Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Urteile auf RECHTplus
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Uns empfehlen
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

Studie - Mitmachen


Linkpartner


vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das achte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 20:42:35 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe
Seiten: [1] 2   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Neues aus Exiland  (Gelesen 3431 mal)
Rasputin73
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 217


« am: 19. September 2011, 06:31:56 »

Guten Tag zusammen,

nachdem es ja bei mir immer wieder mal ruhige und auch heftige Phasen bei Umgang, Unterhalt oder auch nur der Mindestkommunikation mit DEF gab, scheint die Eskalation inzwischen eine neue Form anzunehmen. Dahinter vermute ich neben dem emsigen Treiben des Drachen auch eine Koalition mit ihrem Neuen. Jegliche Versuche mit der Dame wegen zu klärender Dinge rund um unsere Tochter oder auch um andere Sachen die eben noch als gemeinsame Berührungspunkte anzusehen sind an einen Tisch zu kriegen wurden forsch, frech und teils asozial abgewiegelt. Daher stelle ich Euch nun auszugsweise einen Mailverkehr zur Verfügung und Bitte um Eure Vorschläge zum weiteren Vorgehen: ( Die FETT gedruckte Sätze kommen aus der "Koalition"!

 :yltype:Hallo,

 

Nachdem Du leider nicht zurückrufst, und es anscheinend nicht möglich ist dass wie wie erwachsene Menschen miteinander reden können, welches der Sache dient schreibe ich Dich erneut per Mail an.


 

  Leid wäre es bei einem Rückruf.

  Solches Reden setzt zwei Erwachsene voraus.



 

 Ich verstehe nicht warum Du permanent einem normalen vier Augen Gespräch aus dem Weg gehst, damit wir endlich weiter kommen.


 

  Bitte Einreihen in Unverständnis für Ehefrauen,Mütter,Finanzen,Moral und Gewissen .

  „Wir“ wird verwendet , wenn man von zwei oder mehreren Personen spricht und man selbst dazu gehört,was bei hier nicht zutreffend ist.

  Sollte das „Wir“ gemeint sein , welches Erwachsene mit Kindern sprechen,wäre das eher zutreffen d. 



 

Ich gehe davon aus dass wir jetzt genaue Zahlen haben was die Unterhaltszahlungen angeht, damit wir dieses Thema endlich zum Abschluss bringen können.


 

  Aufgabe meiner Anwaltskanzlei.


 


Bitte teile mir mit was mit Eurer Warmwasserversorgung ist und ob ich jemanden beauftragen muss sich darum zu kümmern. Es kann nicht sein dass ich so etwas über die Makler ( Haus wird verkauft und ich habe im Frühjahr einen Makler beauftragt ) erfahre. ( ich habe erfahren dass die Warmwasserversorgung ausgefallen ist. Sie scheint sich mit meinen Mietern im Erdgeschoss auf Bademöglichkeiten geeinigt zu haben bzw hat nach Angaben meiner Maklerin die Dusche in der leerstehenden Dachgeschosswohnung kurzerhand vereinnahmt. In wieweit meine Tochter hier duscht oder badet weiss ich nicht. Nachdem ich sie am Wochenende bei mir hatte und in die Badewanne gesteckt hatte habe ich erfahren dass sie in der abgelaufenen Woche zumindest mal noch nicht gebadet hatte!)


 

  Defekt,nähere Angaben nach meiner Umschulung zum Gas-Wasserinstallateur.

  Nein

  So geschehen,also möglich.


 

Abschliessend dann noch ein paar Anmerkungen der Koalition zu der von mir angemerkten Tatsache dass telefonischer Umgang mit meiner Tochter boykottiert wird:


 

  Telefonate des hier Angeschriebenen werden blockiert,um eine Vomitation zu vermeiden.

  Wenn XXXX den Wunsch äußert, ihren **tsts - ID 28** zu kontaktieren,wird diesem gewährt.

  Desweiteren steht ihm ein wöchentlicher Besuch zu,den er rechtzeitig vorher anmelden sollte und nach Übereinkunft diesen zwische

16.00 und 17.00 Uhr wahrnehmen kann,

             um den weiteren Tagesablauf XXX´s nicht zu beeinträchtigen.

Bei den Erzeugerwochenenden spätestens einen Tag vorher ein Mittelung,ob diese eingehalten wrd.

Bei Abholung in der Schule eine Mittelung ob vollzogen.

Hausaufgabenkontrolle und Hausaufgabenerledigung werden asl selbstverständlcih angesehen-über zusätzliche Schulpflichten wird informiert.

     Ende Erzeugerwochenende Sonntags 18.00 Uhr.

 

    Bei Nichteinhaltung Verwarngebühr 5 Euro.

 ( Hier wird ein Streit über Mietkürzungen und Einbehaltung der Nebenkosten mit meinen Mietern einfach einbezogen. Diese habe ich bereits mehrfach angemahnt, aber da sich da alle "dufte" verstehen gehört das halt nun auch auf die Agenda der "Koalition".

 c crash rofl2

Fazit: Sie hat sich da einen geangelt der ins selbe Horn bläst, und meint sich hier dick machen zu müssen.
Das wurde mir auch gestern Abend bewusst als ich meine Kleine gegen 17 Uhr ( das war die ursprüngliche Vereinbarung ) nach Hause gebracht habe. 40 Minuten später fuhr sie dann vor, im Tross mit ihrem Wichtigtuer. Hat NULL mit mir gesprochen, die Kleine geschnappt und ist zur duften Mieterin weil die ja Geburtstag hatte und die Kleine als erste Amtshandlung schnell mal gratulieren musste.
Jegliche Diskussion zur "neuen" einseitig aufgesetzten Uhrzeit wurde gar nicht erst gestartet und als ihr Macker den Kopf geschüttelt hatt habe ich ihn darauf angesprochen was es da zu schütteln gibt, und darauf verwiesen dass solche Dinge ja wohl mindestens am Telefon zu besprechen sind. Darauf hin meinte er nur "Dich würde ich auch nicht anrufen" worauf ich ihn mal fragte was ihn das überhaupt anginge und er habe sich hier gefälligst in diese Dinge nicht einzumischen. Er wieder:"Normalerweise ruft man an bevor man sein Kind zurück bringt." erneut sagte ich ihm dass er sich da nicht einzumischen habe und er habe gefälligst nicht so mit mir zu reden. Zitat:" Ich rede mit Dir so wie ich Bock habe" Worauf ich ihm bestätigte dass dies auf Gegenseitigkeit beruhe. Nachdem er provokativ die Taschen meiner Tochter im Flur abstellte und anfing sich aufzublasen wie ein Kampfgnom wurde es mir zu dumm und ich machte mich auf in Richtung Auto mit den Worten dass ich erwarte dass solche Dinge zu besprechen sind und ich mir nicht einfach eine neue Zeit aufsetzen lasse. Er dann wieder"zukünftig 18 Uhr. Ob ich das nun kapiert hätte".  Ich habe dann dieser primitiven Unterhaltung mit den Worten ein Ende gemacht: Wenn die Dinge nicht besprochen werden dann werde ich das nächste Mal wieder fahren, dann ist die Kleine bei mir abzuholen!

Es geht mir bestimmt nicht um diese Stunde, ich bin froh wenn ich meine Tochter sehen kann und sie bei mir habe. Die 17 Uhr Vereinibarung war damals zwischen DEF und mir getroffen worden damit die Kleine noch ein bisschen "ankommen" und runterfahren kann, bevor sie zeitig ins Bett geht.
Aber dieses Ar...... scheint sich genau auf etwas einzuschiessen was ihn genausoviel angeht wie das was hinten raus kommt. Kommunikation seit Wochen gleich null, Situation verfahren, Wut im Bauch und Lust den Rundschlag zu machen.
Gedanken, Vorschläge, Meinungen?

Danke. ras   gun gun gun gun
Gespeichert

Lebensende mit drei Buchstaben: E H E
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 537


« Antwort #1 am: 19. September 2011, 08:05:19 »

Moin.

Du wolltest meinen Gedanken dazu!? Ohne Worte...

Was ich dazu sagen kann:
- Versuche tatsachlich jegliche Kommunikation mit dem Next zu vermeiden. Ihr braucht nicht zu kommunizieren, und wenn er den Kopf schüttelt, dann lass ihn halt. Lass Dich nicht provozieren! Es ist zwar unnormal und nicht den zivilisierten Umgangsformen entsprechend, überhaupt nicht zu kommunizieren (zB Grüßen), aber wenn es dann nur eskaliert, dann lass es sein...

- Genauso wenig ist es natürlich zu verstehen, dass sich Deine Ex jeglicher vernünftigen Kommunikation (über Belange Eures Kinds) entzieht. Aber angesichts der Tatsache, wie sie auf Deine Mail antwortet, würde ich an Deiner Stelle versuchen, die Kommunikation auf ein absolutes Mindestmaß einzuschränken und alles schriftlich machen. Im Zweifel ist das ausreichend - wenn auch mal wieder alles andere als vorbildlich für Euer Kind

Was Dein Anliegen für ein 4-Augen-Gespräch war, hat sich mir nicht nicht erschlossen!?

Gruß, toto
Gespeichert
wedi-
_wedi
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.961


« Antwort #2 am: 19. September 2011, 09:24:32 »

Hi

Das könnte der Next meiner EX sein. puzzled

Ich habe damals den Fehler gemacht und bin auf seine Provokation eingestiegen.
Das ging von verbalen Ausrutschern bis hin zur Androhung von körperlicher Gewalt.

Als ich eines Tages eine Faust durchs offene Fenster meines Autos kommen sah(ich konnte gerade noch ausweichen), wurde es mir zu bunt.
Ich erwirkte eine Verfügung das er sich mir nicht mehr nähern darf.

Ich hätte mir gewünscht, das es so weit nicht gekommen wäre, aber anders war es nicht mehr auszuhalten.
Was wäre gewesen, wenn ich ausgestiegen wäre und mich auf sein Spiel eingelassen hätte.Die Fäuste wären geflogen und er hätte wahrscheinlich wimmernd auf den Boden gelegen, nicht weil ich ''den Kampf'' gewonnen hätte, sondern weil er es darauf angelegt hat, das ich ausraste.
Tatsächlich hätte er dann gewonnen und ich neben einer Anzeige, Schmerzensgeld auch noch vorm Fam.gericht als Schläger da gestanden hätte.

Daher mein Rat:
Spreche am besten gar nicht mit Ihm, lasse den einfach links liegen und gehe nicht auf seine Provokationen ein.
Irgendwann verliert er das Interesse und es wird wieder ruhiger.

Gruss Wedi

Gespeichert
United
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 736



« Antwort #3 am: 19. September 2011, 10:06:33 »

Moin Ras,

meine Meinung:

Die Koalition hat offensichtlich einen Riesenspass daran, Dich zu ärgern (und für einen Aussenstehenden mag der Humor tlw. auch als durchaus unterhaltsam anmuten) ...

Du tust ihnen derzeit den Gefallen, darauf einzusteigen, was den Spass auf der Gegenseite vermutlich deutlich erhöht ...

Dass Du es nicht lustig findest, ist nachvollziehbar.

Trotzdem: Ignoriere es und beschränke Dich in der Kommunikation auf das Notwendige.

Welche Geschichten hinsichtlich der Mieter laufen, erschliesst sich aus dem Geschriebenen nicht (gehe davon aus, dass Du in diesem Zusammenhang mit einer "Verwarngebühr" gedroht hast).
Fakt ist, wenn die Bewohner frieren, werden sie sich schon melden und wenn sie sich nicht melden, müssen sie halt kalt baden ...

Hinsichtlich der Telefonate/Umgangszeiten: Sind diese Bestandteil einer existierenden Umgangsvereinbarung ?
... wenn es eine Umgangsvereinbarung nicht gibt, dann solltest Du dort nochmal ansetzen (notfalls per Gericht - denn auf großartige Kooperation ist hier wohl nicht mehr zu bauen).

Besten Gruß,
United
(der das Wort "Vomitation" trotz großen Latinums erstmal nachschlagen musste)
Gespeichert
Rasputin73
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 217


« Antwort #4 am: 20. September 2011, 06:45:26 »

guten morgen und danke für eure antworten.

ja ich glaube das vieles aus der ecke der provokation kommt, sehe aber nicht ein mir von dem herrn neue zeiten und regeln vorsetzen zu lassen ( ich bin sicher auch die mail ist auf seinem mist gewachsen) so lange die mutter den muund nicht aufbekommt. also bleibt es für mich erstmal bei der ursprünglichen regelung, ich werde bestimmt nicht männchen machen wenn ich die kleine an der schule abgeholt habe und mir auch sicher nicht eine stunde ind er woche vordiktieren lassen, von der ich im übrigen gar nix weiss und bei der wohl der gnädige herr als aufpasser daneben hockt.
mit allem anderen wird sich bezüglich einer umgangsregelung das jugendamt auseinandersetzen müssen, welches ich gestern eingeschaltet habe, sollte es hier zu keinem ergebnis kommen geht die nummer ratzfatz vor gericht, denn dieser kindergarten hat nun ein ende! gun
Gespeichert

Lebensende mit drei Buchstaben: E H E
Rasputin73
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 217


« Antwort #5 am: 04. Oktober 2011, 07:29:47 »

Guten Morgen,

Wochenende gab es wieder Koalitionsgedöns. Freitag habe ich meine Tochter zu Hause bei ihrer Mutter angeholt, es gab ja Herbstferien und ich bin diesesmal nicht zur Schule gefahren. Natürlich fand die Übergabe NICHT mit ihrer Mutter statt sondern ihr Neuer brachte die Kleine, die sich sehr gefreut hat mich zu sehen, runter. Zuvor hatte es eine Diskussion gegeben wegen der Herbstferien. Meine DEF schickte mir per SMS die Aufforderung mir umgehend Bescheid zu geben ob die Kleinen nun in der zweiten Woche zu mir kann oder nicht, sie müsste schliesslich die Ferienbetreuung der Schule zu oder absagen. Nun muss ich in der zweiten Ferienwoche noch Mo und Di arbeiten und habe auch deshalb und auch weil ich mit meiner Tochter telefonieren wollte mehrfach versucht in den zurückliegenden zwei Wochen jemanden zu erreichen, die Anrufe werden weiter boykottiert.

Nach einem Anruf in der Schule habe ich erfahren dass meine Kleine bereits länger für das Programm angemeldet war und man sagte mir dass ich meine Tochter jederzeit aus dem Programm nehmen könne wenn ich sie zu mir nehme.
Ergänzend hat mir meine Tochter am Wochenende erzählt sie fahre nun eine Woche zur Oma. Schon paradox. Das Kind eine Woche zur Oma abschieben und dann schon mal vorbeugend fürs Schulbetreuungsprogramm anmelden. Würde sie ans Telefon gehen hätte man es regeln und besprechen können. Wenn Sie keinen Urlaub nehmen kann, dann hätte ich die Kleine in DIESER Woche nehmen können und sie wäre nicht wieder von Oma bepudert worden. Ich freue mich schon jetzt wieder auf ein verwöhntes und überaus einfaches Kind in der kommenden Woche.

zurück zum Abholen:

Er fing direkt wieder mit den Umgangszeiten an und ich sagte ihm deutlich dass ich mit ihm nicht diskutiere. dann bin ich gefahren. Rückgabe war dann ein bisschen deftiger. Ich hatte einen Bekannten im Auto als wir dort forfuhren um die Kleine zurück zu bringen. Er sass mit meinem Mieter auf der Treppe vor dem Haus, kaum war meine Tochter ausgestiegen wurde sie schnellstens ins Haus gebracht, weil ja da eine Freundin auf sie warten würde. Immerhin konnte ich mich noch ordentlich von meiner Kleinen verabschieden. Als ich einsteigen wollte stand der Herr press an der Tür und hielt mir einen Wisch unter die Nase. es war ein Schreiben der Bank bezüglich unserees gemeinsamen Kredites der aufgrund meiner Insolvenz nun aufgekündigt wurde und der Restbetrag nach Fristsetzung zu zahlen sei.
Ich würde ja meiner Tochter nur Schulden aufdrücken und meine DEF verlange eine Stellungnahme. Ich verwies darauf das sie diese haben könne aber dazu müsste sie halt  mit mir sprechen. Daraufhin sagte er mir dass sie nicht mit mir sprechen wolle, das würde er machen. Ich habe ihm dann mitgeteilt dass ich mit ihm nicht sprechen werde darüber. Es ging dann eine Weile hin und her, unter anderem musste ich mir anhören das meine Inso ja nur am Start wäre um DEF eins reinzuwürgen, dass sie sich damit nun nicht auseinandersetzen müsste wenn ich meine Raten bezahlt udn das Haus später verkauft hätte und er sei ja auch getrennt lebend und wüsste genau wie das laufe. Ich sass inzwischen im Auto und wollte die Tür schliessen an der sich der Herr aufgebaut hatte, immer den Hintergedanken im Kopf auf keinen Fall auf eine Provokation eingehen zu wollen. Als ich an der Tür zog fielen nur die Worte "wenn Du mir jetzt die Tür ins Kreuz drückst knallt`s!"

Mein Mieter meinte sich nun auch einmischen zu wollen, er wedelte mit einem Inkassoschreiben das ich ihm habe schicken lassen da hier im August einfach Miete und NK gekürzt wurden.

Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt auf eine Diskussion eingelassen und versucht ruhig zu bleiben. Ich habe darauf verwiesen dass ich seit Mai versucht habe meine DEF an einen Tisch zu bekommen um unter anderem Hausverkauf und Insolvenz zu besprechen. Habe es ihr dann schriftlich mitgeteilt dass diese Wege unumgänglich sind und ihr empfohlen sich mit Schuldnerberatung in Verbindung zu setzen um sich zu informieren.

Sie lehnt weiter jedes Gespräch ab, und mit diesem Herrn werde ich nicht diskutieren und diese Dinge besprechen. Und anstatt sich Gedanke darüber zu machen wie denn ihr Leben nach Hausverkauf und mit dem gemeinsamen Kredit weitergehen kann hat man nichts besseres zu tun als sich Gedanken darüber zu machen wie man eigenständig Umgangszeiten ändert, Telefonate boykottiert, das Kind als Schuldenbuckel vorschiebt und provokativ den Macker vorschiebt der inzwischen wohl zu Drohungen überzugehen scheint. Das man aber den Umgang schon boykottiert hat, seit zwei Jahren in meinem Haus wohnt und nicht mal die Nebenkosten zahlt, dass meine Tochter weiterhin über mich versichert ist, ich fleisig in eine Lebensversicherung für sie zahle, der Unterhalt sich durch die Inso und Neuberechnung nahezu verdoppelt hat, interessiert keinen.

Gedanken? Meinungen?

Ras
Gespeichert

Lebensende mit drei Buchstaben: E H E
Debugged
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 201



« Antwort #6 am: 04. Oktober 2011, 09:25:21 »

Hi,

also deinen souveränen Umgang mit dem Next finde ich bemerkenswert
und deine Einstellung, wer was mit wem zu besprechen hat, solltest du e. E. auch
unbedingt beibehalten.

Bezüglich der Umgangsregelung muß wohl ein richterlicher Beschluss her,
sofern noch nicht existent. Das sollte Fakten schaffen, die das "Palaver" auf der anderen Seite auf
das notwendige reduzieren. Oder aber du legst dir ein dickes Fell zu und balgst dich um
das, was dir nach Lust und Laune zugestanden wird. Ich muss mich mit Ex auch immer wieder damit
auseinandersetzen, da die Anzahl der Kids schon soviel Flexibilität erfordert, die ein richterlicher
Umgangsbeschluss niemals umfassen könnte. Das weiß auch Ex und man kann ihr auch Zugeständnisse
abringen (was Geduld und Nerven kostet) Zugegebenermassen geht das im Verhältnis wohl
mehr zu meinen Lasten, was ich den Kindern zuliebe aber in Kauf nehme. Ex weiss das und nutzt
das auch gnadenlos aus.

Bzgl. Haus und Insolvenz kommt schon irgendwann die Einsicht, bei dem einen früher bei
dem anderen später (manchmal auch "zu spät"). Meine Ex hat es tatsächlich geschafft,
die Hütte kurz vor der Zwangsversteigerung an ihre Eltern zu verschachern und sie wohnt
jetzt da "zur Miete" (die wohl einen ganz exorbitanten Betrag ausmachen dürfte).
Die zahle ich jetzt quasi mit dem KU, während den Kindern die Schuhe am Fuß
zerbröseln. Darüber rege ich mich allerdings jetzt nicht mehr auf und habe bei mir schon ein Regal
mit Kinderschuhen stehen. Also, über die finanzielle Zukunft und die Wohnsituation
deiner Ex solltest du dir wirklich keinen Kopf machen. Es kommt schon Bewegung in die
Sache, wenn der Leidensdruck groß genug wird.

Die (un)freiwilligen materiellen Wohltaten deinerseits werden möglicherweise auf der anderen Seite
eher als Selbstverständlichkeit und "Schadensersatz" empfunden. Es dankt dir niemand. Ich habe
hier alles auf Null gefahren, wovon Ex profitiert. Ausnahme ist die Kostenbeteiligung für das Bringen und
Abholen der Kinder zwecks Umgang. Ich kann mir leider keinen Kleinbus mehr leisten.

Gruß von hier,

Debugged
Gespeichert

Selten in der Geschichte hatten so viele so wenigen so viel zu verdanken. (Winston Churchill)
Rasputin73
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 217


« Antwort #7 am: 04. November 2011, 08:25:42 »

Guten Morgen,

nachdem es ja immer wieder Gedöns mehr oder weniger im Bereich Umgang gab habe ich meine Anwältin gebeten dies nun gerichtlich durchzusetzen. Nun ist in wenigen Wochen die Anhörung und auch meine Tochter "soll angehört" werden. Frage: Warum wird ein 6 jähriges Kind bei Gericht gehört? Und was? Versteht ein Kind überhaupt um was es da geht? Wie gehe ich mit eventuellen Beeinflussungen und Manipulationen oder einem Loyalitätskonflikt bei Gericht um?

Ras
Gespeichert

Lebensende mit drei Buchstaben: E H E
Rasputin73
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 217


« Antwort #8 am: 21. November 2011, 12:31:08 »

Guten Tag,

ich hatte heute morgen einen Termin beim Jugendamt wegen der Umgangsanhörung diesen Freitag. ich will dieses gezetere nun endlich gerichtlich festlegen lassen. DEF war auch da und eine aus meiner Sicht sehr Mamapositionierte Mitarbeiterin die von mir wissen wollte warum ich das nun Regeln lassen will. Ich erklärte ihr dass es immer wieder Unregelmässigkeiten gibt beim Umgang und dass meine Tochter aus meiner Sicht in einem Loyalitätskonflikt steckt und der Einfluss auf das Kind sehr einseitig ist. DEF hat gleich wieder ihre liebenswerte Nummer abgezogen dass sie ja derzeit nicht mit mir spreche weil ich ihr ja durch die Inso die ganzen Schulden aufhalse und ich ja hier das Wohlfühlen meines Kindes beschneiden wolle und sie überhaupt kucken muss wie sie über die Runden kommt. ( War aber gerade drei Wochen mit ihrem Neuen im Urlaub und Kind wurde in der Zeit von Oma betreut und hinten und vorne mit Geschenken vollgepumpt.) Im übrigen würde sie auch im Falle eines gerichtlichen Beschlusses mir das Kind nicht mitgeben wenn die Kleine nicht will. Die Jugendamttante unterstützte dies noch mit dem Satz: Mit 6 Jahren hat das Kind auch einen eingenen Willen. Ich verwies darauf dass hier aus meiner Sicht der Kontakt zwischen Vater und Kind nicht gefördert, sogar unterbunden wird. Telefonate boykottiert werden und aus meiner Sicht dem Kind falsche Werte vermittelt werden die dem Kind auf lange Sicht nicht guttun und die Erziehung ursprünglich mal mit einer Stimme hätte erfolgen sollen. Das die Kleine auch mal antestet wie weit sie gehen kann. Das sie zu Hause anders erzählt als die Wochenenden bei mir tatsächlich laufen. ( Sie würde ja Sonntags nichts mehr mit mir unternehmen sondern nur noch rumsitzen, fernsehen und alleine spielen, FAKT IST das die Kleine MAL runsitzt, MAL alleine spielt, MAL einen Film kucken darf. Aber auch mal auf den Spielplatz geht, oder den Park oder sonstwas. )

Die hat dann volll vom Leder gezogen das hier ja alles an ihr hängenbleiben würde und überhaupt sie müsste sich nun mit allem rumärgern usw..... Fakt ist dass ich glaube dass die Dame vom Jugendamt ganz schön beeindruckt war von Ihrer Show und UNS ( Ihr ) sogar gesagt hat dass wenn wir weiter so ncht miteinander sprechen können einer von uns das alleinige Sorgerecht beantragen muss worauf Madame natürlich voll draufgesprungen ist. Ausserdem würde das Kind jetzt zum Kinderpsychologen gehen. ( Was ich gerade beim Jugendamt erfahren muss??? )

Ich bin am Freitag um 9:30 dort. Die Kleine soll auch gehört werden und die Jugendamttante ist auch dabei. Meinen Anwalt habe ich wegen eines Termins bereits kontaktiert.

Gedanken / Meinungen / Tipps?

Danke

Ras
Gespeichert

Lebensende mit drei Buchstaben: E H E
staengler
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.791


entsorgter Vater nach DIN 0815 dt. Familienrecht


« Antwort #9 am: 21. November 2011, 13:51:58 »

Servus Ras,

Du wirst volle Breitseite bekommen, dass hast Du ja bereits gemerkt.

Bereite Dich also sehr gut vor und bleibe jederzeit sachlich. Vorwürfe der KM oder dumpfblöde Aussagen einer JA-MA müssen an Dir abprallen.
Mache klar, dass die bisherigen Umgänge mit Unterbrechungen laufen und keine Ordnung darin besteht. Diese willst Du nun haben.

Privat-Inso und dergleichen haben bei dieser Verhandlung nichts oder nur sehr wenig zu bedeuten.

Zitat
Im übrigen würde sie auch im Falle eines gerichtlichen Beschlusses mir das Kind nicht mitgeben wenn die Kleine nicht will.
Hier zeigen sie alle ihr wahres Gesicht, und Du weißt, dass Dein Antrag auf alle Fälle gerechtfertigt ist.

Zudem ist es üblich, dass auch mit dem Kind gesprochen wird. In aller Regel läuft dies auch kindgerecht ab. Darüber solltest Du Dir nicht all zu viele Gedanken machen.

Gruß, Michael
Gespeichert

sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
diskurso
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 627


« Antwort #10 am: 21. November 2011, 14:26:41 »

Tach,

Versteht ein Kind überhaupt um was es da geht? Wie gehe ich mit eventuellen Beeinflussungen und Manipulationen oder einem Loyalitätskonflikt bei Gericht um?
das ist mittlerweile üblich und nicht unbedingt schlecht.
Einem erfahrenen Familienrichter entgeht eine deutliche Instrumentalisierung des Kindes übrigens auch nicht.
Ich empfehle Dir, vorab nicht mit dem Kind darüber zu sprechen, damit Kind nicht sagt "Papa hat gesagt, dass ich sagen soll ..."


Im übrigen würde sie auch im Falle eines gerichtlichen Beschlusses mir das Kind nicht mitgeben wenn die Kleine nicht will. Die Jugendamttante unterstützte dies noch mit dem Satz: Mit 6 Jahren hat das Kind auch einen eingenen Willen.
Oha.
1. heisst das, Dein RA muss gleich in dieser Verhandlung die Androhung von Ordnungsmittel nach § 89 FamFG fordern
http://www.die-alleinerziehenden.de/node/1022

2. die JA-Tante sollte von Deinem RA unbedingt gemaßregelt werden, denn damit fordert sie die KM zum Rechtsbruch auf
Gespeichert
Rasputin73
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 217


« Antwort #11 am: 22. November 2011, 09:46:53 »

Diskurso= gemaßregelt wofür? Den Gedanken das alleinige Sorgerecht zu beantragen?
Gestern hat Ex behauptet das ABR liege alleine bei ih.Nur weiss ich davon nix. Ist mir das entgangen? Ist dem automatisch so wenn Kind bei Mutter lebt?
MUSS ich wirklich ruhig bleiben= Ich kann dieses WIR HABEN KEIN GELD und ICH WEISS NICHT WASS ICH KOCHEN SOLL nicht mehr hören. Die Dame hat 1700 Euro mit allem as sie auch von mir raussaugt und dem Kindergeld. Zahlt seiz zweieinhalb Jahren keinen Cent, Spekulativ finanziert sie ein Auto und nen Wohnwagen davon und gut is. Und wenn sie nun für den eheprägenden Kredit weiterzahlen muss wird dies eh bei der Unterhaltsberechnung berücksichtigt.
Sie macht einen auf Psycho und Mitleid udn Tränchen fliessen auch. Und ich soll ruhig bleiben? Das kann ich Euch nicht versprechen.

LG
Ras
Gespeichert

Lebensende mit drei Buchstaben: E H E
82Marco
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.769



« Antwort #12 am: 22. November 2011, 10:40:17 »

Servus Ras!
Zitat
Gestern hat Ex behauptet das ABR liege alleine bei ih.Nur weiss ich davon nix. Ist mir das entgangen? Ist dem automatisch so wenn Kind bei Mutter lebt?
Wenn Euer Nachwuchs eurer Ehe entstammt und kein Gericht über den Verbleib des ABR entschieden hat, besteht gemeinsames ABR.
Das Einzige was sicherlich zutrifft, ist dass der derzeitige Lebensmittelpunkt sich bei KM befindet, weil dort gemeldet ... mehr aber auch nicht.
 
Grüßung
Marco
Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
----------------------------------------------------------
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
diskurso
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 627


« Antwort #13 am: 22. November 2011, 11:39:13 »

Diskurso= gemaßregelt wofür? Den Gedanken das alleinige Sorgerecht zu beantragen?
Nein, dafür gibt es keinen realistischen Grund.
Die JA-Tante sollte von Deinem RA vor Gericht darauf hingewiesen werden, dass ihre Aussage - im Falle eines gerichtlichen Umgangsbeschlusses braucht sich KM nicht daran zu halten, weil Kind ja selbst entscheiden kann - eine Aufforderung zum Rechtsbruch darstellt.

Stelle die finanziellen Probleme nicht in einen Zusammenhang mit dem Umgang oder dem ABR.
Das kommt auch vor Gericht gar nicht gut an.
Wie Marco schon schrieb - das ABR liegt bei verheirateten Eltern bei beiden Elternteilen.

Ich empfehle Dir etwas Grundwissen anzueignen:
http://www.trennungsfaq.de/

Sie macht einen auf Psycho und Mitleid udn Tränchen fliessen auch. Und ich soll ruhig bleiben? Das kann ich Euch nicht versprechen.
Tränchen werden gern genutzt, das gehört zur Strategie.
Ruhig bleiben ist sehr wichtig, besonders vor dem Gericht.
Gespeichert
Rasputin73
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 217


« Antwort #14 am: 22. November 2011, 13:06:12 »

Ich habe nicht vor ABR oder Finanzen da breitzutreten. Das macht sie schon genug und die JA Tante schien mir gestern höchst angetan von diesem Zank. Ich bin sicher dass es bereits "Gespräche" gab wie man mir das GSR abluchsen kann.
Ras
Gespeichert

Lebensende mit drei Buchstaben: E H E
Rasputin73
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 217


« Antwort #15 am: 23. November 2011, 08:35:15 »

Guten Morgen,
nachdem das Gespräch beim Jugendamt am Montag zu einseitig verlaufen ist und die Dame dort das alleinige Sorgerecht empfohlen hat für den Fall dass die Situation auf Dauer so angespannt bleibt, möchte ich der Dame gerne noch VOR dem Termin am Freitag diese Zeilen per Mail zukommen lassen und bitte Euch um Eure Meinung dazu. DEF war 10 Minuten vor mir dort und hat mäctig gewettert und auch der Gesprächsverlauf ist in ihrer alt bekannten liebenswürdigen Art verlaufen. Deshalb hier nun die Gegendarstellung des vermeintlichen kinderfressenden, ausbeuterischen, mobbenden A...lochs:


Sehr geehrte Frau XXX,

ich möchte auf diesem Wege nochmal Stellung zu dem gemeinsamen Termin gestern früh in Ihrem Büro beziehen, da mit dem Verlauf der Unterhaltung offene Fragen zurück geblieben sind. Ich finde es bedauerlich dass Sie im vier Augen Gespräch mit meiner Ex Frau bereits einen Eindruck vermittelt bekommen habe, den ich entkräften muss und den ich Ihnen gegenüber nicht unkommentiert im Raum stehen lassen möchte.

Aus meiner Sicht wird hier mit zweierlei Mass an das Thema heran gegangen und das kann nicht der Sache dienlich sein. Hier geht es in erster Linie um eine klar definierte Regelung des Umgangs mit unserer gemeinsamen Tochter xxx. Die Umgangsregelung funktioniert in den meisten Fällen problemlos, das ist richtig. Es gab jedoch immer wieder Unregelmässigkeiten welche ich für die Zukunft abstellen möchte.

Ich sehe die gesamte Problematik etwas anders als von meiner Ex Frau geschildert.

Seit der Trennung ist eine Kommunikation mit meiner Ex Frau schwierig. Insbeondere wenn wir, und was menschlich ist, unterschiedliche Auffassungen haben. Ich bin keineswegs jemand der grundsätzlich jedes Gegenargument ablehnt, allerdings ist meine Ex Frau von Ihrer Handlungsweise "zeitweise" sehr überzeugt. Um Ruhe in die Trennungsphase zu bringen habe ich meiner Ex Frau bereits frühzeitig eine Mediation angeboten, welche sie rigoros und mit Verweis auf ihren Anwalt abgelehnt hat. Auch Gespräch rund um die Trennung, aber auch um die gemeinsame Sorge für unsere gemeinsame Tochter xxx sind mal mehr mal weniger gut verlaufen. Zu den geschilderten Vorfällen halte ich es für wichtig auch meine Sichtweise darzustellen. Bezüglich des Abholens im Winter obliegt mir als Vater innerhalb des Umgangs die Verantwortung für unsere Tochter. Ich bin mir durchaus bewusst das es im Winter zu oftmals unschönen Strassenverhältnissen kommen kann. Und einen Umgang dahingehend zu verweigern aufgrund der Strassenverhältnise weise ich zurück und werde ich auch zukünftig nicht aktzeptieren. Ich habe meine Ex Frau an diesem Tag mehrfach und deutlich aufgefordert dieses Treiben aufzugeben und unsere Tochter auf das Wochenende vorzubereiten. Zumal in diesem Augenblick als ich dort eintraf weder eine Tasche gepackt noch das Kind reisefertig war. In Kombination mit dem kurzfristigen Anruf meiner Ex Frau auf dem Handy lässt dies die Vermutung aufkommen das es nicht vorgesehen war mir das Kind überhaupt mitzugeben. Zumal das Kind in diesem Zeitraum im Wohnzimmer bei der Mieterin meines Hauses sass und Geschichten vorgelesen bekam. Als ich meine Tochter auf den Arm nehmen wollte nahm sie eine mir untypische ablehnende Haltung ein. Ich habe dann, auch nachdem meine Ex Frau der Ansicht war meinen Protest, welcher nicht im Beisein von xxx stattfand, auf Video aufnehmen zu wollen, und auf Anraten meines Anwaltes den ich telefonisch kontaktiert habe dieses Szenario verlassen.

Der Verweis auf ein am Tage darauf stattfindendes Kinderfest ist ebenfalls nicht haltbar. Ich hätte unserer Tochter den Besuch dieses Festes niemals verwehrt. Allerdings sind witterungsbedingte Planungsänderungen nie ausgeschlossen und werden es auch in Zukunft nicht sein. Dennoch sind diese nicht Grundlage verbindlicher Umgangsregelungen.
Bezüglich des Abholens im Sommer, welches mit schreien und weinen im Hof einher ging, wusste unsere Tochter mit ziemlicher Sicherheit schon von dem Kindergartenfest und dem Geburtstag ihres Cousins. Dies und eine entsprechende Herangehensweise ihrer Mutter waren sicher Grundlage dafür dass unsere Tochter an jenem Tag nicht mit mir wollte. Die Hysterie in die sich das Kind steigerte und sich am Bein ihrer Mutter festkrallte war ein unzumutbarer Zustand. Erst als sich meine Ex Frau mit ihrem neuen Partner vorrübergehend aus dem Hof entfernte gelang es mir xxx zu beruhigen und ihr zu sagen dass ich gerne am nächsten Tag mit Ihr zu diesem Fest gehen möchte. Immerhin wollte ich als ihr Papa auch sehen was sie da mit ihrer Kindergartengruppe einstudiert hatte. Erst danach brachte ich unsere Tochter zum Auto und fuhr mit ihr nach xxx. Und wie bereits erwähnt: Dieses abweisende Verhalten ist spätestens 10 Minuten nach der Abfahrt vorbei.

Erstaunlich finde ich ausserdem, dass unsere gemeinsame Tochter diese ablehnende Haltung immer wieder dann an den Tag legt wenn Sie zu Hause und in Gegenwart ihrer Mutter ist. Beim Abholen in der Schule oder im Kindergarten bzw wenn ich xxx bei den Mietern abgeholt habe, welche die Kleine ab und an auch in Absprache mit meiner Ex Frau betreut hat, ist dieses abweisende fremde Verhalten nicht festzustellen. Im Gegenteil. In der Schule stürmt xxxx regelmässig beim Abholen auf mich zu, umarmt mich und erzählt begeistert von ihrer Schulwoche auf der Fahrt nach xxxx.

Hierzu möchte ich sie bei der Gelegenheit herzlich einladen sich vor Ort ein Bild von xxxx Umgebung zu machen. Sie hat ein eigenes Zimmer, was Grundvoraussetzung für mich war bei der Wohnungssuche, welches modern eingerichtet ist, spielt dort oft mit ihren Sachen, sie hat desöfteren auch Besuch von anderen Kindern aus meinem Verwandten und Bekanntenkreis, was sehr gut funktioniert, wir unternehmen vom Freizeitpark über Spielplatz oder schwimmen bis hin zu gemeinsamen Spielen oder eben AUCH mal einem Film schon vieles zusammen. Oder wir gehen mal spazieren, hier begeisterte sie sich gerade im Sommer sehr dafür dass wir für das Tierheim kleine Hunde ausgeführt haben. Gerne hilft sie auch freiwillig und spielerisch beim Kochen. Im übrigen lehnt xxx inzwischen den Fernseher weitestgehend ab. Das sie abends vor dem Einschlafen mal noch einen Kinderfilm sehen darf sehe ich als unproblematisch an.

Meine Ex Frau war drei Wochen im Urlaub. ( und nicht krank wie geschildert ) In dieser Zeit habe ich mehrfach mit unserer Tochter xxx telefonieren können und hatte nicht den Eindruck dass die Kleine kein Interesse am telefonieren hat. Die Tatsache dass sie drei Wochen lang in der Obhut ihrer Oma war, weil ja der Urlaub ausgerechnet ausserhalb der Ferien gelegt wurde, was für mich im übrigen nie in Frage käme, heisse ich nicht gut. Hier hätte es eine Lösung geben können welche man über die Ferien hätte regeln können. Ich würde dieses Vorhaben niemals so umsetzen. Ich habe aus Schilderungen von xxx den Eindruck gewonnen das die liebe Oma dem Kind permanent Dinge gekauft hat, ich habe auf jeden Fall nur NEU NEU NEU gehört als ich mit ihr gesprochen habe. Und genau dies sind die Werte von denen ich unter anderem gesprochen hatte die ich für falsch halte. Zumal dieses Thema sich bereits mehrfach bei Papa Wochenenden dargestellt hat. xxx hatte immer wieder begeistert von neuen Sachen erzählt und ich erhalte zunehmend den Eindruck dass das Kind in Watte gepackt wird. Nach dem Motto: Du bekommst, was Du willst. Ich mache alles für Dich. Dieses Vorgehen setzt keine Grenzen und kann langfristig eine Form seelischer Verwahrlosung darstellen. Da im Leben immer wieder Frustrationen und Begrenzungen erfahren, ausgehalten und überwunden werden müssen, bekommt das Kind kein Gefühl und keine Kompetenz vermittelt, mit Frustrationen und Begrenzungen angemessen umzugehen. Hier setze ich nochmal meine Schilderung an wenn es darum geht gewisse gemeinsame Grundsätze in der Erziehung von xxx zu verfolgen.

Ich habe sie in dieser Zeit zweimal zum Papawochenende abgeholt und hatte ein anderes Kind bei mir als in den Wochen vorher. xxx war gelöst, war nicht auffällig und wir hatten eine Menge Spass zusammen. Auch die anfängliche Zurückhaltung meiner Partnerin gegenüber ist verschwunden, sie flachsen regelmässig miteinander und spielen. Zwar nicht als dicke Freunde, aber das verlangt auch kein Mensch wenn das Kind in einem Loyalitätskonflikt steckt. Allerdings war von diesem an den beiden Wochenenden nichts zu spüren. Dies wurde sowohl von meiner Partnerin als auch von einem guten Freund bestätigt.  Aus meiner Sicht weil hier der Einfluss auf der anderen Seite nicht vorhanden war.

Meine  Ex Frau kann hier aus meiner Sicht nicht zwischen der Paarebene und der Elternebene unterscheiden. Auf der Elternebene haben Konflikte die aus der Paarebene heraus resultieren aus meiner Sicht nichts zu suchen, erst recht nicht wenn erziehungsrelevante Fragen oder gemeinsame Abstimmungen rund um unsere Tochter xxx zu klären sind.
Ich habe immer Kompromissbereitschaft signalisiert, auch wenn es um Besuchswochenenden ging und unsere gemeinsame Tochter NICHT mitwollte. Mehr als einmal bin ich unverrichteter Dinge wieder gefahren. Aber auch mehr als einmal hat meine Ex Frau damit gedroht das ich meine Tochter nie wieder sehe wenn ich das und das mache. In mehrfacher Form. Meine Ex Frau hat sich deutlich dazu geäussert dass Sie ein grosses Interesse am alleinigen Sorgerecht hat. Dies im Rahmen unseres Gesprächs ihr auch noch schmackhaft zu machen, halte ich für falsch, zumal ich keinerlei Veranlassung dazu sehe. Ich gehe weder gewaltsam gegen unsere Tochter vor, noch erleidet Sie einen physischen oder psychischen Schaden wenn sie bei mir und meiner Partnerin ist.  Von daher halte ich Ihre Anregung für kontraproduktiv.

ich mische mich nicht in den Alltag  meiner Ex Frau ein, ich denke aber das Telefonate mit unserer gemeinsamen Tochter sinnvoll für die Vater Kind Beziehung sind. Von daher werde ich eine Lösung finden, welche der strikten Gesprächsverweigerung meiner Ex Frau entgegen kommt, aber den Kontakt zwischen unserer gemeinsamen Tochter und mir ermöglicht, von wem auch immer dieser gewünscht wird. Bezüglich des Kinderwillens stehe ich einer Aussage: Wenn sie nicht will dann muss sie nicht kritisch gegenüber. Hat dieser Kindeswille auch Bestand, wenn unsere gemeinsame Tochter nicht zur Schule möchte, länger fernsehen möchte oder nicht zu Bett möchte? Ich glaube kaum.  Ich bin der Auffassung dass nach einer Trennung ein Kontakt zum nicht betreuenden Elternteil unabdingbar für die Entwicklung des Kindes, gerade auch in diesem Alter dazu gehört. Desweiteren mische ich mich nicht in den Alltag ein, halte es aber für sinnvoll, auch mit Hinblick auf eine dem Kindeswohl entsprechende gemeinsame Erziehungssprache oder im Rahmen von unterstützenden Möglichkeiten im Falle einer kinderpsychologischen Betreuung ein "Update" zur Entwicklung unserer gemeinsamen Tochter zu erhalten. Auch ich habe die Verhaltensweisen von xxx bemerkt und bereits Gespräche mit Psychologen dahingehend geführt. Auch stehe ich in gutem Kontakt mit der Klassenlehrerin von xxx und informiere mich regelmässig über deren schulische Entwicklung. Wenn xxx hier oder auch beim Kinderpsychologen Hilfe braucht stehe ich als ihr Vater selbstverständlich in der Verantwortung. Und gerade deshalb halte ich es für wichtig die persönlichen Befindlichkeiten aussen vor zu lassen, Eitelkeiten oder auch Emotionen zumindest dann auszublenden wenn es um das Wohl unserer gemeinsamen Tochter geht.

Auch der Sachverhalt dass meine Ex Frau hier permanent Kosten und Schulden aufgeführt hat lässt den Eindruck entstehen, dass ich unserer gemeinsamen Tochter und meiner Ex Frau zu Gunsten meiner "finanziellen Sanierung" Schaden zufügen möchte. Ich habe seit April gemeinsam mit der Schuldnerberatung versucht diesen Schritt zu verhindern. Seit Juni habe ich meine Ex Frau um ein persönliches Gespräch gebeten in dem ich ihr die Entwicklung schildern wollte. Dies hat sie mit dem Verweis auf ihren Anwalt mehrfach abgelehnt so dass ich mich dann im Juli dazu gezwungen sah ihr die Entwicklung per Mail zu schildern. In dieser Mail bot ich ihr erneut  meine Unterstützung an und empfahl ihr sich über eine Schuldnerberatung zu informieren. Wie ich dem Gespräch gestern entnehmen konnte hat sie anscheinend inzwischen eine Lösung gefunden. Sollte meine Ex Frau den in der Ehe geschlossenen Kredit alleine fortführen so wird selbstverständlich eine Neuberechnung des Unterhalts zu Ihren Gunsten stattfinden, da dieser Kredit bei Ihrer Gehaltsberechnung abzugsfähig sein wird. Von daher kann hier nicht von einer wirklichen Mehrbelastung gesprochen werden.

Im übrigen existiert das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht. Meine Ex Frau unterliegt hier einem Irrtum.

Sicher sind die Finanzprobleme, Aufenthaltsbestimmungsrecht und gemeinsames Sorgerecht nicht Teil unseres gemeinsamen Termins am Freitag, aber da ich weiss dass Sie als Sozialarbeiterin objektiv und beidseitig beurteilen um auch entsprechend vermitteln zu können, hielt ich es für angemessen Ihnen auch meine Sichtweise der Dinge darzulegen. Desweiteren sind die Verärgerungen meiner Ex Frau auch ein Stück weit hausgemacht, da ich lange nach anderen Lösungen gesucht und das Gespräch mit Ihr gesucht habe, welches von ihr leider immer wieder abgelehnt wurde.

Ich würde mich freuen wenn Sie meine Mail als Teil unseres Gesprächs vom Montag sehen würden und stehe Ihnen bei Rückfragen jederzeit zur Verfügung.
Gespeichert

Lebensende mit drei Buchstaben: E H E
Beppo
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11.166


Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #16 am: 23. November 2011, 08:47:02 »

Moin.
Kleiner Änderungsvorschlag:
Sehr geehrte Frau XXX,

ich möchte auf diesem Wege nochmal Stellung zu dem gemeinsamen Termin gestern früh in Ihrem Büro beziehen, da mit dem Verlauf der Unterhaltung offene Fragen zurück geblieben sind. Ich finde es bedauerlich dass Sie im vier Augen Gespräch mit meiner Ex Frau bereits einen Eindruck vermittelt bekommen habe, den ich entkräften muss und den ich Ihnen gegenüber nicht unkommentiert im Raum stehen lassen möchte.

Aus meiner Sicht wird hier mit zweierlei Mass an das Thema heran gegangen und das kann nicht der Sache dienlich sein. Hier geht es in erster Linie um eine klar definierte Regelung des Umgangs mit unserer gemeinsamen Tochter xxx. Die Umgangsregelung funktioniert in den meisten Fällen problemlos, das ist richtig. Es gab jedoch immer wieder Unregelmässigkeiten welche ich für die Zukunft abstellen möchte.

Ich sehe die gesamte Problematik etwas anders als von meiner Ex Frau geschildert.

Seit der Trennung ist eine Kommunikation mit meiner Ex Frau schwierig. Insbeondere wenn wir, und was menschlich ist, unterschiedliche Auffassungen haben. Ich bin keineswegs jemand der grundsätzlich jedes Gegenargument ablehnt, allerdings ist meine Ex Frau von Ihrer Handlungsweise "zeitweise" sehr überzeugt. Um Ruhe in die Trennungsphase zu bringen habe ich meiner Ex Frau bereits frühzeitig eine Mediation angeboten, welche sie rigoros und mit Verweis auf ihren Anwalt abgelehnt hat. Auch Gespräch rund um die Trennung, aber auch um die gemeinsame Sorge für unsere gemeinsame Tochter xxx sind mal mehr mal weniger gut verlaufen. Zu den geschilderten Vorfällen halte ich es für wichtig auch meine Sichtweise darzustellen. Bezüglich des Abholens im Winter obliegt mir als Vater innerhalb des Umgangs die Verantwortung für unsere Tochter. Ich bin mir durchaus bewusst das es im Winter zu oftmals unschönen Strassenverhältnissen kommen kann. Und einen Umgang dahingehend zu verweigern aufgrund der Strassenverhältnise weise ich zurück und werde ich auch zukünftig nicht aktzeptieren. Ich habe meine Ex Frau an diesem Tag mehrfach und deutlich aufgefordert dieses Treiben aufzugeben und unsere Tochter auf das Wochenende vorzubereiten. Zumal in diesem Augenblick als ich dort eintraf weder eine Tasche gepackt noch das Kind reisefertig war. In Kombination mit dem kurzfristigen Anruf meiner Ex Frau auf dem Handy lässt dies die Vermutung aufkommen das es nicht vorgesehen war mir das Kind überhaupt mitzugeben. Zumal das Kind in diesem Zeitraum im Wohnzimmer bei der Mieterin meines Hauses sass und Geschichten vorgelesen bekam. Als ich meine Tochter auf den Arm nehmen wollte nahm sie eine mir untypische ablehnende Haltung ein. Ich habe dann, auch nachdem meine Ex Frau der Ansicht war meinen Protest, welcher nicht im Beisein von xxx stattfand, auf Video aufnehmen zu wollen, und auf Anraten meines Anwaltes den ich telefonisch kontaktiert habe dieses Szenario verlassen.

Der Verweis auf ein am Tage darauf stattfindendes Kinderfest ist ebenfalls nicht haltbar. Ich hätte unserer Tochter den Besuch dieses Festes niemals verwehrt. Allerdings sind witterungsbedingte Planungsänderungen nie ausgeschlossen und werden es auch in Zukunft nicht sein. Dennoch sind diese nicht Grundlage verbindlicher Umgangsregelungen.
Bezüglich des Abholens im Sommer, welches mit schreien und weinen im Hof einher ging, wusste unsere Tochter mit ziemlicher Sicherheit schon von dem Kindergartenfest und dem Geburtstag ihres Cousins. Dies und eine entsprechende Herangehensweise ihrer Mutter waren sicher Grundlage dafür dass unsere Tochter an jenem Tag nicht mit mir wollte. Die Hysterie in die sich das Kind steigerte und sich am Bein ihrer Mutter festkrallte war ein unzumutbarer Zustand. Erst als sich meine Ex Frau mit ihrem neuen Partner vorrübergehend aus dem Hof entfernte gelang es mir xxx zu beruhigen und ihr zu sagen dass ich gerne am nächsten Tag mit Ihr zu diesem Fest gehen möchte. Immerhin wollte ich als ihr Papa auch sehen was sie da mit ihrer Kindergartengruppe einstudiert hatte. Erst danach brachte ich unsere Tochter zum Auto und fuhr mit ihr nach xxx. Und wie bereits erwähnt: Dieses abweisende Verhalten ist spätestens 10 Minuten nach der Abfahrt vorbei.

Erstaunlich finde ich ausserdem, dass unsere gemeinsame Tochter diese ablehnende Haltung immer wieder dann an den Tag legt wenn Sie zu Hause und in Gegenwart ihrer Mutter ist. Beim Abholen in der Schule oder im Kindergarten bzw wenn ich xxx bei den Mietern abgeholt habe, welche die Kleine ab und an auch in Absprache mit meiner Ex Frau betreut hat, ist dieses abweisende fremde Verhalten nicht festzustellen. Im Gegenteil. In der Schule stürmt xxxx regelmässig beim Abholen auf mich zu, umarmt mich und erzählt begeistert von ihrer Schulwoche auf der Fahrt nach xxxx.

Hierzu möchte ich sie bei der Gelegenheit herzlich einladen sich vor Ort ein Bild von xxxx Umgebung zu machen. Sie hat ein eigenes Zimmer, was Grundvoraussetzung für mich war bei der Wohnungssuche, welches modern eingerichtet ist, spielt dort oft mit ihren Sachen, sie hat desöfteren auch Besuch von anderen Kindern aus meinem Verwandten und Bekanntenkreis, was sehr gut funktioniert, wir unternehmen vom Freizeitpark über Spielplatz oder schwimmen bis hin zu gemeinsamen Spielen oder eben AUCH mal einem Film schon vieles zusammen. Oder wir gehen mal spazieren, hier begeisterte sie sich gerade im Sommer sehr dafür dass wir für das Tierheim kleine Hunde ausgeführt haben. Gerne hilft sie auch freiwillig und spielerisch beim Kochen. Im übrigen lehnt xxx inzwischen den Fernseher weitestgehend ab. Das sie abends vor dem Einschlafen mal noch einen Kinderfilm sehen darf sehe ich als unproblematisch an.

Meine Ex Frau war drei Wochen im Urlaub. ( und nicht krank wie geschildert ) In dieser Zeit habe ich mehrfach mit unserer Tochter xxx telefonieren können und hatte nicht den Eindruck dass die Kleine kein Interesse am telefonieren hat. Die Tatsache dass sie drei Wochen lang in der Obhut ihrer Oma war, weil ja der Urlaub ausgerechnet ausserhalb der Ferien gelegt wurde, was für mich im übrigen nie in Frage käme, heisse ich nicht gut. Hier hätte es eine Lösung geben können welche man über die Ferien hätte regeln können. Ich würde dieses Vorhaben niemals so umsetzen. Ich habe aus Schilderungen von xxx den Eindruck gewonnen das die liebe Oma dem Kind permanent Dinge gekauft hat, ich habe auf jeden Fall nur NEU NEU NEU gehört als ich mit ihr gesprochen habe. Und genau dies sind die Werte von denen ich unter anderem gesprochen hatte die ich für falsch halte. Zumal dieses Thema sich bereits mehrfach bei Papa Wochenenden dargestellt hat. xxx hatte immer wieder begeistert von neuen Sachen erzählt und ich erhalte zunehmend den Eindruck dass das Kind in Watte gepackt wird. Nach dem Motto: Du bekommst, was Du willst. Ich mache alles für Dich. Dieses Vorgehen setzt keine Grenzen und kann langfristig eine Form seelischer Verwahrlosung darstellen. Da im Leben immer wieder Frustrationen und Begrenzungen erfahren, ausgehalten und überwunden werden müssen, bekommt das Kind kein Gefühl und keine Kompetenz vermittelt, mit Frustrationen und Begrenzungen angemessen umzugehen. Hier setze ich nochmal meine Schilderung an wenn es darum geht gewisse gemeinsame Grundsätze in der Erziehung von xxx zu verfolgen.

Ich habe sie in dieser Zeit zweimal zum Papawochenende abgeholt und hatte ein anderes Kind bei mir als in den Wochen vorher. xxx war gelöst, war nicht auffällig und wir hatten eine Menge Spass zusammen. Auch die anfängliche Zurückhaltung meiner Partnerin gegenüber ist verschwunden, sie flachsen regelmässig miteinander und spielen. Zwar nicht als dicke Freunde, aber das verlangt auch kein Mensch wenn das Kind in einem Loyalitätskonflikt steckt. Allerdings war von diesem an den beiden Wochenenden nichts zu spüren. Dies wurde sowohl von meiner Partnerin als auch von einem guten Freund bestätigt.  Aus meiner Sicht weil hier der Einfluss auf der anderen Seite nicht vorhanden war.

Meine  Ex Frau kann hier aus meiner Sicht nicht zwischen der Paarebene und der Elternebene unterscheiden. Auf der Elternebene haben Konflikte die aus der Paarebene heraus resultieren aus meiner Sicht nichts zu suchen, erst recht nicht wenn erziehungsrelevante Fragen oder gemeinsame Abstimmungen rund um unsere Tochter xxx zu klären sind.
Ich habe immer Kompromissbereitschaft signalisiert, auch wenn es um Besuchswochenenden ging und unsere gemeinsame Tochter NICHT mitwollte. Mehr als einmal bin ich unverrichteter Dinge wieder gefahren. Aber auch mehr als einmal hat meine Ex Frau damit gedroht das ich meine Tochter nie wieder sehe wenn ich das und das mache. In mehrfacher Form. Meine Ex Frau hat sich deutlich dazu geäussert dass Sie ein grosses Interesse am alleinigen Sorgerecht hat. Dies im Rahmen unseres Gesprächs ihr auch noch schmackhaft zu machen, halte ich für falsch, zumal ich keinerlei Veranlassung dazu sehe. Ich gehe weder gewaltsam gegen unsere Tochter vor, noch erleidet Sie einen physischen oder psychischen Schaden wenn sie bei mir und meiner Partnerin ist.  Von daher halte ich Ihre Anregung für kontraproduktiv.

ich mische mich nicht in den Alltag  meiner Ex Frau ein, ich denke aber das Telefonate mit unserer gemeinsamen Tochter sinnvoll für die Vater Kind Beziehung sind. Von daher werde ich eine Lösung finden, welche der strikten Gesprächsverweigerung meiner Ex Frau entgegen kommt, aber den Kontakt zwischen unserer gemeinsamen Tochter und mir ermöglicht, von wem auch immer dieser gewünscht wird. Bezüglich des Kinderwillens stehe ich einer Aussage: Wenn sie nicht will dann muss sie nicht kritisch gegenüber. Hat dieser Kindeswille auch Bestand, wenn unsere gemeinsame Tochter nicht zur Schule möchte, länger fernsehen möchte oder nicht zu Bett möchte? Ich glaube kaum.  Ich bin der Auffassung dass nach einer Trennung ein Kontakt zum nicht betreuenden Elternteil unabdingbar für die Entwicklung des Kindes, gerade auch in diesem Alter dazu gehört. Desweiteren mische ich mich nicht in den Alltag ein, halte es aber für sinnvoll, auch mit Hinblick auf eine dem Kindeswohl entsprechende gemeinsame Erziehungssprache oder im Rahmen von unterstützenden Möglichkeiten im Falle einer kinderpsychologischen Betreuung ein "Update" zur Entwicklung unserer gemeinsamen Tochter zu erhalten. Auch ich habe die Verhaltensweisen von xxx bemerkt und bereits Gespräche mit Psychologen dahingehend geführt. Auch stehe ich in gutem Kontakt mit der Klassenlehrerin von xxx und informiere mich regelmässig über deren schulische Entwicklung. Wenn xxx hier oder auch beim Kinderpsychologen Hilfe braucht stehe ich als ihr Vater selbstverständlich in der Verantwortung. Und gerade deshalb halte ich es für wichtig die persönlichen Befindlichkeiten aussen vor zu lassen, Eitelkeiten oder auch Emotionen zumindest dann auszublenden wenn es um das Wohl unserer gemeinsamen Tochter geht.

Auch der Sachverhalt dass meine Ex Frau hier permanent Kosten und Schulden aufgeführt hat lässt den Eindruck entstehen, dass ich unserer gemeinsamen Tochter und meiner Ex Frau zu Gunsten meiner "finanziellen Sanierung" Schaden zufügen möchte. Ich habe seit April gemeinsam mit der Schuldnerberatung versucht diesen Schritt zu verhindern. Seit Juni habe ich meine Ex Frau um ein persönliches Gespräch gebeten in dem ich ihr die Entwicklung schildern wollte. Dies hat sie mit dem Verweis auf ihren Anwalt mehrfach abgelehnt so dass ich mich dann im Juli dazu gezwungen sah ihr die Entwicklung per Mail zu schildern. In dieser Mail bot ich ihr erneut  meine Unterstützung an und empfahl ihr sich über eine Schuldnerberatung zu informieren. Wie ich dem Gespräch gestern entnehmen konnte hat sie anscheinend inzwischen eine Lösung gefunden. Sollte meine Ex Frau den in der Ehe geschlossenen Kredit alleine fortführen so wird selbstverständlich eine Neuberechnung des Unterhalts zu Ihren Gunsten stattfinden, da dieser Kredit bei Ihrer Gehaltsberechnung abzugsfähig sein wird. Von daher kann hier nicht von einer wirklichen Mehrbelastung gesprochen werden.

Im übrigen existiert das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht. Meine Ex Frau unterliegt hier einem Irrtum.

Sicher sind die Finanzprobleme, Aufenthaltsbestimmungsrecht und gemeinsames Sorgerecht nicht Teil unseres gemeinsamen Termins am Freitag, aber da ich weiss dass Sie als Sozialarbeiterin objektiv und beidseitig beurteilen um auch entsprechend vermitteln zu können, hielt ich es für angemessen Ihnen auch meine Sichtweise der Dinge darzulegen. Desweiteren sind die Verärgerungen meiner Ex Frau auch ein Stück weit hausgemacht, da ich lange nach anderen Lösungen gesucht und das Gespräch mit Ihr gesucht habe, welches von ihr leider immer wieder abgelehnt wurde.

Ich würde mich freuen wenn Sie meine Mail als Teil unseres Gesprächs vom Montag sehen würden und stehe Ihnen bei Rückfragen jederzeit zur Verfügung.


Mit einer wie der brauchst du dich nicht abzusabbeln.
Auf solchem Boden wächst kein Gras.
Gespeichert

"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
Rasputin73
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 217


« Antwort #17 am: 23. November 2011, 09:51:54 »

Beppo: Un nu?
Hingehen und das entstandene Bild unkommentiert von der JA Tante vortragen lassen?
Gespeichert

Lebensende mit drei Buchstaben: E H E
82Marco
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.769



« Antwort #18 am: 23. November 2011, 10:12:35 »

Servus Ras!
Wenn überhaupt, schicke eine Richtigstellung bestehend aus ein paar Punkten, nicht so einen langen Sermon.
Sollte bis zu tt.mm.jjjj keine Gegendarstellung erfolgen, siehst Du diese als akzeptiert.

Ob es was bringt? Keine Ahnung.
Ob das Gericht im Rahmen eines Umgangsbeschlusses der Ansicht der JA-Tante folgen wird oder diese überhaupz anhört? Dito.

Grüßung
Marco

*Edit: Teppfihler  mad3
« Letzte Änderung: 23. November 2011, 10:30:04 von 82Marco » Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
----------------------------------------------------------
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Beppo
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11.166


Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #19 am: 23. November 2011, 10:19:58 »

Beppo: Un nu?
Warum meinst du, ihr etwas mitteilen zu müssen?
Sie hat nichts zu entscheiden.
Wenn du jemand überzeugen musst, dann den Richter.
Wenn der eine Stellungnahme will, wird er das schon sagen.
Diese Trulla ist gegen dich und du wirst sie nicht bekehren.
Das ist dir im Gespräch schon nicht gelungen.
Hake das ab.
Alles was du jetzt sagst, kann auch gegen dich verwendet werden und das wird sie tun.
Und sei es nur, dass du ihr zeigst, wo deine Schwachstellen sind.
Gespeichert

"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
Mux
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 835



« Antwort #20 am: 23. November 2011, 10:33:07 »

Hi Ras,

vielleicht noch eine Idee: Erstelle ein Gedächnisprotokoll des Gesprächs (knapp, nur die
wichtigen Punkte) und schicke das an die JA-Mitarbeiterin zur Unterzeichnung. Also was
Du weiter oben über den Gesprächsverlauf geschrieben hast, nur knackiger und sachlicher.
Mal schaun, ob sie die Empfehlungen, die sie im Gespräch gegeben hat, Dir schriftlich bestätigt.
In jedem Fall übst Du damit mehr Nachdenken oder Druck aus, als eine seitenlange "Richtigstellung".

Die Reaktion oder Nichtreaktion der JA-MA kann ggf. Dein Anwalt dann sinnvoll einsetzen.

LG,
Mux 
Gespeichert
Beppo
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11.166


Ich bin nicht Deutschland. Ich bin Griechenland.


« Antwort #21 am: 23. November 2011, 10:43:04 »

 thumbup
Gespeichert

"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH
Rasputin73
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 217


« Antwort #22 am: 23. November 2011, 13:00:34 »

Danke!
Habs runtergeküzt, Ihre Empfehlung des alleinigen Sorgerechts hervorgehoben, um Unterschriebende Rücksendung bis Freitag gebeten und darauf hingewiesen dass ich meine Ausführungen als akzeptiert sehe wenn bis Freitag keine Rückmeldung erfolgt.
Und das Schreiben in Blindkopie schon mal an meine Anwältin gechickt. Mit ihr habe ich morgen Termin.

LG
Gespeichert

Lebensende mit drei Buchstaben: E H E
bagger1975
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 624


« Antwort #23 am: 23. November 2011, 14:42:32 »

Servus Ras,

kleine Ergänzung:

Bei Behörden (JA) bietet es sich immer(!) an, das Schreiben vorab zu faxen. Wegen dem Sendenachweis können die sich dann später nicht herausreden, sie hätten Dein Schreiben nicht bekommen....zumal Du ja auch eine Frist gesetzt hast...

Viele Grüsse
Gespeichert

Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind günstig!*

*frei nach Seneca
Ingo30
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.184


« Antwort #24 am: 23. November 2011, 14:58:08 »

Bis Freitag? Ahahaha.. Schon mal allein an die Weiterleitung der Post innerhalb der Behörde von Poststelle bis zum SB gedacht? Halte ich für ziemlich unrealistisch. Das mit dem Fax könnte besser funktionieren. Einen Anspruch auf sofortige Bearbeitung erreichtst Du damit aber auch nicht. Gruß Ingo
Gespeichert
Seiten: [1] 2   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Deine Geschichte (Moderatoren: midnightwish, Malachit)  |  Thema: Neues aus Exiland
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2012 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Erste Hilfe | Unterhaltsrechtliche Leitlinien
Aufsätze, Urteile, Studien, Informationen zum Familienrecht | Lexikon Familienrecht | Abkürzungen Familienrecht | Sonderbedarf
Urteile Ehegattenunterhalt | Urteile Kindesunterhalt | Urteile Sorgerecht | Urteile Umgangsrecht | Urteile Versorgungsausgleich | Urteile Zugewinnausgleich
Forum Umgangsrecht | Forum Sorgerecht | Forum Unterhaltsrecht | Forum Behörden/Gerichte | Forum Politik/Gesellschaft/Soziales

 

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team