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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 01:28:28 *
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Autor Thema: Übernachten zu Weihnachten  (Gelesen 1366 mal)
vater_vater
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Beiträge: 8


« am: 23. November 2011, 17:40:36 »

Hallo liebe Leute,
zunächst erstmal: Schönen Dank für die Bereitstellung dieses Forums und die große Zusammenarbeit seiner Mitglieder hier.

Ich hoffe ihr könnt mir vielleicht bei meinem Fall weiterhelfen, bevor ich mich gleich beim Anwalt oder Familiengericht melden muss.

Zum schnellen Durchlesen hier die Kurzversion, weiter unten, der ganze Fall.
Ich bin 25 und habe eine 4 jährige Tochter und bin Medizinstudent. Letztes Jahr erfolgte die Trennung von der Seite der KM aus. Scheidung läuft
gerade noch. Das Sorgerecht haben wir beide.
Seit einem Jahr lebe ich in einer 80km weit entfernten Stadt und schaffes es wegen Studium und Prüfung nur 1X imMonat meine Tochter zu
besuchen. Gerne würde ich sie aber an besonderen Feiertage wie Weihnachten zu mir im Hauhalt mit meinen Eltern holen und übernachten lassen.
Für dieses Weihnachten verwehrt meine Noch-Frau eine Übernachtung, und das, obwohl Übernachtungen nichts Neues sind und das Kind sich bei
mir wohl und munter fühlt. Ich bemühe mich so oft es möglich ist meine Tochter zu sehen und vermisse sie ehrlich gesagt jede Nacht vorm Einschlafen.
Ich würde gerne dieses Mal zum Weihnachten, wo meine Familie komplett da ist, (u.a meine Schwester und mein Bruder mit seinem Kind)
meine Tochter etwas länger hier haben und dazu gehört natürlich auch eine Übernachtung, wenigstens eine. Ich erhebe nicht mal den
Anspruch darauf den 1. Weihnachtstag einzufordern.
Was kann ich tun, damit ich meine Tochter wenigstens über Weihnachten oder generell an Tagen wie Ostern länger behalten kann,
mit der Kindsmutter kann ich mich leider nicht vereinbaren. Es ist einfach unmöglich sich erwachsen zu unterhalten.
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, vielen Dank !


Lange Version:
Ich bin 25 und habe eine 4 jährige Tochter und bin Medizinstudent. Da sich meine Noch-Frau und Kindsmutter von mir letztes Jahr getrennt hat, musste ich als Student aus unserer gemeinsamen Wohnung ziehen. Wir haben zusammen bis heute das gemeinsame Sorgerecht.
Nach dem Umzug, habe ich mich bemüht mind. 1X  die Woche meine Tochter zu sehen und dies auch erfolgreich umgesetzt. Als ich den theoretischen Teil meines Studiums abgeschlossen habe konnte ich als Stundent mein praktisches Jahr
in einem Krankenhaus machen, welches knapp 100km weg von meinem Studienort und meiner Tochter ist, es liegt aber dort wo meine Eltern wohnen.
Da mein Studienort doch sehr teuer ist, und mein Vollzeitpraktikum nicht bezahlt wird, musste ich also zu meinen Eltern ziehen.
Jetzt sehe ich meine Tochter wie vereinbart 1X im Monat, und an gewissen besonderen Tagen noch zusätzlich. Mit dieser Situation
bin ich selbst zufrieden, würde natürlich viel häufiger meine Tochter sehen, aber ohne Auto kommt man sehr zeitaufwändig hin und zurück, und die
freien Wochenden brauche ich dringend um fürs Examen im April zu lernen.
Ich verstehe mich in letzter Zeit immer weniger mit der KM, habe manchmal das Gefühl, dass sie nicht besonders interessiert ist außerhalb des
vereinbarten Besuchszeiten mich meine Tochter sehen zu lassen. Der Gipfel: Letztes Weihnachten 2010 rief ich 1 Woche vorher an und wollte mit der KM
einpaar Tage vereinbaren, wo meine Tochter bei mir wäre. Ich habe nichtmal darauf bestanden den 1. Weihnachtstag in Anspruch zu nehmen,
stattdessen erwiderte sie mir eiskalt, dass sie komplett Weihnachten schon verplant hatte und sich einen schönen Urlaub mit ihren Großeltern und der Tochter gemacht hat. Ich möchte nicht das sowas nochmal passiert, mir stehen doch diese zuätzlichen Besuchszeiten an emotional intensiveren Tagen wie Weihnachten/Ostern zu (zumindest moralisch).  Für dieses Weihnachten habe ich sie wieder angerufen und hat diesmal zugesagt, meine Tochter konnte zu mir, jedoch dürfe sie nicht übernachten.  Meine Frage nun: Was soll das jetzt wieder? Meine Tochter hatte desöfteren hier übernachtet, v.a dann wenn sie nen Babysitter brauchte,
und die Kleine hat sich gut gefühlt,  die KM sagt, die  Kleine wäre immer verwirrt und deswegen sollte man eine Übernachtung sein lassen. Dies kann ich natürlich nicht genau beurteilen, ich weiß nur, dass meine Tochter mit mir zusammen lacht und fröhlich ist und gerne mit mir spielt. Dadurch, dass ich
sie so selten sehe, ist eher so, dass ich sie schon gerne verwöhne, sodass sie sich möglicherweise bei meiner Noch-Frau umstellen muss.
Aber ich denke dieses Umstellen  in Zukunft, so leid es mir für die Kleine tut, wird für sie wohl leider Gang und Gebe sein, mann muss sich damit vereinbaren.
Vielen Dank für das Lesen....







« Letzte Änderung: 23. November 2011, 17:42:17 von vater_vater » Gespeichert
bagger1975
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« Antwort #1 am: 23. November 2011, 18:09:47 »

Servus V-V,

erst einmal willkommen. Dies hier:

stattdessen erwiderte sie mir eiskalt, dass sie komplett Weihnachten schon verplant hatte und sich einen schönen Urlaub mit ihren Großeltern und der Tochter gemacht hat.

Für dieses Weihnachten habe ich sie wieder angerufen und hat diesmal zugesagt, meine Tochter konnte zu mir, jedoch dürfe sie nicht übernachten. 

die KM sagt, die  Kleine wäre immer verwirrt und deswegen sollte man eine Übernachtung sein lassen.

sind ganz typische Verhaltensmuster und Argumente von kindesbesitzenden EXen und ganz vielen hier bestens bekannt. Da hilft m.E. nur ganz konsequentes Vorgehen, zumal Deine Tochter schon 4 Jahre ist.

Auch wenn Du durch das Studium und finanziell belastet bist. Was hier her gehört ist eine ausreichende und regelmäßige, am Alter des Kindes ausgerichtete, eindeutige Umgangs- und Ferienregelung. Und das einmal ganz unabhängig von Weihnachten.

Eine ausreichende Umgangsregelung musst aber zuvörderst Du einfordern. Ich halte 1x Sehen im Monat für viel zu wenig und da hilft auch kein Lamentieren jede Nacht vor dem Einschlafen. Die EX führt Dich offenkundig gezielt am Nasenring durch die Manege. Zur Änderung des bestehenden Zustands empfiehlt sich in der Regel der sog. Umgangsdreisprung:

1. Gespräch mit KM, evtl. im Rahmen einer Mediation, gemeinsam einvernehmlich eine Umgansvereinbarung zu gestalten. Falls das nicht fruchtet oder verweigert wird:
2. Vermittlungsgespräch beim JA. Falls das nicht hilf oder verweigert wird:
3. Umgangsklage

Und nein, Bedenken wegen des Übernachtens sehe ich keine, ganz im Gegenteil. Wann stellt sich EX denn eine Übernachtung überhaupt vor? Vermutlich erst, wenn das Kind 18 und erwachen ist...

Viele Grüsse
« Letzte Änderung: 23. November 2011, 18:13:38 von bagger1975 » Gespeichert

Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind günstig!*

*frei nach Seneca
brille007
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« Antwort #2 am: 23. November 2011, 18:28:58 »

Moin VV,

zwei Anregungen: Auch mit einer Prüfung vor Augen kann man sich öfter als einmal im Monat um ein Kind kümmern. Dann schläft man halt mal ein bisschen weniger oder organisiert das Arbeitspensum etwas um. Und ein Auto kann man sich auch leihen, wenn der ÖPNV zu umständlich ist; Grosseltern machen so etwas gerne. Deine Tochter ist nur einmal klein. Hier im Forum gibt es Legionen von Vätern, die mit mehr als begrenzten Mitteln und neben einem Fulltime-Job den regelmässigen und häufigen Umgang zu ihren Kindern auch über weitaus grössere Entfernungen sicherstellen: Weil sie es wollen.

Davon abgesehen: Dass Deine Ex bei einer derart kurzfristigen "Kinderbestellung" wie
Der Gipfel: Letztes Weihnachten 2010 rief ich 1 Woche vorher an und wollte mit der KM
einpaar Tage vereinbaren, wo meine Tochter bei mir wäre. Ich habe nichtmal darauf bestanden den 1. Weihnachtstag in Anspruch zu nehmen,
stattdessen erwiderte sie mir eiskalt, dass sie komplett Weihnachten schon verplant hatte und sich einen schönen Urlaub mit ihren Großeltern und der Tochter gemacht hat. Ich möchte nicht das sowas nochmal passiert, mir stehen doch diese zuätzlichen Besuchszeiten an emotional intensiveren Tagen wie Weihnachten/Ostern zu (zumindest moralisch). 
nicht vor Freude an die Decke hüpft, sondern vermutlich wahrheitsgemäss sagt, sie habe bereits andere Pläne, ist nicht "der Gipfel", sondern logisch. Offenbar hatte sie Grund zu der Annahme, dass Eure Tochter für Dich "siebtens" kommt, aber nicht "erstens"; sonst hättet Ihr das Thema "wo ist unser Kind an Weihnachten?" Wochen früher geklärt.

Einfach mal die eigenen Prioritäten etwas umstellen - und schon ist vieles machbar, was kurz zuvor noch "auf gar keinen Fall möglich" schien.

Grüssles
Martin
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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
vater_vater
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« Antwort #3 am: 23. November 2011, 18:40:39 »



Hallo bagger1975,
vielen Dank für deine hilfreiche Antwort.

Eine ausreichende Umgangsregelung musst aber zuvörderst Du einfordern. Ich halte 1x Sehen im Monat für viel zu wenig und da hilft auch kein Lamentieren jede Nacht vor dem Einschlafen. Die EX führt Dich offenkundig gezielt am Nasenring durch die Manege.
Zur Änderung des bestehenden Zustands empfiehlt sich in der Regel der sog. Umgangsdreisprung:

1. Gespräch mit KM, evtl. im Rahmen einer Mediation, gemeinsam einvernehmlich eine Umgansvereinbarung zu gestalten. Falls das nicht fruchtet oder verweigert wird:
2. Vermittlungsgespräch beim JA. Falls das nicht hilf oder verweigert wird:
3. Umgangsklage

Das mit dem Nasenring und Manege ist wirklich witzig, aber ich glaub das verstehst du falsch.
Das einmalige Besuchen im Monat (mit zusätzlichen Besuchen an Feiertagen, Geburtstag) ist ein Rhytmus, der von mir aus gewünscht war.
Wie gesagt, damals, als ich in der gleichen Stadt wohnte, 1X in der Woche mindestens. Wenn man
in der gleichen Stadt ist, ist man da ja auch sehr flexibel.
Mittlerweile ist es so, dass ich
morgens bis abends im Krankenhaus schuften darf und das WE brauche ich zum Erholen und zur Prüfungsvorbereitung.
Ich persönlich komme mit diesem Grund-Rhytmus sehr gut klar, ich kann aber verstehen, dass du oder viele andere das als zuwenig empfinden.
Bin selbst nur nicht zufrieden, was die Sondertage und Übernachtungen angeht.
Ich denke da muss es eine Umgangsregelung geben, gibt es denn eine Möglichkeit das Recht einzufordern seine Tochter in meiner Situation
an diesem Weihnachtsfest zu sehen und übernachten zu lassen, und dies auch durchzusetzen? Rechtlich habe ich immer noch das gemeinsame Sorgerecht mit meiner Ex. Das muss doch für dieses Weihnachtsfest irgendwie durchzusetzen sein ohne wochenlanger Umgangsregelung.
Oder könnte eine Umgangsklage (ohne genau den Begriff selbst genau zu kennen) etwas schnelleres bewirken? Mir geht es vor allem drum ihr noch vor Weihnachten ein juristisches Zeichen, sofern möglich, zu setzen.

Nochmals vielen Dank!
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vater_vater
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« Antwort #4 am: 23. November 2011, 19:02:29 »

Nabend Brille 007

Davon abgesehen: Dass Deine Ex bei einer derart kurzfristigen "Kinderbestellung" wienicht vor Freude an die Decke hüpft, sondern vermutlich wahrheitsgemäss sagt, sie habe bereits andere Pläne, ist nicht "der Gipfel", sondern logisch. Offenbar hatte sie Grund zu der Annahme, dass Eure Tochter für Dich "siebtens" kommt, aber nicht "erstens"; sonst hättet Ihr das Thema "wo ist unser Kind an Weihnachten?" Wochen früher geklärt.

Weißt du am Weihnachten davor war es kein Problem, damals war die Kleine 2 und ich und meine Ex verstanden uns noch relativ gut.
Am Jahr darauf, ging ich davon aus, dass es auch kein Problem sei.
Ich denke Weihnachten ist gerade ein Fest, wo sich die Familie sehen soll. Die hat ein Recht die väterliche Familie zu sehen, sonst natürlich auch aber zu Weihnachten erst recht. Es ist vor allem eine Zeit, wo
auch alle meine Geschwister frei haben und alle anderen Familienmitglieder, die ein Recht haben die Kleine zu sehen. Und das wusste meine Ex auch.
Dass meine Ex mit ihr in den Urlaub fliegt, und das über die kompletten Weihnachtsferien und das mir nicht mal vorher ankündigt trotz gemeinsamen Sorgerechts, finde ich nicht logisch, sondern unverschämt!! Aber vielleicht verstehst du was anderes unter Logik?
Und nur zur Info: Wenn ich erstmal mit meiner Tochter zusammen bin, ist sie, bis sie voll und ganz eingeschlafen komplett von mir umsorgt, und nicht von meinen Großeltern. Dass du schreibst, dass sie nur "siebtens" an meiner Stelle ist finde ich etwas unpassend.

Ist zwar nicht passend, einem Moderator ins Wort zu fallen, aber das ist mir bei deinem Kommentar egal, wenigstens hatte ich einen ernsthaften Beitrag
von jemandem erhalten, der mir weiter hilft.
Danke
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« Antwort #5 am: 23. November 2011, 19:18:33 »

Hi Vater,

ne, also das gefällt mir so auch nicht ganz. Viele von uns Vätern hier sind im Zweitstudium oder Beruf und müssen die Sache auch wuppen. 1 x im Monat ist für die Altersklasse 4 Jahre definitiv zu wenig. Mit der gänigen alle 14 Tage Regelung bleibt genug Zeit zur Erholung und auch zum Lernen. Die 48 Stunden alle 2 Wochen wirst Du schon wieder reinholen können.

Weihnachten ist dazu noch eine hoch emotionale Angelegenheit für viele, deshalb braucht ihr hier eine feste Umgangsregelung, die auch die Feiertage mit einschließt. Notfall halt vom Gericht. Aber davor sollte der Weg stehen, wie Bagger ihn Dir schon aufgezeigt hat.

Und ganz persönlich: Die Umgangszeit ist zu wenig. Das die KM (die sicherlich durch die Erziehung auch ganz gut belastet ist) hier wenig kooperativ ist, ist so nicht ganz verwunderlich. Gruß Ingo
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vater_vater
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« Antwort #6 am: 23. November 2011, 19:49:24 »

Wie schon oben geschrieben, kann ich mir denken, dass das für viele zu wenig ist,
aber ich wollte eigentlich keine Grundsatzdiskussion starten: Soll ich meine Tochter im Rhytmus 2 oder 1 im Monat sehen.
Das würde natürlich erklären, warum sich die KM so unkooperativ zeigt, trotzdem denke ich nicht, dass sie mich so behandeln muss
wie oben beschrieben. Grundsätzlich sollte der betreuende Elternteil bemüht sein dem anderen Elternteil beim Besuch des Kindes zu unterstützen.

Wenn ich nochmals hinzufügen dürfte: ca alle 2 Monate fragt sie mich ob ich nicht als Babysitter einspringen könnte an nem Wochenende, wo
sie gerne mal Party machen möchte, das ist dann insgesamt statistisch 1,5X pro Woche für den Erbsenzähler  
Letzlich würde ich sie gerne häufiger sehen, mit diesem Umstand ist mir persönlich aber schon möglich ein emotional stabiles Verhältnis
aufzubauen und ihre Entwicklungen zu beobachten und festzuhalten.
Ich denke es ist für das Kind wichtig ihren Vater und seine Familie regelmäßig zu sehen, und das unabhängig davon
ob es nun 1 Mal, 1,5 mal oder 2 oder doch vielleicht 3,6Periode  im Monat ist. Klar wäre häufiger besser...

Falls noch weitere Beiträge kämen, wäre ich dankbar wenns noch weitere Anregungen zum eigentlichen "Weihnachtsfall" gibt, und bitte kein
"Joh, ich kenn deine Geschichte und dein Leben bestens , 1X im Monat ist zu wenig, du bist zu faul blabla"


Danke
« Letzte Änderung: 23. November 2011, 20:02:08 von vater_vater » Gespeichert
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« Antwort #7 am: 23. November 2011, 20:04:49 »

Hi Vater,

mal unter uns: Du meldest Dich hier in einem Forum an, in dem Dir andere Väter Rat geben können. Das kostenlos und meist schon mit etwas Sachverstand dahinter. Die Tatsache, dass dieser Dir nicht schmeckt, wird ziemlich deutlich.

Du hast eindeutige Lösungswege von den anderen Usern aufgezeigt bekommen. Das ist das Gespräch mit der KM mit Deinen Forderungen. Kommt hier kein Ergebnis, ab zum Jugendamt und ein Gespräch führen. Ob das in der Kürze der Zeit noch möglich ist, wage ich zu bezweifeln. Wenn auch das Dir nicht gut genug ist, steht Dir der Weg zum Rechtsanwalt offen. Kostet max. 190 Euro Erstberatung und dieser wird Dir auch keine "schlauen Ratschläge" geben, die Du nicht hören willst.

P.S.: Von einem angehenden Akademiker würde ich hier etwas mehr kritische Distanz erwarten, insb. wenn Du auch im beruflichen Umfeld mit menschlichen Schicksalen zu tun hast. Das Verhalten der KM erscheint mir unter den Vorraussetzungen immer verständlicher. Gruß Ingo
« Letzte Änderung: 23. November 2011, 20:07:56 von Ingo30 » Gespeichert
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Wir kommen wieder!!


« Antwort #8 am: 23. November 2011, 20:19:39 »

Hi vater_vater,

ich prophezeihe mal, dass die Bereitschaft, weiter auf Dich einzugehen gegen null gehen wird, wenn Du den Usern vorschreibst, wozu sie sich äußern dürfen.

Grundsätzlich sehe ich es so, dass Übernachtungen schon möglich sind in dem Alter. Aber Dir wird - sofern Du das erzwingen wollen wirst - nicht nur die aktuelle Rechtsprechung auf die Füße fallen, nach der sich Gerichte sowieso schwer tun, bei jungen Kindern sowas auszuurteilen, sondern vor allem auch Deine eigene Haltung.

Ja, auch wenn Deine "Möglichkeiten" nicht kritisiert werden sollen, wird insbesonders das Argument: "Er sieht das Kind nur ca. 1 Mal im Monat, da ist die Bindung nicht intensiv genug,  um sie über Nacht weg zu geben!" Dich endgültig ausknocken.

morgens bis abends im Krankenhaus schuften darf und das WE brauche ich zum Erholen und zur Prüfungsvorbereitung.

Auch wenn das nicht nach Deinem Gusto sein wird: Schwierige Ausbildungen mit hohem Lernaufwand kann man selbst als Alleinerziehende bewerkstelligen. Da kann man sich auch nicht darauf berufen, das WE zum Erholen zu brauchen.

Aus der Sicht einer AE-Mutter kann ich Dir nur raten, Dich mehr einzubringen. Denn sich aus dem Kümmern mit Hinweis auf das anstrengende Berufsleben so weit rauszunehmen, dann aber Sahnestückchen fordern, wenn sie in Deinen Plan passen, kommt gaaaaaaar nicht gut. Deine Ex muss sich ihren Alltag mit Beruf und Kind ja auch organisieren. Und komm jetzt bitte nicht damit, dass ihr Job nicht so qualitativ hochwertig oder fordernd ist. Das ist wirklich eine Frage des Wollens und ich denke mal, wenn sie Dich alle 2 Monate konkret bittet, das Kind zu nehmen, spricht das nicht für eine grundsätzliche Verweigerung. Ich vermute mal, wenn SIE jetzt in einem entsprechenden Forum schriebe, würde da stehen: "Er kümmert sich max. 1x im Monat um das Kind, für zusätzliche Wochenenden muss ich betteln und nun will er sie zu Weihnachten haben, um vor seiner Familie auf Superpapa zu machen."

Bevor Du Dich jetzt angegriffen fühlst, stell Dich mal einen Meter neben Dich, stell Dir vor, Du wärst ein fremder Dritter und beurteile die Situation neu. Wenn Du jetzt nicht erkennen kannst, dass auch Exens Standpunkt eine gewisse Berechtigung hat, dann fehlt Dir nötige Selbstkritik.

Du hast ja die Möglichkeit, Dich bis Weihnachten noch mehr einzubringen und dann ggf. kurz vor knapp noch mal über die Übernachtung zu verhandeln. Wenn sie nicht will, würde ich daraus dieses Mal kein Problem machen, im nächsten Jahr regelmäßigeren Umgang wahrnehmen und dann auch Feiertage und Ferien/Urlaube regeln.

Gruß, LBM

PS @ Ingo:

P.S.: Von einem angehenden Akademiker würde ich hier etwas mehr kritische Distanz erwarten, insb. wenn Du auch im beruflichen Umfeld mit menschlichen Schicksalen zu tun hast. Das Verhalten der KM erscheint mir unter den Vorraussetzungen immer verständlicher. Gruß Ingo

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« Antwort #9 am: 23. November 2011, 21:03:33 »

ich prophezeihe mal, dass die Bereitschaft, weiter auf Dich einzugehen gegen null gehen wird, wenn Du den Usern vorschreibst, wozu sie sich äußern dürfen.
Hmmm lieber Prophet, wo liegt nochmal der Unterschied zwischen "vorschreiben" und "dankbar sein wenn es so wäre" ?

Bevor Du Dich jetzt angegriffen fühlst, stell Dich mal einen Meter neben Dich, stell Dir vor, Du wärst ein fremder Dritter und beurteile die Situation neu. Wenn Du jetzt nicht erkennen kannst, dass auch Exens Standpunkt eine gewisse Berechtigung hat, dann fehlt Dir nötige Selbstkritik.
och das  habe ich schon oft genug, und, dass eine gewisse Unkooperation von ihr aus geht ist für mich nachvollziehar, habe ich aber auch schon oben
beschrieben. Aber was sonst noch nur "unkooperativ" bzw. unverschämt ist: da teillt sich nun mal meine Meinung nicht mit eurer, muss ja auch nicht.

P.S.: Von einem angehenden Akademiker würde ich hier etwas mehr kritische Distanz erwarten, insb. wenn Du auch im beruflichen Umfeld mit menschlichen Schicksalen zu tun hast. Das Verhalten der KM erscheint mir unter den Vorraussetzungen immer verständlicher. Gruß Ingo
Ach ihr seid lustig, es geht hier um ein komplett anderes Thema, trotzdem meinen gewisse Schlaumeier von einer
fernen Situtation, die sie selbst nicht 100% beurteilen können, persönlich auf das Verhalten meines zukünftigen Berufs schließen zu können, und
und schlagen mir vor etwas mehr kritische Distanz zu zeigen und vertun sich ständig in ihrer Wortwahl (s.o)
Ich sags nix mehr hierzu, nur eins: Herr lass hier Hirn regnen, egal ob Akademiker oder arbeitsloser Stubenhocker  

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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #10 am: 23. November 2011, 21:06:18 »

Du entscheidest, was du fragst.
Wir entscheiden, was wir darauf antworten.
Und du entscheidest, was du damit anfängst.
Sonst nichts.
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« Antwort #11 am: 23. November 2011, 21:08:28 »

Das ist immer der Moment, wo ich viel Verständnis dafür aufbringe, wenn eine Ex zwischen sich und den Kindesvater die maximal in der Bundesrepublik Deutschland mögliche Distanz bringen will. Flensburg - Passau empfinde ich da als charmant.

LBM
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« Antwort #12 am: 23. November 2011, 21:14:27 »

Hi Vater,

Zitat
trotzdem meinen gewisse Schlaumeier

Hehe.. och weißt Du, ich glaub da können wir hier gut mit leben. Ist nicht unser Weihnachtsfest was da flöten geht und wenn Du nicht verstehen kannst oder willst, dass Dein hier gezeigtes Verhalten und Dein absolut unzureichender Umgang mit Deiner Tochter ein wesentlicher Bestandteil Deines Augangsproblem ist, tut mir das persönlich Leid. Trotzdem alles Gute. Gruß Ingo
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mahjoko
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« Antwort #13 am: 23. November 2011, 21:15:38 »

Hallo V-V,
der Vater meiner Kinder studiert auch. Allerdings im zarten Alter von Mitte 40 ...)

Er hat auch selten das Bedürfnis, sie zu sehen, kann aber angeblich deswegen täglich nicht schlafen.

Auf eine Umgangsregelung irgendeiner Art kann er sich leider nicht einlassen, das Studium ... Wenn er sie jedoch sehen muss, dann ist es wirklich dringend. Für ihn. "Nachher komme ich!"

Weihnachten will er wohl die Kinder "haben". Hat er ihnen gesagt.

ICH weiß davon offiziell nichts, und solange er nicht offiziell mit MIR spricht, kann er sich wünschen, was er will. Sorry!

Dazu darf ich sagen, dass ich zwar nicht Medizin studierte, aber alle Kinder im Studium bekam, in meinem! Und es alleine (!) managte. Damals arbeitete der KV noch Vollzeit (nine to five) und hatte leider aufgrund seiner Arbeit gar keine Zeit und Kraft, sich je um die Kinder zu kümmern.

Selbst jetzt ermögliche ich es den Kindern, zum KV zu gehen, wenn es passt. Aber an Weihnachten ist das ganz sicher nicht der Fall. Wenn es sonst auch in keinen Schulferien passt (3 Monaten jedes Jahr, NICHT deckungsgleich mit Kindergartenferien!) und immer nur spontan. "In drei Stunden will ich die Kinder holen, zieh sie an!"

Ja, wenn´s passt, dann gerne.
Ansonsten muss ich versuchen, meine Berufstätigkeit, denn ohne Unterhalt müssen wir ja trotzdem irgendwovon leben, und die Termine der sehr sozial beliebten Kinder, zu organisieren. Und das habe ich in der Regel auch bereits mehr als vier Stunden vor "jetzt gleich!" fertig.

Liebe Grüße, mahjoko,  
die dich schon versteht, aber auch die KM!!!
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LG - Life´s good, meistens!  ;)
vater_vater
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« Antwort #14 am: 23. November 2011, 22:12:14 »

Hi Vater,
 dass Dein hier gezeigtes Verhalten und Dein absolut unzureichender Umgang mit Deiner Tochter ein wesentlicher Bestandteil Deines Augangsproblem ist, tut mir das persönlich Leid.
Es gibt Väter, die ihre Tochter nie sehen wollen oder einige Male zufällig im Jahr. Vielleicht schaffst du es zu verstehen, dass "absolut unzureichend"
ein sehr relativer Begriff ist, und dass es dir nicht leid tun muss, wenn andere Menschen anders denken als du. Ich erwarte nicht, dass du meinen
Standpunkt verstehst...

Dazu darf ich sagen, dass ich zwar nicht Medizin studierte, aber alle Kinder im Studium bekam, in meinem! Und es alleine (!) managte. Damals arbeitete der KV noch Vollzeit (nine to five) und hatte leider aufgrund seiner Arbeit gar keine Zeit und Kraft, sich je um die Kinder zu kümmern.

Selbst jetzt ermögliche ich es den Kindern, zum KV zu gehen, wenn es passt. Aber an Weihnachten ist das ganz sicher nicht der Fall. Wenn es sonst auch in keinen Schulferien passt (3 Monaten jedes Jahr, NICHT deckungsgleich mit Kindergartenferien!) und immer nur spontan. "In drei Stunden will ich die Kinder holen, zieh sie an!"

Liebe Grüße, mahjoko, 
die dich schon versteht, aber auch die KM!!!

Vielen Dank mahjoko, ich dachte eigentlich schon, dass ich es hier aufgeben könnte, vielleicht hat der Herr ja doch noch gehört,
was den Regen angeht   (s.o)
Ich muss zum Studium sagen, als ich noch in der selben Stadt wohnte, war es kein Ding, ich habe jeden 2. Tag die kleine zur Kita gebracht und
Abends betreut. Wenn man unter einem Dach wohnt klappt das wunderbar, auch wenn mit viel Schlafmangel verbunden.
Als ich ausgezogen bin und in die andere Stadt zog hatte sich alles schlagartig verändert. Arbeitszeiten von 7-18 Uhr, kein Gehalt, Hammerexamen im April. Leider wissen einige hier nicht, dass man zum Medizinstudium sich mehrere Monate vorbereiten muss und dafür nur einem, die WEs bleiben, wenn
man Praktikum macht. Kompletter Stoff von 4 Jahren wird in EINER Prüfung abverlangt. Ich hatte es ne zeitlang regelmäßiger ausprobiert und das ständige lange hin und zurückfahren mit Bus und Zug
hat mich echt nur fertig gemacht, und das bringt meiner Tochter im Endeffekt auch nix, wenn ich nicht voll da bin. Viele Schlaumeier verstehen
einfach garnicht, dass es beim Vaterbesuch gerade auch auf Qualität und nicht Quantität ankommt. Bringt garnix wenn ich das Kind nur vor den Fernseher setze oder im Sankasten buddeln lasse. Wenn ich da bin, versuche ich aktiv wie möglich zu sein, jede Aufmerksamkeit, jedes Lächeln.
Muss auch betonen, dass dies wie es jetzt läuft kein Dauerzustand ist, es ist zur Zeit nunmal Prüfungsphase und danach (wenn Arbeit, Geld und selbstverständlich Unterhaltzahlung drin sind) wird man sich häufiger sehen. Das ist immer noch sicherer, wie einige meinen müssen, man
könne das Arbeitspensum umorganisieren und im Endeffekt nur nen halben Abschluss bekommen, sorry, Ärztliche Prüfung geht über mehrere Monate, ist keine witzige Angelegenheit, gibt viele im Studium, die sich mit Valium vollputschen müssen. Wäre nicht zusätzlich die Ortsunterschied vorhanden,
wär ein Besuch 2-3/Monat kein Problem, ich wiederhole nochmals: zur Studienzeit habe ich dies 1X pro Woche durchgezogen. Jetzt muss
ich halt richtig im Krankenhausarbeiten= längere und v.a anstrende Arbeitszeit, und ohne Auto dauert Fahrt hin und zurück nunmal 5 Stunden.
Auto mieten ist ne feine Sache, aber wenn man kein Geld verdient?
Viele sagen hier sie kennen Leute die studiert haben, und meinen deshalb mit ihren 2 Neuronen auf meine Situation schließen zu können,
...dass ich aber in einer anderen Stadt wohne, mehr als einen Vollzeitjob habe, dafür kein Gehalt kriege, mir einen Zuverdienst daz managen muss,
und dass es bei mir kein Dauerzustand ist (spätestens nach Bestehen der Prüfung...)
das haben sich die meisten hier nicht gefragt, und dann fallen ihnen auch nicht mehr so viele Beispiele ein. Aber das liegt in der Natur des Menschens,
sich an einfachen Modellen u.a an Vorurteilen zu orientieren und andere Leute schlecht zu reden, so ist es nun mal...


Mir gehts prinzipiell immer nur um das Eine: Klar ich sehe meine Tochter wirklich selten, aber warum sollte die KM das noch fördern indem sie mir
Weihnachten wegnimmt? Unkooperativ zu sein hieße hier nur, dass die Tochter noch seltener den Vater sieht, und das kann in meinen Augen nicht
gut für die Entwicklung des Kindes sein.

Und an alle weiteren Schlaumeier und "Joh du Unvater, ich zeig dir mal wie es richtig läuft, du Akademiker mit wenig Distanz, du bist ja so mies, da würd deine Frau ja nach Passau ziehen":
Denkt was ihr wollt,  ich hab alles hilfreiche gehört, danke an die, etwas sachlicher bei der Sache waren.

Meine Tochter schaut mich mir ihren großen schwarzen Augen an, umarmt mich und sagt mit einem Freudenschrei: "Mein Papa, Mein Papa"
Sie sieht den Notizzettel von gewissen Forumpostern hier mit Worten wie: "der Besuch ist absolut unzureichend", "deine Ex sollte noch weiter wegfahren", "du wirst als Arzt nix taugen", und  nimmt ihn in die Hand und zerreißt ihn in der Luft, ohne ihr Lächeln zu verlieren. Und in dem Moment wo ihr denkt, das  sei nur ein Traum eines verwirrten Vaters, weiß ich, dass ich dieses kleine
Wunder besser kenne als alle anderen hier 
Gute Nacht !
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« Antwort #15 am: 23. November 2011, 22:46:53 »

Hi Vater,

ich kann wirklich nur noch herzlich lachen.

Zitat
(wenn Arbeit, Geld und selbstverständlich Unterhaltzahlung drin sind)


Der schlaue Herr Papa zahlt noch nicht mal Unterhalt, wünscht sich sein Kind nach Belieben und beklagt die Schlechtigkeiten der Arbeitswelt, die er sich selber ausgesucht hat 

Ich wünsche der KM auf jeden Fall viel Kraft gegenüber soviel Borniertheit und Arroganz. Gruß Ingo
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« Antwort #16 am: 23. November 2011, 23:15:34 »


Der schlaue Herr Papa zahlt noch nicht mal Unterhalt, wünscht sich sein Kind nach Belieben und beklagt die Schlechtigkeiten der Arbeitswelt, die er sich selber ausgesucht hat  


Hmmm wollte eigentlich schlafen gehen und nicht mehr antworten, aber bei dir mach ich mal ne Ausnahme, gebe gern Nachhilfe:
Aktuelle Situation: Arbeiten, leider kein Geld dafür, daher auch keine Unterhaltszahlung möglich. Wenn du in meiner
                          Situation noch ne richtige Arbeit nebenher laufen lassen könntest und Unterhalt zahlen könntest, dann wärst du der erste  
                          Medizinstudent. Ich fürchte aber auch der erste mit Distanz zur Realität.
Nach Examen (falls du sowas kennst): Arbeiten, bekommt viel Geld und dann selbstverständlich sehr gerne Unterhaltszahlung. Mein Glück soll
                                                        auch ihr Glück sein.
  
Ingo Lesen bildet, und wenn man es kann, dann erst recht und muss nicht voreilige Schlüsse ziehen  
Und nun für immer Gute Nacht !
« Letzte Änderung: 23. November 2011, 23:26:03 von vater_vater » Gespeichert
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« Antwort #17 am: 23. November 2011, 23:34:02 »

Hi Vater,

ich finds echt niedlich. Weder brauchen ich oder die anderen User hier Nachhilfe. Wir haben Dir sachlich Deine Möglichkeiten dargestellt. Weder hat Dir dabei jemand die Liebe zu Deinem Kind noch sonstwas madig gemacht.

Ich sehe bisher hier nur eine Person, die den großen Nutzen eines Forum, die Möglichkeit neue Gedanken aufzunehmen und darüber zu reflektieren ablehnt. Und da könntest Du wohl ein bisschen Nachhilfe gebrauchen.

Dann freu Dich mal auf Deine 2000 Euro netto (wenn Du dieses Ziel überhaupt je erreichst wirst) und die grob gerechneten 7000 Euro Unterhaltsschulden, die dann auf Dich zukommen. Ich hoffe Deine Ex hat den KU ordentlich titulieren lassen. Aber Du wirst das schon machen, genau wie Du bisher auch Deine Fähigkeit zur Konfliktlösung hier im Forum bewiesen hast. Gruß Ingo


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diskurso
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« Antwort #18 am: 23. November 2011, 23:46:39 »

Viele Schlaumeier verstehen einfach garnicht, dass es beim Vaterbesuch gerade auch auf Qualität und nicht Quantität ankommt.
Wir Schlaumeier wissen übrigens aus viel gesammelter Erfahrung, dass diese Behauptung grober Unfug ist, der regelmäßig von umgangsboykottierenden Müttern verbreitet wird.
Der zudem bei Dir auch noch als egoistisches Alibi herhalten soll ...
Aus diesem Grund heisst das Forum hier auch vatersein.de - und nicht schlaumeier.de  

Meine Tochter schaut mich mir ihren großen schwarzen Augen an, umarmt mich und sagt mit einem Freudenschrei: "Mein Papa, Mein Papa"
... und wünscht sich nichts sehnlicher, als ihren Papa nicht nur zu Weihnachten zu sehen ...

Sagt diskurso, der eine gute Freundin hat, die während ihres Medizinstudiums ein Kind (mit Partner) bekam und heute 2 Kinder und einen guten Berufsstatus hat.
« Letzte Änderung: 23. November 2011, 23:55:32 von diskurso » Gespeichert
Federwolke
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« Antwort #19 am: 24. November 2011, 00:01:52 »

Lieber vater vater,

ich möchte bezüglich der ganzen gefallenen Worte nicht noch weitere Worte verlieren, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du viel Zeit ins Lernen investieren musst, auch ich kenne Medizinstudenten.
Trotzdem frage ich mich dann eben DOCH ... naja, wie gesagt, ich spreche Dir Deinen erhöhten Lernaufwand unter keinen Umständen ab, aber hast Du denn überhaupt gar keine vorlesungsfreien Zeiten? Wäre es nicht möglich mit der Mutter Deiner Tochter wenigstens für diese Zeiten eine Ausdehnung Deiner Umgänge abzusprechen (denn ich nehme Dir tatsächlich nicht ab, dass es irgendwo nicht doch Potenzial gäbe). Ich habe sehr viele Kommilitonen, die Medizin in verschiedensten Semestern studieren und alle irgendwo freie Kapazitäten haben, eine war neulich sogar mehrere Wochen im Ausland.  

Ich studiere selbst momentan und auch ich habe viel zu tun, auch ich wohne am Studienort und habe zu pendeln (wenngleich ich "nur" Stiefmutter bin und "verzichtbar" WÄRE ... auch ich nehme im übrigen gern an den Umgangswochenenden aller zwei Wochen meines Freundes mit seinen Mädels teil und nehme die Arbeit dann ganz einfach mit und arbeite genau dann am Wochenende, wenn die Kinder im Bett sind oder wenigstens mal eine Stunde am Nachmittag, was übrigens auch in Sachen Vorbildfunktion gar nicht mal so schlecht ist, gerade kleinere Kinder ahmen so etwas gerne nach, die Kleine setzt sich dann gern mit zu mir und "arbeitet" an einem Bild in der Zeit oder bastelt etwas).  

Ich weiß jetzt leider nicht mehr wo Du es geschrieben hattest, auf jeden Fall meintest Du, dass Du 5 Stunden Fahrt zu absolvieren hättest, wenn Du zu Deiner Tochter möchtest; was ich Dir auch noch empfehlen kann: www.mitfahrgelegenheit.de
Zumindest für Fahrten ohne Deine Kleine eine preiswerte und vor allem schnellere Alternative als die gute alte Bahn. Kann ich nur empfehlen.

So, dann gute Nacht.
Bei mir hoffentlich nicht für immer. (:

Federwolke
« Letzte Änderung: 24. November 2011, 00:04:08 von Federwolke » Gespeichert
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« Antwort #20 am: 24. November 2011, 01:15:39 »

Arbeitszeiten von 7-18 Uhr, kein Gehalt, Hammerexamen im April. Leider wissen einige hier nicht, dass man zum Medizinstudium sich mehrere Monate vorbereiten muss und dafür nur einem, die WEs bleiben, wenn
man Praktikum macht. Kompletter Stoff von 4 Jahren wird in EINER Prüfung abverlangt.
ach herrje, ich weine gleich. Tausende angehender Mediziner ziehen jedes Jahr dasselbe (und oft noch ein umfangreicheres) Pensum durch, ohne deswegen so eine larmoyante Welle zu machen!

Davon abgesehen: Wenn der Herr Noch-Nicht-Mediziner ausserstande ist, ein Kondom zu bedienen und deswegen die Fortpflanzung vor die Ausbildung stellt (um die Aufzucht des Nachwuchses soll sich dann bitte die Mutter und um die Finanzierung die Allgemeinheit kümmern, weil der Herr Noch-Nicht-Mediziner erst später vielleicht mal Geld verdient und auch erst dann Zeit haben wird), sollte er gegenüber den "gelernten" und vor allem aktiven Vätern dieses Forums nicht so dicke Backen machen. Vater-Sein ist erheblich mehr als ein Spermium beisteuern und Rosinen picken.

Irgendwie erinnert dieser Thread an die Witze, in denen jemand wild gestikuliert und brüllt "Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt!" Und man bekommt eine Ahnung, warum manche Frauen sich von den Vätern ihrer Kinder trennen: Weil sie einen Mann an ihrer Seite wollten und kein zweites Kind...
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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
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« Antwort #21 am: 24. November 2011, 08:12:21 »

Guten Morgen,

was mir angesichts Martins Post noch einfällt: angenommen, lieber vater vater, Du und Deine Noch-Frau hätten sich nicht getrennt, frage ich mich, wie Du es dann gemacht hättest? Wärst Du dann auch nur einmal im Monat nach Hause zu Kind und Kegel gefahren?

Nachdenkliche Grüße,
Federwolke
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« Antwort #22 am: 24. November 2011, 11:11:29 »

Was für ein schöner Morgen in der Arbeitspause, Empfindlichkeits und beleidigte Leberwurst-Welle hoch im Kurs hier...
Dann freu Dich mal auf Deine 2000 Euro netto (wenn Du dieses Ziel überhaupt je erreichst wirst) und die grob gerechneten 7000 Euro Unterhaltsschulden, die dann auf Dich zukommen. Ich hoffe Deine Ex hat den KU ordentlich titulieren lassen. Aber Du wirst das schon machen, genau wie Du bisher auch Deine Fähigkeit zur Konfliktlösung hier im Forum bewiesen hast. Gruß Ingo
Tia Ingo, hat zwar nix mit dem Thread zu tun, aber vielleicht lernen andere was dazu: Du musst nicht alles glauben, was du in der Bildzeitung
liest bzw. von anderen Pseudodokus, die du dir jeden Tag reinziehst. Wenn du erstmal gebildet genug bist und unser Gesundheitssystem mit
der 2-Klassenmedizin verstehst, ist deine von dir aufgesetzte Summe nur ein Grundgehalt als Nebensumme. Nicht neidisch werden, aber man verdient, was man sich erkämpft, und gute Bildung ist eine schöne Voraussetzung, die bei dir zu wünschen übrig lässt 
Und was die Unterhaltsschuld angeht:
"Unterhaltspflichtig ist nicht, wer bei Berücksichtigung seiner sonstigen Verpflichtungen außerstande ist, ohne Gefährdung seines angemessenen Unterhalts den Unterhalt zu gewähren" (§ 1603 BGB).
Ergo keine Schulden für mich, habe mich aber auch schon selbst vom JA beraten lassen und sie haben dies bestätigt, damit haben sie auch bestätigt, dass du (und wie einige andere hier) Non-Sense denkst und Sachen schreibst, von denen du keine Ahnung hast.

ach herrje, ich weine gleich. Tausende angehender Mediziner ziehen jedes Jahr dasselbe (und oft noch ein umfangreicheres) Pensum durch, ohne deswegen so eine larmoyante Welle zu machen!
Ich weiß nix was an meiner Fallbeschreibung LARMOYANT ist (hast du lange gebraucht um an ein einfaches Synonym für "weinerlich" zu kommen?
Erinnert mich gerade an eine Psychologievorlesung, wo mindergebildete Leute versuchen sprachgewandt rüber zu kommen, indem
sie für einfache Worte komplizierte Fachsimpelei betreiben).
Weder habe ich geflucht, noch ein verbitterten Hilfeschrei von mir gegeben.
Ich habe lediglisch geschrieben, dass es schon anstrengend ist. Und was deine tausenden Mediziner angeht: Noch bin ich kein
Mediziner und bin aufgrund des fehlenden Geldsegen auch nicht so flexibel wie die, frag mal deine tausenden Mediziner
ob wie während des praktischen Jahrs ein Kind gehabt haben, dass dazu in einer entfernten Stadt wohnt, DAS mein lieber Herr Moderator
wäre meine Situation gewesen und hätte ein einfaches vollständiges Lesen bedürft, anstatt hier nur wahrlos Worte zu pumpen, einfach nur peinlich!!!
DU kannst gerne mir Ratschläge und auch nen Satz warmer Ohren verpassen, aber bezieh dich auf meinen Fall, muss ich dir schon vorschreiben
wie du deinen Job als Moderator machen musst? Armselig!!!

Davon abgesehen: Wenn der Herr Noch-Nicht-Mediziner ausserstande ist, ein Kondom zu bedienen und deswegen die Fortpflanzung vor die Ausbildung stellt (um die Aufzucht des Nachwuchses soll sich dann bitte die Mutter und um die Finanzierung die Allgemeinheit kümmern, weil der Herr Noch-Nicht-Mediziner erst später vielleicht mal Geld verdient und auch erst dann Zeit haben wird), sollte er gegenüber den "gelernten" und vor allem aktiven Vätern dieses Forums nicht so dicke Backen machen. Vater-Sein ist erheblich mehr als ein Spermium beisteuern und Rosinen picken.
Wir waren damals beide Studenten und verheiratet.  Das Kind war von mir und insbesondere meiner  Exfrau gewollt, da sie gerne vor Arbeitseinstieg ihr Familienplanung abschließen wollte. Bis ich ausgezogen bin, habe ich selbst u.a mit Studienkrediten die gemeinsame Wohnung und die Familie finanziert
Lieber Herr Moderator, versuch mal deinen persönlichen Ärger über mich runterzufahren, ein und auszuatmen. Aber ich befürchte du möchtest den
Fall nicht wirklich verstehen. Daher gebe ich es bei dir und Ingo auf...

was mir angesichts Martins Post noch einfällt: angenommen, lieber vater vater, Du und Deine Noch-Frau hätten sich nicht getrennt, frage ich mich, wie Du es dann gemacht hättest? Wärst Du dann auch nur einmal im Monat nach Hause zu Kind und Kegel gefahren?
Guten Morgen Federwolke, neben 1 oder 2 Postern bist du eine Weitere, die sich möglichst sachlich auf meinen Fall bezieht, ohne gleich
stupide mit Gedankenspielchen ohne Sachverstand zu hantieren. Wäre schön wenn solche Leute Moderatoren gewesen wären...
Wenn sich meine Frau nicht getrennt hätte, dann würde ich mit ihr unter einem Dach wohnen, ich hätte mein praktisches Jahr in der Uniklinik gemacht
und hätte den kleinen Spatz jeden Abend gesehen und nach ihrem Schlaf bis 12 Uhr nachts durchgelernt.
Jetzt ist es anders, ich hätte nach der Trennung für mein praktisches Jahr sicher in der Stadt in einem neuen Appartement bleiben können, aber wirtschaftlich gesehen wäre es  eine immense Belastung. Abgesehen davon brauchteich  nach den Geschehnissen den Abstand zur KM
und den Rückhalt meiner Eltern. Und so bin ich zu meinen Eltern gezogen.

An alle anderen: Denkt was ihr wollt, lest euch die oben von mir geschrieben Beiträge  mit Quellenangabe durch, und ihr habt den Beweis
dafür, dass die meisten Leute hier sicher viel Erfahrung mit ihrem Vatersein haben, mein Respekt! Aber am Sachverstand mangelt es hier leider einigen.
Aber mal ganz ehrlich, an die Frischlinge hier: Was soll man großartig von evtl. arbeitslosen Stubenhockern, die Zeit für tausende Posts  haben,
ernsthaft erwarten? Ich meine ich hätte nicht gedacht, dass ich hier einen Fall als Vater vorstelle und im Endeffekt mir indirekt vorwirft
kein Kondom benutzt zu haben, obwohl das Kind gewollt war.
Hört sich hier alles an wie Bravo für impotente Väter mit aufgeblasenem Narzismus. Wenn ihr Sachverstand haben wollt, geht direkt zum
Jugendamt und lasst euch dort beraten, hier kann man sich emotional austauschen, und vielleicht bekommt nen guten Rat
zu Arbeitslosigkeit oder Hartz4 , oder Posts à la "Ich bezieh mich nicht auf deinen Thread, hab aber Lust dich zu beleidigen, so fühl ich mich wichtig,
denn in der realen Welt hab ich nur gelernt wie man Bleistifte anspitzt, und du Arzt, dich mag ich nicht"

Bye, forever, meine Opfer der bildgunsfreien Zone 



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« Antwort #23 am: 24. November 2011, 11:29:47 »

Hi,

noch eine kurze Nachfrage: Wird eurem Kind derzeit Unterhaltsvorschuß gezahlt?

Hast du beim JA irgendetwas unterschrieben das sich Titel nennt oder hast du etwas schriftliches, das du leistungsunfähig bist und deshalb der Unterhaltsvorschuß nicht zurückgezahlt werden muß.

Und im übrigen soltlest du deinen Ton etwas mäßigen.

Gruß Tina
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« Antwort #24 am: 24. November 2011, 11:33:28 »

Bitte lasst es einen Troll sein. So einen Vollpfosten wünscht man ja der übelsten Kindsbesitzerin nicht.
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