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vatersein.de - Forum 26. Mai 2012, 00:40:33 *
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Autor Thema: Hallo Väter-ein Mutmacher für Euch!  (Gelesen 685 mal)
Robert111
Schon was gesagt
*
Beiträge: 13


« am: 16. November 2011, 10:49:51 »

Hallo,

bevor ich im Forum „Unterhalt“ um Euren Rat  bitte, möchte ich Euch mit einer Erfolgsgeschichte für Väter im Kampf um ihr Kind Mut machen. Mut dahingehend, als ich Euch bei all den schmerzlichen Berichten, die man hier liest, auch mal von meiner Erfolgsgeschichte schreiben möchte. Ich habe nämlich vor Gericht das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht für meinen 10 jährigen Sohn erstritten (auch das JA war für den Vater) und mein Sohn besucht nun 14 tägig am WE seine Mutter, auch wenn er das wohl manches Mal lieber lassen würde. Aber ich schaffe es immer noch, ihn dazu zu bewegen. Voraussetzung und letztlich ausschlaggebend für die richterliche Entscheidung war der feste und begründete Wunsch meines Sohnes, unbedingt zum Vater zu wollen. Das hat er vor JA, Gericht und beim Versuch der Mutter, noch die 2. Instanz anzurufen auch noch bei einer Verfahrenspflegerin eigenständig vertreten.

Geholfen hat dabei aber auch mein Beruf, der mir zeitliche Flexibilität erlaubt und somit bin ich in der Regel kaum später als mein Sohn zu Hause. Was jetzt hier so kurz und bündig beschrieben ist, war natürlich in der Realität eine von Seiten der Mutter unheimlich verbissen und heftig geführte Auseinandersetzung . Sie war natürlich nachvollziehbar sehr verletzt, das sich Ihr Sohn gegen die Mutter entschieden hat und hat sich im Grunde dadurch „geschützt“, indem Sie alle Schuld einzig bei mir abgeladen hat und in geradezu absurder Art und Weise nach Gründen für meine „Schuld“ dafür gesucht und diese auch zur Genüge erfunden hat.

Wenn man das mal zu Ende denkt, muss man ehrlicherweise festhalten, das eben auch Mütter Opfer dieser leider noch völlig mütterbezogenen und väterfeindlichen Gesellschaft sein können. Nämlich wenn wie in meinem Fall die Entscheidung zu Gunsten des Vaters ausgeht und sofort der Gedanke im Raum steht: „Was muß das für eine Mutter sein, wenn das Gericht zugunsten des Vaters entscheidet“. Und nicht nur einmal hab ich mir dann auch anhören müssen : „Du nimmst der Mutter das Kind weg!“  Scheint immer noch schwer in die Köpfe hineinzubekommen sein, das es vor allem um die Kinder geht und nicht darum, wie man denn jetzt  ohne Kind in der Öffentlichkeit dasteht.

So, jetzt will ich meinen „Vortrag“ dann mal beenden. Vor ca. 2 Jahren hab ich hier sehr viel mitgelesen und gelernt und wollte jetzt einfach mal was zurückgeben, indem ich mit meiner „Erfolgsgeschichte“ (läuft seit dem Urteil alles Bestens mit meinem Sohn bei mir) vielleicht dem einen oder anderen Vater Mut machen kann.


PS  
 Inzwischen ist meine Ex der Meinung, dass sie, wenn sie schon „das Kind“ (O-ton) nicht bekommen hat, sich doch wenigstens finanziell an mir schadlos halten sollte. Ich werde  deshalb kurz im Forum „Unterhalt“ um Euren Rat bitten bei der seltenen Situation, das die KM wieder voll arbeitet, keinen KU zahlt, vermietet und nach Meinung der Anwälte von mir nachehelichen Ehegattenunterhalt bekommt.


*** Der besseren Lesbarkeit halber einige Leerzeilen eingefügt. Ich denke mal, das tur niemanden weh. ***
« Letzte Änderung: 16. November 2011, 17:19:13 von oldie » Gespeichert
Marko99
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Beiträge: 272


« Antwort #1 am: 17. November 2011, 01:46:58 »

Das macht doch Mut!!

Meine EX hat mir heute am Telefon gesagt, dass sie jetzt dass alleinige Sorgerecht beantragen möchte... Nur weil ich beim Elternsprechtag in der Kita der Tochter war...
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Fischkopf
Zeigt sich öfters
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Beiträge: 96


« Antwort #2 am: 17. November 2011, 07:42:10 »

Moin Robert,

ich kann nur erahnen, was wirklich mit deiner 'Realität' gemeint ist.
Das du der Mutter die Würde lässt, wird sich wohl auch im Verhalten deines Sohnes zu dir wiederfinden.
Hut ab.
Seit über 6 Jahren lese ich hier im Forum und das hat mir die Augen geöffnet, die Kinder bei der Mutter gut aufgehoben zu wissen - gegen alle Bauch- und Herzschmerzen.
Alles Gute weiterhin und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!
Fischkopf
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Robert111
Schon was gesagt
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Beiträge: 13


« Antwort #3 am: 17. November 2011, 16:22:15 »

Hi Marko,
das Sorgerecht (im Grunde sind das  Aufenthaltsbestimmungsrecht + Entscheidungen wg. Bildung + Entscheidungen bzgl. Gesundheit) verlieren gerne schwere Alkoholiker oder gewaltausübende Eltern, sicherlich keine Papas, die sich um Kita-Belange kümmern.
Also von daher musst Dudiese  Frustattacke deiner Ex am Telefon nicht zu hoch hängen. Im Grunde sagt sie damit doch nur über sich selbst etwas aus, und zwar nicht positives.

Robert
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Guddis
Schon was gesagt
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Beiträge: 39


« Antwort #4 am: 17. November 2011, 17:42:45 »

Hallo Rorbert, herzlichen Glückwunsch.
Ich kann nur aus Erfahrung sprechen meine zwei Söhne sind nun auch bei mir und ich weis was das für ein Kampf ist. Letztendlich hat bei mir das Vertrauen der Kinder zu mir dafür gesorgt das sie sich dazu entschlossen haben beim Vater zu bleiben. Für den älteren Sohn 14 Jahre war das eh kein Problem,er hatte total keine Bindung zu seiner Mutter, der kleinere 11 Jahre, war noch sehr im Zweifel kam aber letztendlich nach vier schlechten Monaten bei der KM auf den Trichter und zog das auch konsequent durch. Als es soweit war das eine Entscheidung des Abr anstand entschied sich mein Kleiner ganz konsequent für den Vater. Ich muss dazu aber sagen, KM ist nicht in der Lage sozial, finanziell und auch nicht die richtige Liebe für ihre Kinder aufzubringen was letztendlich dazu geführt hat das die zwei bei ihrem Vater sind. Ich bin zum Glück in der Lage gut für die zwei zu sorgen. Arbeitszeit flexibel, bin Selbststandig, Kinder beide in einer Vollzeitschule.
Naja es läuft sehr gut nur die KM macht Probleme und versucht die Kinder negativ zu beeinflussen, ich bin da mal gespannt wie das weiter geht.
Auch auf das Thema Unterhalt, von dir Robert bin ich gespannt.
Bis dann
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Robert111
Schon was gesagt
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Beiträge: 13


« Antwort #5 am: 17. November 2011, 22:47:12 »

Hey Guddis,
das liest sich ja nun wirklich, als wäre es meine eigene "Geschichte". Du schreibst, das KM jetzt Probleme macht und die Kinder neg. beeinflusst. Und weißt Du was, Deine Kinder sind alt genug und das Verhältnis zu Dir ist sicher belastbar genug, das Du dir darüber doch keine ernsthaften Gedanken mehr machen musst, oder? So ist es bei mir jedenfalls. Mein 12 jähriger Sohn hat eine sehr gute Antenne dafür, wenn seine Mama schlecht über mich redet und im Grunde hassen die Kinder sowas doch nur. Und wenn sich dein Jüngster im Rahmen der ABR-Entscheidung für dich entschieden hat, ist er bestimmt gefestigt genug und du kannst auf ihn vertrauen. Ich zumindest halte es so, das ich  einfach nicht schlecht über seine Mama rede und wenn sie meint dies tun zu müssen, redet sie sich am Ende nur selbst "um Kopf und Kragen". 
Gruß
Robert
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Guddis
Schon was gesagt
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Beiträge: 39


« Antwort #6 am: 18. November 2011, 09:20:36 »

Guten Morgen Robert, ja ich denke schon das beide Jungs soweit gefestigt sind. Das Problem ist aber , der ältere befindet sich gerade volle Kanne in der Pubertät der jüngere ist noch sehr durch den Wind durch die Geschehnisse in der letzten Zeit. Jetzt kommt halt was so kommen muss die zwei kappeln sich dadurch schon häufiger was für mich nicht so einfach zu regulieren ist. Einerseits das Verständnis für den Jüngeren aufbringen und aber gleichzeitig die Hormonübersteuerung  des Größeren so zu aktzeptieren wie sie ist bringt mich ab und zu schon an die Belastungsgrenze. Naja das bekomme ich auch hin. Im Großen und Ganzen fühlen die zwei sich ja wohl und das ist das Wichtigste.

Zu KM, naja sie ist die Ärmste, Ironie off, die Arme hat nur einen Halbtagsjob, dadurch wenig Geld kann sich somit nichts mehr leisten, der böse Papa zahlt ihr momentan nur noch 250 € , was für eine Frecheit , wie soll ihr Leben nur weitergehen ohne Geld und Job usw. usw. so in etwa sehen die Telefonate mit den Kindern aus. Es sei dazu gesagt in den letzten 4 Wochen hat die Mutter ihre Kinder 1 x für einen halben Tag gesehen, da sie momentan so wenig Zeit für alles hat. Und dazu musste ich die Kinder auch noch dort hinbringen und wieder abholen. Naja, eigentlich merken die zwei Buben schon wo es langgeht, aber was in so Kinderköpfen bei solch einer Situation vorgeht können wir uns glaube ich nicht in voller Gänze vorstellen. Die Zeit wird es zeigen.

Bis dann
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Marko99
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 272


« Antwort #7 am: 24. November 2011, 10:22:32 »

Hi Robert,

tief im innern weiß ich natürlich, dass du recht hast. Selbst die Betreuerin vom JA hat mich gefragt, was denn da vorgeht..Meine Ex solle sich doch freuen, dass ich für die Kinder da bin.. Aber wenn man immer gefühlte 1000 Leute (Next und Mutter) um sich hat, die natürlich "gute" Ratschläge mit gefährlichem "Nixwissen" haben...dann kann so ein blonder Lockenkopf schon mal in die falsche Richtung denken...

Ich lass alles auf mich zukommen und leite jedoch selber schon einige Schritte ein, bzw. habe sie eingeleitet.
Mir wirft sie ja jetzt vor, ich könne ein guter Papa sein, wenn ich mehr Unterhalt zahlen würde... Ich sehe die Kids ja alle zwei Wochen...dass müsste reichen...hab es ja selbst so gewollt... (Umgangsurteil mit Gültigkeit bis zum 31.1.12) ABER...Ab dem 1.2.11 habe ich eine größere Wohnung. Und da möchte ich die Kinder auch an einem Tag in der Woche bei mir haben. Anfang Januar treffen wir uns beim JA wieder... Geht mir nur darum, dass die Bindung behalten wird (Meine Kleinen sind 2 u. 3). Da macht es mehr Sinn die Kinder öfter zu sehen..Auch wenn es nur ein paar Stunden sind... Um das PAS vorzubeugen...
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