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Autor Thema: Frage an die Umgangspapas / Thema Kommunikation  (Gelesen 1972 mal)
Vaka
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Beiträge: 228


« am: 01. November 2011, 10:29:48 »

Hallo,

ich habe mal eine Frage an die Umgangspapas zum Thema Kommunikation etc.

Der Papa unserer Tochter hat sie nur noch alle 14 Tage, da ein Tag unter der Woche nicht mehr möglich war.
Anfangs hat er in den 10 dazwischenliegenden Tagen ab und zu mal angerufen. Seit einigen Wochen tut er das gar nicht mehr.
Ich habe ihn mehrmals darum gebeten, weil ich es schade und traurig finde, wenn ein ET so den Kontakt zu seinem Kind "verliert".
Mit 6 passiert eben noch viel, gerade Schule etc...

Was kann ich noch tun, um ihn dazu zu motivieren?
Tochter frage ich sehr oft, aber sie ist generell nicht so der "Anrufer"

Dann habe ich ja manchmal auch Dinge mit ihm zu klären, diesen Freitag ist Tochter zu einem Kindergeburstag eingeladen.
Es ist Papawochenende. ich habe ihm jetzt vor 2 Tagen eine sms geschrieben mit den Daten un daß sie gerne gehen möchte, keine Reaktion.
Heute früh email: Keine Reaktion ( wir arbeiten in einer Firma, er antwortet manchmal innerhalb 2 min).

Wielange lasst ihr euch mit solchen Infos / Antworten Zeit?
Für mich war eigentlich klar, daß er das in seiner Umgangszeit wahrnimmt....

Bin ich zu ungeduldig?

Danke,

VaKa

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Horkar
Schon was gesagt
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« Antwort #1 am: 01. November 2011, 10:52:47 »

Hallo VaKa,

nein, Du bist nicht zu ungeduldig. Es sollte selbstverständlich sein, die Kommunikation aufrecht zu erhalten, insbesondere wenn es um das eigene Kind geht.
Und Deinen Ex zu "motivieren" dürfte Dir auch nicht gelingen, für seine Motivation ist er schon selbst zuständig.

Wie lange ist denn die Trennung her und was ist womöglich vorgefallen, was sein Verhalten erklären könnte ?

Kannst Du ihn, z.B. in der Firma, nicht mal abfangen und zur Rede stellen ?

Viele Grüße
Horkar
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diskurso
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« Antwort #2 am: 01. November 2011, 11:08:44 »

Dann habe ich ja manchmal auch Dinge mit ihm zu klären, diesen Freitag ist Tochter zu einem Kindergeburstag eingeladen.
Es ist Papawochenende.
Für mich war eigentlich klar, daß er das in seiner Umgangszeit wahrnimmt....
Hier scheint mir das Problem eher bei Dir zu liegen.
Du verplanst die wenige Umgangszeit, über die der Vater zu entscheiden hat, eigenständig ohne Absprache.
Ein "Kind muss in der Umgangszeit an einer Veranstaltung xy teilnehmen" ist dabei keine Absprache, sondern eine Vorgabe ...
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Vaka
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« Antwort #3 am: 01. November 2011, 11:14:30 »

@Diskurso,

Wo bitte steht das?
Ich habe ihm geschrieben, daß dieser Geburtstag stattfindet von wann bis wann und ob wir zusagen können.

Mehr nicht.

Daß unsere Tochter eine Einladung für das Umgangswochenende bekommen hat, ist dann bestimmt ihre Schuld,
weil sie Freunde hat, die sie einladen.

Außerdem kann er soviel Umgang bekommen, wie er möchte.
Er müsste nur wollen.

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Vaka
Rege dabei
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Beiträge: 228


« Antwort #4 am: 01. November 2011, 11:19:17 »

@Horkar,

die Trennung ist ein Jahr her.

Was ist vorgefallen. hm...er kommt mit der Trennung nicht klar, lt. eigener Aussage kann er Eltern,- und Paarebene nicht trennen.
Vll. will er mich "bestrafen"..ich weiß es nicht.
Letztens hat er sich 2 Wochen nicht gemeldet, weil "er Zeit brauchte nachzudenken, daß er sich von seiner Freundin trennt".
Vielleicht hat er sich nun auch wieder mit ihr versöhnt , keine Ahnung.

VaKa
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Marcus Gnau
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« Antwort #5 am: 01. November 2011, 11:25:10 »

@diskurso,
es ist zwar oft zutreffend, dass betreuende Elternteile den Umgang des Kindes mit dem Vater verplanen, aber meinst Du nicht, dass man im Fall einer Einladung des Kindes von einem anderen Kind zu dessen Kindergeburtstag dem betreuenden Elternteil die Verplanung der Umgangszeiten nicht vorwerfen kann? Soll sie dem Kind sagen, dass es möglicher Weise nicht zum Kindergeburtstag gehen kann, weil der Papa sich nicht äußert? Damit würde sie die Vater-Kind-Beziehung doch erst Recht belasten.

@VaKa,
ich würde den Vater in einem persönlichen Gespräch zur Rede stellen und ihm freundlich verdeutlichen, wie unschön sein Schweigen für das gemeinsame Kind ist, weil es nicht weiß, ob es zum Kindergeburtstag gehen kann. Vielleicht könnte man ja auch den Tausch des Umgangswochenendes mit dem darauf folgenden WE vorschlagen, wenn er seine Umgangszeiten durch den Kindergeburtstag nicht eingeschränkt haben möchte, was aus seiner Sicht durchaus nachvollziehbar ist.

Ich freue mich, dass es betreuende Elternteile gibt, die sich auch dann um eine elterliche Kommunikation bemühen, wenn der nicht betreuende Elternteil sich insoweit ein bisschen schwerfällig zeigt.


Viele Grüße
Marcus Gnau
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Vaka
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« Antwort #6 am: 01. November 2011, 11:34:16 »

@Marcus,

danke, das hast du treffend formuliert

Bisher habe ich Tochter noch gar nichts gesagt, sie hat die Einladung, möchte da auch gerne gehen und daß der Papa
sich nicht meldet weiß sie gar nicht. Eben genau deshalb, weil es dann Fragen geben wird nach dem Warum?
Im Notfall muss eine andere Lösung her.

Ist ja auch noch 3 Tage Zeit :-)

Tja, was die Umgänge betrifft, ich bin da echt für alles offen, aber er müsste sich eben mal dazu äußern.
Wobei ich sagen muss, solche Aktivitäten ( es wäre das ERSTE Mal in einem Jahr ) gehören doch auch zum Leben unserer Tochter, oder
wo liegt der Grund, daß Umgangselternteile, diese nicht wahrnehmen können / wollen?
Die Wochenenden, die ich mit Tochter habe, bestehen immer aus mindestens einem Tag, wo wir uns mit IHREN Freunden treffen,
es ist doch auch ihr Leben und ihr muss es Spaß machen und ich würde es für einen Fehler halten, er schafft sie nicht zu dem Geburtstag...es wäre einmal mehr, daß unsere Tochter
vermittelt bekommt: Dazu ist Mama da.

An der wenigen Zeit kann es m.E. auch nicht liegen, letztes Umgangswochende war Papa auch Motorradfahren

VaKa

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Marcus Gnau
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« Antwort #7 am: 01. November 2011, 12:28:36 »

@VaKa,
weißt Du, Du bist hier in einem Forum unterwegs, in dem sich Väter austauschen, die mit ihren Kindern mehr Kontakt haben möchten, aber nicht dürfen, weil die Kinder im Trennungsstreit durch die Mütter instrumentalisiert werden. Da kommt es unter anderem ständig vor, dass Mütter die wenige Umgangszeit, die den Vätern bleibt, mit kindlichen Aktivitäten verplanen, so dass der Vater gar keine Möglichkeit mehr hat, sich seinen Kindern gegenüber selbst einzubringen. Der Grund dafür ist einerseits der süße Geschmack der Rache und der Machtausübung und natürlich auch der Versuch, das Vater-Kind-Verhältnis zu belasten. Wenn man als Vater in einer solchen Situation lebt, dann ist es natürlich schwierig, solche mütterlichen Aktivitäten von kindlichen Bedürfnissen, wie z. B. den Geburtstag eines Spielkameraden zu besuchen, voneinander abzugrenzen. Dies erst recht, wenn man wenig Umgangszeit hat. Da hilft auch Dein Argument nicht weiter, dass Du es an einem Tag an "Deinem" Wochenende genauso hälst und die Kontakte des Kindes zu anderen Kindern pflegst, denn bei Dir lebt das Kind ja. Du hast es jeden Tag um Dich herum und bist Abends sicherlich froh, wenn der kleine Quälgeist endlich im Bett liegt und Du Dich auch einmal um Dich selbst kümmern kannst. Gleichzeitig sitzen viele Väter, die sich hier austauschen, oft sehr traurig vor dem TV oder liegen im Bett und sehnen sich intensiv nach ihren Kindern, weil sie sie nur alle 14 Tage für maximal 50 Stunden oder vielleicht noch weniger sehen können. Manche haben ihre Kinder seit Monaten und Jahren nicht mehr gesehen, ohne dass sie eine Ursache hierfür gesetzt hätten.

Bei all diesem Drama habe ich aber nicht aus den Augen verloren, dass es Väter gibt, die ihrer Verantwortung den Kindern mehr schlecht als recht und manchmal auch gar nicht mehr nachkommen. Ich möchte nicht sagen, dass der Vater Deines Kindes zu dieser Gattung Väter gehört, auch wenn nach Deinen Schilderungen sein väterlkiches Engagement sicherlich optimierungsbedürftig sein dürfte.

Übrigens: dass Euer Kind nicht so gerne mit dem Papa telefonieren mag, ist kein Argument dafür, dass sie sich insoweit zurück hält. Du solltest ihr erklären, dass sie als Tochter dem Papa auch zu zeigen hat, dass sie ihn lieb hat, um ihm eine Freude zu machen. Da er nicht mehr bei Euch lebt, muss das nun über das Telefon geschehen. Das vierte Gebot, das in jeder (Kinder)Bibel nachzulesen ist und dort auch erklärt sein dürfte, wird ihm das kindgerecht nachvollziehbar machen.
Gleichzeitig sollte er auch informiert worden sein, darüber, dass er angerufen wird und von ihm erwartet werden kann, dass er kindgerecht darauf reagiert und er auch ein wenig mehr väterliches Engagement zu zeigen hat. Motorrad kann er auch an den WE fahren, an dem das Kind nicht bei ihm ist oder, wenn er eine entsprechende Veranstaltung besuchen bzw. unternehmen möchte, das betreffende WE entsprechend getauscht wird. Das Kind geht grundsätzlich allem anderen vor!


Viele Grüße
Marcus Gnau
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Ingo30
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« Antwort #8 am: 01. November 2011, 15:12:46 »

Hi Vaka,

auch wenn Du die Antwort wahrscheinlich nicht gerne hören willst: Es ist wirklich die Umgangszeit des Vaters. Und sowas wird wohl mal ganz gerne und ganz uneingennützig "fremdverplant" wenn man sich hier so umschaut (natürlich immer zum Wohle des Kinders, ist ja klar). Würde ich persönlich auch nicht gut finden.

Natürlich wird jeder kooperative Vater genausoviel Interesse haben, dass das Kind zu dem Geburtstag geht. Der Vater kann es ja dann auch abholen und das Thema ist durch.

Dazu ist es aber notwendig zu kommunzieren. Und eine SMS ist als "flüchtiges" Medium nicht dafür geeignet soetwas zu klären. Und das müsst ihr halt als Eltern hinbekommen. Ansonsten ist halt auch mal ein Vermittlungsgespräch durch Dritte notwenig, wenn es noch nicht einmal für diese einfache und notwendige Kommunikation eine verbindliche Regelung existiert. Gruß Ingo

P.s:
Zitat
Tochter frage ich sehr oft, aber sie ist generell nicht so der "Anrufer"

Dann habe ich ja manchmal auch Dinge mit ihm zu klären,


Sind das diese berühmten Anrufe, wo die KM im Hintergrund steht, auf jedes Wort der Tochter achtet um dann den Hörer an sich zu nehmen und dann die "Dinge mit ihm zu klären"? Würde ich als Tochter auch keine Lust zu haben. Dazu kommt, dass diese Gespräche am besten unter Euch als Eltern zu führen sind und nicht so das es das Kind mitbekommt.
« Letzte Änderung: 01. November 2011, 15:20:18 von Ingo30 » Gespeichert
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« Antwort #9 am: 01. November 2011, 17:42:34 »

Hi

Stimme Ingo zu, es ist das PapaWE und vieleicht fühlt er sich auch ein wenig Angep**, wegen der Info per SMS.

Wenn ein vernünftiges Gespräch stattfinden könnte, wird auch jeder Vater sagen, o.k. ich hole dich nach der Party um 18Uhr ab(das müsste für 6 Jährige reichen) und geniessen dann unser schönes Wochenende.

Gruss Wedi
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« Antwort #10 am: 01. November 2011, 18:09:47 »

Naja, ich finde, das muss man in diesem Fall etwas differenzierter sehen. Die Kommunikationsschwierigkeiten beider ET miteinander wurden ja schon in anderen Threads festgestellt.
Für das hier angesprochene Problem, sollte erst einmal festgehalten werden, dass - wenn ich mich richtig erinnere - der KV mehr oder weniger am Ort wohnt. Dh ein Kindergeb würde nicht das ganze UmgangsWE zerschießen. So, und nun hat Tochter eine Einladung zum Kindergeb erhalten, und in jeder Familie würde geschaut werden, ob dieser in die normale Familienwochendplanung hineinpasst. Und da es nicht in der zeitlichen Verfügungsgewalt von Vaka liegt, muss natürlich der KV entsprechend gefragt werden. Am besten natürlich von Tochter selbst, aber hilfsweise auch von der KM. Und so schwer kann es doch nicht sein, darauf kurz zu antworten, ob er damit einverstanden ist oder nicht. Das sollte doch eine Selbstverständlichkeit sein, auch im Hinblick auf die Eltern des Gebkindes ("uAwg"), aber auch der Tochter gegenüber. Und wenn er es nicht will, dann sollte er es selbst seiner Tochter erklären.
So ganz ohne eine Rückmeldung bringt er Vaka in Erklärungsnot ggü dem Kind (sehr schwer, auf solch ein Verhalten ohne Unterton was zu antworten) und auch ggü den einladenden Eltern.

Ich verstehe den KV nicht  c

Gruß, toto
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« Antwort #11 am: 01. November 2011, 18:58:45 »

Mal eine Frage an die Umgangsväter:

Ist es wirklich so schwer, sich in ein Kind reinzuversetzen und sich vorzustellen, dass es für ein Kind ganz schön traurig sein kann, eine Einladung zu einem Geburtstag nicht annehmen zu können, weil es zum Vater "muss", insbesonders, wenn die Mutter auch noch flexibel tauschen, verlängern oder Ersatztermine anbieten würde?

Ich würde im Traum nicht daran denken, meinem Kind (würde es nicht bei mir wohnen) solche Highlights zu versagen, nur weil ich MICH und meinen Umgang wichtiger finde.

Vaka ist doch keine Umgangsverweigerin, die Kindergeburtstage dazu nutzt, dem Vater das Kind vorzuenthalten. Es ist doch unter aller S**, dass der Vater nicht reagiert und somit nicht nur die Zu- oder Absage boykottiert, sondern auch der Mutter die Arschkarte zuschiebt, dem Kind zu sagen, dass es *nicht* zum Geburtstag gehen kann. Wäre es nicht SEINE Aufgabe anzurufen und zu sagen: "Schatzi, das ist Dein Papa-Wochenende, die Zeit möchte ICH mit Dir verbringen?" Nee, da fehlt natürlich der Hintern in der Hose, den Job darf mal Mama schön machen....

@Vaka: Vielleicht motivieren ihn die Sätze: Ich habe Dich am xx. und yy Oktober gefragt, ob Du einverstanden bist, wenn unsere Tochter am yy.yy. zum Kindergeburtstag geht. Deine Antwort ist noch immer ausstehend. Sollte ich bis xx.xx um yy.yy Uhr keine Aussage von Dir dazu erhalten, gehe ich davon aus, dass Du einverstanden bist.

*grr*

LG LBM
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« Antwort #12 am: 01. November 2011, 19:07:51 »

Ich denke, hier macht, wie meistens, der Ton die Musik.

Eine ausgewählte Formulierung könnte der Schlüssel zum Glück sein.

"Lieber Dingsbums,
am WE ist unser Schatzi zum Kindergeburtstag bei Klein Erna eingeladen und möchte sehr gerne hingehen.
Es wäre schön, wenn du ihr das ermöglichen würdest.
Da sie vorher sagen muss, ob sie kommt oder nicht, würde ich dich bitten, mir bis Morgen Bescheid zu geben.
Dann könnte ich auch noch ein Geschenk besorgen.
Da die Zeit drängt, gehe ich davon aus, dass das OK für dich ist und sage zu, wenn ich bis Morgen Abend nichts von dir gehört habe.

Dank und Gruss
Vaka."
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« Antwort #13 am: 01. November 2011, 19:56:43 »

Hi

@beppo, ein bißchen viel würde, hätte, könnte, sollte.

Wo ich auch auf jeden Fall zustimme, dass eine freundliche Formulierung Wunder wirken kann.

Nur eben, bei vakas Ex, fürchte ich dass zuviel Freundlichkeit dazu führt, dass er sich zu sehr gebauchpinselt fühlt. Er hat ja, wie aus ihren beiträgen hervorgeht, die Paarebene noch nicht sauber trennen oder überwinden können.

Da ich auch mit einem Organisations-Legasteniker als Ex geschlagen bin, kann ich aus eigener Erfahrung allerdings bestätigen, dass eine klare Ansage (natürlich höflich) unbedingt mit Termin für Rückantwort versehen sein sollte, ansonsten gilt es als Zustimmung.

Ob nun SMS oder Email, oder Telefon, ist völlige Geschmackssache. Ich z.B. erreiche meinen Ex fast nie per Telefon und habe auch keine Zeit ewig hinterherzutelefonieren. Da er Email ablehnt, bleibt nur SMS. Habt ihr schonmal Urlaubspläne für ein ganzes Jahr per SMS entziffern müssen ?  c

Ansonsten finde ich auch dass man sehr unterscheiden muss, ob man es mit jemanden zu tun hat, der Umgang verhindert durch Alternativangebote oder jemand der sich kümmert, und gewillt ist zu kommunizieren, aber ins Leere läuft. Es gibt eben sowohl auf Väter als auch auf Mütterseite die Guten und die Bösen, die Klugen und die Schlauen.

Ich finde es auch keineswegs Umgangsboykott oder "Schublade böse vernichtungswütende Ex" wenn man zum Wohl des Kindes agiert, und den Willen des Kindes respektiert (nicht vorschiebt!!!), zu dem so ein lustiger Kindergeburtstag allemal dazugehört, und diesen einfach mal als normales Ereignis betrachtet, um das es rundherum zu organisieren gilt.

ligr ginnie

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Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
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« Antwort #14 am: 01. November 2011, 20:05:22 »

Hi

Nur eben, bei vakas Ex, fürchte ich dass zuviel Freundlichkeit dazu führt, dass er sich zu sehr gebauchpinselt fühlt. Er hat ja, wie aus ihren beiträgen hervorgeht, die Paarebene noch nicht sauber trennen oder überwinden können.
Soviel zu freundlich finde ich Beppos überbringsel nicht, wenigstens nicht so freundlich, das er sich gebauchpinselt fühlen könnte.
Im übrigen ist er doch auch in einer neuen Beziehung.

Ich denke auch , der Ton macht die Musik, und in D-Moll ist alles eben sehr schwermütig.

Gruss Wedi
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« Antwort #15 am: 01. November 2011, 20:06:54 »

ein lustiger Kindergeburtstag allemal dazugehört, und diesen einfach mal als normales Ereignis betrachtet, um das es rundherum zu organisieren gilt.

Ja. So sehe ich es auch. Aber ja, man sollte bei einem UmgangsET auch dessen Planung berücksichtigen. Nur verdammt nochmal, er hat auch darauf zu antworten und muss eine Absage auch der Tochter verkaufen.

Also Vaka, schnell die Freundliche Nachricht mit Fristsetzung wie von Beppo vorgeschlagen abschicken.

ich drück dir die Daumen, toto
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« Antwort #16 am: 02. November 2011, 13:41:08 »

Hallo,

hier gehen ja die Meinungen ( aus persönlicher Erfahrung ?) doch auseinander.

Vielleicht sollte ich nochmal erklären: Ich finde und fand es eben gerade superwichtig, daß Papa + Tochter auch solche Erlebnisse / Momente haben.
Ich finde, indem WIR Tochter signalisieren, ok da ist ein Geburtstag ( oder was auch immer )und egal bei wem du da gerade bist, da kannst du hingehen
ist das Ganze doch für sie ein Stück Normalität oder?
( natürlich kann es hier und da immer zu Terminüberschneidungen geben, auch in Normalfamilien)

Trotzdem finde ich Umgang haben Tochter und Papa und da kann es durchaus auch mal nach den Kindern gehen, so wie LBM schon schrieb.

Und in dem Fall findet der Geburtstag sogar im Wohnort des Papas statt und ich habe ihn einfach nur gefragt, ob wir zusagen können, WEIL er sie ja vom Hort dorthin bringen und abholen muss.
Also ich habe keineswegs in Erwägung gezogen, dies selbst zu übernehmen.

Zu der sms. Naja mein gewünsches Medium ist es auch nicht, nur ich habe auch keine Lust mich ewig wie "Dreck" behandeln zu lassen. Kein Hallo und kein Tschüss wenn mal persönliche Übergabe ist.
Wenn Telefon kurz und knapp und der Vorwurf er kann mir auch im Bezug auf unsere Tochter nicht trauen, weil ich ihn beziehungstechnisch enttäuscht habe. Mein Einwurf, daß ich seit einem Jahr die Tochter-Papa Beziehung fördere hat er zwar bejaht, aber er traut mir eben trotzdem nicht...Das macht das Ganze extrem schwer und natürlich überlege ich dreimal wie ich ihm was schreibe.
Externe Beratungen lehnt er ja ab, weil "wir haben keine Probleme".


Ich habe ihm gestern nochmal eine mail mit allen Daten geschrieben und gefragt, ob er sie hinbringen und abholen kann.
Daraufhin hat er dann nachts bestätigt und gefragt wie es Tochter geht. Habe ihm daraufhin auch eine lange mail geschrieben, was in der Schule läuft etc.

Ich bin echt offen für Kritik aber inzwischen bin ich es auch leid, dem Mann ständig hinterherzulaufen, ich habe und werde den Umgang niemals boykottieren aber ich kann ihm
Tochter auch nicht auf den Rücken binden, ein bisschen muss er sich schon selbst bewegen. Und wenn er das aus verletztem Stolz nicht kann, hat er m.E. nicht seine Tochter im Fokus, sondern sich.

Jedenfalls geht Tochter zum Geburtstag und das freut mich für sie :-)

Und das Gute ist, sie hat ja von dem Ganzen Theater nichts mitbekommen.

VaKa


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« Antwort #17 am: 02. November 2011, 13:48:13 »

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« Antwort #18 am: 02. November 2011, 15:51:57 »

@Vaka: Das Thema Kinderaktivitäten wird hier sehr sensitiv aufgenommen da die Regel eher die ist das eine KM der Ansicht ist das die Kinder ja jetzt Hobbies haben und der KV diese uneingeschränkt zu unterstützen hat. Wenn also die Kinder von Frühjahr bis Herbst jedes WE - und damit auch jedes UmgangsWE - ein Fußballspiel haben (möglichst noch alle 3 Kinder jeweils verschiedene) hat der KV sie da bitte immer hinzufahren. Das sich dies dann jedesmal auf mehrere 100km Fahrstrecke summiert ist egal ....

Ein Geburtstagsbesuch mit den von die beschriebenen Auswänden sollte sicher kein Problem sein.
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« Antwort #19 am: 02. November 2011, 16:58:39 »

@VaKa,
schade, dass es hier kein Beifalls-Button gibt. Würden alle Mütter sich so verhalten, wie Du das insbesondere in Deinem letzten Posting bezüglich Deiner Person beschreibst, würde dieses Forum keine Existenzberechtigung haben.


Viele Grüße
Marcus Gnau
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« Antwort #20 am: 02. November 2011, 17:04:53 »

@Marcus:
Zitat
schade, dass es hier kein Beifalls-Button gibt.
Guggst Du [Mehr Smileys] beim antworten:  applaus1 oder  applausueberkopf oder  applaus2.

Grüßung
Marco
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« Antwort #21 am: 02. November 2011, 17:58:34 »

Hallo Vaka,

auch von mir nur ein Lob! Hast Du gut hinbekommen. Ich muss Dir aber hier:

Ich bin echt offen für Kritik aber inzwischen bin ich es auch leid, dem Mann ständig hinterherzulaufen, ich habe und werde den Umgang niemals boykottieren aber ich kann ihm Tochter auch nicht auf den Rücken binden, ein bisschen muss er sich schon selbst bewegen. Und wenn er das aus verletztem Stolz nicht kann, hat er m.E. nicht seine Tochter im Fokus, sondern sich.

uneingeschränkt Recht geben. Das MUSS sich ändern. Denn auch wenn man die geduldigste Kuh auf der Weide ist, irgendwann wächst einem da ein Horn. Aus Erfahrung kann ich Dich aber nur warnen. Männer, die sich als Opfer sehen (egal ob aus der Trennung resultierend oder weil das Leben generell grausam und gemein ist) bewegen sich nicht selbst. Sie sind der Meinung, dass es genau SO sein muss und wenn Du Dir den Hintern nicht genau SO aufreißt, dann ist das eine maximale Unverschämtheit von Dir.

Mein Ex bspw. hat sich neulich per Mail beschwert, wie man ihn "so hassen" kann und sich nicht mal bei ihm meldet. Nun ja, nachdem ich geschlagene VIER Jahre ähnliche Verrenkungen für meinen Sohn gemacht habe wie Du für Deine Tochter, er 90% der Umgänge abgesagt hat oder einfach nicht erschienen ist und zuletzt seinen Junior wieder so hat hängen lassen, sehe ich weder unseren Sohn noch mich in der Pflicht, hinter ihm her zu funken. Mir ist dann - nach vier Jahren - mal so richtig mein Sitzfleisch geplatzt und ich habe ihm all das "gesagt", was ich vier Jahre lang versucht habe wegzumeditieren.

Ich habe in diesen vier Jahren ganz klar einen Fehler begangen. Ich habe intuitiv gewusst, wenn ICH nicht alle Hebel in Bewegung setze, damit Zwergnase seinen Papa nicht verliert, dann passiert nicht viel. Ich habe daher erhebliche Kopfstände gemacht, nur damit mein Sohn zu seinem Recht auf seinen Vater kommt. Umso mehr ich organisiert habe bzw. versucht habe Lösungen zu finden, desto mehr hat er mir vor den Koffer gesch..... Wie Dein Ex hat er bis heute noch nicht wirklich mit dem Verlust unserer Paarbeziehung abgeschlossen und in Kombination mit seinen anderen Problemen macht es das für ihn unmöglich sich darauf zu konzentrieren, dass er ein *V*A*T*E*R* ist.
Ich hätte bei allem Vatererhalt meinem Ex früher Grenzen aufzeigen müssen und meine Versuche waren da nicht geradlinig genug, weil ich in erster Linie an meinen Sohn gedacht habe, der "Papa" ja vermisst hat. Ich habe aber mittlerweile registriert, dass meinem Sohn diese Unzuverlässigkeit und dieses im Stich lassen schadet (Auswirkungen Sozialverhalten, Schule). Auf seine letzte sehr theatralische Anfrage, ob er denn seinen Sohn, den er sooooo liebt (*mondanheul*) wiedersehen könnte, habe ich das erste Mal laut und deutlich NEIN gesagt und ihm angeboten, er möge mich auf Umgang verklagen.

Das mag jetzt völlig verrückt klingen, aber mein Ex muss einfach mal lernen, dass er nicht den Umgang fordern kann, wenn ER gerade mal Sehnsüchte hat und dann in der Versenkung verschwindet, wenn er gerade nicht "anders kann" und seinen Sohn dann eiskalt sitzen lässt. Das zu verstehen erwarte ich von einem erwachsenen Mann. Meinem Sohn steht die Tür offen, das heißt, wenn er nach Papa fragt (ihn beispielsweise anrufen will), dann darf er das jederzeit tun. Nur, seit Monaten WILL er das nicht mehr.

Das was ich Dir für Deine Tochter empfehle ist, ihr ganz klar zu signalisieren, dass sie Papa jederzeit anrufen, sehen, lieben darf. Und ich denke, das tust Du bereits. Überlasse ihr eigene Eindrücke zu sammeln, denn dann lernt sie ihre Elternteile klar einzuschätzen und bewegt sich fern von Loyalitätskonflikten. Mein Sohn hat heute auch keinerlei Schmerz, mir zu sagen wiiiiiie lieb er Papa hat und das ist auch gut so. Aber er weiß aus seinen gesammelten Erfahrungen, dass Papa eben nur "ein Papakostüm anhat, aber gar kein richtiger Papa ist" (das sagte er mal vor 1-2 Jahren zum Verhalten seines Vaters) und hat mit kindlichen Worten völlig selbstständig die Einordnung seines Vaters vorgenommen.

Jetzt ist es so lang geworden Was ich Dir mitgeben möchte ist: Bring den Einsatz Deinem Kind zuliebe so weiter, aber behalte kritisch im Auge, ob Dein Ex sich auf Deinen Allroundservice verlässt und Dir die A-Karten zuspielt, wie immer er lustig ist. Denn da kommt dann irgendwann der Punkt, an dem man die Strategien kritisch auf den Prüfstand stellen sollte.

Lieben Gruß, LBM
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mahjoko
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« Antwort #22 am: 02. November 2011, 18:13:36 »

LBM, Danke!

Das nehme ich auch mal für mich ... mit ... in Anspruch ... oder was auch immer ... !  thumbup

mahjoko :-)
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Malachit
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« Antwort #23 am: 02. November 2011, 18:59:55 »

Hallo zusammen,

nur 'ne Ergänzung:

Auf seine letzte sehr theatralische Anfrage, ob er denn seinen Sohn, den er sooooo liebt (*mondanheul*) wiedersehen könnte, habe ich das erste Mal laut und deutlich NEIN gesagt und ihm angeboten, er möge mich auf Umgang verklagen.
Das mag jetzt völlig verrückt klingen, aber mein Ex muss einfach mal lernen, dass er nicht den Umgang fordern kann, wenn ER gerade mal Sehnsüchte hat und dann in der Versenkung verschwindet, wenn er gerade nicht "anders kann" und seinen Sohn dann eiskalt sitzen lässt.

Das mag verrückt klingen; aber es ist nicht verrückt, sondern es ist nur folgerichtig, wenn man ein wenig die Vorgeschichte kennt.

Manchen Leuten wird der Wert der Dinge anscheinend erst dann bewusst, wenn sie diese nicht mehr hinterhergetragen bekommen, sondern wenn sie sich diese in irgendeiner Weise "erkämpfen" müssen. Ob ein Lausebackespapa allerdings überhaupt nochmal die Kurve kriegt, weiß ich nicht; viel Hoffnung habe ich da, offen gestanden, nicht mehr.

Was euch beide, Vaka und Mahjoko betrifft, so hoffe ich zwar, dass ihr niemals den Holzhammer auspacken müsst, den LBM euch hier gerade gezeigt hat; ganz ausschließen kann man es bei diesen beiden "Prachtexemplaren" von Expartnern allerdings wohl nicht, dass eines schlechten Tages so eine Rosskur nötig sein wird ... nun ja, betrachtet es bitte als Ultima Ratio.

Einen brauchbaren Ratschlag  für das Verhalten gegenüber solchen Umgangsdödeln hab' ich nicht; das beste Vorgehen ist vermutlich eine gesunde Mischung zwischen Gelassenheit und Konsequenz. Das heißt, auf der einen Seite sich über die kleinen Dinge freuen, die im Umgang zwischen Kind und Vater funktionieren, auch wenn sie unerwartet kurzfristig kommen - aber auf den anderen Seite auch die eigene Grenze und die Grenze des Kindes kennen, an der die freundliche aber bestimmte Ansage nur noch lauten kann: "Sportsfreund, diese Zeit ist bereits anderweitig verplant, und das lässt sich auch nicht mehr ändern, wenn du dich erst so kurz vor knapp meldest. Nebenbei gefragt, wann ist für dich die nächste Gelegenheit, Junior zu sehen, dann halte ich nämlich die Zeit dafür von anderen Dingen frei."

Aber gut, was sag' ich euch. Das wisst ihr vermutlich ohnehin schon alles ...

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Es gibt in unserer sogenannten Demokratie keinerlei Opposition, sobald es um Frauenpolitik geht.
Vaka
Rege dabei
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Beiträge: 228


« Antwort #24 am: 03. November 2011, 10:59:13 »

Hallo,

@LBM, ich weiß nicht warum, aber als ich deinen Beitrag gelesen habe, musste ich fast heulen.
Irgendwie sprichst du mir so aus der Seele.

Im Grunde weiß ich, daß ich ihm unsere Tochter nicht ewig hinterhertragen kann, aber ich kenne ihn aus den vergangenen 12 Jahren auch
und eben auch seine Krankheitsgeschichte ( Angst/Panikattacken und Soziale Störung) und weiß, daß er gewisse Dinge einfach
nicht KANN und habe dort ein Stück weit "aufgegeben" , das muss ich zugeben...Anders als bei euch sagt er ja immerhin die Umgänge nicht ab.
Es ist einfach nur , ich nenne es mal für mich Destinteresse, ( obwohl er seine Tochter sicher sehr dolle liebt) da und ich merke jetzt ganz deutlich seit
dem Schuleintritt, daß wenn er nicht öfter mal anruft etc, er den Alltagskontakt einfach verliert.

So blöd es klingt, das tut mir für Tochter und ihn leid. Für Tochter weil er eben auch weniger Ansprechpartner wird und für ihn weil
Er dadurch weniger am Leben seiner Tochter teilnimmt. Aber wenn er sich da nicht die notwendige Psychologische Unterstützung holt wird das nicht anders werden-
Er ist so aufgewachsen, die Familie ist zwar scheinbar intakt aber es gab und gibt dort einfach KEINE Kommunikation, Die Schwester hat Borderline ( diagnostizert), er andere Störungen.

Für mich weiß ich, daß ich FÜR unsere Tochter immer mehr investieren muss und ich werde diesen Weg auch fortführen, sofern ich das kann.
D.H. wie bei euch auch, Tochter soll sich ihr eigenes Bild machen, dazu gehört, daß sie immer offen und überall über Papa sprechen kann. ich bin sehr froh, daß auch mein LG
da mitzieht und wenn über den Papa gesprochen wird, ist es ganz pure Normalität. Und sie weiß auch, daß ich jeglichen Kontaktwunsch unterstütze.
(Neulich hat sie einen Brief mit allen Buchstaben, die sie gelernt hat geschrieben an den Papa ) Wir haben den dann gemeinsam in einen Umschlag gesteckt und an den Papa gesendet.

Aber ich merke eben auch, daß mir nach einem Jahr ab und an die Kraft fehlt. Aktuell ist es so, daß mein LG ab und an mal 3 Tage bei uns ist und wir überlegen, ob er nächstes Jahr zu uns zieht.
Alle wollen das und unsere Tochter sieht ihn als ihren großen Freund und mag ihn total gern. Nur ich merke ( obwohl ich ihn und Tochter natürlich auch liebe ) , daß ich manchmal
Probleme hab, diese "Patchworkfamilie" für mich emotional zu vereinen, weil ich eben auch von anderen Problemen etc u.a. mit Ex, nahezu alleinige Erziehung etc. voll belastet bin

Aber trotzdem danke an alle, habe heute wohl einen emotionalen Tag

VaKa
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