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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 17:20:59 *
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Autor Thema: Kurz vor der Trennung, wie vorgehen?  (Gelesen 761 mal)
Krys
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 7


« am: 21. Dezember 2004, 11:24:38 »

Hallo

Meine Lebensgefährtin und ich haben gemeinsam ein Kind (3 Jahre). Wir sind nicht verheiratet, und ich habe den Hausmannpart übernommen, also ich betreue das Kind, und sie arbeitet.
Nun halte ich es nicht mehr aus und will nur noch raus, ich kann mit dieser Frau nicht mehr Zusammenleben, das einzige was mich noch hält ist das Kind. Nun möchte ich dieses aber gerne mitnehmen. welche Chancen habe ich, darf ich einfach ausziehen, und den Jungen mitnehmen, oder wie muss ich vorgehen...Das Hauptproblem was ich sehe ist dass ich kein eigenes Geld habe, da sie ja arbeiten geht, und ich ja keine Chance habe auch arbeiten zu gehen, da der Kleine ja noch zu jung für den KIGA ist...Was ratet ihr mir, wie soll ich vorgehen.
Eine Schlaf oder Unterbringungsmöglichkeit hätte ich, also um eine Wohnung muss ich mir keine Sorgen erstmal machen...

LG Krys
Gespeichert
Melly
Gast
« Antwort #1 am: 21. Dezember 2004, 11:31:04 »

Hallo Krys,

also ausziehen und das Kind einfach mitnehmen geht nicht.
Wer hat denn das Aufenthaltsbestimmungsrecht?
Sicher die Mutter, da Ihr nicht verheiratet seit.
Habt Ihr das gemeinsame Sorgerecht?
Wenn nicht, wirst Du Dich strafbar machen, solltest Du gehen und das Kind mitnehmen.

Die einzige Chance die Du hast...so hart wie es klingen mag, ist...Du gehst ohne das Kind, wenn Du es nicht mehr bei der Frau aushalten kannst.

Du hast ja wie Du selbst schreibst kein Einkommen, wie stellst Du Dir das denn vor?
Die Mutter ist ja nur KU-pflichtig, Dir gegenüber muß sie keinen Unterhalt zahlen.

Ziemlich verantwortungslos gegenüber dem Kind, da die Mutter ja auch erst mal alles geregelt bekommen muß.
Sie wird ja damit auch überfahren.
Alles doch sehr bedenklich*seufz
Gruß
Melly

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Juergen Tostedt
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5


« Antwort #2 am: 21. Dezember 2004, 11:35:56 »

Hallo,

das würde dann einer Kindesentführung gleich kommen.
Also sprich mit der Mutter wie sie darüber denkt.
Warum soll das Kind unbedingt bei dir wohnen?

Gruß
Jürgen
Gespeichert
Krys
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 7


« Antwort #3 am: 21. Dezember 2004, 12:31:52 »

HAllo

Nana, ganz so ist das nicht...Wir haben beide das Sorgerrecht, und auch beide das Aufenthaltsbestimmungsrecht.Desweiteren ist sie Unterhaltspflichtig...das habe ich schwarz auf weiß, sie muß mir monatlich einen Unterhalt von 1235 Euro zahlen...So steht es in einer Berechnung die ich vorliegen habe und die amtlich gesiegelt ist. Hintergrund, warum soviel. Sie ist Soldat und eigentlich Kasernenpflichtig dementsprechend wird ihr keine Wohnung angerechnet, da sie Kost und Logia frei, bzw für 120 euro im Monat bekommt. Die Sorgerechts und Bestimmungssachen haben wir vor der Geburt schon gerichtlich festlegen lassen, also so weit habe ich schon gedacht, auch hat sie damalig vor dem Richter auf Unterhalt durch mich verzichtet...das habe ich wie gesagt alles schriftlich vom Gericht vorliegen...Auch trägt das Kind meinen Nachnamen...Und unverantwortlich, nein...Sie weiß es ja mehr oder weniger das ich irgendwann gehen werde...es ist eigentlich nur noch ein Leben so nebenher, und das Kind hält uns zusammen...mehr ist da nicht mehr...Also entnehme ich den Antworten das ich vor der Trennung zur Prophylaxe schonmal zum Anwalt sollte, richtig?
Warum sollte es bei mir wohnen? weil ich der Erziehende bin, seit der Geburt, ich bin die Bezugsperson...wenn was ist heisst es nicht MAMA sondern Papa,, nur ich kann ihn beruhigen,ich bin bei ihm Person Nr.1..wie gesagt Hausmannrolle, bei uns ist alles genau umgekehrt..der "normalen" Gesellschaft

lg krys

[Editiert am 21/12/2004 von Krys]
Gespeichert
Melly
Gast
« Antwort #4 am: 21. Dezember 2004, 12:40:04 »

Hallo Krys,

wie kommst Du bitte drauf, daß Deine LG Dir gegenüber unterhaltspflichtig ist???
Das gilt nur für ehepaare nicht für unverheiratete Partner!
Ein Vater/eine Mutter ist da nur betreuungsunterhaltspflichtig und das bis zu 3 Jahre!
Mehr ist da nicht.
Würd mich mal interessieren wo Du das her hast?
Die Mutter müßte NUR KU zahlen, das wars schon.
Gruß
Melly
Gespeichert
Krys
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 7


« Antwort #5 am: 21. Dezember 2004, 12:58:16 »

Hallo

Ja, richtig, bis zu 3 Jahre, er ist ja noch keine 3 Jahre alt, also er hat Ende Januar Geburtstag, dann ist mir schon klar das sie keinen Unterhalt mehr zahlen muss, Aber momentan, bis er 3 wird müsste sie es. Danach fange ich ja an zu studieren, und bekomme Bafög, das steht auch schon fest. Nur  wie es wirklich weitergehen soll weiss ich ehrlich gesagt nicht...Es ist alles so Ausweglos...ICh will weg von der Frau (aber nicht mehr vor Weihnachten, dass ist dann doch zu hart), will aber den Kleinen nicht verlieren, (wer will das schon), Nur was würdet ihr mir raten, Gemeinsames Sorgerrecht und AbR, ich denke nicht das sie kampflos das Feld räumt, oder wie? Wieso soll ein Kind immer bei der Mutter bleiben? Das ist doch absolut schwachsinnig...Die Situation ist folgende...Sie arbeitet, kommt nach Hause, und dann war es das...sagt der Kleine Mama spielen, wird geantwortet, "Nein, Mama hat Kopfschmerzen,*standart* ..Ich erledige alles , Behördengänge, Bank,einkaufen, Haushalt, einfach alles...und sie geht "nur" arbeiten, und glaubt mal nicht 10 Std. oder so...von 8-12 Uhr und dann war es das...wie gesagt Soldat im BFD und dann ist die gnädige Dame zu faul ihren Po zu bewegen. Und wie gesagt normaler Weise hilft man sich im Haushalt, sie macht überhaupt nichts...nicht einen Finger krumm, ich vergleiche es immer mit einem Mann der nach Hause kommt und Essen auf dem Tisch haben will und dann sich nen Bier reinkippt und irgendwann dann ins Bett kippt, pennt und dann wieder für 4 Std arbeiten geht, und so geht es jeden Tag,....Hier muss sich was ändern, sie will sich nicht ändern, na dann ändere ich was, ich mache das viel zu lange schon mit... Und noch etwas, immer wenn irgend was passiert mit dem Kleinen also irgendwelche Unfälle, wer hat nicht aufgepasst...immer sie...der Kleine spielt, ich bin in der Uni (immer Abendsvon 20 bis 23 Uhr, und sie, sie pennt auf der Couch...da könnte ich erbrechen, das ist die Unverantwortung in Person...Wer stellt seinen heissen Kaffee auf den Tisch, und lässt zu das der Kleine ihn umreisst und sich verbrennt....na ratet mal gun  

So, jetzt kennt ihr die Situation

lg ich

[Editiert am 21/12/2004 von Krys]

[Editiert am 21/12/2004 von Krys]
Gespeichert
Melly
Gast
« Antwort #6 am: 21. Dezember 2004, 13:05:53 »

Hallo Krys,

nunja, wie stellst Du Dir denn das vor, wie Dein Kind betreut wird, wenn Du das Studiumj aufnimmst?
Wäre ja das Selbe in grün, Du hättest keine Zeit!
Sicherlich, das Kind kommt dann in den Kindergarten, aber die Anwesenheitspflicht auf der Uni,werden sich nicht den Kindergartenzeiten anpassen.

Hmm..wenn ich Dein Posting so lese, seh ich vieles, was Frauen schreiben, die nur für Haushalt und Kind zuständig sind.
Jetzt weißt Du als Mann, was es heißt, nur Hausmann zu sein.
Also daß Deine Frau bei der BW ne ruhige Kugel schiebt, glaub ich nicht unbedingt.
Mein Mann ist auch Soldat, der hat da schon was anderes erlebt.

Sicherlich nervt Dich das alles..kochen waschen und putzen und würdest auch gerne mal an eine berufliche Weiterbildung denken.
Aber ist es nicht so, daß Du das so wolltest?

Was meinst Du was ein Kind kostet, da reicht Bafög mit KU hinten und vorne nicht aus.
Wohnung etc kostet ja alles und dann wohin mit Kind?

Ich würd erstmal ein GEspräch mit der KM suchen, wie sie sich die Zukunft so vorstellt und ob sie überhaupt Interesse hat, ihren Job an den Nagel zu hängen um ihren Mutterpflichten nach zu kommen.
Weiß ja nicht was für Einrichtungen die BW heute bietet, wenns um Kinderbetreuung geht.

Also denk mal realistisch, das Kind wird Ende Januar 3 Jahre alt, sie müßte also nur für 1 Monat Unterhalt zahlen.
Von was lebst Du dann?
Wer zahlt Dir die Krankenversicherung?
Gruß
Melly
Gespeichert
Krys
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 7


« Antwort #7 am: 21. Dezember 2004, 13:22:55 »

Hallo

Ach Melly, im Grunde hast du recht...es ist alles unwahrscheinlich schwer,.
Gut, wir haben hier nen Unikindergarten, und die sind bekanntermaßen flexibel, da ist er auch angemeldet und hat auch nen sicheren Platz...aber ich weiss auch nicht wie das alles so weitergehen soll. Ob ich zu Hause bleiben wollte? Es war ne wirtschaftliche Entscheidung,mehr gibt es nicht zu sagen. Über die Bundeswehr brauch mir niemand etwas erzählen, war ja selber 4 Jahre bei den Fallschirmjägern, und sie ist ja nicht im aktiven Dienst, sondern macht als Berufsförderung ne Umschulung als Sozialassistentin...aber ich bitte dich 4 Stunden am Tag macht sie was, und dann? Nichts mehr. Ich stehe um 6 auf...und mache eben dass was eine Hausfrau auch macht+ alles andere, und fahre Abends dann noch zu Uniseminaren von Montag bis Samstag....und bin nie vor ein Uhr im Bett, da ich ja auch noch Hausaufgaben machen muss. Nur ich verstehe diese Frau nicht, ich habe schon oft ein Gespräch gesucht, und bekam als Antwort wenn es mir nicht passt so wie es ist kann ich ja gehen, sie hat die Eigenart das sie von hier bis zur Wand denkt. und nicht weiter, sie lebt für den Tag, hingegen ich eine straffe Planung schon für eine Woche im voraus, und eine finanzielle Planung für 3 Monate im voraus habe...gut einiges entspricht dann dieser nicht mehr, aber ich habe wenigstens einen groben Plan, wie es laufen muß damit wir klar kommen. Nur ich kann doch nicht mein ganzes Leben damit verbringen immer nur ihr gefällig zu sein...desweiteren stimmt in der Beziehung gar nichts mehr, wir reden kaum noch miteinander,wir haben keine gemeinsamen Hobbys, keinen GV (was auch wichtig ist für mich), wir haben nur das Kind...Ich bin ratlos

lg krys

[Editiert am 21/12/2004 von Krys]
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Melly
Gast
« Antwort #8 am: 21. Dezember 2004, 13:28:41 »

Hallo Krys,

naja die Berufsförderung ist was anderes.
Klar, daß sie dann nicht so nen Stress hat.

Tja was soll man raten...schwere Frage.
Daß es nicht so weiter gehen kann ist klar.
Blöd ist halt nur, daß Du selbst nicht für das Kind sorgen kannst, da Dir die finanziellen Mittel fehlen.
Solltest Du studieren, bekommst auch keine Sozi Traurig
Ich würd schlicht einfach mal mit der Hand aufn Tisch hauen und auch mal Klamotten liegen lassen und ihr klar machen, daß Du nicht ihr Knecht bist.

Aber mit so einem kleinen Kind ist es wirklich schwer.
Spontan fällt mir da jetzt auch keine Lösung ein *seufz
Warten wir mal ab, was die anderen User dazu sagen.
Gruß
Melly
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Krys
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 7


« Antwort #9 am: 21. Dezember 2004, 13:35:10 »

Hallo

Ja, warten wir mal...Klamotten liegen lassen habe ich schonmal getan, da stapelte sich die Wäsche dann dermaßen das ich es doch wieder weggemacht habe, da wie sie meint ich ja dafür bezahlt werde das zu tun...(Hä???)naja, warten wir mal ab...
Ich hätte noch ne Lösung, ich suche mir einfach ne andere Frau und dann weg *kicher*(nene)

lg und Danke erst einmal (hat gut getan sich mal auszutauschen)

[Editiert am 21/12/2004 von Krys]
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skipper
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Beiträge: 134


« Antwort #10 am: 21. Dezember 2004, 13:38:43 »

Hi,

Krys, was Du vor hast finde ich gar nicht so utopisch, wie es einige hier darstellen. Da haben wir jetzt endlich mal den Hausmann in der klassischen Mutterrolle und dann wird ihm der ganze Mut genommen? Ich kann das nicht ganz nachvollziehen.
Wenn Du das Kind bis jetzt versorgt hast, dann fände ich es für das Kind auch besser, wenn es bei Dir bleibt. Wie Du das alles letztendlich finaziell und rechtlich regeln kannst ist eine ganz andere Sache. Es gibt genug Mütter, die alleinerziehend auf sich gestellt sind, Kinder haben und arbeiten, also warum sollte das bei Dir nicht auch gehen?

Ich wünsche Dir, dass Du das irgendwie schaffst!

Grüsse
Skipper
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Krys
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« Antwort #11 am: 21. Dezember 2004, 15:30:59 »

Hallo

Ihr werdet es kaum glauben, ich konnte soeben in einem normalen Ton mit ihr reden, und wir haben uns geeinigt...Wir wollen beide das Sorgerecht wie auch das Umgangsrecht behalten (geht das überhaupt?) und der Kleine kommt mit zu mir im Falle einer Trennung....(von ihr abgesegnet, sie will ihren Beruf nicht aufgeben)...so, wie mache ich das nun Wasserdicht, soll ich das schriftlich aufsetzen, wie muss so etwas aussehen, was ist wichtig was muss da rein? Ich will die Gunst der Stunde nutzen......

Lg krys heartpump  
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NordlichtSH
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Beiträge: 36


« Antwort #12 am: 21. Dezember 2004, 15:39:34 »


wenn ihr schon so weit seit, dann such dir doch einen anwalt der dich berät und dir dann ggf.  ein hieb- und stichfestes dokument schreibt....,

(wenn sie das alleinige ABR hätte, dann könnte sie dir (rein theoretisch) das kind jederzeit wieder wegnehmen........)

 Schockiert

be carefull und viel glück thumbup





[Editiert am 21/12/2004 von NordlichtSH]
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Krys
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Beiträge: 7


« Antwort #13 am: 21. Dezember 2004, 15:43:42 »

Das ABR haben wir beide...wie ich schonmal schrieb haben wir das damalig gerichtlich gemacht...Auch das Sorgerecht haben wir beide..und er hat auch meinen Nachnamen (ohne Ehe, da gab es auch erst Ärger, und wir haben das dann alles in einem Abwasch gemacht.)Ach ja, die Trennung ist ja noch nicht offiziell, wir haben nur darüber geredet was ist wenn, und wir einen Rosenkrieg damit versuchen zu umgehen, in beidseitigem Einverständniss.

lg

[Editiert am 21/12/2004 von Krys]
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