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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 00:46:30 *
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Autor Thema: einmal nicht aufgepasst  (Gelesen 3692 mal)
Jeanswilli
_Jeanswilli
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 617


« Antwort #100 am: 24. November 2011, 10:35:36 »

Hallo! Ich habe das Ganze hier jetzt eine Weile verfolgt und nun kann ich nicht mehr anders, als meinen Senf dazuzugeben.

Dennis, ich habe noch nie jemanden erlebt, der sich bereits so kurz nach der (eventuellen) Zeugung eines Kindes so intensiv Gedanken darum macht, wie er sich vor der finanziellen Verantwortung drücken kann. Du hast sie ge..., Du hast nicht verhütet, Du trägst die Konseqenzen. Am Anfang hast Du mir noch leid getan, weil ich auch ein "reingelegter" Vater bin. Ich bekomme übrigens 940€ Netto und zahle 165€ KU. Aber hier sind viele Väter, die sich ein Bein ausreißen würden um Verantwortung (in jeder Hinsicht) für ihre Kinder übernehmen zu dürfen. Vielleicht solltest Du den Fokus mehr darauf legen, wie Du Deinem Kind ein guter Vater sein kannst.

An alle Rechner: Ich zweifle inzwischen daran, dass sich eine fortpflanzungswillige Frau ausgerechnet Dennis als potentiellen Vater aussuchen würde.

Sorry, wenn ich jemanden beleidigt haben sollte, bitte löschen.

Gruß Willi
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minna289
Nicht wegzudenken
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es wird heller, versprochen!


« Antwort #101 am: 24. November 2011, 11:09:23 »

tach,

 
... hier wurde ja bereits mehr als genug darüber geschrieben ob und wenn und überhaupt dennis der Papa sein kann.
Betrachten wir all das mal als abgehakt.

Er beschäftigt sich nun mit dem Thema "Zahlen" - gut, im Sinne von "was kommt da auf mich zu" empfinde ich das auch als durchaus legitim denn sein Leben sollte ja auch weitergehen können und planbar bleiben.

Und auch der ein oder andere Vater macht sich seine Gedanlen wie er denn dann wenigstens denn BU in Zaum halten kann wenn nämlich das hier

Zitat
Vielleicht solltest Du den Fokus mehr darauf legen, wie Du Deinem Kind ein guter Vater sein kannst.

... nicht eine Frage des könnens sondern des "dürfen" wird.

Dennis hat klar herausgestellt das er sich nicht vor einem KU drücken will..

Zitat
...es geht nicht um das KU, um gottes Willen - für mich geht es hier um das BU.

... insofern denek ich sind seine Gedanken und Fragen ok.

Ob er sich damit zum jetzigen Zeitpkt. überhaupt so intensiv beschäftigen sollte muss er nach den zig posts nun selbst entscheiden.

minna
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Wenn die Sonne der Intelligenz tief steht werfen selbst Zwerge lange Schatten...
Xoprano
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« Antwort #102 am: 24. November 2011, 11:32:45 »

Ich finde zwar das hin und her rechnen zum jetzigen Zeitpunkt auch überfrüht, aber ich kann die Sorge verstehen. Wenn man sich an einen gewissen Lebenstil gewöhnt hat ist es schwer vorstellbar bald mit weniger als 1k aus zu kommen.

Was ich aber durchaus verstehen kann ist, dass er sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit der Vaterrolle auseinander setzt. Denn sollte er sich nun darauf freuen und seine Ewartungen darauf lenken würde ihm ggf. nach dem Test eine böse Enttäuschung bevor stehen. Ich bin auch der typische "worst-case-rechner" aber gerade aus dem Grunde würde ich halt jetzt auch nicht zum Anwalt rennen...das muss man später eh nochmal. Zweimal Parasiten bezahlen ist noch unschöner als nur einmal
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dennis2011
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« Antwort #103 am: 21. Dezember 2011, 12:01:16 »

Hallo zusammen,

ich möchte das nur mal eindeutig klar stellen, mir geht es nicht darum mich aus der Verantwortung zu entziehen, oder
den Väterlichen Pflichen zu entkommen. Wenn ein Vaterschaftstest belegt, dass ich der Vater bin dann werde ich mich
auch um das Kind kümmern, denn schließlich ist es auch mein Kind!

Im Vorfeld ist es mir aber trotzdem wichtig, mich auf die Konsequenzen vorzubereiten, ich habe natürlich Sorge,
dass mein elterliches Haus unter'm Hammer kommt, wenn ich den Betreuungsunterhalt für sie
nicht zahlen kann und ich denke das ist auch völlig legitim.

Sie hat mich letzte angerufen, und verlangt 1000 EUR Unterhalt (inkl. Kindesunterhalt) und das ich die Urkunde
ohne einen Vaterschaftstest unterschreibe, damit bin ich natürlich überhaupt nicht einverstanden!


Gruß,
Dennis


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"Ich mag Veränderungen, sie bedeuten Fortschritt"
82Marco
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« Antwort #104 am: 21. Dezember 2011, 12:07:13 »

Servus dennis!
Soweit nicht bereits passiert, kannst Du ihr schreiben, wie die zeitlche Abfolge bei Dir aussehen wird:
Feststellung der Vaterschaft, wenn diese positiv: Anerkennung der Vaterschaft mit allen Rechten (auch gemeinsames Sorgerecht) und Pflichten.
Bis dahin unterscheibst Du natürlich gar nix noch verpflichtest Du Dich zu irgend etwas...

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
staengler
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« Antwort #105 am: 21. Dezember 2011, 12:11:29 »

Servus dennis,

genauso wie Marco es schreibt, ist es zu machen.

Stelle dich aber auf alle Fälle darauf ein, dass die geforderten 1000.- € monatlich durchaus die Summe sind, die Du dereinst zu zahlen hast, wenn Deine Vaterschaft festgestellt worden ist.

Geht denn Dein:
Zitat
dann werde ich mich auch um das Kind kümmern
auch über die finaziellen Aspekte hinaus?
Hast Du darüber auch schon mal mit der werdenden Mutter gesprochen?

Gruß, Michael
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dennis2011
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« Antwort #106 am: 21. Dezember 2011, 12:18:39 »

Hallo Michael,

für mich selber steht fest, dass ich mich auf jeden Fall auch über die finanziellen Aspekte um das
Kind kümmern will!

Aber Deine Vermutung liegt nahe, als sie mich letzte Woche gefragt hat, hab' ich ihr gesagt das
ich darauf noch keine Antwort geben kann, alleine deswegen weil zunächst für mich die
Vaterschaft feststehen/ bewiesen sein muss!

Gruß,
Dennis

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« Antwort #107 am: 21. Dezember 2011, 12:30:42 »

als sie mich letzte Woche gefragt hat, hab' ich ihr gesagt das
ich darauf noch keine Antwort geben kann
Dann wundere dich aber bitte nicht, wenn sie dann zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr darüber mit Dir reden will.
Denn in der Zwischenzeit wird sie sich auch so ihre Gedanken machen.

Denk mal darüber nach, wie die Dame Dich im Augenblick sieht.
Du erziehst sie momentan zu einer 1A-Umgangsverweigerin.

Warum sagst Du ihr nicht einfach, dass Du Dich selbstverständlich auch persönlich um das Kind kümmern wirst, sofern Deine Vaterschaft festgestellt ist?

Gruß, Michael
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« Antwort #108 am: 21. Dezember 2011, 13:22:00 »

Moin,

auch wenn die KM nicht bei "Wünsch-Dir-Was" ist, können die 1000 Euro incl. KU schon realistisch sein, wenn Du so um die 3000-3500 Euro netto verdienst.
Ansosnten steht es Dir doch auch frei, einen Anwalt zu nehmen (würde ich mal langsam vorschlagen) und dort die Berechnungen aufstellen zu lassen bzw. das Geld dann auch zurückzulegen, wenn es nach der Geburt zum Vaterschaftstest kommt.

Dazu würde ich mir auch langsam mal Gedanken machen, was passiert, wenn Du wirklich der KV des Kindes bist. Lasst ihr jetzt alles schön hoch eskalieren, hast Du dann in ein paar Monaten den Salat. Ich würde hier freundlich aber bestimmt agieren. Du brichst Dir damit keinen ab, die KM auch mal zu fragen wie es ihr geht oder ob sie etwas braucht. Bzw. das Du ihr Deine "berechtigten" Zweifel darstellst, ihr aber auch die Ängste nimmst, dass im Falle der Feststellung Du sofort und ohne Zögern den geforderten KU und den ihr zustehennden BU (es ist ja nun genug Zeit Gehaltsunterlagen von ihr anzufordern etc.) zu zahlen. Gruß Ingo
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United
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« Antwort #109 am: 21. Dezember 2011, 15:30:41 »

Moin Dennis,

können die 1000 Euro incl. KU schon realistisch sein, wenn Du so um die 3000-3500 Euro netto verdienst
Wenn Deine Angaben stimmen (2.100 EUR netto), wären knapp unter 800 EUR durchaus realistisch.

Ansonsten steht es Dir doch auch frei, einen Anwalt zu nehmen (würde ich mal langsam vorschlagen) und dort die Berechnungen aufstellen zu lassen
Die dem zugrunde liegende Berechnung (in diesem Thread), kannst Du gerne durch einen Anwalt prüfen lassen, die freuen sich über jeden Auftrag.

Nach wie vor empfiehlt es sich in meinen Augen, nicht in Überaktionismus zu verfallen, solange nicht feststeht, ob Du überhaupt der Vater sein wirst.
Dieses steht nicht im Widerspruch dazu, dass Du gegenüber Madame - analog Ingo - durchaus distanziert interessiert auftreten kannst ...
... über Geld solltest Du derzeit jedenfalls nicht mit ihr streiten.

Besten Gruß
United
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« Antwort #110 am: 23. Dezember 2011, 08:15:58 »

Hallo zusammen,

die Ratschläge nehme ich auch alle an! Ich möchte auf keinen Fall alles hoch eskalieren lassen,
ich hab' ihr gestern meinen Fahrplan geschrieben, wenn der Vaterschaftstest feststellt, dass ich der
Vater bin, dann möchte ich mich auch um das Kind kümmern (über die Finanziellen Aspekte hinaus)!

Auf den angesprochenen Vaterschaftstest reagiert sie ziemlich allergisch, sie kann nicht verstehen
bzw. ist verletzt das ich einen möchte! Darauf reagierte sie mit Geld Forderungen, naja
schlußlendlich hab' ich dann aufgelegt, als sie sagte und wenn ich die 1000 EUR nicht bezahlen
kann, dann soll ich das elterliche Haus verkaufen (in dem wohl gemerkt noch mein Großvater lebt)
und für mich als Altersvorsorge dienen sollte.

Ich wünsche Euch allen an dieser Stelle schöne Weihnachten und falls man sich dieses Jahr nicht
mehr lesen sollte, einen gut ins neue Jahr!


Viele liebe Grüße,
Dennis





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« Antwort #111 am: 23. Dezember 2011, 08:29:35 »

Servus Dennis,

na so schlimm kann es mit ihrer Verletztheit ja nicht sein, wenn ihr außer Geldforderungen nichts dazu einfällt.

Ihr müsst es schaffen, ruhig und sachlich über die ganze Geschichte zu reden.
Mit einfach Telefon auflegen kommst Du da allerdings nicht weit.

Wenn du Deine Ziekle erreichen willst, musst Du sie auch nachhaltig verfolgen.

Gruß, Michael
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Ingo30
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« Antwort #112 am: 23. Dezember 2011, 09:40:53 »

Moin Dennis,

ja, wie könnte man hier antworten:
Zitat
Auf den angesprochenen Vaterschaftstest reagiert sie ziemlich allergisch, sie kann nicht verstehen
bzw. ist verletzt das ich einen möchte!
Liebe Exe, ich verstehe Dich und Deine Ängste. Ein Vaterschaftstest ist nichts schlimmes, tut gar nicht weh und ist innerhalb von Minuten durchgeführt. Du hast sicher Verständnis dafür, da wir zwei nicht in einer festen Beziehung waren und es für mich und Dich ein mehr an Sicherheit bringt.
Du musst Dir finanziell keine Sorgen machen. Ich halte den Betrag an Unterhalt vor und so bald der Test meine Vaterschaft aufzeigt, zahle ich Dir den Unterhalt sofort aus.

Zitat
schlußlendlich hab' ich dann aufgelegt, als sie sagte und wenn ich die 1000 EUR nicht bezahlen
kann, dann soll ich das elterliche Haus verkaufen (in dem wohl gemerkt noch mein Großvater lebt)
und für mich als Altersvorsorge dienen sollte
Liebe Exe, ich lege natürlich nicht einfach auf, sondern suche das Gespräch mit Dir und verhalte mich nicht selber so, wie wir Männer es oft manchen KMs hier vor werfen. Ich werde zu meiner Verantwortung stehen und im Rahmen meiner finanzielen Möglichkeiten für Dich und das Kind Unterhalt leisten. Das ist für mich selbstverständlich.

P.S.: Dennis, "Dein" Haus mit der geschickten Überschreibung an den Großvater ist nichts weiter als eine billige Ausrede und Rückzucksraum, um in Zukunft keinen Unterhalt zu zahlen. Sorry, ist so, da brauchen jetzt auch keine Ausreden mehr zu kommen. Wenn Du schon so "schlau" warst, nicht zu verhüten, gibts jetzt auch da keine Jammerei mehr. So ist das Leben.

Man muss sich den gegenwärtigen Situationen halt anpassen - und in dem Fall kann ich Deine Exe auch verstehen. Niemand verlangt von Dir das Haus zu verkaufen - nur dann musst Du Dir halt andere Möglichkeiten zur Geldeinnahme suchen bzw. eine Zeitlang mit dem Mindestbehalt rumkommen.
Es gibt hier genug Beispiele von Vätern, die nach Trennung / Scheidung / Vaterschaft ihre Familiendomizile nicht mehr halten konnten. Ein Haus ist ein "Haufen Steine" und auch Dein Großvater wird durch seine Lebenserfahrung wissen, dass das Leben kein Wunschkonzert ist und eine sinnvolle Lösung finden können. Gruß Ingo
« Letzte Änderung: 23. Dezember 2011, 09:43:36 von Ingo30 » Gespeichert
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