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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 22:17:31 *
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Autor Thema: Eine Familie, von heute auf morgen zerbrochen...  (Gelesen 2229 mal)
Sider82
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 18


« am: 18. Oktober 2011, 18:25:25 »

Hallo zusammen, ich würde einfach mal meinen Fall schildern.

Meine Freundin hat sich vor kurzen nach 8-jähriger Beziehung, von mir getrennt. Wir haben ein gemeinsames Kind (6Jahre) mit gemeinsamen Sorgerecht.
Sie ist von jetzt auf gleich zu einen neuen Mann gezogen und hat alles aufgegeben. Ich kam nach Hause und aufeinmal ware alles von Ihren Sachen weg.
Momentan sind Schulferien und die Kleine ist bei der Oma diese Woche. (meinen Eltern) Jetzt will Sie unser gemeinsames Kind ebenfalls zu sich holen, kommende Woche.
Damit bin ich aber keinesfalls einverstanden, das Kind kennz den neuen Mann überhaupt nicht und auch nicht die neue Umgebung. Was kann ich tun, was ist zu empfehlen, was könnt Ihr mir raten zu tun?
Vielen Dank.

MfG
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Ingo30
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« Antwort #1 am: 18. Oktober 2011, 18:58:03 »

Hi Sider,

willkommen hier... ja, sehr übele Situation (für das aber trotz all des Schocks eine Vorgeschichte geben wird).

Wichtig für Dich: Bleib ruhig, so schwer das jetzt auch ist in der Situation. Jeder Fehler denn Du ab dieser Minute machst, wird ab nun gnadenlos bestraft, deshalb frag bitte einfach hier nach wenn Dir Deine Ex mit Anwalt / Jugendamt / Titutlierungen / Unterhaltssachen kommt. Du kannst hier immer Hilfe bekommen.

Als nächster Punkt muss unbedingt der Umgang für Dein Kind geregelt werden. Hier können Exen sehr erfinderisch sein um Euch auseinanderzutreiben. Bleib also ruhig und geb die Ansage, dass ab nächster Woche sofort der Umgang im Wechsel läuft. Das bedeutet für Dich: Mindestens jedes 2 WE ist Deine Tochter bei Dir. Dazu kannst und solltest Du natürlich auch Termine unter der Woche finden, wenn es für Dich beruflich möglich ist. Ansonsten könntest Du prüfen, ob Deine Tochter auch bei Dir leben könnte (wenn möglich).

Sollte Deine Ex Zicken machen (was nach der Aktion anzunehmen ist), bleib ruhig und lass Dich auf keinen Fall provozieren. Gruß Ingo
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wedi-
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« Antwort #2 am: 18. Oktober 2011, 19:06:28 »

Hi und auch ein willkommen von mir

Jetzt will Sie unser gemeinsames Kind ebenfalls zu sich holen, kommende Woche.
Damit bin ich aber keinesfalls einverstanden,
Wäre ich auch nicht.
Wie sieht es aus mit Betreuung, kannst du die sicher stellen?

Natürlich gehören Kinder zur Mutter(allgemeines Denken), sie können aber auch beim Vater sein und der Mutter wird ein Umgangsrecht eingeräumt.Besser noch ist das WM, das wird aber nur im gegenseitigen Einvernehmen stattfinden können, also hier nicht der Fall.


Gruss Wedi
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midnightwish
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« Antwort #3 am: 18. Oktober 2011, 19:10:23 »

Hi Ingo,

da GSR besteht sehe ich keinen Grund dafür ,das das Kind nicht bei ihm bleiben kann.

LG Tina
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
staengler
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entsorgter Vater nach DIN 0815 dt. Familienrecht


« Antwort #4 am: 18. Oktober 2011, 19:14:02 »

Servus,

ich schließe mich Tina an.
warum bleibt das Kind nicht einfach beim Vater.

Die Mutter bekommt ein großzügiges Umgangsrecht.

Gruß, Michael
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sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Sider82
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Geschlecht: Männlich
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« Antwort #5 am: 18. Oktober 2011, 19:14:23 »

Vielen Dank für die erste schnelle Antwort.
Das nächste Problem ist ja, dass Sie sich die Woche über nicht um die Kleine kümmern kann.
Dies ist mit den Arbeitszeiten verbunden. Bei mir ist dies einfacher, da ich flexible Arbeitszeiten hab und mir vieles einrichten kann.
Ich habe auch Angst, dass genau aus diesem Grund unser gemeinsames Kind bei "3. Personen" aufwachsen wird, da sich die Mutter
nicht immer kümmern kann aufgrund der Arbeit. Bisher war es immer so, dass ich unser Kind aus der Schule oder bei der Oma abholte.
Ich weis nicht wie das alles werden soll und hab große Bedenken in allen Lagen. Das nächste ist, ich liebe meine EX noch sehr und
kann mit der ganzen Situation wahrscheinlich nicht gut umgehen... Solche Situationen im Leben kann man niemanden wünschen!

MfG
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wedi-
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« Antwort #6 am: 18. Oktober 2011, 19:26:23 »

Das nächste Problem ist ja, dass Sie sich die Woche über nicht um die Kleine kümmern kann.
Umso besser, dann machst du das eben.

Das nächste ist, ich liebe meine EX noch sehr und
kann mit der ganzen Situation wahrscheinlich nicht gut umgehen... Solche Situationen im Leben kann man niemanden wünschen!
Ja, tut weh, ist aber nun mal so.Finde dich damit ab.
Viele hier haben das durchgemacht.
Du solltest dich jetzt auf dein Kind konzentrieren.
Das Kind spiegelt doch euere anfängliche Liebe wieder.
Jetzt musst du nach vorne schauen.
Am Anfang der Trennung werden viele Fehler gemacht die sich später nicht korrigieren lassen.Mache du diese nicht.

Konzentriere dich auf's Kind und lass die Vergangenheit hinter dir.

Gruss Wedi
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Sider82
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« Antwort #7 am: 18. Oktober 2011, 19:32:14 »

Sie wird unser Kind dann zur Oma/neuen Freund geben und abends wieder abholen. So schwebt mir das jetzt vor.
Aber ist dies ein Zustand, den ich als Vater aktzeptieren kann/muß?! Weis ich, obs meinen Kind bei den neuen anfänglich
gut geht, sie kennt Ihn ja schließlich absolut nicht! Darf meine EX die Kleine überhaupt sofort alleine bei den lassen???
Es gibt soviele Fragen mit offenen Antworten, sowas hätte ich mir nie erträumt.
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Sider82
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« Antwort #8 am: 18. Oktober 2011, 19:43:56 »

Könnt Ihr mir etwas raten, was ich auf jeden Fall vermeiden muß/sollte? Bzw. wie ich mich verhalten sollte/kann?
Ich war noch nie in einer ähnlichen schlechten Situation, weis mir deshalb meist keinen echten Rat wies weitergeht
Mit jeden Bekannten/Freunden/Familienmitgliedern über die Situation reden will und kann ich leider auch nicht.
Ich Danke Euch allen.
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Ingo30
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« Antwort #9 am: 18. Oktober 2011, 21:57:21 »

Hi Sider,

soetwas ist mit die schlimmste Erfahrung die man im Leben machen kann - deshalb ist dieses Forum auch eine große Hilfe. Du bist nicht allein in der Situation, viele von uns haben genau diese Situation wie Du so erlebt.

Was Du tun solltest:

1. Rede mit Deinen Freunden oder Familie. Dies ist normal, dass einem das unangenehm ist am Anfang. Aber es muss raus. Schweigen hilft nichts und es kommt innherhalb der nächsten Wochen eh raus. Ausserdem brauchst Du Leute zum Reden.

2. Ich persönlich halte von solchen Nexts, die sich bewußt in bestehende Beziehungen drängen überhaupt nichts (ist aber nur meine persönliche Meinung) und kann das gut nachfühlen. Es hilft aber nichts, hier irgendwelche Agressionen oder sonstwas aufzubauen. Diese Herrschaften schneiden sich in der Regel über kurz oder lang selber ins Fleisch, da musst Du nichts dazu tun.

3. Sei immer freundlich. Immer. Auch wer lächelt, zeigt seine Zähne.

4. Verabschiede Dich sofort und umgehend von Deiner "Liebe". Die Frau hat nach dieser Aktion nichts mehr mit der Person zu tun, die Du gekannt hast. Frauen haben bei so einer Situation längst mit Dir abgeschlossen und sie werden Sie zu 99 Prozent nicht mehr zurücknehmen. Und wenn Sie es tun, frag Dich mal, ob Du auf solch ein Niveau sinken möchtest.

5. Faktisch kannst Du nichts ändern mit den Nexts. In der Regel ist es aber so, dass auch diese Menschen nett und freundlich sind und den Kindern nichts wollen. Fakt ist aber auch, dass wenn sie sich einen arbeitslosen Schönling geangelt hat, Du ihn für die nächste Zeit mitfinanzieren wirst.

6. Setze sofort klare und verständliche Ansagen und weiche von diesen nicht ab. Deine Ex scheint nicht von der zörgerlichen Sorte zu sein, dass kennen wir hier schon im Forum. Da ist Ärger vorprogrammiert. Mir Rumgeheule, Appelle an ihre "Ehre / Liebe", etc. machst Du dich für sie nur zum Schwächling.

Die erste Ansage an Sie lautet, dass der Umgang ab nächste Wochenende im Wechsel beginnt. Reagiert sie nicht auf Anrufe,  gibts das Ganze per Einschreiben schriftlich. Hier gibt es auch keine Ausreden a la "das Kind muss die Trennung verarbeiten / Wir fangen in 2-3 Monaten mit dem Umgang an / das Kind kann nur bei mir Schlafen." Sollte sie sich verweigern, ist der nächste Schritt die Vermittlung beim Jugendamt. Gruß Ingo
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TotoHH
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« Antwort #10 am: 18. Oktober 2011, 22:20:39 »

Als Ergänzung zu Ingo:

- Sichere den Haushalt, nicht dass plötzlich mehr als nur Ihre Sache verschwunden sind...

- Mache ihr klar und ruhig verständlich, dass es für Tochter am Besten ist, bei Dir wohnen zu bleiben. Auch, weil Du ja anscheinend flexibler bist, was Deine beruflichen Verpflichtungen betrifft. Lass dabei das Thema Kindesunterhalt, der Dir dann ja zusteht außen vor, das kannst Du später immernilsh anbringen. Stattdessen, sichere ihr großzügigstes Umgangsrecht zu, zum Wohle des Kindes! Appelliere an sie, dass ihr zwar auf Paarebene einen unkittbaren Konflikt habt, aber weiter gemeinsam Eltern seid und sein müsst und sein könnt!

- Sollte dies erwartungsgemäß zu erheblich Gegenwind führen, dann bring das Wechselmodell ins Spiel, bei dem ihr (annähernd) gleiche Betreuungsanteile erbringt - nutze dazu hier mal die SuFu, da findest Du einiges.

- Und für Dich: Vergiss sie, die Liebe ist nicht mehr da, mache Dich auch frei von Gedanken an ihren Next. Er wird, wenn es bei den beiden Ernst ist, in den nä Jahren in irgendeiner Form eine hoffentlich gute weitere Bezugsperson für Deine Tochter werden

viel erfolg, und bei fragen: nur zu! möglichst konkret hilft, dass es hier meist schnell und viele Antworten gibt

Gruß toto
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Vaka
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« Antwort #11 am: 19. Oktober 2011, 08:35:21 »


 Ich persönlich halte von solchen Nexts, die sich bewußt in bestehende Beziehungen drängen überhaupt nichts


Hm..ich glaube in eine wirklich bestehende Beziehung kann sich keiner drängen und außerdem gehören da immer Zwei dazu.

Allerdings finde ich es gegenüber dem Kind unverantwortlich. gleich zum Next zu ziehen. ( meine persönliche Meinung )

Hi Sider,

so wie es sich anhört, wohnt eure Tochter doch jetzt noch bei dir oder?
In eurem Fall würde ich das versuchen beizubehalten und die Mutter hat eben das Umgangsrecht.

VaKa
 

*Quoting korrigiert*
« Letzte Änderung: 19. Oktober 2011, 09:06:34 von 82Marco » Gespeichert
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« Antwort #12 am: 19. Oktober 2011, 08:50:44 »

Hallo Sider,

und willkommen im Forum. Es gibt so viele Geschichten, die sich leider immer wieder gleichen. Es ist wirklich schwer, mit dieser Situation umzugehen bzw. gerade  in einem solchen emotionalen Moment
rational denken zu können. Mir hat ganz klar die Vorstellung geholfen, dass immer meine Tochter da sein wird, um die ich mich kümmern werde. Zum Glück konnten wir uns noch einigen, da ich die Kleine
großziehen darf. Das sollte, gerade bei Deinem beruflichen Hintergrund mit felx. Arbeitszeiten Dein großer Vorteil sein!!!

Es gibt viele Meinungen und jeder hat seine ganz persönlichen Vorstellungen. Für Dich sollte nur klar sein/werden, was Du eigentlich jetzt möchtest. Wochenendvater, Wechselmodeller, Single....

Vorab aber erstmal:

Zitat
Das nächste ist, ich liebe meine EX noch sehr und kann mit der ganzen Situation wahrscheinlich nicht gut umgehen...
Die ersten Tage konnte ich so gut wie gar nicht darüber reden, ohne innerlich zusammenzubrechen. Mit jedem Tag wird es aber besser! Hat gute 7 Tage gedauert um die Fassung wieder zu erlangen.
Aber da muss Du leider auch durch. Das Thema Ex hat sich trotz Deiner Gefühle beendet. Keine Frau spricht eine Trennung aus oder verschwindet, ohne sich dabei was gedacht zu haben. Also versuche
erst gar nicht, Dir eine Schuld zu einzureden, mehr für die Rückgewinnung der EX gemacht zu haben. Versuche das Thema Ex lediglich auf den Umgang mit dem Kind zu fokussieren. Das ist auch bei mir,
der einzige Grund, warum ich überhaupt noch mit der KM spreche. Der Spruch mit den Zähnen beim lächeln, drückt es sehr gut aus   Auch daran musst Du Dich gewönnen.

Als erstes musst Du unbedingt mit Deinem Umfeld absprechen. Deine Eltern sind ein guter sozialer Faktor und eine gute Möglichkeit dies Kindesbetreuunug zu regeln. Daher musst du unbedingt versuchen,
Deine Eltern dafür zu gewinnen, für Dich und nicht für Deine EX da zu sein. Ich weiß natürlich nicht, welches Verhältnis Deine Eltern zu Ex haben, aber es sollte zukünftig nicht dazuausarten, dass Deine Eltern
als Kindermädchen für Deine Ex herhalten muss. Auch hier sollte ein klarer Schlussstrich gezogen werde. Klingt hart, aber dies gehört eben zu einer Trennung.

Jetzt kommen wir direkt zu dem nächsten Aspekt: Die Betreuung durch einen Dir völlig unbekannten Next ist bei einem GSR nicht so einfach, wie es sich die Mutter denkt. Selbst die Betreuung durch eine Tagesmutter oder im Kindergarten
benötigt die Zustimmung beider Elternteile, auch bei einer Trennung. Hier würde ich singnalisieren, dass für diesen Fall nicht einverstanden bist! Das geht meiner Meinung gar nicht. Du musst es eben nur nett verpacken.
Über so etwas kann sprechen, wenn etwas mehr Zeit vergangen ist und hiermit meine ich Jahre. Wenn Deine KM keine Zeit hat, um sich um das gemeinsame Kind zu kümmern, dann ist es automatisch Dein Part, wenn Du Dich
hierfür bereit erklärst. Daher sofort mit KM sprechen, wie sich das alles zukünftig vorstellt und ggf. über elternvereinbarungen nachdenken und dies vor dem Jugendamt bekannt geben.

Solange Du noch in der Wohnung/Haus mit dem Kind gemedlet ist, und die Frau nichts dagegen unternimmt, ist dies auch schon ein Signal. Würde dies auch beim Jugendamt anmerken, dass die Mutter ohne das Kind erstmal abgehauen ist. Welche
Mutter macht das so?

Also erstmal mit Deinen Eltern ab, welche Unterstützung Du erwarten kannst, wie Deine berufliche und finanzielle Situation aussieht und vor allem was Du möchtest.

VG
Tom

P.S.: es klingt merkwürdig, aber es wird wirklich alles mit jedem Tag besser und erstmal erträglicher!  



 
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« Antwort #13 am: 19. Oktober 2011, 09:29:07 »

Guten Morgen.

Die ersten Tage konnte ich so gut wie gar nicht darüber reden, ohne innerlich zusammenzubrechen. Mit jedem Tag wird es aber besser! Hat gute 7 Tage gedauert um die Fassung wieder zu erlangen.
Und auch wenn es noch ein wenig länger dauert, ist es "normal". Ich hatte glaube ich ein knappes halbes Jahr arg dran zu knabbern...

P.S.: es klingt merkwürdig, aber es wird wirklich alles mit jedem Tag besser und erstmal erträglicher!   

Sehr wahr!!

Einen guten Tag wünsche ich Dir, toto
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« Antwort #14 am: 19. Oktober 2011, 09:34:34 »

Servus sider,

Zitat
Sie wird unser Kind dann zur Oma/neuen Freund geben und abends wieder abholen. So schwebt mir das jetzt vor.
Aber ist dies ein Zustand, den ich als Vater aktzeptieren kann/muß?! Weis ich, obs meinen Kind bei den neuen anfänglich
gut geht, sie kennt Ihn ja schließlich absolut nicht! Darf meine EX die Kleine überhaupt sofort alleine bei den lassen???
ich kommer darauf nochmals zurück.

Ihr habt gemeinsames Sorgerecht.
Dies bedeutet, dass Du exakt die gleichen Rechte als Vater hast, wie deine Ex als Mutter.
So wie sie das Kind beim Next lassen darf, könntest Du es genauso bei einer beliebigen Person lassen, die Dir gefällt.

Es gibt erstmal nichts, was der Mutter mehr Rechte zusprechen würde.
Allerdings geht es darum, sich jeweils zu einigen. Klappt das nämlich nicht, und ein Gericht muss diese Einigung dann als Urteil erwirken, dann sieht`s für Dich als Vater eben sehr oft schlecht aus.
Einer der hauptsächlichen Gründe, weshalb diese Forum besteht.

Gruß, Michael
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« Antwort #15 am: 19. Oktober 2011, 10:35:12 »

Hallo Sider,

in gewisser Weise dachte ich, das wäre meine Geschichte. Irgendwie tut es gut zu wissen, dass man nicht alleine ist. Ich weiß, das klingt auch blöde ist aber so, und mich hält es davon ab, mich in eine neue Verziehung zu werfen.

Also, da ich deine Ex nicht kenne, nur das was du hier schreibst, versuche ich mal, für euer Kind zu schreiben.
Es ist nur meine persönliche Meinung und nichts anderes.

Euer Kind ist bei der Oma und weiß sicher noch nichts von der Trennung. Von daher würde ich erst mal das Kind bei dir lassen. So hat es noch seine gewohnte Umgebung. Auch wegen Schule oder Kindergarten würde ich es erst mal bei dir lassen. Da ihr beide am arbeiten seid, würde ich grundsätzlich das Wechselmodell vorschlagen. Hierbei ist aber wichtig, dass ihr nicht zu weit auseinander wohnt.

Das beste wäre, einen Termin beim Jugendamt zu machen. Hier solltest du folgendermassen vorgehen. Zeige ihnen auf, dass du das Wechselmodell durchführen kannst, dass du gewillt bist, dem Kind beide Elternteile zu lassen. Dchau mal nach, ob es bei euch eine Erziehungsberatungsstelle gibt. Diese sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Ich habe selber mal eine aufgesucht um abzuklären, was ich in gewissen Fällen tun sollte bzw. welche Möglichkleiten ich in gewissen Fällen habe. Mir war wichtig, dass ich stets das Kindeswohl hervorgehoben habe. Aber nicht aus Eigennutz sondern aus Überzeugung.

Es ist fast egal, was Vater und Mutter vorher gemacht haben bezüglich der Trennung, Kinder lieben beide. Ich habe das selber erlebt bei meinen Stiefkindern. Da hat sich der Vater auch wenig um seine Kinder gekümmert, aber sie haben Sehnsucht nach ihm. Auch wenn ich den Vater für alles mögliche halte, so treibe ich nie einen Keil zwischen ihn und den Kindern. Und inzwischen bin ich in der Lage, den Kindern das auch so zu sagen ohne das Verhältnis zu trüben. Und was ich so mit bekomme, versucht er auch keinen Keil zwischen den Kindern und mir zu hauen. Grundsätzlich ist es schwer, auch für die Kinder, aber wenn man vorsichtig in kleinen Schritten das macht, erlebt man, dass die Kinder eine sehr gute sozialkompetenz haben.

Ach noch was! Wenn ihr es hinbekommt, mit dem Wechselmodell, dann kann es passieren, dass euer Kind dich mit dem Namen von Next anspricht. Genauso wie es Next mit Papa ansprechen könnte. Da hat aber in dem Moment keiner Schuld dran. Ich habe das bei meinen Stiefkindern erlebt und erlebe es bei meinen Kindern. Im Grunde kann man dann sicher sein, dass es den Kindern bei Next gut geht. Das ist zumindest meine Erfahrung. z.B. kommt es vor, dass meine Tochter mich mit meinem Spitznamen anspricht, da das meine Stiefkinder so tun. Aber anstatt mich aufzuregen, mache ich mir einen Spaß daraus.

Ich weiß, dass dieser Weg sehr anstrengend ist und viel von allen abverlangt. Jetzt nach 2 Jahren sehe ich aber, wie sich meine beiden entwickelt haben, und bin froh und auch stolz.

Gruß Einsamer
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Ich darf keine Rechtsberatung machen, weswegen ich nur meine persönliche Meinung der Öffentlichkeit bekannt.gebe.
Vaka
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« Antwort #16 am: 19. Oktober 2011, 10:38:46 »


Jetzt kommen wir direkt zu dem nächsten Aspekt: Die Betreuung durch einen Dir völlig unbekannten Next ist bei einem GSR nicht so einfach, wie es sich die Mutter denkt. Also erstmal mit Deinen Eltern ab, welche 


Hallo,

mal ganz davon abgesehen, daß ich das so auch nicht gemacht hätte, aber ist DAS nicht wirklich der KM überlassen?
Klar Anmeldung Kiga, Tamu ist was anderes, aber wen sie aus Ihrem privatem Umfeld einsetzt, dürfte doch ihre Sache sein oder?

Lg VaKa
( deren Tochter jetzt 3 Tage mit dem LG verbringt nach ca, 10 Monaten Beziehung :-))

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Einsamer
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« Antwort #17 am: 19. Oktober 2011, 10:46:30 »

Hallo,

mal ganz davon abgesehen, daß ich das so auch nicht gemacht hätte, aber ist DAS nicht wirklich der KM überlassen?
Klar Anmeldung Kiga, Tamu ist was anderes, aber wen sie aus Ihrem privatem Umfeld einsetzt, dürfte doch ihre Sache sein oder?

Lg VaKa
( deren Tochter jetzt 3 Tage mit dem LG verbringt nach ca, 10 Monaten Beziehung :-))



In gwisser Weise ja, aber bei meiner Ex gibt es jemanden, bei der ich meine Kinder nicht wissen möchte. Das weiß meine Ex und akzeptiert das. Immerhin haben beide Verantwortung und müssen diese auch entsprechend ausüben.
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82Marco
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« Antwort #18 am: 19. Oktober 2011, 10:52:59 »

Servus!
...aber bei meiner Ex gibt es jemanden, bei der ich meine Kinder nicht wissen möchte. Das weiß meine Ex und akzeptiert das.
Sei froh, dass es so abläuft, das ist leider nicht die Regel...

Grüßung
Marco
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
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« Antwort #19 am: 19. Oktober 2011, 11:57:14 »

Hallo zusammen,

sehe ich das denn wirklich so weltfremd?

Zitat
Die Betreuung durch einen Dir völlig unbekannten Next ist bei einem GSR nicht so einfach

Viele Väter hier im Forum haben Schwierigkeiten Ihr Umgangsrecht zu bekommen. Statt dessen soll aber die Beaufsichtung einem Dritten ohne weiteres übertragen werden dürfen?
Dies ist doch selbstverständlich eine äußerst wichtige entschiedung, die im Rahmen des GSR beide bestimmen müssen.

Ganz klar, wo kein Kläger, da kein Richter. Aber nach Absprache dürfte es doch kein Thema werden.

@Vaka:

Selbstverständlich gibt es immer Situation, da geht es gar nicht anders, oder selbst der KV bekräftigt sogar so eine Entscheidung, damit er sich zurückziehen kann. Aber gerade in denen Fällen
wo der KV die Verantwortung (Umgang und Aufenthalt) haben möchte, kann dieser doch nicht durch den Next ausgetauscht werden. Ehrlich gesagt würde ich sogar soweit gehen, um zu sagen,
nicht einmal die Betreuunug durch eine Freundin oder sonstigen ist (ausgenommen in Notfällen) nicht ohne weiteres möglich. Dies eben keine einfache Alltagsentscheidung.

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« Antwort #20 am: 19. Oktober 2011, 12:11:37 »

Moin LM,

sehe ich das denn wirklich so weltfremd?
sagen wir: Realitätsfern.

gerade in denen Fällen
wo der KV die Verantwortung (Umgang und Aufenthalt) haben möchte, kann dieser doch nicht durch den Next ausgetauscht werden.
die Praxis beweist täglich tausendfach: Doch, er kann.

Ehrlich gesagt würde ich sogar soweit gehen, um zu sagen,
nicht einmal die Betreuunug durch eine Freundin oder sonstigen ist (ausgenommen in Notfällen) nicht ohne weiteres möglich. Dies eben keine einfache Alltagsentscheidung.
das ist die Theorie. Die Praxis spricht eine andere Sprache. Konjunktive wie "hätte", "würde", "sollte" und "könnte" lösen keine Probleme.

Grüssles
Martin
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« Antwort #21 am: 19. Oktober 2011, 12:21:02 »


Aber nach Absprache dürfte es doch kein Thema werden.

@Vaka:

Selbstverständlich gibt es immer Situation, da geht es gar nicht anders, oder selbst der KV bekräftigt sogar so eine Entscheidung, damit er sich zurückziehen kann. Aber gerade in denen Fällen
wo der KV die Verantwortung (Umgang und Aufenthalt) haben möchte, kann dieser doch nicht durch den Next ausgetauscht werden. Ehrlich gesagt würde ich sogar soweit gehen, um zu sagen,
nicht einmal die Betreuunug durch eine Freundin oder sonstigen ist (ausgenommen in Notfällen) nicht ohne weiteres möglich. Dies eben keine einfache Alltagsentscheidung.


Doch für mich wäre es ein Thema, wenn mein Ex sagen würde:

ich will nicht, daß unsere Tochter mit dem zusammen ist. Er ist Teil meines Lebens, genauso wie unsere Tochter.
Ich käme auch ehrlich gesagt nicht auf die idee, ob ich unsere Tochter bei der Mutter ihrer Freundin lassen kann.

Das alles geht doch auch, trotz der Verantwortung des KV oder? Daß das Kind Kontakt zum Next hat, heißt doch nicht, man tauscht den Vater aus.
Reell betrachtet ist es aber so, daß der Next oft mehr Kontakt zum Kind hat als der Vater.

VaKa
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Ingo30
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« Antwort #22 am: 19. Oktober 2011, 16:17:22 »

Hi Vaka,

man kann aber auch hier durchaus auch die Gegenhaltung vertreten. Das arbeitsfaule Nexts es sich auf Kosten der barunterhaltspflichtigen bequem machen und sich einen Dreck um Arbeit kümmern - Kohle kommt ja. Und die Art von Nexts, die sich ohne Rücksicht auf Verluste, dass rausnehmen, was sie sich vorstellen.

Sicher, das hat all nichts mit Euren lieben, lieben LGs zu tun - es kommt aber nicht zu knapp vor. Und für uns Väter sind solche Next nichts weiter als Geldsauger, die oftmals nichts aber auch gar nichts zur finanziellen Entlastung ihres selbstgewählten Glücks beitragen. Somit ist klar, dass hier ein "freundschaftlicher" Umgang nicht bis schwer möglich ist. Gruß Ingo
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Marko99
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« Antwort #23 am: 19. Oktober 2011, 16:23:32 »

Du möchtest nicht, dass NEXT mit deiner Tochter zusammen ist...Ich möchte auch nicht das NEXT (der bei meiner EX eingezogen ist) mit meinen Kindern alleine ist..Sie aufpasst, sie von der Kita abholt... ABER: Da machst du und ich nichts dran...

Ich habe allerdings mittlerweile mit vielen Vätern gesprochen...

Meist ist die Trennung ein schleichender Prozess (mit etwas Abstand..bei und über ein Jahr)...
Bei vielen Bekannten gab es einen NEXT...diese "Liebe" hat dann aber meißt nicht mehr als 12 Monate gehalten...

Bevor du irgendwelche dimmheiten machst..schreib hier, ruf jemanden an...

Ich konzentrier mich auf zwei dinge...Meine Tochter und mein Sohn...Und meine einzige große Liebe..die Musik:-) Die gibt Kraft..
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Sider82
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« Antwort #24 am: 19. Oktober 2011, 18:43:04 »

Ich möchte Euch allen ersteinmal Danken. Es tut in dem Moment gut, zu wissen, dass man nicht alleine ist.
Meine EX wohnt jetzt wenige Straßen weiter, d.h. keine 5 min von unserer Wohnung entfernt.
Bis jetzt ist es leider so, dass noch nicht alle wichtigen Dinge geklärt sind wie alles weitergehen soll.
Dazu hat mir bisher noch die Kraft gefehlt.
Sie sagt, Sie will die Kleine fragen wo sie bleiben und wohnen will. Nur kann ein Kind mit 6 Jahren so
etwas entscheiden? Ich wäre dafür, dass meine Tochter bei mir wohnen bleibt und die Mutter jederzeit ihre Tochter sehen kann.
Somit hat das Kind die gewohnte Umgebung und auch weiterhin beide Elternteile. Aber wie bringe ich das an, wie sichere ich mich ab, falls Sie zustimmt?!
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung...

MfG
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