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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 01:45:59 *
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Autor Thema: Scheidungstermin beschleunigen sinnig? Trennungsunterhalt vs. Ehegattenunterhalt  (Gelesen 697 mal)
L3NNOX
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Beiträge: 73


« am: 27. November 2011, 21:05:37 »

Hallo Forum,
meine Ex hat mir vorgeschlagen unsere Scheidung zu beschleunigen, indem wir das Trennungsjahr "wohlwollend" angeben 
Die Frage für mich als Unterhaltspflichtiger ist, ob ich VOR oder NACH der Scheidung mehr an sie zahlen muss; sprich: ob sich das lohnt für mich finanziell.
Ausgangspunkt: 1 Kind (3j), mittleres Einkommen.
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Am reichsten sind die Menschen, die auf das meiste verzichten können
Rabindranath Tagore
Beppo
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Beiträge: 11.168


Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #1 am: 27. November 2011, 21:24:52 »

Tendenziell ist eine schnelle Scheidung für den Pflichtigen besser.

Trennungsunterhalt ist wird meistens noch etwas großzügiger gerechnet als nachehelicher Unterhalt.
Mit dem Scheidungsantrag endet auch der Zugewinn und der nbVersorgungsausgleich.

Gruss Beppo
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"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
L3NNOX
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Beiträge: 73


« Antwort #2 am: 27. November 2011, 22:00:38 »

Danke für deine Antwort.
Ich frage mich halt, warum meine Ex mir das vorschlägt (wenn es doch laut deiner Aussage für sie eher nachteilig wäre finanziell)
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Rabindranath Tagore
Ingo30
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« Antwort #3 am: 27. November 2011, 22:08:27 »

Hi Lennox,

joar, das ist der Punkt. Das Angebot würde ich annehmen - nachdem eine enstprechende Scheidungsfolgevereinbarung, die sämtliche nachehlichen Scheidungsfolgen regelt von beiden rechtsverbindlich geschlossen und somit ins Scheidungsverfahren einfließt.

Es könnte halt sein, dass Deine Ex (falls sie jemand neuen hat) hier einfach für klare Verhältnisse sorgen will. Vielleicht steht auch ein neues Kind an, wer weiß. Trotzdem aufpassen und wenn auf Notarvertrag mit anwaltlicher Prüfung im Vorfeld bestehen. Gruß Ingo
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United
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Beiträge: 736



« Antwort #4 am: 28. November 2011, 11:26:46 »

Moin Lennox,

ich weiss ja nicht, wie jetzt der Stand der Dinge hinsichtlich Madame´s Auszug ist ...

... hier war die Überlegung noch, sich - aus steuerlichen Gründen - erst in 2012 zu trennen.

Einen fiktiven Trennungstermin gibt es weder steuer- noch familienrechtlich (Trennung heißt Trennung von "Tisch und Bett"), wenn Ihr Euch aber einig seid, bereits seit Januar getrennt in den gemeinsamen vier Wänden gelebt zu haben, wäre das analog Beppo tendiziell für Dich als Pflichtigem besser (weil neben den o.g. Auswirkungen auch Trennungsunterhalt als potenzieller Streitpunkt entfällt).
Eine angenommene Trennung in 2010 würde hingegen eine deftige Steuernachzahlung zur Folge haben.

Das Thema Scheidungsfolgen (und eine entsprechende Vereinbarung) wäre in diesem Zusammenhang in der Tat ein Gespräch wert, zumal dabei relativ schnell deutlich wird, inwieweit DEF tatsächlich an einer schnellen, einvernehmlichen Scheidung gelegen ist.

Ich frage mich halt, warum meine Ex mir das vorschlägt (wenn es doch laut deiner Aussage für sie eher nachteilig wäre finanziell)
Eine Möglichkeit: Sie fühlt sich mit einer Scheidung "endlich wieder frei" ...

Besten Gruß
United
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L3NNOX
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Beiträge: 73


« Antwort #5 am: 30. November 2011, 15:56:40 »

Moin Lennox,

ich weiss ja nicht, wie jetzt der Stand der Dinge hinsichtlich Madame´s Auszug ist ...

Madame ist bereits bei ihrer Mutter wieder eingezogen 

Eine angenommene Trennung in 2010 würde hingegen eine deftige Steuernachzahlung zur Folge haben.
2010 versteh ich..dann hätte ich ja 2011 verbotenerweise Steuerklasse 3 gehabt..wenn du das meinst?

Das Thema Scheidungsfolgen (und eine entsprechende Vereinbarung) wäre in diesem Zusammenhang in der Tat ein Gespräch wert, zumal dabei relativ schnell deutlich wird, inwieweit DEF tatsächlich an einer schnellen, einvernehmlichen Scheidung gelegen ist.
Eine Möglichkeit: Sie fühlt sich mit einer Scheidung "endlich wieder frei" ...
Was genau heisst "DEF" ? Die Ex Frau? ;)
hm..ob ihr dieses "Gefühl" hunderte von Euro oder sogar noch mehr wert ist? Ich bin bei ihr enorm vorsichtig..sie verschenkt normal keinen Cent
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Rabindranath Tagore
brille007
Globaler Moderator
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Beiträge: 10.402



« Antwort #6 am: 30. November 2011, 16:00:23 »

Moin Lennox,

hm..ob ihr dieses "Gefühl" hunderte von Euro oder sogar noch mehr wert ist? Ich bin bei ihr enorm vorsichtig..sie verschenkt normal keinen Cent
muss sie ja auch nicht; eine eventuelle Steuernachzahlung geht auf Deine Kappe; nicht auf ihre.

Grüssles
Martin
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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
Ingo30
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Beiträge: 1.184


« Antwort #7 am: 30. November 2011, 16:02:50 »

Hi Lennox,

nur noch mal zum auffrischen:

Zitat
hm..ob ihr dieses "Gefühl" hunderte von Euro oder sogar noch mehr wert ist? Ich bin bei ihr enorm vorsichtig..sie verschenkt normal keinen Cent

Es geht darum, dass DU nicht über den Tisch gezogen werden sollst. Eine einvernehmliche Scheidung ist schon mal ein guter Ansatz und spart sicherlich mehr als "ein paar hundert Euro". Auch eine notarielle Scheidungsfolgenvereinbarung kostet nicht die Welt. Und es steht Euch bzw. Dir frei, die Kosten für diese auch zu teilen bzw. das ein Partner die Kosten auch allein trägt. Es geht um das Treffen auf Augenhöhe: Ob die wirkliche Bereitschaft dafür vorhanden ist, musst Du ergründen. Gruß Ingo
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