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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 21:50:41 *
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Autor Thema: Hypothetisch  (Gelesen 589 mal)
Marko99
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 272


« am: 14. Oktober 2011, 14:54:32 »

Hallo,
jeden Tag was neues. Nachdem ich mich gestern bei der Kita nach dem Wohlbefinden meines Sohnes erkundigt habe rief meine (H)Exe aufgebracht an und fragte mich was dass solle..ob ich krank wäre und und und..und dass jetzt nur noch Kontakt über den Anwalt gewünscht ist..

Sie sagte mir, dass sie ihre Gründe hätte..Welche? In welchem Bezug? Mir ist klar, sie möchte mehr Kohle... Ihr geht schon im ersten Monat das Geld aus...

Aber jetzt zum Thema..wo ich mich leider wieder mal ungeschickt verhalten habe... Ich hab ihr gesagt, wer denn von uns beiden eine "Tiefenpsychologische Behandlung" empfohlen bekommen hat.

In der Kur hat man festgestellt, dass meine Frau eine sehr stark ausgeprägte Anpassungsstörung hat. Sie behauptet ja seit Jahren, dass sie nicht "krank" ist.. Ich will sie jetzt nicht in Schutz nehmen..Aber sie hat durch einige Erlebnisse (auch vor der Ehe incl. Scheidungskind)), einen ganz schönen Knacks weg.. Ich hab dafür immer Verständnis aufgebracht und ihr leider zu viel durchgehen lassen.

Sie hat die Paartherapie damals abgebrochen, als es darum ging, seine "Probleme" und Kindheit aufzuarbeiten...

Symptome [Bearbeiten]Die Symptome können sehr vielfältig sein und hängen individuell von der Person und dem als Belastung empfundenen Ereignis ab.

Folgende Symptome sind möglich (Was mir sehr oft auffiel und jetzt noch stärker feststelle hab ich makiert):

Gefühl von Bedrängnis - Sehr oft. Ich durfte sie 4 Jahre nicht in den Arm nehmen (Ihre Exfreunde sagten mir das gleiche)
emotionale Beeinträchtigung -
verändertes Sozialverhalten - Ist mir extrem nach der Geburt des Jungen aufgefallen. Sie hat alle Freundschaften gecancelt
evtl. sozialer Rückzug -
Gefühle der Leere - Sehr oft..
Gedankenkreisen -Gut, dass ist eigentlich eine typisch weibliche Eigenschaft..
gesteigerte Sorge - Ständig..Besonders um die finanzielle Zukunft
Freudlosigkeit - In meiner Gegenwart fast immer
Trauer - Sie trauert jetzt noch ihrem Großvater hinterher der 09 gestorben ist.
Angst - Fast immer
depressive Verstimmung - Fast immer

Aber jetzt zu meiner Frage...ein Freund von mir hat nicht ein Gutachten bzgl der Kinder, sondern über die Frau erstellen lassen, da er aufgrund der Erkrankung erhebliche Defizite bzgl der Erziehungskompetenz festgestellt hat.... Er hat die Kinder damals dann zu sich nehmen können.

Was meint ihr? Soll ich ein Gutachten erstellen lassen? Zumindest verlangen, dass sie als Auflage für den Aufenthalt der Kinder eine Therapie machen muss..? Es sind halt viele Dinge, die mir durch den Kopf gehen, weil meine Ex sich doch extrem darauf trimmt, dass ich Krank bin...

Letztendlich bin ich nur das Spiegelbild ihrer kranken Gedanken...

Gespeichert
midnightwish
Globaler Moderator
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7.774



« Antwort #1 am: 14. Oktober 2011, 15:14:59 »

Hi,

zu einer Begutachtung, welchr Form auch immer, kann niemand gezeungen werden.

Dein Freund hat dir wahrscheinlich nicht gesagt ,das dieses Gutachten die Kinder, die KM und den KV unfasst und das keine negativen schlüsse aus der Verweigerung beim Gutachten mitzuarbeiten gezogen werden dürfen.

DU kannst natürlich in einem ABR-Verfahren ein solches Gutachten beantragen, aber eben mit der Fragestellung welcher Elternteil der geeignetere in Bezug auf Bindungstolrenz, Föderungsprinzip und Elternteil-Kind-Bindung ist.

Und eine Therapieauflage wirst du mit Sicherheit nicht durchkriegen. Eine Therapie macht nämlich nur dann Sinn, wenn sie ohne Zwang und mit der Einsicht des Klienten, das er Hilfe benötigt begonnen wird.

Gruß Tina
Gespeichert

Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
brille007
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 10.402



« Antwort #2 am: 14. Oktober 2011, 16:41:17 »

Moin Marko,

wie Tina schon schrieb: Du kannst nicht beantragen, dass Deine Ex in irgendeiner Weise begutachtet oder therapiert wird. Das ist auch gut so; ansonsten wären unsere Klapsen vermutlich voll von Zwangseingewiesenen, weil tausende von (Ex-)Partnern mal eben eine Hobby-Diagnose gestellt haben à la "der/die hat einen an der Waffel!" Das fändest Du selbst sicher auch nicht besonders prickelnd.

Davon abgesehen davon: Vor drei Wochen hast Du noch geschrieben:
Ich sollte/ muss mehr Abstand gewinnen und es sachlich sehen... Nicht einfach wenn man die Frau noch liebt...
das passt nicht wirklich zu Deiner heutigen Frage nach einer Zwangsbegutachtung Deiner DEF, sondern hört sich eher nach einem Zitat aus Goethes "Erlkönig" an (“Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt; und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.”) Zu Trennungssituationen gehört aber auch und gerade der Respekt vor der Meinung und dem Anders-Sein des Ex-Partners. Du bist nicht für die seelische und körperliche Verfassung Deiner Noch-Frau verantwortlich; nur für Deinen Anteil an einer sauberen und fairen Trennung. Wozu natürlich gehört, diese als gegeben zu akzeptieren.

Grüssles
Martin

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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
Marko99
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 272


« Antwort #3 am: 17. Oktober 2011, 12:49:54 »

Moin ihr Zwei,

man kommt halt auf viele Gedanken..Man(n) bekommt ja auch was zugeflüstert..Und bevor ich mich da auf dünnes Eis begebe..lieber mal hier "andere" Meinungen einholen...

Ich mache natürlich auch meine Beobachtungen, wenn ich die Kids hole, oder wegbringe... Nun gut..Gestern haben wir mal ohne Streiten ein längeres Gespräch führen können (ohne das NEXT) mit am Tisch saß...

Ich halt Euch über die Entwicklungen auf dem laufenden:-)
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