 24 Stunden mit ihr zusammen?

Sie bindet sich ja so auch an mich (was sie durch die trennung ja auflösen wollte) und das müsste sie nicht wenn ein anderer in frage kommt.
Wie kommst Du zu dieser Fehleinschätzung? Deine Ex-Freundin bindet sich mitnichten an Dich, falls sie wirklich von Dir schwanger sein sollte!

Gerade wo dieser wesentlich wohlhabender ist als ich und somit mehr Unterhalt zahlen müsste.
Eine weitere Fehleinschätzung Deinerseits. Falls Du tatsächlich der Vater sein solltest bzw. Deine Vaterschaft anerkannt wird, wirst DU (mindestens) Kindesunterhalt zahlen.

Du solltest für Dich eine klare Haltung zu diesem Thema gewinnen. Diese erhältst Du insbes. mit der Beantwortung der Frage, ob Du - falls Deine Ex-Freundin tatsächlich von Dir schwanger sein sollte - für das (Dein) Kind ein präsenter Vater sein willst oder nicht.

Alles Gute
WNV
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2011, 14:00:53 von Wegnachvorn » Gespeichert
Elistone99
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« Antwort #10 am: 01. Dezember 2011, 14:32:20 »

Hallo Ingo.
Du hast es wohl voll getroffen
Zitat
zu dem Typ Frau gehört "kann nicht allein sein, muss ich nachdenken, ist ja blöd, schnell der nächste Versorger geschnappt, bin ich wieder abgelenkt."
Genau der Typ ist sie, erst einmal wegrennen wenn es schwierig wird und alles versuchen zu verdrängen. Deshalb sagt sie auch das sie das mit dem Next eigentlich nicht will und nicht weiß ob sie mit ihm eine Beziehung eingehen soll. Aber sie ist dann halt abgelenkt und muss so nicht an uns denken... deshalb nimmt sie ihn wohlwollend erst einmal für sich ein, obwohl sie selbstsagen viele Dinge stören, um eine Beziehung mit ihm zu beginnen.
Mache mir da eben Gedanken ob das nicht auch dem Kind schaden wird wenn sie ständig vor Problemen wegrennt, denn so wird nie Konstanz in das Leben des Kindes kommen.
Ach warum kann es nicht einmal im Leben einfach sein...
Gespeichert
Ingo30
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.184


« Antwort #11 am: 01. Dezember 2011, 15:00:20 »

Hi Stone,

Zitat
Hallo Ingo.
Du hast es wohl voll getroffen

das freut mich, da ich für diese Beschreibung des Verhalten von KMs hier auch gerne kritisiert werde (und nein, nicht alle Frauen sind so, wissen wir). Es scheint somti doch nicht so ganz aus der Luft gegriffen zu sein.


Zitat
denn so wird nie Konstanz in das Leben des Kindes kommen.

Das kannst Du noch nicht vorhersehen. Was wichtig ist, dass Du dich selber dafür entscheidest, der konstante Faktor im Leben Deines Kindes zu sein. Und Dich nicht einem heimtückischen Spiel aussetzt, was unter diesen Bedingungen schnell losgehen kann. Du musst jetzt, in dieser Stunde anfangen, mit Hilfe der Väter hier, eine Strategie auszuarbeiten.

Deine Exe kann noch so "unselbstständig" nach außen erscheinen - im Inneren läuft da zumeist eine sehr geplante Aktion ab, bei der nichts, aber auch gar nichts dem Zufall überlassen wird. Deshalb ist es auch wichtig, dass Du aus dem Tief rauskommst und sofort aktiv wieder in das Geschehen eingreifst. Wenn ihr jetzt noch ein gutes Verhältnis habt nutze es - Zeit ist überragender Faktor bei Trennungen. Denn je länger ihr getrennt seid, um so weniger wird sie noch bereit sein, auf irgendeine Forderung von Dir einzugehen. Deshalb teste Deine Ex: Schlag ihr vor, dass ihr noch vor Weihnachten das gemeinsame Sorgerecht bei Eurem örtlichen JA vorgeburtlich beantragt.

Achte auf die Reaktionen und schau mal was dann passiert. Nutze die Zeit und krieg wieder das Steuer in die Hand. Die dreifach geschiedene Freundin im fortgeschrittenen Lebgensalter aus dem Nachbarhaus wird Deine Exe sonst ganz schnell auf das richtige Pferd setzen. Gruß Ingo
Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 537


« Antwort #12 am: 01. Dezember 2011, 15:24:49 »

Hi

Vor allen weiteren Gedanken eine Frage:
Ich war 2,5 Jahre mit meine Freundin zusammen und vor ca 2 Monaten trennte sie sich von mir und zog bei mir aus.

Gab es tieferliegende Gründe für Eure Trennung? Oder gibt es gar die Chance, dass ihr, ob der neuen Situation wieder zusammenfindet.
Ich will nicht damit sagen, dass ihr wegen des Kindes zusammenbleiben soll. Aber vielleicht war die Trennung ja nur eine Kurzschlussreaktion auf irgendwas und alles was in den 2 Monaten passiert ist, ist verzeihlich?! Vielleicht hilft eine Paartherapie?

So, vermutlich werde ich jetzt ein paar Prügel hier einstecken, aber darüber würde ich an Eurer Stelle zunächst einmal nachdenken!

Und wenn dem dann doch nicht so ist, dann würde ich die Zeit der Schwangerschaft nutzen, mit KM zu klären, wie sie sich die Zukunft und Deine Rolle als Vater so vorstellt. Bin ganz gespannt...

Das Thema wer Vater ist, würde ich dabei außen vor lassen. Aber bevor Du keine Sicherheit hast, auch nichts unterschreiben!

Alles Gute, Toto
Gespeichert
Elistone99
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« Antwort #13 am: 01. Dezember 2011, 16:06:50 »

Hallo Tozo.
Nein, es gab keine Tiefgreifenden Gründe für die Trennung. Es kam aus dem Gefühl heraus das sie sich unwohl fühlte, auch mit sich selbst, dass ihr etwas fehlte im Leben (was sie nun ja bekommt), ich meine schon das es eine kurzschluss Reaktion war. Sie wollte schon seit langen ein Kind, ich jedoch nicht da sie in der Ausbildung war und die Job Situation ungewiss war. Letzendlich war es die richtige entscheidung, dass sagte sie selbst, da sie nach der Ausbildung nen neuen Job begann. Aber ihr fehlte halt etwas in unserer Beziehung, was dazu beitrug sich zu trennen.
Naja ich versuchte schon den Kontakt zu ihr zu suchen um zu wissen wie sie sich alles vorstellt. Aber darüber will sie sich im Moment keine Gedanken machen, sondern erst mal abwarten und es auf uns zu kommen lassen. Ich denke die ganze Situation überfordert sie gerade sehr und deshalb möchte sie nicht daran denken. So kann ich jetzt schlecht mit dem Sorgerecht ankommen, sie würde sich bedrängt fühlen und dicht machen. Sie kennt es leider nicht sich mit Problemen auseinander zu setzen, sondern ist es von ihrer Erziehung gewohnt es zu verdrängen bzw davor weg zu rennen.
Gespeichert
Ingo30
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.184


« Antwort #14 am: 01. Dezember 2011, 19:00:32 »

Hi Stone,

Zitat
So kann ich jetzt schlecht mit dem Sorgerecht ankommen, sie würde sich bedrängt fühlen und dicht machen. Sie kennt es leider nicht sich mit Problemen auseinander zu setzen, sondern ist es von ihrer Erziehung gewohnt es zu verdrängen bzw davor weg zu rennen.

nochmal: Was passiert wenn Du jetzt alles so weiterlaufen lässt? Genau: Nichts. Die Entfremdung wird sich fortsetzen und stehst in ein paar Monaten vor der Situtation, dass Du "einmal mein Kind halten durftest" dann aber abgeschoben wirst.

Bleibst Du jetzt passiv, verschenkst Du unter Umständen das Sorgerecht zu bekommen. Lies Dir hier auch mal die Berichte der Väter durch, die dafür lange Gerichtsprozesse in Kauf nehmen müssen. Ansonsten machst Du schon mal eine erste Beratung beim JA allein und sprichst dann auch noch mal mit ihr darüber. Das ganze Verfahren ist KOSTENLOS beim JA und ausser Euren Persos und der Leistung der Unterschriften wird nichts verlangt.

Zitat
sie würde sich bedrängt fühlen und dicht machen.

Meinst Du das sieht im Jahr 2012 mit neuem Partner dann besser für Dich aus? Ich glaube mal nicht. Wir können Dir nur Tipps geben, handeln musst Du. Du hast jetzt noch die einmalige Chance mit ein bisschen Geschick wichtige Weichenstellungen mit zu stellen. Mit Abwarten, mit "hätte, würde, könnte" wirst Du nichts gewinnen. Deine Ex hat sich von DIR getrennt. Also, auf gehts. Gruß Ingo
Gespeichert
bagger1975
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 624


« Antwort #15 am: 01. Dezember 2011, 19:04:09 »

Servus Elistone99,

Dir ist aber schon bewusst und klar, dass dies hier:

Sie wollte schon seit langen ein Kind

mit dieser Einschätzung:

Aber darüber will sie sich im Moment keine Gedanken machen, sondern erst mal abwarten und es auf uns zu kommen lassen. Ich denke die ganze Situation überfordert sie gerade sehr und deshalb möchte sie nicht daran denken. So kann ich jetzt schlecht mit dem Sorgerecht ankommen, sie würde sich bedrängt fühlen und dicht machen. Sie kennt es leider nicht sich mit Problemen auseinander zu setzen, sondern ist es von ihrer Erziehung gewohnt es zu verdrängen bzw davor weg zu rennen.

absolut nicht konform geht.

Ich rate dringend dazu illusionäre Sichtweisen und Erklärungen im Hinblick auf das Verhalten der KM abzulegen. M.E. weiss die KM -wie so oft- vermutlich sehr wohl und ganz genau was sie will, nämlich: Ein Kind - Dich als Zahlesel - einen anderen als den sozialen Vater.

Evtl. hast Du es noch nicht in dieser Deutlichkeit begriffen, was m.E. verständlich ist. Das mitgeteilte "erst einmal auf sich Zukommenlasssen" und "Schauen wir einmal", etc. ist vermutlich nichts anderes als die übliche Beschwichtigungstaktik...um erst einmal "Ruhe" vor dem biologischen Vater zu haben und evtl. in diesem Zuge dann einseitig Fakten zu schaffen...

Ich liege hier gerne falsch und will grds. nicht den Teufel an die Wand malen, aber ich glaube jedenfalls nicht mehr an den Osterhasen oder den Weihnachtsmann...dafür musste ich hier leider schon zu oft vergeichbare Geschichten lesen....

Die Kernfrage, sofern Deine Vaterschaft fest steht, ist dann eigtl. nur, ob Du Dich mit der Dir von der KM einseitig zugewiesenen Rolle abfindest oder dem entgegen wirkst, was aber sicher nicht einfach wird.

Deswegen sollte evtl. doch vorab und prophylaktisch die von Toto und mir angeregte Mediation/Paartherapie angegangen werden..., denn wie @beppo im Beitrag Nr. 6 richtig geschrieben hat, ist es ungünstig, wenn erst einmal die Fronten verhärtet sind und dann die Justiz, etc. ins Spiel kommt...

@ingo sieht das ja ähnlich...

Viele Grüsse
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2011, 19:06:40 von bagger1975 » Gespeichert

Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind günstig!*

*frei nach Seneca
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Deine Geschichte (Moderatoren: midnightwish, Malachit)  |  Thema: Mein Kind ohne mich???
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2012 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Erste Hilfe | Unterhaltsrechtliche Leitlinien
Aufsätze, Urteile, Studien, Informationen zum Familienrecht | Lexikon Familienrecht | Abkürzungen Familienrecht | Sonderbedarf
Urteile Ehegattenunterhalt | Urteile Kindesunterhalt | Urteile Sorgerecht | Urteile Umgangsrecht | Urteile Versorgungsausgleich | Urteile Zugewinnausgleich
Forum Umgangsrecht | Forum Sorgerecht | Forum Unterhaltsrecht | Forum Behörden/Gerichte | Forum Politik/Gesellschaft/Soziales

 

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team