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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 01:11:08 *
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Autor Thema: ich bin der Neue und komm jetzt öfter  (Gelesen 462 mal)
jaypeg
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3


« am: 21. November 2011, 22:21:21 »

Hallo Leute...

Nachdem ich hier schon so einiges gelesen habe, möchte ich auch mal meine Gechichte erzählen.

Zum Glück ist meine Kindsmutter nicht ganz so eine abgedrehte Kuh wie bei vielen anderen hier. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Nachdem wir uns letztes Jahr kennengelernt - beide den Kinderwunsch hatten, sind wir nun im November beide Eltern einer süßen Tochter geworden. Vor gut 6 Monaten ist ihr doch eingefallen das sie unglücklich ist und rennt doch schnur strax zu ihrem Ex zurück. Er hatte sie übrigens betrogen und wollte auch keine Kinder. Naja... So schnell kann man seine Meinung ändern... Scheinbar!

Mitlerweile ist mir, meiner Familie und Freunden aufgefallen, auf was für eine seltsame Art von Frau ich da gestoßen war. Für Jammerei ist es jetzt zu spät.
Sie hatte natürlich gleich mal 6 Wochen vor Geburtstermin über einen Rechtsanwalt ihren Anspruch dingfest gemacht.
Da ich noch ein wenig Zeit gewinnen und natürlich auch gewissheit haben möchte steht demnächst der Vaterschaftstest an.
Zu 99% bin ich der Vater. Das eine Prozentchen ist meine Hoffnung, der Guillotine der deutschen Gesetzgebung doch noch zu entwischen. ;)

Ich bin echt mal gespannt, wie es weitergehen wird. Nach der Geburt durfte ich sie im Krankenhaus besuchen. Hatte die kleine auch zweimal auf dem arm. Schon toll. Leider ist das jetzt schon wieder nen weilchen her. Es gibt auch keinen Kontakt zu KM. Warum auch? Solange nichts geklärt ist, stelle ich mein Leben auf die neuen Vorraussetzungen ein.
Dazu gehört auch, Ihre entscheidung zu gehen - den leiblichen Vater zu entsorgen und zum **tsts - ID 28** bzw Bezahler zu dekradieren, mit allen Mitteln entgegen zu wirken.
Die ersten Schritte sind eingeleitet und laut meines Rechtsanwaltes wasserdicht. Ich habe auch gar kein Problem, für die kleine aufzukommen. Aber der Gedanke, sie (KM) die nächsten 3 Jahre voll zu finanzieren. Der macht mich schon ein wenig erfinderisch.

Zum Glück haben wir "noch" nicht zusammen gewohnt und waren auch nicht verheiratet. Denn was man hier liest, ist echt der Oberhammer. Bin selber Scheidungskind. Aber manchen Männern hier kann man echt nur sein Beileid aussprechen.

Aber was einen nicht umbringt, macht einen nur härter.

Das war es erstmal. Freue mich auf Beiträge von euch.

Weitere Fragen und Anregungen stelle ich dann im laufe der Zeit zu den passenden Themen.

Grüße vom jaypeg
Gespeichert
Ingo30
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.184


« Antwort #1 am: 21. November 2011, 22:39:50 »

Hi Jay,

willkommen im Forum. Persönlich find ich es immer wieder schlimm zu lesen, wie hier zum Teil Männer immer nur für "das eine" gebraucht werden. Kinderwunsch erfüllt und dann wieder ab zum Ex oder Nächsten, damit man "endlich eine Familie" sein kann. Natürlich mit Vollpension durch die Zahlväter.

Wichtig ist aber in dem ganzen Prozess Dein Kind. Auch wenn Du keine Lust mehr auf die KM hast, wird ein Minimalkontakt schon nötig sein, wenn Du den Umgang aufechterhalten willst. Deshalb klärt die Punkte ab und macht gleich ein Umgangskonzept aus. Das wird mit einem ganz kleinen Kind sicherlich kein Spaß. Mit Widerstand ist zu rechnen, da Du nun der "Störfaktor" bist und das "heile Familienleben" ja jetzt so schön sein könnte - ohne Kindsvater.

Du kannst hier auf viele Erfahrungen zurückgreifen. Nutze Sie für Dich und Deine Tochter. Wichtig für Dich: Lass Dich schon zu Beginn nicht auf irgendwelchen abstrusen Forderungen oder KM-Rhetorik ein. Fahr von Anfang eine konsequente Linie und lass Dich nicht ins Bockshorn jagen.

Das gilt insbesondere auch für die Titutulierung von Kindsunterhalt. Sollst Du etwas unterschreiben, frag hier vorher nach. Die vielen Väter werden Dir gute Tipps geben und Dir weiterhelfen können. Gruß Ingo
Gespeichert
Xoprano
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 25


« Antwort #2 am: 22. November 2011, 07:42:14 »

Eigentlich das perfekte Szenario für die KM. 3 Jahre sorglos das eigene Wohl finanziert, Kind abgesichert und dann noch den Ex wieder.

So kann man sein Einkommen auch steigern....ja ich weiß gemeiner Gedanke - aber der kommt ja leider nicht von ungefähr.
Gespeichert
bagger1975
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 624


« Antwort #3 am: 22. November 2011, 12:20:33 »

Servus @jaypeg,

auch von mir ein Willkommen. Dies hier:

sind wir nun im November beide Eltern einer süßen Tochter geworden. Vor gut 6 Monaten ist ihr doch eingefallen das sie unglücklich ist und rennt doch schnur strax zu ihrem Ex zurück.

Mitlerweile ist mir, meiner Familie und Freunden aufgefallen, auf was für eine seltsame Art von Frau ich da gestoßen war....

Sie hatte natürlich gleich mal 6 Wochen vor Geburtstermin über einen Rechtsanwalt ihren Anspruch dingfest gemacht....

Nach der Geburt durfte ich sie im Krankenhaus besuchen. Hatte die kleine auch zweimal auf dem arm. Schon toll. Leider ist das jetzt schon wieder nen weilchen her....

Dazu gehört auch, Ihre entscheidung zu gehen - den leiblichen Vater zu entsorgen und zum **tsts - ID 28** bzw Bezahler zu dekradieren, mit allen Mitteln entgegen zu wirken...

kommt mir leider alles sehr bekannt vor, nur dass sich meine Geschichte bereits Oktober 2006 abgespielt hat.

Sofern die Vaterschaft geklärt ist, solltest Du Dich ganz konsequent um ausreichenden regelmäßigen Umgang bemühen, denn nur so kannst Du eine tragfähige und gute Beziehung zu Deiner Tochter überhaupt aufbauen. Das ist der Hebel und definitiv die 1. Baustelle und ich würde der KM in diesem Punkt dann auch nicht zuviel Luft und Ruhe lassen, denn sonst heisst`s im Gegenzug nur gerne und allzu schnell, Du hättest Dich (angeblich) nicht gekümmert. Man muss diese Haltung mancher KM grds. nicht verstehen. Jeder Versuch, den anderen Elternteil aus dem Leben des Kindes zu drängen, ist schlicht nicht akzeptabel und deshalb ist solchen Versuchen auch entschieden entgegen zu wirken.

Auch ich wollte -wie Du- kein reiner Zahlvater sein und habe mich dieser einseitig von der KM zugewiesenen Rolle konsequent entgegen gestellt. Das war alles sehr mühsam und ist nur durch Beharrlichkeit, guten Rat, kluge Vorgehensweise, guten Rückhalt in der Familie und bei guten Freunden gelungen. Durch den konsequent eingeforderten und stets praktizierten Umgang haben meine jetzt 5-jährige Tochter und ich eine sehr gute Bindung. Über den Papa kommt halt nichts. Seit fast 1 Jahr habe ich -leider erst nach gerichtlichem Antrag- endlich auch das GSR und darf deshalb auch im Kiga bei den Elternabenden etc. präsent sein und mich einbringen, was ich auch tue (Kiga=Elterninitiative). Das GSR war u.a. v.a. für die Psychologie der KM sehr wichtig, denn den bis dahin oft vorhandenen Alleineigentumsansprüchen der KM wurde so zumindest rechtlich die Grundlage entzogen, und das hat ihre Kommunikations- u. Kooperationsbereitschaft sehr befördert.

So wie ich es lesen konnte, scheinst Du vom Umfeld und Deiner Haltung her, gut ausgestellt zu sein.

Gerade jetzt, wo die Tochter noch so klein und ja noch Säugling ist, ist es wichtig, die richtigen Weichen zustellen. Die Paarebene ist vorbei. Es muss eine Elternebene geschaffen werden und dazu gehört es auch die KM in die Pflicht zu nehmen.

Ich habe z.B. wirklich gute Erfahrungen mit Mediationsgesprächen bei einem Familienhilfeverein gemacht. Da hat ein neutraler Dritter mit uns damals alle Punkte (Umgang etc.) durchgesprochen und haben wir mit seiner Hilfe dann gesprächsweise und einvernehmlich gemeinsam Lösungen entwickelt. Diese Möglichkeit erfordert jedoch ein Minimum an Kommunikationswilligkeit und auch Geduld (Das geht nicht von heute auf morgen und die Haltung der KM war oft zu Haareraufen!)

Schlage Deiner KM in einem persönlichen Brief im Sinne des Kindes so eine Mediation doch vor und mache ihr gleich Terminsvorschläge. Damit belegst Du dann gleich Dein verantwortungsbewußtes Einigungsbemühen im Hinblick auf das gemeinsame Kind und Deine grds. gegebene Kooperations- u. Kommunikationsbereitschaft.

Einen Versuch ist es sicher wert und hast Du für den Fall, dass sich KM verweigert, gleich etwas in Händen.

Sofern Du altersentsprechenden Umgang einforderst, gilt bei Kleinkindern: Lieber öfter und dafür kürzer.

Angefangen hat bei mir der Umgang anfangs 2x die Woche für 1-2 Stunden. Das ging dann über 2 Nachmittage pro Woche, hin zu 1 Nachmittag plus 1 Tag die Woche und später auch Übernachten...mit 2 1/2 Jahren gab`s dann die Wochenenden im Wechsel plus 1 Tag. Mit knapp 4 Jahren haben wir dann noch die Wochenenden von Freitag bis Montag und Kiga-Bringen ausgeweitet plus 1 Tag plus hälftige Ferien zzgl. Feitertagsregelung. Aber das ist bei Dir ja noch Zukunftsmusik....
 
Viele Grüsse und Erfolg beim Angehen Deiner Baustellen...
 
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brille007
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« Antwort #4 am: 22. November 2011, 19:01:48 »

Moin,

Zu 99% bin ich der Vater.
und warum hast Du Dich dann hier unter dem Namen bzw. der Mailadresse einer Frau angemeldet? Waren die Mailadressen für Männer gerade alle?

Ratlos
Martin
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