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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 11:13:45 *
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Autor Thema: Prozess gewonnen - GSR erhalten *freufreu*  (Gelesen 49169 mal)
diskurso
_diskurso
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« Antwort #50 am: 22. August 2011, 17:05:47 »

Und die vielen Begründungen, z.B.sind auch teilweise kein Dilettantismus - lieber diskurso - sondern notwendig, um einer weiteren Instanz keine Munition zu liefern, sondern ausdrücklich aufzuzeigen, dass alle Aspekte des BVerfG betrachtet wurden.
Widerspruch, euer Ehren.
Diese Aussage des Kindes hätte in der nächsten Instanz durchaus anders interpretiert werden können.
Dies nun als nichtvorhandene Munition zu bezeichnen, na ja ...
Ich kann mich auch nicht erinnern, dass das BVerfG in seinem Beschluss zur Verfassungswidrigkeit des § 1626 eine SR-Entscheidung vom Willen eines unter 14-jährigen Kindes abhängig zu machen, thematisiert hatte.
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #51 am: 22. August 2011, 18:19:15 »

Hi diskurso

Es geht nicht um die Interpretation, sondern die Würdigung des Umstandes überhaupt. Es ist üblich, dass Kinder im Alter von 7-8 Jahren vom Gericht "befragt" werden. Das muss das BVerfG nicht erwähnen. Zudem hat die Richterin ihre Entscheidung nicht davon abhängig gemacht, sondern gesagt (erster Satz des Abschnitts):
Zitat
Der Wille >des Kindes< steht der Einschätzung nicht entgegen.
Alles andere ist die Begründung für diese Aussage. Aber wie sollte sonst die Aussage des Kindes "negiert" werden? Vielleicht hättest Du andere Worte dafür gefunden, nur - welche? Und wären diese OLG-tauglich?

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
diskurso
_diskurso
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« Antwort #52 am: 22. August 2011, 19:53:41 »

Hallo oldie,

wahrscheinlich ist es müßig, in diesem Thread darüber zu diskutieren, inwieweit der Kindeswille in einem gSR-Verfahren eine Rolle spielt (oder überhaupt spielen sollte).
Denn das will mir einfach nicht in den Kopf.
Es ist üblich, dass Kinder im Alter von 7-8 Jahren vom Gericht "befragt" werden.
Darüber würde ich gern diskutieren und habe mal einen neuen Thread eröffnet:
http://www.vatersein.de/Forum-topic-23147.html
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Ariba
Nicht wegzudenken
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« Antwort #53 am: 23. August 2011, 00:31:40 »

Moin,

schluss mit dem "Streiten" 

Naja, für mir persönlich jedenfalls ist es das erste Amtsgericht, welches im Alleingang das Urteil des BVerfG konsequent und ausschliesslich anwendet.

Sag ich ja  und wie ich bereits geschrieben hatte
Wenn Urteil, dann wäre es wohl das ERSTE überhaupt, oder??

Meiner Achtung für diese Richterin. Das war gute Arbeit - und eine gesunde Grundauffassung.
Dennoch, wenn "eigentlich" auch selbstverständlich  - spätestens nach dem richtungweisenden(!) Urteil des BVerfG:
Auch meinen RESPEKT für diese Richterin, welche sich offnbar nicht von zuviel "Muttipolitik" einwickeln hat lassen und
schlicht und einfach mal zur Abwechslung auch an das Kind selbst gedacht hat! DAS ist doch mal was!!   applaus1
RESPEKT zum Zweiten!!

Ariba
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Vom Amtsgericht entsorgt!
Und vom OLG wieder "recycelt"!!

Das OLG hat wieder die Normalität hergestellt: Ein Vater darf wieder sein Kind sehen - auch dann, wenn das Amtsgericht und die Mutter das nicht wollen!
Wildlachs
_wildlachs
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« Antwort #54 am: 08. Dezember 2011, 08:54:32 »

Hallo Papa1977,

ich habe mich erst kürzlich hier angemeldet und nun Von Deinem Erfolg erfahren.
Meinen Glückwunsch dazu.
Offenbar hat die KM keine Beschwerde eingelegt.

Mich interessiert sehr der Antrag zu diesem Beschluß. Kann ich den hier irgendwo einsehen, könntest Du den noch zur Verfügung stellen?

VG
Wildlachs
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Papa1977
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« Antwort #55 am: 08. Dezember 2011, 10:39:19 »

hi, lange nicht hier gewesen. ich habe nnen normalen antrag auf die erteilung des gsr gestellt. hab ne vorlage im internet gefundne und etwas abgewandelt. gruss
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Wildlachs
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« Antwort #56 am: 08. Dezember 2011, 10:58:04 »

hi, lange nicht hier gewesen. ich habe nnen normalen antrag auf die erteilung des gsr gestellt. hab ne vorlage im internet gefundne und etwas abgewandelt. gruss
Hast Du mal 'nen Link dazu?

VG
Wildlachs
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Papa1977
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« Antwort #57 am: 14. Dezember 2011, 12:19:27 »

hi, den hier hab ich genommen und etwas abgewandelt. gruss papa1977

http://www.vaeternotruf.de/sorgerecht-antrag.htm
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Wildlachs
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« Antwort #58 am: 14. Dezember 2011, 13:48:31 »

Hallo papa1977,
ich danke Dir.

Nachdem durch das BVerfG die Möglichkeit einer Antragstellung eröffnet wurde und ein nicht-ehelicher Vater die geS ohne Zustimmung der KM einrücken kann, besteht nun die Herausforderung, diese auch zu behalten.

Die größte Gefahr hinsichtlich der geS geht nun -für ALLE Väter- vom § 1671 BGB aus.

Das SR zu erhalten ist das Eine, es zu behalten, das Andere.

W.
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« Antwort #59 am: 14. Dezember 2011, 17:51:15 »

@ WL,

besteht nun die Herausforderung, diese auch zu behalten.

Die größte Gefahr hinsichtlich der geS geht nun -für ALLE Väter- vom § 1671 BGB aus.

Das SR zu erhalten ist das Eine, es zu behalten, das Andere.
das ist - leider - mal wieder ein Spruch von der Sorte "eine starke Behauptung ist besser als ein schwacher Beweis." Fakt ist: Es gibt (auch im >>>§ 1671 BGB<<<) kein "GSR zweiter Klasse". Sofern ein nichtehelicher Vater es gerichtlich erstritten hat, unterliegt er für den dauerhaften Erhalt des GSR denselben Kriterien wie beispielsweise eheliche Väter, die es bereits ab Geburt hatten.

Du tätest diesem Forum (und vermutlich auch Dir selbst) einen grossen Gefallen, hier nicht ständig juristisches Halbwissen als "Wahrheit" darzustellen.

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« Antwort #60 am: 14. Dezember 2011, 18:13:24 »

Naja, unter Anwendung des §1671 braucht ein GSR-feindlicher Richter tatsächlich nicht viel um das GSR wieder aufzuheben.
Und ob er dabei bei einem daher gelaufenen Schuft, der sich geweigert hat, das liebreizende Fräullein zu freien, die gleichen Maßstäbe ansetzt, wie bei einem strammen Ex-Ehemann kann dabei durchaus in Frage gestellt werden, wenn man sich vor Augen führt, dass nahezu 100% der Ex-Ehemänner in den Genuß des GSR kommen aber bisher offenbar nur eine nicht messbare Minderheit der Unehelichen.

Warum sollte ein Richter, der bisher jedem unehelichen Vater das GSR vorenthalten hat, Skrupel haben, es einem anderen, der es sich aus seiner Sicht unredlich erschlichen hat wieder weg nehmen?

Zumal der §1671 auch für eheliche Väter ein unkalkalkulierbares Risiko darstellt.

Es gibt mehr als genug Väter, die das GSR unter fadenscheinigsten Vorwänden verloren haben.
Einzig durch den unschlagbaren Zauberspruch "Kindeswohl!" in Verbindung mit dem mächtigen Elixier §1671.
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Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
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« Antwort #61 am: 14. Dezember 2011, 18:22:43 »

@ WL,
das ist - leider - mal wieder ein Spruch von der Sorte "eine starke Behauptung ist besser als ein schwacher Beweis." Fakt ist: Es gibt (auch im >>>§ 1671 BGB<<<) kein "GSR zweiter Klasse". Sofern ein nichtehelicher Vater es gerichtlich erstritten hat, unterliegt er für den dauerhaften Erhalt des GSR denselben Kriterien wie beispielsweise eheliche Väter, die es bereits ab Geburt hatten.

Du tätest diesem Forum (und vermutlich auch Dir selbst) einen grossen Gefallen, hier nicht ständig juristisches Halbwissen als "Wahrheit" darzustellen.

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Martin
Lieber Martin,

nichts anderes, als das, was Du behauptest, habe ich gesagt.
Der 1671 kann sich gegen alle Väter richten, die Sorgerechtsinhaber sind, ganz gleich, ob ehelich oder nicht.
    
Wir sind uns doch da völlig einig.
Ich weiß wirklich nicht, was das jetzt soll.

W.

« Letzte Änderung: 14. Dezember 2011, 18:29:52 von Wildlachs » Gespeichert
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« Antwort #62 am: 14. Dezember 2011, 18:54:39 »

@ WL,

nichts anderes, als das, was Du behauptest, habe ich gesagt.
Du hast geschrieben:
Das SR zu erhalten ist das Eine, es zu behalten, das Andere.
Das versteht der durchschnittliche Leser als Behauptung eines Sorgerechts "zweiter Klasse" oder "auf Probe", das einem nach Lust und Laune auch wieder weggenommen werden kann.

Der 1671 kann sich gegen alle Väter richten, die Sorgerechtsinhaber sind, ganz gleich, ob ehelich oder nicht.
naja, diese Erkenntnis ist jetzt etwa so sensationell wie die Tatsache, dass uns morgen der Himmel auf den Kopf fallen kann.

Just my 2 cents
Martin

PS: Wen es interessiert: Der § 1671 BGB stammt in seiner Urfassung aus dem Jahr 1958; damals (es galt bei Scheidungen noch das Schuldprinzip) war er wesentlich umfangreicher und lautete:

§ 1671.
(1) Ist die Ehe der Eltern geschieden, so bestimmt das Vormundschaftsgericht, welchem Elternteil die elterliche Gewalt über ein gemeinschaftliches Kind zustehen soll.
(2) Von einem gemeinsamen Vorschlag der Eltern soll das Vormundschaftsgericht nur abweichen, wenn dies zum Wohle des Kindes erforderlich ist.
(3) [1] Haben die Eltern innerhalb von zwei Monaten nach Rechtskraft des Scheidungsurteils keinen Vorschlag gemacht oder billigt das Vormundschaftsgericht ihren Vorschlag nicht, so trifft es die Regelung, die unter Berücksichtigung der gesamten Verhältnisse dem Wohle des Kindes am besten entspricht. [2] Ist ein Elternteil allein für schuldig erklärt und sprechen keine schwerwiegenden Gründe dafür, ihm die elterliche Gewalt zu übertragen, so soll das Vormundschaftsgericht sie dem schuldlosen Teil übertragen.
(4) [1] Die elterliche Gewalt soll in der Regel einem Elternteil allein übertragen werden. [2] Erfordert es das Wohl des Kindes, so kann einem Elternteil die Sorge für die Person, dem anderen die Sorge für das Vermögen des Kindes übertragen werden.
(5) Das Vormundschaftsgericht kann die Sorge für die Person und das Vermögen des Kindes einem Vormund oder Pfleger übertragen, wenn dies erforderlich ist, um eine Gefahr für das geistige oder leibliche Wohl oder für das Vermögen des Kindes abzuwenden.
(6) [1] Die vorstehenden Vorschriften gelten auch, wenn die Ehe der Eltern für nichtig erklärt worden ist. [2] Der Schuldigerklärung steht es gleich, wenn einem der Ehegatten die Nichtigkeit der Ehe bei der Eheschließung bekannt war.


Dagegen ist die heutige Version ein laues Lüftchen.
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« Antwort #63 am: 14. Dezember 2011, 18:58:14 »

Ergänzung:

Ich meinte Anträge, die von Müttern ausgehen.

Im Vergleich zu Anträgen, die Väter nach 1671 stellen, bin ich schon der Ansicht, daß es Unterschiede gibt. Die ergeben sich schon aus Kriterien, die sich zB aus dem überwiegendem Aufenthaltsort des Kindes ergeben.

Insofern und aus dem sog. Mütterbonus ergeben sich mE schon Unterschiede in der Rechtsprechung.
Auch das Alter des Kindes spielt dabei eine Rolle.

W.    
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« Antwort #64 am: 14. Dezember 2011, 19:14:26 »

Hallo Martin,

es sind zweifelsohne unterschiedliche Verfahren und Rechtsgrundlagen, die einen nicht-sorgeberechtigten Vater in die eS einrücken lassen -oder eben nicht- und die ihm diese erhalten -oder eben nicht.

Wenn der nicht-sorgeberechtigte Vater, weil unehelich, sich die eS erstritten hat, dann ist das gar kein Garnat, diese später auch zu behalten, ebeso wenig wie sein Kollege, der sie per Gesetz a priori inne hat., weil ehelich oder mit Zustimmung der KM nach 1626a.

DAS wollte ich zum Ausdruck bringen.

W.



« Letzte Änderung: 14. Dezember 2011, 19:23:53 von Wildlachs » Gespeichert
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« Antwort #65 am: 26. Mai 2012, 02:37:46 »

Hallo...

ich konntes nicht genau herauslesen.
du bist der biologische vater des kindes? oder?

mein freund steckt in einer ziemlich verzwickten situation. er war 5 jahre mit einer frau zusammen (nicht verheiratet), sie brachte ein vier jähriges kind mit in die beziehung. die kleine ist nun 9 und mein freund sieht sich als papa... die kleine nennt ihn auch papa.
jetzt droht seine ex das land zu verlassen, so dass er die kleine nie wieder sieht, wenn er nicht zu ihr zurück kommt...

was tun?
als nicht ehelicher und nicht biologischer "vater" hat er da wohl kaum rechten noch chancen, oder?

LG
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« Antwort #66 am: 26. Mai 2012, 03:41:08 »

Moin Missy,

kurze klare Antwort: Ja, die Mutter kann unter den gegebenen Umständen samt Kind hinziehen, wohin sie möchte. Dein Freund hat in dieser Frage nicht "kaum" Rechte, sondern keine.

Er ist aber hoffentlich charakterfest genug, sich deswegen nicht in eine bereits beendete Beziehung zurückzwingen zu lassen.

Grüssles
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Bonnie 2


« Antwort #67 am: 29. Mai 2012, 15:35:30 »

Moin

In Ergänzung zu brille möchte ich den §1685 BGB erwähnen. Dieser ist auch für sogenannte soziale Eltern gedacht, die lange Zeit (mehrere Jahre) mit dem Kind zusammen in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben. Er erweitert faktisch den S1684 BGB auf dritte Personen, nur liegt die Schwelle deutlich höher.

Gruss oldie
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« Antwort #68 am: 29. Mai 2012, 15:45:17 »

Moin,

In Ergänzung zu brille möchte ich den §1685 BGB erwähnen. Dieser ist auch für sogenannte soziale Eltern gedacht, die lange Zeit (mehrere Jahre) mit dem Kind zusammen in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben. Er erweitert faktisch den S1684 BGB auf dritte Personen, nur liegt die Schwelle deutlich höher.
um Missverständnisse zu vermeiden: Mit dem von @oldie genannten Paragraphen lässt sich - theoretisch - ein Umgangsrecht erklagen; allerdings kein Umzug verhindern. Wenn die Mutter also samt Kind nach Timbuktu umzieht, wäre sie - theoretisch und nach deutschem Recht - verpflichtet, das Kind dort "zum Umgang bereitzuhalten". In der Praxis wird sich dort aber kein Mensch für irgendwelche Richtersprüche aus Deutschland interessieren und sie schon gar nicht durchsetzen.

Grüssles
Martin
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« Antwort #69 am: 18. Juni 2012, 10:28:43 »

Hallo papa1977,

super herzlichen Glückwunsch zum gewonnen gsr.

Das macht doch echt mal Mut.

Ich wünsche dir und deiner Kurzen alles gute und das deine Exe auch ein einsehen hat und das gsr euch somit einen gute Zukunft ermöglicht.

Ich hoffe mal das meine auch derlei einsehen haben wird.

LG Daddy2010
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