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vatersein.de - Forum 25. Mai 2012, 16:54:10 *
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Autor Thema: Frau will mit 4 Kindern zurück nach USA  (Gelesen 3365 mal)
Adam_und_Eva
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« am: 22. Mai 2011, 20:59:37 »

Hallo,

Ich bin seid 15 Jahren mit einer US-Amerikanerin verheiratet. Wir wohnen seid der Hochzeit in Deutschland und haben 4 gemeinsame Kinder 2,6,9,11 Jahre alt.
Alle Kinder sind in Deutschland geboren. Meine Frau möchte nach der Scheidung mit allen 4 Kindern zurück in Ihre alte Heimat USA. Die Kinder kennen den Ort aus mehreren Urlauben. Welche chancen habe ich als Vater das zu verhindern?
Für mich wäre eine Option das die 2 älteren Kinder bei mir bleiben. Ich bin zwar Berufstätig, habe jedoch einen flexiblen Arbeitgeber wo ich auch weniger arbeiten müsste. Auserdem würden meine Eltern in unser Haus ziehen somit währe die Versorgung der Kinder gewährleistet.
Eine weitere Möglichkeit währe das meine Frau keine Genehmigung bekommt die Kinder nach USA mitzunehmen, das würde ihr nicht gefallen, aber sie würde dann vermutlich hier bleiben. Das würde mir zumindest die Möglichkeit geben meine Kinder regelmäßig zu sehen. Meine Frau sagt ich hätte keine Chance die Kinder zu bekommen da Geschwister nicht geteilt werden.
Wie sind meine Aussichten auf Erfolg?

vielen Dank für Eure Meinungen, Erfahrungsberichte etc.
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Alex65
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« Antwort #1 am: 22. Mai 2011, 22:02:58 »

Hallo,

lass Dich nicht einschüchtern.

Beantrage sofort das ABR!

Meine Ex wollte ebenfalls ins europäische Ausland. Ich habe ABR beantragt und bekommen.

Letztlich ist sie auch nicht weggezogen.

Viel Glück

LG, Alex
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staengler
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entsorgter Vater nach DIN 0815 dt. Familienrecht


« Antwort #2 am: 23. Mai 2011, 07:37:08 »

Servus,

um das ABR zu bekommen must Du natürlich etwas mehr tun, als nur ein Antragsformular zu unterschreiben.

Es wäre sicherlich gut, wenn Du Dir dazu einen guten Fachanwalt für Familienrecht suchst, der Dich in dieser Sache begleitet.

Für die Kinder musst Du ein gutes Betreuungskonzept vorlegen können. Zudem wäre ein großer Pluspunkt bei Dir, dass die Kinder in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben können.

Was sagen die Kinder eigentlich zu dieser ganzen Geschichte?

Und von irgendwelchen Äußerungen Deiner Nochfrau musst Du Dich wirklich nicht beeinflussen lassen. Das sie alle Dinge zu ihren Gunsten dreht, ist ja schon beinahe wieder verständlich. Recht hat sie damit allerings noch lange nicht.
Aber sei jederzeit auf der Hut. Das deutsche Familienrecht ist alles andere als Väterfreundlich.
Es gilt immer noch der Grundsatz: Kinder gehören zu Mutti und Vati schafft die Kohle ran.

Gruß, Michael
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Adam_und_Eva
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« Antwort #3 am: 23. Mai 2011, 23:10:35 »

Hallo,

Vielen dank für Eure Infos. Ich bin noch auf der Suche nach einem guten Anwalt, das ist leider gar nicht so einfach, gibts da Tips wie man einen guten Anwalt findet?
Warum ist es so wichtig das Aufenhalts Bestimmungsrecht sofort zu beantragen, reicht es nicht nach der Scheidung wenn es letztendlich um das Sorgerecht geht? Da ich Arbeiten gehe sind die Kinder die meiste Zeit bei der Mutter und werden natürlich entsprechen bearbeitet und schon darauf vorbereitet. Die Kinder kennen die USA nur vom Urlaub für sie heist es Disney Land Strand und viel Spass, sie verstehen nicht was es bedeutet für immer dort hin zu ziehen, sie bekommen zwar gesagt das sie den Papa so oft sie wollen sehen können, aber wir wissen ja alle wie so was auf diese Enfernung ablaufen wird. Mit anderen Worten würde man die älteren Kinder Fragen würden Sie vermutlich sagen, das sie mit der Mama nach USA wollen.
@Alex was wahren deine Argumente um das Aufenhalts Bestimmungsrecht zu bekommen? Sind die Kinder Jetzt bei dir oder bei der Mutter?

Gruß
Adam
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brille007
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« Antwort #4 am: 24. Mai 2011, 01:35:19 »

Moin,

Warum ist es so wichtig das Aufenhalts Bestimmungsrecht sofort zu beantragen, reicht es nicht nach der Scheidung wenn es letztendlich um das Sorgerecht geht?
frag Dich einfach, ob Du noch eine Feuerversicherung abschliessen könntest, wenn Dein Haus bereits brennt...

Um das Sorgerecht wird es gar nicht gehen; das habt und behaltet Ihr beide. Deine Ex wird im Zweifelsfall aber nicht warten, bis Du in die Puschen gekommen bist; offensichtlich hat sie längst mit dem Schaffen konkreter Fakten begonnen. Theoretisch könnte sie sich morgen samt Kindern (die sicher alle auch die US-Staatsbürgerschaft haben) in ein Flugzeug mit dem Ziel USA setzen, ohne dass irgendwer sich veranlasst sieht, etwas dagegen zu unternehmen.

Denkst Du immer noch, dass das Ganze Zeit bis nach der Scheidung hat?

Grüssles
Martin
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Adam_und_Eva
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« Antwort #5 am: 24. Mai 2011, 19:26:22 »

Hallo zusammen,

meine Frau hat vor in den Sommerferien nach USA zu fliegen wie sie es schon oft gemacht hat. Sie versichert mir natürlich das sie zurückkommt, was ist aber wenn sie es nicht tut? Das ist doch dann eine Kindsentführung, gegen so etwas gibt es doch Abkommen zwischen Deutschand und den USA, würde sie sich durch diese Straftat  in eine schlechtere Position begeben? Was soll ich tun, sie zwingen dazubleiben? Das würde die ganze Sache doch noch mehr zur Eskalation bringen.

Gruß Adam
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Ingo30
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« Antwort #6 am: 24. Mai 2011, 19:39:04 »

Adam,

was helfen Dir Abkommen, für die die Gerichte Jahre brauchen werden, um sie auch effektiv durchzusetzen? Auf die wichtigste Frage von Brille, die Staatsbürgerschaft der Kinder, bist Du nicht eingangen. Welche haben Sie denn nun? Gruß Ingo
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Adam_und_Eva
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« Antwort #7 am: 24. Mai 2011, 22:57:23 »

Hallo Ingo,

alle Kinder sind in Deutschland geboren. Für die älteste haben wir damals auf der US-Botschaft einen US Pass besorgt, welcher schon lange angelaufen ist. Bei den anderen Kindern haben wir das nicht mehr gemacht. Alle Kinder haben vor kurzen einen Deutschen Reisepass bekommen. Wie soll ich das denn verhindern das meine Frau in den schon lange geplanten Urlaub fährt?

Gruß Adam
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brille007
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« Antwort #8 am: 25. Mai 2011, 00:37:18 »

Moin,

alle Kinder sind in Deutschland geboren. Für die älteste haben wir damals auf der US-Botschaft einen US Pass besorgt, welcher schon lange angelaufen ist. Bei den anderen Kindern haben wir das nicht mehr gemacht. Alle Kinder haben vor kurzen einen Deutschen Reisepass bekommen.
Du solltest Dich wirklich mit dem Thema befassen. Es gibt das Geburtsortsprinzip und das Abstammungsprinzip. Wo die Kinder geboren sind, spielt bei Eurer Konstellation nicht die entscheidende Rolle; da ist die Staatsbürgerschaft der Mutter viel entscheidender. Anders herum: Wärt Ihr beide Deutsche und würdet im Urlaub in den USA oder an Bord eines US-Flugzeugs oder -Schiffs ein Kind bekommen, wäre das Kind automatisch - auch - US-Bürger.

Recht informativ ist >>>DIESE<<< Website. Es sollte für Deine Frau kein Problem sein, die de facto vermutlich längst bestehende US-Staatsbürgerschaft Eurer Kinder auch "offiziell" zu machen. Wie gross die Wahrscheinlichkeit ist, die Kinder dann mit Hilfe eines US-Gerichts noch zurückzuholen, kannst Du Dir ausrechnen: Als Mitinhaberin des ABR wäre das keine Kindesentziehung.

Wie soll ich das denn verhindern das meine Frau in den schon lange geplanten Urlaub fährt?
Mit dem ABR kannst Du diese Ausgangssituation zumindest juristisch verbessern; dann gibt es die Möglichkeit der Kindesrückführung nach dem >>>HKÜ<<<, dem sich auch die USA angeschlossen haben.

Grüssles
Martin
(der ziemlich sicher ist, dass Deine DEF das alles längst weiss, während Du noch am "überlegen" bist)
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Adam_und_Eva
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« Antwort #9 am: 25. Mai 2011, 07:10:24 »

Hallo

wie beantrage ich eine ABR brauche ich dazu einen Anwalt? Was sind die ersten Schritte?

Gruß Adam
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Alex65
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« Antwort #10 am: 26. Mai 2011, 14:28:16 »

Hallo

wie beantrage ich eine ABR brauche ich dazu einen Anwalt? Was sind die ersten Schritte?

Gruß Adam


Klar brauchst Du einen Anwalt. Du läßt über Deinen Anwalt einen Antrag auf ABR bei Gericht einreichen.

Begründung: Umzugsabsichten der KM mit Kindern in die USA, was gegen Deinen Willen ist.

gleichzeitig darlegen, dass die Kinder bei Dir bleiben können und Du ein wasserdichtes Betreuungskonzept hast.

Und zwar BALD

Denn sollte sie tatsächlich nach den Sommerferien nicht zurückkommen, wird es schwer bis unmöglich, die Kinder zurückzuholen.

Bei mir war es so, dass es nach F gehen sollte, in ein Land, dessen Sprache die Kinder gar nicht konnten und zu dem sie auch keinen  Bezug hatten (nur die KM).

Ich habe das Glück von zu Hause aus arbeiten zu können, so dass es mit der Betreuung auf jeden Fall klappen würde.

Schließlich haben die Kinder vor Gericht deutlich gesagt, sie wollen lieber hierbleiben.

Das hat das Gericht überzeugt, und ich habe ABR übertragen bekommen.

Schlussendlich hat KM auf Umzug verzichtet, die Kinder leben nach wie vor bei ihr, aber das ist für mich okay, denn ich sehe sie weiterhin sehr oft.

LG, Alex
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Adam_und_Eva
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« Antwort #11 am: 27. Mai 2011, 19:00:01 »

Hallo Alex,

danke für die Info. Wie lange dauert denn diese Prozedur, und was kommt alles auf uns zu. Kannst Du mir auch was zu den Kosten sagen? Mein Betreuungskonzept währe das meine Eltern zu mir ins Haus ziehen würden, mein Arbeitgeber ist sehr Familienfreundlich und würde mir sicherlich auch flexible Arbeitszeiten anbieten, zudem gibt es eine Kindertagesstätte für die 2-Jährige.

Gruß Adam
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staengler
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« Antwort #12 am: 03. Juni 2011, 11:20:14 »

Servus Adam,

bevor Du Dir große Gedanken über die Kosten machst solltest Du zunächst mal tätig werden.

Es ist wirklich höchste Zeit, einen Anwalt aufzusuchen. Und zwar einen guten Familienanwalt!

Der soll Dich ordentlich zum Thema und den Kosten beraten.
Eine erste Stunde bei ihm wird Dich ca. 250.- kosten.

Zitat
mein Arbeitgeber ist sehr Familienfreundlich und würde mir sicherlich auch flexible Arbeitszeiten anbieten
Das Wort "würde" sollte ebenfalls schnell durch das Wort "wird" ausgetauscht werden.
Nicht vermuten sondern konkret nachfragen - und auch das bitte rasch!
Gruß, Michael
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Adam_und_Eva
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« Antwort #13 am: 04. Juni 2011, 22:51:28 »

Meine Frau hat mir angeboten keine Ansprüche auf Haus und Hof und Versorgungsausgleich zu stellen wenn ich sie einfach so mit den Kindern nach USA gehen lasse. Sie würde die Kinder auch in den Sommerferien immer zu mir schicken und ich könnte sie auch so oft wie ich will besuchen, fragt sich nur wer das bezahlt? Ich hab das Gefühl das das nicht so klappen wird. Nach einigen schlaflosen Nächten hab ich mich endlich durchgerungen und meinen Anwalt beauftragt einen Eilantrag auf ABR zu stellen. Ich habe mich entschlossen zu kämfen, auch wenn ich geringere Chancen hab das ABR zu bekommen als Sie. Ich möchte eines Tages noch in den Spiegel schauen können und nicht sagen müssen ich habe die Kinder verkauft.
Jetzt bin ich gespannt was auf mich zukommt. Kann mir jemand ein paar Tips geben was zu beachten ist?

Gruß Adam
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82Marco
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« Antwort #14 am: 06. Juni 2011, 08:49:39 »

Servus A_u_E!
Zitat
Kann mir jemand ein paar Tips geben was zu beachten ist?
Wenn Dein Plan lautet, Ex OHNE die Kids ziehen zu lassen, solltest Du Dir ein wirklich gutes, absolut wasserdichtes und vor allem für einen Richer glaubhaft durchführbares  Betreuungskonzept für diesen Fall überlegen. Sprich wie stellst Du sicher, dass die Kinder tagtäglich während Deiner Abwesenheit mehr oder weniger (altersgerecht)  vollumfänglich betreut werden (Großeltern, KiGa, Hort, Du selbst, Homme office etc.)?

Wie stehen die Kids zu den Plänen der KM?

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
----------------------------------------------------------
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
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« Antwort #15 am: 06. Juni 2011, 11:03:31 »

Meine Tochter 10,5 sagt sie möchte mit Mamma nach USA. Sie wird von meiner Frau entsprechend bearbeitet.
Meine Frau wird auf jeden Fall alles versuchen um die Kinder davon zu überzeugen das dort alles besser ist.
Meine Kinder kennen die USA nur von Urlaub Disney World etc. Die wissen gar nicht was auf sie zukommt.
Wenn mein Plan aufgeht bekomme ich das ABR und die Kinder könnten bei der Mutter bleiben solange sie in meine Gegend bleibt. Falls sie jedoch ohne Kinder nach USA geht bin ich bereit und auch in der Lage für meine Kinder zu sorgen.
Meine Eltern sind in Rente und würden Ihre Wohnung aufgeben und zu mir ins Haus ziehen, ich würde 30h Teilzeit arbeiten und mein kleine Tochter(2) würde während meiner Arbeitszeit entwerder bei der Oma, einer Tagesmutter oder in einer von meiner Arbeit bereitgestellten Kindertagesstätte untergebracht. Die Kinder könnten so in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Schwierigkeit ist jedoch das die Mutter Hauptbezugsperson ist. Wir waren halt eine klassische Familie wo der Vater arbeiten geht und die Mutter die Kinder und den Haushalt versorgt.

Gruß Adam
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« Antwort #16 am: 06. Juni 2011, 11:15:54 »

ich würde 30h Teilzeit arbeiten

SOFORT MACHEN !
Nicht erst später und vielleicht ...
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peter68
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« Antwort #17 am: 06. Juni 2011, 12:02:13 »

Hallo Adam und Eva,

Zitat
Meine Tochter 10,5 sagt sie möchte mit Mamma nach USA. Sie wird von meiner Frau entsprechend bearbeitet.

Das war bei meiner ABR - Verhandlung leider auch so und hat dann auch den Ausschlag gegeben das ich letztendlich die Verhandlung verloren hab. Dies ist meines Erachtens die "größte Baustelle" für Dich. Ich kann Dir nur raten Deine Kinder versuchen zu überzeugen das es nicht so ist wie Mama sagt. Blos keine falsche Zurückhaltung, war auch mein Fehler!!!

Zitat
Meine Eltern sind in Rente und würden Ihre Wohnung aufgeben und zu mir ins Haus ziehen, ich würde 30h Teilzeit arbeiten
Auch das war bei mir sehr ähnlich, nur ich hatte meine Arbeitszeit sogar auf 25 Wochenstunden verkürzt. Du und nur Du mußt die 100% Betreuung gewährleisten, bei Mama würde es reichen, bei Vätern hingegen sieht das leider ganz anders aus.

Zitat
Wenn mein Plan aufgeht bekomme ich das ABR und die Kinder könnten bei der Mutter bleiben solange sie in meine Gegend bleibt.
Dies kann Dein Plan sein, jedoch würde ich es niemals beim Jugendamt, Verfahrenspfleger oder sonst einem Schweinepriester sagen. Du kannst und wirst die Kinder allein versorgen wenn Mama weggeht, keine Alternative!

Komm nur nicht auf den Gedanken das es bei so einer Geschichte um das Wohl der Kinder geht, oder dass es eine Art der Chancengleichheit zwischen Müttern und Vätern gibt.

Ich drücke Dir die Daumen und alles Gute
Peter
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Alex65
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« Antwort #18 am: 06. Juni 2011, 17:00:15 »

Hallo,

bei mir war ebenfalls die Aussage der Kinder ausschlaggebend. Sie haben beide eindeutig ausgesagt, sie wollen nicht umziehen und lieber bei mir und in ihrem alten Umfeld bleiben.

Sieh unbedingt zu, dass Du die Kinder auf Deine Seite kriegst. Wenn die vor Gericht sagen, sie wollen mit Muttern mitgehen, sieht es schlecht für Dich aus, fürchte ich.

Ich drück Dir die Daumen

Alex
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Adam_und_Eva
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« Antwort #19 am: 06. Juni 2011, 23:12:38 »

Die Kinder auf meine Seite bringen ist gar nicht so einfach wenn man getrennt lebt. Ich wurde zwar nur in die Einliegerwohnung verwiesen, aber ich muss trotzdem betteln wenn ich mit den Kindern sein möchte. Die 2 älteren Kinder sind mir gegenüber zumindest in der Gegenward der KM sehr reserviert. Wenn ich über das Thema sprechen will blocken sie ab und sagen die Manna hat gesagt wenn ich darüber mit dir nicht sprechen möchte dann muss ich das auch nicht. Es ist echt ein Drama wenn man sieht wie die Kinder sich verändern und unter der Situation leiden.
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« Antwort #20 am: 06. Juni 2011, 23:31:23 »

Hi,

Wenn ich über das Thema sprechen will blocken sie ab und sagen die Manna hat gesagt wenn ich darüber mit dir nicht sprechen möchte dann muss ich das auch nicht.

WARUM möchtest Du mit deinen Kindern so konkret darüber sprechen ?
Was soll das bringen ?

Es ist wesentlich effektiver und hilfreicher, wenn du statt dessen NICHT darüber sprichst und mehr Zeit in die Kinder investierst.

Gucke gemeinsam mit denen eine spannende DVD, sei deren persönlicher Taxifahrer, sei zuverlässig und pünktlich, verletze mit ihnen gemeinsam Regeln und kaufe bei einer 5 in Mathe für 10,00 Euro Bakugan Figuren oder Starwars Karten.

Du kennst eine nette Pommes-Bude, du hast Werkzeug für die Fahrradreparatur, du kennst den Unterschied von Naboo und einer Bazooka. (Zumindest solltest du Wikipedia kennen ...)

Hast Du bereits Wasserpistolen gekauft ?

Wie ist es mit einem netten Haustier ?


Ganz wichtig: ZEIT HABEN und gute Laune.



Ich würde jetzt nicht gerade auf Sparsamkeit achten.
Wenn die KM Erfolg hat, hast Du umsonst gespart.
« Letzte Änderung: 06. Juni 2011, 23:34:32 von ich-habe-angst » Gespeichert

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« Antwort #21 am: 07. Juni 2011, 07:59:08 »

Servus,

ich bin mir nicht sicher, ob das rumwerfen mit Geschenken oder gar Haustieren hier noch zum gewünschten Erfolg führen wird.

Da hätte Adam_und_Eva schon früher handeln müssen.

Z.B. hätte so etwas nicht passieren dürfen
Zitat
Ich wurde zwar nur in die Einliegerwohnung verwiesen, aber ich muss trotzdem betteln wenn ich mit den Kindern sein möchte.

Aus der Nummer jetzt wieder raus zu kommen, halte ich leider für äußerst schwierig bis unmöglich.

Gruß, Michael
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« Antwort #22 am: 07. Juni 2011, 08:20:39 »

Hallo AuE,

Zitat
Wenn ich über das Thema sprechen will blocken sie ab und sagen die Manna hat gesagt wenn ich darüber mit dir nicht sprechen möchte dann muss ich das auch nicht.
Sprich trotzdem mit Deinen Kindern darüber, zeige ihnen auf was sie verlieren werden, was sich alles ändern wird, halte Dich nicht zurück um ihnen "keine Angst" zu machen, Mama hält sich schließlich auch nicht zurück und sagt wie schön alles werden wird. Diesen Fehler hab ich auch gemacht.
Das ist wichtig, sie müssen wissen was auf sie zukommen wird oder kann.
Geschenke oder Haustiere bringen meiner Meinung nach auch nichts.

Grüsse
Peter
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« Antwort #23 am: 07. Juni 2011, 08:39:53 »

Hallo,

ich lese jetzt schon seid einigen Tagen Dein Thema mit. Meiner Ansicht nach gehst du falsch an die Sachen ran. Du versuchst auf Dinge, die Seitens der Mutter auf Dich und die Kinder einwirken, zu reagieren.  Damit wirst du langfristig keinen Erfolg haben, wenn nicht sogar die Sache für Dich noch negativ zu beeinflussen.

Ich konnte nicht lesen was du in den letzten 14 Tagen aktiv unternommen hast, was Dich dauerhaft nach vorne bringt. Ist der ABR Antrag schon gestellt?
Nur dieser wird Dich in eine Position bringen in der dann du auch zum agieren kommst.

Wenn die Kids nicht über das Thema sprechen wollen, so lass es! Eine einmalige Ansage nach dem Motto:

 "Ich bin Euer Vater egal, ob ich noch der Lebensgefährte Eurer Mama bin oder nicht. Ich möchte das Ihr gemeinsam mit mit aufwachst und das wird nicht gehen, wenn Ihr in der USA seid. Ich habe Euch soviel noch zu geben, was für Euer Leben und für mein Leben wichtig ist. Alles was sonst noch dazu gehört sind Dinge die jetzt die Erwachsenen klären werden. Wenn Ihr Fragen, Ängste usw. habt, so könnt Ihr mich gerne ansprechen...aber nur wenn ihr es wollt...ok und jetzt lasst uns Spaß haben."


Der Rest ist nun bei Dir...ab zum guten RA und dann fix die Anträge einreichen (Schluß mit dem rumgeeiere) und zwischendurch ein präsenter Vater sein.

Mfg

papi74
« Letzte Änderung: 07. Juni 2011, 08:41:47 von papi74 » Gespeichert

Der Morgen ist immer klüger als der Abend.
Adam_und_Eva
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« Antwort #24 am: 24. Juli 2011, 20:49:54 »

So jetzt ist es soweit,

ich habe bereits das ABR im Eilverfahren beantragt. Am Freitag ist der erste Termin vor Gericht.
Ich habe keine Ahnung was auf mich zukommt. Mein Anwalt ist der Meinung das ich mich nicht besonders vorbereiten muss. Der Termin beim Jugendamt steht auch schon.
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