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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 19:04:01 *
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Autor Thema: Kindergarten  (Gelesen 1292 mal)
mdroid
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« am: 12. August 2011, 17:28:52 »

Hallo,

könnte mir jemand bitte Ratschläge geben. Ich habe einen Kind, kein GSR, Umgangsrecht habe ich.

Eine Erzieherin unseres Kindes hatte mich um einen Termin gebeten. Es geht um Auffälligkeiten bei ihm, wo jetzt ein Gespräch stattfinden muss/sollte.
Wir einigten uns auf nach den Sommerferien, dieser Termin ist jetzt nächste Woche. Ich hatte den kleinen über 2 Wochen bei mir, bis ein Tag bevor es wieder zum Kindergarten ging. Die Erzieherin meinte gleich am Telefon, was sie positiv findet ist , das mein Sohn sehr unternehmungslustig ist, der Urlaub hätte ihm wohl sehr gut getan.

Der Termin findet (ohne Mutter) und ohne Kind statt. Ich habe darum gebeten weil gerade Antrag GSR und Ex ziemlich aggressiv ist deswegen.

Das Gespräch findet mit zwei Mitarbeitern des Kindergartens und mir statt.

Meine Frage: Was für einen Zweck hat es, das zwei Mitarbeiter mit mir dieses Gespräch führen. Bei so einem Gespräch wird doch sicherlich ein Protokoll geführt (Notizen)
Kann ich nachdem Gespräch eine Kopie des angertigten Protokolls mitnehmen/verlangen (direkt nachdem Gespräch)? Erfährt meine Ex vom Inhalt meiner Antworten? Ich meine, ich kein GSR, aber zur Auskunft von fragen unseres Sohnes brauchen die doch das Einverständnis von meiner Ex!? GSR Antrag läuft gerade beim Gericht.

Ich habe ja kein Angst vom Inhalt des Gespräches, nur habe ich nicht nur gute Erfahrungen mit solchen Gesrächen gemacht( z.B. Jugendamt, ...)

Ist es überhaupt Sinnvoll über Einzelheiten während der Antrag GSR läuft zu machen? Ich brauche da wirklich ein paar Tips.

Gruss
Mdroid

PS: Habe kein passenden Bereich gefunden für Kindergarten :-/
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Ingo30
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« Antwort #1 am: 12. August 2011, 17:35:45 »

Hi Md,

finde ich ziemlich merkwürdig das Ganze. Im Kindergarten wird normalerweise schon drauf geachtet und auch gefragt, wer das Sorgerecht hat bzw. hast Du ja dann noch nicht mal die vertraglichen Regelungen des Kindergarten unterschriebens bzw. weißt, was dort drin steht.

Dazu kommt, was soll die Verhörsituation mit zwei Mitarbeiterinnen, wenn es um "Auffälligkeiten"geht? Steht da etwas anderes dahinter, Verdacht auf Missbrauch etc.?

Ich würde eher mal aufpassen, dass Dir da keine Falle gestellt werden soll, wegen Deines GSR-Antrags. Gruß Ingo
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mdroid
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« Antwort #2 am: 12. August 2011, 17:57:27 »

Meinst Du wirklich das mir eine Falle gestellt wird? Also GSR Antrag wurde erst nachdem ich besser gesagt beide Eltern zu einem Gesrpäch eingeladen worden sind gestellt.

Es geht laut Aussage nur um Sachen wie teilnahmlosigkeit in der Gruppe usw. das wurde mir / uns zumindst. so gesagt.

Mit der Verhörsituation machst du mir schon richtig Angst, darüber hatte ich garnicht nachgedacht! Naja, sollte das Wort Missbrauch( kann ich mir nicht vorstellen) fallen, beende ich sowieso das Gespräch! Sollte so etwas sein, Vorwürfe hätte ich bestimmt schon vom Gericht oder Staatsanwalt etwas bekommen.

Kann ich denn darauf bestehen, das das Gespräch nur zu zweit geführt wird, oder das ein Protokoll erstellt wird und nachdem Gespräch von beiden mir unterschrieben in Kopie mitgegeben wird?

Gruss
MDroid
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Beppo
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« Antwort #3 am: 12. August 2011, 18:02:10 »

Also ne Falle kann ich mir im Kindergarten nicht vorstellen.

Hör es dir einfach an, was sie wollen.
Du musst ja nix sagen und dich schon gar nicht rechtfertigen.
« Letzte Änderung: 12. August 2011, 18:05:48 von Beppo » Gespeichert

"Wer Kinder hat, wird bis auf die Haut ausgezogen!"
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mahjoko
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« Antwort #4 am: 12. August 2011, 18:07:56 »

N´Abend,

kann es nicht einfach sein, dass die Kindergärtner gut sind, festgestellt haben, dass irgendeine Entwicklung nicht altersgerecht ist, und nun vom ANDEREN ELTERNTEIL wissen wollen, was er dazu sagen kann? Weil die KM bsp. alles abblockt, was Fragen über die Vergangenheit/ über den KV betrifft. Oder es schlicht nicht weiß. Und weil die Kindergärtner eben vom schwierigen Verhältnis der beiden Elternteile wissen und daher kein gemeinsames Gespräch.
Was weiß ich, Autismus in der Familie, chronische Krankheiten etc.
Gaaaaanz was harmloses?! Bezüglich GSR, will ich sagen!

Viel erfolg, ich seh das harmlos,

LG, mahjoko 
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Ingo30
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« Antwort #5 am: 12. August 2011, 18:18:47 »

Hi,

für ne harmlose Auffälligkeit brauch ich aber nicht zwei Personen (als Zeuge oder Protokollführer). Dafür ist immer Zeit den Vater mal mit in den Nebenraum zu nehmen, wenn die Kinder noch am spielen etc.

Ich würde persönlich auch nicht gleich in alles eine Dramatik reinprojezieren. Nur sagst Du selber das Deine Ex zur Zeit etwas "aggro" drauf ist.

Ich würde mich persönlich auch nicht darauf einlassen, wenn ich kein GSR habe. Kommt das raus, wird sich die Exe (in diesem Fall zu Recht) übergangen fühlen. Und es scheint ja keine Lappalie vorzuliegen, die die normale Umgangssorgepflicht berührt,  die man vielleicht schnell nebenbei abfrühstücken kann, a la "der kleine Luca isst sein Brot nicht auf".

Du kennst Deine Ex besser als wir. Wenn sie für all sowas nicht der Typ ist - umso besser. Gruß Ingo
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Beppo
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« Antwort #6 am: 12. August 2011, 18:25:59 »

Ich würde mich persönlich auch nicht darauf einlassen, wenn ich kein GSR habe. Kommt das raus, wird sich die Exe (in diesem Fall zu Recht) übergangen fühlen.
Er weiß doch gar nicht um was es geht und er muß sich ja nicht gleich die Ohren zu halten, wenn einer was SR-relevantes erzählt.

Wenn einer was falsches tut, sind es die Kindergärtnerinnen.
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« Antwort #7 am: 12. August 2011, 18:26:53 »

Moin,
ich kann mir auch keine "Falle" vorstellen. In welche wollen sie dich denn locken? und auch wenn schon, du musst Dich ja nur als aufgeschlossen, kooperativ und interessiert präsentieren. Und das die Pädagoginnen das Gespräch mit Dir führen, obwohl Du kein GSR hast, müssen die auf ihre Kappe nehmen. Ist aus Deiner Sicht ja eher positiv zu beurteilen. Das das Gespräch protokolliert wird ist nicht unüblich, dient mE dazu, die Inhalte intern in der Einrichtung zu dokumentieren. Eine Unterschrift wird schon verlangt werden von Dir. im Gegenzug würde ich allerdings auch nicht um Aushändigung einer Kopie bitten, das macht das schon wieder Alles viel zu formell. Deine Notizen musst Du Dir schon selber machen. Auch die Tatsache, dass die zu zweit da sind muss Dich nicht nervös machen, eine(r) wird das Gespräch führen, die/ der  andere "protokollieren". ich würde das Thema Antrag auf Gsr nicht thematisieren, darum geht es ja schließlich nicht. und ich denke auch nicht, dass der Kita da involviert ist/ sein will. Kann theoretisch nur zu einem Aha- Effekt fuehren, dass denen aufgeht, dass das Gespraech mit Dir eigentl. nicht zu führen ist... Wenn die KM anschl. von den Inhalten des Gesprächs erfährt, dann auch egal,oder? Es sei denn, sie versucht, die von Dir initiierte "Ausladung" im GSR Prozess gegenDich zu verwenden.

Gruß Toto
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« Antwort #8 am: 12. August 2011, 18:40:49 »

Moin,
ich kann mir auch keine "Falle" vorstellen. In welche wollen sie dich denn locken? und auch wenn schon, du musst Dich ja nur als aufgeschlossen, kooperativ und interessiert präsentieren. Und das die Pädagoginnen das Gespräch mit Dir führen, obwohl Du kein GSR hast, müssen die auf ihre Kappe nehmen. Ist aus Deiner Sicht ja eher positiv zu beurteilen. Das das Gespräch protokolliert wird ist nicht unüblich, dient mE dazu, die Inhalte intern in der Einrichtung zu dokumentieren. Eine Unterschrift wird schon verlangt werden von Dir. im Gegenzug würde ich allerdings auch nicht um Aushändigung einer Kopie bitten, das macht das schon wieder Alles viel zu formell. Deine Notizen musst Du Dir schon selber machen. Auch die Tatsache, dass die zu zweit da sind muss Dich nicht nervös machen, eine(r) wird das Gespräch führen, die/ der  andere "protokollieren". ich würde das Thema Antrag auf Gsr nicht thematisieren, darum geht es ja schließlich nicht. und ich denke auch nicht, dass der Kita da involviert ist/ sein will. Kann theoretisch nur zu einem Aha- Effekt fuehren, dass denen aufgeht, dass das Gespraech mit Dir eigentl. nicht zu führen ist... Wenn die KM anschl. von den Inhalten des Gesprächs erfährt, dann auch egal,oder? Es sei denn, sie versucht, die von Dir initiierte "Ausladung" im GSR Prozess gegenDich zu verwenden.

Gruß Toto

Hallo Leute,

ich kann garnicht so schnell antworten :-).

Zu deinem satz Ausladung. Wie gesagt, am Anfang war es so, das die Mitarbeiter mit beiden Eltern ein Gesräch führen wollten. Das war auch für mich kein Problem! Als ich vorhin angerufen hatte, meinte Sie ob wir das Gespräch mit  oder ohne Kind führen wollen. Da hatte ich gesagt , ich dachte ohne Kind aber mit der Mutter!? Allerdings sagte ich der Dame dann, das seit Antragstellung GSR meine Ex sehr aggressiv ist, und es glaube ich nicht sinnvoll wäre, ich aber ansonsten kein Problem damit hätte. Eine Kopie hätte ich aber schon gerne, wenn ich schon etwas unterschreiben soll ( obwohl muss ich ja nicht).

@ Ingo30

Meine Ex ist so drauf, leider! Übergangen habe ich sie nicht finde ich. Wir wurden beide informiert, nur habe ich jetzt nachgefragt was mit dem Termin ist. Nur ob es Sinnvoll ist, gerade weil sie sehr aggressiv auf den Antrag reagiert hat mit ihr auch noch ein Gespräch beim Kindergarten zu führen, das finde ich nicht, habe aber wie gesagt auch kein Problem damit.

@ beppo

Inhalte sollen sein, Auffälligkeiten wie z.B. das er Sachen die er angefangen hat nicht zu ende macht, vormittags beschaftigt er die anderen Kinder oder so ähnlich, Nachmittags ist er ausgepauert (Müde?). Zur Schul geht er im nächsten Jahr.

Gruss
MDroid
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« Antwort #9 am: 12. August 2011, 18:48:34 »

ich hab übrigens ein Wort vergessen: das Protokoll wird üblicherweise NICHT zu unterschreiben sein!
und wenn doch, dann klar, eine Kopie für Dich. wenn keine Unterschrift, dann vergiss die Kopie
toto
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« Antwort #10 am: 12. August 2011, 18:56:54 »

ich hab übrigens ein Wort vergessen: das Protokoll wird üblicherweise NICHT zu unterschreiben sein!
und wenn doch, dann klar, eine Kopie für Dich. wenn keine Unterschrift, dann vergiss die Kopie
toto
Hallo TotoHH,

danke für die Info. Eins vorweg, ich habe nichts zu verbergen, deswegen meine Nachfrage zum Protokoll: Wenn es nicht unterschrieben wrd, ist der Inhalt mit Zeugen (zweiter Mitarbeiter) denn dann vor Gericht überhaupt "verwertbar"?


Vielleicht sollte ich vor Beginn des Gesprächs fragen warum zwei Mitarbeiter nötig sind wenn es "nur" um Auffälligkeiten geht? Nachdem kommentar Verhörsituation sehe ich das jetzt ganz Negativ entgegen! Vielleicht sollte ich noch einen Tag vorher anrufen und fragen warum überhaupt zwei Mitarbeiter nötig sind...:-/

Gruss
Mdroid
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« Antwort #11 am: 12. August 2011, 19:14:48 »

Hi Md,

ich würde auch einfach noch mal freundlich nachfragen. Und vielleicht vor diesem Hintergrund noch mal daraufhinweisen, dass die Mutter des Kindes das Sorgerecht hat. Ob dies bekannt ist und auch vor diesem Hintergrund das Gespräch stattfinden soll. Wenn dies dann immer noch so gewollt wird, hör Dir an was dort zu sagen ist. Hilfreich ist ja schon mal, dass Du nun ein paar Szenarien kennst.

Wenn es einfach ein unkompliziertes Gespräch wird, um so besser. Sollte das Gespräch aber eine Wendung nehmen, die Dir merkwürdig vorkommt, hast Du ja nun ein paar Infos mehr. Viel Erfolg. Gruß Ingo
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« Antwort #12 am: 12. August 2011, 19:21:03 »

ich würde auch einfach noch mal freundlich nachfragen. Und vielleicht vor diesem Hintergrund noch mal daraufhinweisen, dass die Mutter des Kindes das Sorgerecht hat. Ob dies bekannt ist und auch vor diesem Hintergrund das Gespräch stattfinden soll.
Und ich würde nicht so ein Gesums davon machen.
Damit vergraulst du sie nur und sie erzählen dir doch nix.

Ich würde wissen wollen, was sie mir zu erzählen oder würde mir das anhören.

Ingo, ich glaube du hast Verfolgungswahn.  c

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« Antwort #13 am: 12. August 2011, 19:35:27 »

Hallo,

also ich werde mir anhören was vorgefallen ist, es muss ja schon etwas sein wenn die Mitarbeiter sagen es muß jetzt ein Gespräch stattfinden. Die Mitarbeiter müssen ja selber wissen in welchem rechtlichen Rahmen sie sich bewegen dürfen. Und ich habe ja nicht die Mutter ausgeschlossen ( Wir wurden vor den Ferien ja beide eingeladen!) sondern habe lediglich geäußert, das es im Moment wegen dem GSR Antrag und die Reaktion der Kindesmutter darauf nicht gerade gut wäre bzw. ob ein Gespräch überhaupt zu stande kommt. Ob der Kindergarten sie nun einlädt oder die Gespäche ( so wird es wohl sein) getrennt stattfinden lässt werde ich sehen.

Gruss
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« Antwort #14 am: 12. August 2011, 19:48:18 »

Moin MDroid,

die Tatsache, dass Du Dich seit langem mit Deiner Ex über Anwälte und Gerichte kloppst und ihr vermutlich alle Schlechtigkeit der Welt zutraust, führt vielleicht zu einer gewissen Paranoia. Sieh es einfach mal aus der Sicht des Kindergartens, dessen Mitarbeiter sich nicht ständig Sorgerechts- und sonstigen mit rechtlichen Fragen herumkloppen: Da läuft irgendwas gerade schief; deshalb tun sie das, was sie in solchen Fällen immer tun: Sie suchen das Gespräch mit den Eltern.

Komplizierter ist es nicht - und komplizierter muss man es auch nicht machen.

Grüssles
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     Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat
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« Antwort #15 am: 12. August 2011, 20:16:34 »

Moin MDroid,

die Tatsache, dass Du Dich seit langem mit Deiner Ex über Anwälte und Gerichte kloppst und ihr vermutlich alle Schlechtigkeit der Welt zutraust, führt vielleicht zu einer gewissen Paranoia. Sieh es einfach mal aus der Sicht des Kindergartens, dessen Mitarbeiter sich nicht ständig Sorgerechts- und sonstigen mit rechtlichen Fragen herumkloppen: Da läuft irgendwas gerade schief; deshalb tun sie das, was sie in solchen Fällen immer tun: Sie suchen das Gespräch mit den Eltern.

Komplizierter ist es nicht - und komplizierter muss man es auch nicht machen.

Grüssles
Martin
Hallo,

ja das werde ich ja auch jetzt machen, ich weiß ja um was es geht bzw. in welche richtung ungefähr das Gespräch laufen wird. Das mit den Anwälten und Gericht usw. hat natürlich dort nichts zu suchen, das habe ich am Telefon der Mitarbeiterin auch schon durch die Blume gesagt. Ich werde berichten wie das Gespräch gelaufen ist und um was es ging.

Gruss
Mdroid
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« Antwort #16 am: 12. August 2011, 20:19:55 »

Komplizierter ist es nicht - und komplizierter muss man es auch nicht machen.

Und ich würde nicht so ein Gesums davon machen.
Damit vergraulst du sie nur und sie erzählen dir doch nix.


beides richtig! geh ganz unverkrampft da rein. das klingt alles nach einem normalen Elterngespräch, so normal halt, wie es sein kann wenn es um Auffaellligkeiten beim Kind geht. freu dich trotz der umstaende einfach, dass der Kiga auch das Gespraech mit Dir sucht. ich glaube eher nach all den weiteren Infos, dass dir hier Argumente auf dem Silbertablett präsentiert werden, die Du im GSR Verfahren für Dich nutzen kannst. Aber nein, nicht mit dem schriftlichen Protokoll...

Gruß Toto
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« Antwort #17 am: 12. August 2011, 20:21:47 »

Das mit den Anwälten und Gericht usw. hat natürlich dort nichts zu suchen, das habe ich am Telefon der Mitarbeiterin auch schon durch die Blume gesagt.

eigentlich hätte die Mitarbeiterin Dir das sagen müssen...  puzzled
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« Antwort #18 am: 12. August 2011, 20:59:29 »

beides richtig! geh ganz unverkrampft da rein. das klingt alles nach einem normalen Elterngespräch, so normal halt, wie es sein kann wenn es um Auffaellligkeiten beim Kind geht. freu dich trotz der umstaende einfach, dass der Kiga auch das Gespraech mit Dir sucht. ich glaube eher nach all den weiteren Infos, dass dir hier Argumente auf dem Silbertablett präsentiert werden, die Du im GSR Verfahren für Dich nutzen kannst. Aber nein, nicht mit dem schriftlichen Protokoll...

Gruß Toto

Hallo Toto,

ich stehe gerade auf dem Schlauch, wie soll ich das mit dem "Aber nein, mit dem schriftlichen Protokoll ..." verstehen?

Gruss
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« Antwort #19 am: 12. August 2011, 21:20:18 »

falls es Argumente gibt, die Dir für dein Verfahren nützen, nimm sie auf und mit (im Kopf oder deinen Notizen). Aber ein schriftl Protokoll wird Dir da nicht nützen und deshalb würde ich gar nicht danach fragen, schon gar nicht vor dem Gespräch, nicht das Deine Gesprächspartner und -innen deshalb dicht machen.

Viel Erfolg, toto
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« Antwort #20 am: 12. August 2011, 21:48:58 »

Hi,

es ist durchaus üblich das das gesammte Gruppenpersonal ein Elterngespräch führt, Protokolle sind in den meisten Einrichtungen aber nicht üblich.

Bei dem was dir gesagt wurde, vermute ich stark das euer Kind irgendwelche Entwicklungsprobleme hat und sie die ansprechen wollen.

Aber: prinzipiell sind die Beiden vom Personal auf extrem dünnem Eis! Sie dürfen mit dir als nicht Sorgeberechtigtem Vater kein Elterngespräch führen ohne die ausdrückliche Erlaubnis der Mutter.

Es ist aber durchaus möglich, dass sie die Probleme schon einmal angesprochen haben und daraufhin nichts passiert ist  und sie sich deshalb entschlossen haben auch mit dir zu sprechen.

Aber wie gesagt, es ist rechtlich  nicht in Ordnung, sie sind nicht abgesichert. Dir kann aber meines Erachtens nichts passieren wenn du hingehst. Sollte die KM aber reinstieren hat das Personal ein dickes Problem.

LG
Nadda

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« Antwort #21 am: 13. August 2011, 15:21:46 »

Hey,

sehe es in genauso wie Nadda. Das ist halt dünnes Eis und ich glaube auch alle Väter hier, die umgekehrt in der Situation wären, würden wahrscheinlich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, wenn sie rauskriegen, dass die Ex-Partnerin ohne "Berechtigung" Gespräche über die gesundheitliche- /verhaltensmäßige Entwicklung des Kindes durchführt.

@ Beppo: Da leide ich gern unter Verfolgungswahn. Da ich früher selber "Vernehmungen" durchgeführt habe, weiß ich wie Behörden bzw. deren Mitarbeiter ticken und wenn ich bestimmte Konstellationen sehe, gehen bei mir halt die Warnlampen an. Und Warnlampe heißt ja nur: Aufpassen und wachsam sein. Wenn es ein normales Gespräch ist, wenn Terminvergaben für Kleinigkeiten und Einzelgespräche mit 2 Beschäftigten des Kindergartens normal sind (obwohl normalerweise bei der Aufnahme des Kindes und auch im weiteren Verlauf noch mal die Sorgerechtssituation abgefragt wird) ist ja alles in bester Ordnung ;) Gruß Ingo
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« Antwort #22 am: 14. August 2011, 19:46:14 »

Ingo, wieso sollte er ein Problem bekommen, wenn die Kindergärtnerinnen ihre Kompetenzen überschreiten.

Erkläre mir bitte, in welche Gefahr er sich begibt?
Ich kann beim besten Willen keine erkennen.
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« Antwort #23 am: 14. August 2011, 20:59:52 »

Lassen wir Md einfach mal berichten, wie es war. Wenn alles unkritisch war umso besser. Dann wissen wir für die Zukunft, dass Gespräche im Kindergarten zur Gesundheitssituation des Kindes immer nach Terminvereinbarung und mit zwei Mitarbeiterinnen unter Ausschluss des Sorgerechtsinhabers geführt werden ;)

 Das ist der Punkt der mir Sorgen bereitet und bei dem ich aufmerksam werde. Ich lass mich aber gerne von anderen "Realitäten" überzeugen, die ich aus meiner Kitaerfahrung nicht kenne :-) Gruß Ingo 
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« Antwort #24 am: 14. August 2011, 22:02:57 »

Hallo miteinander, insbesondere Ingo,

warum denn immer gleich den Teufel an die Wand malen. Ich habe acht Jahre Kindergartenerfahrung als Mutter und Elternbeiratsvorsitzende und weitere inzwischen fünf Jahre als Mitarbeitervertretung für zwei Kindergärten.

Bei allen Kigas war es absolut üblich, dass Probleme, die über das "Luca isst sein Butterbrot nicht auf" eben nicht zwischen Tür und Angel besprochen werden, sondern mit Termin, bei dem dann auch Zeit ist und nicht irgendwelche Kinder oder andere Eltern dazwischen springen. Das ist auch GUT so.

Dass hier gleich zwei Erzieherinnen auftreten, könnte den ganz einfachen Grund haben, dass es z. B. für vormittags eine andere gibt als für nachmittags, oder dass die eine die Gruppe betreut und die andere z. B. stundenweise die Vorschulkinder, oder dass schlicht und ergreifend die Leitung mit dabei sein möchte, aber nicht die Gruppe betreut.

Protokolle in dem Sinne habe ich noch nie erlebt. Es gab allenfalls Notizen, die vom KIGA vorher gemacht wurden (damit auch nichts vergessen wird), hinter die dann Haken gesetzt wurden.

Bin gespannt auf den Bericht von mdroid  .

Gruß pk
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