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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 00:51:47 *
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Autor Thema: Woher, und vor Allem: Wohin mit diesem Haß?  (Gelesen 1531 mal)
Stevens
Gast
« am: 19. November 2011, 03:14:36 »

Liebe Gemeinde,

bevor ich meine Geschichte erzählen möchte, habe ich vorab eine Frage an Euch, die kurz und knapp lautet: Woher kommt eigentlich dieser unglaubliche Haß der KM auf den KV, was ja leider sehr, sehr oft der Fall ist.
Ich leide mit meinen Kinder selbst unter einer solchen Situation und würde das ganze gern mal von anderen Väter hören, was sie sich so unter einem Grund bzw. Erklärung für soetwas vorstellen könnten.

Danke vorab für Antworten.
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Vater2003
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« Antwort #1 am: 19. November 2011, 08:21:39 »

Erstmal willkommen Stevens,
das kann und hat sehr sehr viele verschiedene Gründe.
Ausschlaggebend ist oft wer hat wen Verlassen !.
Zum großen teil ist es aber meist die Machtposition,ohne die hätte Sie nichts mehr gegen dich in der Hand.
Angst vor allem das das Kind den Papa genauso oder auch mehr lieb hat.
Gründe gibt es genügend und wenn man sich im www mal umsieht, gibt es heutzutage bereits Internet Seiten die
dem weiblichen Geschlecht eine Art Anleitung zum Boykott, zum Ärgern des Vaters geben.
Kinder werden dann sehr oft in einen Loyalitätskonflikt gerissen, aus dem Sie nur sehr sehr schwer wieder herauskommen.
zb. Papa hat mich schon verlassen, ich will Mama nicht auch noch verlieren und schon ist das Kind auf der "einen" Seite.
Egal wie, leidtragen sind immer nur die Kinder (die es sich "nicht" aussuchen können -dürfen).
Auf was bezieht sich deine Frage im genauen ?, was ist passiert.
Glaub mir, hier geben dir sehr viele Tips und Antworten.
MFG

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United
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« Antwort #2 am: 19. November 2011, 10:02:29 »

Moin Steves,

Woher kommt eigentlich dieser unglaubliche Haß der KM auf den KV
... habe mir auch gelegentlich die Frage gestellt, was ich meiner Ex angetan habe, dass sie so ist, wie sie ist.

Eine logische Antwort hierauf habe ich indes nicht gefunden.

Ob Mann der Verlassene oder der Verlassende ist, spielt in meinen Augen eine untergeordnete Rolle.

In der öffentliche Wahrnehmung herrscht das Bild der armen, alleinerziehenden Mutter auf der einen Seite und des zahlungsunwilligen, erziehungsunfähigen Vaters auf der anderen Seite vor.

Während Madame sich in dieser Rolle wohlfühlt, bist DU in diesem Bild der Störfaktor.

Zermartere Dir über der Frage nicht den Kopf, nimm´s als gegeben hin und mach das Beste draus !

Besten Gruß
United
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Beppo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #3 am: 19. November 2011, 12:12:18 »

Das folgt eben der Regel:
Wenn ein Mann sich von seiner Frau trennt ist er ein Schuft.
Und wenn eine Frau sich ihrem Mann trennt, ist er auch ein Schuft, denn sonst hätte sie sich ja nicht von ihm trennen müssen!
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"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
brille007
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« Antwort #4 am: 19. November 2011, 13:03:24 »

Moin,

eine Beobachtung, die ich selbst immer wieder gemacht habe: Trennungen werden als Versagen wahrgenommen. Man hat sich am (angeblich) "schönsten Tag des Lebens" versprochen, zusammenzubleiben "bis dass der Tod uns scheidet" - und steht wenige Jahre später vor einem Trümmerhaufen, wo man sich nicht mehr einmal über Banalitäten austauschen und einigen kann. Mein persönlicher, natürlich subjektiver Eindruck: Je pompöser geheiratet wurde, umso tiefer der Absturz. Manchmal nur wenige Monate oder Jahre nach der Hochzeit.

Dieses Scheitern könnte man dem eigenen Umfeld in den meisten Fällen erklären mit "wir haben's halt an die Wand gefahren" - aber dazu sind viele Menschen nicht in der Lage. Also herrscht eben die Annahme, dass die eigene Unschuld an diesem Scheitern umso grösser empfunden wird, je massiver die Schuldzuweisungen in Richtung des anderen Partners sind.

Zwei Kardinalfehler werden auch im 21. Jahrhundert noch immer gemacht: Zum einen machen sich nur wenige Paare Gedanken darüber, dass ihre Ehe auch scheitern könnte - obwohl die Statistik sagt, dass etwa 40 Prozent nicht bis zum Lebensende dauern werden. Wir versichern Unfallrisiken im Promillebereich - aber viele treffen keinerlei Vorkehrungen gegen das Scheitern ihrer Ehe, obwohl das hundertmal wahrscheinlicher ist als ein Verkehrsunfall. Viele Menschen scheinen eine Ehe für einen Selbstläufer zu halten. Das Ansinnen eines Ehevertrages, in dem man viele Dinge frühzeitig regeln könnte, gilt vielen noch immer als Misstrauensbeweis. Also lässt man es drauf ankommen - und wundert sich, dass in der angespannten Atmosphäre nach langen Streitereien keine vernünftigen Lösungen (mehr) möglich sind.

Zum zweiten verlieren sich viele Paare durch selbst gewählte Aufgaben wie "Kinder haben" oder "Haus bauen" als Paar aus den Augen. Alles dreht sich nur noch um diese Themen; die Partner können gar nicht sagen, wann sie das letzte Mal einen Abend, eine heisse Nacht oder ein paar Urlaubstage für sich allein hatten. Vermutlich einer der Gründe, warum bei Trennungen besonders erbittert um beides gestritten wird: Wer Kinder und Haus aus der Ehe "mitnehmen" kann, glaubt möglicherweise, wenigstens ein paar seiner Träume und (vermeintlichen) Ansprüche in das neue Leben ohne den Partner mitnehmen zu können.

Das ist sicher alles recht pauschal, aber 7 Jahre vatersein.de und aufmerksame Beobachtungen im "real life" zeigen, dass immer wieder dieselben Fehler gemacht werden. Überspitzt: Wer in Deutschland Roller fahren oder anderen Leuten Tapete an die Wand kleben möchte, muss eine Ausbildung und eine Prüfung machen - aber heiraten und/oder Kinder kriegen darf man einfach so. Kein Wunder, dass das häufig in die Hose geht - und kein Wunder, dass es dabei laut und unappetittlich wird. Denn nur wenige Menschen sind zur Reflektion über den eigenen Anteil am Scheitern in der Lage.

Grüssles
Martin
(der als Gesetzgeber zwingend das Wechselmodell und Eheverträge einführen würde - und nachehelichen Unterhalt nur dann, wenn in diesem Vertrag ein entsprechendes Modell vereinbart wurde: Damit wären die Haupt-Streit- und Hass-Punkte bereits im Vorfeld erledigt)
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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
ginnie
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« Antwort #5 am: 19. November 2011, 13:33:19 »

Hi

Emotionen kochen hoch in der Trennungsphase. Das gewählte Lebensmodell geht gerade den Bach runter. Zukunftsängste spielen auch eine Rolle, und die Probleme, den Alltag zu meistern. Vielleicht auch die Wut, und Enttäuschung, die eigene Ausbildung nicht genug in den Vordergrund gestellt zu haben, und jetzt (erstmal) abhängig zu sein? Die Scham, die viele doch noch empfinden, und sich kaum trauen, von der Trennung zu erzählen? Es rennen ja nicht alle rum und verkünden stolz, dass sie sich getrennt haben, viele haben damit ein Problem! Und diese hochkochenden Emotionen sollten nach einem gewissen Zeitraum der Vernunft weichen...

Viele sehen aber dann lieber, statt vernünftig zu sein, in der Folge den anderen als "Schuldigen" weil sie damit einfach besser leben können. Das ist bequemer als sich selbst zu reflektieren und nach dem Motto - an einer Trennung sind immer zwei beteiligt - auch bei sich die Ursache zu suchen. Warum? Vielleicht auch weil sie einfach einen schlechten Charakter haben, einfach gestrickt sind, oder sich selbst im Mittelpunkt und als unfehlbar sehen? Dann wird der andere zum Hassobjekt erklärt, weil es einfacher ist, jemanden anderen zu hassen, bzw zu beschuldigen, als sich selbst, denn dann müsste man sich selbst unzulänglich empfinden. Das geht für viele ja nun gar nicht und wird in unserer Gesellschaft als Schwäche empfunden.

Das machen aber nicht ausschließlich Frauen so!
Angriff statt Selbstreflektion, Erfolg statt Fehler eingestehen, Laut sein, sonst bist du verloren  - ist das was die Gesellschaft uns leider oft genug vorgibt.

ligr ginnie
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Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
United
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« Antwort #6 am: 19. November 2011, 13:38:48 »

Moin Martin,

ich finde Deine Ausführungen und Rückschlüsse (incl. Verbildlichungen) mal wieder nachvollziehbar und korrekt.

Allerdings glaube ich nicht, dass die Verpflichtung zu Eheverträgen, die - sobald Kinder ins Spiel kommen - vermutlich als sittenwidrig für nichtig erklärt werden, das Streitpotenzial deutlich sinken lassen.

Auch wenn´s ein kleiner Exkurs wird:
Solange in Deutschland Kindererziehung als ehebedingter Nachteil angesehen wird, gleichzeitig aber die Vereinbarkeit von Betreuung und Beruf nicht flächendeckend gewährleistet ist, sind für meine Wenigkeit Ehe und Kinder unvereinbar.

Eine zweite Ehe kann ich mir auch ohne Ehevertrag vorstellen (die Regelungen zu Versorgungs- und Zugewinnausgleich sind weitgehend in Ordnung).
Auch ein weiteres Kind halte ich nicht für ausgeschlossen (obgleich unwahrscheinlich).

Aber: Ehe und Kinder - was früher als Heiratsgrund angesehen wurde, ist für mich heute ein Eheausschlussgrund.

Besten Gruß
United
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Marko99
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« Antwort #7 am: 24. November 2011, 11:12:42 »

Also wohin mit dem Hass... Ich hab mich wieder zum Kampfsport angemeldet, damit ich mit meiner Wut (auch Hass auf das Umfeld meiner EX) klar komme und ein Ventil habe...

Ich glaube nicht, dass der "Hass" von der Ex alleine kommt. Wie oben schon angefügt wurde. Frauen werden, meiner Meinung nach, oft künstlich aufgewiegelt. Im Falle meiner weiß ich, dass meine EX-Schwiegermutter täglich vor Ort ist und meiner Ex viel von ihrem gefährlichem Nixwissen einredet.

Dann kommen evtl (wie bei mir) der Next und /- oder die gute Freundin, die auch allein erziehend ist und ihr auch gute Ratschläge gibt.

Vor allem aber. Hass entspringt aus Angst.. Da es eigentlich nur zwei wirkliche Gefühle gibt..Liebe und Angst, weiß ich, dass der Hass, den meine Ex mir entgegen bringt, aus der Angst kommt.
Angst, vor den anderen doof da zu stehen als Verliererin. Als schlechte Mutter. Angst, dass die Kinder sie weniger lieben als den Papa und und und...

Ein Freund sagte von mir, sagte, dass Frauen in zwei Dingen richtig Gas geben... In der Liebe und im Hass..

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okina
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« Antwort #8 am: 24. November 2011, 11:51:25 »

Hallo!

Es stimmt, die Exfrau / Exfreundin wird oft angestachelt. Man glaubt garnicht in welcher Form das passiert und das vor diejenigen Damen denen das selber passiert ist am lautesten mitreden müssen.
Die arme alleinerziehende Mutter und der böse Mann in den Midlifecrises.
Das hier oft die Ex einen Reibach macht und der Mann finanziell kastriert wird, interessiert keinen oder keiner will es sehen. Wieviele Exmänner leben an der Armutsgrenze...

Es verschlimmert sich noch, wenn der Exmann eine neue Freundin hat und die Exfrau immernoch alleine ist. Und es verbessert sich auch nicht wirklich, wenn er diese Freundin richtig lange hat und nicht ständig eine andere.

Bei uns waren es vor allem ihre Eltern und diverse Nachbarn. Darunter eben mehrmals geschiedene, welche die Partnertausch gemacht haben und im selbem Haus wohnen  c und auch welche wo man dachte es sind Freunde.

Man kann da nur drüber stehen und sich nicht provozieren lassen. Die Gemüter beruhigen sich schon irgendwann. Und einen großen Vorteil hat das ganze ja noch. Dein Freundeskreis wird ordnungsgemäß sortiert. Die wenigen die übrig bleiben sind die wahren Freunde. 

Ich kann nur jedem raten ein Stück weit weg zuziehen. Bei uns kam nur so mehr Ruhe rein.

Gruß,

Okina

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mikojafa
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« Antwort #9 am: 24. November 2011, 16:03:48 »

Hi, ich bin nun gerade auch neu hier - der Titel hat mich aber interessiert.

Ich finde das Wohin? mit dem Hass auch sehr wichtig, denn da macht sich immer sehr schnell was in mir breit, was ich nicht mag.
Und letztendlich soll es auch mein Aufbrausen gewesen sein, welches der Grund zur Trennung war.

Aber Gras drüber wachsen zu lassen ist tatsächlich die beste Lösung auf lange Sicht.

Ich werde mich die Tage mal mit meiner Geschichte hier melden.

Ich habe übrigens gelernt, den "Hass" durch Lautstärke zu kompensieren - meine Therapeutin hat das immer gutgeheissen.
Was haltet ihr davon? Den Hass auf nicht gewaltsame Art zuzulassen?

Grüße aus Berlin
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Marko99
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Beiträge: 272


« Antwort #10 am: 25. November 2011, 00:38:18 »

Hi, ich bin nun gerade auch neu hier - der Titel hat mich aber interessiert.

Ich finde das Wohin? mit dem Hass auch sehr wichtig, denn da macht sich immer sehr schnell was in mir breit, was ich nicht mag.
Und letztendlich soll es auch mein Aufbrausen gewesen sein, welches der Grund zur Trennung war.

Aber Gras drüber wachsen zu lassen ist tatsächlich die beste Lösung auf lange Sicht.

Ich werde mich die Tage mal mit meiner Geschichte hier melden.

Ich habe übrigens gelernt, den "Hass" durch Lautstärke zu kompensieren - meine Therapeutin hat das immer gutgeheissen.
Was haltet ihr davon? Den Hass auf nicht gewaltsame Art zuzulassen?

Grüße aus Berlin

Also so mache ich es ab und zu auch... Durch Lautstärke...Wenn ich alleine im Auto bin, dann schreie ich meine Wut heraus..beschimpfe meine Ex mit Worten, die ich ihr nie ins Gesicht sagen würde...

Selbst im Kampfsport schreit man seine Kraft heraus.... Ich finde das einen guten Ansatz... Schrei deinen Hass heraus...

Wär mal ein super Seminar Thema:-)
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nadda
_nadda
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« Antwort #11 am: 25. November 2011, 08:36:55 »

Hi,

@ Brille
toller Beitrag, denke du hast da sehr vieles richtig dargestellt.

Tja und die Frage wie man diese absolut bescheuerten Gefühle loskriegen kann ist wirklich gut. Rumschreien empfinde ich persönlich immer als etwas hilflos. Ja ich mach das auch, aber das wirkt dann irgendwie so wie mein 5 jähriger Sohn der schimpfen will - aber es nicht wirklich kann 

Sinnvoller Aggressionsabbau ist wohl echt sehr individuell, und ich habe meine Lösung noch nicht gefunden. Mein Vater geht Holzhacken, wirkungsvoll und so richtig praktisch, mir wär das allerdings zu riskant, wütend steigt das Verletzungsrisiko sicher total an.

Vielleicht ist der erste Schritt mit diesen Gefühlen umzugehen einfach auch darüber nachzudenken warum man sie hat und sie dann  zuzulassen.

Bin im eigentlich sicher das dieser Hass wirklich aus der Angst heraus kommt. Gerade die Expaare die wir hier finden sind ja meistens total zerstritten. Und Gerichtsverfahren putschen den Hass enorm an - wegen der Angst die damit verbunden ist.

Kinder loszulassen ist auch ein enorm schwerer Prozess, wir müssen ihn alle gehen wenn die Kinder groß sind, aber bei kleinen Kindern ist es absolut unmenschlich sich von ihnen zu trennen. Aber genau das passiert wenn sich die Eltern trennen, einer trennt sich räumlich und zeitlich vom Kind. Im Wechselmodell würden sich beide gleich "trennen" da sind die Chancen weit besser das der Hass nicht hochkocht. Bei den klassichen Kinderbesitzerinnen ist die Panik sich, wenn auch nur vorrübergehend für den Umgang, zu trennen wohl riesig.

LG
Nadda
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Stevens
Gast
« Antwort #12 am: 26. November 2011, 01:22:38 »

Also ich persönlich bin zu dem Entschluß gekommen, dass meine Ex mir die Kinder nehmen soll, wenn sie meint, dass ich ein schlechter Vater bin und die Kinder mich nicht brauchen.

Das wird lange Jahre wehtun, aber es ist nicht so schmerzhaft, wie diesen ganzen Haß über lange Jahre zu ertragen.

Ich mache gebrauch von dem Anrecht eines jeden Menschen; Und zwar das Anrecht auf Glück.

Meine Kinder werden irgendwann Fragen stellen. Und die wird sie nicht beantworten können. Jetzt ist nicht die Zeit für diese Väter, die dasselbe durchmachen, aber sie wird kommen.

Am Ende siegt das Recht und vor allem die Wahrheit immer.

Eine Mutter wird sich am Ende mit der Kindesmißhandlung anfreunden müssen.

Und diese Schuld muß sie allein tragen.

Kopf hoch, Männer!
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Malachit
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« Antwort #13 am: 26. November 2011, 08:59:58 »

Stevens,

Kopf hoch, Männer!

Du bist kein Mann - du bist eine Memme; denn ...

Also ich persönlich bin zu dem Entschluß gekommen, dass meine Ex mir die Kinder nehmen soll, wenn sie meint, dass ich ein schlechter Vater bin und die Kinder mich nicht brauchen.

... du selbst verpisst dich, und die Kinder sollen alleine mit der Dame zurechtkommen. Und warum? Weil ...

Ich mache gebrauch von dem Anrecht eines jeden Menschen; Und zwar das Anrecht auf Glück.

... dir deine persönliche Ruhe wichtiger ist als deine Verantwortung?!? Und das mit der Verantwortung gilt in verstärktem Maße, wenn das hier ...

Eine Mutter wird sich am Ende mit der Kindesmißhandlung anfreunden müssen.

... nicht bloß so dahingesagt ist, sondern du hier irgendetwas weißt oder ahnst, was du uns bis dato noch nicht geschrieben hast. So, wie du übrigens eigentlich noch gar nichts über deinen Fall geschrieben hast, sondern du hast bislang nur geschrieben, dass du alles so fürchterlich schlimm findest und deswegen aufgibst. Ja zum Geier, warum fragst du dann überhaupt hier nach, wenn für dich ohnehin schon klar ist, dass du dich in deinen Schmollwinkel zurückziehst?

Und diese Schuld muß sie allein tragen.

Schuld auf sich laden, das kann man nicht nur durch Handeln, sondern auch durch Unterlassen. Wenn du Absolution dafür haben willst, dann wende dich bitte vertrauensvoll an den für dich zuständigen Gott - dieses Forum ist für so etwas der falsche Ansprechpartner.

Meine Kinder werden irgendwann Fragen stellen. Und die wird sie nicht beantworten können.

Die Kinder werden, wenn überhaupt, DIR Fragen stellen, und die wichtigste dieser Fragen wird lauten: Wo, verdammt nochmal, bist du gewesen, als wir dich gebraucht haben?

Jetzt ist nicht die Zeit für diese Väter, die dasselbe durchmachen, aber sie wird kommen.

Um dieses weit verbreitete Missverständnis auszuräumen: Es war noch nie in der Geschichte der Menschheit die Zeit für Schwanzeinzieher und Feiglinge, und diese Zeit wird auch niemals kommen. Wer möchte, dass sich die Dinge zum Besseren ändern, der wird schon selber mit anpacken müssen. Von alleine passiert auf dieser Welt: genau gar nichts.

Am Ende siegt das Recht und vor allem die Wahrheit immer.

Träum weiter.

Das wird lange Jahre wehtun, aber es ist nicht so schmerzhaft, wie diesen ganzen Haß über lange Jahre zu ertragen.

Na dann: heul doch!

Kopfschüttelnde Grüße,

Malachit.

P.S. und wenn du's dir heute oder irgendwann doch noch anders überlegst, und den Kampf aufnehmen willst, dann bist du hier natürlich jederzeit gerne willkommen. Patentrezepte haben wir nicht, aber immerhin 'ne Menge Erfahrung auch mit richtig unerfreulichen Fällen.
« Letzte Änderung: 26. November 2011, 09:06:24 von Malachit » Gespeichert

Es gibt in unserer sogenannten Demokratie keinerlei Opposition, sobald es um Frauenpolitik geht.
Stevens
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« Antwort #14 am: 28. November 2011, 03:47:55 »

Deine Signatur gibt mit Deiner Schwäche so an, wie ein Trabi ohne einen Auspuff. Gerade von einem Moderator, von so einem Forum, in dem sich Männchen die Hosen voll weinen, sollte man mehr erwarten können, als niedere Kommentare. Die Weiber reagieren zu Recht mit solchen Sanktionen, weil sie eben nicht anders können. Wären sie z. B. Kerle, dann würde die Notaufnahme eines KH überlaufen. Wenn eine Mutter das Umgangsrecht oder Ähnliches verweigert, hat der Mann selber Schuld, denn er hat sich dieses Weib als Mutter doch irgendwann ausgesucht, oder? Ein Forum, in dem Männer über ihre Unzulänglichkeit weinen, weil die Mutter so ganz plötzlich durchdreht, ist doch nur ein Beweis dafür, wieviel Memmen es tatsächlich gibt. Die Frau, für die man (Mann) sich entschieden hat, sollte man auch "verstehen". Es kann doch nichts Beschisseneres geben, als den Vater der eigenen Kinder so behandeln zu "müssen", weil die Gesetzte es mir ermöglichen? Ist er nun ein Kerl und steht zu mir und den Kindern, oder ist sein Schwanz doch nur dafür da gewesen, dass es solche Foren gibt?

Wo sind all die Männer hin in diesem verweichlichtem Gefilde?  rofl2
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« Antwort #15 am: 28. November 2011, 09:08:53 »

Hi Stevens,

nimm Dir mal wirklich die Zeit um mit mit klaren Kopf die Aussagen der User hier zu lesen. Vielleicht ist mitten in der Nacht für Dich da nicht der richtige Zeitpunkt.

Gerade Malachit hat mit seinen Antworten zu Dir absolut Recht.

Zitat
Wo sind all die Männer hin in diesem verweichlichtem Gefilde?

Die sind schon alle hier. Nur sie haben mit der Zeit eins gelernt: Man darf weinen, man darf traurig sein aber man sollte irgendwann auch wieder aufstehen und kämpfen. Und das nicht mit den Fäusten sonder mit Köpfchen und mit der Erfahrung von vielen, vielen tollen Vätern und Müttern, die Dir Tipps geben können. Also denk mal drüber nach. Gruß Ingo
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« Antwort #16 am: 28. November 2011, 09:33:56 »

Stevens, was immer du gestern Abend zu dir genommen hast, du solltest etwas weniger davon nehmen.
Wohin mit diesem Haß?
Jedenfalls nicht hierher.
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« Antwort #17 am: 28. November 2011, 09:39:53 »

Moin,

Stevens, was immer du gestern Abend zu dir genommen hast, du solltest etwas weniger davon nehmen.

Ich vermute eher, dass er sich geschlechtsumwandlerisch in Frau Stevens verwandelt hat ... keine Ahnung, ob´s dafür Drogen gibt.

Ist er nun ein Kerl und steht zu mir und den Kindern, oder ist sein [...] doch nur dafür da gewesen, dass es solche Foren gibt?

Besten Gruß
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« Antwort #18 am: 28. November 2011, 10:00:22 »

Ich vermute eher, dass er sich geschlechtsumwandlerisch in Frau Stevens verwandelt hat ... keine Ahnung, ob´s dafür Drogen gibt.
Auch dann scheint da etwas unbekömmliches in den Blutkreislauf geraten zu sein.

Es verdeutlicht aber, wovor der TO Reißaus nimmt.
Ist aber auch ein Grund mehr, die Worte von Malachit ernst zu nehmen.
« Letzte Änderung: 28. November 2011, 10:02:39 von Beppo » Gespeichert

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« Antwort #19 am: 28. November 2011, 11:22:53 »

Moin,

Deine Signatur gibt mit Deiner Schwäche so an, wie ein Trabi ohne einen Auspuff. Gerade von einem Moderator, von so einem Forum, in dem sich Männchen die Hosen voll weinen, sollte man mehr erwarten können, als niedere Kommentare.
es ist auch im "real life" eine tolle Möglichkeit, sich Freunde zu machen, indem man auf eine Party mit lauter Unbekannten kommt und schon an der Türe brüllt "Ihr seid alle doof!"

Wo sind all die Männer hin in diesem verweichlichtem Gefilde?  rofl2
die richtigen Männer sind bereits hier. Vor ein paar Tagen hat sich noch ein Weichei namens "Stevens" dazugesellt, das die eigene Feigheit in Form launiger Sprüche wie
Also ich persönlich bin zu dem Entschluß gekommen, dass meine Ex mir die Kinder nehmen soll, wenn sie meint, dass ich ein schlechter Vater bin und die Kinder mich nicht brauchen.
[...]
Meine Kinder werden irgendwann Fragen stellen. Und die wird sie nicht beantworten können.
[...]
Am Ende siegt das Recht und vor allem die Wahrheit immer.
[...]
Eine Mutter wird sich am Ende mit der Kindesmißhandlung anfreunden müssen.
[...]
Und diese Schuld muß sie allein tragen.
für ein "Konzept" hält.

Just my 2 cents
Martin
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« Antwort #20 am: 28. November 2011, 12:07:32 »

Dieser Text, beschreibt ein wenig, woher der Hass kommt... Mit Reflektion und Nachdenken, stimme ich der Autorin bei...

Könnt ihr aber selber hören oder nachlesen...

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/leben/-/id=660174/nid=660174/did=8710944/1onl491/index.html

@Stevens:

Manchmal muss man kämpfen! Nicht verpissen und ANDEREN niemals die Schuld geben...

Ich handel nach der Devise: Wem du die Schuld gibst...dem gibst du die Macht über dein Leben...

Und: Derjenige, der ohne Sünde ist...werfe den ersten Stein.. (nicht immer einfach...aber es hilft sich erst an die eigene Nase zu fassen..)

Gruß
marko
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« Antwort #21 am: 22. Dezember 2011, 17:27:21 »

Also ich persönlich bin zu dem Entschluß gekommen, dass meine Ex mir die Kinder nehmen soll, wenn sie meint, dass ich ein schlechter Vater bin und die Kinder mich nicht brauchen.

Das wird lange Jahre wehtun, aber es ist nicht so schmerzhaft, wie diesen ganzen Haß über lange Jahre zu ertragen.

Darüber habe ich sehr oft nachgedacht! Es ist nicht augrund des Hasses der mir entgegen kommt, sondern das Gefühl was mich überkommt wenn ich nicht bei meinem Sohn sein kann! Es ist wie das jeder Tag an dem ich nicht bei ihm sein kann das dieser enorm an bedeutung verliert und mir mein leben immer mehr gleichgültig wird!
Ich habe keine Antwort darauf gefunden ob es Feige wäre wenn man es einfach so hinnimmt und aufgibt! Aber in den momenten Wo ich bei meinem sohn bin zeigt dieser mir wofür ich kämpfe! Die Liebe zu meinem Kind ist so stark das ich ganz ohne ihn zerbrechen würde!

..Meine Kinder werden irgendwann Fragen stellen. Und die wird sie nicht beantworten können. Jetzt ist nicht die Zeit für diese Väter, die dasselbe durchmachen, aber sie wird kommen...

Das mag sein das deine Ex die Fragen nicht beantworten kann! Aber deine Kinder werden nicht NUR SIE fragen! Sie werden mit sicherheit auch auf dich zu gehen und haben fragen !! Was Willst DU dann sagen = ?
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