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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 20:50:05 *
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Autor Thema: Meine Geschichte...  (Gelesen 2217 mal)
Marko99
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Beiträge: 272


« am: 21. September 2011, 12:43:01 »

Hallo Zusammen,

tja..wo fange ich an. Am besten ganz vorne.
2007 habe ich geheiratet, eine junge Frau, 13 Jahre jünger als ich. Direkt in der Hochzeitsnacht ging es eigentlich los.. Vorzeitige Wehen..
Danach innerhalb kürzester Zeit das zweite Kind.. es fehlen 2 Tage zu einem Jahr von meiner Tochter und meinem Sohn.
Alles im allem, schon sehr belastend für beide.

Nach der Geburt vom Sohn (jetzt 2,5 Jahre), hatten wir keinen  **tsts - ID 10** mehr, waren eigentlich nur noch am streiten. Sind in 6 MOnaten 2 mal umgezogen. Zum Schwiegervater. Meine Frau war übrings so alt wie meine Tochter jetzt (3,5) als sich meine Schwiegereltern getrennt haben.

Mehr als zwei Jahre habe ich mit meinem Schwiegervater, meiner Frau und den Kids in einer Wohnung gelebt. Mein Schwiegervater ist dazu noch Alkoholiker.

Der Wunsch meiner Frau wieder arbeiten zu gehen, war so stark, dass sie sich immer wieder ohne meine Wissen beworben hat und mir dann immer Vorwürfe gemacht hat, dass ich ja auch mal auf die Kids aufpassen könnte, sie möchte Karriere machen bla bla bla..

Kurze Erklärung. Ich arbeite 40h, bin morgends und abends jeweils mind. eine Stunde unterwegs und führe am Wochenende eine selbständige Tätigkeit aus. Alles um die Familie zu versorgen.

Nachdem wir ja kein  **tsts - ID 10** mehr hatten, habe ich per Chat und SMS angefangen Gedanken und Phantasien mit einer anderen auszutauschen. Als sie das herusbekam, ging sie sofort zum Anwalt und leitete die Trennung ein.

Wir haben es aber nocheinmal (zum Wohl der Kinder) versucht. Nachdem sie dann eine gute Stelle angeboten bekam, hat sie jetzt nach zwei Wochen die Beziehung beendet und ist jetzt (nach meinem Auszug) mit dem Koch zusammen, was ich gestern durch zufall herausbekam..

Jetzt ist es so, dass ich ihr gerne den Segen gebe für eine neue Liebe, was ich nicht gut finde ist, dass der NEUE schon dort nächtigt und meine Kinder das mitbekommen. Jetzt wollte ich am Wochenende die Kinder nehmen, weil ich mir extra frei genommen habe. Da stellt sie natürlich auf stur, da ich ihr die Handykarte gesperrt habe (die ich bezahle).

Ich habe ihr auch gesagt, dass ich jetzt die Scheidung möchte, da es mit unserer Ehe ja nicht geklappt hat. Sie sagt, sie stimmt einer Scheidung nicht zu, sie möchte das Trennungsjahr durchziehen. Wobei ich mir wiederum denke..Sie hat einen neuen, bereits selbst schon 2010 die Trennung ausgesprochen (Das Schreiben vom Anwalt ist bestimmt noch irgendwo vorhanden).

Ich bin natürlich verletzt, dass sie mich so schnell ersetzt hat...Frage mich jetzt, warum ich all die Möglichkeiten, die ich als DJ habe nicht genutzt habe, da ich in 4 Jahren Ehe nur 4 mal  **tsts - ID 10** hatte...

Ich bin am überlegen, ob ich die Kinder zu mir nehmen soll. Dank meiner selbständigen Einkünfte kann ich in der Woche und am Wochenende für die Kinder da sein. Meine EX kann dann Karriere machen, dass was sie ja immer schon wollte.. Ferner ist sie in einem sehr Familienfeindlichen Beruf als Hotelfachfrau tätig.
Vielleicht kann ich ja den ein oder anderen Tipp hier bekommen. Leider neige ich dazu sehr verletztend zu reden, wenn ich richtig angepisst bin.
Besonders Schwiegermutter und ihrem EX gegenüber...

Was ratet ihr mir? Wie soll ich am besten damit umgehen?
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Marko99
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« Antwort #1 am: 21. September 2011, 14:48:42 »

Jetzt teilt mir meine EX mit, dass ihr Anwalt eine Einstweilige Verfügung gegen mich erwirkt, dass ich dem Grundstück, Ihr und den Kindern nicht mehr zu nahe kommen darf.

Ich wollte gestern was abholen und wurde stutzig...hörte dann Stimmen durchs offene Fenster (Rolladen waren unten, Schlitze offen), sie zogen über mich her und küsten sich dann.. Worauf ich ihre Handykarte sperren lies (ich zahle die Rechnung)..

Jetzt will sie das alleinige Sorgerecht beantragen, da ich ja ein Stalker wäre und Drogen nehmen würde...naja..Ih stelle mich auf einen heißen Kampf ein...

Was mich kaputt macht ist, dass ich jetzt die Kinder nicht sehen darf...
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tarek
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« Antwort #2 am: 21. September 2011, 16:43:01 »

Hallo Marko,

willkommen im Forum.

1) Lies schnell die Seite "trennungsfaq.de". Und dann nochmal und nochmal.
Geh dann rasch zur Väterberatung in Deiner Nähe.
Lektüre und Beratung werden Dir schnell vermitteln, dass Dein Wunsch, die Kinder zu Dir zu nehmen, nicht sehr realistisch ist, nachdem Du nun schon ausgezogen bist, und noch dazu so viel arbeitest.

2) Versuche möglichst schnell, innerlich Abstand zur Ex zu gewinnen. Ob Eure Beziehung glücklich war, ob sie jetzt einen neuen Freund hat, ob der in ihrer Whg. übernachtet, mit den Kinder Kontakt hat etc.  ... das sollte Dir alles egal sein. Die Kinder und Deine Beziehung zu ihnen müssen jetzt Dein Fokus sein.

3) Auch sonst: Abstand halten, nicht provozieren lassen - sonst hat sie in der Tat gute Erfolgsaussichten, Dich nach dem Gewaltschutzgesetz mit einer einstweil. Verfügung belegen zu lassen. Wenn Du Dich zu körperlicher oder verbaler Gewalt hinreissen läßt, hast Du ganz schlechte Karten bezüglich der Kinder. Da Du selbst schon erkannt hast, dass Du leicht ausfällig wirst: Lass Deine Sachen einfach von jemand anderem abholen; wenn Du selbst gehst, nimm einen Zeugen mit, der Dich ggf. auch beruhigt.

4) Leiere rasch eine Mediation an (Caritas, Diakonie, Familienberatung des Jugendamts etc. bieten das an). Versuche dort, mit der Ex eine günstige Umgangsvereinbarung zu schliessen.

Wenn das nicht geht, mach es über einen Anwalt.

5) Und reich die Scheidung auch tatsächlich bald ein. Scheidungsverfahren können sich sehr lange hinziehen, und Unterhalt vor der Scheidung ist viel leichter zu erwirken als der danach. Da Deine Ex Vollzeit arbeitet, kommst Du vielleicht glimpflich davon, aber vielleicht überlegt sie es sich auch anders, mit zwei so kleinen Kindern.

Gruss
Tarek
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Ingo30
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« Antwort #3 am: 21. September 2011, 16:44:04 »

Hi Marko,

ob ihr nun 4 mal oder 1000 mal xxx hattet, ist jetzt ziemlich egal. Auch sollte es Dir egal sein, was Deine Ex mit ihrem Next macht. Viele von uns kennen die Problematik: Halt Dich raus und fern davon. Du hast nicht durch die Rolläden zu spionieren. Genausowenig möchtest du, dass Deine Ex bei Dir vor der Tür rumspioniert. Es geht Dich auch nichts an, was die Exe arbeitet, ob es familienfreundlich ist oder nicht. Sei froh, dass sie arbeitet.

Setz Dich mit Deiner Ex zusammen und besprecht ein vernünftiges Wechselmodell (Kinder bei Dir alle 2 Wochenenden oder dazu auch an einem Termin unter der Woche). Klappt das nicht (wovon bei dem Bericht auszugehen ist, vereinbar einen Termin beim Jugendamt und bitte um einen Vermittlungstermin). Sollte dies nicht klappen, steht noch der Rechtsweg offen.

Und besorg Dir bitte einen guten Anwalt für FamRecht. Wenn Sie schon juristische Schritte eingeleitet hat, wird dies jetzt schon notwendig. Gruß Ingo
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Marko99
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« Antwort #4 am: 21. September 2011, 16:51:32 »

Ihr habt ja Recht..Ich sollte/ muss mehr Abstand gewinnen und es sachlich sehen... Nicht einfach wenn man die Frau noch liebt...

Zum Thema Kinder...Ich kann meine Arbeitszeiten so ausrichten bzw. meine selbständige Tätigkeiten so ausbauen, dass ich mich ausschließlich um die Kinder kümmern kann.

Mein fester Arbeitgeber hat schon zugestimmt, in dem Fall, dass ich so arbeiten kann, wie die kids in die Kita gehen...naja...wir werden sehen...

Ich möchte ja, dass wir uns mit einem Mediator zusammensetzen...Sie will ja nicht... Hab ihr erläutert, dass es für beide am besten ist, weil die Ahnung haben...

Hab ihr gesagt: Meine Ma heit keine Ahnung, deine Ma hat keine Ahnung...die vom Jugendamt..die haben Ahnung, bitte lass uns da hin gehen...

Sie ist natürlich angepisst...Ich denke...ich werde Euren Rat beherzigen und sie jetzt erstmal in ruhe lassen...Und selbst mit mir ins Reine kommen..

Danke schon mal für Eure Tipps...

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Marko99
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« Antwort #5 am: 21. September 2011, 16:54:56 »

@Tarek:
Hab am Montag den Termin bei meiner Anwältin. Muss jetzt nur an die Urkunden ran...die sie mir nicht aushändigen wird...also..Ämter abrennen und Abschriften der Heirats und Geburtsurkunde besorgen...:-(
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Ingo30
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« Antwort #6 am: 21. September 2011, 17:07:15 »

Hi Marko,

Internetseite des Standesamtes aufrufen, Formular ausdrucken, Kopien anfordern, 40 Euro überweisen, Du bekommst es zugschickt.

Bettel nicht rum bei einer Frau, die offensichtlich nichts mehr für Dich empfindet. Es bringt Dir NICHTS und wird nur als Schwäche ausgelegt.

Du forderst sie nochmal schriftlich und freundlich auf, sich mit Dir bzgl. des Wechselmodels zu verständigen. Wenn Du innerhalb von xx Tagen keine Rückmeldung erhälst, wirst Du selbständig das Jugendamt um Vermittlung bitten. Gruß Ingo

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midnightwish
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« Antwort #7 am: 21. September 2011, 17:11:07 »

Zum Thema Kinder...Ich kann meine Arbeitszeiten so ausrichten bzw. meine selbständige Tätigkeiten so ausbauen, dass ich mich ausschließlich um die Kinder kümmern kann.

Mein fester Arbeitgeber hat schon zugestimmt, in dem Fall, dass ich so arbeiten kann, wie die kids in die Kita gehen...naja...wir werden sehen...

Das Wort außschließlich beduetet ohne fremde Hilfe. Das kann ich mir bei einem freiberuflichen DJ nur schwer vorstellen. Da bsit du ja meist am WE und spät am Abend unterwegs. Dazu brauchst du dann ein gutes Betreuungskonzept.

Gruß Tina
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Marko99
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« Antwort #8 am: 21. September 2011, 17:23:11 »

Das Wort außschließlich beduetet ohne fremde Hilfe. Das kann ich mir bei einem freiberuflichen DJ nur schwer vorstellen. Da bsit du ja meist am WE und spät am Abend unterwegs. Dazu brauchst du dann ein gutes Betreuungskonzept.

Gruß Tina

Hallo Tina,

ich wäre, sollte es so eintreffen, von montags bis Freitags komplett für die Kinder da. Natürlich würde ich an zwei Wochenenden für die Abendstunden einen Babysitter benötigen. Das wäre meine Mutter, da ich in dem Falle in das Haus meiner Eltern einziehen kann und meine Eltern in die Eigentumswohnung meiner Schwester. Bzw. wenn ich dann im Ruhrgebiet (Duisburg/ Dinslaken) bleiben würde/ werde auch auf meine Eltern zurückgreifen kann, die dann zu mir kommen und an einem Wochenende zu den Großeltern (mit mir) kommen.

Seit meine Frau wieder arbeitet, drücken sich stellenweise 2-3 Babysitter am Tag (an den Wochenenden an denen ich die Kids nicht habe) die Klinke in die Hand. Was ich oft kritisiert habe.

Wie gesagt, an den Wochenenden bin ich den ganzen Tag über für die Kids da, und nur während sie schlafen müsste jemand da sein.

Ich bevorzuge ja, ein vernünftiges Wechselmodel..für beide..Da meine beiden noch so jung sind, möchte ich sie auch in der Woche sehen können, wenn ich z.B. früh Feierabend habe.

An einigen Tagen gehen sie ja auch nicht vor 20h ins Bett..Wobei meine EX behauptet, dass sie immer um 18.30h ins Bett gehen.. Und ich denke, wenn ich meinen Schichtplan habe und sehe an welchen Tagen ich um 16:30h Feierabend habe, dann sollte es doch möglich sein, dass ich die Kids an diesen Tagen sehen kann und auch ins Bett bringe....
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« Antwort #9 am: 21. September 2011, 17:31:16 »

Marko,

nochmal: Was Du möchtest, ist erstmal zweitrangig. Komm bitte von dieser Anspruchshaltung runter. Es geht erstmal daraum, ein vernünftiges Wechselmodell zu installieren. Das bedeutet, dass BEIDE Elternteile Sicherheit und Planbarkeit haben. Das heißt, dass Du nicht ungefragt bei der Ex auftauchst und Deine Kinder abforderst. Wenn der Umgang läuft, ist auch mehr Flexibilität drin, dass man auch mal außerplanmäßige Umgänge wahrnehmen kann.

Deine Ex hat keinen Bock Dich zu sehen und Du solltest es akzeptieren bzw. auch so handhaben. Deine Ideen sind schön, aber wenig realistisch. Auch Du wirst Dich mal wieder freuen, ein Privatleben aufzubauen. Auch dafür brauchst Du planbare Freizeit. Überleg erstmal vernünftig wie ein Wechselmodell passend aussehen könnte. Geht es zu Gericht, wirst Du mit der Minimallösung rauskommen - die lautet alle 2 Wochenenden das Wochenende. Alles darüber hinaus ist Luxus und solltest Du also vernünftig und solidarisch mit der Ex planen. Gruß Ingo
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Marko99
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« Antwort #10 am: 22. September 2011, 11:06:42 »

Ingo,
es ist ja richtig was du sagst. Da es noch sehr frisch ist, sind natürlich auch sehr viele Emotionen drin. Noch.

Ich habe ja Angeboten, dass wir uns mit dem Jugendamt zusammensetzen und ein vernünftiges Wechselmodell besprechen.

Aber, ich plichte dir nicht bei, dass ich mich von meinen Vorstellungen, was ich möchte, bzgl des Aufentaltbestimmungsrecht verabschieden werde. In meinem Familien und Bekanntenkreis habe ich zwei Väter, die die Kinder bekommen haben. Einer davon sogar dass alleinige Sorgerecht für seine beiden Söhne.

Ich weiß, dass ich nicht einfach so bei meiner EX auflaufen sollte, darf etc. um die Kinder zu sehen. Ich wollte mir auch nur Gewissheit verschaffen, dass sie eine neue Partnerschaft hat. Warum? Damit ich auch für mich abschließen kann. So, kann und werde ich nur noch auf einer sachlichen Ebene mit ihr sprechen und bin emotional nicht mehr so angreifbar. Bis vor zwei Tagen habe ich mir ja noch Hoffnungen gemacht und alles getan, damit die Beziehung vielleicht wieder ins Rollen kommt. Jetzt konnte ich einen Strich drunter machen und sie loslassen...

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anacondagabi
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« Antwort #11 am: 25. September 2011, 13:05:52 »

Hallo Leute,
ich bin neu hier und ... ja, ich bin eine Frau. Genauer gesagt, die Lebensgefährtin eines Leidensgefährten von euch, der so ziemlich ALLES durchgemacht hat. Alles, von trinkender Exfrau, Selbstmordversuch, Kinder im Nervenkrankenhaus, weil sie im Scheidungsverfahren als Kampfmittel missbraucht wurden, Unterhaltskrieg bis hin zu Riesenproblemen mit dem Umgang ...
Ich muss euch sagen, auch ich stand schon kurz vor dem Selbstmord, weil einem Ex-Papa heutzutage zwar das Bezahlen seiner Kinder gestattet wird, sonst aber rein gar nichts. Dieses Recht gehört dringend reformiert.
Dass es auch anders geht, sehe ich an meinem eigenen Beispiel. Ich bin auch geschieden, habe 3 Kinder. Aber ... oh Wunder ... hier funktioniert es. Ich überlasse die Kinder gerne meinen Expartnern, denn die haben dasselbe Recht darauf wie ich, die Kinder müssen nicht leiden und entwickeln sich prächtig.
Ich kann euch nur wünschen, dass sich bei euch auch alles einrenkt. Darauf wetten würde ich aber nicht. Und übrigens: wenn ihr euch nach der Trennung eine neue Liebe sucht, dann am besten eine mit starken Nerven ... was man da mitmacht als neue Partnerin, da muss man jemanden schon sehr lieben, um es zu überstehen!

Eure
Anacondagabi
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« Antwort #12 am: 25. September 2011, 13:45:17 »

Hallo Gabi,

willkommen im Forum. Aber nutz doch bitte einen neuen Thread um Deine Geschichte darzustellen. Es ist nicht so sinnvoll sowas in anderen Threads zu posten, da sonst schnell die Übersicht verloren geht. Gruß Ingo
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Marko99
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« Antwort #13 am: 26. September 2011, 14:23:51 »

Hallo,

meine Ex hat jetzt erstmal eine gerichtliche Anordnung erwirkt, dass ich mich ihr nicht nähern darf, nicht anrufen darf (es sei denn es hat was mit den Kindern, Umgang etc. zu tun).

Dieser Beschluss wurde mir heute von ihr übergeben, weil das Gericht diesen Bescheid wohl nicht zustellen konnte. Aber ich hab den Wisch jetzt nun mal und gut.

Zu den Unwahrheiten wird dann vor Gericht Stellung genommen, die ich auch beweisen kann.

Meine Anwältin hat mir dann erläutert, dass ich direkt zum JA gehen soll bzgl. des Umgangs (da kommt gleich auch noch was..). Die sagten mir, ich solle das übers Gericht klären lassen, da man meine Frau nicht zwingen könne.

Meine Ex war ca. eine halbe Stunde später beim JA, als ich. (entweder, weil ihr Anwalt es ihr geraten hat, oder eine Freundin, die ich am Eingang getroffen habe ihr nen Tipp gegeben hat)
Ich bin direkt nach meinem Anwaltstermin beim JA gewesen.

Oh wie wunder..jetzt ist sie doch bereit, den Umgang im beisein eines MA des JA zu regeln... Sie gab ja an, dass wir den Umgang geregelt hätten...Wobei (wie Frauen so sind..) sie mir die Termine vordiktiert hat und ich sollte sie "schlucken". Natürlich an Wochenenden, an denen ich beruflich sehr stark eingebunden war/bin. An den Wochenenden, an denen ich die Kids nehmen wollte (hab extra die Termine frei gehalten), hat sie sich gesperrt und meine Schwiegermutter aufpassen lassen...

Jetzt war ich am Samstag vor der der Tür, fragte ob meine EX da wäre, oder arbeiten. Meine Schwiegermutter sagte, sie wäre arbeiten. Ich sagte:" Ich weise dich darauf hin, das ich der Vater der kinder bin. Ich möchte kein Fass aufmachen aber, wenn ich die Kinder jetzt mitnehmen möchte, dann darfst du es mir nicht verwehren." Ganz ruhug und sachlich. Meine EX Schwiegermutter schrie mich an und sagte meine EX hätte das alleinige Sorgerecht und ich sollte mich mal besser informieren..
"Ich wies sie nocheinmal darauf hin, dass wir verheiratet sind, wir das gemeinsame Sorgerecht haben, und so lange nichts von amtswegen geklärt sei, ich alle Rechte habe, wie meine EX auch..

Ich bin dann (ohne die Kids gesehen zu haben oder zu rufen) gefahren.

Am Freitag habe ich Briefe an die Kitas der Kinder und das Einwohnermeldeamt geschickt bzgl. einer evtl. UM/Abmeldung..Ich denke ihr wisst was ich meine..
Ruft mich meine Frau an und schreit mich an, dass sie dagegen gerichtlich vorgehen wird. Was mir denn einfallen würde...

Zufällig habe ich in meinen Sachen gestern eine Auflistung meiner Frau gefunden...Beim lesen viel es mir wieder mal wie Schuppen von den Augen...Sie hat es von langer Hand geplant... Der Mann einer gemeinsamen Bekannten sagte mir gestern..dass sie ihr gesagt hat: "Ich werde Marko alleine schon wegen der Kohle nicht verlassen"..
Da war meine Frau allerdings noch nicht am arbeiten. Das war im Februar/ Anfang März...

Das macht es mir wiederum leichter mit der Trennung umzugehen und das ganze sachlich zu sehen... Und das, stört SIE am meißten, wenn ich am Telefon sachlich argumentiere:-)

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Wolkenhimmel
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Zurzeit ohne Wolken!


« Antwort #14 am: 26. September 2011, 14:33:13 »

Setz Dich mit Deiner Ex zusammen und besprecht ein vernünftiges Wechselmodell (Kinder bei Dir alle 2 Wochenenden oder dazu auch an einem Termin unter der Woche).

Hallo Ingo,

ich möchte nicht haarspalterisch sein, aber das ist kein Wechselmodell.

Ein Wechselmodell bedeutet Umgang im Verhältnis 50/50 zwischen den Eltern aufgeteilt.

Das, was Du hier beschreibst, ist der Minimum-Standard-Wochenend-Zahlpapa-Umgang.

Nix für ungut, WH
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Es ist ein Irrglaube, dass man jede Menge emotionales Porzellan zerdeppern und hinterher trotzdem jederzeit zu altem Vertrauen zurückfinden könne. Was kaputt ist, ist kaputt - und bleibt es auch. (brille007 am 7.10.10)
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« Antwort #15 am: 26. September 2011, 14:37:51 »

Servus Marko!
Zitat
Dieser Beschluss wurde mir heute von ihr übergeben, weil das Gericht diesen Bescheid wohl nicht zustellen konnte. Aber ich hab den Wisch jetzt nun mal und gut.
Da stimmt was nicht ... schau mal Kopf des "Beschlusses" mal genau an und/oder stell gegebenenfalls anynymisiert den Wortlaut ein.

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Marko99
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« Antwort #16 am: 26. September 2011, 16:10:46 »

Hallo Ingo,

ich möchte nicht haarspalterisch sein, aber das ist kein Wechselmodell.

Ein Wechselmodell bedeutet Umgang im Verhältnis 50/50 zwischen den Eltern aufgeteilt.

Das, was Du hier beschreibst, ist der Minimum-Standard-Wochenend-Zahlpapa-Umgang.

Nix für ungut, WH

Wir hatten vereinbart, dass ich anrufen soll, damit ich die Kids am Telefon hören kann, evtl auch sprechen...Sie hat es verhindert..Mein Sohn Lennox sagte, Will nicht Papa sprechen..ok, tut weh..aber ich muss jetzt damit sachlich umzugehen lernen...Es kommt die Zeit...

Sie fragte mich dann, wie ich mir dass mit dem Umgang vorstelle...Ich sagte ihr dann, ganz ruhig, am liebsten wäre mir ein Wechselmodell..Sie: "was heißt dass?"..Ich erleuterte es und sie schrie direkt, ob ich einen an der Pfanne hätte...Ob ich die Kids denn vollends verunsichern wolle etc...
Ich sagte ihr: "Ich möchte dass die Kinder sich nicht von mir entfremden..., mehr nicht...ich bin immer noch der Papa.. und habe das gemeinsame Sorgerecht etc..."

Sie warf mir dann noch vor, dass ich die Frau vom JA manipuliert hätte, bla bla bla...Fakt ist...

Meine Frau hat ein psychosomatisches Problem... In der Kur (Jan/Feb) hat man ihr empfohlen eine tiefenpsychsomatische Therapie zu machen... Sie ist zudem eine (schlechte) Schauspielerin und kann einfach nicht Lügen... Und  Sie weiß, dass ich sie jetzt mehrmals bei einer Lüge ertappt habe...

Die gerichtliche Verfügung, da lach ich drüber..Ehrlich.. Ich habe Zeugen und SMS Verkehr, der Beweisst, dass ihre Aussagen falsch sind...Und kann anhand einer Telefonrechnugn belegen, dass sie mir (Partnercard, ich zahle die Rechnung) horende Mehrkosten verursacht hat.. Und dann auch noch gefragt hat, wo denn die ganze Kohle bleibt...

Ich strebe das Wechselmodel an..zumindest versuche ich durchzudrücken, dass ich die Kids an einem Tag in der Woche noch bekomme...

Komisch...das sie sich auf einmal an alle Gespräche nicht mehr erinnern kann, wo wir darüber gesprochen haben, dass ich, wenn sie, demnächst in der Woche ab 17/18h arbeiten muss, ich die Kids aufpasse, damit sie nicht soviel für einen Babysitter ausgeben muss. Die Schwiegermutter hat ja auch nicht immer Zeit etc...

Ich habe auf jeden Fall in den letzten Tagen festgestellt...Frauen kannst du nur an die Eier bekommen wenn du sie da packst, wo es weh tut...Am Geldbeutel...
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« Antwort #17 am: 26. September 2011, 16:34:46 »

Moin Marko,

es ist vergebliche Liebesmüh, Deine Ex verstehen zu wollen; Du solltest es erst gar nicht versuchen. Richte den Focus auf die Kids; nicht auf ihr Verhalten. Und verabschiede Dich möglichst schnell von der Idee, irgendwem irgendwas beweisen zu müssen oder zu können; Deine SMS und andere "Beweismittel" oder "Zeugen" oder die "Lügen" Deiner Ex wird niemand sehen oder hören wollen.

Ich strebe das Wechselmodel an..zumindest versuche ich durchzudrücken, dass ich die Kids an einem Tag in der Woche noch bekomme...
das kannst Du zwar "anstreben", aber klappen wird das nur, wenn Deine Ex mitspielt.

Komisch...das sie sich auf einmal an alle Gespräche nicht mehr erinnern kann, wo wir darüber gesprochen haben, dass ich, wenn sie, demnächst in der Woche ab 17/18h arbeiten muss, ich die Kids aufpasse, damit sie nicht soviel für einen Babysitter ausgeben muss. Die Schwiegermutter hat ja auch nicht immer Zeit etc...
Ihre Alternative ist, aufgrund der geänderten Situation weniger oder gar nicht mehr zu arbeiten: Dann hast Du erhöhte Kosten und noch weniger Umgang.

Ich habe auf jeden Fall in den letzten Tagen festgestellt...Frauen kannst du nur an die Eier bekommen wenn du sie da packst, wo es weh tut...
ich habe in den vergangenen 54 Jahren festgestellt, dass man Frauen überhaupt nicht bei den Eiern packen kann...

Grüssles
Martin
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« Antwort #18 am: 26. September 2011, 17:33:55 »

Moin Martin,

das ist dass was ich jetzt wirklich schnell lernen muss. Den Blick nur auf die Kinder zu lenken. Ich war/ bin ja oft beruflich so weg, dass ich sie morgens mal ne halbe Stunde gesehen habe, abends oft gar nicht. Am Wochenende oft auch nur für ein paar Stunden.

Aber genau diese halbe Stunde morgends, die Stunde abends, das kuscheln und das toben... da merk ich, dass mir genau das fehlt... Nun ja, bis vor einer Woche hatten wir ja noch diverse mündliche Dinge abgesporochen, wie Abends aufpassen, wenn meine EX im Restaurant arbeitet..und und und...

Ich weiß dass ich bei ihr nur auf taube Ohren stoße, es sei denn jemand vom Fach, oder Gericht sagt ihr was...nun ja..

Allein schon die verschiedenen Einträge hier helfen mir echt weiter... Ich habe nämlich die Gage über gelesenes nach zu denken und das gelesene dann auch umzusetzen...

Danke dafür schon einmal...
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« Antwort #19 am: 26. September 2011, 20:03:33 »

Hi Wh,

Zitat
ich möchte nicht haarspalterisch sein, aber das ist kein Wechselmodell.

Ein Wechselmodell bedeutet Umgang im Verhältnis 50/50 zwischen den Eltern aufgeteilt.

Das, was Du hier beschreibst, ist der Minimum-Standard-Wochenend-Zahlpapa-Umgang.

nö, seh ich anders. Es gibt keine Definition für ein Wechselmodell und für mich ist auch das ein gutes Wechselmodell (welches übrigens auch die Minimallösung bei vielen Gerichten darstellt). Deshalb ist die Bezeichnung schon richtig, auch wenn jeder hier natürlich andere Vorstellungen drüber haben darf, wie er dieses (wenn die Ex mitzieht) ausfüllt. Gruß Ingo
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Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #20 am: 26. September 2011, 20:38:43 »

Moin.
Laut BGH ist es nur ein Wechselmodell, wenn keiner weniger als 49,9% der Betreuung leistet.

Natürlich steht es jedem frei, seine eigene Definition zu verwenden.

Gruss Beppo
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"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
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« Antwort #21 am: 30. September 2011, 01:37:02 »

Also, wenn sich beide auf das Wechselmodell einigen, dann liegt die "Betreuung"/der Umgang bei 50/50...somit brauch ich, sofern sie zustimmt, keinen Unterhalt mehr zahlen, da ich ja meine Betreuung einbringe...

Trotz Einstweiliger Verfügung rief sie mich vorgestern an...Ob ich denn am dienstag abend die Kinder aufpassen könne, und Mittwoch und heute... Ich sagte ihr...Dienstag geht, Mittwoch nein, Donnerstag...damit hab ich sie ein wenig zappeln lassen...stimmte dann aber doch zu (möchte ja die Kids so oft es geht um mich haben).

Fragte mich ob ich mich an den Babysitterkosten beteiligen könne, da es ja auch in meinem Sinne sei..Ich sagte, ich denk drüber nach (Einen Babysitter würde ich ja auch benötigen, sofern die Kids bei mir sind und ich sie nicht von der Kita abholen kann)...

Heute morgen rief meine EX dann an...am heulen..Im Kindergarten haben sie sie auf meinen Sohn angesprochen.. Er wäre nicht mehr fröhlich, würde nur noch in der Ecke stehen... Sie würde es doch dann gerne so haben, dass ich, auch an den Wochenenden, an denen meine EX die Kids eigentlich hat...ich doch Sonntags ab 15h "aufpassen" solle... Und natürlich auch in der Woche (auch nach 19h), da es für die Kinder doch wichtig ist, wenn Papa oft da ist...

Eigentlich eine gute Vorstellung...Und jetzt kommt das große ABER... Ich weiß ja genau worum es ihr geht...
Ums liebe Geld... Ihre Mutter, auch alleinerziehend gewesen, ist nur am knüppeln (für 6,65 brutto) und am liebsten am Wochenende und nachts (Spielhalle). Die kann und will nicht immer aufpassen, da ihr dann Kohle flöten geht (Nacht u Wochenendzuschläge).  "Unser" Babysitter nimmt alleine schon 6€ die Stunde..Wenn meine Frau (anders als eigentlich geplant), von Mittags ab an schon im Restaurant arbeiten geht, muss der Babysitter die Kids von der Kita abholen (Sprit berechnet sie extra). Am Dienstag kam sie erst um 1h von der Arbeit..Heute um 00.30h. Gestern war der Babysitter also von Mittags bis nachts da...Also..(mit ein wenig Schadenfreude) der Tag hat sich für meine Frau gelohnt...Sie verdient 8€ brutto und gibt 6€ für den Babysitter aus. Ich würd ja zuhause bleiben...

Heute morgen fragte Sie ob ich heute den Babysitter auszahlen könnte. Und ob ich mich an diesen Kosten in Zukunft stärker beteiligen könnte. Ich sagte..ich denk drüber nach.. Sie wolle auch den Umgang lieber ohne das Jugendamt klären...und am Montag mit den Kids und mir den ganzen Tag etwas machen...
Ich sagte ihr, ich denk drüber nach... und das ich es für schwierig halte, dass wir den ganzen Tag mit den Kids verbringen und abends und am anderen morgen ihr neuer dann wieder da ist... Sie kann ja machen und tun was sie will...Meinen Segen haben sie ja mittlerweile.. Nur sie solle sich mal versuchen in die Seelen der Kids hineinzuversetzen... sie solle sich mal Fragen, warum mein Sohn mit seinen 2,5 Jahren, in der Kita und, das bestätigte mir der Babysitter und die Nachbarn.. nur noch am heulen (am schreien) ist und sich die Kids nur noch am zanken sind...

Tut vielleicht nichts zur Sache...aber meinen beiden fehlen schon ihre Abendrituale, die ich mit ihnen gemacht habe...Ich bin ja (auf Wunsch meiner Frau) erst am 1.9. ausgezogen...Seit dem habe ich sie jetzt 3 mal ins Bett gebracht... Meine Frau bringt sie nur noch ins Bett, keine Geschichte mehr..und wenn sie zu aufgedreht sind gibt es eine DVD, damit sie auf der Couch einschlafen...

Meine Kids haben mich schon gefragt, wann sie mal bei mir schlafen können...Ich habe mir (ich wusste ja nicht, dass sie einen neuen hat..) mir leider erstmal nur ein 1 Zimmer Appartement genommen.da wird es mit dem übernachten natürlich schwierig...Aber die Wohnung ist schon gekündigt..und die Suche nach einer 3 Zimmer Wohnung in Nähe der Kitas läuft....

Zum Abschluß... Ich möchte die Kinder wirklich sehr oft sehen und um mich haben. Nicht wie es meine EX bezeichnet "Betreuen".. Aber ich möchte besser will mich aber auch nicht durch ihre Tränendrüse und die Kids vor sich stellen Gehabe oder Die Kids brauchen ihren Papa Gerede... von ihr zu sehr beeinflussen lassen..
Im Sinne von...Der passt auf die Kids auf...dann kann ich machen was ich will.... Dann kann sie mir auch das alleinige Sorgerecht übertragen:-)) bzw. 49% und Unterhalt zahlen...
Ich weiß ja worum es ihr geht... Um Kohle...die geht ihr jetzt schon im ersten Monat meines Auszuges aus...

Sie hat für sich mal einen Zettel gemacht, der in "meiner" Tüte mit meinen Unterlagen war. Die sie gepackt hat (meine Belege wandern immer erst in eine Schublade).. Da stand folgendes drauf...

Ausgaben fürs Haus, Autofinanzierung div. Versicherungen GEZ und und und in Höhe von 1506€
Einnahmen ihrerseits 1000€ ihr Verdienst, 368€ KG, 514€ Unterhalt...                             1882€ (wenn ich mich nicht verrrechnet habe...
Sollten unterm Strich 374€ über bleiben...
Nur, was meine doch so schlaue EX nicht beachtet hat.. Sie raucht eine Schachtel am Tag (5€)..Sie hat noch nicht getankt um zur Arbeit zu kommen..und im Kühlschrank ist auch noch nichts...und der Babysitter ist auch noch nicht bezahlt....

Meinen Verdienst hat sie sich natürlich schön hoch ausgerechnet... Jetzt zahl ich ihr, gegen den rat meiner Anwältin doch erstmal 450€ Unterhalt (meine Anwältin sagte zu mir ich könne besser H4 beantragen) und hatte 226€ für beide Kids ausgerechnet... Also fehlen ihr (erstmal) 64€ in ihrer Rechnung...
Ist aber mit ihrem neuen vorhin bei MCD gewesen (ich hoffe er hat gezahlt) aber, als ich vorhin Abendbrot für die Kids machen wollte...war kein Brot mehr da.. naja... vielleicht seh bzw. will ich das alles jetzt auch negativ sehen um zu sammeln, damit ich ihr Vorwürfe machen kann... Die ja eh nichts bringen:-)

Ich werde wohl das ein oder andere mal als "Babysitter" herhalten (bitte mich wegen diesem Ausspruch zerreissen), aber muss und werde ihr auch klar machen, das ich mein Leben auch neu ordnen muss und deshalb nicht jeden Tag und an ihren Wochenenden dann die Kids nehme, an denen es eigentlich "Ihre" sind...
Ich soll mich (und werde mich auch) an den WE einschränken an denen ich die Kids habe...dann soll sie es auch... Ich möchte mich ja auch neu verlieben irgendwann und die Kids sind ein hoher Flirtfaktor auf dem Spielplatz...aber Ausnutzen lassen werde ich mich nicht...

Schließlich hat sie sich von mir getrennt, dann muss sie auch lernen das am Ende des Geldes noch sehr viel Monat über ist... Und dass sie (wie ich ihr oft erläutert habe) vielleicht ihr Ausgabeverhalten überdenken sollte...

Gute Nacht
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« Antwort #22 am: 30. September 2011, 08:30:53 »

Servus Marko!
Zitat
Also, wenn sich beide auf das Wechselmodell einigen, dann liegt die "Betreuung"/der Umgang bei 50/50...somit brauch ich, sofern sie zustimmt, keinen Unterhalt mehr zahlen, da ich ja meine Betreuung einbringe...
Stimmt so nicht ganz: auch beim WM kann KU fliessen, nämlich im Verhältnis der Einkünfte gequotelt.
Wenn Du das WM willst musst Du damit rechnen, Dir dieses evtl. zu "erkaufen", z.B. alle Kids bleiben bei KM gemeldet und sie behält hierfür das Kindergeld, oder, oder, oder...

Grüßung
Marco
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« Antwort #23 am: 30. September 2011, 13:06:03 »

Moinsen,
ich geb dir Recht, was die Einkünfte angeht... Aber das ist dann alles "Verhandlungssache"... Ich denke, bzw. hoffe das meine Ex und ich uns darüber ein Stückweit am Dienstag beim JA Termin bzgl des Umgangs einig werden. Ab dem 1.1.2012 habe ich ja auch eine 3 Zimmerwohnung, wo ich ein schickes Kinderzimmer einrichten werde...
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« Antwort #24 am: 30. September 2011, 20:26:17 »

Hi Marko,

es ist natürlich löblich für die Kids dazu sein - aber Deine Ex versucht natürlich nun, durch die Taktik "ich weiche mal alles auf und gucke wie weit ich gehen kann", Dich einzuspannen. Das würde ich mir allerdings auch gut überlegen.

Macht feste Termine - knallhart und unverückbar. Sie kann dann ihre Arbeitswochenenden planen und Du Dich auf eine neue Partnerschaft konzentrieren bzw. Deinen Interessen nachgehen. Dieses "ich springe weil es die Ex so will" solltest Du ganz schnell ablegen. Man kann bei einem funktionierenden Umgang immer flexibele Lösungen fahren, da man weiß, dass man dann nicht über den Tisch gezogen wird. Wie ist denn die Rolle des McDondalds Next in der Geschichte? Und auch wenn jetzt wieder alle empört aufschreien: Ich sehe auch solche Nexts in der Verpflichtung, die sich auf solche Geschichten einlassen. Gruß Ingo
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